02.07.2010 – Paukenschlag – Schwimmerin Juliane Reinhold holt überraschend DM-Gold
Paukenschlag – Schwimmerin Juliane Reinhold holt überraschend DM-GoldBerlin. Damit hatte niemand gerechnet, die 16-jährige Leipzigerin am allerwenigsten: Einen Tag nach ihrem vierten Platz über 200 m Lagen stand Juliane Reinhold gestern bei den deutschen Meisterschaften in Berlin plötzlich zum ersten Mal in ihrer Karriere bei den Erwachsenen auf dem obersten Treppchen. Über 400 m Lagen steigerte die SSG-Schwimmerin ihre Bestzeit um vier Sekunden und düpierte die Konkurrenz.
Schmetterling hatte sie als Fünfte eröffnet, auf der Rückenlage schob sie sich auf Platz zwei, um beim Brustschwimmen unwiderstehlich davonzuziehen. Und über 100 m Kraul blieb sie locker und wehrte alle Angriffe ab. „Jule ist schön sauber und ruhig geschwommen. Das Technik-Training der letzten Wochen hat sich im Brust-Abschnitt bezahlt gemacht", so Trainer Oliver Trieb.
Die Familie in Leipzig-Grünau war vollends aus dem Häuschen. „Sonst brüllt ganz Grünau, wenn Deutschland im Fußball ein Tor schießt. Da darf ich auch mal brüllen, wenn meine Tochter deutsche Meisterin wird", sagte Mutter Uta, die das Rennen im Internet live verfolgte. Danach war bei Reinholds eine Stunde lang die Telefonleitung besetzt, die elf Geschwister der Meisterin riefen begeistert an. Vater Hannes konnte es kaum fassen, über den großen Erfolg sofort im Videotext zu lesen.
Für die Mutter war es ein überwältigendes Gefühl und ein Moment der Besinnung: „Es war nicht immer leicht, vor allem mit der Finanzierung ihres Sports. Aber es hat sich alles gelohnt", sagte sie. Vor fünf Jahren war die Familie wegen der Schwimm-Laufbahn der Tochter von Jena nach Leipzig gezogen. 2006 stellte Juliane mit zwölf Jahren ihren ersten deutschen Altersklassenrekord auf, über 100 m Schmetterling entthronte sie damals Franziska van Almsick. Gestern verpasste sie den 21 Jahre alten Rekord der DDR-Schwimmerin Grit Müller um eine Sekunde. Die Fachwelt war erstaunt, mit welcher Cleverness die zweitjüngste Final-Teilnehmerin das Feld beherrschte.
„Das Finale hat einfach nur Spaß gemacht. Es war eine sehr gute Vorbereitung auf die Jugend-EM in Helsinki", sagte Juliane, die sich auf Platz acht der europäischen Jahresbestenliste bei den „Großen" schob. Urplötzlich war sie ein Thema für die EM in Budapest. Doch die Sport-Mittelschülerin freut sich auf die olympischen Jugendspiele in Singapur. Und Bundestrainer Dirk Lange deutete an, dass sich daran nichts ändert: „Ich registriere mit Freude, wie toll sie sich entwickelt. Aber es bleibt sicher dabei." Budapest und Singapur überschneiden sich terminlich, nur einer der beiden Höhepunkte ist möglich. Ihre gute Form stellte die Meisterin auch als SSG-Schluss-Schwimmerin der 4×200-m-Freistilstaffel unter Beweis, die sie vom fünften noch auf den vierten Platz führte.
Während Juliane Reinhold gestern die kräftezehrende Königsdisziplin gewann, geht es heute weiter mit den 50-Meter-Finals. Im Rückensprint zog Lisa Graf (SSG) in 29,39 s als Zweite ins Finale, dabei gewann sie ihre zweite Junioren-Goldmedaille. Stefan Herbst erreichte in 50,31 s als Sechster das Finale über 100 m Freistil.LVZ2010-07-02
Liebe Mitglieder,
elf Jahre nach der sensationelle Goldmedaille von Sven Guske über 50m Freistil bei den Deutschen Meisterschaften in Leipzig, gab es erneut eine kleine Sensation.
Juliane Reinhold gewann am zweiten Tag der
Deutschen
Meisterschaften in Berlin sensationell die Goldmedaille über 400m Lagen.
In der
Zeit von 04:43,68 konnte sie Ihre Zeit von den Deutschen
Jugendmeisterschaften von
vor vier Wochen an gleicher Stelle um fast neun Sekunden verbessern und
gewann
ihren ersten Titel bei den Erwachsenen.
Herzlichen Glückwunsch!!!
Mit sportlichen Grüßen
Der
Vorstand
Liebe Mitglieder,
in den Sommerferien (bis einschließlich 9. August 2010) wird die Geschäftstelle verkürzte Öffnungszeiten haben. Sie wird immer montags von 14.00 – 17.00 geöffnet sein.
Mit sportlichen Grüßen
Der Vorstand
Liebe Mitglieder,
am ersten Tag bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin konnten sich zwei Nachwuchssportlerin unseres Vereins bis in das Finale der Erwachsenen vorkämpfen.
Über 200m Lagen schrammte Juliane Reinhold in derZeit von 02:16,54
nur knapp an der Bronzemedaille vorbei und belegt einen sehr guten
vierten
Platz.
Anna-Marie Macht bestätigte ihre starke Form der letzten Wochen
und kam über
die gleiche Strecke in der Zeit von 02:23,67 im B-Finale auf den 19.
Platz.
Herzlichen Glückwunsch!!!
Mit sportlichen Grüßen
Der Vorstand
Der schwere Weg nach Singapur
SSG-Schwimmerin Juliane Reinhold einzige Leipziger Starterin bei der Premiere der Olympischen JugendspieleLeipzig. Die Mannschaft ist klein. Die Qualifikations-Hürden waren hoch. Doch Juliane Reinhold hat es geschafft, als einzige Leipziger Nachwuchsathletin wurde die Schwimmerin gestern vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) ins 70-köpfige Team für die Premiere der Olympischen Jugendspiele in Singapur berufen. Die 16-Jährige von der Sport-Mittelschule ist eine von drei Sachsen im Aufgebot, über ein Ticket nach Asien freuen sich auch Leichtathletin Rebekka Haase aus Thum und Rennkanute Tom Liebscher aus Dresden.
Zudem ist die Riesaer Brustschwimmerin Lina Rathsack eine heiße Kandidatin für den letzten freien Platz im achtköpfigen Schwimm-Team. Dieser wird Ende der Woche nach den deutschen Meisterschaften vergeben. Schließlich kommt mit dem Dresdner Ulf Tippelt auch der Chef de Mission aus dem Freistaat. Und der Leipziger SSG-Schwimmer Serghei Golban wird für Moldawien antreten.
Für Juliane Reinhold bedeutet die Nominierung Rückenwind für die heute beginnenden Meisterschaften in Berlin. Danach geht es Schlag auf Schlag für die mehrfache deutsche Jahrgangsmeisterin: Mitte Juli startet sie bei den Junioren-Europameisterschaften in Helsinki, wo der Schützling von Oliver Trieb Gold mit der Freistilstaffel verteidigen will sowie weitere Einzel- und Staffelstarts absolviert. Statt Urlaub folgt danach ein weiteres Trainingslager in Heidelberg.
Für Juliane Reinhold war die Qualifikation kein Selbstläufer. Zum einen gehört ihre stärkste Disziplin 400 m Lagen in Singapur nicht zum abgespeckten Programm. Zum anderen hatte der Schwimm-Weltverband Fina nur bestimmte internationale Meetings für das Erreichen der Normen zugelassen. „Dort war es aber schwierig, die Zeiten zu erreichen. Zum einen war Jule häufig krank – und der Formaufbau war stets auf die deutschen und Junioren-Europameisterschaften ausgerichtet", erklärt Trainer Oliver Trieb.
Obwohl sie keine ausgemachte Kraul-Spezialistin ist, erreichte die Leipzigerin ihre Normzeiten letztlich bei der Junioren-EM 2009 in Prag über 100 und 200 m Freistil. Dies erwies sich im Nachhinein als taktisch richtig: Denn in Singapur ist Deutschland als eine von 16 Top-Schwimmnationen in den Freistilstaffeln gesetzt. Für die Jugendlichen wird auch eine Mixed-Staffel angeboten, in der zwei Jungen und Mädchen um die Medaillen kämpfen. Da die schnellste Kraulerin Silke Lippok (Pforzheim) bereits für die EM der Erwachsenen im August in Budapest vorgesehen ist, setzt der DSV in Singapur umso stärker auf die Leipzigerin.
Auch in allen anderen Sportarten war die Qualifikation schwierig. Meist fiel die Vorentscheidung schon im Vorjahr, vielfach haben die größten Leipziger Talente – wie im Judo, Kanu oder Wasserspringen – nicht den passenden Geburts-Jahrgang. Die meisten deutschen Teilnehmer (16) kommen aus der Leichtathletik. Insgesamt stehen 201 Entscheidungen an, Deutschland ist in 20 der 26 Sportarten vertreten. Insgesamt 3600 Athletinnen und Athleten erleben die Premiere in Singapur.LVZ2010-06-30
Freiwasser-Schwimmer mit Doppel-BronzeUwe Bodusch (Post SV) holte bei den deutschen Freiwasser-Titelkämpfen der Schwimmer in Straußberg Bronze über 2,5 und 5 km der Altersklasse 30. Der Vorjahreszweite Daniel Weiß (SV Automation) kam in der AK 16 auf die Plätze sieben und acht.LVZ2010-06-28
Graf, Sperling und Prietzsch mit vier TitelnEs ging deutlich aufwärts in den letzten Wochen bei Stefan Herbst: Der 32-jährige Schwimmer von der SSG Leipzig steigerte sich von Wettkampf zu Wettkampf, bereitete sich akribischer denn je auf die EM-Qualifikation vor. Doch am Donnerstag knickte er im Trainingscamp auf dem Rabenberg um („eigene Dummheit") und musste die offenen Sachsenmeisterschaften in der Uni-Halle wegen Schmerzen im Fuß- und Kniegelenk sausen lassen. Dennoch holten die Messestädter 20 Titel, wobei der Wahl-Leipziger Aleksandre Bakhtiarov aus Zypern mit 24,74 s über 50 m Schmetterling die deutlich beste Leistung erzielte.
Einigen wie der vierfachen Sachsenmeisterin Lisa Graf fehlte noch die Frische, um edle Zeiten ins Edelstahlbecken der Uni-Schwimmhalle zu zaubern. Andere verdienten sich bereits einen Smiley im Buch der Trainerin Eva Herbst. Carolin Sperling, die ebenfalls vier Titel abräumte, war über 100 m Freistil (58,11) schon fast so schnell wie vor Jahresfrist mit Hightech-Schwimmanzug. In ihrem Sog erkämpfte sich Anna-Marie Macht (59,00) eine gute Ausgangsposition, um in die aussichtsreiche SSG-Staffel zu rücken, die in knapp zwei Wochen in Berlin wie im Vorjahr um die DM-Medaillen mitschwimmen will.
Auch unter die Siegerzeit von Tony Wiegmann über 200 m Brust kam ein lächelndes Gesicht ins Buch. Der 19-Jährige ging beherzt an, schüttelte die schnellen Chemnitzer Brust-Sprinter sofort ab und hatte im Ziel sechs Sekunden Vorsprung. „Wenn ich bis Mittwoch meine letzten Prüfungen weg hab, bin ich hoffentlich noch etwas freier im Kopf", sagte der angehende Schwimmmeister, der seine Bestzeit um fünf Sekunden steigerte.
Das spannendeste Duell der Titelkämpfe lieferten sich über 100 m Schmetterling die Leipziger Peter Dittrich und Frank Förtsch, der seine Leistungssport-Karriere beendet hat und vergangene Woche für die Bergakademie Freiberg den deutschen Hochschul-Titel errungen hat. Bei der Wende hatte Dittrich noch über eine Sekunde Vorsprung, dann flog Förtsch heran. Im Ziel leuchteten sieben Hundertstel Unterschied auf, doch weil die Namen auf der Anzeigetafel ausgefallen waren, wussten beide nicht, wer eigentlich gewonnen hat. Umso größer später der Jubel bei Förtsch, der auf die DM verzichtet und Dittrich eine möglichst große Steigerungsrate wünscht.
Nachdem der Abi-Stress vorbei ist, befindet sich auch Riccardo Prietzsch auf dem aufsteigenden Ast. Der von Lok Mitte stammende SSG-Mann sicherte sich bei vier Starts vier Goldmedaillen und meinte: „Qualität ging diesmal für mich vor Quantität. Das hat gut geklappt." Doch abgerechnet wird in zwei Wochen in Berlin.LVZ2010-06-21
Liebe Mitglieder,
die SH Mitte (Kirschbergstraße) ist bis Mitte September 2010 wegen Bauarbeiten geschlossen
Anbei
möchten wir Euch mitteilen, welche Ersatzzeiten für die einzelnen
Gruppen bis
zur Wiedereröffnung gelten:
Masters
und Senioren:
Für
die Masters und Senioren gibt es als Ersatz die bekannten Zeiten im
Elsterbad,
SH NordOst,
SH Nord und SH Süd.
Nichtschwimmer:
Die
Nichtschwimmer von Freitag (A. Köpping) wechseln während der Zeit in das Elsterbad
18.00 bis 19.00 Uhr ins kleines Becken, wo die Synchronschwimmer eine
Bahn frei machen!
Trainingsgruppe
K. Engel:
Sie
wechselt auf Donnerstag ins Elsterbad, wo E. Kluge eine Bahn von 18.00 bis
19.00 Uhr während dieser Zeit abgibt.
Trainingsgruppe
D. Otto/R. Beck
Sie
kommt während dieser Zeit ins Elsterbad, Dienstag von 18.00 bis 19.00 Uhr.
Diese Zeit erhält dann danach Rolf mit seiner TG zusätzlich.
Weiterhin
gibt die Trainingsgruppe A. Willner am Freitag eine Bahn in Grünau von
17.00
bis 18.00 Uhr
ab.
Zusätzlich
kann es am Donnerstag von 20.00 bis 22.00 Uhr im Elsterbad passieren,
dass wir statt 3 nur 2 Bahnen haben! Dies wird aber noch geklärt!
Mit sportlichen Grüßen
Der Vorstand
Mit sportlichen Grüßen
Der Vorstand
Nach Berlin ist vor BerlinSachsentitelkämpfe der Schwimmer in der Uni-Halle gelten als wichtiger Test für die EM-Qualifikation
Philipp Sikatzki beim Gold-Jubel vor 14 Tagen in Berlin. Foto: Mirko Seifert
Die Vorbereitungen laufen seit Wochen auf Hochtouren, die Veranstalter arbeiten mit Liebe zum Detail. Die Sachsenmeisterschaften der Schwimmer von heute bis Sonntag in der Uni-Halle sind der erste größere Wettkampf, der von der neugegründeten SSG Leipzig organisiert wird. Er gilt als Testlauf für ein größeres Meeting, das in den kommenden Jahren etabliert werden soll.
Für die sächsische Spitze um den dreifachen Olympiateilnehmer Stefan Herbst und die mehrfache DM-Medaillengewinnerin Lisa Graf könnten diese Titelkämpfe besser nicht terminiert sein. Die Gruppe von Eva Herbst trainiert bis heute Mittag auf dem Rabenberg und nutzt den Wettkampf zum Formaufbau für die offenen deutschen Meisterschaften samt EM-Qualifikation übernächste Woche in Berlin. In der Hauptstadt hatte Anfang Juni bereits der Leipziger Nachwuchs für Furore gesorgt und elf Titel sowie vier Junioren-EM-Tickets erkämpft. Insofern ist also nach Berlin vor Berlin.
Mit Philipp Sikatzki und Marius Schäffner (beide SSG) sind am Wochenende zwei frischgebackene deutsche Jahrgangsmeister am Start. Sieben sächsische Champions der Jugend-DM dürfen ihr Können nicht zeigen, weil sie sich gerade in Heidelberg auf die JEM im Juli in Helsinki vorbereiten.
Mit am Start sind aber zwei weitere deutsche Meisterinnen: Katrin Altmann (SSV Leutzsch) und Sarah Dinger (SV Handwerk) gehörten zum 16-köpfigen Team der Uni Leipzig, das vergangene Woche in Mainz bei den deutschen Hochschulmeisterschaften gewaltig abräumte. Katrin Altmann – Siegerin der World Games 2009 in Taiwan im Rettungsschwimmen – gewann in Mainz zwei Einzelstrecken und gehörte zu den vier siegreichen Staffeln über 6×50 Meter mixed. Beachtliche Zeiten auch ohne Flosse erzielten die Finswimming-Meister Sven Lützkendorf und Michael Beer. Dies beweist: Leipziger Schwimmer ernten zurzeit im Wochentakt die Früchte fürs harte Trainingsjahr.LVZ2010-06-18
Trainingszeiten in den Sommerferien 2010
Liebe Mitglieder,
anbei findet Ihr die Trainingszeiten für die
Sommerferien,
die im Zeitraum vom 26.06. – 08.08.2010 sind.
Mit sportlichen Grüßen
Der
Vorstand