17.06.2013 – Eine Silber-Woche mit leichtem Gold-Glanz
Eine Silber-Woche mit leichtem Gold-GlanzDrei Titel für SSG-Schwimmer bei Jahrgangs-DM in Berlin.
Es waren Silberfestspiele mit leicht goldenem Glanz. Die Schwimmer des Leipziger Bundes- und Landesstützpunktes zogen sich bei den deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin mit drei Gold-, zwölf Silber- und sechs Bronzemedaillen achtbar aus der Affäre. Herausragend war die Qualifikation von Julius Klein für die Junioren-EM in Posen, wofür zuvor schon vier DHfK-Wasserspringer ihre Norm erfüllt hatten. Der am hiesigen Stützpunkt trainierende Dresdner machte die JEM-Teilnahme mit Rang zwei über 50 m Rücken endgültig perfekt. „Bis dahin hatte der Bundestrainer noch gezögert, er wollte offenbar neben den 100 m Rücken eine starke zweite Strecke sehen. Die hat Julius geliefert", sagte Trainer Dirk Franke, der die Steigerungsraten des 18-Jährigen hervorhob: „Ihn hatten wir für die JEM zunächst nicht auf der Rechnung."
Für das zweite Gold der SSG Leipzig sorgte Tommi Wolst: Der vierfache Medaillengewinner verteidigte seinen Titel über 200 m Rücken. „Das war mein großes Ziel, darüber bin ich sehr glücklich." Zur sehr harten Junioren-EM-Norm fehlte etwas mehr als eine Sekunde. „Auf den letzten Metern machte sich leider bemerkbar, dass ich in der Vorbereitung eine Woche krank war", sagte der Sportgymnasiast. Trainer Dirk Franke meinte: „Es war klar, dass es mit der JEM eng wird. Aber Tommi ist jüngerer Jahrgang, nächstes Jahr soll es klappen." Gestern nutzte auch der sehr gut aufgelegte Tobias Horn seine Gold-Chance im Superfinale über 200 m Freistil, für das drei Mitfavoriten abgesagt hatten. Nur mit der Bestzeit klappte es am fünften Wettkampftag nicht mehr.
Bitter für Leipzig: Der zweifache Medaillengewinner Ramon Klenz vom SSV Leutzsch hatte sich gemeinsam mit seiner Familie kurz vor den Meisterschaften entschieden, seine Karriere ab Sommer in Hamburg fortzusetzen. Mutter und Trainerin Sabine Krauß – unter ihrem Mädchennamen Herbst Olympiavierte – hatte mehrfach versucht, Probleme mit den Verantwortlichen des Sportgymnasiums und dem Landesverband zu besprechen. „Doch mein Gesprächs-Wunsch wurde abgelehnt", nennt sie als Hauptgrund für den Weggang ihres Sohnes, der in dieser Saison nicht im Stützpunkt trainierte.
Medaillen Freitag bis Sonntag, Jugend-Mehrkampf, Jg. 2001: 3. Robert Clauß (DHfK), Jg. 2000: 3. Danny Nultsch (Automation), Jg. 2000, 100 F: 2. Michelle Zehmisch 59,88, Jg. 96, 200 R: 1. Wolst 2:05,65, 50 F: 3. Wolst 23,87, Jg. 95. 50/200 R: 2. Klein 26,68/2:07,03, Junioren, 50 B: 2. Tobias Feigl 29,32, 50 R: 2. Philipp Sikatzki 26,52, 200 S: 3. Horn 2:01,29, 200 F: 2. Horn 1:51,40 (Superfinale 1. Horn 1:51,25).LVZ2013-06-17
Zeitglich zu den Deutschen Jugendmeisterschaften fanden in Sindelfingen die Deutschen Meisterschaften der Masters auf den kurzen Strecken statt.Mit dreizehn Gold-, zehn Silber- und vier Bronzemedaillen bewiesen unsere Masters eindrucksvoll ihre Stärke(n).
Wie schon im Jahr zuvor konnte sich Gregor Spengler in der AK 50 die Titel über 50m Rücken, 100m Rücken und 100m Freistil sichern. Mit Heike Händel (AK 50) auf den Schmetterlingsstrecken und Isabell Fischer (AK 25) in den Rückendisziplinen kamen zwei weitere Masters zu doppelten Titelehren. Isabell Fischer konnte sich über Gold und über ihren ersten Deutschen Masters Rekord in der AK 25 doppelt freuen. Über 50m Rücken steht dieser jetzt bei 00:30,98 min.
Die meisten Medaillen gewannen unsere Staffelteilnehmer, wo insbesondere die Stärke unserer Masters schon seit vielen Jahren liegt.
Ein großer Dank an dieser Stelle an Dirk Schlegel, der seit einiger Zeit das Training der Masters aktiv mitgestaltet. Zudem trägt Dirk einen großen Anteil an der Wettkampforganisation und Wettkampfplanung.
Mit acht Teilnehmern werden unsere Masters Anfang September zu den Masters-Europameisterschaften nach Eindhoven fahren.
Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer!!!
Die komplette Ergebnisübersicht unserer Teilnehmer findet Ihr hier.
Rücken-Ass unterbietet JEM-Norm – Leipziger Schwimmer mit starkem Auftakt der Jahrgangs-DM in BerlinErfolgreicher Start in die deutschen Jahrgangsmeisterschaften: Die Leipziger Schwimmer holten an den ersten beiden Tagen der Jugend- und Juniorentitelkämpfe in Berlin einmal Gold, sechsmal Silber und zweimal Bronze. Vor allem unterbot Julius Klein über 100 m Rücken in 56,84 s die Norm für die Junioren-Europameisterschaften Mitte Juli in Posen. Der 18-Jährige startet für die 1. Dresdner Schwimmgemeinschaft, trainiert aber seit zwei Jahren am Bundesstützpunkt Leipzig.
Julius Klein steigerte sich gegenüber den deutschen Meisterschaften der Erwachsenen im April um mehr als eine Sekunde. „Das war die stärkste Leistung von allen. Julius hat das ganze Jahr über sehr gut trainiert, aber im Wettkampf wollte es nie so richtig klappen", sagte Stützpunkttrainer Dirk Franke: „Im April lief es dann erstmals deutlich besser. Da ist der Knoten geplatzt, eine Blockade im Kopf hat sich gelöst. Seither war er wesentlich positiver eingestellt." Die zweite JEM-Hoffnung erfüllte sich gestern noch nicht. Tommi Wolst (SSG) schwanden über 200 m Lagen nach furiosem Beginn am Ende die Kräfte.
Den ersten Titel für die SSG sicherte Michelle Zehmisch. Der 13 Jahre alte Schützling von Anne-Katrin Neumann errang über 50 m Freistil in 27,12 s mit einer halben Sekunde Vorsprung die Goldmedaille über 50 m Freistil im jüngsten Jahrgang 2000.
Mit Bestzeiten holten die 20-jährigen Tobias Horn und Serghei Golban Junioren-Silber. Horn steigerte sich über 400 m Freistil gegenüber der DM im April um 2,5 Sekunden auf 3:53,71 min und über 200 m Schmetterling auf 2:01,31 min. Golban war über 100 m Rücken in 56,27 s die Nummer zwei in Deutschland. „Als Sprinter hat er diesmal auch über 100 Meter super durchgezogen", meinte Franke. Dafür vermasselte Golban über 50 m Schmetterling mit einem schwachen Anschlag eine Medaille.
Weitere Medaillen, Jg. 96, 100 R: 2. Wolst (SSG) 58,64, 200 L: 3. Wolst 2:06,71, Jg. 98, 100 S: 2. Ramon Klenz (SSV Leutzsch) 57,78, 100 R: 3. Klenz 1:00,74.LVZ2013-06-14
Zwei Wochen vor dem Saisonhöhepunkt ging es für unsere Nachwuchsschwimmer bei den Süddeutschen Jahrgangsmeisterschaften im sächsischen Dresden um eine aktuelle Standortbestimmung sowie um die letzte Möglichkeit, eine Pflichtzeit und somit die Qualifikation für die Deutschen Jugendmeisterschaften zu erreichen.
Am Ende fischten unsere Nachwuchsschwimmer 4x Gold und 2x Silber aus dem Dresdner Wettkampfbecken. Dabei zählte Michelle Zehmisch mit zwei Goldmedaillen über 100m und 200m Freistil zu den erfolgreichsten Leipziger Teilnehmern. Weitere Gold- bzw. Silbermedaillen gab es für Annalena Hamel, Laura Elena Matei und Marius Schäffner. Alle vier Sportler können sich nun berechtigte Hoffnungen auf ein Finalteilnahme oder sogar auf einen Platz auf dem Treppchen bei den Deutschen Jugendmeisterschaften machen.
Unsere jüngsten Teilnehmer (Jahrgang 2001) bestritten einen Mehrkampf. Hier erreichte Isabell Ramolla mit Platz fünf im Brustmehrkampf die beste Platzierung und qualifizierte sich somit für den Deutschen Jugendmehrkampf.
Herzlichen Glückwunsch!
Sechsfach-Sieger auf der Welle – Lokalmatador Tobias Horn überragt bei den Sachsenmeisterschaften der SchwimmerIn Sachsen sind die Leipziger Schwimmer nach wie vor das Maß der Dinge. Bei den offenen Meisterschaften des Freistaates in der Uni-Halle holte die Startgemeinschaft die Hälfte aller Titel. 16 Mal schlugen die SSG-Schwimmer in den A-Finals als Erste an, einen Erfolg verbuchte der SSV Leutzsch. Mit sechs Einzelsiegen überragte Tobias Horn, der vor zwei Wochen bei den deutschen Meisterschaften in Berlin zweimal Rang sechs belegt hatte.
„Tobi schwimmt seit Berlin auf einer Welle", meint Stützpunkttrainer Dirk Franke über den fleißigsten Titelsammler des Wochenendes. Auf den Freistilstrecken schwamm der zweifache Junioren-EM-Teilnehmer meist einen Riesenvorsprung heraus. Auf den kräftezehrenden 200 m Schmetterling, wo der 20-Jährige vor 14 Tagen ebenfalls in die deutsche Spitze vordrang, gab es den spannendsten Dreikampf der Sachsenmeisterschaften. Die SSG-Kollegen Max Wehenkel, beflügelt von der Silbermedaille in Berlin mit der Lagenstaffel, und Felix Eigel lagen bis 25 Meter vor dem Ziel gleichauf mit Tobias Horn, der mit einem starken Spurt knapp als Erster im Ziel war. Zufrieden war Trainer Franke auch mit den Bestzeiten von Tommi Wolst, der in Vorbereitung der Junioren-EM-Qualifikation viele Nebenstrecken absolvierte und sich über 100 m Brust sowie 100 m Schmetterling deutlich steigerte. Diese Zeiten lassen hoffen, dass der 17-Jährige die JEM-Norm über 200 m Lagen Mitte Juni knacken kann. Über 50 m Rücken wurde er jedoch von Trainingskollegen Julius Klein aus Dresden bezwungen.
Bei den Frauen stellte sich Juliane Reinhold formverbessert vor. Da sie über 200 m Lagen wegen falscher Wende disqualifiziert wurde, stand Marie Pietruschka auf dem obersten Treppchen. Ein noch besseres Abschneiden verhinderte das Fehlen von Saskia Donat, Serghei Golban und Philipp Sikatzki – die drei zum Teil gesundheitlich angeschlagenen SSG-Leistungsträger absolvierten nur ihren Pflichtstart auf den langen Strecken, der Voraussetzung für die Teilnahme an der Jahrgangs-DM ist. Viel Lob erntete der SV Handwerk für die perfekte Organisation. Erstmals wurden die Wettkämpfe komplett live im Leipzig-Fernsehen übertragen.LVZ2013-05-14
Volle Uni-HalleAb heute wird es voll in der Uni-Halle, denn am Nachmittag beginnen die dreitägigen Sachsenmeisterschaften der Schwimmer, die erneut vom SV Handwerk ausgerichtet werden. „Zwei Wochen nach den deutschen Meisterschaften befinden sich unsere Besten im Athletik-Aufbau. Dennoch werden sie einige Hauptstrecken schwimmen und um gute Zeiten kämpfen", sagte Stützpunkttrainer Dirk Franke. Über 400 m Lagen sowie 800 und 1500 m Freistil ist die Konkurrenz heute am größten, da die langen Kanten vor der Jahrgangs-DM von allen nachgewiesen werden müssen.LVZ2013-05-10
Acht Schwimmer-/innen unseres Vereins nahmen an den diesjährigen 125. Deutschen Meisterschaften im Schwimmen in Berlin teil. Neben zahlreichen Bestzeiten errungen unsere Sportler-/innen auch zwei Silbermedaillen. Jeweils in den Staffeln über 4x100m Lagen der Männer und Frauen wurde das Team der SSG Leipzig e.V. Zweitplatzierter. Zum jeweiligen Staffelquartett gehörten Marie Pietruschka auf der Freistilstrecke und Michel Ulrich auf der Bruststrecke. In den Freistilstaffeln fehlte leider am Ende das nötige Glück zur Medaille. Hier starteten Michelle Zehmisch, Juliane Reinhold und Marie Pietruschka bei den Frauen sowie Tommi Wolst bei den Männern.
In den Einzelstrecken sorgte insbesondere Tommi Wolst mit gleich drei neuen Vereinsrekorden über 200m Lagen, 100m Rücken und 200m Rücken für die Glanzlichter. Mit seinen Zeiten weckte er zugleich große Hoffnungen auf einen Teilnahme bei den diesjährigen Jugendeuropameisterschaften. Für diese gilt es, sich in knapp zwei Monaten an gleicher Stelle zu qualifizieren.
Einen weiteren Achtungserfolg konnte die dreizehnjährige Michelle Zehmisch setzen. Bei ihrer ersten Teilnahme bei einer Deutschen Meisterschaft schwamm sie zwei sehr gute Bestzeiten über 50m und 100m Freistil. Damit hat sie auch bei den anstehenden Deutschen Jugendmeisterschaften sehr gute Medaillenchancen.
Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer-/innen!
Ramon Klenz im erweiterten Eyof-KaderRamon Klenz vom SSV Leutzsch ist auf gutem Weg, die Tradition der Schwimmer-Familie Herbst fortzusetzen. Der 14 Jahre alte Sohn von Sabine Herbst (jetzt Krauß) und Neffe von Stefan Herbst steigerte sich bei den deutschen Meisterschaften in Berlin über 200 m Schmetterling um 4,8 s und erreichte beachtliche 2:09,60 min. Damit wurde er als Dritter der Jahrgänge 97/98 von Bundestrainerin Beate Ludewig in den erweiterten Kader für die europäischen Jugendspiele (Eyof) im Juli in Utrecht berufen. Bei den Mädchen schafften Isabell Lude, Michelle Zehmisch und Charlotte Osmers (alle SSG) in ihren Spezialdisziplinen den Sprung unter die Top 5 der Eyof-Jahrgänge 99/2000.LVZ2013-04-30
Silberne LagenstaffelnLVZ Artikel vom 29.4.2013
Mit zehn Final-Platzierungen haben die Schwimmer der SSG Leipzig bei den deutschen Meisterschaften in Berlin die diesmal nicht allzu hoch gesteckten Erwartungen im Wesentlichen erfüllt. Der gestrige letzte Tag war der erfolgreichste, wobei die Lagenstaffeln der Frauen und Männer herausragten. Denn beide Teams errangen etwas überraschend die Silbermedaille. „Die Staffel-Euphorie hat einiges bewirkt. Die meisten haben sich gegenüber ihren Einzelstarts noch einmal gesteigert, vor allem die Männer", meinte Stützpunkttrainer Dirk Franke.
Zuerst waren die Frauen mit ihrem Lagen-Quartett an der Reihe – angeführt von der erst 14 Jahre alten Bianca Bogen, die sich mit stabilen Rücken-Zeiten über den gesamten Saisonverlauf angeboten hatte. Dass die Sportschülerin in ihrem bislang wichtigsten Rennen den Start vor lauter Aufregung nicht ganz so gut hinbekam, war kein Beinbruch. Trotzdem konnte sie den Rückstand in Grenzen halten. Brustschwimmerin Caroline Pohle steckte nach einer Überbelastung im Training seit Wochen im „Keller", doch ihr Kampfgeist wurde belohnt. „Jetzt kann sie mit einem Lächeln nach Hause fahren", so der Trainer, der neben Schmetterling Saskia Donat vor allem Kraulerin Marie Pietruschka lobte, die auf der letzten Bahn Bronze noch veredelte und als Zweite anschlug.
Bei den Männern hatte es kurz vor der Staffel einen Ausscheid um die Rücken-Position gegeben. Den gewann Serghei Golban, der sich gegenüber den ersten DM-Tagen gewaltig steigerte. „Ich hatte am Sonnabend eine Ansage gemacht, dass einige noch nicht das zeigen, was sie können. Bei Serghei hat das gewirkt", meinte Franke. Der international für Moldawien startende Golban schwamm gestern über 100 m Rücken gleich dreimal hintereinander Bestzeit und wurde im Einzel in 56,52 s Achter. Nach Michel Ullrich (Brust) und Max Wehenkel (Schmetterling) glänze besonders Krauler Tobias Horn, der wenig später mit 1:50,53 min über 200 m Freistil und Platz sechs auftrumpfte. Zweimal Bronze auf den Rückenstrecken holte die nach Berlin gewechselte Lisa Graf, die damit das WM-Ticket verpasste.
Bei den Junioren überzeugte Tommi Wolst mit zweiten Plätzen über 200 m Lagen und 200 m Rücken in der Junioren-EM-Qualifikation. Der 17-Jährige verpasste die Normzeiten noch, die er ebenso wie Julius Klein (100 m Rücken/2.) im Juni nachreichen will.
Frank SchoberLVZ2013-04-29
Freistil-Staffeln der SSG auf Rang vierLVZ Artikel vom 27.4.2013
Die Freistilstaffeln der SSG Leipzig haben gestern bei den deutschen Meisterschaften in Berlin Rang vier erreicht. Die Männer schrammten etwas knapper am Podest vorbei als das Frauen-Quartett. Rang vier ging auch an die Ex-Leipzigerin Lisa Graf über 50 m Rücken. Sie startet seit dieser Saison für Berlin-Neukölln. Außerdem standen drei SSG-Schwimmer in den Einzelfinals. Tobias Horn überzeugte mit Platz sechs über 400 m Freistil. Saskia Donat und Philipp Sikatzki schlugen über 50 m Schmetterling sowie 50 m Rücken als Zehnte an.
fsLVZ2013-04-27