SSG-Schwimmer Timo Sorgius beim WM-Debüt im Staffelfinale

Erste Weltmeisterschaft – erstes Finale! Der Leipziger Timo Sorgius hat bei seinem Debüt auf der globalen Bühne des Schwimmsports der deutschen 4x200m Freistilstaffel zum Endlauf und möglicherweise auch dem Olympiaticket verholfen.

Sowohl im Vorlauf als auch im Finale übernahm der 20-Jährige von der SSG Leipzig die wichtige Rolle als Schlussschwimmer und überzeugte dabei mit Einzelzeiten von 1:47,77 und 1:48,21 Minuten. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Lukas Märtens, Rafael Miroslaw und Josha Salchow landete Sorgius am Ende auf einem starken siebten Platz. 

Mit der Gesamtzeit von 7:06,15 Minuten lieferte die deutsche Staffel dabei die schnellste Zeit der zurückliegenden 14 Jahre ab. Damit darf Deutschland auch auf einen Quotenplatz bei den Olympischen Spielen 2024 hoffen. Nur 16 Nationen können dort antreten, dank der heutigen Finalplatzierung liegt das deutsche Team an siebter Stelle dieses Rankings und dürfte nur noch schwer zu verdrängen sein.

Für Timo Sorgius ist der Schwimmsommer noch nicht beendet: Vom 11. bis 13. August wird er Deutschland bei den U23-Europameisterschaften in Dublin vertreten. Mit dabei ist dort dann auch sein SSG-Teamkollege Louis Schubert. 

Bildnachweis: „SSG Leipzig“

Im Rahmen der diesjährigen Lipsiade wurden vier Wettkampfrichter unseres Vereins für Ihre jahrelange Tätigkeit als Kampfrichter, Schiedsrichter, Sprecher bzw. Auswerter mit der Ehrennadel des Landessportbundes Sachsen ausgezeichnet. Wolfgang und Doreen Otto, sowie Jens und Heike Iwan erhielten die auf sächsischer Ebene hohe Auszeichnung aus den Händen von Oberbürgermeister Burghardt Jung, Bürgermeister Heiko Rosenthal, sowie dem Präsidenten des Stadtsportbundes Leipzig Dr. Uwe Witt. Wir sagen noch einmal herzlichen Glückwunsch zu dieser Ehrung und wünschen weiterhin viel Spaß bei den Wettkämpfen in Leipzig bzw. in ganz Sachsen.

Bildnachweis: „ Christian Modla“

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde am Markleeberger See wurden am vergangenen Samstag die Sportler des TZ Nord Ost auf die Leipziger Sportschulen verabschiedet. Tommi Wolst (stellv. Vorstandsvorsitzender) überreichte an Fabian Brauer, Justus Richter, Mara Hacker, Rosa Schindler und Zazou Schulze Präsente an die zukünftigen Sportschüler, die ab der kommenden Saison am Landesstützpunkt Schwimmen in Leipzig trainieren werden. Wir wünschen Ihnen dafür alles Gute und bedanken uns auch noch einmal recht herzlich bei der Trainerin Lea Marsch für die erfolgreiche Saison!

Bildnachwies: „Tommi Wolst“

Wenn Schwimmer bei Staffeln von einem Sportler zum nächsten übergeben, muss das perfekt abgestimmt sein. Ein zu früher Wechsel führt zur Disqualifikation. Ein zu später Start vergeudet wichtige Sekundenbruchteile und verschenkt damit Potential. Und so wie die Übergabe bei den Athleten laufen soll, will auch der Wechsel bei den Verantwortlichen außerhalb des Beckens gestaltet sein: Fliegend, mit gutem Timing und auf der Leistung der Vorderleute aufbauend. 

Wie so etwas gehen kann, haben in der vergangenen Woche die alten und neuen Vorstände der Schwimm-Startgemeinschaft Leipzig gezeigt. Einstimmig haben die Vertreter der Mitgliedsvereine den neue Vorstand mit Matthias Macht, Denis Severyuk (Sport) und Sandra Harnisch (Finanzen) ins Amt gewählt. „Was wir in den zurückliegenden Jahren erreicht haben, ist eine große Motivation in diese Richtung weiterzumachen und uns für unsere Kinder und Jugendlichen einzusetzen“, meint Matthias Macht, der bisher den Posten als Vorstand Sport bei der SSG inne hatte und nun das Amt des Vorstandsvorsitzenden von Thomas Schneiderheinze übernimmt, der ebenso wie die bisherige Finanz-Vorständin Katja Kühn emotional verabschiedet wurde. „Wir hatten nicht nur eine sehr erfolgreiche Zeit, sondern auch eine sehr harmonische, in der wir stets an einem Strang gezogen haben“, blickt Matthias Macht zurück und will dies nun mit seinen neuen Vorstandskollegen fortführen. „Der Staffelstab ist weitergegeben, wir wollen auf der bisherigen Arbeit aufbauen. Diese Kontinuität ist wichtig für unsere Aktiven und das gesamte Team am Stützpunkt.“ Um die Verzahnung innerhalb des Stützpunktes noch zu intensivieren, wurde aus dem Trainerteam Sebastian Zechlin als nach außen nicht vertretungsberechtigtes stellvertretendes Mitglied in den SSG-Vorstand berufen. „Sebastian Zechlin war selbst früher Schwimmer hier am Stützpunkt und hat auch nach seinem Wechsel an den Beckenrand stets die enge Verbundenheit zum Standort und den hiesigen Aktiven gelebt. Wir wollen durch diesen Schritt den wichtigen Austausch mit dem Trainerteam intensivieren“, so Matthias Macht. Ebenso wie Zechlin sind auch Denis Severyuk und Sandra Harnisch bereits Mitglieder der Leipziger Schwimm-Family. Harnisch zeichnete sich bisher für die steuerliche Betreuung der SSG verantwortlich und der Unternehmer Severyuk ist zum einen selbst aktiver Schwimmer und hat diese Leidenschaft für den Sport zum anderen auch an seinen Nachwuchs vererbt. Severyuks Sohn Daniel wurde so zum Beispiel gerade erst als Deutscher Mehrkampfmeister ausgezeichnet. Die Mehrkampf-DM war nur eines von vielen Wettkampf-Highlights, bei denen die Teams der SSG Leipzig in der jüngeren Vergangenheit auf sich aufmerksam machen konnten. Mittlerweile haben sich die Schwimmerinnen und Schwimmer eine Position unter den regelmäßigen Top Fünf der Schwimmstützpunkte in Deutschland erarbeitet und auch bei den internationalen Höhepunkten gibt es fast keine Schwimm-Nationalmannschaft mehr ohne Aktive der SSG Leipzig.

Man sieht: Es greift ein Zahnrad in das andere und der nahtlose Übergang vom alten zum neuen Vorstand ist gewährleistet. Im Gegensatz zur Schwimmstaffel, die irgendwann einmal am Ziel anschlägt, geht es für das SSG-Führungsteam nun nicht darum, möglichst schnell ein bestimmtes Rennen abzuschließen, sondern aufbauend auf den Leistungen der Vorgänger Zug um Zug die Voraussetzungen für sportliche Erfolge der Leipziger Schwimmer weiter zu verbessern. 

Bildnachwies: „SSG Leipzig“

Mal wieder haben die Schwimmer der SSG Leipzig auf nationaler Ebene ganz vorn mitgemischt. Bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin fischte die Truppe aus der Messestadt in den zurückliegenden Tagen ein halbes Dutzend Medaillen aus dem Becken. Besonders die Silberplaketten hatten es den Leipzigern angetan. Allein vier davon bringt Marek Ulrich mit nach Hause. Der Olympiateilnehmer wurde nicht nur Deutscher Vizemeister über seine Paradestrecken 50m Rücken (25,30) und 100m Rücken (55,12), sondern holte auch zweimal Silber mit den Staffeln der SSG Leipzig. 

So gelang es Ulrich direkt zum Auftakt der Titelkämpfe gemeinsam mit David Thomasberger, Limaris Dix und Timo Sorgius über die 4x100m Freistil auf Platz zwei zu schwimmen. Auch Thomasberger (200m Schmetterling – 1:57,98) und Sorgius (200m Freistil – 1:48,46) holten jeweils im Einzel Silber für die SSG Leipzig. Für Sorgius ein gelungener Formtest, bevor es in wenigen Tagen zur Schwimm-WM nach Japan geht. Bemerkenswert war zudem die Medaille der gemischten Leipziger Lagenstaffel. An der Seite der Routiniers Ulrich und Thomasberger, die auf ihren Hauptlagen Rücken und Schmetterling im Einsatz waren, kamen hier zwei der Leipziger Top-Talente zum Einsatz. So behauptete sich die Jüngste aus dem Leipziger Team, Emma Luise Breuer (Jahrgang 2009), auf der Bruststrecke ebenso gegen die nationale Elite wie die kraulende Schlussschwimmerin Selina Müller. Im Einzel glänzte Breuer zudem mit einem Finaleinsatz über die 200m Brust (7. – 2:35,49). Mit dabei war hier auch Luise Kotte, die auf Platz fünf mit ihrer Leistung von 2:33,46 Minuten bis auf weniger als eine Sekunde an die Medaillenplätze herankam.

Auch in weiteren A-Finals durften sich die Leipziger Schwimm-Asse präsentieren. So schwamm Louis Schubert über die 200m Schmetterling (1:59,89) auf Platz fünf. Marek Ulrich war neben seinen Medaillenrennen auch über die 50m Freistil (22,98) im Einsatz und wurde hier Sechster. Die gleiche Platzierung gab es zudem für die Damen-Lagenstaffel der SSG Leipzig. Zudem stand David Thomasberger über die 100m Schmetterling (8. – 54,09) im Endlauf und SSG-Routinier Daniela Karst wurde über die 200m Schmetterling (2:21.27) Fünfte. Weit vorn landete auch Jonas Clauß, der über die 1500m Freistil (15:39,11) mit Bestzeit einen starken vierten Platz belegte. Auch ein einstiger Leipziger glänzte in Berlin: Louis Dramm (Dresdner Delphine), der seit einem Jahr in den USA trainiert, wurde Vizemeister über die 200m Lagen und holte Bronze auf der doppelten Distanz.

Während für den größten Teil des Teams eine wohl verdiente Sommerpause ansteht, werden Timo Sorgius und Louis Schubert in den kommenden Wochen noch international gefordert sein. Sorgius startet wie erwähnt bei der Schwimm-WM und gemeinsam wird das Leipziger Duo dann um August bei der U23-EM zu sehen sein.

Bildmaterial „SSG Leipzig“ 

Ab Donnerstag wollen die Leipziger Schwimmer bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin wieder ganz ohne Tauchsieder das Becken zum Kochen bringen und um die Meistertitel kämpfen. Dabei wird wohl ganz Sportdeutschland auf die Wettbewerbe in Berlin schauen, denn wie bereits 2019 und im vergangenen Jahr werden die DM wieder im Rahmen des Multisport-Events der „Finals 2023“ ausgetragen. Aus Leipzig reisen 16 Schwimmer in die Hauptstadt. Die zwei SSG-Asse David Thomasberger und Timo Sorgius gehen als Titelverteidiger auf die Startbrücke und werden alles dafür geben, dass sie das auch bleiben können. Der WM-Teilnehmer Marek Ulrich schickt sich nach seinem Corona-Ausfall im vergangenen Jahr an, die Krone über seine Hauptstrecken zurückzuerobern. Aber auch junge Talente wie Louis Schubert, Sascha Macht oder Limaris Dix könnten den Sprung in die Medaillen-Region in diesem Jahr erstmals meistern. 

Ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Paris merkt man, dass die Badehosen und Anzüge nun nochmal etwas straffer gemacht werden „Wir haben uns sehr gut auf die Titelkämpfe in Berlin vorbereitet und wollen sehen, dass wir uns hier mit Kaderzeiten und der einen oder anderen Medaille in eine gute Ausgangslage fürs kommende Jahr schwimmen können“, sagt Cheftrainer Frank Embacher im Hinblick auf die kommenden Tage. 

Die besagte Ausgangslage ist dabei auch schon jetzt sehr gut. Timo Sorgius kletterte im letzten Jahr mit einem kompletten Medaillensatz aus dem Becken. Daher werden auch in diesem Jahr wieder viele Augen auf ihn gerichtet sein, wenn er über seine Paradestrecke, die 200 m Freistil, auf den Block steigt. Für den groß gewachsenen Schwimmer sind die Titelkämpfe ein erster Formtest, bevor er in einigen Wochen im japanischen Fukuoka erstmals bei einer WM an den Start gehen wird. 

David Thomasberger geht ebenfalls als amtierender Deutscher Meister ins Rennen und gibt sich gelassen im Hinblick auf seine Starts: „Ich bin sehr gut in Form und habe nach einer stabilen Saison große Lust, ein paar schnelle Zeiten ins Becken zu bringen.“ In den Meldelisten steht der amtierende Deutsche Rekordhalter über 200m Schmetterling an erster Stelle vor seinem größten Konkurrenten Ramon Klenz. Da Klenz gebürtig aus Leipzig stammt, kann man über besagte Strecke fast von einer dreifachen Leipziger Poleposition sprechen. Der SSG-Schwimmer Louis Schubert geht nämlich mit der drittschnellsten Vorzeit an den Start. Das Finale verspricht aber nicht nur wegen dieser Top-Schwimmer eines der Höhepunkte der DM zu werden. Mit der Anwesenheit des südafrikanischen Schwimm-Stars Chad le Clos bekommt das Finale auch internationale Strahlkraft. 

Gute Vorzeiten hat auch Marek Ulrich zu bieten. Auf seinen Hauptstrecken, den 50m und 100m Rücken, ist er jeweils unter den Top Drei gelistet. In diesem Bereich möchte sich der 26-Jährige auch auf den Ergebnislisten sehen. Nachdem er im vergangenen Jahr noch wegen einer Corona-Infektion krankheitsbedingt auf seine Starts verzichten musste, möchte er den Sprung aufs Podest in diesem Jahr auf keinen Fall mehr missen müssen. In diesem Jahr werden wir zudem wieder einige Staffeln sehen, bei denen die SSG-Aufschrift auf der Badekappe prangt. Besonders die 4x100m Lagen Mixed und die 4x100m Freistil Herren dürften spannende Rennen werden, bei denen die Elster-Schwimmer, wenn es gut läuft, vielleicht sogar nach einer Medaille greifen könnten. 

Bei den jüngeren Sportlern merkt man ebenfalls eine Menge Wind in den Segeln. Mit drei bzw. zwei Titeln bei den kürzlich ausgetragenen Deutschen Jahrgangsmeisterschaften gehörten die Leipziger Limaris Dix und Sascha Macht zu den Top-Schwimmern des Wettbewerbs. Nun möchten sie auch im offenen Bereich gern schnell übers Wasser gleiten. Sascha Macht hat über die 200m Lagen sehr gute Chancen sich unter die Top Fünf Deutschlands zu schwimmen oder sogar an der Medaille zu kratzen. Mit einem Leistungssprung könnte das auch dem noch ein Jahr jüngeren Limaris Dix gelingen. Emma Luise Breuer geht ebenfalls mit Rückenwind an den Start in Berlin. Bei der DJM holte sie Gold über die 100m Brust und hat nun bei den Damen gute Chancen, sich erstmals für ein offenes Finale zu qualifizieren. Ihre Teamkollegin Sophie Luschnitz kommt dafür ebenfalls in Frage. Vielleicht gelingt es aber auch anderen jungen Elster-Schwimmern, die gestandenen Routiniers in Deutschland ein wenig zu ärgern und in die Endläufe vorzustoßen. Es erwarten uns vier spannende Wettkampftage in Berlin!

Bildnachweis: „SSG Leipzig“

„Im vergangenen Jahr haben wir uns zum Saisonauftakt zusammengefunden und uns über 25 Medaillen bei den zurückliegenden Deutschen Jahrgangsmeisterschaften gefreut“, schaut Matthias Macht, Sport-Vorstand der SSG Leipzig, zurück und blickt in die Runde. Versammelt ist die „blaue Wand“ der Leipziger Nachwuchsschwimmer, die bei der diesjährigen „DJM“ in Berlin kürzlich nicht nur dank ihres geschlossenen Auftretens in den aquamarinfarbenen Shirts sondern auch durch zahlreiche Besuche auf dem Siegertreppchen auf sich aufmerksam machten.  „Nun gab es sogar mit 35 Medaillen ein echtes Rekordergebnis und auch bei den anderen Höhepunkten haben wir in Schwimm-Deutschland unsere Spuren hinterlassen“, so Macht.

Erfolge, die gefeiert werden möchten, weswegen die Schwimm-Startgemeinschaft Leipzig, in der zurückliegenden Woche bei gegrillten Leckereien erneut zum von der Elterninitiative organisierten Medaillenempfang geladen hatte. Dabei wurden übrigens nicht nur die Medaillengewinner sondern auch die Viertplatzierten der Jahrgangs-DM gewürdigt. Neben den Triumphen bei den Jahrgangsmeisterschaften gab es zudem weitere hervorragende Ergebnisse, so zum Beispiel von den Allerjüngsten bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften oder auch die Nationalteamtickets für Timo Sorgius, der die SSG bei der Schwimm-WM in Japan vertreten wird, für den U23-EM-Teilnehmer Louis Schubert und auch für Aaliyah Schiffel, die sich derzeit bereits mit der Junioren-Nationalmannschaft in der direkten Vorbereitung auf die kommende Woche in Serbien anstehenden Jugend-Europameisterschaften befindet. Verabschiedet zu neuen Ufern wurde zudem der mehrfache Jahrgangsmeister und European Youth Olympic Festival Teilnehmer Sascha Macht, der ab der kommenden Saison für ein Jahr in den USA seine Trainingsbahnen ziehen wird.

„Schon jetzt können wir auf nationaler Ebene die erfolgreichste Saison seit Bestehen der SSG Leipzig feiern und das, obwohl die Deutschen Meisterschaften der Erwachsenen ja erst noch bevorstehen“, merkt Matthias Macht an. In der kommenden Woche gibt es für die SSG-Asse nämlich erneut die Gelegenheit zu glänzen: Bei der Schwimm-DM in Berlin werden unter anderem die Olympiaschwimmer Marek Ulrich und David Thomasberger nach nationalen Titeln und damit einem versöhnlichen Saisonabschluss greifen. Und auch der Rest der Leipziger Crew wird sicher mal wieder dafür sorgen, dass die „blaue Wand“ ihre Spuren in der deutschen Schwimmszene hinterlässt.

Drei intensive Wettkampftage liegen hinter den jüngsten Talenten des Leipziger Schwimmstützpunktes, doch die Anstrengungen haben sich gelohnt: Mit drei Gesamttiteln im Gepäck sind die Youngsters der Jahrgänge 2011 und 2012 von den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften aus Stuttgart zurückgekehrt. Damit stellte die SSG Leipzig in diesem Jahr die meisten Champions aller Vereine bei den Nachwuchstitelkämpfen.

Gefragt war dabei Vielseitigkeit: Auf dem Programm standen für alle Teilnehmenden sieben Strecken. Für die dabei erzielten Leistungen gab es Punkte, die am Ende addiert wurden. Dass es dabei nicht nur auf einzelne Stärken, sondern vor allem ausgeglichene Fähigkeiten ankommt, stellte Anna Franziska Hunger eindrucksvoll unter Beweis: Obwohl sie „nur“ eine der sieben Strecken in ihrem Jahrgang für sich entscheiden konnte, gewann sie am Ende trotzdem souverän den Brust-Mehrkampf bei den 2011er Mädchen. Noch deutlicher machten es Tom Bodusch und Daniel Severyuk, die im Jahrgang 2012 in den Mehrkampfwertungen der Rücken – bzw. Schmetterlingschwimmer triumphierten und in der Endabrechnung jeweils klaren Vorsprung auf die Verfolger hatten. Bei den Rennen über 25m Beinbewegung in Rücken bzw. Bauchlage fuhren beide sogar Doppelsiege für die SSG Leipzig ein. Tom Bodusch dominierte zudem auf allen Rückenstrecken seiner Wertungsklasse. 

Beinahe hätte es sogar noch weitere Podestplätze gegeben, denn auch Emma Färber und Hardy Frank kamen mit jeweils vierten Rängen in ihren Mehrkampfwertungen dem Treppchen nahe. Wertvolle Erfahrungen im Rennen gegen die nationale Konkurrenz sammelten zudem Fanny Milbach, Helen Wehr, Arina Dyka und Ninett Schönberg. Besonders bemerkenswert: Bei 45 Einzelstarts über die Strecken ab 50m erzielten die Leipziger Talente 44 neue persönliche Bestzeiten!

Ein Zeichen dafür, dass der Weg, den sie mit ihren Trainerinnen

🏆 Anne-Katrin Neumann mit den Sportlern: Daniel Severyuk, Tom Bodusch, Hardy Frank, Fanny Milbach, Arina Dyka, Ninett Schönberg

und

🏆 Dagmar Hase mit den Sportlerinnen: Anna Franziska Hunger, Emma Färber, Helen Wehr

eingeschlagen haben, in die richtige Richtung führt. 

Die Platzierungen der Leipziger Talente bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften 2023:

  • 🥇 1. Tom Bodusch – 2012 – SSG Leipzig – Rücken 
  • 🥇 1. Daniel Severyuk – 2012 – SSG Leipzig – Schmetterling
  • 🥇 1. Anna Franziska Hunger – 2011 – SSG Leipzig – Brust
  • 4. Emma Färber – 2011 – SSG Leipzig – Rücken
  • 4. Hardy Frank – 2011 – SSG Leipzig – Schmetterling
  • 12. Fanny Milbach – 2011 – SSG Leipzig – Rücken
  • 13. Helen Wehr – 2011 – SV Automation – Freistil
  • 19. Arina Dyka – 2011 – SV Automation Brust
  • 24. Ninett Schönberg – 2011 – SSG Leipzig – Freistil

Bildnachweis: „SSG Leipzig“

Nachdem die „großen“ Talente des Leipziger Schwimmstützpunktes Ende Mai bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften mit beeindruckenden 35 Medaillen für ein Rekordergebnis gesorgt hatten, sind nun von Freitag bis Sonntag die jüngsten Schwimm-Asse der Messestadt auf bundesweiter Ebene gefordert. Bei den Deutschen Meisterschaften im schwimmerischen Mehrkampf gehen in Stuttgart neun Leipziger Youngsters der Jahrgänge 2011 und 2012 an den Start.

Dabei ist Vielseitigkeit gefragt: Auf dem Programm stehen die Strecken über die 400m Freistil, die 200m Lagen sowie 50m Beine und die 100m- und 200m-Strecken in der Schwimmart, die der jeweilige Sportler für sich gewählt hat. Den Ausschlag für Titel und Medaillen geben nicht die Einzelstrecken, sondern es kommt auf die Gesamtleistung über alle Strecken einer Mehrkampfwertung an. Nach den 200m Lagen am Sonntag werden die Punkte der jeweiligen Events addiert und so für jede Schwimmart die Champions ermittelt.

Für die jungen Schwimmerinnen und Schwimmer aus den Trainingsgruppen von Dagmar Hase und Anne-Katrin Neumann geht es bei alldem nicht nur um Bestzeiten oder sogar vordere Platzierungen. Wichtig ist vor allem die Erfahrung, sich auf eine großen Bühne mit der gleichaltrigen Konkurrenz aus dem gesamten Bundesgebiet messen zu dürfen.

Die Leipziger Talente, die sich für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften qualifizieren konnten:

  • Tom Bodusch – 2012 – SSG Leipzig
  • Arina Dyka – 2011 – SV Automation
  • Emma Färber – 2011 – SSG Leipzig
  • Hardy Frank – 2011 – SSG Leipzig
  • Anna Franziska Hunger – 2011 – SSG Leipzig
  • Fanny Milbach – 2011 – SSG Leipzig
  • Ninett Schönberg – 2011 – SSG Leipzig
  • Daniel Severyuk – 2012 – SSG Leipzig
  • Helen Wehr – 2011 – SV Automation

Voller Adrenalin, Begeisterung und spannender Rennen ging am Samstag das große Finale der ersten Ausgabe der neuen „Swim Race Days Sachsen“ über die Bühne. Die besten Schwimmteams aus dem Freistaat kamen in der Leipziger Uni-Schwimmhalle zusammen, um um die begehrte Team Trophy zu kämpfen. Das aus Leipziger Sicht besondere Highlight waren die starken Leistungen von Limaris Dix, mit denen er die beiden punktbesten Leistungen für sein Team „Leipzig Dragons“ holte. Diese erreichten als beste Leipziger Mannschaft Platz drei in der Gesamtwertung. Die erste „Meisterschale“ ging in diesem Jahr an das Team der Dresdner Sharks.

Die Freude war groß bei den Veranstaltern der Swim Race Days, nachdem die erste große Bewährungsprobe des neuen Formats gut über die Bühne gebracht werden konnte. In spannenden Rennen zeigten die sieben Teams aus Chemnitz, Dresden und Leipzig, welches Potenzial das Wettkampfformat hat und wie es Schwimm-Wettkämpfe in Zukunft attraktiver machen könnte, da die Matches deutlich kürzer sind und das Miteinander in den Teams zu neuen Höchstleistungen verhilft. Statt langen Vorläufen gibt es bei den Race Days knackige Rennen, in denen die Schwimmtalente nicht nur für sich selbst, sondern vor allem für ihre Mannschaften auf die Blöcke steigen. Sowohl die „Großen“ als auch die Youngsters können dabei gleichermaßen zum Teamerfolg beitragen. Basis dafür ist, dass die geschwommenen Zeiten in Punke umgerechnet werden. Die Zähler sind abhängig von der Schwimmzeit und dem Alters der Sportler. So ist gewährleistet, dass jüngere Schwimmer einen ebenso hohen Beitrag zur Teamwertung beisteuern können wie ältere Teammitglieder.

In der Kürze liegt damit die Würze. So sieht es auch Team Coach Sebastian Zechnlin, der die Vorteile des neuen Formats sehr begrüßt: „Ich freue mich über die gute Stimmung in den Mannschaften und den gesteigerten Teamgeist. In diesem Jahr muss ich den Dresdnern zu ihrem Erfolg natürlich gratulieren. Wir werden aber alles geben, um ihnen im nächsten Jahr die Trophäe abzuknöpfen“, sagt Zechlin mit lächelnder Miene. Dass die Einzelleistungen durch das Team-Format profitieren können, bewies der Leipziger Limaris Dix eindrucksvoll. In einer bemerkenswerten Zeit von 25,06 Sekunden über 50m Schmetterling holte er mit 17,4 Zählern die punktbeste Leistung aller Athletinnen und Athleten. Die zweitbeste Leistung des Feldes kam ebenfalls von dem 16-Jährigen Schwimm-Ass. Über die 50m Freistil kraulte er in 23,91 Sekunden zu 16,3 Rudolf-Punkten und distanzierte so die Konkurrenz hinter sich. 

Die erste sächsische Team-Trophy ging in diesem Jahr an das Team der Dresdner Sharks, die mit 1267,2 Punkten ihre Konkurrenz auf die Plätze verwiesen. Das zweite Dresdner Team schwamm in 1175,8 Zählern auf den Silber-Rang. Die Leipziger Dragons waren mit 405,9 Punkten zwar im Finale deutlich stärker als ihre beiden Kontrahenten, in den Vorkämpfen hatten die beiden Dresdner Teams jedoch die Oberhand, weshalb sie am Ende mit mehr Gesamtzählern nach Hause gingen. Das mit 407 Punkten stärkste Team des Finales, die Leipziger Golden Gators, landeten am Ende auf dem vierten Platz des Gesamtklassements (957,2 Punkte). 

Matthias Macht, Vorstandsmitglied der SSG Leipzig, äußerte sich begeistert über das erfolgreiche Finale: „Wir sind stolz auf die Leistungen, die unsere Leipziger Teams hier gezeigt haben. Es war eine Premiere der Extraklasse, die Stimmung in der Halle war wirklich gut und es war ein Genuss, den sportlichen Ehrgeiz aller Teams zu sehen.“ 

Die Swim Race Days Sachsen haben gezeigt, dass das neue Format nicht nur den Teamgeist und die Leistungsfähigkeit der Athleten auf beeindruckende Weise fördert, sondern zugleich attraktiv und spannend ist für die Zuschauer auf der Tribüne. 

Bildnachweis: „SSG Leipzig“