26.04.2013 – Erstes Finale geschafft

Erstes Finale geschafftLVZ Artikel vom 26.4.2013

Felix Eigel hat als erster Schwimmer der SSG Leipzig bei den 125. deutschen Meisterschaften in Berlin das Finale erreicht. Der Sportgymnasiast wurde wie vor einem Jahr Zehnter über 400 m Lagen, in 4:32,48 min war er eine halbe Sekunde langsamer als 2012. „Felix war recht glücklich, schließlich schreibt er gerade seine Abitur-Prüfungen", sagte Trainer Dirk Franke.
Auf der gleichen Strecke lag auch Juliane Reinhold 350 m lang auf Endlauf-Kurs, sie wurde aber auf der letzten Bahn noch abgefangen und erreichte Platz zwölf. In 4:59,71 min unterbot die 19-Jährige immerhin die Fünf-Minuten-Grenze. „Die 400 Meter sind im Moment noch etwas lang für Jule. Wir haben ihren Start im B-Finale abgemeldet, denn sie hat am Freitagmorgen über 200 m Lagen ganz gute Finalchancen", so der Coach.
Die SSG-Schwimmer treten in Berlin erstmals seit Jahren ohne Stefan Herbst an. Zudem sind die Leipziger ersatzgeschwächt, denn es fehlen die in den USA studierenden Anna-Marie Macht, Karl-Richard Hennebach und Robert Sikatzki. Das Trio hatte zuletzt eine beachtliche Entwicklung hingelegt, doch die auf Yard-Strecken erreichten Zeiten fanden keine Anerkennung für die Qualifikation. Außerdem erwies sich der frühe DM-Termin als problematisch für den Heimflug. Ab Herbst wollen vier weitere SSG-Schwimmer in den USA trainieren. „Das ist schade für uns, auch wenn ich akzeptiere, dass dies für die Entwicklung ihrer Persönlichkeit ein positiver Schritt ist", sagte der Stützpunkttrainer.

fsfsLVZ2013-04-26

„Ich bin ein Optimist"Trainer Franke schickt 22 Schwimmer ins DM-Becken – LVZ Artikel vom 25.4.2013

Die 18 Jahre beim Landestauch-Verband haben ihn gestählt. „Auch dort gab es immer mal Situationen, in denen wir nicht wussten, wie es weitergeht", meint Dirk Franke, seit einem halben Jahr Stützpunkttrainer der Leipziger Schwimmer: „Aber es geht immer irgendwie weiter. Ich bin ein Optimist." Der 44-Jährige lässt sich weder von Fördermittel-Kürzungen noch sonstigen Querelen vom Ziel abbringen, mit den SSG-Schwimmern schrittweise an frühere Erfolge anzuknüpfen.
Die erste große Bewährungsprobe seiner Amtszeit beginnt heute bei den deutschen Meisterschaften in Berlin, wo 22 Schwimmer der SSG Leipzig ins 50-m-Becken springen. Die meisten von ihnen sind Nachwuchsathleten, die im Juni bei den Jahrgangsmeisterschaften an gleicher Stätte eine zweite Chance haben. Wer sich für internationale Aufgaben anbieten will, muss sich bereits jetzt in Top-Form vorstellen. Das betrifft den Junioren-EM-Kandidaten Tommi Wolst, der als Ranglisten-Erster der 17- und 18-Jährigen über 200 m Rücken antritt, sich für die Norm aber zwei Sekunden steigern muss. „Er hat das harte Training super angenommen und umgesetzt", so Franke, der trotz deren Abi-Prüfungen auch auf Tobias Horn und Philipp Sikatzki setzt.
Nicht alle SSG-Schwimmer kamen mit der Erhöhung der Kilometer im Wasser zurecht. Franke scherte jedoch nicht die komplette Gruppe über einen Kamm. Die Sprinter Saskia Donat (23) und Serghei Golban (20) hätten mit Kooperationspartner Fitness First ein spezielles Kraft-Training absolviert, das nun anschlagen soll. Geduld zeigt Dirk Franke mit der mehrfachen JEM-Medaillengewinnerin Juliane Reinhold, die erst im Januar voll ins Training eingestiegen ist. „Sie hat sehr gut trainiert, wir kommen gut miteinander klar." Die Titelkämpfe, die erstmals schon drei Monate vor der WM stattfinden, kommen für die 19-Jährige jedoch sehr früh.

fsfsLVZ2013-04-25

Ist der Schwimmsport in Sachsen noch zu retten?Finanzkürzungen belasten nacholympische Saison – LVZ Artikel vom 24.4.2013

„Wir wollen so viele Finals wie möglich erreichen", nennt Stützpunkttrainer Dirk Franke als Ziel für die morgen beginnenden deutschen Meisterschaften in Berlin. Dass die Leipziger Schwimmer nach dem Umbruch im Herbst um die WM-Tickets für Barcelona mitschwimmen können, erscheint utopisch. „Aber für die Junioren-EM und Europäischen Jugendspiele sollen sich zwei Sportler anbieten", formuliert Franke durchaus internationale Ansprüche.
Der 44-Jährige steht für den Neuanfang – doch dieser wurde dem Coach sehr schwer gemacht. Als er sich im Sommer 2012 entschied, vom Flossenschwimmen zur olympischen Kernsportart zu wechseln, war er davon ausgegangen, dass die (Trainer-)Struktur erhalten bleibt, die Fördermittel weiterhin fließen. Entsprechende Signale will auch Sachsens Verbandspräsident Wolfram Sperling vom Landessportbund (LSB) erhalten haben. Doch als die Olympia-Auswertung zu Jahresende vorlag, gab es ein böses Erwachen, mussten Sperling und Co. erkennen: Das herrschende Belohnungssystem wird zum Bestrafungssystem, wenn man seine Ziele nicht erfüllt. „Das bedeutet, dass die neue Sportler-Generation bestraft wird, die nichts dafür kann", sagt der Präsident, der ergänzt: „Wir sind selbst schuld, uns fehlen die Erfolge. Aber eigentlich müsste in den Nachwuchs investiert werden."
Die Schwimmer in Leipzig und ganz Sachsen müssen im Vierjahres-Rhythmus bluten. Nach Peking 2008 betrug die Kürzung durch Bund, Land und Stadt ein knappes Viertel (80000 Euro). In London stellte Sachsen erstmals seit 1992 keinen Teilnehmer. Somit beträgt die Kürzung noch einmal ein Drittel (rund 100000 Euro). Andere Finanzquellen hat Sperling derzeit nicht zur Verfügung. Daher beschloss sein Präsidium, die Eltern mit jährlich 600 Euro am Erhalt der Trainerstruktur zu beteiligen. Dennoch könne der Landesverband nur vier der zuletzt sieben hauptamtlichen Schwimm-Trainer weiterbeschäftigen, die Sportlehrer-Stelle für Schwimmen am Sportgymnasium ist seit September verwaist. Schon seit Jahren suchen junge Trainer von sich aus das Weite. Nun können Verträge nicht verlängert werden, mit einer Trainerin trifft sich Sperling nach der ausgesprochenen Kündigung vor dem Arbeitsgericht. Zudem erweist sich die Trainer-Offensive als Bumerang: Im Januar wurden die Gehälter in Anlehnung an Grundschullehrer angehoben. Da das Geld nicht reicht, sind Entlassungen programmiert.
Viele besorgte Eltern fragen sich daher: Ist der Schwimmsport in Sachsen noch zu retten? Lohnt es sich, mein Kind an eine der Sportschulen zu schicken? Insbesondere in Chemnitz und Dresden, von wo die größten Talente schon immer an die Pleiße wechseln sollen, gibt es Vorbehalte gegenüber Leipzig. „Ich habe dort viele Gespräche geführt, die mich von der eigentlichen Arbeit abgelenkt haben. Ich unterbreite ein Angebot, trete aber nicht als Bittsteller auf", meint Franke. Einige Eltern wollen ihre Kinder wohl gleich nach Halle, Berlin, Potsdam oder Hamburg geben. Dabei bietet die Uni-Schwimmhalle Leipzig mit der Nähe zum Sportgymnasium, Sportinstitut IAT und Olympiastützpunkt gute Bedingungen.
Sperling verweist darauf, dass alles noch schlimmer hätte kommen können. „Immerhin sind wir weiter Bundesstützpunkt Nachwuchs. Das ist unser Rettungsanker." Dadurch konnte der Status B-Sportart für Leipzig erhalten bleiben, es fließen weiter Bundesmittel für die Wasserfläche, die aber für eine komplette Saison nicht reichen. Gespräche auf politischer Ebene würden laufen. Die Entwicklung sehen auch Vertreter anderer Sportarten mit Sorge. Kanu-Landestrainer Alexander Schuck meint: „Schuld sind im Schwimmen nicht Sportler oder Trainer. Es liegt am System. Die Verantwortlichen sollten sich mal Rat von außen holen, das habe ich auch gemacht. Im Kanu hält sich das Präsidium aus dem Leistungssport komplett raus."

Frank SchoberfsLVZ2013-04-24

Schwimmer holen drei Medaillen in WetzlarEine Woche vor den deutschen Meisterschaften der offenen Klasse waren die Masters-Schwimmer mit ihren internationalen deutschen Titelkämpfen auf den Langstrecken in Wetzlar in Aktion. Dabei errangen die Aktiven des Postschwimmvereins Leipzig einen kompletten Medaillensatz. Deutscher Meister wurde Dirk Schlegel (AK 30) über 200 m Brust in 2:33,61 min. Silber holte Gregor Spengler über 200 m Rücken in 2:32,01 min. Bronze ging an Xandrine Osmers (AK 40), die über 400 m Freistil in 5:14,12 min glänzte.fsLVZ2013-04-24


Mit einer Rumpfmannschaft starteten am Wochenende die Masters bei den Deutschen Meisterschaften „Lange Strecke“ in Wetzlar und eröffneten damit die Meisterschaftswochen.
 
Nach 2009 und 2010 sicherte sich Dirk Schlegel in einem tollen Finish den dritten Meistertitel über 200m Brust in der Altersklasse 30.  Den Medaillensatz für unseren Verein komplettierten Gregor Spengler mit Silber über 200m Rücken in der AK 50 und Xandrine Osmers mit der Bronzemedaille über 400m Freistil in der AK 40.
 
In dieser Woche steigen dann die 125. Offenen Deutschen Meisterschaften in Berlin. Auch hier werden wieder zahlreiche Sportlerinnen und Sportler aus unserem Verein an den Start gehen und um Bestzeiten, Finalteilnahmen und vielleicht eine Medaille kämpfen.
 
Herzlichen Glückwunsch unseren Masters und viel Glück unseren Teilnehmern in Berlin!



 

Am 15. April 2013 bleibt die Geschäftsstelle unseres Vereins
geschlossen.

Mit sportlichen Grüßen


Uwe Bodusch

Vorstandsvorsitzender



 Hier findet Ihr alle Informationen zum diesjährigen Messesprintpokal 2013:

Die teilnehmenden Vereine:
http://www.postsvleipzig.de/files/MSP13_VER.pdf

Der Zeitplan:
http://www.postsvleipzig.de/files/MSP13_ZP.pdf

…und die Meldeergebnisse:
http://www.postsvleipzig.de/files/MSP13_ME.pdf


Ergebnise:

– Gesamtprotokoll


– Medaillenspiegel


– Mehrkampfwertung


Meeting Rekord für SSG-Talent in RegensburgNicht nur der gesundheitlich angeschlagene Weltrekordler Paul Biedermann stellte dieser Tage in Leipzig fest: Bis zur WM-Qualifikation in Berlin sind es nur noch sieben Wochen, die letzte Phase der DM-Vorbereitung beginnt. Für den Leipziger Nachwuchs geht es in Berlin vor allem darum, den Abstand zur Spitze zu verkürzen. Auf dem Weg dorthin gelang den SSG-Schwimmern von Trainer Dirk Franke beim Meeting in Regensburg gegen Konkurrenz aus sechs Nationen das eine oder andere Ausrufezeichen.
So überragte der 16-jährige Tommi Wolst mit einem neuen Veranstaltungsrekord über 200 m Rücken. Für seine 2:06,56 Minuten kassierte der Sportgymnasiast erstmals ein ordentliches Preisgeld. Er steuerte allein fünf der 38 Leipziger Erfolge bei. Die Prämie für die punktbeste Leistung erkämpfte sich Sprintspezialist Philipp Sikatzki für seine 26,28 Sekunden über 50 m Rücken knapp vor Tobias Horn, der über 400 m Freistil überragte. Juliane Reinhold gewann bei ihrem ersten größeren Auftritt nach längerer Ausbildungs- und Krankheitspause den Mehrkampf aller 50-Meter-Strecken vor Saskia Donat.
Tommi Wolst hatte dieser Tage Gelegenheit, bei einer Ehrungsveranstaltung für Kadersportler des Post SV den Kontakt zu seinem Heimatverein zu festigen. Der Post-Vorsitzende Uwe Bodusch unterhielt sich lange mit dem SSG-Talent und zeigte sich angetan: „Er ist ein bodenständiger Typ und für seine 16 Jahre sehr reif. Er weiß, wo er herkommt und wo er sportlich hin will. Er hat den Weggang seines Trainers Oliver Trieb im Herbst gut verkraftet und sich in der Jugend-Nationalmannschaft etabliert." Vielleicht schafft der Rückenspezialist als jüngerer Jahrgang im Sommer schon den Sprung zur Junioren-EM.
fsLVZ2013-03-09


Am 23. März 2013 richtet unser Verein den Messesprintpokal des Postschwimmverein Leipzig e.V. aus.Messesprintpokal am 23. März 2013

Am 23. März 2013 richtet unser Verein den Messesprintpokal des Postschwimmverein Leipzig e.V. aus. Da wir auch
für die Verpflegung am Wettkampftag sorgen wollen, möchten wir Euch ganz herzlich um Eure Unterstützung beim
Kuchenbasar bitten.

Wer uns also helfen will und eine Kuchen backen will, meldet sich bitte bis zum 20. März 2013 bei:

Franka Dahlke

E-Mail: physio_dahlke@gmx.de

Für Eure Unterstützung bedanken wir uns bereits im Voraus.

An dieser Stelle möchten wir uns bei den zahlreichen Helfern bedanken, die bereits im Vorfeld ihre Unterstützung
bei dieser Veranstaltung zugesagt haben.


Die diesjährige Teilnahme am 34. Mastersschwimmfest um „Goslarer Adler“ könnte in kürze so beschrieben werden: „Unsere Mannschaft war noch nie so groß und noch nie so erfolgreich!“
Etwas ausführlicher soll das super Ergebnis, was mit einer guten Vorbereitung von Dirk Schlegel und Heike Händel angebahnt wurde, aufgezeigt werden.
10 mögliche Pokale wurden „ausgeschwommen“, 6 gehen für ein Jahr zu uns Postlern, 2 weitere bleiben auch in Leipzig – beim SSV Leutzsch.
Trotz krankheitsbedingter Ausfälle endeten alle 15 Staffeln des Post-SV mit dem Sieg. In den Einzelwettbewerben konnten 30 Siege, 14 x Platz 2 und 7 x Platz 3 erkämpft werden. Unsere „ neuen“ Postler Sarah Dinger und Marco Meißner trumpften mit Einzelsiegen und guten Staffelzeiten. Nach mehreren Jahren Wettkampfpause fand Jan Zierold zu alter, guter Form zurück.
Gregor Spengler überzeugte erneut auf den Rückenstrecken. Er schlug jeweils mit neuer deutscher Rekordzeit für die AK 50 an (100 Rücken 1:04,20 / 50 R 0:29,87) und erhielt dafür auch den Pokal für die punktbeste Leistung.

Pokale für punktbeste Wertung der Staffelwettbewerbe:

4 x 50 m Freistil Männer AK 120 1:41,06
Jörg Färber/ Dirk Schlegel/ Martin Hohlweg/ Marco Meißner

4 x 50 m Lagen Frauen AK 160 2:29,22
Anke Neitzel/ Jeannette Busch/ Heike Händel/Xandrine Osmers

4 x 50 m Lagen Männer AK 120 1:53,21
Marco Meißner/ Dirk Schlegel/ Jörg Färber/ Martin Hohlweg

4 x 50 m Freistil mix AK 100 1:47,74
Jörg Färber/ Tanja Starke/ Sarah Dinger/ Martin Hohlweg

4 x 50 m Lagen mix AK 120 2:04,21
Marco Meißner/ Dirk Schlegel/ Tanja Starke/ Sarah Dinger

In der Gesamtwertung Frauen ging zum 1. Mal der Sieg und damit Pokal an uns.

Zum Team gehörten:
Marta Swiatlon, Sarah Dinger, Paulin Wendler, Tanja Starke, Jeannette Busch, Anke Neitzel, Xandrine Osmers und Heike Händel

Die Männer belegten hinter SSV Leutzsch den 2. Platz.

Es schwammen:
Martin Hohlweg, Dirk Schlegel, Jörg Färber, Henry Zacharias, Marco Meißner,Nils-Torsten Hoedt, Jan Zierold, Gregor Spengler, Tosten Wolf und Thomas Buchmann

Die Vereinsgesamtwertung ging zum 1. Mal an den Post-SV!

Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer!