Platz 7 in Deutschland: SSG-Damen beeindrucken mit starker Teamleistung! Leipzig schwimmt 2021 mit Damen und Herren in der 1. Bundesliga - Postschwimmverein Leipzig e.V.
February 2 2020

Die Schwimm-Startgemeinschaft Leipzig wird die Messestadt im kommenden Jahr sowohl bei den Damen als auch den Herren in der 1. Schwimm-Bundesliga vertreten. Nachdem die SSG-Männer am Samstag mit einer dominanten Vorstellung aus der 2. Liga ins Oberhaus aufgestiegen waren, konnten die Frauen am Sonntag dank einer geschlossenen Teamleistung in der 1. Bundesliga souverän die Klasse halten.

Insgesamt 22.549 Punkte fuhr die junge Damenauswahl ein und landete damit auf einem starken siebten Platz des Bundesligakampfes in Wiesbaden. Während sich die Konkurrenz an der Spitze mit zahlreichen Kräften aus dem Ausland verstärkte, gab das SSG-Team der Jugend eine Bewährungschance. Mit im Durchschnitt nur etwas mehr als 17 Jahren stellten die Leipzigerinnen die jüngste Truppe der Mannschaftsmeisterschaften. Trotzdem lagen sie noch vor Teams wie der SG Frankfurt, die immerhin mit Sarah Köhler eine amtierende Vize-Weltmeisterin stellen und auch die Staffel-Europameisterin Reva Foos in ihren Reihen hatten.

Die Leipziger Damen konnten mit Marie Pietruschka und Selina Celar nur zwei Athletinnen aus der Top-Trainingsgruppe von Coach Frank Embacher an den Start bringen, denn ihre Trainingskollegin Lia Neubert fiel gesundheitsbedingt aus und einige Leistungsträgerinnen aus dem Vorjahr haben mittlerweile ihre Karrieren beendet. Hinzu kam noch die am Bundesstützpunkt Hamburg trainierende SSG-Athletin Lucie Kühn. Somit war auf den weiteren Positionen der Nachwuchs gefordert: Sechs Schwimmerinnen aus der Anschlussgruppe mussten sich in Wiesbaden beweisen und zeigten, dass sie auch gegen nationale und sogar internationale Konkurrenz bestehen können.

„Die jüngeren Sportlerinnen sind in die Bresche gesprungen und haben für den Saisonzeitpunkt gut überzeugt“, so Nachwuchstrainer Sebastian Zechlin, der die Mannschaft in Wiesbaden vor Ort als verantwortlicher Trainer betreute. „Ich finde es vor allem gut, dass wir hier als Schwimm-Family aufgetreten sind und Lücken lieber aus dem eigenen Nachwuchs füllen, als uns über Legionäre zu verstärken.“

Durch die Ausfälle und Abgänge hatte das Trainerteam ursprünglich damit gerechnet, dass die SSG-Damen in Wiesbaden um den Klassenerhalt schwimmen müssen. Doch schon zur Hälfte des Events deutete sich an, dass die SSG-Mannschaft mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben würde. Insgesamt 34 Rennen standen für das neunköpfige Team in Wiesbaden auf dem Programm. Die Zeiten wurden in Punkte umgerechnet und addiert. Im Durchschnitt fuhren die Leipziger Athletinnen dabei 663 Punkte pro Strecke ein und damit exakt genauso viele wie in der Vorsaison, in der sie auf Platz sechs der 1. DMS-Bundesliga landeten. Fleißigste Punktesammlerin war dabei wie schon in den vergangenen Jahren Marie Pietruschka, die Nationalschwimmerin brachte mit ihren fünf Wettkampfstarts 3.959 Punkte auf das Leipziger Konto.

Auch Landestrainer Frank Embacher, der am Samstag die Aufsteigermannschaft der Herren betreute und daher in Wiesbaden nicht mit dabei war, konnte mit der Leistung der Leipziger an diesem Wochenende sehr zufrieden sein: „Das zeigt, dass der Weg, den wir eingeschlagen haben, richtig ist, und ich hoffe, dass wir das dann im nächsten Jahr erneut beweisen können.“

Die Teams der SSG Leipzig in der Schwimm-Bundesliga 2020:

  • Damen, 1. Bundesliga:

Marie Pietruschka, Selina Celar, Lucie Kühn, Elisa Piehler, Anna Elisabeth Schneiderheinze, Antonia Schirmer, Jasmin Fischeder, Lisa Marie Berentzik, Jeanna Vu

  • Herren, 2. Bundesliga:

David Thomasberger, Tim Wilsdorf, Thomas Rohmberger, Marek Ulrich, Jeremy Colin Pfeiffer, Robert Clauß, Yannis Willim, Max Lorenschat, Leon Borkenhagen, Jonas Clauß

Bildnachweis: „Marie Pietruschka / SSG Leipzig“

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