25.10.2004 – 15. Internationales Schwimm – Meeting des SC DHfK – Olympiastarter gut in Schuß

15. Internationales Schwimm – Meeting des SC DHfK – Olympiastarter gut in SchußEigentlich läuft die Kurzbahn Saison der Schwimmer auf Hochtouren. Doch traditionell wechselten die Leipziger samt nationalen und internationalen Gästen beim DHfK – Meeting noch einmal auf die 50-m Bahn. Die Olympiateilnehmer Janina-Kristin Götz (SC DHfK) und Rene Kolonko (SC Riesa) bewiesen in der Uni – Halle bereits gute Form und sicherten sich mit Ihren Spezialdisziplinen die Punktbesten Leistungen. Götz erzielte trotz vieler anderer Starts 2:03,81 min über 200m Freistil, für Kolonko zeigte die Elektronik über 100m Brust 1:03,45 min. Über drei Meetingrekorde freute sich der im September nach Leipzig gewechselte Sebastian Halgasch, der noch einmal für den SC Riesa ins Wasser sprang. Aufhorchen ließ der Freiwasser-EM-Fünfte Toni Franz mit seiner 400m Zeit (3:55,76). Höhepunkte beim DHfK – Meeting sind seit eh und je die 50m Freistil. Die ?Sprintkronen? sicherten sich diesmal Junioren – Europameisterin Michelle Matthes (27,69s / beide SC DHfK) und der Ex – Meister Sven Guske (Post SV/23,90).Frank SchoberLVZ2004-10-25

Schwimmbundesliga – Leutzscherinnen in AbstiegsgefahrDie Schwimmerinnen des SSV Leutzsch liegen nach der diesjährigen Bundesliga ?Vorrunde in Berlin unter zwölf Teams auf Rang elf und damit auf einem Abstiegsplatz. ?Wir hatten sehr viele junge Leute am Start, die Bestzeiten geschwommen sind. Wichtig ist, daß wir nur knapp hinter den Nichtabstiegsplätzen liegen? sagte Trainerin Eva Herbst nach der Berliner ?Pflichtübung?. Denn beim Endkampf geht es in vier Wochen wieder bei null los, dann soll Sabine Klenz helfen, den Klassenerhalt zu sichern. Beste Leutzscherin war Franziska Gröppel mit 4:57,45 min über 400m Lagen. In der 2.Liga Süd kamen die Frauen des SC DHfK sowie die Männer des SSV Leutzsch jeweils auf Rang vier. Janina-Kristin Götz, Staffeldritte von Athen, erzielte über 200 m Freistil 2:01,99 min. Stefan Herbst war über 100m Freistil in 49,16 s so schnell wie zu Wochenbeginn bei der Kurzbahn-WM in Indianapolis. Dank des gut aufgelegten Olympiateilnehmers Rene Kolonko entführten die Männer des SC Riesa in Leipzig Grünau den Triumph bei der Landesliga Sachsen. Der Staffelzweite von Athen, Jens Kruppa, sprang nur einmal ins Wasser. Beim drittplatzierten SC DHfK verzählte sich Toni Franz über 400m Freistil. Er stoppte zwei Bahnen zu früh und blieb so über der 4-min-Marke. Gastgeber Post SV Leipzig sicherte sich bei den Frauen den Titel, bei den Männern Rang zwei.Frank SchoberLVZ2004-10-18

Leipzigs Schwimmer in Kulmbach erfolgreichBeim 36. Internationalen EKU-Cup in Kulmbach schwammen Leipziger Aktive vorn mit. Die Masters-Mannschaft des Postschwimmvereins siegte in der ?kleinen Pokalwertung zum siebenten Mal in Folge. Die Leutzscher Senioren kamen hingegen in der großen Wertung einen Platz vor dem Post SV auf Platz drei ein. Für eine Überraschung sorgte der Chemnitzer Top-Athlet Steve Theloke. Der 26-jährige, der mit dem Schwimm-Team-Chemnitz seinen eigenen Verein gegründet hat, stellte in 25,05s in der AK 25 einen neuen Masters – Weltrekord über 50m Rücken auf.Jarno WittigLVZ2004-09-30

Oldies glänzen bei Schwimm-WMBei der größten Schwimmsport-Veranstaltung der Welt mit 8200 Teilnehmern schrieben die Leipziger Masters eine wahre Erfolgsstory. Allen voran die Wasserballer des SSVLeutzsch, die in San Marino in der Altersklasse 55 und älter ihren WM-Titel von 1998 in Casablanca wiederholten. Im eine Autostunde entfernten Adria-Badeort Riccione errang der 30-jährige Post-Schwimmer Sven Guske jeweils Silber über 50 m Brust (30,18) sowieFreistil (23,79). Besonders glücklich über seine erste WM-Medaille war Jürgen Zimmermann vom VfK Blau-Weiß, der sich mit Bronze über 50 m Brust das schönste Geburtstagsgeschenk bereitete.

Der seit Montag 65-Jährige war mit 38,08 nur vier Sekunden langsamer als in seiner aktiven Zeit vor 45 Jahren, als er mit der DHfK-Lagenstaffel zwei Mal Deutscher Meister war. Seinen ersten Erfolg bei denMasters feierte er 1999 inInnsbruck als EM-Dritter: "Das war für mich die Initialzündung. Da habe ich gemerkt, dass ich noch immer mehr kann als nur ein bisschen rumplätschern." Umso mehr ärgerte sich der Lößniger vier Jahre lang über seinen vierten WM-Platz 2000 in München. Vier Jahre später erreichte er nun in der höheren Altersklasse die gleiche Zeit und wurde unter 39 Startern mit Bronze belohnt. Außer im Schwimmbecken fühlt sich Jürgen Zimmermann auch auf der Tartanbahn wohl. Eine Woche vor der WM startete er für den SCDHfK in der Senioren-Bundesliga im 100-m-Lauf sowie im Hochsprung.

Ausgetragen wurde die Mammut-Veranstaltung in zwei 50-m-Becken. Zum Einschwimmen standen zwei weitere 20×25-m-Becken zur Verfügung. "Die nagelneue 50-m-Halle mit zehn Bahnen ist so einfach und zweckmäßig, wie wir es uns auch in Leipzig wünschen. Leider bekommen wir nur acht Bahnen", sagte Post-Teamchef Uwe Bodusch, der gleich errechnete: "Diese 35 000-Einwohner-Stadt hat mehr beheizte Wasserfläche als ganz Leipzig."

In San Marino mussten sich die Leutzscher Wasserballer – im Schnitt über 60 Jahre alt – mit einer deutlich jüngeren kalifornischen Auswahl auseinandersetzen. Letztlich bezwangen die Leipziger die "California Old Boys" dreimal deutlich mit 6:1, 9:4 und 6:3. Wobei es in der spannenden ersten Partie vor dem letzten Viertel nur 2:1 stand. "Wir haben taktisch sehr diszipliniert gespielt, die Abwehr war unser Prunkstück", sagte Team-Manager Klaus-Peter Schulze. Ältester Spieler in den Leutzscher Reihen war Walter Lex, der in wenigen Monaten 70 wird. Bester Akteur war der Ex-Leipziger Frank Hesbacher, der jetzt in München lebt, aber den Leutzschern die Treue hält.

Internet: www.masters2004.itFrank SchoberLVZ2004-06-14

Glückstag für Kolonko, nur Theloke geht leer ausLeipzig. Als kurz nach 11 Uhr die SMS des Teamchefs eintraf, war der Akku von René Kolonkos Handy fast leer. Doch für einen Rückruf bei Ralf Beckmann reichte der "Saft" noch. "Er fragte mich, ob ich etwas dagegen einzuwenden habe, mit nach Athen zu kommen", schildert der Schwimmer vom SCRiesa das Gespräch. Hatte der 22-Jährige natürlich nicht. "Aber die positive Nachricht hat mich nach den Gesprächen der letzten Tage total überrascht", sagte der Vizemeister über 100 m Brust, der jahrelang inLeipzig bei Lok Mitte und SSVLeutzsch geschwommen war.

In Berlin verfehlte Kolonko die Pflichtzeit hauchdünn, worauf Trainer Uwe Neumann meinte: "Die achtHundertstel hat er jeden Morgen vor dem Training verloren, als er die Erwärmung vernachlässigt hat." Aktivensprecher Christian Keller aus Essen und viele andere setzten sich für den Ex-Leipziger ein, der von einer weiteren Steigerung überzeugt ist: "Bisher ist es mir immer gelungen, zwischen nationalem und internationalem Höhepunkt noch schneller zu werden."

Die Nominierungsrunde des Schwimm-Verbandes entschied sich dafür, alle sechs Staffeln doppelt abzusichern. Dadurch wurde die Olympiamannschaft von ursprünglich 32 auf 35 Schwimmer aufgestockt. Das Team muss vom NOK am 28. Juni noch bestätigt werden. Zusätzlich nominiert wurde auch der Uerdinger Rückenschwimmer Steffen Driesen. "Der Bundeswehr-Soldat hat von mir den vaterländischen Auftrag erhalten, die Lagenstaffel stark zu machen. Er hat diesen Auftrag mit zackigem Gruß freudig entgegengenommen", meinte Beckmann schmunzelnd. Driesen war in Berlin über 100 m Rücken hinter Stev Theloke nur Vierter geworden, der Chemnitzer hatte zudem vor drei Wochen inMadrid mit EM-Bronze geglänzt. Für Driesen spricht jedoch, dass er im Vorjahr als WM-Vierter in Barcelona die Olympia-Norm (55,0) unterbot sowie am Dienstag zum DM-Abschluss in der Staffel 55,19 s erzielte. Damit muss sich der Leutzscher Stefan Herbst bei Olympia doch keinen neuen Zimmergenossen suchen.

Über dieses Thema wollte sich Janina-Kristin Götz vom SCDHfK noch keine Gedanken machen. Als Kolonko gerade mitBeckmann telefonierte, saß sie zitternd in der Pressekonferenz zu den Deutschen Jugendmeisterschaften, die vom 1. bis 4. Juli in der Uni-Halle stattfinden. Bei jedem Anruf, den Trainer Jirka Letzin entgegen nahm, schlug ihr Herz höher. Denn die 23-Jährige wartete noch auf das Okay für Athen, zumal sie nach neuesten Gerüchten zu den Wackelkandidaten gehörte. Um 11.40 Uhr dann die erlösende Nachricht vonDSV-Pressesprecher Gerd Heydn: "Natürlich ist Janina dabei." Damit schwimmen erstmals nach der Wende fünf Sachsen (Sandra Völker, Janina Götz, Stefan Herbst, Jens Kruppa, René Kolonko) bei Olympia.

Während sie in Mallorca oder in der Höhe der Sierra Nevada fürAthen schwitzen, kämpfen ihre potenziellen Nachfolger in Leipzig um die Jugend-Titel. Marcel Schneider (15) vom gastgebenden Post SV erhielt von seinen Vorbildern gestern ein paar Tipps. DHfK-Spitzenschwimmer Toni Franz zeigte am eigenen Beispiel, dass man auch ohne Jugendtitel viel erreichen kann: "Ich war damals froh, wenn ich überhaupt ins Finale kam." Inzwischen ist er EM-Fünfter im Langstreckenschwimmen.

Internet: www.djmschwimmen.deFrank SchoberLVZ2004-06-10

Schülerweltmeisterschaft: Leipziger Sportgymnasium triumphiertZwei Monate nach dem Erfolg der Handballerinnen feiert das Leipziger Sportgymnasium einen erneuten Triumph bei Schüler-Weltmeisterschaften. Bei den Titelkämpfen der Schwimmer in Brescia (Italien) siegten die Mädchen der Messestadt deutlich. Die Jungen waren zunächst Zweite hinter Frankreich, wurden aber nach einem Protest zum Sieger erklärt, weil die Franzosen Starter verschiedener Schulen eingesetzt hatten. In den einzelnen Disziplinen und Staffeln errangen die Leipziger 17 von 36 Medaillen. Italien und Frankreich kamen zu je sechsmal Edelmetall. Einzelsiege gingen auf das Konto von Hannes Heyl, Ricarda Schellenberg und Katrin Baumbach.
Zur Mädchen-Mannschaft gehörten mit Juliane Maiwald und Wiebke Schwelnus (beide Postschwimmverein Leipzig e.V.) auch zwei ehemalige Bundeskader-Schwimmerinnen, die ihre Karriere im Schwimmen beendet haben. Die drei aktuell besten Schwimmerinnen des Sportgymnasiums fehlten sogar: Für Isabell Fischer, Michelle Matthes und Stefanie Drechsel geht es ab 4. Juni inBerlin um die Junioren-EM-Qualifikation. Dieses Ziel hat auch Franziska Gröppel, die das Evangelische Schulzentrum besucht.

Sportgymnasium: Ricarda Schellenberg, Anja Oberländer, KatrinBaumbach, Nicole Riedel, Juliane Maiwald, Wiebke Schwelnus, Hannes Heyl, Riccardo Prietzsch, Manuel Voigt, Benjamin Weidlich, Florian Ottenberg, Tony ThalmannFrank SchoberLVZ2004-05-27

Deutsche Jugendmeisterschaften vom 1. bis 4. Juli in LeipzigKarten für Schwimm-Meisterschaft werden knapp

Die Eintrittskarten für die Deutschen Jugendmeisterschaften im Schwimmen, die vom 1. bis zum 4. Juli in der Leipziger Uni-Schwimmhalle stattfinden, werden langsam knapp. Nach Angaben der Ausrichter vom Postschwimmverein Leipzig e.V. sind bislang 60 Prozent der täglich 550 Steh- und Sitzplätze gebucht. Vor allem Leipziger Schwimm-Fans sind nunmehr aufgerufen, sich Karten zum Preis von fünf Euro (je Tag/Sitzplatz) beziehungsweise drei Euro (je Tag/Stehplatz) zu sichern. Die Karten sind buchbar unter www.djmschwimmen.de oder unter Telefon 0341-9809311. r.
Infos zur DJM 2004: www.djmschwimmen oder www.postsvleipzig.deKerstin FörsterLVZ2004-05-13

Anna-Maria Macht – Talent des Jahres im SchwimmenEigentlich erfolgte die Auszeichnung der "Talente des Jahres" bereits im Dezember. Doch da Anna-Maria Macht beim Christstollenschwimmen in Dresden nicht dabei war, verschwand die Urkunde zunächst in der Mappe des Leipziger Schwimmwarts Holger Maiwald. Doch am Sonnabend wurde die verdiente Ehrung der Zehnjährigen beim Messesprintpokal ihres Postschwimmvereins nachgeholt. Und kein geringerer als Stefan Herbst, Europameister und WM-Dritter, überreichte dem Schützling von Trainer Rolf Dube die Auszeichnung. Herbst konnte wegen seiner Schulterverletzung nicht selbst mitschwimmen, sein Leutzscher Vereinskollege Christoph Schrader gewann souverän den Mehrkampf.Frank SchoberLVZ2004-04-07

23 Titel und Kampf gegen "Todesplan"Elf Wochen vor der Olympia-Qualifikation tauchten die besten Leipziger Schwimmer bei den Sachsenmeisterschaften in der Uni-Schwimmhalle noch einmal im Wettkampf auf, ehe sie für mehrere Wochen im Trainingsbecken verschwinden. Der Leutzscher Stefan Herbst, sechsfacher Titelträger (u.a. 1:51,75 min über 200 m Freistil), will sich in Sachsen auf demRabenberg fit machen. Janina-Kristin Götz (SC DHfK), die mit hervorragenden 2:01,34 min über 200 m Freistil (ihre beste Zeit seit 1997) nun erst recht eine Anwärterin für die hoch gehandelte Staffel mitFranzi van Almsick ist, wird sich in der Höhe von Mexiko quälen, um ebenfalls noch einmal rund zwei Sekunden schneller zu werden.

23 der 32 Titel blieben – in Abwesenheit der stärksten Riesaer – in der Messestadt. Mit Franziska Gröppel fehlte auch die beste Juniorin. Die Leutzscherin präsentierte sich beim Länderkampf in Italien in Bestform, wurde drei Mal Zweite, schwamm beispielsweise 2:17,10 min über 200 m Rücken.

Die Schwimmer sind also – zumindest teilweise – auf dem Sprung zu alter Klasse. Die für Spätsommer geplante Schließung von drei 25-m-Hallen in Sachsens Hochburg Leipzig passt jedoch nicht ins Bild. Günter Fuchs, Vorsitzender des Leipziger Schwimm-Verbandes, zeigte sich durchaus kompromissbereit, stimmt sogar der dreifachen Hallenschließung zu, wenn eine neue 50-m-Anlage steht. Die Stadt will aber aufgrund der Haushaltslage so früh wie möglich drei Bäder dicht machen, laut Bürgermeister Holger Tschense betrifft dies aktuell eine Halle in Süd und beide Hallen in Südwest, während für die Kirschbergstraße eine Einigung mit den Alteigentümern bevor stehe. Doch Fuchs fordert: "Erst Neubau, dann Schließung. Sonst haben wir in ein paar Jahren zwar gute Bedingungen, aber unsere breite Basis ist bis dahin weggebrochen." Post-SV-Vorsitzender Jarno Wittig drückt es drastischer aus: "Was die Stadt vorlegt, ist kein Zeitplan, sondern ein Todesplan."

Andreas Bobcik (SV Handwerk) ist der Meinung, dass die Verwaltungsspitze die Stadträte bewusst falsch informiert: "Viele Stadträte, mit denen ich gesprochen habe, denken, dass nur der Badebetrieb betroffen wäre. Kaum einer weiß, dass es sich um 1200 Vereinssportler handelt, darunter 40 Landeskader, die unsere Hoffnungen für 2012 und danach sind."

Dass die Stadt die Pläne mit Haushaltslöchern begründet, treibt Dieter Reuter (VfK Blau-Weiß) Zornesröte ins Gesicht: "Die Stadt soll lieber aufhören, Geld aus dem Fenster zu werfen. Es ist unglaublich, was man Tag für Tag in der LVZ liest. Das ist bestimmt nur die Spitze des Eisberges." Auch Sven Kürschner und Jochen Herbst, Schwimm-Chefs der leistungsstärksten Vereine SC DHfK und SSV Leutzsch, zeigten sich am Wochenende kampfeswillig. Kürschner: "Selbst wenn die Leistungsgruppen in anderen Hallen unterkommen – wir können uns auch beim Breitensport und den Schwimmlernkursen keine Einschnitte leisten."

Im Mai kommt das Thema Bäder (Übernahme durch die Wasserwerke, teilweise Schließung) in den Stadtrat. PDS-Fraktionschef Lothar Tippach sagte vergangene Woche bereits bei der Stadtsportbund-Vollversammlung: "Mit der PDS wird es keine Bäderschließung geben." Ähnliche Signale empfingen die Schwimmer von Bündnis 90/Die Grünen. Günter Fuchs knüpft Hoffnungen an die Kommunalwahlen im Juni. Und er stellt die Gretchenfrage: Wie hält es Leipzig wirklich mit Olympia? Eine Kandidatur und das Schließen von Sportstätten passe einfach nicht zusammen.Frank SchoberLVZ2004-03-22

Neujahrsempfang 2004Mit seiner Einladung zum Neujahrsempfang lag der Postschwimmverein Leipzig nicht unbedingt auf der Trend ? Welle. ?Im Januar finden genügend solcher Veranstaltungen statt. Wir sind jung, frech und gönnen uns den Februar?, verteidigte Präsident Jarno Wittig (26) den späten Termin. Dieser wurde jedoch gern angenommen, in der olympisch geschmückten Geschäftsstelle in der Mainzer Straße 17 drängelten sie Männer und Frauen aus dem Sport- und Geschäftsleben. Mittendrin stand Stadtsportbund ? Chef Uwe Gasch. Er freute sich besonders über das Engagement der Postler für die Deutschen Jugendmeisterschaften (DJM) in Leipzig. Vom 1.-4. Juli werden 1000 Nachwuchs-Schwimmer in der Uni-Halle erwartet. ?3000 Starts sind geplant. 450 Medaillen werden vergeben?, zählt Gesamtleider Wittig auf. Ihm zur Seite Stehen mit Holger Maiwald und Uwe Bodusch zwei fitte Organisations- ?Fische?. Eingangs der Neujahrsempfangs-Präsentation ertönte Beethovens Neunte, außerdem wurde das Meisterschafts-Logo vorgestellt, ?um alle auf das große Ereignis einzustimmen?, so Jarno Wittig. Finanziell werden die Wasserwerke als Hauptsponsor dafür sorgen, dass die DJM nicht baden geht. Außerdem überreichte Rupert Zwickl (Life Bauelemente GmbH) eine 3000-Euro-Spritze.Kerstin FörsterLVZ2004-02-11