22.11.2008 – Post-Schwimmer mit starker Brust-Zeit
Post-Schwimmer mit starker Brust-ZeitZwei Siege erkämpften die Schwimmer des Post SV Leipzig beim internationalen Masters-Meeting in Usti nad Labem. Für die beste Leistung der Veranstaltung sorgte Jens Lutschin. Der 44-Jährige gewann die 100 m Brust auf der langen Bahn in starken 1:11,40 Minuten und kann damit für 2009 in seiner neuen Altersklasse 45 auf internationale Rekorde und Medaillen hoffen. Sven Guste (AK 35) setzte sich souverän über 100 m Freistil durch.LVZ2008-11-22
SSG-Schwimmerinnen glänzen mit RekordenBei den sächsischen Kurzbahn-Meisterschaften in Plauen erzielten die 14-jährige Juliane Reinhold vom Postschwimmverein und die ein Jahr jüngere Patricia Burghardt vom SSV Leutzsch insgesamt drei deutsche Altersklassenrekorde. Reinhold schwamm 29,11 s über 50 m Rücken, Burghardt glänzte mit 29,30 und 28,09 s über 50 m Rücken sowie Schmetterling. Beide starten für die neu gegründete SSG Leipzig, die insgesamt 19 von 34 Rennen gewann. Jeweils vier Titel holten sich Riccardo Prietzsch (Lok Mitte) und Tina Abendroth (Leutzsch), dreimal war der aus Aue stammende Peter Dittrich erfolgreich. Die beste Leistung ging auf das Konto von Johannes Neumann (SC Riesa), der 1:00,38 s über 100 m Brust erzielte.LVZ2008-11-17
Bei den sächsischen Kurzbahn-Meisterschaften in Plauen erzielten die 14-jährige Juliane Reinhold vom Postschwimmverein Leipzig e.V. einen neuen deutsche Altersklassenrekorde. Juliane schwamm 29,11 s über 50 m Rücken und hält nun den Rekord in der AK 14.
Herzlichen
Glückwunsch
Der
Vorstand
Für den 7 Länderkampf 2008 in Berlin wurden vom Sächsischen Schwimm-Verband e.V. in die Landesauswahl drei Sportler unseres Vereins berufen:
Jahrgang
1999 Paul Kretzschmar
Jahrgang
1998 Christian Schneiderheinze
Jahrgang 1997
Sebastian Stehr
Wir wünschen allen
drei Sportlern viel Erfolg.
Der
Vorstand
Umfrage, wer an der Masters Weihnachtsfeier teilnehmen möchte.
Vorschlag:
23.12.2008
18.00
Uhr
SPORTS
INN- Pistorisstraße, auf den Vereinsgelände des LSC 1901 e.V. in Leipzig-Schleußig.
Wenn
es also Interesse gibt bitte bis 21.11.08 an Torsten Wolf verbindlich
zurück mailen, damit man planen und die entsprechende Platzzahl bestellen kann.
Beste
Grüße Torsten Wolf
E-Mail:
wolf.lpz@arcor.de
Telefon
(0341) 4794035
Telefax
(0341) 4794037
Handy
(0163) 3241840
Liebe Mitglieder,
da der wesentliche Teil der Vereinseinkleidung bereits geliefert wurde, kann die Ausgabe bereits am Montag, dem 17.11.2008 in der Zeit von 14 -17 Uhr in der Geschäftsstelle des Vereins beginnen.
Als wichtigen Hinweis möchten wir hiermit noch einmal
mitgeben, dass die Vereinseinkleidung nur an die Mitglieder ausgegeben wird,
die den Eigenanteil bereits überwiesen haben.
Mit sportlichen Grüßen
Der Vorstand
DMS 2008 – Landesliga Sachsen
Der
Postschwimmverein Leipzig e.V. konnte seinen Landesmeistertitel aus dem Jahr
2007 verteidigen und wurde in diesem Jahr mit 20926 Punkten zum sechsten Mal Sachsenmeister bei den
Deutschen Mannschaftsmeisterschaften.
Der Post SV
startete in folgender Besetzung:

Reihe hinten: Robert Winkler, Martin Kühn, Dirk Schlegel, Uwe Bodusch, Jörg Färber, Jens Lutschin, Sven Guske
Reihe vorne: Michael Bonitz, Marcel Schneider, Denis Severyuk, Marian Bobe,
Vorn Mitte: Tommy Wolst
Das Team bedankt sich beim Kapitän Uwe Bodusch.
Uwe hat seit 1997, 12 Jahre lang das Team zusammengesetzt und betreut.
Durch seine Arbeit wurden 8 Landesligasiege errungen.
Vielen Dank Uwe!
SSG besteht FeuertaufeFranz und Herbst fehlen / Post und Leutzsch siegen in Landesliga
Die neuformierte SSG Leipzig hat in Bayreuth ihren ersten Einsatz in der
zweiten Schwimm-Bundesliga erfolgreich bestanden. Die Frauen der Schwimm
und Startgemeinschaft belegten mit 22 619 Zählern in der Staffel Süd den
zweiten Rang hinter SG EWR Rheinhessen-Mainz (23 366) „Im Fernduell mit den
Staffeln West und Nord landen wir auf dem vierten Rang“, sagte Trainerin
Eva Herbst und fügte hinzu: „Ich bin sicher das wir in der entscheidenden
Aufstiegsrunde nächste Woche im Vergleich zum Vorkampf noch eine Schippe
drauf legen können.“ Die Männer kamen dagegen ohne ihre Aushängeschilder
Stefan Herbst (SSV Leutzsch) und Toni Franz (SC DHFK) mit 22 803 Punkten
hinter Sindelfingen (25 035), Bayreuth (23 601) und Darmstadt (23 280) auf
den vierten Platz. Im Deutschland-weiten Vergleich kam der Verbund der
Leipziger Vereine, bei dem Sportler von LOK, Leutzsch, Post und DHfK am
Start waren, auf den siebten Platz. Herbst fehlte wegen eines
Bundeswehrlehrgangs und Franz musste aus Universitärengründen auf die
Teilnahme verzichten. „Wenn Stefan und Toni wieder an Bord sind, dann
können wir mindestens 1500 Punkte mehr holen, dennoch wird es ganz
schwer, nächste Woche um den Aufstieg mit zu schwimmen“, weiß Herbst, die
beim Finale ganz auf den Teamgeist der Mannschaft setzt. „In dieser Woche
kam das Gefühl der neuen Mannschaft noch nicht so zum tragen, zum einen
fehlten Sportler und zum anderen lag es an der Regelung des DSV, durch die
der Vorkampf an Bedeutung verloren hatte. Dazu kam noch die schlechte
Wettkampforganisation in Bayreuth, bei der man dachte, dass die
Schwimmwettkämpfe zum ersten Mal veranstalten“, erklärte die
Bundesstützpunktrainerin. Laut Herbst kam es zu zahlreichen Zeiten- und
Platzierungsvertauschungen, die Proteste von mehr als fünf Vereinen nach
sich zogen. Trotz der ungünstigen äußern Umstände konnten Juliane Reinhold
(Post) und Riccardo Prietzsch (LOK) überzeugen. Reinhold sammelte mit ihren
Leistungen über die 400m Lagen in 4:55,64 min und die 200m Freistil in
2:03,57 min jeweils mehr als 800 Punkte. Der Junioren-EM-Teilnehmer
Prietzsch errang mit seinen Leistungen über die 50m Rücken (26,45 s) und
der persönlichen Bestzeit über die 100m Rücken (56,40 s) bei den Herren die
meisten Zähler. „Es war für mich echt etwas besonderes, ich konnte durch
die SSG zum ersten Mal bei der Deutsche Mannschaftsmeisterschaft dabei
sein. Ich war echt super motiviert und es hat gleich mit einer Bestzeit
geklappt. In dieser Woche lief es noch nicht bei allen rund, aber ich bin
überzeugt, dass wir mit Stefan und Toni vorne mit dabei sind“, freute sich
Prietzsch nach dem Wettkampf.
In der sächsischen Landesliga konnten die Frauen von SSV Leutzsch und die
Männer vom Post SV überzeugen. Die Leutzscher setzten sich mit 19 343
Punkten deutlich gegen Dresden (17 573) und Chemnitz (17 113) durch. Die
Altmeister vom Post SV ließen mit 20 926 Zählern Dresden (19 714) und
Hainsberg (19 172) hinter sich und holten damit die vierte
Landesmeisterschaft. Höhepunkt in der Schwimmhalle Grünauer Welle war das
Duell der Deutschen Meister Johannes Neumann aus Riesa (Jg. 1985) und des
Post-Schwimmers Jens Lutschin Leipzig (Jg. 1964) über die 50m Brust. Der
44-jährige Lutschin musste sich in 30,19s nur knapp Neumann (29,63 s)
geschlagen geben. „Jens konnte Hannes ein bisschen ärgern, doch für einen
Sieg hat es nicht ganz gereicht. Wir freuen uns, dass wir unseren Titel
verteidigen konnten“, sagte Mannschaftskapitän Uwe Bodusch und fügte fair
hinzu: „Aber jetzt drücken wir der SSG die Daumen, damit sie am nächsten
Wochenende den Sprung in die erste Liga schafft.“LVZ2008-11-01
Gelungene Prämiere für SSGIm Vorkampf der zweiten Bundesliga Süd der Schwimmer hat die SSG Leipzig
einen guten Eindruck hinter lassen. Bei der Premiere der SSG belegte die
Frauen-Mannschaft in Bayreuth mit hinter 22 619 Zählern den zweiten Rang
hinter Rheinhessen-Mainz mit 23 366 Punkten. Die Männer kamen ohne Olympia-
Teilnehmer Stefan Herbst (SSV Leutzsch) und Langstreckenschwimmer Toni
Franz (SC DHfK) auf den vierten Rang (22 803). Die Messestädter lagen
hinter den Teams aus Sindelfingen (25 035), Bayreuth (23 601) und Darmstadt
(23 280). Im Fernduell mit den Staffel Nord und West belegten die Damen den
zweiten und die Männer den siebten Rang. Die besten Leipziger waren Juliane
Reinhold (Post SV) und Riccardo Prietzsch (Lok Mitte). Reinhold überzeugte
mit ihren Leistungen über die 400m Lagen 4:55,64 und 200m Freistil 2:03,57.
JEM-Teilnehmer Prietzsch schwamm in 56,40 s über die 100m Rücken
persönliche Bestzeit.LVZ2008-11-01
LSB-Chef legt sich mit Schwimmern anAue. Hat sich der Landessportbund-Chef im Ton vergriffen? Hat er einen Ehrenamtlichen beleidigt? Oder wollte er sich im Beisein des Fraktionsvorsitzenden Steffen Flath und Kultusministers Roland Wöller (beide CDU) profilieren? Eberhard Werner, seit 2005 Präsident des Landessportbundes (LSB) Sachsen, lieferte sich beim Sportpolitischen Forum der CDU in Aue ein heftiges Wortgefecht mit dem Leipziger Rainer Wittner, Vizepräsident des Sächsischen Schwimm-Verbandes (SSV). Viele Augenzeugen waren verwundert, hatten sie den LSB-Präsidenten doch bislang als eher ruhigen Zeitgenossen erlebt. Hintergrund des Disputs ist die Neueinstufung der Sportarten, die am 15. November vom LSB-Präsidium beschlossen wird. Dabei drohen den Schwimmern starke finanzielle Einschnitte. Dagegen hatte sich Wittner gewandt, zudem berief er sich auf Kanzlerin Angela Merkel, die nach dem schwachen Olympia-Abschneiden der Leichtathleten und Schwimmer erklärte, beide Sportarten nicht fallen zu lassen. Im Gegensatz zum Bund erfolgt die sächsische Sportförderung weiter nach dem Belohnungssystem.
Werner war verärgert, dass Wittner das LSB-Sportfördersystem in Frage stellte. Vor rund 200 Gästen bezeichnete der LSB-Chef den Zustand des SSV als desolat. Daraufhin fühlte sich Wittner vom LSB-Präsidenten beleidigt, „zumal ich als unverbrauchter Vizepräsident erst seit sechs Monaten imAmt bin“. Moderator Thomas Colditz, Landtagsabgeordneter und bildungspolitischer Sprecher der CDU, meinte: „Die Diskussion verlief sehr emotional. Ich würde nicht direkt sagen, dass sich Herr Werner im Ton vergriffen hat. Er hat wohl den Leistungsstand der Schwimmer etwas zu negativ gesehen.“ Colditz vermittelte zwischen beiden Seiten.
Auf Anfrage dieser Zeitung sagte Eberhard Werner, er habe nicht das Ehrenamt als desolat bezeichnet, sondern hauptamtliche Trainer und Mitarbeiter gemeint. Dies verwundert insofern, als in den vergangenen eineinhalb Jahren mit Winfried Leopold ein Ex-Auswahltrainer beim SSV die leistungssportlichen Geschicke leitete, was beim LSB auf ein positives Echo stieß. Werner gibt zu, sich nicht diplomatisch verhalten zu haben: „Ich wollte mit meinen drastischen Worten endlich zum Nachdenken anregen.“ SSV-Präsident Wolfram Sperling, inAue selbst nicht anwesend, wundert sich: „Wir denken seit Jahren über unsere Konzepte nach, haben schon einiges bewegt. Entweder ist Eberhard Werner nicht auf der Höhe seiner Aufgaben – oder er hat die falschen Berater.“ Am Telefon verabredete er einen baldigen Termin mit dem Kesselsdorfer. Der LSB-Chef gab zu, seit Jahren nicht mit SSV-Vertretern gesprochen zu haben. Er lasse sich von seinen Amtsvorgängern sowie dem hauptamtlichen LSB-Apparat informieren.
Eine bessere Lobby als im Freistaat hat der sächsische Schwimmsport momentan beim Spitzenverband. Von den DSV-Spitzengremien wurde amSonnabend ein Konzept des Sportdirektors Lutz Buschkow bestätigt. Dieses sieht Leipzig als leitenden Bundesstützpunkt vor.LVZ2008-10-15