08.07.2009 – Volle Konzentration auf Freistil Schwimmerin

Volle Konzentration auf Freistil SchwimmerinJuliane Reinhold bei der Junioren-EM in Prag

Vor zwei Jahren brachte sie bereits eine Staffel-Goldmedaille vom europäischen Jugendfestival aus Belgrad heim. Doch heute beginnt für Schwimmerin Juliane Reinhold bei den Junioren-Europameisterschaften in Prag ein noch härterer Kampf um internationale Meriten. Die 15-jährige Post-Schwimmerin, die für die Startgemeinschaft SSG Leipzig antritt, will im Vorlauf gleich zwei bange Fragen positiv beantworten: Wie kommt sie mit den ungewohnten Freiluft-Bedingungen im Podoli-Schwimmstadion auf der Moldau-Insel zurecht? Und wie hat sie die Angina verkraftet, die sie vergangene Woche für drei Tage ans Bett fesselte? Trainer Oliver Trieb zeigte sich gestern optimistisch: „Sie sieht im Wasser schon wieder ganz gut aus, auch wenn die Zeiten noch nicht optimal sind. Ich denke aber, ihr neuer Schwimmanzug gibt ihr noch einen Schub.“ An den ersten beiden Tagen konzentriert sich die sechsfache Medaillengewinnerin der deutschen Jugendmeisterschaften von Hamburg auf die 100 m Freistil und die 4×100-m-Freistilstaffel. Aufgrund der gerade überstandenen Krankheit verzichtet sie auf die 400 m Lagen. Zwar stellte sie auf dieser Strecke im Mai einen deutschen Jugendrekord auf, doch sechs Kontrahentinnen sind in der Meldeliste vor ihr platziert.fsLVZ2009-07-08

Post-Schwimmer und Behinderte mit starker Leistung im SundWie jedes Jahr waren die Leipziger beim Sundschwimmen vor Stralsund auch am Wochenende wieder stark vertreten. Die Post-Schwimmer Uwe Bodusch, Jörg Färber und Henry Zacharias kamen unter mehr als 1000 Startern auf die Gesamtränge 6, 8 und 14. Das Trio von der Leipziger Berufsfeuerwehr bereitet sich derzeit auf die Feuerwehr-Weltspiele im August in Kanada vor. Bodusch bewältigte die 2315 Meter in 26:42 min und erreichte den Strand drei Minuten nach dem Sieger Jörn Malich aus Potsdam. Eine starke Leistung zeigte Daniel Clausner. Der mehrfache Weltmeister und Paralympics-Finalist bei den Sehbehinderten hat seit Peking mit dem Training ausgesetzt. Er schwamm die 2,3 km aber im Schlepptau seines BVL-Kollegen Martin Schulz, dem diesjährigen EM-Teilnehmer bei den Körperbehinderten, zwei Minuten schneller als letztes Jahr. Schulz kam auf Platz 16, Clausner auf Platz 17. „Letztes Jahr musste ich mich erst einmal zurechtfinden. Da habe ich mich von Boje zu Boje gehangelt. Diesmal war es schon besser, dass wir zu zweit geschwommen sind“, sagte Clausner.fsLVZ2009-07-07


Mit drei Bronzemedaillen kamen unsere Leistungssportler von den Deutschen Meisterschaften in Berlin zurück.
Dabei gewann Juliane Reinhold
mit den Staffeln der SSG Leipzig zweimal Bronze. Eine weitere Bronzemedaille
errang Norman Schmidt im Jahrgang 1990 über 200m Brust. Die Zeit von 02:20,85
bedeutete gleichzeitig einen neuen Vereinsrekord, den er im B-Finale noch
einmal verbessern konnte.

Tommi Wolst belegt im Rahmen des Jugendmehrkampfes einen
hervorragenden 6. Platz. Angespornt von der Wettkampfatmosphäre und den vielen
Stars in Berlin konnte er in allen Teildisziplinen persönliche Bestleistungen
erzielen.

Alle Ergebnisse unserer Sportler findet Ihr im Anhang.

Wir wünschen allen Sportlern schöne Ferien und einen guten
Start in die neue Saison.

 

Mit sportlichen Grüßen

 

Der Vorstand


Ehrgeiz fast wie bei Britta SteffenLeipziger Schwimmer für DM-Medaillen geehrt / Talent aus Neubrandenburg steigert sich in einem Jahr enorm

Ehre, wem Ehre gebührt. 33 Medaillen errangen die Leipziger Schwimmer in den vergangenen fünf Wochen bei den deutschen Meisterschaften der Jugend und Erwachsenen. Dies war für den Förderverein Vesch und die neu gegründete Schwimm-Startgemeinschaft SSG Anlass, die 16 Medaillengewinner und ihre Trainer auszuzeichnen. Neben vielen Eigengewächsen und dem Moldawier Serghei Golban wurde gestern auch eine kleine Neubrandenburgerin geehrt, die vor einem knappen Jahr bei ihrem Wechsel nach Leipzig nie mit einem solchen Leistungssprung gerechnet hatte. „Über 200 Meter Brust habe ich mich um 17 Sekunden verbessert“, sagte Marie Pietruschka mit großen leuchtenden Augen und voller Stolz. Eigentlich hat die 14-Jährige seit Freitag Ferien, doch den gestrigen Empfang wollte sie nicht verpassen. In ihrer Heimat besuchte sie zwar auch das Sportgymnasium, aber dort ist Schwimmen eher Randsportart. Die Triathleten hatten mehr als ein Auge auf die gute Schwimmerin und Läuferin gelegt. Doch Marie fühlt sich im Wasser am wohlsten, absolvierte ein Probetraining in Berlin und Leipzig und entschied sich für Sachsen. Aber nicht, weil die Eltern aus Leipzig stammen. „Hier hat es mir besser gefallen, weil sich Schule, Internat und Schwimmhalle fast auf einem Fleck befinden.“ Dieses Top-Umfeld hob Schulleiter Dieter Rädler in seiner Laudatio hervor und meinte: „Mit Elite-Bedingungen sind auch Erwartungen an Elite-Leistungen verbunden.“ Die wollen die zurzeit erkrankte Juliane Reinhold und Patricia Burkhardt noch in diesem Sommer bei Junioren-EM und Europäischem Jugendfestival erbringen. Für Marie Pietruschka geht es erst in fünf Wochen weiter. Ganz ohne Schwimmen wird sie die Ferien aber nicht verbringen. Zweieinhalb Wochen fährt sie zur Schwimm-WM nach Rom, wo sie über das DSV-Jugend-Camp Tickets für zehn Wettbewerbe erhält. Sie freut sich Michael Phelps und wird Britta Steffen die Daumen drücken: „Ihren Ehrgeiz finde ich toll.“ Da erkennt Mutter Susan durchaus Parallelen: „Marie war schon immer für ihren Kampfgeist bekannt. Wenn jemand vor ihr schwimmt, kämpft sie sich heran.“ Trainer Jirka Letzin ist von seinem Schützling überzeugt. Der ebenfalls aus Neubrandenburg stammende Coach fühlte schon vor den Meisterschaften in ­Hamburg, dass er mit Marie ein Trumpf im Ärmel hat. „Wartet mal ab, Marie wird sich gewaltig steigern“, sagte der frühere Weltklasse-Lagenschwimmer vorher. Prompt holte sie Silber und Bronze – mit ihrem typischen Kampfgeist.fsLVZ2009-06-30

Viele Medaillen, schnelle StaffelnLeipziger Schwimm-Nachwuchs holt in Berlin DM-Edelmetall

20 Medaillen hatte der Leipziger Nachwuchs bereits bei den deutschen Jahrgangsmeisterschaften erzielt, nun kamen in Berlin auch ohne den erkrankten Stefan Herbst noch einmal vier Bronzemedaillen bei den Frauen sowie neun Mal Edelmetall bei den Junioren hinzu. Lisa Graf sammelte die Medaillen gleich serienweise ein: Dreimal Gold und dreimal Bronze sowie zwei deutsche Altersklassenrekorde nimmt die 16-Jährige aus Berlin mit. Am wertvollsten sind ihre beiden dritten Plätze in der offenen Klasse. Über 200 m Rücken schlug sie am Samstag zunächst als Vierte an und profitierte später von der Disqualifikation einer Kontrahentin. Vor einem Jahr hatte Lisa Graf die Junioren-EM nur knapp verpasst, nun hat sie den Anschluss an die deutsche Spitze hergestellt. Von den WM-Normen ist der Schützling von Oliver Trieb aber noch weit entfernt, über 50 m Schmetterling fehlte eine Sekunde, auf den 100-m-Distanzen drei. Gestern kämpften die beiden Lagenquartetts der SSG nach zweimal Bronze in den Frauen-Freistilstaffeln noch einmal um eine Medaille. Letztlich reichte es für Riccardo Prietzsch, Norman Schmidt, Peter Dittrich und Tony Wiegmann zu Platz vier. Sechste wurden Lisa Graf, die erst 14-jährige Caroline Pohle, Patricia Burkhardt und Tina Abendroth. Juliane Reinhold musste in der Lagenstaffel wegen einer Erkältung passen. Sie schöpfte aber mit vielen guten Rennen Mut für die Junioren-EM in Prag. Nach acht Disziplinen beendeten gestern die 12-jährigen Mädchen und 13-jährigen Jungen ihren Jugendmehrkampf. Dabei platzierten sich die drei Leipziger im Vorderfeld: Von 51 Starterinnen wurde Alenka Crustewitz (SV Handwerk) Sechste. Ihre ganz große Stärke hatte der Schützling von Anne-Katrin Neumann über 50 m Kraulbeinbewegung. Hier siegte Alenka Crustewitz in 35,76 s mit fast zwei Sekunden Vorsprung. Beim Gleittest (Platz 45) büßte sie Punkte ein, in den olympischen Schwimmstrecken erreichte sie durchweg Top-Sechs-Platzierungen. Dies gelang auch ihrem Trainingskollegen Tommi Wolst (Post SV), der ebenfalls Sechster wurde und den vielseitigen Marius Schäffner (VfK Blau-Weiß) auf Rang sieben verwies. „Das schöne war, dass unsere Talente hautnah die Weltrekorde der Stars miterlebt haben. Das motiviert sie sehr“, sagte Anne-Katrin Neumann, die selbst vor 35 Jahren einen Weltrekord erzielt hatte.fsLVZ2009-06-29


8 Abschnitt und JugendmehrkampfWir wünschen allen Sportlern maximale Erfolge!

-> Ergebnisse 8. Abschnitt DM 2009.pdf

-> Protokoll Jugendmehrkampf 2009.pdf

Mit sportlichen Grüßen

Der Vorstand


Liebe Schwimmer des Post SV Leipzig,

liebe Helfer, 

der
Vorstand des Post SV Leipzig bedankt sich bei allen Helfern des diesjährigen
Sommerfestes. Insbesondere die fleißigen Kuchenbäcker, die insgesamt 20 Kuchen
zum Basar beisteuerten. Trotz mäßigem Wetter waren in Spitzenzeiten etwa 300
Postler und Gäste vor der Schwimmhalle am Mariannenpark. Ein besonderes Dankeschön
geht auch in diesem Jahr an Schwimm-Meister Matthias Müller, der das 6.
Sommerfest wieder toll unterstützte.

 

Wir
wünschen allen Mitgliedern, deren Familien und Freunden eine erholsame
Sommerpause!

 

Mit
sportlichen Grüßen

Der
Vorstand



Liebe Mitglieder,

anbei findet Ihr die Trainingszeiten für die am 10. August beginnende Saison 2009/2010. 

-> Saison 2009-2010 sortiert nach Schwimmhallen.pdf

-> Saison 2009-2010 sortiert nach Tagen.pdf

 

Mit sportlichen Grüßen

 

Der Vorstand



7 AbschnittWir wünschen allen Sportlern weiterhin maximale Erfolge!

-> Ergebnisse 7. Abschnitt DM 2009.pdf

Mit sportlichen Grüßen

Der Vorstand

Leipziger Frauen holen bei deutschen Meisterschaften zweimal BronzeFür die Schwimmstartgemeinschaft Leipzig war der dritte DM-Tag in Berlin der erfolgreichste. Die 16-jährige Lisa Graf verteidigte ihren dritten Platz aus dem Vorlauf über 50 m Schmetterling und sicherte sich ihre erste Einzelmedaille bei den Erwachsenen. Außerdem unterbot sie ihren deutschen Altersklassenrekord noch einmal um acht Hundertstel auf 27,32 s. „Lisa hat sich in Berlin um sechs Zehntel gesteigert. Im Finale hat sie schön durchgezogen. Der Anschlag hat gepasst“, sagte ein zufriedener Trainer Oliver Trieb, der fürs kommende Jahr noch Steigerungsmöglichkeiten sieht: „Vor allem in der Sprungkraft hat sie Reserven.“ Wenige Minuten zuvor hatte die Sportgymnasiastin im Finale über 50 m Rücken (Rang acht) gestanden. Die Doppelbelastung steckte die vom SSV Leutzsch stammende Sprinterin gut weg. Die Trainingslager in Teneriffa und Südtirol haben sich ausgezahlt. Die Freistilstaffel der Frauen errang über 4×100 m eine weitere Bronzemedaille. 24 Stunden nach dem dritten Platz über 4×200 m wuchsen Stefanie Meyer, Carolin Sperling, Tina Abendroth und Juliane Reinhold über sich hinaus. In einem spannenden Rennen pendelte die SSG mehrfach zwischen den Plätzen vier und zwei. Auf der letzten Bahn verdrängte die diesjährige Junioren-EM-Teilnehmerin Juliane Reinhold das Team aus Erlangen noch vom Bronzeplatz. Die ersten drei Leipzigerinnen schwammen gut 57 Sekunden, Reinhold eine 56er Zeit.fsLVZ2009-06-27