08.12.2003 – Schwimmstil wichtiger als die Zeiten
Schwimmstil wichtiger als die ZeitenSC DHfK, SSV Leutzsch, Postschwimmverein, Lok Mitte, SV Automation, VfK Blau-Weiß – die Anzahl der Leipziger Schwimm-Vereine mit engagierter Nachwuchsarbeit ist nach wie vor hoch. Sie alle waren beim traditionellen "Schwimmfest unterm Tannenbaum", dem sächsischen Nachwuchs-Sichtungswettkampf, mit ihren Talenten auf dem Siegerpodest vertreten. Und wenn dann noch der SCWurzen und der SV1919 Grimma in der Spitze mitmischen, ist der Schwimmbezirk Leipzig in Sachsen klar die Nummer eins. 29 der 45 möglichen Erfolge heimsten die jungen Athleten der Region ein. Mit der neunjährigen Anna-Marie Macht (Post) und der ein Jahr älteren Luise Tschense vom SC DHfK gab es sogar zwei Fünffach-Siegerinnen.
"Wichtig sind in dem Alter nicht allein die Zeiten, sondern, dass die Besten auch technisch sauber schwimmen. Das sah größtenteils recht gut aus", unterstrich Landesstützpunkttrainerin Anne-Katrin Neumann. Dies stimmt unter anderem auch im Hinblick auf Olympia 2012 optimistisch. In gut acht Jahren geht es schon um die Olympiatickets (in Leipzig?). Das ist nicht viel Zeit. Dann sind die Starter des vergangenen Wochenendes zwischen 17 und 21 Jahren alt. Angesichts des immer weiter nach hinten verlagerten Hochleistungsalters müssen sich die hiesigen Talente also ganz schön ins Zeug legen, um in achteinhalb Jahren bereits die Spitze zu erreichen. Luise Tschense beispielsweise muss sich über 50 Meter pro Jahr um mehr als eine Sekunde steigern.
Anne-Katrin Neumann, vor 30 Jahren unter ihrem Mädchennamen Schott selbst Weltrekordlerin, sieht seit einigen Monaten einen deutlichen Aufwärtstrend in der Nachwuchsarbeit: "Die Vereine ziehen zurzeit endlich alle an einem Strang – für Leipzig. Die Übungsleiter treffen sich jetzt regelmäßig, reden über Trainingsinhalte." Dies ist das wichtigste Ergebnis des ersten Leipziger Schwimm-Gipfels von Ende August. Die Post-Schwimmer und die Wurzener sind so stark wie nie, letztere kommen sogar einmal wöchentlich nach Leipzig zum Stützpunkttraining. Sachsens Schwimmwart Lothar Matthes aus Leipzig sieht trotz schlechter Finanzlage die vielen (jungen) Übungsleiter als wichtigstes Pfund.
Die hiesigen Talente besitzen auch national eine gute Ausgangsposition, wie Rang zwei bei einem Sieben-Bundesländer-Vergleich hinter Berlin vor Wochenfrist verdeutlicht. "Leider war Anna-Marie Macht krank. Mit ihr hätten wir sogar gewonnen", meint Post-Übungsleiter Rolf Dube, der nach zehnjähriger Pause wieder am Beckenrand steht.
Übrigens gehörten am Wochenende zahlreiche Schwimmer zu den Besten, deren Eltern selbst erfolgreiche Leistungssportler waren. Unter anderem Maximilian Dietz (Grimma), Sohnemann des Ex-Radprofis Bert Dietz, und Carolin Sperling (Leutzsch), Tochter des sächsischen Schwimm-Präsidenten und Ex-DDR-Spitzenschwimmers Wolfram Sperling. Fünffachsiegerin Luise Tschense ist indes nicht mit dem Leipziger Bürgermeister verwandt. Schade, sagen manche in der Szene. Denn der Schwimmsport hat es in der Stadt in Zeiten knapper Kassen besonders schwer, wenn man nur an geplante Schwimmhallen-Schließungen und das Fehlen eines städtischen 50-m-Beckens denkt.LVZ2003-12-08
Post-Schwimmer holen EKU-Cup zum sechsten MalDie Senioren des Postschwimmvereins Leipzig haben zum sechten Mal in Folge den EKU- Cup in Kulmbach erkämpft. Mit 186 Punkten sicherten sie sich souverän den Sieg in der "Kleinen Wertung" bis 25 Starts und belegten den dritten Platz in der Gesamtwertung. Die Masters des SSV Leutzsch ereichten 177 Punkte und kamen auf Platz vier. Außerdem bescherten Sven Guske und Fanessa Ferrabone dem Post SV zwei neue Deutsche Kurzbahn-Rekorde bei den Masters. Über 50m Freistil stellte Guske mit 23,38 s die Bestmarke in der AK 30 auf, Ferrabone steigerte den Rekord in der AK 20 auf 27,10 s. Von den 25 Starts gewannen die Postler 21 und waren zudem die schnellsten in der Bierstaffel.LVZ2003-09-29
Schnelle Post-SchwimmerDie Schwimmer des Post Sv Leipzig feierten beim 23. Internationalen Herbstmeeting in St. Johann (Tirol) einen starken Saisoneinstieg. Mit 20 Siegen sowie 20 zweiten und 10 dritten Plätzen verteidigten die Messestädter den Mannschafts-Pokal. Die begehrten Mehrkampf-Erfolge sicherten sich Sven Guske bei den Erwachsenen und Anne-Marie Macht sowie Marcel Schneider in den Altersklassen.LVZ2003-09-12
Guske holt sechs MedaillenZwei Titel, insgesamt sechs Medaillen und sieben weitere Top-Ten-Platzierungen errangen die "Jungsenioren" des Postschwimmvereins Leipzig bei den Europameisterschaften der Masters im französischen Millau. Anteil an allen sechs Plaketten hatte Sven Guske, der in vier Einzelstrecken und zwei Staffeln den Sprung aufs Treppchen schaffte. Insgesamt beteiligten sich mehr als 3000 Schwimmer aus 31 Nationen. Hinter Frankreich mit über 800 Startern war Deutschland mit 707 Athleten am stärksten vertreten.
Guske, Deutscher Meister 1999, siegte in seiner Spezialdisziplin 50 m Freistil mit 23,92 s und zwei Zehntelsekunden Vorsprung. Über die doppelte Distanz errang der 30-Jährige in 53,44 s Silber hinter dem früheren WM-Teilnehmer Jochen Bruha aus Offenbach. Außerdem holte der Messestädter Bronze über 50 m Rücken (29,58) sowie Brust (30,31).
Besonders feierten die Post-Schwimmer ihren Triumph in der Mixed-Staffel über 4×50 m Lagen. In dieser Disziplin gelang ihnen das vierte EM-Gold nach 1993, 1995 und 1999, außerdem waren die Leipziger 1994 in Montreal Weltmeister. Diesmal sprang mit Katrin Fritsche (25), Reinhard Maiwald (43), SvenGuske (30) und Doris Grießhammer (30) ein neues Quartett ins Wasser.
Insgesamt waren 14 Leipziger (Post und SSVLeutzsch) in Millau vertreten. Die über 60-Jährigen Leutzscher verzichteten wegen der Wasserball-EM in Krajn, wo sie in der AK 50 starten mussten und über Rang acht nicht hinaus kamen.
Weiter, 4×50 m Lagen Männer: 3. Post SV(Jarno Wittig, Reinhard Maiwald, Uwe Bodusch, Sven Guske).LVZ2003-09-02
Kleine und große Wellen der BegeisterungOlympiaverdächtig: 250 Mitglieder und Gäste feierten beim ersten Sommerfest des Postschwimmvereins Leipzig ausgelassen und amüsierten sich prächtig. Für Stimmung vor der Schwimmhalle Nordost am Mariannenpark sorgte das Leipziger Titanic- Orchester mit Ohrwürmern der 20er Jahre. Zu den Gästen gehöhrten Volleyball-Nationalspieler Mark Siebeck mit Freundin Doreen Dreßler, Ex-Weltrekordlerin Anne-Katrin Neumann-Schott, Sachsens Schwimmwart Lothar Matthes sowie Michael Wawrocki, Präsident des Judoverbandes Sachsen. Zuvor sprangen rund 90 Schwimmer zum kleinen Wettkampf ins Becken, hier glänzten die Kadersportler Anne Becken und Marcel Schneider. Gaudi brachte die 2012m lange Olympiameile. in die sich 41 Postler hinein teilten. Startschwimmer war der gerade mal ein Jahr alte John Richard Klinger, der in seinem Schwimmreifen von den stolzen Eltern Annett und Steffen ein wenig geschoben wurde. Die letzten zwölf Meter absolvierte unter Jubel Ehrenpräsident Manfred Ziemke. Anschließend kürte das Team Hallenwart Matthias Müller zum hilfsbereitesten Angestellten der Stadt. "Ohne ihn hätte das Fest nicht stattfinden können", so Vereins-Vize Uwe Bodusch.LVZ2003-07-16
Toni Franz gewinnt erneut beim SundschwimmenDer Leipziger DHfK-Schwimmer Toni Franz verteidigte am Sonnabend beim 39. Sundschwimmen seinen Vorjahressieg mit großen Vorsprung erfolgreich. Auf der gut 2,3 km langen Strecke zwischen Altefähr (Insel Rügen) und dem Festland in Strahlsund benötigte der 20-jährige Leipziger diesmal 28,50 Minuten und war damit fünf Minuten langsamer als im Vorjahr. Neben Strömendem Regen bis zum Startschuss machte den Teilnehmern vor allem der starke Wellengang zu schaffen. Bei 18 Grad Wassertemperatur glänzte der Leipziger Post-Schwimmer Jarno Wittig (25) mit Gesamtrang fünf und Platz zwei in der Altersklasse. Der 43-jährige Holger Maiwald (Postschwimmverein Leipzig) gewann einmal mehr in seiner Altersklasse.LVZ2003-07-07
Leipziger Schwimm-Talente auf der ErfolgswelleZwei Tage lang war die Unischwimmhalle in der Mainzer Straße Mekka des deutschen Schwimmnachwuchses. Bei den 11. Süddeutschen Jahrgangsmeisterschaften waren über 600 Teilnehmer aus knapp 160 Vereinen am Start und brachten obendrein so richtig Stimmung in die Halle. Doch nicht nur die Veranstalter vom sächsischen Schwimm-Verband um die Macher Karsten Matthes und Thilo Brandenburg zogen ein überaus positives Fazit, auch Stützpunkttrainerin Anne-Katrin Neumann zeigte sich mit dem sportlichen Teil des Wettkampfes sehr zufrieden. ?Mit den Ergebnissen können wir uns sehen lassen, zumal das Niveau in Leipzig sehr gut war?, so die Trainerin. Von den Süddeutschen erhofft sie sich in Richtung Deutsche Jahrgangsmeisterschaften (26. ?29. Juni, in Wuppertal) zudem eine Intitialzündung. ?Wenn dort Steigerungen drin sind, reicht es für Endläufe und vielleicht auch für Medaillen?, sagte sie weiter. Einen guten Eindruck hinterließ besonders Hannes Heyl (Lok-Mitte), der sich mit drei Siegen als bester Leipziger von den Meisterschaften verabschiedete. Jeweils zwei Goldene fischten Wiebke Schwelnus (SC DHfK), Riccardo Prietzsch (Lok-Mitte) und Fabian Sadowski (Blau-Weiß) aus dem Becken in der Mainzer Straße. Josefine Peschke (Leutzsch) empfahl sich mit einem Sieg für die gesamtdeutschen Titelkämpfe in Wuppertal. Nach Einschätzung von Neumann setzte sich auch Katrin Baumbach, Florian Ottenberg, (beide Leutzsch), Iwan Christoph, Erik Brettschneider (beide Lok Mitte) und Marcel Schneider (Post SV) der mit zehn Starts in Leipzig vertreten war, gut in Szene. Sachsen Schwimmwart Lothar Matthes lobte die Veranstaltung und konstanierte einen überaus gelungenen Testlauf für die Deutschen Jahrgangseisterschaften im Schwimmen, die dann 2004 in Leipzig stattfinden.LVZ2003-06-17
Nachwuchs-Schwimmer pilgern nach LeipzigDie 11. Süddeutschen Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen werden am Wochenende in der Leipziger Uni-Hallle ausgetragen, für den Wettkampf haben sich 156 Vereine mit über 600 Teilnehmern angesagt. Die Veranstaltung ist für viele Talente der Jahrgänge 1987 bis 1991 der Wettkampfhöhepunkt, die Besten nutzen sie als Test für die deutschen Meisterschaften in knapp drei Wochen. Die Veranstalter vom Sächsischen Schwimmverband um Org.-Chef Kasten Matthes haben nach den Schwimm-DM 1999 nun das nächste Großprojekt nach Leipzig geholt. Die diesjährige Meisterschaft ist zugleich ein Testlauf für 2004. Dann ist Leipzig mit den Ausrichtern vom Postschwimmverein Leipzig Gastgeber für die deutschen Jahrgangsmeisterschaften mit noch mehr Startern.LVZ2003-06-12
Leipziger PostschwimmvereinMit nordischer Kühle, aber fair gratulierten die Hamburger den Gästen vom Leipziger Postschwimmverein zu Olympia. Bei den Postlern feierte die 36-jährige Übungsleiterin Evelyn Kluge nach 13-jähriger Abstinenz ihr Comeback im Wasser – und war über 50m Brust 24 Hundertstel schneller als die elfjährige Tochter Jennifer, die sich auf der doppelten Distanz revanchierte. Keine Chance hatte dagegen die 15-jährige Juliane Maiwald gegen ihren 42-jährigen Vater Holger.LVZ2003-04-23
Post-Schwimmer geben Bille – Pokal in Hamburg abDie Schwimmer des Post SV Leipzig belegten über Ostern beim Bille – Cup in Hamburg hach Seriensiegen in den letzten Jahren diesmal den zweiten Platz. Die fast 50 Messestädter erkämpften sich gute 724 Punkte, mussten aber der SG Weser-Ems (845 Zähler) in der Mannschaftswertung den Vortritt lassen. Die meisten Punkte für die Leipziger Post – Schwimmer steuerten vor allem Vanessa Ferrabone, Heike Händel und Mitja Severyuk bei.LVZ2003-04-22