Leipzigs Top-Schwimmer verabschieden sich mit Bestleistungen und positiven Signalen aus der Corona-Chaos-Saison
Leipzigs Leistungsschwimmer haben sich mit überzeugenden Vorstellungen aus der Corona-Chaos-Saison 2019/20 verabschiedet. Eigentlich hätten am Wochenende die Olympischen Spiele in Tokio begonnen. Nach deren Verschiebung auf 2021 konnten die Top-Athleten von Landestrainer Frank Embacher stattdessen bei einem Einladungsmeeting für Kaderschwimmer in Magdeburg erstmals seit rund fünf Monaten wieder ins Wettkampfbecken springen.
Dabei stellten die SSG-Asse unter Beweis, dass die trotz Corona auf einem guten Weg sind. Comeback-Schwimmer Marek Ulrich schwamm über seine Paradestrecke 100m Rücken trotz mehrjähriger Pause nach nur wenigen Monaten Trainings in 54,71 Sekunden bis auf weniger als eine halbe Sekunde an seine persönliche Bestzeit heran. „Ich hatte mir zwar erhofft, schon etwas schneller unterwegs zu sein, aber dafür, dass es mein erster Wettkampf nach einer langen Trainingsphase war und die Umstände seit März nicht optimal waren, bin ich mit meinen Ergebnissen zufrieden“, so der mehrfache Deutsche Meister, der immerhin über die 100m Freistil in 50,17 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung aufstellte.
Überzeugen konnte auch der Leipziger WM-Teilnehmer David Thomasberger, der über die 200m Schmetterling in 1:57,10 Minuten bis auf weniger als eine Sekunde an die Olympianorm herankam. Auch Lia Neubert lag mit ihrer Zeit von 55,91 Sekunden über die 100m Freistil im Bereich der persönlichen Bestleistung. Trainer Frank Embacher hob zudem besonders den Auftritt von Yannis Merlin Willim hervor, der seit Ende 2019 für die SSG Leipzig startet. Über die 200m Brust unterbot er in 2:13,36 Minuten nicht nur seine persönliche Bestzeit um fast anderthalb Sekunden. Er knackte damit auch die Norm für den Nachwuchskader 1 des Deutschen Schwimm-Verbandes und kam sogar bis auf wenige Zehntel an die für den Perspektivkader geforderte Zeit heran.
„Der Wettkampf war insgesamt sehr ordentlich“, meint Frank Embacher, fügt aber hinzu: „Er hat uns natürlich die Schwachstellen aufgezeigt, die durch das veränderte Training zu erklären sind.“ Auf ärztlichen Rat hin wurde mehrere Wochen lang auf hohe Belastungen im Training verzichtet, um das Immunsystem der Athleten zu schonen. „Es fehlen daher Grundlagen in diesem Bereich, trotzdem waren vor allem die Ergebnisse auf den kürzeren Strecken sehr gut.“
Noch ein paar Tage lang ziehen die Leipziger Top-Schwimmer nun ihre Trainingsbahnen, dann steht im August eine kurze Pause an, um die vergangenen Wochen und Monate abzuhaken und dann mit frischer Kraft in die neue Olympiasaison zu starten.

Leipzigs Spitzenschwimmer dürfen endlich wieder Wettkampfluft schnuppern: Am Wochenende steht für neun Athleten der Spitzengruppe von Landestrainer Frank Embacher ein eigens für Kaderschwimmer angesetztes Meeting in Magdeburg auf dem Programm. Es wird der erste Wettkampf in der Corona-Pandemie und zugleich das letzte Event dieser Saison.
Mit nur 33 Athleten, davon fast die Hälfte Nationalschwimmer, findet der Wettkampf zwar in einem sehr kleinen Rahmen statt. Für einen der Leipziger Leistungsschwimmer hat das Meeting trotzdem große Bedeutung. „Das wird für mich der erste Langbahn-Wettkampf“, erklärt Marek Ulrich, der seit mehr als zweieinhalb Jahren nicht mehr am olympischen 50m-Becken auf dem Wettkampfstartblock stand. Nach dem zwischenzeitlichen Karriereende wagte er Ende des vergangenen Jahres bei der SSG Leipzig sein Comeback. Bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Februar konnte er bereits mit starken Leistungen auf der Kurzbahn glänzen und verhalf den SSG-Herren so mit zum Aufstieg in die erste Bundesliga.
Dann kam Corona und das Comeback war zunächst gebremst. Doch der 23-Jährige blieb weiter am Ball, hielt sich fit und kehrte konsequent ins Beckentraining zurück, als es ihm wieder erlaubt war. Die Trainingsleistungen der vergangenen Wochen überzeugten und so zeigt sich Ulrich vor dem Wettkampf in Magdeburg selbstbewusst:
„Mein Ziel ist es, nahe an meine Bestzeit zu kommen oder sogar schon Bestzeit zu schwimmen, um mit positiver Energie und Zuversicht in die nächste Saison starten zu können“, so Ulrich, der dabei vor allem seine Paradestrecke 100m Rücken im Visier hat. Eine persönliche Hausmarke von 54,27 Sekunden hat er hier zu Buche stehen und könnte damit direkt ein kleines Achtungszeichen an die nationale Konkurrenz schicken für den bevorstehenden Kampf um die Position als Rückenschwimmer in der deutschen Olympia-Lagenstaffel.
In Magdeburg bekommt er über die 100m Rücken nur von seinem SSG-Kollegen Jeremy Colin Pfeiffer Konkurrenz, der im vergangenen Winter mit einer Medaille bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften auch national auf sich aufmerksam machte. Zudem wird Nationalschwimmer David Thomasberger in Magdeburg angreifen und auch die SSG-Asse Lia Neubert, Yannis Merlin Willim, Selina Celar und Neuzugang Timo Sorgius (alle SSG) sowie Louis Dramm (Dresdner Delphine) und Lisa Graf (SG Neukölln) werden Leipzig beim letzten Wettkampf der Saison vertreten.
Eigentlich hätten am Wochenende die Olympischen Spiele in Tokio begonnen. Dass sie nach deren Verschiebung auf 2021 nun mit Magdeburg vorlieb nehmen müssen, können die Leipziger Spitzenschwimmer nach den langen Wochen und Monaten der Wettkampfzwangspause aber gut verkraften. Sie freuen sich einfach darauf, endlich wieder das Startsignal hören und ihr Können zeigen zu dürfen.

Durchhaltevermögen macht sich bezahlt, nicht nur bei den Leipziger Leistungsschwimmern selbst sondern auch am Beckenrand. Schon seit längerem haben sich die Verantwortlichen für eine fünfte Trainerstelle am Landesstützpunkt (LSP) in der Messestadt stark gemacht, zum 1. August ist es nun soweit.
Mit Bastian Schulte ergänzt ein bekanntes Gesicht das hauptamtliche Trainerteam des LSP. Der studierte Sportwissenschaftler und B-Lizenz-Coach wird Athleten ab der neunten Klasse trainieren und damit die wichtige Arbeit im Anschlussbereich unterhalb der Spitzengruppe von Landestrainer Frank Embacher unterstützen.
„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und bin dankbar für das in mich gesetzte Vertrauen“, so Bastian Schulte, der in den zurückliegenden Jahren schon als Co-Trainer am Landesstützpunkt tätig war und zudem ehrenamtlich das Nachwuchstrainingszentrum der Schwimmer im Grundschulalter koordinierte. Jene wichtige Arbeit wird der 23-Jährige neben der Betreuung der LSP-Stützpunktgruppe nun hauptamtlich ausführen und damit ein Bindeglied zur Basis des Leipziger Schwimmsports darstellen.
„Damit rückt die Leipziger Schwimmfamilie noch enger zusammen“, erklärt Thomas Schneiderheinze, Vorstandsvorsitzender der SSG Leipzig. „Wir sind sehr froh, dass die Arbeit am Landesstützpunkt nun auf breiteren Schultern verteilt wird. Dies ermöglicht eine noch bessere Betreuung der Schwimmer und steigert damit auch die leistungssportlichen Perspektiven, um den Schwimmstandort Leipzig weiter nach vorn zu bringen.“

Link zu den Trainingszeiten als PDF zum Download
Wir wünschen allen Mitgliedern eine schöne Ferienzeit.
Wenn Schwimmer bei Staffeln von einem Sportler zum nächsten übergeben, muss das perfekt abgestimmt sein. Ein zu früher Wechsel führt zur Disqualifikation. Ein zu später Start vergeudet wichtige Sekundenbruchteile und verschenkt damit Potential. Und so wie die Übergabe bei den Athleten laufen soll, will auch der Wechsel bei den Verantwortlichen außerhalb des Beckens gestaltet sein: Fliegend, mit gutem Timing und auf der Leistung der Vorderleute aufbauend.
Wie so etwas gehen kann, haben am Montag die alten und neuen Vorstände der Schwimm-Startgemeinschaft Leipzig gezeigt. Bei der ersten Vereinssitzung nach und während der Corona-Pandemie wurde zwar im Saal großer Sitzabstand zueinander gehalten, aber im Geiste feste Geschlossenheit für Leipzigs Schwimmer an den Tag gelegt. Einstimmig haben die Vertreter der Mitgliedsvereine den neue Vorstand mit Thomas Schneiderheinze, Matthias Macht und Katja Kühn ins Amt gewählt. Alle waren bereits zuvor bei der SSG Leipzig engagiert und wollen nun den eingeschlagen Weg fortschreiten. „Was wir in zurückliegenden Jahren erreicht haben, ist eine große Motivation weiterzumachen und uns für unsere Kinder und Jugendlichen einzusetzen“, meint Thomas Schneiderheinze, der bisher den Posten als Vorstand Sport bei der SSG inne hatte und nun das Amt des Vorstandsvorsitzenden von Jörg Dreßler übernimmt. Sechs Jahre lang hatte der Architekt an der Spitze der Startgemeinschaft gestanden und die SSG auch durch unruhige Zeiten gesteuert. Zuletzt hatte sich der Aufwärtskurs immer weiter gefestigt, sowohl sportlich mit WM-Teilnehmern, Bundesligaaufstiegen und starken Nachwuchsergebnissen für die SSG-Schwimmer als auch bei der Arbeit im Hintergrund. Im zurückliegenden Jahr konnte die SSG den SC DHfK Leipzig und den SSV Leutzsch in seinen Reihen zurück und den SV Zwickau in der Startgemeinschaft neu begrüßen. Mit des Weiteren den Gründungsmitgliedern SV Handwerk und Post SV Leipzig sowie dem SV Miltitz und dem SC Riesa gehören der SSG Leipzig nun sieben Vereine an. Ein festes Fundament für den neuen Vorstand und ein guter Moment, um das Ruder zu übergeben. „Diese breite Basis hat uns Gehör verschafft“, erklärt Thomas Schneiderheinze. „Wir werden wahrgenommen als eine Sportart, die geschlossen für sich kämpft.“ Das Wort „Gemeinschaft“ im Vereinsnamen wird gelebt. Auch Sponsoren überzeugt dies zusehends. In der Saison 2019/2020 konnte die KSW Gruppe als neuer Gold Sponsor gewonnen werden und zahlreiche Eventsponsoren unterstützen die Leipziger Leistungsschwimmer zielgerichtet bei Wettkampfhöhepunkten. Maßgeblichen Anteil daran hatte Sponsoringreferent Matthias Macht, der nun die Rolle des Sportvorstands bei der SSG bekleiden wird. Den Part Finanzen im Vorstand übernimmt die gelernte Bürokauffrau und Bilanzbuchhalterin Katja Kühn, deren Tochter Lucie zwar mittlerweile am Bundesstützpunkt Hamburg trainiert, aber weiterhin für die SSG bei Wettkämpfen an den Start geht. Kühn tritt die Nachfolge von Angelika Willner an, die im Team fortan als Kassenprüferin weiter mitwirken wird.
Man sieht: Es greift weiterhin ein Zahnrad in das andere und der nahtlose Übergang vom alten zum neuen Vorstand ist gewährleistet. Im Gegensatz zur Schwimmstaffel, die irgendwann einmal am Ziel anschlägt, geht es für das SSG-Führungsteam nun nicht darum, möglichst schnell ein bestimmtes Rennen abzuschließen, sondern aufbauend auf den Leistungen der Vorgänger Zug um Zug die Voraussetzungen für sportliche Erfolge der Leipziger Schwimmer weiter zu verbessern.
Bild 1: Thomas Schneiderheinze, Katja Kühn, Matthias Macht
Bild 2: Thomas Schneiderheinze, Jörg Dressler, Matthias Macht
Mehr als drei Monate mussten die Schwimmer des Leipziger Landesstützpunkts aufgrund der Corona-Pandemie eine Wettkampfpause einlegen und auf die in ihrem Sport so wichtigen Leistungsvergleiche verzichten. Am vergangenen Wochenende aber ging es endlich wieder los: Mit dem Sonnenwendschwimmen im heimischen Kulkwitzer See stand der erste Wettkampf seit Anfang März auf dem Programm.
Statt Startblöcke und Bahnen gab es bei dem Freiwasser-Event Neoprenanzüge und Tracking-Chips für die sonst eher an den Komfort der Schwimmhalle gewöhnten Wasserratten. Dabei stellten Leipzigs Stützpunktschwimmer unter Beweis, dass sie auch im rauen Open Water vorn mitmischen können. Bei den Herren landeten die beiden 16-jährigen Jonas Clauß (SSG Leipzig / SV Handwerk) und Paul Polzin (SV Grimma) über die 3000m mit den Plätzen zwei und drei auf dem leider nur „imaginären“ Podium. Als Corona-Schutzmaßnahme wurde bei dem Wettkampf auf eine tatsächliche Siegerehrung verzichtet.
Überzeugen konnte auch erst 14-jährige Paula Geschke (SSG / SC Riesa). Das junge SSG-Talent schwamm über die 3000m auf den dritten Platz und erreichte dabei mehr als 40 Sekunden vor der bereits für Olympia in Tokio qualifizierten Hallenserin Laura Riedemann das Ziel. Insgesamt kamen acht Schwimmerinnen der SSG Leipzig unter die besten zwölf Teilnehmerinnen. Der Anfang ist gemacht. Wie es nun weitergeht, werden die kommenden Wochen zeigen. Jeder geschwommene Meter ist derzeit wichtig für die jungen Leipziger Talente, um sich Stück für Stück wieder in Form zu bringen.
Ab sofort ist unsere Geschäftsstelle jeden Dienstag (außer an Feiertagen) in der Zeit von 14.00 bis 17.00 Uhr für Euch geöffnet.
Die bisherige Öffnungszeit montags entfällt ab sofort.
Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie werden zusehends gelockert, doch an einen regulären Trainingsbetrieb ist für die Schwimmer des Leipziger Landesstützpunktes noch lange nicht zu denken. Gut, dass zumindest die Temperaturen steigen und die umliegende Seenlandschaft den eigentlich durch geordnete Bahnenverhältnisse verwöhnten Wasserratten die Möglichkeit gibt, auch mal in raueren Bedingungen ihre Meter abzuspulen. Am Wochenende stand die erste Einheit im Cospudener See auf dem Programm.
„Das Training war super, vor allem für die größeren Sportler“, meint Coach Mike Baumann, für dessen jüngste Athleten erstmal nur ein kurzes Anbaden zur Gewöhnung auf dem Programm stand. Abgesichert wurden die erfahreneren Schwimmer bei ihren Runden über den See von mehreren Trainern und Betreuern in Paddelbooten, zur Verfügung gestellt von der Universität Leipzig. „Wir wollen das jetzt regelmäßig zwei- bis dreimal pro Woche machen“, erklärt Trainer Baumann. „Die ‚Sauna im See‘ hat uns dafür ihre Tore geöffnet und ist nun so etwas wie unser Stützpunkt.“ Die beliebte Saunaanlage direkt am Ufer des Cospudener Sees musste in den vergangenen Wochen und Monaten ihren Betrieb aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend einstellen und ist erst seit Montag wieder geöffnet. Umso dankbarer sind die Schwimmer dafür, dass die Betreiber ihnen trotz dieser für sie selbst schwierigen Phase unter die Arme greifen. „Es ist super, dass die Sportler die Sauna im See zum Beispiel zum Umziehen und zur Aufbewahrung der Sachen nutzen können. Es ist sehr hilfreich, einen festen Ausgangspunkt für das Training zu haben“, so Mike Baumann über die durch die SSG Leipzig vermittelte Zusammenarbeit.
„Ich kann mir vorstellen, dass es sehr hart für die Kinder ist, wenn sie einfach so aus dem Training herausgerissen werden. Daher sind wir gern bereit, sie zu unterstützen und ihnen eine Ausweichmöglichkeit zu bieten“, erklärt Susanne Rudolph, die Geschäftsführerin der Sauna im See. „Außerdem freue ich mich natürlich immer, wenn ich neue Gesichter in unserer Anlage begrüßen kann“, meint die Sauna-Chefin, die erleichtert darüber ist, dass ihr Angebot seit Wochenbeginn auch wieder von Gästen genutzt werden kann. „Die Kunden freuen sich unheimlich, dass sie wieder herkommen können. Vielen hat das sehr gefehlt und uns haben unsere Besucher natürlich auch gefehlt.“
Einem Besuch der Sauna im See steht also nichts mehr im Wege. Und vielleicht können die Gäste beim Blick von der heißen Sauna auf den See hinaus in den kommenden Wochen auch mal selbst davon Zeuge werden, wie sich unsere Schwimmer in die kalten Fluten stürzen.
Am 15.06.2020 beginnt in den Schwimmhallen der Stadt Leipzig (außer Uni-SH) endlich das Training. Es gibt einige Einschränkungen, welche im Hygienekonzept der Sportbäder Leipzig klar beschrieben sind (siehe Anlage). Dieses Hygienekonzept ist dringend einzuhalten, damit wir kein Verbot der Trainingsstätten bzw. weitergehende Maßnahmen erdulden müssen.
Das Konzept der Sportbäder Leipzig, welches vom Gesundheitsamt genehmigt wurde, ist eines mit wenig „unsinnigen“ Maßnahmen. Danke an die Sportbäder Leipzig für die klare Formulierung und danke an das Gesundheitsamt Leipzig für die schnelle Prüfung/Genehmigung. Auch deswegen sollten wir uns strikt an das Konzept halten.
D.h., dass ein Trainer/Verantwortlicher auch mal Sportler bittet/auffordert, die Schwimmhalle zu verlassen, wenn die Anzahl zu groß ist und ggf. eine andere Regelung vorschlägt (z.B. 30min Person 1/30min Person 2).
Hinweis: Am Montag beginnt die Einlasszeit (Masters) in der Schwimmhalle NordOst erst ab 19.00 Uhr Corona bedingt, statt 18.45 Uhr!
Ich wünsche uns einen guten Neuanfang! Die Planung für die Sommerferien steht auch schon, diese werden wir Euch zusenden, wenn die Absicherung mit den Trainern geregelt ist.
Training und Wettkämpfe in und auf Sportstätten werden im Freistaat Sachsen mit Inkrafttreten der neuen Corona-Schutz-Verordnung ab dem 6. Juni 2020 für jede Sportart wieder möglich sein. Allerdings müssen Hygienekonzepte erstellt und befolgt werden. Publikum ist weiterhin nicht zugelassen. Mindestabstände sind hingegen nicht mehr erforderlich.
Darüber hinaus dürfen auch Hallenbäder wieder öffnen, wenn ein seitens der zuständigen kommunalen Behörde genehmigtes Hygienekonzept vorliegt. Über diese geplanten weitreichenden Lockerungen der bisher geltenden Beschränkungen für das Sporttreiben in Zeiten der Corona-Pandemie hat Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller in Abstimmung mit dem Landessportbund Sachsen (LSB) die Öffentlichkeit in Dresden informiert.
„Die gegenwärtige Entwicklung der Pandemie ermöglicht uns diese Lockerungen. Auch im Bereich des Sports setzen wir nun noch stärker auf die Eigenverantwortung der Sportler und Vereine. Wir geben die Hygieneregeln nicht mehr pauschal vor, sondern erwarten von den Fachverbänden die Erstellung sportartspezifischer Hygienekonzepte“, sagte Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller. „Vereine sowie Veranstalter von Wettkämpfen sollen darauf aufbauend dann eigene Konzepte erstellen. Damit ermöglichen wir unseren Sportlerinnen und Sportlern bestmögliche Trainings- und Wettkampfbedingungen und tragen der fortdauernden Pandemie Rechnung. Dies ist insbesondere ein wichtiges Signal für den Kinder- und Jugendsport “, so Wöller.
LSB-Präsident Ulrich Franzen: „Wir freuen uns über diese weiteren Lockerungen für den Sport in Sachsen. Gerade Mannschafts- und Kontaktsportarten können somit wieder regulär trainieren. Die neue Regelung bringt aber nicht nur mehr Freiheiten mit sich, sondern verpflichtet den Vereinssport auch weiterhin, Vorsichtsmaßnahmen hinsichtlich der Verbreitung des neuartigen Coronavirus zu treffen. Wir appellieren deswegen an unsere Mitgliedsorganisationen und alle Sporttreibenden im Freistaat: Bitte halten Sie sich auch weiterhin an die gültigen Hygieneauflagen!“


