2021 – LVZ Artikel vom 07.06.2021 – Wassersportler protestieren vor Freibad

Liebe Mitglieder,
wir haben nach der sehr großen Resonanz auf unseren Aufruf für den Schwimmsport einen Brief an Frau Köpping geschrieben.
Dieser fasst die Gedanken, Gefühle und Forderungen zusammen, die unsere Mitglieder aller Altersstufen in unterschiedlichster Form zum Ausdruck gebracht haben. Wir haben unter Hinweis auf diese Reaktionen eine repräsentative Auswahl an Schreiben als Anlage mitgeschickt, um einen Eindruck zu vermitteln, was uns bewegt. Dies scheint uns der gegenwärtig beste Weg zu sein, unsere Ansichten zu kommunizieren.
Wir werden darüber hinaus auch weiter versuchen, persönlich mit verschiedensten Verantwortlichen in Kontakt zu treten und die schriftlichen Gedanken unserer Mitglieder als Grundlage für unsere Stellungnahmen mit einbringen.
Wir danken Euch für Eure Unterstützung, alles Gute und bleibt gesund!
Aufruf für den Schwimmsport – Bilder unserer Kinder.
Wer Lust hat, uns zu unterstützen, der kann sich an unserer Aktion beteiligen, malt uns ein Bild und schickt es an info@postsvleipzig.de.

Bildnachweis: Amelie

Bildnachweis: Charlotte

Bildnachweis: Milina (4)

Bildnachweis: Mara

Bildnachweis: Lennart
Traurige Tasche – Ein Gedicht von Claudia Steinberg
Nun steh ich hier schon seit mehr als einem halben Jahr im Keller rum und frage mich, ist das denn jetzt echt wahr?
Wie sehne ich mich nach den Zeiten, in denen ich mehrmals in der Woche, durfte meine Claudia in die Schwimmhalle begleiten.
Schön war’s und immer interessant schließlich kamen ja auch die anderen Schwimmer gern angerannt.
Drum bitt´ ich Euch Ihr Politiker gebt Euch einen Ruck und seid nicht nur Kritiker.
Die Schwimmer sind besonders sauber und veranstalten keinen übermäßigen Kontaktzauber.
Jeder ist geduscht und rein, so sollte das Schwimmen in der Schwimmhalle nun endlich auch wieder möglich sein
Alltag ohne Training – ein Gedicht von Antonia und Felix Köhler
Ich habe heut für mich beschlossen,
Homeworkouts zu machen, ganz entschlossen,
In Sportklamotten vorm TV,
schau ich gerne auf diese Frau.
Es gibt allerlei moves und steps,
doch irgendwie fehlt mir der pepp,
komme dem Programm kaum hinterher,
die Corona-Kilos wiegen schwer.
Arme hoch und wieder runter,
ich hänge durch wie eine Flunder,
sie lächelt nur, sagt „noch 10“,
Ich glaub ich kann gar nicht mehr steh´n.
Wie gerne denke ich zurück an Zeiten,
da konnte ich noch durchˋs Wasser gleiten.
Kurzgedicht Schwimmen – ein Gedicht von Antonia und Felix Köhler
Ehne mene muh,
die Schwimmhallen sind zu.
Das geht schon fast ein ganzes Jahr,
das ist gar nicht wunderbar.
Wir riechen längst nicht mehr nach Chlor,
sondern singen jetzt im Kirchenchor.
Im Sommer hört man Vogelstimmen
und möchte auch so gerne schwimmen.
Wir wollen unsere Freunde seh´n,
doch dürfen nicht zum Training geh´n.
Schwimmen macht uns froh und munter,
mittlerweile haben wir Angst wir gehen unter.
Alle haben wir ein wütendes Gesicht
und trotzdem öffnen sie die Hallen nicht.
Wir enden nun mit einem Reim,
lassen sie uns bitte wieder in die Schwimmhallen rein.
Die Olympischen Spiele rücken näher und die Vorbereitung unserer qualifizierten SSG-Asse geht in die heiße Phase. Wie wäre es, wenn man in dieser spannenden Zeit die Sportler hautnah begleiten könnte? Der Deutsche Rekordhalter David Thomasberger und die EM-Medaillengewinnerin Marie Pietruschka geben in den kommenden Wochen exklusive Einblicke in das Leben eines Olympioniken – von der Einkleidung des Nationalteams bis zur Fahrt nach Japan. In unserem eigens dafür angelegten Podcast, den es ab sofort jeden Sonntag zu hören gibt, erzählen die beiden über ihr Leben im und um das Becken. Was war die härteste Einheit der Woche? Was lief besonders gut oder wie sitzt es sich eigentlich in einem Vorstartzelt bei der WM? Der ehemalige Trainingskollege und Moderator der Sendung, Thomas Rohmberger steht dabei am „Hörfunk-Beckenrand“, um den beiden auf den Zahn zu fühlen.
Das gesamte Projekt fußt auf der Unterstützung zahlreicher Sponsoren, für dessen Hilfe der Verein und besonders die Sportler sehr dankbar sind! Die Episoden werden in jeder Woche von einem Folgensponsor präsentiert. In der ersten Folge macht die Oberland Metallbau den Anfang. Ebenso eisern wie ihr Wille, die richtigen Lösungen für ihre Kunden zu finden, ist auch der von David alles zu geben in seinem derzeitigen Trainingslager. Der zwei Meter hoch gewachsene Schmetterling-Schwimmer berichtet in der ersten Folge über seine Anreise und die ersten Tage im Höhentrainingslager in der Sierra Nevada: „Nach so langer Zeit ohne ein Trainingslager, war es einfach so schön in ein Flugzeug zu steigen und hier hoch zu jetten. Ich bin mega froh die Möglichkeit zu bekommen endlich wieder ein Trainingslager zu absolvieren.“
Zusammen mit seinem besten Kumpel Marek Ulrich wird er in den kommenden Wochen im südspanischen Wasser des Höhen-Trainingszentrums die Grundlagen legen für die Spiele. Die beiden bilden zusammen eine kleine Trainingsgruppe, die von Trainer Frank Embacher geleitet wird. „Jetzt nur zu zweit, das ist schon nochmal was anderes. Der Trainer sieht einen quasi 24/7, da kann man sich im Training nicht einfach mal ein wenig hängen lassen“, lacht der Bundeswehr-Athlet. Im Rahmen des DSV-Lehrgangs trainieren sie aber nicht komplett allein. Sie gehen stets parallel mit anderen Hochkarätern des Schwimmsports ins Wasser wie Florian Wellbrock oder Sarah Köhler. Zusammen bilden die DSV-Athleten in den spanischen Bergen ihre eigene „Schwimmer-Bubble“. Die Sportler sind zwar alle geimpft, müssen jedoch für sich in einem abgetrennten Essensraum speisen und haben auch sonst keinen Kontakt zu anderen Sportlern vor Ort.
Der Tag beginnt für David 6:30Uhr am Beckenrand, wo er sich nach einem kleinen Snack auf die erste Wassereinheit vorbereitet. Von 7 bis 9 Uhr geht es dann ins Wasser. Nach einer kleinen Nachbereitung am Beckenrand steht dann auch schon der persönliche Höhepunkt für den gebürtigen Saalfelder auf dem Plan – das Frühstück: „Es gibt nichts schöneres, als nach einer harten Einheit, ausgelaugt zum Frühstück zu gehen und sich alles aufs Tablett zu laden um gemütlich zu essen.“ In der Mittagspause können sich die Schwimmer dann von einer der beiden Physios vor Ort behandeln lassen, um sich so optimal auf die Einheit am Nachmittag vorzubereiten. Nach dem Mittagessen und dem obligatorischen Schwimmer-Nap geht es dann 14:15Uhr wieder an den Beckenrand. Nach der zweiten Wassereinheit steht dann noch eine Stunde Athletik auf dem Plan, bevor es letztlich zum gemütlichen Teil des Tages übergeht. Nach dem Abendbrot lassen er und Marek es sich nämlich gern bei einem Kartenspiel und einer warmen Honig-Milch gut gehen.

Ganz abgeschirmt von der Außenwelt sind die Schwimmer aber nicht. Die Deutschen Meisterschaften am Wochenende verfolgten die Athleten gespannt per Livestream. So konnte David hautnah bei den Erfolgen seiner Teamkollegen dabei sein: „Ich bin super stolz auf die Jungs und freue mich natürlich riesig, dass wir, auch wenn wir nicht alle vor Ort waren, trotzdem Titel und Medaillen erkämpfen konnten. Die Jungs können sehr stolz auf sich sein!“ Er meint dabei den Doppel-Erfolg des Leipziger Youngsters Timo Sorgius, der über die 200m Freistil und die 200m Rücken jeweils zum Titel schwamm. Auch für Yannis Willim freute er sich sehr, der über die 200m Brust zu Gold „brustete“.
Weitere Anekdoten über Erlebnisse in der Höhe und welche Besonderheiten das Training auf über 2000m Höhe mit sich bringt, sind ab sofort auf Spotify und iTunes unter „SSGeht nach Tokio“ zu hören. Alle Interessierten und die, die im Auto mal keine Lust auf die Top-100 haben, sollten also auf jeden Fall einmal rein hören. Den einen oder anderen Schmunzler wird man sich dabei wohl nicht verdrücken können.
Wir danken noch einmal unserem Folgensponsor Oberland Metallbau und den weiteren Eventsponsoren sowie unserem Goldsponsor KSW Gruppe für die großzügige Unterstützung!
Über die Oberland Metallbau:
Unter dem Motto METALLBAU MIT ZUKUNFT bieten wir unser vielfältiges Leistungsspektrum für die Gestaltung der Gebäudehülle an, ob Fenster, Türen, Pfosten-Riegel-Fassaden oder Metallverkleidungen, sind wir der richtige Partner. Durch betriebsinterne Planung und Konstruktion sind wir in der Lage die Wünsche von Bauherren und Architekten Realität werden zu
Mit drei goldenen Medaillen im Gepäck kehren die Leipziger Schwimmer von den Deutschen Meisterschaften aus Berlin zurück. Nachdem Timo Sorgius (200m Rücken und Freistil) sowie Yannis Willim (200m Brust) in den zurückliegenden Tagen ganz oben auf dem Podest stehen durften, fehlte zum Abschluss der Schwimm-DM am Sonntag nicht viel zum vierten Edelmetall.
Über die 200m Lagen schrammte Louis Dramm (Dresdner Delphine) in 2:03,59 Minuten nur um 6,8 Zehntel an den Medaillen vorbei und musste sich mit Platz vier zufrieden geben. Auch die frisch gebackenen Deutschen Meister Sorgius und Willim waren am Sonntag nochmal in den Finals zu sehen. Über die 50m Brust sprintete Yannis Willim (28,62) auf den siebten Platz. Timo Sorgius belegte über die 100m Freistil in 50,54 Sekunden Rang acht.
Einen Sieg gab es für das SSG-Team am Sonntag in den B-Finals. Über die 200m Schmetterling lieferte Jeanna Vu in 2:20,28 Minuten die schnellste Zeit des Laufes ab. Als Dritte schlug im selben Rennen ihre Teamkollegin Selina Celar (2:22,02) an. Im B-Finale über die 400m Freistil wurde Tim Wilsdorf (4:01,74) Gesamt-Elfter der Schwimm-DM. Leon Borkenhagen belegte mit seiner B-Finalleistung von 23,87 Sekunden über die 50m Freistil den Gesamtplatz 15 der Schwimm-DM.
Für den 17-jährigen Timo Sorgius geht der Blick nun in Richtung internationaler Gewässer. Bei den Junioren-Europameisterschaften im Juli wird er in Rom als einer der Medaillenkandidaten über die 200m Freistil auf den Block steigen. Mit dabei sein darf hier voraussichtlich mit Louis Schubert ein weiterer SSG-Schwimmer. Der Leutzscher blieb am Samstag mit seiner Zeit von 2:01,05 Minuten über die 200m Schmetterling deutlich unter der geforderten Normzeit für die Junioren-Europameisterschaften. Heute konnte er zudem mit Platz zwei im B-Finale über die 50m Schmetterling (25,01) unter die Top Ten Deutschlands schwimmen.
Und dann sind da natürlich noch die Olympischen Spiele, bei denen Ende Juli mit Marie Pietruschka und David Thomasberger (mindestens) zwei Leipziger Asse an den Start gehen werden. Es dürfte also ein heißer Schwimm-Sommer für unsere Elsterstädter werden!
Leipzigs Schwimmer mischen bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin weiter kräftig vorn mit. Am Samstag sorgten die beiden SSG-Asse Yannis Willim und Timo Sorgius für Goldjubel und ließen dabei auch gestandene Nationalschwimmer hinter sich.
Über die 200m Freistil schockte der 17-jährige Youngster Timo Sorgius gleich drei Olympiateilnehmer! In neuer Bestzeit von 1:48,75 Minuten sicherte er sich nach dem Überraschungsgold der 200m Rücken bereits den zweiten Titel in Berlin. Das Tokio-Trio Henning Mühlleitner (1:48,91), Poul Zellmann (1:49,21) und Damian Wierling hatte dabei das Nachsehen.
„Unser Trainer ist Frank Embacher, zuvor auch Trainer von Paul Biedermann. Ich orientiere mich an den früheren Werten von Biedermann. Bei der Olympiaqualifikation war ich schon schneller als Paul damals, bei der Junioren-EM im Juli dann hoffentlich auch“, meinte Sorgius vorausschauend auf den nächsten großen Wettkampf. „Auf 200m Freistil liege ich momentan auf Platz drei in Europa. Ich versuche auf jeden Fall, in Rom eine Medaille im Einzel zu holen.“
Wie man sich gegen gestandene Nationalschwimmer durchsetzt, hatte Yannis Willim seinem Teamkollegen wenige Minuten zuvor gezeigt. Über die 200m Brust hielt er in 2:12,73 Minuten souverän den Essener EM-Teilnehmer Max Pilger (2:13,61) und den Deutschen Rekordhalter über die 100m und Olympiateilnehmer, Fabian Schwingenschlögl (2:14,65), hinter sich. Für Willim, der bereits bei der Kurzbahn-DM 2019 Silber geholt hatte, war es der erste Titel bei Deutschen Meisterschaften.
Beinahe hätte es für das Leipziger Team am Samstag sogar noch eine dritte Medaille gegeben. Über die 200m Schmetterling kratzte der Nachwuchs-Nationalschwimmer Louis Schubert auf Platz vier in 2:01,05 Minuten am Podest. Mit dabei war in diesem Endlauf auch sein SSG-Kollege Tim Wilsdorf, der in 2:01.83 Minuten Sechster wurde. Zudem gab es Starts in den B-Finals für Lilja Aline Hamann (11. 200m Rücken), Antonia Schirmer (14. 200m Rücken) und Anna Elisabeth Schneiderheinze (11. – 50m Brust).
Die Schwimm-DM ist für Leipzigs Athleten noch nicht beendet. Am Sonntag stehen noch einmal elf Events auf dem Programm. Timo Sorgius wird diesmal über die 100m Freistil die Favoriten angreifen.
Die für die Schwimm-DM 2021 gemeldeten Leipziger Schwimmer:
Leon Borkenhagen, Selina Celar, Lilja Aline Hamann, Antonia Schirmer, Anna Elisabeth Schneiderheinze, Louis Schubert, Timo Sorgius, Jeanna Vu, Yannis Merlin Willim, Tim Wilsdorf (alle SSG Leipzig), Louis Dramm (Dresdner Delphine)
Bildnachweis: SSG Leipzig


Ein Auftakt nach Maß für die Leipziger Schwimmer bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin: Am ersten Wettkampftag gab es direkt Titel Nummer eins durch den erst 17-jährigen Youngster Timo Sorgius. Über die Nebenstrecke 200m Rücken sorgte das SSG-Talent in Berlin für eine faustdicke Überraschung.
In 2:00,76 Minuten schnappte sich Sorgius souverän mit anderthalb Sekunden Vorsprung die Goldmedaille und ließ dabei auch klar keinen Geringeren als den Olympiafinalisten und Titelverteidiger Christian Diener (2:02,78) hinter sich.
Der Potsdamer, der sich heute mit dem fünften Platz zufrieden geben musste, hat seinen Fokus zwar nicht auf der Schwimm-DM sondern den Olympischen Spielen. Aber auch Timo Sorgius hat in diesem Jahr noch ein internationales Highlight auf dem Zettel stehen. Im Juli wird der seit dem vergangenen Sommer in Leipzig trainierende Konstanzer an den Junioren-Europameisterschaften teilnehmen. Umso höher ist sein heutiger Triumph zu werten. Bei der Schwimm-DM geht er noch über seine Paradestrecken 100 und 200m Freistil an den Start.
Einen Finaleinsatz gab es am Donnerstag auch für einen weiteren Leipziger. Über die 400m Lagen schwamm Louis Dramm (Dresdner Delphine) in 4:28,96 Minuten auf den sechsten Rang. Noch bis Sonntag sind die Asse von der Elster in Berlin am Start. Als Drittschnellster der Meldelisten über die 200m Brust wird dabei Yannis Willim von der SSG Leipzig ins Geschehen eingreifen. Vor ihm stehen auf dem Papier nur der mehrfache Weltmeister Marco Koch und der EM-Schwimmer Max Pilger. Dabei könnte Willim davon profitieren, dass Koch wohl aus persönlichen Gründen auf seinen Start in Berlin verzichten wird. Wir dürfen also gespannt sein, was in den kommenden Tagen bei der Schwimm-DM für das elfköpfige Leipziger Team noch herausspringt.
Die für die Schwimm-DM 2021 gemeldeten Leipziger Schwimmer:
Leon Borkenhagen, Selina Celar, Lilja Aline Hamman, Antonia Schirmer, Anna Elisabeth Schneiderheinze, Louis Schubert, Timo Sorgius, Jeanna Vu, Yannis Merlin Willim, Tim Wilsdorf (alle SSG Leipzig), Louis Dramm (Dresdner Delphine)
Bildnachweis: SSG Leipzig

Die am Donnerstag beginnenden Deutschen Meisterschaften der Schwimmer in Berlin stehen in diesem Jahr im Zeichen der Olympischen Spiele. Die Top-Athleten der Nation bereiten sich gerade voll auf Tokio vor und verzichten auf die Titelkämpfe bzw. nutzen sie nur im Vorbeischwimmen als Formtest. Aus dem Kreis der Leipziger Spitzenschwimmer fehlen so zwar die Olympia-Teilnehmer Marie Pietruschka und David Thomasberger sowie der EM-Fahrer Marek Ulrich in Berlin. Trotzdem schickt der Landesstützpunkt aus der Messestadt bei der Schwimm-DM eine schlagkräftige Truppe an den Start.
Mit dabei ist so zum Beispiel der Brustspezialist Yannis Willim, der als amtierender Deutscher Kurzbahnvizemeister über die 200m-Strecke nach Berlin reist. Der SSG-Schwimmer konnte im Frühjahr bereits mit Bestzeiten über die 100m und 200m Brust glänzen und will dies nun in Berlin bestätigen. „Es geht darum, so gut wie möglich in die eigenen Fußstapfen zu treten und einfach zu schauen, was so drin ist“, erklärt Willim vor Beginn der Titelkämpfe, bei denen er über die 200m Brust an dritter Stelle hinter den Nationalschwimmern Marco Koch und Max Pilger gesetzt ist.
„Wir sind ein kleines und relativ junges Team, dürfen also gespannt sein, was so geht“, meint der 22-Jährige vorausschauend. Teil der elfköpfigen Mannschaft sind auch Timo Sorgius, der Leipzig im Juli bei den Junioren-Europameisterschaften vertreten wird, sowie Louis Dramm und Louis Schubert, die bereits Erfahrungen im internationalen Nachwuchsbereich sammeln konnten.
Während Willim, Sorgius und Dramm schon im April bei der Jagd auf die Tickets fürs Nationalteam im Einsatz waren, hatten Schubert sowie die weiteren jungen Talente aus Leipzig die Schwimm-DM als Saisonhöhepunkt im Blick. Vielleicht gelingt es ja dem einen oder anderen, die gestandenen Routiniers in Deutschland ein wenig zu ärgern und in die Endläufe vorzustoßen.
Die für die Schwimm-DM 2021 gemeldeten Leipziger Schwimmer:
Leon Borkenhagen, Selina Celar, Lilja Aline Hamman, Antonia Schirmer, Anna Elisabeth Schneiderheinze, Louis Schubert, Timo Sorgius, Jeanna Vu, Yannis Merlin Willim, Tim Wilsdorf (alle SSG Leipzig), Louis Dramm (Dresdner Delphine)
Bildnachweis: SSG Leipzig
