09.03.2010 – Silber nach toller Aufholjagd

Silber nach toller AufholjagdSie kämpften wie die Löwen, legten eine Aufholjagd vom Feinsten ins 50-m-Becken des Bundesstützpunktes Essen. Doch am Ende verfehlten die Schwimmer der SSG Leipzig bei den Deutschen Junioren-Mannschaftsmeisterschaften den Titel nach genau zwei Kilometern um winzige 45 Hundertstelsekunden. Bei den Mädchen hatte sich die SSG Leipzig in der B-Jugend fürs Finale qualifiziert – am Ende sprang Bronze heraus.

Rund fünf Sekunden hatten die Leipziger A-Jugendlichen nach dem ersten Tag Rückstand auf Gastgeber SG Essen, 2,5 Sekunden waren es noch vor der abschließenden 4×100-m-Lagenstaffel. „Wir wussten, da geht noch was. Die Jungs waren top motiviert“, sagte Stützpunkttrainer Jirka Letzin, der beiden SSG-Teams eine Top-Leistung bescheinigte. „Es gab keinen Ausfall, alle sind an ihre Grenze gegangen. Essen war bei den Jungen mit neun Mann angetreten, sie konnten aus dem Vollen schöpfen. Wir dagegen waren nach zwei Krankheitsausfällen zu fünft, das hat am Ende eine Rolle gespielt.“ Leipzig gewann die Schmetterling- und Lagenstaffel, hatte aber gleich zu Beginn in Freistil drei Sekunden eingebüßt.

Ein Großteil der Jungen-Mannschaft hatte 2009 für das Sportgymnasium bereits Bronze bei der Schüler-WM in Puerto Rico errungen. In Essen gab es nun also DM-Silber. In allen fünf Staffeln kamen Marie Pietruschka, Serghei Golban und Philipp Sikatzki zum Einsatz.

Silber-Team der A-Juagend: Tobias Feigl, Serghei Golban, Tobias Horn, Otar Khatiashvili, Philipp Sikatzki. Bronze holten in der B-Jugend: Lisa Atlas, Stine Gabrysiak, Marie Pietruschka, Caroline Pohle, Verena Weder, Laura Wischeropp.fsLVZ2010-03-09


Auch ohne die seit dem 1. Januar 2010 verbotenen High-Tech-Schwimmanzüge bleiben die Post-Masters auf Rekordkurs. Bei der traditionsreichen Masters-Schwimm-Gala in Goslar am 06.03.2010 konnten unsere erfolgsverwöhnten Masters erneut mit einem neuen Deutschen Altersklassenrekord überzeugen.
In der 4x 50m Lagen Mix
Staffel (AK 160-199) siegte der Post SV in der Besetzung Christina Spiske, Jens
Lutschin, Sven Guske und Heike Händel in der Zeit von 01:58,99 und verbesserte
den alten, eigenen Rekord aus dem Jahr 2006 um 2,5 Sekunden.

Neben den drei Staffelerfolgen über 4x50m Lagen Männer,
4x50m Freistil Männer und 4x50m Lagen Mix wurde 13x Gold, 4xSilber und 2xBronze
in Goslar errungen.

Herzlichen Glückwunsch an Heike Händel, Paula Liegert,
Christina Spiske, Sven Guske, Uwe Bodusch, Gregor Spengler, Dirk Schlegel, Ingo
Mioske und Jens Lutschin.

 

Mit sportlichen Grüßen

 

Der Vorstand



Sportlicher Jahresrückblick 2009 

Sportlicher Jahresrückblick 2009



An den Montagen 8. und 15. März bleibt die Geschäftsstelle unseres Vereins geschlossen. 

Mit sportlichen Grüßen

 

Der Vorstand



Liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde, liebe Bürger der Stadt Leipzig, 

am
24.02.2010 kurz vor Beginn der Ratsversammlung (14.00 Uhr) haben wir die
gesammelten Unterschriften für den Erhalt der Schwimmhallen und Freibäder der
Stadt Leipzig an den Oberbürgermeister Burkhard Jung erfolgreich übergeben! Die
Übergabe erfolgte durch Schwimmerinnen und Schwimmer des Talentestützpunktes
Leipzigs, Rainer Lademann (Vorsitzender Betriebsrat Sportbäder Leipzig GmbH),
Thomas Podeyn (stellv. Geschäftsführer Landesverband Sachsen im Bundesverband
Deutscher Schwimmmeister) sowie Prof. Dr. Günter Fuchs und Holger Maiwald vom
Schwimmsportverband Leipzig e.V..

Es
wurden genau 24.131 Unterschriften dem OBM übergeben! Anbei das Video zur
Übergabe!

Dies
ist ein hervorragendes Ergebnis aller Beteiligten und den Bürgern der Stadt
Leipzig! Wir sagen dazu herzlichen Dank! Für das Jahr 2010 ist damit die
Situation für die Erhaltung der Bäder soweit geklärt. Unser Augenmerk richtet
sich nun auf die Grundlagen der Finanzierung ab dem Jahr 2011.

Derweil
erreicht uns die nächste Kampfansage! So plant die Landesregierung eine
Reduzierung der Jugendpauschale um fast 30% und plant weitere Kürzungen im
Jugendbereich. Die Sportjugend Leipzig unterstützt die Proteste gegen
landesweite Kürzungen in der Jugendarbeit und wendet sich entschieden gegen die
Auffassung, junge Menschen wären legitime Einsparpotenziale. Wir bitten auch
hier um intensive Unterstützung. Weitere Infos folgen!

Für
Rückfragen (Funk: 0171/1701806) stehen wir Euch gerne zur Verfügung und
verbleiben

mit
freundlichen Grüßen

Holger
Maiwald und Prof. Dr. Günter Fuchs



Liebe Mitglieder,

am 24.02.2010 kurz vor Beginn der Ratsversammlung (14.00 Uhr) findet die Übergabe der gesammelten Unterschriften für den Erhalt der Schwimmhallen und Freibäder der Stadt Leipzig in der oberen Wandelhalle an den Oberbürgermeister Burkhard Jung statt.

Die Übergabe erfolgt durch Rainer Lademann (Vorsitzender Betriebsrat Sportbäder Leipzig GmbH), Holger Maiwald (Vorsitzender des Schwimmsportverbandes Leipzig e.V.), Thomas Podeyn (stellv. Geschäftsführer Landesverband Sachsen im Bundesverband Deutscher Schwimmmeister) sowie Schwimmkindern des SSV Leutzsch. Eine Demo findet damit nicht statt!

Über 20.000 Unterschriften (genau Zahl wird am 24.02.2010 mitgeteilt) wurden gesammelt, die sich für den Erhalt aller Schwimmhallen und Freibäder aussprechen.

Wir haben dazu die Presse und Fernsehen eingeladen!

Für Rückfragen (Funk: 0171/1701806) stehen wir Euchgerne zur Verfügung und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Holger Maiwald und Prof. Dr. Günter Fuchs





Liebe Mitglieder,

es ist uns wieder gelungen Wasserfläche in der ersten Winterferienwoche zu reservieren. Anbei findet Ihr diese Übersicht!

In der zweiten Woche findet das Training normal statt! 
Trainingsplan: als PDF

 

Mit
sportlichen Grüßen

 

Der
Vorstand

 



Liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde,

wie Ihr in den letzten Tagen und Wochen aus mehreren Presseartikeln erfahren
habt, stehen wir wieder eimal vor der Gefahr von
Schwimmhallen-schließungen.(siehe LVZ vom 21.12.2009: „Schwimmvereine
schlagen Alarm“.) Der unfassbare Super-GAU darf nicht passieren,wir müssen kämpfen !
Diesem Ziel dient eine Unterschriftenaktion, die wir gemeinsam mit dem
Betriebsrat der SBL in Gang gesetzt haben. Die Unterschriftsliste findet Ihr
als Anhang zum Herunterladen und Vervielfältigen
.

Die Aktion soll wie folgt verlaufen:

1. Ab sofort liegen die Listen in allen Schwimmhallen der Sportbäder
  Leipzig GmbH zur Eintragung aus.
2. Parallel dazu bitten wir alle Funktionäre, Übungsleiter und Trainer, in
ihren Vereinen und Trainingsgruppen sowie bei den Eltern der Kinder
Unterschriften einzuholen.
Bitte weist darauf hin, daß jede Person nur einmal unterschreiben darf.
3. Ausgefüllte Listen
  – bei den Schwimm-Meistern abgeben (außer Uni-Halle)
  – oder in den Briefkasten des Schwimmsportverbandes am Sportbad an der
    Elster einwerfen
  – oder bei Holger Maiwald  oder Günter Fuchs persönlich abgeben.
4. Bitte auch die Leistungssportler und deren Eltern einbeziehen.
5. Anfang Februar wollen wir (Betriebsrat und SSVL)dann die gesammelten
  Listen öffentlichkeitswirksam an den Oberbürgermeister übergeben.

Bitte helft alle mit !!!!!
Jede Schwimmhallenschließung betrifft alle (!!!) Nutzer in der gesamten
Stadt, nicht nur die der betroffenen Schwimmhallen !!!
Es gibt Aussicht -leider keine Garantie – auf Erfolg (s.Interview mit dem
Sportbürgermeister, LVZ vom 30.12.).

In diesem Sinne wünschen wir ein
gesundes und erfolgreiches Neues Jahr !

Holger Maiwald-Vorsitzender SSVL
Günter Fuchs- Geschäftsführer SSVL

Acht-Gänge-Menü im Stadion von Taipeh Schwimmtrainer Marian Bobe sammelt 2009 mit seinen Schützlingen 29 internationale Medaillen29 Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften 2009: Wenn am 9. Januar der sächsische Trainer des Jahres gekürt wird, müsste der Leipziger Sportstudent Marian Bobe angesichts dieser erstaunlichen Bilanz eigentlich zu den Favoriten zählen. Da seine Schützlinge jedoch zu den wenig beachteten Randgruppen des Sports zählen, ist er andererseits wohl chancenlos. Dennoch: Auf zehn Mal WM-Edelmetall als Bundestrainer der deutschen Gehörlosen-Schwimmer bei den Deaflympics im September in Taipeh kann der 23-Jährige ebenso mit Stolz zurückblicken wie auf die 19 Medaillen, die seine Leipziger Post-Schwimmer bei den Masters-Europameisterschaften im gleichen Monat im spanischen Cadiz errangen. Damit ist die Bilanz noch nicht zu Ende: Zu seinen Schützlingen zählt zeitweise auch Jörg Färber, der fünf Mal Gold bei den Feuerwehr-Weltspielen in Vancouver einheimste.

Nun ist Marian Bobe Realist genug um einzuschätzen, dass diese Leistungen nicht allein auf seinem Mist gewachsen sind. Doch gerade der Job als Gehörlosen-Bundestrainer, den er auf Honorarbasis vom Frühjahr bis zu den Weltspielen begleitete, war für den gebürtigen Dresdner eine besondere Erfahrung. „Ich hatte mich mal per E-Mail beworben, um meine Chancen bei solchen Ausschreibungen zu testen." Unerwartet bekam er die Zusage. Vor allem bestand seine Aufgabe darin, die Lehrgänge inhaltlich und methodisch vorzubereiten. Er lernte Gebärdensprache, ließ sich aber auch die Anweisungen von den Lippen ablesen. „Da war es wichtig, kurze Ansagen zu machen. Und ich musste aufpassen, dass die Sportler nicht geblendet wurden." Denn dann war sein Gesicht nicht zu erkennen, die Ansprache verpuffte. Bobe hatte es nicht leicht, in kurzer Zeit das Vertrauen der Athleten zu gewinnen. Der Einfluss der Heimtrainer ist groß, nicht jeder (gut gemeinte) Hinweis des Neuen wurde dankbar angenommen. „Es gehört auch zur Mentalität der Gehörlosen, dass sie sich irgendwann mal wegdrehen. Dann hast du keine Chance mehr."

In einem Punkt erreichte er Fortschritte: Als Praktikant und häufiger Mitstreiter der IAT-Schwimm-Experten Jürgen Küchler und Jens Graumnitz weiß Bobe, dass selbst deutsche Spitzenschwimmer bei Start und Wende wertvolle Zehntel auf die Weltspitze verlieren. Dort setzte er auch bei den Gehörlosen an und konnte manche Reserve erschließen. Doch er lernte auch, mit deutscher Bürokratie zu leben. „Alles, was Geld kostete und nicht seit Monaten beantragt war, konnte nicht stattfinden." Die von ihm geplanten Laktat-Messungen fielen ebenso aus wie die eine oder andere Einheit im modernen Leipziger Strömungskanal. Bobe freut sich über die zehn Medaillen, eines ärgert ihn aber: „Gold war leider nicht dabei. Vor allem ein Russe war nicht zu schlagen, weil er professionell trainiert und von seinem Sport leben kann." Dieses Klagelied hört man in Deutschland immer häufiger auch von nicht behinderten Amateuren. Bobe erlebte mit seinem Team tolle Tage samt olympischem Flair in Taiwan. Alle Deutschen wohnten im Fünf-Sterne-Grand-Hotel, bei der Abschlussfeier vor 30 000 Zuschauern wurden alle 5000 Teilnehmer im Stadion-Innenraum mit einem Acht-Gänge-Menü verwöhnt. Die Deaflympics waren für Bobe kurzzeitig gefährdet, als er im Sommer mit Schweinegrippe in Quarantäne lag.

Die Post-Schwimmer lassen keinen Zweifel daran, dass der Coach seinen Anteil an den starken EM-Ergebnissen hat. Bobe ist – zum Teil wesentlich – jünger als sämtliche Sportler seiner Trainingsgruppe. Eines findet der Bachelor-Student an seinen Senioren besonders toll: „Sie wollen sich nach der Arbeit im Wasser richtig die Kante geben – das ist für die meisten der richtige Ausgleich."

Doch auch bei der Zusammenarbeit mit den Senioren gibt es Konflikt-Potenzial: Bobe bietet leistungsorientiertes und auf die EM oder WM ausgerichtetes Training an. Doch nicht alle finden es gut, dass es bei ihm richtig zur Sache geht. Einige wollen einfach nur in Ruhe ihre Bahnen ziehen, um vom Alltag abzuschalten. Dies muss der junge Trainer akzeptieren.

Obwohl ihm kaum Zeit für eigene sportliche Aktivitäten bleibt, kann Marian Bobe auch auf ein erfolgreiches Jahr als Athlet blicken. „Bei Mannschaftswettkämpfen springe ich hier und da mit ein." So holte er mit den Post-Männern zwei Mal Staffel-Gold bei den deutschen Masters-Meisterschaften. Nur mit der Titelverteidigung in der Landesliga hat es nicht geklappt. Doch da gönnt er den Leutzschern den Sieg.

Wer denkt, dass Bobe beim Post SV nur für die Alten zuständig ist, der irrt: In diesem Jahr übernahm er die Funktion des Nachwuchs-Koordinators. Da gibt es einiges zu tun, schließlich konnte der Verein die Anzahl seiner Kadersportler in den vergangen Jahren auf 24 verdoppeln. Den engagierten Übungsleiter würde der Post-Vorsitzende Jarno Wittig gern nach dem Studium halten. Doch Vereinstrainer hauptamtlich zu bezahlen, ist heutzutage ein besonders schweres Kunststück.Frank SchoberLVZ2009-12-24

Kampfrichter drücken ein Auge zu 72 Schwimmbahnen bringen 14 400 Euro für Unicef / Stefan Herbst sprintet SachsenrekordNach vierwöchiger Kurzbahn-Saison sprangen die Leipziger Schwimmer kurz vor Weihnachten noch einmal auf der langen Bahn ins Wasser. Letztmalig durften dabei Hightech-Anzüge getragen werden, die ab Januar verboten sind. Stefan Herbst nutzte die Gunst der Stunde und erzielte in Berlin über 50 m Freistil Sachsenrekord. Für Unicef erschwammen derweil 72 Kinder in der Leipziger Uni-Halle stolze 14 400 Euro.

Das Weihnachtsschwimmfest des Post SV Leipzig stand diesmal unter einem anderen Stern. Neben guten Leistungen des Nachwuchses ging es für die Aktion „Endspurt mit Erdgas" um die gute Sache. Talente aus 21 Vereinen sprangen unter dem Motto „Kinder schwimmen für Kinder" ins Wasser und versuchten, in 15 Minuten so viele Bahnen wie möglich zu schaffen. Für jeden Anschlag der Riesen-Staffel gaben die Sponsoren 200 Euro. Insgesamt bewältigten 72 Kinder die 50-m-Strecke und fischten für Unicef stolze 14 400 Euro aus dem kühlen Nass.

„Ich bin voll und ganz zufrieden. Alle Vereine von Rostock bis Hof machten mit und holten in den 15 Minuten das Maximum heraus", schwärmte Organisator Holger Maiwald. Eigentlich wären es 400 Euro weniger gewesen, doch die Kampfrichter drückten bei den letzten beiden Schwimmern, die es nicht ganz im vorgeschriebenen Zeitfenster schafften, ein Auge zu. Für die mehr als 500 Schwimmer ging es auch um Bestzeiten und Urkunden. Die Jüngsten feierten ihre Wettkampf-Premiere. So auch die siebenjährige Amrei Le Prince. Die Sportlerin vom SV Handwerk strahlte nach den 50 m Rückenbeinbewegung mit ihrer Bronzemedaille um die Wette. „Ich weiß gar nicht, wo Amrei immer die Power hernimmt. Sie kann gar nicht regelmäßig zum Training kommen", staunte Trainerin Eveline Skorupski.

Die Athleten der SSG Leipzig gingen derweil auf Reisen. Weil die deutsche Vizemeisterin Juliane Reinhold krank war, vertrat allein Patricia Burkhardt den hiesigen Bundesstützpunkt mit der DSV-Auswahl in Maribor, wo sie über 200 m Schmetterling im Finale stand.

Im schnellen Berliner Becken feierte Stefan Herbst beim internationalen Weihnachtsschwimmen Siege über 100 und 200 m Freistil, wobei er auf der längeren Distanz die 1:50-min-Marke knackte. Neben der Bestzeit von 22,97 s über 50 m Freistil freute er sich auch, den acht Jahre alten Sachsenrekord des ehemaligen deutschen Meisters Sven Guske geknackt zu haben. Seinen Schwimmanzug will Herbst aufheben: „Ich habe mir nur ein High-Tech-Modell gekauft, alle anderen hatte ich von Paul Biedermann und Markus Deibler ausgeliehen." Der 15-jährige Philipp Sikatzki verpasste in Berlin den Altersklassenrekord über 50 m Rücken in 27,57 s nur um neun Hundertstel, dafür hatte er sich im November die Kurzbahn-Bestmarke gesichert. Sein ein Jahr jüngerer Bruder Robert Sikatzki (alle SSG) machte beim Meeting in Magdeburg eine gute Figur. In seinem Jahrgang sicherte er sich souverän den Erfolg in der Gesamtwertung. Tommi Wolst (Post) und Daniel Weiß (Automation) verabschiedeten sich ebenso siegreich in die Weihnachtsferien.

44 Dresdner Christstollen sicherten sich die Leipziger beim gleichnamigen Schwimmfest an der Elbe für ihre Erfolge. Besonders stark trumpfte SSG-Kraulschwimmer Tobias Horn auf, auch Riccardo Prietzsch zeigte ein ordentliches Comeback nach vierwöchiger Krankheitspause. Der Stollen soll sich nicht erst an den Hüften festsetzen: In einer Woche warten schon wieder drei Stunden Wassertraining mit mehr als zehn Kilometern auf die besten SSG-Schwimmer.ab/fsLVZ2009-12-22