SSGeht nach Tokio – Teil 4: In vier Wochen wird’s ernst | mit Marie Pietruschka
So langsam kann man Tokio schon am Horizont sehen. In vier Wochen springt die Leipzigerin Marie Pietruschka als Teil der 4x100m Freistilstaffel das erste Mal bei Olympischen Spielen ins Wettkampfbecken. Dort muss alles passen, um sich zusammen mit den anderen drei Damen fürs Finale zu qualifizieren. In unserer neusten Podcastfolge von „SSGeht nach Tokio“ beamen wir uns deshalb mit Marie mental schonmal auf die Startbrücke. Wir bekommen spannende Einblicke über ihr Verhältnis zu den anderen Staffelschwimmerinnen, die bis zur Qualifikation noch ihre Konkurrentinnen waren. Wir sprechen über ihre große Leidenschaft, die Fotografie, und ihren Weg als Leistungssportlerin, der nicht immer ohne herausfordernde Steilkurven verlief.
Ein Freund von Steilkurven dürfte unser Sponsor der dieswöchigen Folge sein. Das Autohaus Jentzsch bietet sowohl für Kurven-Enthusiasten als auch für den eher gemütlichen Cruiser die passende KfZ-Auswahl. Nicht mit dem Auto sondern mit dem Flugzeug ging es für Marie vor anderthalb Wochen aus der spanischen Sierra Nevada zurück nach Neckarsulm. Höhenluft schnuppert sie aber weiterhin. Nacht für Nacht schläft Marie in einem Höhenzelt. Dieses ist an einen Generator angeschlossen, der in der Lage ist Höhenverhältnisse ähnlich wie in der Sierra Nevada zu simulieren. So ganz ohne ist das Schlafen in der Höhenkammer nicht, aber im Training läuft es für Marie derzeit so gut wie nie. Die ansteigende Form stimmt positiv auf das was kommt. Zudem hat Marie in der Vergangenheit gezeigt, dass sie im Wettkampf in der Lage ist ihre Leistungen zuverlässig abzurufen. Die souveränen Auftritte bei der WM in Gwangju 2019 und der EM 2018 in Glasgow, wo sie zusammen mit dem Team die Bronze-Medaille holte, unterstreichen ihre Wettkampf-Affinität. Das war jedoch noch nicht immer so. Noch 2017 hatte sie überlegt die Schwimmbrille an den Nagel zu hängen, weil ihre Leistungen zwar gut waren, jedoch fehlte ihr immer wieder das nötige Prozent, damit auch internationale Events in Reichweite gelangen. „Es war erst im Januar 2018 als ich im Training gemerkt habe, dass da richtig was geht. Da bin ich Zeiten geschwommen, wo ich mir dachte ‚Was ist denn jetzt los?‘ Das war richtig gut und von da an hat sich bei mir einfach die nötige Gewissheit aufgebaut“, sagt Marie verdient stolz über ihr Durchhaltevermögen. Sie hat nie daran gezweifelt, dass sie das nötige Talent hat für die nationale Spitze. Erst schaffte sie es über die Kurzbahn, dann im Training und im Frühjahr 2018 dann auch auf der Langbahn, sich und anderen zu zeigen, dass sie auf die Startbrücken dieser Welt gehört.
Den Fokus behielt sie bei alldem jedoch nicht nur beim Schwimmen, sondern im wahrsten Sinne auch mit der Kamera. Schon seit Jahren geht sie nebenher ihrer Leidenschaft, der Fotografie nach. Mit ihrem künstlerischen Auge fängt sie besonders gern Ausdrücke von Emotionen von Menschen ein. So etwa bei der WM in Gwangju, als Marie auf der Tribüne bei Florian Wellbrocks WM-Sieg über die 1500m Freistil die kochenden Gemüter des Nationalteams einfing. Auch in Tokio wird sie ihre Kamera wohl wieder dabei haben. Wir sind gespannt auf die Einblicke in das „Team D“ in der Olympia-Schwimmhalle. Bis dahin muss sie allerdings noch einige Bahnen ziehen. Wir werden sie dabei natürlich begleiten.
Die komplette neue Folge kann hier gehört werden:
Über den Sponsor:
Als Service-Vertragspartner für die Marken Audi, VW und VW-Nutzfahrzeuge bieten wir unseren Privat- sowie Geschäftskunden seit mittlerweile mehr als 30 Jahren den bestmöglichen Service rund um dessen Fahrzeuge. Aber auch unsere Kunden mit Fahrzeugen anderer Hersteller sowie der Marke Ligier/Microcar, die man ab 15 Jahren mit dem Moped Führerschein fahren darf, sind bei uns herzlich willkommen. Neben dem kostenlosen Hol- und Bring-Service profitieren unsere Kunden von zahlreichen exklusiven Zusatzleistungen. Auch im Schadenfall sorgen wir als Unfallspezialist, dass Ihr Fahrzeug wieder komplett hergerichtet wird! Auch im Verkauf von Neu- / Gebraucht- / Jahres- / EU-Fahrzeugen sowie Kleinstfahrzeugen von Ligier/Microcar sind wir der richtige Ansprechpartner für Sie! Auf uns können Sie sich verlassen!
Bild Marie Pietruschka: Joseph Kleindl
Das Höhentraining ist erfolgreich abgeschlossen, die Zielgerade auf dem Weg nach Tokio eingeschlagen und nach dem gestrigen Abend dürfte unser SSG-Olympiaschwimmer David Thomasberger wohl besonders, ja wenn nicht sogar tierisch froh sein, denn die Vorzeichen für ihn stehen nicht schlecht:
Das Olympia-Orakel Alex aus dem Leipziger Zoo lotete bei der feierlichen Verabschiedung der Messestädter Tokio-Fahrer am Donnerstag die Medaillen-Gewinner für die Sommerspiele aus. Und tatsächlich: Der einjährige Affe erhaschte eine Banane aus Davids Karton, was nicht heißt, dass unser hochgewachsener Schmetterling eine Extraportion Calcium für Tokio bekommt, sondern darauf hindeutet, dass die Chancen auf Edelmetallglanz bei Olympia für ihn nur sehr gut stehen. Fairer Weise muss man jedoch sagen, dass Alex sich nur wenige Bananen hat entgehen lassen. Aber auch unabhängig von der Bananenvorhersage des Orakels sieht sich David im Hinblick auf die Spiele sehr gut vorbereitet: „Wir haben sehr fokussiert gearbeitet und hatten durch die Olympia-Verschiebung ein Jahr extra. Das haben wir genutzt – gerade jetzt in unserem dreiwöchigen Höhentrainingslager. Die Ergebnisse aus den Trainings deuten schon in eine sehr gute Richtung.“
Nach dem harten Kachelnzählen in luftiger Höhe gab die offizielle Verabschiedung der Olympia-Athletinnen und Athleten durch die Stadt Leipzig nun eine kurze Gelegenheit, um inne zu halten. Die Olympioniken um David durften sich bei dem Bankett unter der LVZ-Kuppel über zahlreiche Präsente und Glückwünsche freuen. Zudem stattet die Sportstadt die Athleten mit einem 12-monatigen Stipendium aus, das sie auch auf ihrem Weg nach den Spielen unterstützen soll. Kult-Moderator Roman Knoblauch führte die anwesenden Sportler, Trainer und Pressevertreter durch den Abend und sorgte für eine sehr entspannte und familiäre Stimmung unter der eingeschworenen Sportgemeinde. Leipzigs Sportbürgermeister Heiko Rosenthal ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen den Sportlerinnen und Sportlern das Beste für die anstehenden Titelkämpfe zu wünschen: „Für mich ist es ein emotionaler Moment, jetzt heute wieder so viele tolle Sportler auf die Reise schicken zu können. Ich sehe eine tolle Mischung aus Routiniers und neuen Gesichtern und das macht mich für die Zukunft froh.“
Dank des frischen Rückenwinds und mit der erfolgversprechenden Prophezeiung des Orakels dürfen die Olympia-Asse optimistisch auf den kommenden Monat blicken. Wir können es kaum erwarten, mitzufiebern bei den sportliche Höhenflüge in Tokio. Bei diesen wird auch unsere zweite Olympia-Fahrerin, Marie Pietruschka, eine Rolle spielen. Aufgrund der räumlichen Entfernung zu ihrem Trainingsort (Neckarsulm) konnte sie bei der Verabschiedung leider nicht anwesend sein. Umso mehr freuen wir uns darauf Marie, David und die weiteren Olympioniken nach den Spielen dann wieder im Kreis der Leipziger Sportfamilie empfangen zu dürfen.
David Thomasberger ist schnell unterwegs im Höhentrainingslager auf 2300m Höhe. In der dritten Folge unseres Projekts „SSGeht nach Tokio“ mit den Leipziger Olympia-Schwimmern erfahren wir, welche harten Schmetterling-Serien sich der 25-jährige Sportsoldat antut, um so fit wie möglich in Tokio auf den Block zu steigen. David befindet sich in den letzten Zügen des Höhentrainingslagers in der Sierra Nevada. Die härtesten Serien und Einheiten hat er bereits hinter sich. Moderator Thomas Rohmberger blickt dabei hinter die Kulissen des Trainings und will es genau wissen. Welche Zeiten schwimmt David, wenn es ernst wird im Training? Was war die härteste Einheit der vergangenen Wochen und was kann man nach all dem für seine Erholung tun?
Wir bedanken uns diesmal bei unserem Folgensponsor, dem Gasthaus Bayrischer Bahnhof, der dazu beigetragen hat, dieses Projekt möglich zu machen. Beim Thema Biergarten bekam David direkt Appetit auf eine deftige Schweinshaxe. Auf etwaige kulinarische Höhenflüge musste er in den letzten Wochen verzichten. Stattdessen ging es zusammen mit seinem Trainingspartner und Freund Marek Ulrich im Becken rund. David berichtet zum Beispiel von einer 5x200m Schmetterling Serie, die es in sich hatte. Der erste 200er wurde normal geschwommen. Sein Trainer Frank Embacher meinte vorher zu ihm: „Es wäre gut, wenn du unter 2:10 Minuten schwimmen würdest.“ Dass er das tatsächlich schaffen würde, bezweifelte er sehr. Mit langen, kraftvollen Zügen machte er sich auf den Weg und übertraf am Ende sogar alle Erwartungen: 2:07 Minuten sagte die Uhr. So eine Zeit einfach mal von unten im Training zu schwimmen ist sehr respektabel – und das in der Höhe! Und es ging direkt weiter. Die folgenden vier 200er wurden unterschiedlich gestückelt in 100ern und 50ern geschwommen. Der letzte Durchgang bestand nur noch aus vier 50ern, mit denen im Training die 200m-Renngeschwindigkeit ein wenig simuliert werden soll und bei denen David zusammengerechnet auf eine 1:53 kam! Zum Vergleich: sein Deutscher Rekord liegt bei 1:55,04 Minuten. Solche starken Leistungen ziehen sich durch die gesamten vergangenen Wochen. Das macht Mut im Blick auf das große Ziel Ende Juli.
Zudem hat David einige Anekdoten über frühere Trainingslager und seinen Werdegang parat. Zum Beispiel war seine längste Einheit von 10,6 Kilometern das Ergebnis einer harten Ruder-Session vor dem Wasser-Training und der darauf folgenden weniger guten Leistung im Becken. Trainer Frank Embacher schickte ihn und seine Teamkollegen daraufhin aus dem Wasser. Die Freude war natürlich sehr groß bis der Coach dann am Essenstisch verkündete, dass sie die fehlenden sechs Kilometer bei den folgenden Einheiten aufholen müssen. Da sie zu der Zeit eh schon Einheiten von acht bis neun Kilometern schwammen, rutschten sie schnell mal über die 10-Kilometer-Marke.
Zudem erzählt Thomasberger, wie er sich nach seinem Deutschen Rekord wieder mental auf das harte Training einstellen konnte und, ob er bei der Eröffnung-Zeremonie in Tokio dabei sein wird. Das alles und einiges mehr erfahrt ihr in der neuen Podcast Folge von „SSGeht nach Tokio“!
Bis zur nächsten Woche!
Die komplette neue Folge kann hier gehört werden:
Über den Bayerischen Bahnhof:
Mach „seinerzeit“ zu deiner Zeit! Weltoffenheit und Gastlichkeit im Herzen Leipzigs: das ist der Bayerische Bahnhof. Wer hier ankommt, spürt gleich, dass er willkommen ist. Und findet alles vor, was das Herz moderner Stadtnomaden begehrt. Für uns ist Gastronomie mehr als nur ein Beruf. Gastlichkeit ist unser Antrieb, gute Produkte unsere Basis. Wenn es Euch gut geht, sind wir zufrieden.
Handwerklich gebraute Biere von Menschen, für die Bierbrauen mehr ist als nur ein Beruf. Eine mehrere Jahrhunderte alte Tradition gepaart mit Innovation und manchmal auch ein bisschen Verrücktheit und Mut – das zeichnet uns als Macher aus und beschert uns immer wieder überraschte Gäste.
Denn wir servieren Euch in unserem Braugasthaus selbstverständlich nur die besten Biere und regionale Küche.
In der zweiten Woche unseres Projekts „SSGeht nach Tokio“ nimmt uns die EM-Medaillengewinnerin Marie Pietruschka mit auf 2300m Höhe, wo sie sich im Trainingslager auf die kommenden Olympischen Spiele vorbereitet. Ebenso wie David Thomasberger trainiert sie derzeit mit den besten Schwimmerinnen und Schwimmern Deutschlands im Trainingszentrum in der südspanischen Sierra Nevada. Wir haben uns per Video-Chat zu Marie auf den Berg geschaltet, um sie im Rahmen unseres wöchentlichen Podcasts ein wenig über ihre Gedanken und Erlebnisse auf ihrem Weg nach Tokio auszufragen.
Wir bedanken uns hierbei sehr herzlich für die Unterstützung des Modehaus Fischer, die das hiesige Projekt mit ermöglichen!
Als uns die lächelnde Schwimmerin per Video-Call empfängt, hat sie noch nasse Haare. Das liegt daran, dass sie sich auch am Sonntag, ihrem eigentlich freien Tag, noch einmal entschloss für zweieinhalb Kilometer ins Wasser zu springen. Diese hatten ihr nämlich noch gefehlt, um die 70 Wochenkilometer voll zu machen. Eine ehrgeizige Schwimmerin wie sie kann diese unrunde Zahl natürlich nicht einfach stehen lassen. Doch nicht nur im Becken zeigt sich Maries Ehrgeiz. Als sie ihren Tag beschreibt, wird deutlich, dass sie neben den Einheiten an Land und im Wasser nicht nur das Bett hütet. Selbst im Trainingslager wird zwischen den Einheiten der Laptop aufgeklappt:
„Ich glaube als Sportler hat man immer auch irgendwo die Angst, dass es im Sport einmal nicht mehr so gut laufen könnte. Da hilft es enorm, wenn man weiß, dass man da noch etwas anderes hat“, erzählt die Psychologiestudentin. Marie meint damit ihre Werkstudentenstelle bei Bechtle, einem großen Softwareunternehmen, in dem sie sich in der Unternehmenskommunikation einbringt. Weiter ergänzt sie:
„Ich habe immer versucht, etwas zu finden, das mich stabilisiert. Dieses zweite Standbein hat mir auch geholfen mich eben im Sport nochmal mehr zu fordern und zu fokussieren und im Training nochmal an Kleinigkeiten ranzugehen.“
Durch den Rückhalt ihres Teams, des Vereins und der Abwechslung auf Arbeit schwimmt sie freier auf als jemals zuvor. Sie sieht sich selbst in einer aufsteigenden Form und fühlt sich sogar noch fitter als in der Vorbereitung auf die Qualifikationswettkämpfe im Frühjahr. Das hat sie vor allem ihrer Fähigkeit zu verdanken, Unwichtiges auszublenden und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. „Für mich ist derzeit vor allem der Fokus auf den Tag wichtig und das was aktuell zählt z.B. die Bedingungen in Tokio oder was uns vor Ort erwartet“, meint sie. Alles andere kommt für Marie nach Olympia. Eine sehr reife Haltung, der sie wohl auch ihre Erfolge in der Vergangenheit zu verdanken hat.
Gewisse Sehnsüchte hat sie natürlich dennoch. Während in Deutschland die Bordsteine langsam wieder herunter klappen, blickt sie mit großen Augen aus dem Höhenlager, in der Vorfreude endlich auch mal wieder durch die Läden zu streifen und auf Shoppingtour zu gehen. Unser Folgensponsor, das Modehaus Fischer, empfängt sie dabei sicherlich sehr gern!
Wir danken noch einmal unserem Folgensponsor Modehaus Fischer und den weiteren Eventsponsoren sowie unserem Goldsponsor KSW Gruppe für die großzügige Unterstützung!
Der Link zur Folge:
Über das Modehaus Fischer:
„MEIN FISCHER SEIT 1832“ ist seit über 185 Jahren im Trend. Das Unternehmen bietet in seinen 16 Standorten in Mitteldeutschland und im Onlineshop ein umfangreiches Sortiment aus Mode und Lifestyleprodukten gepaart mit einem erstklassigen Service. Kompetente Berater, einfallsreich inszenierte Events und individuelle Stylingberatungen in den liebevoll konzipierten Filialen schaffen ein Einkaufserlebnis mit qualitativem Mehrwert.“
Liebe Mitglieder,
ab dem 14.06.2021 ist das Schwimmen im Verein wieder entsprechend der bisher bekannten Zeiten möglich.
Wir bitten alle, das Hygienekonzept genau einzuhalten!
Das wichtigste für uns:
Der Mundnasenschutz wird im Eingangs- und Umkleidebereich getragen;
Keine Gruppenbildung;
Die Anwesenheit wird dokumentiert;
Die Anzahl ist wie im vorigen Jahr auf 7 pro Bahn in den 25m Hallen und 14 in der 50m-Halle begrenzt.
Wir wünschen allen einen guten Start!
In der zurückliegenden Woche lieferten Timo Sorgius und Louis Schubert bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin starke Auftritte ab. Nun gibt es für beide offiziell die Nominierung für die internationale Bühne: Das Duo der SSG Leipzig wird in wenigen Wochen bei den Junioren-Europameisterschaften in Rom an den Start gehen.
Vom 6. bis 11. Juli sind die besten Nachwuchsschwimmer des Kontinents in der italienischen Hauptstadt im Einsatz. Timo Sorgius hatte sich bereits mit seinem Auftritten bei den Qualifikationsmeetings im April für die Junioren-EM empfohlen. In der zurückliegenden Woche bestätigte er seine aufsteigende Form noch einmal mit Titeln über die 200m Rücken und 200m Freistil bei der Schwimm-DM in Berlin. Mit seiner neuen Bestzeit von 1:48,75 Minuten ist der Youngster, der am Tag vor JEM-Beginn seinen 18. Geburtstag feiert, bereits schneller als der spätere Weltrekordhalter Paul Biedermann es im selben Alter war. Beide eint der Trainer: Leipzigs Coach Frank Embacher führte einst auch Biedermann zu internationalen Erfolgen.
Dementsprechend selbstbewusst reist Timo Sorgius nach Italien. „Auf 200m Freistil liege ich momentan auf Platz drei in Europa. Ich versuche auf jeden Fall, in Rom eine Medaille im Einzel zu holen“, erklärte er im Anschluss an seinen Sieg bei den Deutschen Meisterschaften.
Bei der Schwimm-DM in Berlin sorgte auch Louis Schubert für ein Achtungszeichen. Der Leutzscher schrammte zwar über die 200m Schmetterling auf Platz vier knapp am Podest vorbei, trotzdem war der Jubel bei ihm groß. In 2:01,05 Minuten stellte er eine bärenstarke neue Bestzeit auf, mit der er sich für die Junioren-Europameisterschaften qualifizierte. Für Schubert ist es bereits das zweite Mal, dass er Teil der Nachwuchsnationalmannschaft ist. Schon 2019 war er Mitglied der deutschen Auswahl beim European Youth Olympic Festival in Baku.
Insgesamt sehen wir in diesem Jahr damit fünf Leipziger Schwimmer bei internationalen Höhepunkten. Bereits im Mai war Marek Ulrich bei den Europameisterschaften der Profis in Budapest am Start. Anfang Juli warten die Junioren-EM auf Sorgius und Schubert. Und Ende Juli steht dann das große Highlight auf dem Programm: Die Olympischen Spiele in Tokio mit den SSG-Assen Marie Pietruschka und David Thomasberger!
Bildnachweis: „SSG / thesportpicturepage“





