Wichtige Information für alle Wettkampfsportler
Zehn von 348 überprüften Schwimm-Anzügen von 21 Herstellern hat der Schwimm-Weltverband FINA verboten.
Die Anzüge würden nicht dem Reglement
entsprechen. Die Dicke und der erzeugte Auftrieb entsprachen nicht den
FINA-Vorgaben, die seit März dieses Jahres gültig sind, hieß es in einer am
Dienstag veröffentlichten Pressemitteilung des Weltverbandes. 136 Anzüge wurden
mit Auflagen genehmigt, die Hersteller haben nun Zeit bis zum 19. Juni, um
Anpassungen vorzunehmen. Bei 202 Modellen gab es laut dem technischen Komitee
des Weltverbandes keine Beanstandungen. Sie dürfen bis zum 31. Dezember 2009
benutzt werden.
– Erläuterung zu den neuen FINA-Regeln betreffend Schwimmanzüge
– Liste der genehmigten Anzüge 19.05.2009
Neu: 25.05.2009
Liebe Mitglieder,
in den Sommerferien (29.06.2009-07.08.2009) habt Ihr die Möglichkeit zu folgenden Trainingszeiten zu trainieren.
Mit sportlichen Grüßen
Der Vorstand
>> Sommertrainingsplan
Liebe Mitglieder des Postschwimmvereins Leipzig,
nach einer einjährigen Verschnaufpause in Sachen Sommerfest, ist das Organisationsteam in den Vorbereitungen auf das nunmehr schon 6. Sommerfest des Post SV Leipzig. Die Besonderheit diesmal: Neben Sportlern, Trainern, Eltern, Familien, Freunden und Bekannten des Post SV sind in diesem Jahr Sportler aus allen Leipziger Schwimm-Vereinen und insbesondere die Schwimmer der SSG herzlich eingeladen.
Die
Eckdaten des Festes:
Wann: Sonnabend,
27. Juni 2009
Wo: Schwimmhalle
am Mariannenpark; Schönefelder Allee
Zeit: 14
– 16 Uhr Vereinswettkampf für die ganze Familie
(Anmeldung vor Ort ab 13 Uhr)
16
– 23 Uhr 6. Sommerfest
Wir
würden uns freuen, wenn Ihr dabei seid. Auf Euch warten unter anderem eine
Spiel- und Bastelstraße für die Jüngsten, Essen und Trinken vom Grill und Fass
sowie Live-Musik mit dem Titanic-Orchester und der Auftritt des Leipziger
Kabarettisten Meigl Hoffmann. Der Eintritt ist frei und es gibt Essen und
Trinken zu Sportler-Preisen!
Bis
zum 27. Juni!
Mit
sportlichen Grüßen
Euer
Vorstand
Trend stimmt optimistischVier Sachsen schaffen Sprung zur JEM der Schwimmer
„Mit diesen Leistungen kann man einfach nur zufrieden sein“, meint Wolfram Sperling. Der Präsident des Sächsischen Schwimm-Verbandes hatte in den vergangenen Jahren kein leichtes Amt, wegen rückläufiger Leistungen steckte sein Verband einige Prügel ein. Doch der Bundesstützpunkt-Nachwuchs konnte in Leipzig gehalten werden. Und die aktuellen Ergebnisse der deutschen Jahrgangsmeisterschaften von Hamburg (16 Titel, 40 Medaillen) stimmen den Olympiastarter von 1972 für 2012 und 2016 optimistisch.
Vier Junioren-EM-Teilnehmer hatten die sächsischen Schwimmer seit über einem Jahrzehnt nicht mehr zu bieten. Sperling registrierte mit Freude, dass neben den Leipziger Assen um die sechsfache Medaillengewinnerin Juliane Reinhold auch die Stützpunkte in Chemnitz und Dresden sowie der SC Riesa an der Ausbeute beteiligt sind. Vor allem Juliane Reinholds Altersklassenrekord über 400 m Lagen sorgte für Aufsehen. Die 15-Jährige unterbot eine Bestmarke aus DDR-Zeiten. Die Schülerin der Sportmittelschule wurde sogar zum Siegerinterview gebeten. Auf die Frage, welche Lage sie denn am liebsten schwimmt, zählte die Allrounderin alle auf – bis auf Brust. Wegen des harten Zeitplanes hatte sie auf ihre geliebten Schmetterlingstrecken verzichtet.
Trainer Oliver Trieb, der ebenfalls ins Junioren-EM-Team berufen wurde, war vom Höhenflug überrascht: „Wir hatten dieses Jahr gar nicht so gute Bedingungen, weil die Uni-Halle lange geschlossen war. Außerdem waren Jule und viele andere sehr oft krank.“ Doch beim Höhepunkt stellten sich die meisten topfit vor. Auch der dreifache Titelträger Karl-Richard Hennebach, der erstmals neben dem Sprint auch über 100 m Rücken überzeugte. Nur bei seiner ersten Doping-Kontrolle am Sonntagabend war er noch nicht der Schnellste…LVZ2009-05-26
Achtmal Gold und Tampere als i-PunktErfolgreiche SSG-Schwimmer bei Jahrgangs-DM
Sieben Starts am Abschlusstag, darunter vier Finals in drei Stunden. Auch dieses Mammut-Programm steckte Juliane Reinhold bei den deutschen Jahrgangs-Meisterschaften der Schwimmer in Hamburg scheinbar spielend weg. In all ihren sechs Disziplinen landete die 15-Jährige von der SSGLeipzig auf demTreppchen, nach vier strapaziösen und erfolgreichen Tagen in Hamburg stehen drei- Gold- und drei Silbermedaillen zu Buche. Vor allem aber enorme Steigerungsraten und inklusive Freistilstaffeln sieben Startplätze für die Junioren-EM Mitte Juli in Prag. Bei ihrem gestrigen Erfolg über 200 m Rücken in 2:17,10 min hüpfte Trainer Oliver Trieb am Beckenrand auf und ab. Insgesamt fahren acht Leipziger SSG-Talente mit Medaillen heim – sie holten achtmal Gold, siebenmal Silber und viermal Bronze. Zudem gab es jede Menge vierte Plätze. Besonders wertvoll: Mit Gold und Silber auf den Schmetterlings-Strecken schaffte Patricia Burkhardt den Sprung zum Europäischen Olympischen Jugendfestival Ende Juli nachTampere. Zwei anfängliche Pechvögel waren am Ende ebenfalls rundum glücklich. Karl-Richard Hennebach schaffte bei den 17-Jährigen den Dreifach-Triumph über 50 m Freistil, 100 m Rücken und 50 m Schmetterling, nachdem er imRückensprint disqualifiziert worden war. Phillip Sikatzki, der über 200 mRücken noch von der Beckenwand abrutschte, sicherte sich Silber und Bronze über 100 m Rücken und 200 m Lagen. Erstmals durfte der Moldawier Serghei Golban teilnehmen – auf Anhieb gab es Bronze über 100 m Rücken. Damit errangen drei der sechs Leipziger Teilnehmer an der Schüler-WM in Puerto Rico Medaillen, obwohl ihre Vorbereitung für eine Woche unterbrochen war. Der achte Titel ging auf das Konto von Stine Gabrysiak. Gegenseitig trieben sich die Brustspezialistinnen Caroline Pohle und Marie Pietruschka in Training und Wettkampf voran. Die beiden 14-Jährigen holten je einmal Silber und Bronze. Auf dem Podest standen mitSiegerin Selina Somogyi aus Chemnitz jeweils drei Sächsinnen. Marie Pietruschka war erst vor neun Monaten aus Neubrandenburg nach Leipzig gekommen und legte einen gewaltigen Leistungssprung hin. Trainer Jirka Letzin hatte seine Athleten vorher extra motiviert: „Falls jemand über euer T-Shirt lacht, dann antwortet mit Top-Leistungen.“ Denn die Leipziger hatten mit Blueseventy ausgerechnet den Ausrüster mit großem Logo auf den Shirts, dessen Anzüge zwei Tage vor den Meisterschaften verboten wurden. Doch die Antwort kam prompt – mit Top-Leistungen.LVZ2009-05-25
DJM 2009 4. Wettkampftag
Am letzten Wettkampftag der Deutschen Jugendmeisterschaften in Hamburg gab es noch einmal drei Medaillen für unseren Verein. Alle drei gingen sie auf das Konto von Juliane Reinhold (Jahrgang 1994). Gold gewann sie über 200m Rücken in der Zeit von 02:17,10. Jeweils Silber holte sie über 50m Freistil in der Zeit von 00:26,01 und 200m Freistil in der Zeit von 02:02,79.
Anna-Marie Macht musste sich über 200m Lagen erneut mit dem undankbaren 4. Platz zufrieden geben. In der Zeit von 02:24,50 konnte sie aber ihren Aufwärtstrend in dieser Saison fortsetzen.
-> DJM 2009 4. Wettkampftag Vorläufe
-> DJM 2009 4. Wettkampftag Finale
Mit sportlichen Grüßen
Der Vorstand
bei den Deutschen Jugendmeisterschaften gab es am dritten Wettkampftag für Sportler aus unserem Verein erneut Grund zum jubeln. Über 50m Rücken sicherte sich Juliane Reinhold (Jahrgang 1994) in der Zeit von 00:29,73 nicht nur die zweite Goldmedaille sondern erkämpfte sich auch den dritten Einzelstartplatz für die Jugendeuropameisterschaft. Völlig überraschend war dagegen die Silbermedaille für Marie Pietruschka (Jahrgang 1995) über 100m Brust. Der Schützling von Landesstützpunkttrainer Jirka Letzin gewann in der Zeit von 01:15,12 bereits ihre zweite Medaille bei der diesjährigen Meisterschaft.
-> DJM 2009 3. Wettkampftag Vorläufe
-> DJM 2009 3. Wettkampftag Finale
Mit sportlichen Grüßen
Der Vorstand
Leipziger Krauler sprintet zu GoldAm zweiten Tag der deutschen Jahrgangsmeisterschaften der Schwimmer in Hamburg verteidigte Karl-Richard Hennebach seinen Titel über 50 m Freistil erfolgreich. Der 17-Jährige von der SSG Leipzig war in 23,93 Sekunden acht Zehntel schneller als vor Jahresfrist. Silber und Bronze bei den 14-Jährigen errangen die SSG-Mädchen Caroline Pohle und Marie Pietruschka über 200 m Brust (2:43,12/2:44,07).
Eine der wertvollsten Zeiten der Veranstaltung erzielte die 15-jährige Juliane Reinhold, die als Zweite über 100 m Freistil in 55,75 s ihren zweiten Einzelstart bei der Junioren-EM in Prag sicherte. Im Superfinale steigerte sie sich gegenüber dem Vortag noch einmal um sieben Zehntel. So schnell war seit der sechsfachen Olympiasiegerin Kristin Otto vor 21 Jahren keine sächsische Schwimmerin.LVZ2009-05-23
Am zweiten Tag der Deutschen Jugendmeisterschaften in Hamburg gab es für unsere Sportler erneut Grund zum jubeln. Marie Pietruschka gewann in einem spannenden Finale über 200m Brust die Bronzemedaille im Jahrgang 1995 in der Zeit von 02:44,07. Im Finale für die JEM-Startplatze über 100m Freistil konnte Juliane Reinhold ihre Bestzeit vom Vortag erneut verbessern. In der Zeit von 00:55,75 erkämpfte sie sich als zweitplatzierte den zweiten Einzelstart bei den Jugendeuropameisterschaften.
Nachtrag
vom ersten Wettkampftag: Die Siegerzeit von Juliane Reinhold über 400m Lagen
bedeutet einen neuen Deutschen Rekord in der Altersklasse 15. (der alte stammt
von Grit Müller aus dem Jahre 1988)
Mit
sportlichen Grüßen
Der
Vorstand
Fahrkarte nach PragJahrgangsmeisterschaften der Schwimmer in Hamburg
Sie hatten auf Goldmedaillen und schnelle Zeiten gehofft. Doch mit diesem Paukenschlag hatten die Schwimmer der SSG Leipzig zum Auftakt der deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Hamburg nicht gerechnet. Juliane Reinhold (15) verteidigte über 400 m Lagen nicht nur ihren Titel von 2008, sondern steigerte sich in 4:47,49 min gleich um zwölf Sekunden und erzielte deutschen Altersklassenrekord. Damit hatte der Schützling von Oliver Trieb zehn Sekunden Vorsprung – und unterbot die Norm für die Junioren-EM in Prag deutlich. Nach Silber über 100 m Freistil – hier steigerte sich die Schülerin der Sportmittelschule um zwei Sekunden auf 56,48 s – kämpft sie heute um einen JEM-Staffelplatz. Auf die 200 m Schmetterling, eine weitere Schokoladendisziplin, musste sie wegen des ungünstigen Zeitplanes verzichten. Über Gold freute sich auch die ein Jahr jüngere Patricia Burkhardt, die über 200 m Schmetterling in 2:17,62 min ebenfalls die JEM-Norm knackte, aber für einen Start in Prag noch zu jung ist. Sie ist jedoch auf einem guten Weg, sich ein Ticket für das europäische Jugendfestival in Tampere zu sichern. Über 100 m Rücken gewann Stine Gabrysiak in 1:08,63 min überraschend den Titel bei den 13-Jährigen. Die Finals begannen mit einer Beinahe-Sensation und Riesenpech: Karl Richard Hennebach schwamm über 50 m Rücken (27,01 s) die schnellste Zeit des gesamten Feldes (mit JEM-Norm), wurde aber disqualifiziert, weil er sich beim Start aus einer Überlaufrinne abdrückte. Doppeltes Pech: Seine Eltern waren wegen einer Autopanne nicht rechtzeitig in der Halle. Sie hatten noch einen nagelneuen Schwimmanzug mit. Die Anzug-Debatte hatte die letzten 40 Stunden vor dem Start bestimmt. Ausgerechnet diese Woche hatte der Weltverband Fina einige Wunderanzüge verboten – unter anderem die von Blueseventy, dem Ausrüster des Leipziger Teams. Umso stärker, dass sich die Talente aus der Messestadt auch in der Ersatz-Bekleidung durchsetzten. Gestern standen sie mehr als 20 Mal in den Finals, bei einigen vierten Plätzen fehlte nicht viel zu Edelmetall.LVZ2009-05-22