Post wir für seine Nachwuchsförderung ausgezeichnet
Im Rahmen des Schwimmfestes unter`m Tannenbaum wurde der Postschwimmverein Leipzig e.V. für seine sehr gute Nachwuchsförderung vom Sächsischen Schwimmverband e.V. ausgezeichnet. Mario Rudolph nahm stellvertretend für unseren Verein die Auszeichnung entgegen, bei der der Post SV den zweiten Platz aller Nachwuchsstützpunkte in Sachsen belegte. Nach zwei dritten Plätzen in den letzten beiden Jahren war dies eine Steigerung und auch der Abstand zum siegreichen Chemnitzer SC konnte deutlich verringert werden.
Wir bedanken uns bei allen Sportlern und Trainern, die für dieses positive Ergebnis gesorgt haben.

Fünf Nachwuchsschwimmer aus unserem Verein hatten sich für den 10-Länderkampf am vergangenen Wochenende in Berlin nominiert. Dabei starteten sie für die Auswahl des Sächsischen Schwimmverbandes e.V., der mit einer insgesamt 31 Sportler umfassenden Mannschaft an den Start ging.
Für die beiden achtjährigen Mädchen Josefine Fischer und Sophie Knauf war es der erste große Wettkampf in der sächsischen Auswahl. Beide konnten sich mit beachtlichen Leistungen für weitere Wettkämpfe empfehlen und werden im nächsten halben Jahr versuchen, den Sprung auf die Leipziger Sportschulen zu schaffen.
Für die weiteren drei Nachwuchsschwimmerinnen Isabell Ramolla, Antonia Flick und Sarah Pfahl war die Qualifikation ein weiterer Beweis für die gute
Trainings- und Wettkampfform, die sie sich in den letzten Wochen und Monaten erarbeitet hatten. Alle drei Mädchen glänzten mit gute Zeiten und tollen Bestzeiten.
Herzlichen Glückwunsch!!!
Wir wünschen allen Nachwuchswettkämpfern für die kommenden Wettkämpfe viel Erfolg.
Mit sportlichen Grüßen
Der Vorstand

Für unsere Masters waren die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften am vergangenen Wochenende die letzte Station in einem sehr erfolgreichen Jahr 2012. So konnten sie in Freiburg erneut zahlreiche Medaillen aus dem Wasser fischen und eindrucksvoll unter Beweis stellen, dass der Post SV e.V. einer der stärksten Vereine im Mastersbereich ist.
Sieben Gold-, acht Silber- und sechs Bronzemedaillen – so lautete die Erfolgsbilanz! Dazu kamen zwei neue Deutsche Mastersrekorde. Größer Medaillensammler war einmal mehr Gregor Spengler in der AK 50 mit je dreimal Gold und Silber in den Einzelstrecken. Zudem stelle er über 50m Rücken in der AK 50 in der Zeit von 00:29,38 min einen neuen Deutschen Mastersrekord in dieser Altersklasse auf.
Je zweimal schwammen Tanja Starke (AK 25) und Dirk Schlegel (AK 30) mit guten Zeiten knapp am Einzelgold vorbei.
Mit zehn Medaillen in den Staffeln konnten die Masters wiederholt ihre mannschaftliche Geschlossenheit unter Beweis stellen.
Wir können gespannt sein auf das Wettkampfjahr 2013.
Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer!!!

Am 15. Dezember richtet unser Verein das vereinseigene Weihnachtsschwimmfest aus. Da wir auch für die Verpflegung an den Wettkampftagen sorgen wollen, möchten wir Euch ganz herzlich um Eure Unterstützung beim Kuchenbasar bitten.
Wer uns also helfen will und eine Kuchen backen will, meldet sich bitte bis zum 12 Dezember 2012 bei:
Franka Dahlke
E-Mail: physio_dahlke@gmx.de
Zusätzlich benötigen wir für den Verkauf noch drei fleißige Helfer. Diese melden sich bitte ebenfalls bei Franka Dahlke.
Vielen Dank für Eure Hilfe.
Mehrkampf-Siege bei Sachens SchwimmfestBeim traditionellen Schwimmfest unterm Tannenbaum in der Leipziger Uni-Schwimmhalle konnte sich der Leipziger Nachwuchs im Vergleich mit den Talenten des Freistaates erneut gut behaupten. Fünf der neun Mehrkampf-Erfolge blieben in der Messestadt. Seraphine Statovci (8) und Isabell Ramolla gewannen für den Postschwimmverein, Konstantin Mieth (8) und Marvin Lanzke (12) siegten für den SSV Leutzsch. Für Gastgeber SC DHfK war Robert Clauß (11) erfolgreich. Am Start waren 433 Schwimmer aus 28 Vereinen. Zudem wurden die besten Talentstützpunkte geehrt. Hier kamen der Post SV und der SSV Leutzsch hinter dem SC Chemnitz auf die Plätze zwei und drei. Wegen der hohen Mietkosten in der Mainzer Straße wandert der Traditions-Wettkampf 2013 nach Dresden ab.LVZ2012-12-02
Am vergangenen Wochenende war es soweit. Der erste Jahreshöhepunkt in
der neuen Saison stand mit den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in
Wuppertal an. Für Tommi Wolst, Michel Ulrich und Marie Pitruschka war es
die erste Standortbestimmung und gleichzeitig der erste große Wettkampf
unter dem neuen Bundesstützpunkttrainer Dirk Franke.
Der
Paukenschlag der Veranstaltung war sicherlich der neue Deutsche Rekord
über 4x50m Rücken durch die SSG Leipzig. Zum Team gehörte der 16-
jährige Tommi Wolst, der auch in den Einzelstrecken starke Leistungen
zeigte und über 100m Rücken ein B-Finale erreichte. Eine Silbermedaille
gewann Michel Ulrich mit der SSG Staffel über 4x50m Lagen. Michel wird
neben seiner leistungssportlichen Laufbahn ab 1. Januar 2013 als
Leistungssportkoordinator ehrenamtlich im Post SV fungieren.
Herzlichen Glückwunsch!
Rekordjagd geglückt – Sechs Medaillen und nationale Staffel-Bestmarke für SSG-Schwimmer bei Kurzbahn-DMMit sechs Medaillen kehrten die Schwimmer der SSG Leipzig von den deutschen Kurzbahn-Meisterschaften aus Wuppertal heim. Allein vier Mal Edelmetall ging auf das Konto des für Moldawien schwimmenden Sportgymnasiasten Serghei Golban, der sich zweimal Einzel-Bronze sicherte und an beiden Staffel-Silberplaketten beteiligt war. Absoluter Höhepunkt für die Messestädter war der gelungene Rekordversuch über 4×50 Meter Rücken.
Es war ein wichtiges Lebenszeichen der Leipziger Schwimmer nach der verpassten Olympiateilnahme sowie dem Weggang von Lisa Graf und Tony Wiegmann Richtung Berlin-Neukölln. Als der Hallensprecher in der Wuppertaler Schwimmoper das SSG-Quartett zum angekündigten Rekord-Versuch auf die Startbrücke bat, liefen die Titelkämpfe für die Sachsen bereits wie am Schnürchen, hatte der 34-jährige Stefan Herbst seinen x-ten Titel abgesahnt (diesen teilte er sich über 50 m Rücken erstmals mit zwei zeitgleichen Meistern), freuten sich Saskia Donat, Golban und das Freistil-Quartett der Männer über Edelmetall.
Die Rückenstaffel strafte in der Besetzung Stefan Herbst (34), Serghei Golban (19), Tommi Wolst (16) und Philipp Sikatzki (18) all jene Skeptiker Lügen, die dem SSG-Quartett einen deutschen Rekord nicht zugetraut hatten. Die Skepsis war nicht unbegründet. Schließlich war die Generalprobe am Freitagmorgen schiefgegangen, weil Golban und Sikatzki im Einzel-Vorlauf beim Start von der Beckenwand abrutschten und das erhoffte Finale deutlich verpassten. Zudem hatten die alten Rekordhalter der SG Frankfurt um Weltklassemann Helge Meeuw 2009 die inzwischen verbotenen Hightech-Anzüge getragen. Und keiner konnte die Sprint-Fähigkeiten des jungen Tommi Wolst genau einschätzen. Er vertrat den zurzeit in den USA trainierenden Karl-Richard Hennebach aber glänzend.
Als Startschwimmer Herbst seine Einzelzeit um zwei Zehntel unterboten hatte, keimte Hoffnung auf. Als Golban angeschlagen hatte, meinte sogar der Hallenser Trainer und Chef-Skeptiker Frank Embacher auf der Tribüne zum Leipziger Kollegen Dirk Franke: „Jetzt habt ihr doch eine Chance." Diese nutzte das Quartett konsequent, letztlich holte Franke die vom SSG-Vorstand extra gedruckten Rekord-T-Shirts aus der Tasche und verteilte sie an das glückliche Quartett.
Am Sonnabend landete dann auch die Lagenstaffel mit Brustspezialist Michel Ullrich auf dem Silberplatz, gestern krönte Golban sein Wochenende mit einem dritten Rang auf der olympischen Distanz 100 m Rücken. Stunden zuvor hatte er in einem Ausscheidungsrennen zweier Achtplatzierter über 50 m Freistil um den letzten freien Platz im A-Endlauf wertvolle Körner gelassen. Dieses Rennen verlor der Schützling von Eva Herbst trotz starker Zeit knapp. Aber er hatte dennoch genügend Reserven, um am Nachmittag auf den vier Rückenbahnen seine Medaille vom Vorjahr zu verteidigen.
Seine Trainerin hört Ende des Jahres auf, ihr Fazit in Wuppertal hört sich äußerst positiv an: „Es hat noch einmal Spaß gemacht, weil sich alle ein Bein rausgerissen haben und wir samt Betreuer ein gutes Team waren. Ich habe die vier Tage aber mit gemischten Gefühlen gesehen, weil es das letzte Mal war." Vielleicht ist ihr Sohn ja mit 35 immer noch dabei. Diesmal war er trotz seines „biblischen" Schwimmer-Alters der Schnellste der Rekord-Staffel.lvz2012-11-26
Am Samstag wurde im Rahmen der Sportjugendparty des Stadtsportbundes Leipzig e.V. unser Nachwuchskoordinator Christoph Wippich für sein unermüdliches Engagement in unserem Verein ausgezeichnet.
Mit folgendem Worten wurde Christoph dabei geehrt:
„Mit gerade einmal 16 Jahren hat Christoph Wippich begonnen, beim Post SV Leipzig e.V. am Beckenrand zu stehen. Als Trainer machte sich „Wippi“ schnell einen Namen, fiel auf mit Freundlichkeit, Verlässlichkeit und einer Unkompliziertheit, die wohltuend ist. Sicher auch deswegen hat er sich als Nachwuchskoordinator geradezu aufgedrängt und natürlicherweise empfohlen, nachdem sein Vorgänger Marian Bobe 2010 wegen einem Arbeitsplatzwechsel die Aufgabe nicht mehr ausüben konnte. Wippi war damals gerade einmal 22 und musste sich zwischen 60, mitunter alt gedienten Trainern und Übungsleitern, durchsetzen und begeisterte Trainer wie Eltern gleichermaßen. Als Nachwuchskoordinator ist er verantwortlich für die Sichtung, Gewinnung und Förderung junger Sportler und ist erster Ansprechpartner und Bindeglied für die über 30 Kadersportler des Vereins. Eine anspruchsvolle Aufgabe, deren Gestaltungsspielraum er nutzt. Und da das alles offensichtlich noch nicht genug ist, ist er noch Kampfrichter und Mitglied im Team der Zeitmessanlage des sächsischen Schwimmverbands.
Keine Frage, dass die Aufregung groß war, als es mit einem Studienplatz in Leipzig nicht klappte und er seit 4 Semestern regelmäßig nach Berlin pendelt. Meist mit dem Auto, aber auch manchmal als LKW-Fahrer, um sich das Studium zu finanzieren. Denn Benzin liegt ihm im Blut. In seiner Freizeit bastelt er an alten Schwalben, fährt gern und viel Auto und ist bei der Automobilmesse hier auf dem Messegelände auch als schnittiger Chauffeur anzutreffen. Selbst treibt er beinahe jeden Sport den es gibt, hat neben dem Schwimmen eine Vorliebe fürs Laufen und den Triathlon. Dieses Jahr hat er den Berlin-Marathon in knapp über 4 Stunden absolviert und ist also selbst noch fit wie ein Turnschuh!
Der Post SV Leipzig e.V. bedankt sich ganz herzlich bei Wippi und wünscht ihm privat wie beruflich nur das Beste!“
Vier Medaillen und ein Rekord für SSGPaul Biedermann und Britta Steffen haben bei den deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Wuppertal ihre ersten Freistilrennen gewonnen. Weltrekordler Biedermann siegte über die 200 Meter in 1:43,47 Minuten und blieb damit wie schon beim Weltcup zuvor unter der WM-Norm. Britta Steffen schlug über 100 Meter Freistil nach 52,60 Sekunden an und unterbot ebenfalls die Norm für die Kurzbahn-WM Mitte Dezember in Istanbul. „Der Schritt, unter 52 Sekunden zu kommen, ist schwer, aber ich habe ja noch ein bisschen Zeit", sage Steffen. Auch ihre künftige Trainingskollegin Daniela Schreiber aus Halle/Saale schaffte in 53,11 die WM-Norm.
Ein Kuriosum mit gleich drei Meistern bot das Rennen über 50 Meter Rücken. Lokalmatador Lukas Nattmann, Stefan Herbst (SSG Leipzig) und Jan-Philip Glania (Frankfurt/Main) schlugen zeitgleich in 24,56 an. Herbst: „Coole Nummer." Saskia Donat und Serghei Golban (beide SSG) holten Bronze über 50 Meter Schmetterling. In der 4×50- m-Staffel holte die SSG mit Herbst, Golban, Philipp Sikatzki und Tobias Horn Silber. Der anschließende Rekordversuch mit Tommi Wolst für Horn glückte! Die 1:39,35 unterboten den alten Rekord (1:40,46) klar.lvz2012-11-24
Rekordversuch der SSG-StaffelDie Schwimmer der SSG Leipzig hoffen bei den gestern in Wuppertal begonnenen deutschen Kurzbahn-Meisterschaften auf eine Medaille. „Es wird nicht leicht, da Stefan Herbst nicht mehr so viel trainiert. Vielleicht gelingt uns in einer der Staffeln oder auch im Einzel eine Überraschung", sagte Jirka Letzin, der im Sommer als neuer Sportlicher Leiter der Startgemeinschaft Verantwortung übernommen hat.
Heute Abend haben die SSG-Schwimmer ein besonderes Bonbon geplant: Sie sorgen nach den Endläufen im Alleingang mit einem Rekordversuch über 4×50 m Rücken für Furore. Diese Staffel ist keine DM-Disziplin, musste daher speziell angekündigt werden. „Es wird sehr schwer, da die SG Frankfurt den deutschen Rekord 2009 noch mit Hightech-Anzügen geschwommen ist", so Stefan Herbst, der gemeinsam mit Serghei Golban, Philipp Sikatzki und Tommi Wolst antritt.
Von Athleten-Seite gab es vor DM-Beginn heftige Kritik an der nur mit knapper Mehrheit wiedergewählten DSV-Präsidentin Christa Thiel. Einen Tag nach dem Rundumschlag von Britta Steffen in der „Sport Bild" hat Athletensprecherin Dorothea Brandt die Präsidentin zumindest in Schutz genommen. „Man muss ihr zugutehalten, dass sie ein Workaholic ist", sagte Brandt auf einer Pressekonferenz vor der Kurzbahn-DM. Brandt zeigte aber Verständnis für die Generalabrechnung von Steffen mit der DSV-Führung: „Ich glaube, dass die Kritik von Britta nicht zu 100 Prozent von der Hand zu weisen ist."
Steffen hatte die Ablösung von Thiel gefordert: „Meine Intention ist, jemand an die Spitze zu setzen, der Leidenschaft für den Schwimmsport hat. Diese habe ich bei Frau Dr. Thiel persönlich noch nicht erlebt. Beim DSV hat sich nach London nichts verändert, niemand will Veränderungen." Auch Freistilsprinter Marco Di Carli forderte gestern mit drastischen Worten Veränderungen im Verband. „Ich habe keinen Bock, mir noch zwei oder vier Jahre den Arsch aufzureißen, wenn beim Verband A nicht weiß, was B macht", sagte der Olympia-Sechste.
Im französischen Chartres begann zur gleichen Zeit die Kurzbahn-EM, wo der DSV mit einem jungen Team antritt. Dabei sorgte die jetzt für Berlin-Neukölln startende Leipzigerin Lisa Graf im Vorlauf über 100 m Rücken für eine tolle Bestzeit. In 59,04 s steigerte sie sich um über eine Sekunde und wurde Zwölfte.lvz2012-11-23