09.05.2014 – Sachsenmeister werden in Uni-Halle gekürt

Sachsenmeister werden in Uni-Halle gekürtDie sächsischen Schwimmer schmorten jahrelang bei ihren Landesmeisterschaften im eigenen Saft. Kleine Starterfelder und entsprechend bescheidene Stimmung waren die Folge. Doch seit Andreas Bobrzik und der SV Handwerk Leipzig sich vor vier Jahren auf die Fahnen schrieben, die sächsischen Titelkämpfe mit viel Liebe zum Detail zu veranstalten und für andere (Bundes-)Länder zu öffnen, hat sich einiges getan. „Wir haben die Teilnehmerzahl verdoppelt und sind fast an der Kapazitätsgrenze angelangt, die in der Uni-Schwimmhalle verkraftbar ist", erklärte Bobrzik vor den heute beginnenden dreitägigen Titelkämpfen 2014. Nach gut 200 Startern hat sich die Zahl Jahr für Jahr erhöht – diesmal haben 460 Schwimmer gemeldet, unter anderem aus dem benachbarten Halle, das im deutschen Schwimmsport neben dem Zentrum in Essen den Ton angibt.
Mittlerweile sind die offenen Meisterschaften sogar international besetzt, denn es haben sich einige Nachwuchs-Schwimmer aus Österreich und Russland angekündigt. Letztere kommen aus dem 600 Kilometer südlich von Moskau gelegenen Liski am Don – einer 56000-Einwohner-Stadt. „Die Russen haben über Facebook Kontakt zu uns aufgenommen. Sie kommen mit vier Talenten, im kommenden Jahr vielleicht schon mit einer größeren Mannschaft", sagte der OK-Chef, der sich auf 2015 besonders freut: „Dann haben wir in der Uni-Schwimmhalle nach einem Umbau moderne Startblöcke, eine nagelneue Anzeigetafel und ein Zelt vor der Halle, womit sich die Anzahl der Teilnehmer erhöhen kann." Für dieses Jahr musste Bobrzik drei polnischen Teams noch absagen.
Nicht optimal sei der Termin fünf Tage nach den deutschen Meisterschaften: „Eine Woche später wäre günstiger. Aber wir mussten die Halle langfristig binden – da hatte der DSV wie so oft seine Meisterschaftstermine noch nicht festgelegt." Dennoch sind die besten Leipziger SSG-Schwimmer gemeldet, wenngleich einige wie Juliane Reinhold wohl krankheitsbedingt fehlen. Bobrzik hofft, dass einige Leipziger Talente noch eine Norm für die deutschen Jahrgangsmeisterschaften Mitte Juni erfüllen.
Frank SchoberLVZ2014-05-09


Erneut war der Berliner Europapark Austragungsort der Deutschen Meisterschaften im Schwimmen. Acht Sportler aus unserem Verein nahmen an dieser Meisterschaft teil.

Marie Pietruschka, Juliane Reinhold und Tommi Wolst konnten sich mit ihren Vorlaufzeiten jeweils dreimal für das B-Finale qualifizieren. Zusätzlich waren sie zusammen mit Michelle Zehmisch und Marius Schäffner in den Staffeln für die SSG Leipzig erfolgreich.

Für Isabell Ramolla und Sara-Alyin Rothe waren es die erste Teilnahme bei den Deutschen Meisterschaften. Beide Sportlerinnen konnten ihre Bestzeiten verbessern und schwammen sich zudem in die EYOF-Finals.

Herzlichen Glückwunsch an die Sportler Marie Pietruschka, Juliane Reinhold, Anna-Lena Hamel, Isabell Ramolla, Sara-Alyin Rothe, Michelle Zehmisch, Tommi Wolst und Marius Schäffner!

Im Anhang findet Ihr die Ergebnisse unseres Vereins sowie das Gesamtprotokoll der Veranstaltung.

– Gesamtprotokoll 2014
– Ergebnisse Post SV

Kommt ein Schmetterling geflogen – Tobias Horn bleibt über 200 Meter unter zwei Minuten / SSG-Schwimmer kehren ohne DM-Medaille heimDer Trainer hatte sich eine zusätzliche Motivations-Spritze einfallen lassen, die er zwischendurch fast bereute. „Jeder, der ins Einzel-Finale einzieht, darf ein Trainingsprogramm für mich mitgestalten", erzählte Dirk Franke am Rande der deutschen Meisterschaften der Schwimmer in Berlin. Und schon befürchtete der 45-Jährige, in den nächsten Tagen von seinen Schützlingen im Wasser – quasi als Retour-Kutsche – mal ordentlich gequält zu werden. Doch ganz so dicke wird es nicht kommen für den Leipziger Stützpunkttrainer. Denn bei den viertägigen Titelkämpfen erreichten Frankes Schwimmer nur zweimal den A-Endlauf. Beide Male gehörte Tobias Horn zu den zehn besten Schwimmern Deutschlands. Einen Tag nach seinem fünften Rang mit Bestzeit über 400 m Freistil wiederholte der 21-Jährige diese Platzierung über 200 m Schmetterling, wo er sich um zwei Sekunden steigerte und in 1:59,31 Minuten eine Schallmauer durchbrach.
Die Zwei-Minuten-Grenze, die der Leipziger Roger Pyttel bereits 1976 knackte, gilt in dieser kräftezehrenden Disziplin noch immer etwas im Schwimmsport. Diesmal blieben erneut nur fünf Männer darunter, Tobias Horn kam auf der so wichtigen letzten Bahn geradezu herangeflogen und war am Ende sogar drei Zehntel schneller als vor fast 40 Jahren Pyttel, den er nur vom Hörensagen kennt. Doch trotz der tollen Bestzeit war da auch ein weinendes Auge bei Tobias Horn: „Ich hätte mir gern noch eine Medaille geschnappt. Aber mehr ging am Ende einfach nicht." Doch entweder waren die Arme oder die letzte Bahn ein klein wenig zu kurz. Jedenfalls fehlten dem Leipziger zu Bronze drei Zehntel und zu Gold auch nur 58 Hundertstel. Doch das Finale kostete enorm viel Kraft. Die erhoffte dritte Finalteilnahme verpasste Horn gestern über 200 m Freistil: Da ging nix mehr. Ich war von Anfang an fest."
Nach zwei vierten Plätzen gab es gestern für die SSG-Frauen über 4×100 m Lagen noch einen fünften Rang. Im Einzel gelangen Marie Pietruschka die größten Steigerungsraten, doch fürs A-Finale reichte es nie. Ganze drei Hundertstel fehlten ihr über 200 m Lagen, wo Juliane Reinhold neun Hundertstel am Endlauf vorbeischrammte. Die 20-Jährige steigerte sich später im B-Finale, in dem sie die sechstbeste Zeit des Tages erzielte. Sie wurde wie Junioren-EM-Kandidat Tommi Wolst auch Opfer des ungünstigen Zeitplans, denn die 200 m Rücken und 200 m Lagen folgten unmittelbar hintereinander. Wolst, der nicht so befreit aufschwamm wie erhofft, hat Mitte Juni noch eine Chance aufs JEM-Ticket bei den Jahrgangs-Titelkämpfen.
30 DSV-Schwimmer erfüllten bislang die EM-Norm, darunter auch die Ex-Leipzigerin Lisa Graf, die über 100 und 200 m Rücken jeweils Silber holte. Nominiert wird nach einem letzten Test im Juli in Essen. Herausragend war Paul Biedermann, der nach langer Wettkampfpause alle drei Titel über 100, 200 und 400 m Freistil errang und nun heiß ist auf die Europameisterschaft Mitte August im benachbarten Berliner Velodrom, in dem es an diesem Wochenende noch recht trocken zuging: Dort glänzte nämlich Boxer Arthur Abraham.
Frank SchoberLVZ2014-05-05


 

Baumaßnahmen in der Schwimmhalle Kirschbergstraße

 

Auf Grund von Sanierungsarbeiten bleibt die Schwimmhalle
Mitte in der Kirschbergstraße vom 2. Juni – 13. September 2014 geschlossen.

 

In diesem Zeitraum gibt es für die Trainingsgruppen dieser
Schwimmhalle folgende Ersatztrainingszeiten:

 

Straße

Tag

Zeit

Bahnen

Trainingsgruppe

Trainer, Ansprechpartner

Ersatztrainingszeit

Kirschbergstraße

Montag

14.00 – 15.00

Bahn 1 bis 2

Masters mit Wettkampflizenz (Erwachsene ab AK
20)

Heike Händel

Keine Ersatztrainingszeit

Kirschbergstraße

Montag

15.00 – 16.00

Bahn 3 bis 5

Senioren / Masters (Erwachsene ab AK 20)

Peter Rauch

Keine Ersatztrainingszeit

Kirschbergstraße

Mittwoch

14.00 – 16.00

Bahn 4 bis 5

Masters mit Wettkampflizenz (Erwachsene ab AK
20)

Heike Händel

Keine Ersatztrainingszeit

Kirschbergstraße

Freitag

14.00 – 15.00

Bahn 1 bis 3

Masters mit Wettkampflizenz (Erwachsene ab AK
20)

Heike Händel

Keine Ersatztrainingszeit

Kirschbergstraße

Freitag

14.00 – 16.00

Bahn 4 bis 5

Senioren / Masters (Erwachsene ab AK 20)

Armin Keller, Peter Rauch

Keine Ersatztrainingszeit

Kirschbergstraße

Freitag

16.00 – 17.00

Bahn 5

Nichtschwimmer

Andreas Köpping, Kristin
Feldhoff, Anette Baumbach, Ilka Scharf

Mittwoch; 17.00 – 18.00 Uhr; Schwimmhalle
Tarostraße

Kirschbergstraße

Freitag

16.00 – 17.00

Bahn 3 bis 4

Nachwuchs (1. – 4. Klasse)

Lisa Atlas, Michelle Lange

Samstag; 10.00 – 11.00 Uhr; Sportbad an der
Elster

Kirschbergstraße

Freitag

15.00 – 16.00

Bahn 1 bis 3

Nachwuchs (4. – 6. Klasse)

Daniela Dahms, Ralf Beck

Keine Ersatztrainingszeit



 Liebe Mitglieder & Interessenten,

am 12. Mai 2014, Montag, bleibt unsere Geschäftsstelle geschlossen.

Sensation liegt in der Luft – SSG-Schwimmer Horn führt lange vor BiedermannWas für ein beherztes Rennen: Tobias Horn sorgte gestern für zahlreiche staunende Gesichter bei den 126. Deutschen Meisterschaften der Schwimmer in Berlin. Im Finale über 400 m Freistil lag der Vorlauf-Sechste von der SSG Leipzig anfangs auf Platz zwei, um auf der dritten Bahn noch einen Zahn zuzulegen und bei der 150-Meter-Marke in Führung zu gehen. Diese Position hielt der 20-Jährige bis zur vorletzten Wende, als er 100 Meter vor Schluss noch immer eine Sekunde vor Top-Favorit Paul Biedermann lag. Doch der Weltrekordler und Ex-Weltmeister aus Halle hatte eine völlig andere Taktik gewählt, beschleunigte erst auf der vorletzten Bahn so richtig und gewann noch souverän in 3:47,89 min.
Und Tobias Horn? Er lag an der letzten Wende auf Silberkurs, konnte dem Spurt der Konkurrenz aber nicht viel entgegensetzen und wurde 3,5 s hinter Biedermann Fünfter. Das war mit einer Steigerung von gut zwei Sekunden ein Platz besser als im Vorjahr – zu Bronze fehlten 0,87 s. „Ich war sehr überrascht und auch ein wenig erschrocken, vor Paul zu liegen. Ich habe mein Ding gemacht – und das war richtig", sagte Tobias Horn, der sich selbst im Vorstand der Startgemeinschaft SSG engagiert und nun auch über 200 m Schmetterling und Freistil ins Finale will.
Über 4×100 m Freistil blieben alle vier SSG-Frauen unter der Minuten-Grenze. Zu einer Medaille fehlten Marie Pietruschka, Michelle Zehmisch, Carolin Pohle und Juliane Reinhold diesmal rund 1,5 Sekunden. Da die schnellste Staffel aus München-Hohenbrunn disqualifiziert wurde, landete das SSG-Quartett zum zweiten Mal in 24 Stunden auf Rang vier. Die Männer wurden Zwölfte von 25 Teams.
Frank SchoberLVZ2014-05-03

SSG-Frauen Vierte über 4×200 m FreistilSie waren zwischenzeitlich auf Platz sechs abgerutscht, verloren aber nie den Kontakt zur Spitzengruppe. In einem spannenden Finale über 4×200 m Freistil biss sich die junge Frauenstaffel der SSG Leipzig gestern bei den deutschen Meisterschaften in Berlin an den Führenden fest. Die vier Leipzigerinnen kämpften bis zum Umfallen und schlugen nach starkem Endspurt tatsächlich hinter Saarbrücken und Dortmund als Dritte an. Dennoch gab es am ersten Tag der Titelkämpfe für Marie Pietruschka, Charlotte Osmers, Caroline Pohle und Juliane Reinhold keinen Medaillen-Jubel, sondern ein klein wenig Enttäuschung über den undankbaren vierten Platz. Denn die Staffel der SG Frankfurt/Main war im anderen, vermeintlich langsameren Zeit-Endlauf deutlich schneller und sicherte sich Bronze.
Schnellste Leipzigerin war Startschwimmerin Marie Pietruschka, die ihren Aufwärtstrend des Frühjahrs in 2:03,89 min fortsetzte. „Dank ihrer Steigerung haben wir die Staffel überhaupt erst gemeldet – im vergangenen Jahr waren wir über 4×200 gar nicht dabei", sagte Trainer Dirk Franke, der seinen Mädels großen Kampfgeist bescheinigte.
Hoffnung auf ein Ticket für die Heim-EM Mitte August in Berlin hat keiner der SSG-Schwimmer. Gestern erfüllte auf den Langstrecken ein deutsches Sextett die halbe Norm für die Europameisterschaften: Über 400 m Lagen schaffte Meister Yannick Lebherz (Potsdam) ebenso die Richtzeit wie Jacob Heidtmann (Elmshorn) und Frauen-Siegerin Franziska Hentke (Magdeburg). Sarah Köhler (Frankfurt/Main) und Leonie Antonia Beck über 800 sowie Sören Meißner (beide Würzburg) über 1500 m Freistil haben ebenfalls Chancen aufs EM-Ticket, das erst im Juli in Essen endgültig vergeben wird. „Acht hatten die Chance, sechs sind dabei – die Quote stellt mich zufrieden", sagte Bundestrainer Henning Lambertz.
Frank SchoberLVZ2014-05-02


15 Post-Masters Schwimmer beteiligten sich erfolgreich an den diesjährigen Deutschen Meisterschaften der Masters auf den Langen Strecken.  Die relativ kurze Entfernung nach Gera motivierte die Post Schwimmer am Wettkampf teilzunehmen und mit mindestens einer Medaille wieder nach Hause zu fahren. Für einige war es eine Zwischenstation auf dem Weg zum Jahreshöhepunkt. Die Masters Weltmeisterschaften finden im Sommer in der kanadischen Metropole Montreal statt. Insgesamt nahmen 550 Sportler aus ganz Deutschland an der drei Tages Veranstaltung teil.

Folgendes Ergebnisse wurden erzielt:

1. Platz und Deutscher Meister   

Sarah Dinger                   AK 20    200 m Rücken                   2:36,17
Gregor Spengler              AK 50    200 m Rücken                   2:31,44

4 x 100 m Lagen    Männer  AK 100                                         4:21,06
Martin Kühn, Dirk Schlegel, Uwe Bodusch, Jan-David Jäger

4 x 200 m Freistil    mixed    AK  160                                        9:21,73
Kostiantyn Andriejev, Heike Händel, Uwe Bodusch, Xandrine Osmers

4 x 100 m Lagen    Frauen    AK  100                                       4:51,95
Josephine Seidel, Paulin Wendler, Tanja Starke, Xandrine Osmers

4 x 200 m Freistil   Frauen     AK   120                                      9:20,53
Tanja Starke, Sarah Dinger, Isabell Fischer, Xandrine Osmers

4 x 100 m Lagen     mixed   AK  100                                         4:28,16
Sarah Dinger, Martin Kühn, Tanja Starke, Jan-David Jäger

4 x 100 m Lagen     mixed    AK 160                                         4:40,18
Gregor Spengler, Dirk Schlegel, Heike Händel, Xandrine Osmers

2. Platz
                                               
Martin Kühn                      AK 25    400 m Lagen                      5:17,86

4 x 200 m Freistil    mixed    AK 100                                         9:03,97
Martin Kühn, Tanja Starke, Sarah Dinger, Jan-David Jäger

4 x 200 m Freistil    Männer   AK 80                                          8:45,86
Jan-David Jäger, Martin Kühn, Philip Großmann, Tom Beißengroll

3. Platz                                                  

Kostiantyn Andriejev     AK 30                  1500 m Freistil  18:30,78  und 400 m Freistil  4:32,32
Dirk Schlegel                AK 30                  200 m Brust       2:37,88
Jan-David Jäger            AK 25                  400 m  Freistil    4:29,70
Isabell Fischer               AK 25                  800 m Freistil   10:22,66
Xandrine Osmers           AK 40                  400 m Freistil     5:06,35

In der Mannschaftswertung landete der Postschwimmverein auf den dritten Platz.

Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer!!!

–> Das Protokoll (hier klicken)



Am vergangenen Wochenende fand zum wiederholten male der
Messesprintpokal unseres Vereines statt.

Wir möchten uns im Namen des Vorstandes bei allen Helfern
und fleißigen Kuchenbäckern bedanken, die uns zum gelingen dieses Wettkampfes
unterstützt haben. 

Bedanken möchten wir uns bei: Franka und Johanna Dahlke,
Jennifer und Evi Kluge, Thilo Brandenburg, Christoph Wippich, Bäckerei
Grünwald, Alexandra Hesse, Sylke und Sarah Felten, Familie Saborowski, Familie
Fischer, Familie Müller, Tanja Starke, Familie Schier, Familie Feldhoff/Waldow,
Familie Richter, Familie Schröder, Familie Johne, Martin Kühn, Philipp
Großmann, Jörg Färber, Heike Händel, Jonas Stiemer, Hartmut Halang und Luise
Kösser.



Hier findet Ihr alle Informationen zur Veranstaltung: