3. Wettkampftag DM im Schwimmen 2009
5 und 6 AbschnittWir wünschen allen Sportlern weiterhin maximale Erfolge!
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Mit sportlichen Grüßen
Der Vorstand
Leipziger Staffel gewinnt BronzeRiesenfreude herrschte bei den Leipziger SSG-Schwimmerinnen: Die 4×200-m-Freistilstaffel der Frauen (Stefanie Meyer, Patricia Köhler, Carolin Sperling, Juliane Reinhold) errang Bronze, nachdem es auf der Kurzbahn drei Staffelmedaillen gegeben hatte. Über 4×100 m Freistil ist heute womöglich noch mehr drin. „Die SSG ist die beste Erfindung, die es geben konnte“, jubelte Physiotherapeutin Kristina Sperling, die sich dieser Tage zerteilen muss: Tochter Caro schwimmt in Berlin um DM-Edelmetall, Sohn Robert Nuck paddelt in Brandenburg um EM-Medaillen. Pech hatte Riccardo Prietzsch. Der verpasste in 26,50 s über 50 m Rücken um fünf Hundertstel seinen zweiten Juniorentitel und den Einzug ins A-Finale. „Der Reißverschluss meines Schwimmanzuges ist gerissen, das ist total ärgerlich.“ Dagegen erreichte Lisa Graf (alle SSG) in 29,83 s über 50 m Rücken ihren dritten A-Endlauf. Nach zweimal Gold gab es diesmal Bronze bei den Juniorinnen.LVZ2009-06-26
Schwimmen Fest mit Kabarett und Live-MusikDer Postschwimmverein lädt am Sonnabend zwischen 14 und 23 Uhr zu seinem 6. Sommerfest an die Schwimmhalle Mariannenpark (Schönefelder Allee) ein. Neben Mitgliedern des 550 Sportlern zählenden Vereins sind Schwimmer der SSG Leipzig sowie Sponsoren und Unterstützer des Vereins dabei. Nach Vereins-Schwimmfest um 14 Uhr geht die Party ab 16 Uhr vor der Schwimmhalle mit Live-Musik des Titanic-Orchesters sowie mit einem Auftritt des Kabarettisten Meigl Hoffmann weiter.LVZ2009-06-26
3 und 4 AbschnittWir wünschen allen Sportlern weiterhin maximale Erfolge!
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Mit sportlichen Grüßen
Der Vorstand
Traum vom Aufschwung Brustschwimmer Johannes Neumann viel versprechend Berlin.Als die deutschen Olympia-Schwimmer in Peking – bis auf wenige Ausnahmen – kurz vor dem Ertrinken waren, machte der Witz die Runde: „Warum sind die Deutschen so schlecht? Weil sie sich auf die nächsten deutschen Meisterschaften vorbereiten.“Diese Titelkämpfe finden seit gestern in Berlin statt. Und gleich zum Auftakt wurden die DSV-Asse ihrem Ruf gerecht, national und noch dazu im schnellen Becken in der Hauptstadt besser zu sein als im direkten Vergleich mit der Weltelite. Schon in den Vorläufen blieben gestern der Frankfurter Helge Meeuw über 100 m Rücken und der Riesaer Johannes Neumann über 100 m Brust nur zwei Zehntel über ihrem deutschen Rekord. Beide sahen noch jede Menge Reserven für die Finals am Wochenende. „Ich finde den Zeitplan gut, kann mich problemlos anpassen“, sagte Johannes Neumann, der gestern 80 m lang auf Kurs lag, als erster Deutscher über 100 m Brust die Minutengrenze zu unterbieten. „Auf den letzten 20 Metern habe ich die technische Linie verlassen. Aber dafür ist ja der Vorlauf da, dass man auch mal Fehler machen darf.“ Diesmal fehlten noch sieben Zehntel zur Schallmauer, am Sonnabend soll sie fallen. Der 23-Jährige ist im 50-m-Becken nach dem Krankheitsausfall von Stefan Herbst die einzige sächsische Hoffnung für die WM in Rom, nachdem die Springer und Synchronschwimmerinnen schon vier Tickets gelöst haben. Für den WM-Start auf einer der Bruststrecken muss Neumann deutschen Rekord schwimmen. „Ich glaube, das WM-Team wird gar nicht so klein, wie viele befürchten.“ Mit anderen Worten: Der angehende Polizist erwartet in Berlin und Rom einen deutlichen Aufwärtstrend bei den DSV-Assen. Schon gestern gab es einen deutschen Rekord über 400 m Lagen durch Yannick Lebherz (Darmstadt), der die 20 Jahre alte Bestmarke des DDR-Schwimmers Jens-Peter Berndt auslöschte. Zum Aufschwung soll die Freigabe der Schwimmanzüge beitragen, nachdem in Peking noch der vertragliche Zwang bestand, in Adidas zu starten. Erst vor wenigen Tagen hatte der Weltverband die umstrittenen, weil Neopren ähnlichen Wunderanzüge wieder zugelassen. Im italienischen Fabrikat Jaked will Neumann am Sonnabend auftrumpfen: „Meine Olympia-Teilnahme wurde mir nur durch die blöden Anzüge vermasselt. Noch einmal lasse ich das nicht zu.“ Meeuw schwimmt in Berlin im neuen und ebenfalls schnellen Adidas-Anzug. Wenn Johannes Neumann Anfang Juli die Aufnahmeprüfung bei der Polizei besteht, wird der gebürtige Leipziger Sachsen verlassen und nach Wiesbaden wechseln: „Nur dort gibt es eine Sportfördergruppe mit Ausbildung zum gehobenen Dienst.“ Also muss Sachsen noch stärker auf den Nachwuchs setzen. Gestern wirkten die Bundesstützpunkttrainer Eva Herbst und Oliver Trieb entspannt. Mit Tina Abendroth (200 m Lagen), Lisa Graf und Riccardo Prietzsch (100 m Rücken) stellte die SSG Leipzig drei Juniorenmeister. Graf (5.) und Prietzsch (6.) zogen in die Finals der offenen Klasse ein und sind am Sonntag in der Fernseh-Live-Übertragung zu sehen. Lisa Graf glänzte mit einem überraschenden Altersklassenrekord über 50 m Schmetterling (27,40 s), dem zweiten Titel und Platz drei im Vorlauf der Frauen.LVZ2009-06-25
1. Wettkampftag DM im Schwimmen 2009Wir wünschen allen Sportlern weiterhin maximale Erfolge!
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Mit sportlichen Grüßen
Der Vorstand
Flossis zünden für 50 Euro den TurboFür den Höhepunkt der Landesjugendspiele sorgten die Finswimmer, die das erste Mal mit 77 Athleten gemeinsam mit den Schwimmern antraten, was gut ankam. Landestrainer Dirk Franke gönnte den Plauenern den Sieg im Medaillenspiegel. Dafür konzentrierten sich die besten DHfK-Flossis samt ihrer fünf Junioren-EM-Teilnehmer auf Nebenstrecken – und die abschließende Staffel. Dort erzielten Ex-Wasserspringer Maximilian Walther, Nick Riedel, Vincent Stoye und der überragende Schluss-Schwimmer Florian Kritzler (SC DHfK) über 4×100 m Flossenschwimmen einen deutschen Jugendrekord für Vereinsstaffeln. Im dritten Anlauf steigerten die 16- und 17-Jährigen die Bestmarke des TSC Rostock um 1,6 Sekunden. Zum Abschluss der Jugend-DM hatte ihnen vor einigen Wochen die Kraft gefehlt. Und bei den offenen Titelkämpfen war das Jugend-Quartett in die Wellen der Männer hineingeraten. Bundesstützpunktleiter Jörg Melitzer bestätigte das Gerücht, er habe die Athleten kurz vor dem Start noch einmal besonders motiviert. Vielleicht mit einem Eisbecher? „Nein, den essen sie extra noch“, musste „Meli“ lachen. Nein, er hatte aus eigenem Portmonee jedem der Staffelteilnehmer 50 Euro – sozusagen „Cash in die Täsch“ – für den Rekord versprochen. „Für einen Schein schwimmen die nun mal schneller“, meint der 60-Jährige: „Das sind ja keine Sozialisten mehr, sie sind alle im Kapitalismus geboren.“ Schwimmer fit für Berlin Bei den Schwimmern testeten Alenka Crustewitz (SV Handwerk), Tommi Wolst (Post SV/je fünf Siege) und Marius Schäffner (VfK Blau-Weiß/zwei Erfolge) für ihren ersten großen Auftritt: Denn ab Mittwoch kämpfen in Berlin nicht nur Britta Steffen und Paul Biedermann um die WM-Tickets, sondern die 12-jährigen Mädchen und 13-jährigen Jungen um die deutsche Mehrkampf-Bestenermittlung. „Das Wochenende hat gezeigt, dass alle drei fit sind. Vielleicht kommen sie in Deutschland unter die Top Ten, das wäre eine super Sache“, sagte Andreas Bobrzik, Fachwart der Leipziger Schwimmer. In Berlin werden auch Gleiten, Delfinbewegung und Dreierhop gefordert. Nach den Erfolgen bei den Jugend-Titelkämpfen in Hamburg sieht Bobrzik auch bei den Jüngsten Potenzial: „Wir haben fast in jedem Jahrgang ein echtes Talent.“ Gleich sechsmal Gold gewann die deutsche Jahrgangsmeisterin Stine Gabrysiak (SSG Leipzig), die ebenfalls in Berlin antritt – jedoch bei den Großen.LVZ2009-06-22
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Saison-Aus für Herbst, zwei Leipziger zur WMLeipzig. Saison-Aus für Stefan Herbst: Eigentlich wollte der Leipziger Spitzenschwimmer in der kommenden Woche nach langem Krankheitsausfall bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin sein Comeback geben, sich für die Militär-WM in Montreal qualifizieren und den Leipziger SSG-Staffeln zu einer Top-Platzierung verhelfen. Doch das Ärzteteam am Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) setzte nun ein Stoppzeichen. Herbst hatte lange mit den Nachwirkungen einer Grippe vom Januar zu kämpfen. Der 31-Jährige konnte zwar im Mai vier Wochen durchtrainieren, musste danach jedoch wieder wegen einer Bronchitis pausieren. „Die Blutwerte sind noch nicht in Ordnung, ich muss nun erneut 20 Tage lang Antibiotika nehmen“, sagte der dreifache Olympiateilnehmer. Damit sind Leipziger Top-Platzierungen diese Woche bei der Freiwasser-DM in Lindau sowie kommende Woche im Berliner Becken schwer zu erreichen, da auch Langstreckler Toni Franz (Praktikum in der Schweiz) und Top-Schmetterling Christoph Lubenau (Studium in den USA) fehlen. Stefan Herbst ist nicht so niedergeschlagen wie zu Jahresbeginn: „Mittlerweile habe ich gelernt, mit der Situation umzugehen. Dennoch ist meine Motivation immer noch groß, ich würde am liebsten sofort anfangen zu trainieren.“ Der Kraulspezialist denkt, dass die Leipziger Frauen-Staffeln in Berlin um die Medaillen mitschwimmen können. In Lindau kämpft Lydia Winkler (SSG) um ein Ticket zur Junioren-EM. Derweil steht fest, dass zwei andere Leipziger Schwimmer den Sprung zur WM im Juli nach Rom geschafft haben: Aleksandre Bakhtiarov für Zypern und Serghei Golban für Moldawien. Beide trainieren in der Stützpunktgruppe bei Eva Herbst, haben einen großen Leistungssprung hingelegt. Bakhtiarov ist angehender Medizinstudent, hofft auf einen Studienplatz in Leipzig. Der 22-Jährige triumphierte Anfang des Monats bei den Spielen der Kleinstaaten (bis eine Million Einwohner), stellte über 50 (24,44), 100 (54,80) und 200 m Schmetterling (2:03,50) Landesrekorde auf. Der 16-jährige Golban wurde im April in Puerto Rico mit dem Team des Sportgymnasiums Schüler-Weltmeister.LVZ2009-06-17