03.06.2010 – SSG-Starter: Vier Titel, zwei Normen
SSG-Starter: Vier Titel, zwei NormenOptimaler Auftakt der deutschen Jahrgangsmeisterschaften für die Schwimmer der SSG Leipzig: Die Talente der Messestadt holten am gestrigen ersten Wettkampftag in Berlin vier Goldmedaillen, vier Mal Silber und ein Mal Bronze.
Doppel-Meister über 50 Meter Schmetterling und 100 Meter Rücken wurde der 17-Jährige Serghei Golban in 24,95 sowie 57,10 Sekunden. Juliane Reinhold (16) wiederholte ihren Vorjahressieg über 400 m Lagen (4:52,37), errang zudem Platz zwei über 100 m Freistil (57,00) und erfüllte in beiden Disziplinen die Norm für die Junioren-Europameisterschaften im Juli in Helsinki. Den vierten Titel für Leipzig errang Tobias Horn (17), der über 400 m Freistil erstmals die Vier-Minuten-Marke knackte (3:59,14).
Silber und Bronze gab es für Karl-Richard Hennebach (18) über 100 m Rücken und 50 m Schmetterling. Ebenfalls über Silber freuten sich Stine Gabrysiak (14) und Philipp Sikatzki (16) über 100 m Schmetterling. Insgesamt standen 19 Leipziger Schwimmer in den gestrigen Finals.LVZ2010-06-03
Deutsche Jugendmeisterschaften 2010 in Berlin
bereits am ersten Wettkampftag bei den diesjährigen
Deutschen Jugendmeisterschaften konnte Juliane Reinhold mit ihrem ersten Start
das Ticket für die Jugendeuropameisterschaften sichern. Sie gewann die 400m
Lagen in der Zeit von 04:52,37 und konnte somit ihren Titel von Hamburg
verteidigen. Über 100m Freistil kam in der Zeit von 00:57,00 noch ein
Silbermedaille dazu.
Weitere Ergebnisse von Sportlern aus unserem Verein:
Marius Schäffner
(Jahrgang 1996)
5. Platz
100 Schmetterling in
01:01,65
Anna-Marie Macht
(Jahrgang 1994)
6. Platz
400m Lagen
in 05:05,49
Lisa Atlas
(Jahrgang
1995)
9.
Platz
100m
Freistil
in 00:59,90
Tanja Johne
(Jahrgang
1998)
startet als einigste Leipziger Vertreterin im Jugendmehrkampf
Herzlichen Glückwunsch!
Mit sportlichen Grüßen
Der Vorstand
Liebe Mitglieder,
mit der Lipsiade am vergangenen Wochenende wurde die Endphase der Wettkampfsaison, die traditionell mit den Jahreshöhepunkten endet, eingeleitet. Dabei könnten die jüngsten Wettkampfsportler unsere Vereins einen sehr gute zweiten Platz in der Mannschaftswertung belegen. Insgesamt holten sie 14 x Gold, 20 x Silber und 13 x Bronze und mussten nur dem SSV Leutzsch den Vortritt lassen.
Beste Teilnehmerinnen aus unserem Verein waren diezehnjährige Michelle Zemisch mit drei Goldmedaillen und Isabell Ramolla
(Jahrgang 2001) mit zweimal Gold. Besonders erfreulich war zudem die
Bronzemedaille für den achtjährigen Oskar Noak, der erst seit wenigen
Monaten
bei uns im Verein ist, über 50m Rücken.
Herzlichen Glückwunsch!!!
Die nächsten Höhepunkte sind:
für die Kinder – Talentiade vom 19.-20.06. in Riesa
für die Jugendlichen – Deutsche
Jugendmeisterschaften vom
02.-06.06. in Berlin
für die Erwachsenen – Deutsche Meisterschaften vom
30.06.-04.07.
in Berlin
für die Masters – Deutsche Meisterschaften der
Masters
„Kurze Strecke“ vom 11.06.-13.06. in Hamburg
Wir wünschen allen
Teilnehmern viel Erfolg und möglichst viele Bestzeiten zum
Jahreshöhepunkt.
Mit sportlichen Grüßen
Der Vorstand
Kronen-Sammler Herbst Gesamtsieg beim Schwimm-Meeting in DänemarkStefan Herbst hat zum zweiten Mal den Vattenfall-Swim-Cup im dänischen Esbjerg gewonnen und für seinen Gesamtsieg 15 000 Kronen (rund 2000 Euro) erkämpft. Der 700 km lange Ausflug mit Trainings-Zwischenstopp in Hamburg hat sich für den seit gestern 32-Jährigen gelohnt, obwohl er bei dem groß aufgezogenen Nachwuchs-Kurzbahnmeeting nur eine Strecke schwamm. Doch mit seinen 1:45,70 Minuten über 200 m Freistil knackte das Aushängeschild der SSG Leipzig als einziger die 900-Punkte-Marke auf der Tabelle des Weltverbandes.
„Ich bin sehr zufrieden mit meiner Zeit", sagte der dreifache Olympiateilnehmer: „Ich wusste aber auch, dass ich um die 1:46 schwimmen muss, um die Punktzahl einer schnellen Kanadierin zu überbieten." Vierte in der Gesamtwertung wurde Junioren-Europameisterin Juliane Reinhold für ihre 100-m-Lagen-Zeit (1:03,13), auch ihre Leistung über 200 m Schmetterling (2:13,72) ragte heraus. „Das ist ein genialer Wettkampf, der allen sehr viel Spaß gemacht und jede Menge Motivation gebracht hat", sagte Trainer Oliver Trieb, dessen Schützlinge zudem zahlreiche Siege und Medaillen in den Jahrgangs-Wertungen einheimsten.
Wegen des Dänemark-Trips war die SSG Leipzig bei den süddeutschen Meisterschaften mit einer kleineren Mannschaft als gewöhnlich vertreten. Zwei Wochen nach seinem Sieg beim Länderkampf in Italien trumpfte Tobias Horn auch in Sindelfingen auf. Über 200 m Freistil steigerte sich der 17-Jährige auf der 50-m-Bahn erneut und blieb in 1:53,75 min erstmals unter 1:54. Dies bedeutete neben dem Erfolg im Jahrgang zugleich Rang zwei bei den Männern. Gleich vier Jahrgangs-Erfolge heimste auf den 50- und 100-m-Strecken sein gleichaltriger SSG-Kollege Serghei Golban ein. Zweimal reichte es für den Moldawier zu Bronze bei den Männern – unter anderem mit 59,60 s über 100 m Rücken. In den ersatzgeschwächt angetretenen Staffeln kamen die SSG-Frauen zweimal auf den Bronzerang. Nächster Höhepunkt sind die deutschen Jahrgangs-Meisterschaften in zwei Wochen in Berlin, wo zugleich die Tickets für die Junioren-EM in Helsinki vergeben werden.
Jahrgangs-Siege, Esbjerg: Philipp Sikatzki, Karl-Richard Hennebach. Sindelfingen: Stefanie Meyer, Sophie Statovci (alle SSG Leipzig).LVZ2010-05-18
Beliebte Kunst-GriffeAuch vermeintlich kleine Dinge zeugen vom Aufschwung des Leipziger Schwimmsports, der mit der Gründung der Schwimmstartgemeinschaft (SSG) verbunden ist. Erstmals gibt es ein Plakat für eine Sachsenmeisterschaft (18. bis 20. Juni in Leipzig). Die Präsentation übernahmen neben dem dreifachen Olympiateilnehmer Stefan Herbst die Nachwuchs-Hoffnungen Alenka Crustewitz, Juliane Reinhold und Tobias Horn, der zu Monatsbeginn in Italien in die europäische Spitze der Freistil-Mittelstrecken der Jugend vorstieß. Wenn alles optimal läuft, würden er und Juliane Reinhold bei den Sachsen-Titelkämpfen sogar fehlen: Denn Anfang Juni kämpfen beide um die Tickets für die Junioren-EM in Helsinki. Fürs Plakat ließ Andreas Bobrzik, Trainer und Abteilungsleiter beim SV Handwerk, seine Kontakte spielen. Joanna Grzybek, Künstlerin aus der Südvorstadt, entwarf das Logo, das auch die Urkunden zieren wird. Es zeigt die Konturen dreier Schwimmer in den Stilarten Schmetterling, Kraul sowie beim Rückenstart. „Mir war wichtig, dass das Plakat dynamisch, aber auch einfach und nicht mit zu vielen Details überfrachtet wirkt", sagt Joanna Grzybek, deren Töchter Julia (9) und Lorena (5) selbst beim SV Handwerk schwimmen.LVZ2010-05-11
Liebe Mitglieder,
liebe Freunde des Vereins,
schon jetzt möchten wir Euch den Termin für unser
diesjähriges
Sommerfest, diesmal nach der Saisonpause, bekanntgeben. Es findet
wie
gewohnt in und vor der Schwimmhalle Mariannenpark am Sonnabend,
dem 4.
September 2010, statt. Wir haben eigens für die Familien und Kinder
in
diesem Jahr eine professionelle Kinderanimation mit
Kinderschminken,
Ballonakrobatik und vielem mehr organisiert. Am frühen Abend spielt die Live-Band
„Soulwalker“ und es gibts traditionell Leckeres vom Grill und Fass.
Wir freuen uns auf Euch, Eure Familien und Freunde.
Euer Vorstand
Am Montag, 17. Mai 2010 bleibt die Geschäftsstelle unseres Vereins geschlossen.
Mit sportlichen Grüßen
Der Vorstand
Erst DM-Silber, dann schwerer Inliner-SturzGregor Spengler heißt einer der größten Unglücksraben des Marathon-Sonntags. Der Schwimmer des Post SV Leipzig hatte sich noch am Sonnabend in Köln die Silbermedaille bei den deutschen Masters-Meisterschaften geholt. 2:29,98 Minuten über 200 m Rücken sind für einen 47-Jährigen kein Pappenstiel. Doch keine 24 Stunden später mutete sich der Psychologe beim Inline-Halbmarathon in Leipzig wohl ein wenig zu viel zu.
„Es passierte etwa bei Kilometer 15", berichtet der sportverrückte Messestädter, der erst in der Vorwoche mit dem Rad in Tirol 3000 Höhenmeter absolvierte: „Meine Oberschenkel waren ziemlich fest, aber es war ein geiles Rennen. Ich konnte Anschluss an die Spitzengruppe der Nicht-Lizenzfahrer halten. Eine leichte Unebenheit hat mich aus dem Gleichgewicht gebracht. Ich konnte gerade noch den Straßenbahnschienen ausweichen, dann kam schon die Bordsteinkante entgegen. An mehr kann ich mich nicht erinnern." Als er erwachte, kümmerten sich bereits erste Helfer um ihn, wenig später kam er in die Uniklinik. „Mein Arm war ausgekugelt und meine Schulter sah nicht so aus, wie eine Schulter aussehen soll."
Vorwürfe machte Spengler niemandem – außer sich selbst: „Ich war ja zu dem Zeitpunkt schon ziemlich grau. Und auf Inlinern habe ich nicht so viel Erfahrung, obwohl ich damit sehr schnell bin." Die Veranstalter hätten die Gefahrenstellen liebevoll grün eingekreist: „Doch wenn man im Pulk fährt, sieht man die grünen Kreise nicht, sondern nur den Arsch des Vordermanns."
Spengler hatte im September in Cadiz Gold bei der Masters-EM geholt und bereitet sich gerade auf die Schwimm-WM der Oldies Anfang August in Göteborg vor: „Ich habe den Stift schon in der Hand, um einen Haken dranzumachen. Aber noch hoffe ich, dass die Diagnose nicht so schlimm ist." Den Post-Männern gehen langsam die Staffelschwimmer für Göteborg aus, nachdem sich Feuerwehr-Weltmeister Jörg Färber bereits im Januar beim Skifahren einen Bänderabriss im Schultergelenk zugezogen hatte.
In Köln gab es am Wochenende drei weitere Medaillen: Dirk Schlegel und Martin Kühn holten über 200 m Brust Gold und Bronze, beide gehörten mit Marian Bobe und Uwe Bodusch (alle Post) auch zur bronzenen Freistilstaffel über 4×200 Meter.
Derweil testete ein Großteil der Leipziger Stützpunkt-Schwimmer zum zweiten Mal in sieben Tagen in Halle-Neustadt erfolgreich. Beim Meeting von Rotation Halle verfehlte Vierfach-Sieger Stefan Herbst seine Zeiten der Vorwoche nur knapp. Ebenfalls vier Mal war Carolin Sperling erfolgreich, je drei Mal Lisa Graf und Stefanie Meyer (alle SSG). Zudem stellten die Leipziger viele Meetingrekorde auf.LVZ2010-04-27
Liebe Mitglieder,
von den drei Titeln, die die Masters vor Jahresfrist bei den Deutschen Masters-Meisterschaften „Lange Strecke“ in Uelzen erringen konnten, konnte am Wochenende in Köln nur einer verteidigt werden.
DirkSchlegel (AK 25) wurde in der Zeit von 02:33,33 erneut Deutscher Meister
und
peilt nun im nächsten Jahr den Titel-Hattrick an.
Martin Kühn (AK 20)
und die
4x200m Brust Staffel (AK 100-119) der Männer konnten ihre Titel nicht
verteidigen
und wurden diesmal dritte bzw. vierte.
Weitere Medaillen gab es für
Gregor
Spengler (AK 45) über 200m Rücken, sowie die 4x200m Freistil Staffel der
Männer
(AK 100-119) in der Besetzung Martin Kühn, Uwe Bodusch, Dirk Schlegel
und
Marian Bobe.

Herzlichen Glückwunsch
Mit sportlichen Grüßen
Der Vorstand
Schwimmer in Halle und Bayreuth vornDie Leipziger Schwimmer dominierten beim Leisslinger Pokal in Halle-Neustadt und errangen zahlreiche Streckensiege. Dabei steigerte der dreifache Olympiateilnehmer Stefan Herbst auf der 50-m-Bahn seine Saison-Bestzeiten über 100 m Freistil und 100 m Rücken auf 51,51 sowie 57,02 Sekunden. Der 31-Jährige wollte dies aber nicht überbewerten: „Ich war im Trainingslager drei, vier Tage krank und daher beim Wettkampf etwas ausgeruhter als manch andere." Gute Zeiten zum noch recht frühen Saisonzeitpunkt schwammen auch Lisa Graf (1:04,37 min über 100 m Rücken) sowie Juliane Reinhold (2:22,23 min über 200 m Lagen). Die Sprint-Pokale und damit eine Videokamera als Preis sicherten sich Karl-Richard Hennebach (alle SSG Leipzig) und Luisa Maria Brock (SSV Leutzsch). Die deutsche Jugend-Meisterin Stine Gabrysiak (SSG) glänzte derweil mit mehreren Siegen beim Frühjahrsmeeting in Bayreuth. Und beim Bezirks-Entscheid im Kinder- sowie Jugendpokal war der SSV Leutzsch gleich fünfmal erfolgreich. Der Post-Nachwuchs gewann einmal, der SC DHfK siegte im kindgerechten Wettkampf der Jüngsten.LVZ2010-04-22