30.08.2012 – Senioren fischen 23 Mal Gold aus dem Wasser
Senioren fischen 23 Mal Gold aus dem Wasser23 Sportler, 23 Titel: Die Leipziger Seniorenschwimmer haben bei den 44. Deutschen Meisterschaften der Masters in Dortmund abgeräumt. Die Athleten des SSV Leutzsch holten 19 Medaillen, darunter acht Goldene. Der Post SV kehrte mit 14 Titeln heim und Jürgen Zimmermann vom VfK Blau-Weiß Leipzig fischte als Einzelkämpfer seines Vereins zwei Medaillen aus dem Wasser.
Harald Müller vom SSV Leutzsch holte als ältester Teilnehmer in der AK 90 über 50 Meter Freistil den Sieg. Weitere Goldmedaillen brachten über 50 m Schmetterling Wolfgang Sieber (AK 75) und Günther Kallenbach (AK 70) mit nach Hause. Auch die Staffeln in der AK 320 über 4×50 m Freistil und 4×50 m Lagen sowie in der AK 280 mix über 4×50 m Freistil, 4×50 m Lagen und 4×100 m Lagen gewannen.
Der Post SV Leipzig wertete die Leipziger Bilanz mit neun Staffelsiegen und fünf Einzeltiteln auf. Gregor Spengler gewann über 100 und 50 m Rücken sowie 100 m Freistil, Heike Händel holte Gold über 50 m Schmetterling und Tanja Starke in der gleichen Disziplin über die doppelte Strecke. Staffelsiege hagelte es unter anderem über 4×50 Meter Lagen mix in der AK 80, 100 und 200. Darüber hinaus holten die Post-Schwimmer neunmal Silber, davon fünf im Einzel, und dreimal Bronze, davon vier im Einzel. Ex-Weltmeister Jürgen Zimmermann vom VfK Blau-Weiß steuerte in der AK 70 Gold über 100 m Brust und Silber über 50 m Brust für Leipzig bei.LVZ2012-08-30
Am vergangenen Wochenende fanden die Deutschen Meisterschaften der Masters auf den kurzen Strecken in Dortmund statt. Unsere Masters konnten erneut an die zahlreichen Erfolge der letzten Jahre anknüpfen. Sie errangen auch in diesem Jahr zahlreiche Medaillen und erreichten vordere Platzierungen. Mit der bisher erfolgreichsten Medaillenausbeute unseres Vereins bei einer Masters DM mit vierzehn Gold-, neun Silber- sowie neun Bronzemedaillen wurde der Post SV zudem eine der erfolgreichsten Mannschaften Deutschlands.
Fünf Titel gab es auf den Einzelstrecken, wobei Gregor Spengler in der AK 50 allein drei Medaillen errang. Herausragend war dabei sein erneuter Deutscher Rekord über 50m Rücken in der Zeit von 00:30,62 min. Durch Heike Händel in der AK 50 über 50m Schmetterling und Tanja Starke in der AK 25 über 100m Schmetterling gab es weitere Titel auf den Einzelstrecken.
Einmal mehr waren die Staffeln wieder ein Garant für unser erfolgreiches Abschneiden bei dieser Deutschen Meisterschaft. Ein besonderes Highlight waren dabei die 4x50m Lagen Mix Staffeln, bei denen der Post SV in drei verschiedenen Altersklassen jeweils auf dem oberen Treppchen stand.
Zum erfolgreichen Masters Team, bei dem jeder Teilnehmer mit mindestens einem Titel nach Leipzig zurückkehrte, gehörten:
Heike Händel, Annett Kromrey, Jeannette Busch, Tanja Starke, Stefanie Drechsel, Isabell Fischer, Gregor Spengler, Thomas Buchmann, Dirk Schlegel, Jan David Jäger, Robert Winkler, Tom Beißengroll, Martin Kühn und Martin Hohlweg.
Herzlichen Glückwunsch!!!
Sieben
Sportler aus unserem Verein haben in diesem Jahr den Sprung auf das
Sportgymnasium Leipzig geschafft. Damit stellt der Postschwimmverein e. V. zwei
Drittel der Leipziger Sportler, die in diesem Jahr an das Sportgymnasium bzw.
die Sportmittelschule Leipzig delegiert wurden. Ein besonderer Dank geht an die
Trainerinnen Jeannette Busch, Antje Felten und Sophie Statovci, sowie dem
Trainer Mario Rudolph.
Wir
gratulieren:
Nele Ivenz
Anna Felten
Sina Felten
Jan
Hahnewinkel
Paul Müller
Oskar Noack
Leon
Borkenhagen
zur Aufnahme
auf das Leipziger Sportgymnasium und wünschen Euch für Eure sportliche,
schulische und persönliche Entwicklung viel Erfolg!

10 Jahre Post SVKerstin Kirmes und Heiko Rosenthal fühlten sich bei der Geburtstagsparty zum „Zehnten" des Postschwimmvereins offenbar sehr wohl. Denn die Sportamtsleiterin und der Bürgermeister blieben auch nach ihrem Grußwort noch lange an der Schwimmhalle Nordost und fachsimpelten mit Vereins-Boss Uwe Bodusch, Verbands-Chef Holger Maiwald und deren Mitstreiter noch lange über die (passend zum Wetter) sonnigen und schattigen Seiten des Schwimmer-Daseins in Leipzig. Beide brachten viele lobende Worte mit, denn der Post SV punktet mit Nachwuchs- und Seniorenarbeit sowie Geselligkeit gleichermaßen.LVZ2012-07-18
Tommi Wolst international auf dem PodestDa das europäische Jugend-Festival (Eyof) nur in ungeraden Jahren stattfindet, wären die 14- bis 16-jährigen Schwimmer fast ohne internationalen Saisonhöhepunkt geblieben. Doch der DSV organisierte in Berlin einen Vergleichs-Wettkampf mit Gästen aus Frankreich, Weißrussland, Irland und Litauen. So kam am Wochenende auch das Leipziger SSG-Talent Tommi Wolst zu seinem ersten großen Einsatz für die deutsche Jugend-Nationalmannschaft. Und der Sportgymnasiast zeigte sich begeistert: „Es hat Spaß gemacht, der Zusammenhalt in der Mannschaft war sehr gut. Und wir haben eine tolle Einkleidung bekommen."
Auch mit seinen Leistungen auf der 50-Meter-Bahn des Berliner Sportforums zeigte sich der 16-Jährige im letzten Saison-Wettkampf zufrieden. Über 100 und 200 m Rücken kam er jeweils als bester Deutscher auf Rang drei. In 59,40 Sekunden sowie 2:08,82 Minuten blieb der zweifache deutsche Jugendmeister nur knapp über den Zeiten, die er bei seinem Titelgewinn Ende Mai in Magdeburg erreicht hatte. Mit der Lagenstaffel belegte der Sportgymnasiast Rang zwei. Im Rahmenprogramm der Älteren kamen Caroline Pohle, Tobias Horn und Christian Brox (alle SSG) mehrfach ins Vorderfeld.
Ausgerechnet am letzten Arbeitstag seines Trainers Oliver Trieb hatte Tommi Wolst seinen ersten Auftritt für die DSV-Auswahl. Nach diversen Querelen mit den Funktionären des Landesverbandes hatte der erfolgreiche Nachwuchs-Coach im Januar die fristlose Kündigung erhalten. Danach kam eine große Sympathie-Welle der Sportler, Eltern und Vereine in Gang, mit Hilfe seines Anwaltes blieb der Trainer bis Saisonende im Amt. Tommi Wolst ist enttäuscht über die Trennung: „Leipzig verliert dadurch nicht nur einen sehr guten Trainer, sondern einen sehr wertvollen Menschen. Ich kam mit seiner Trainingsmethodik prima klar und habe ihm meine größten Erfolge zu verdanken." Oliver Trieb, dem ein Angebot aus der Schweiz vorliegt, erreichte mit seinen Sportlern in den vergangenen 16 Jahren zahlreiche Medaillen bei deutschen Meisterschaften, Eyof, Junioren-EM sowie den Olympischen Jugendspielen.LVZ2012-07-17
Vizemeister Wiegmann geht nach Berlin – Der deutsche Vizemeister Tony Wiegmann wechselt zur neuen Saison nach BerlinDer erwartete „Ausverkauf" im Leipziger Schwimmsport hat begonnen. Tony Wiegmann, deutscher Vizemeister über 200 m Brust (2011) und 4×100 m Lagen (2012), hat seinen Wechsel von der SSG Leipzig zur SG Berlin-Neukölln bekanntgegeben. Der Sportsoldat wird künftig im Team von Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen schwimmen. „Neukölln ist ein starker Verein, der mir auch finanziell etwas bieten kann. Zudem sehe ich eine berufliche Perspektive in Berlin. Den Neuköllnern fehlt ein Brustschwimmer. Ich denke, ich kann ihnen in der Bundesliga und den Staffeln helfen", sagte der 21-Jährige: „Es ist traurig, dass in Leipzig kaum Sponsoren den Schwimmsport unterstützen."
Der Blondschopf informierte am Sonnabend Trainerin Eva Herbst. „Sie hat Verständnis", so der Brustspezialist, der seit einem Jahr bei der Bundeswehr in Warendorf trainiert, aber über die Zustände daheim entsetzt ist: „Es spricht nichts gegen einen Umbruch nach Olympia. Aber dass in Leipzig die Trainer rausgehauen werden, geht mir viel zu weit. Denn sie haben gute Arbeit geleistet. Außerdem hätte ich erwartet, dass die Funktionäre mal die Meinung von uns Sportlern einholen." Nach LVZ-Informationen war die Bewerberlage für die Cheftrainer-Position sehr dünn, mittlerweile gilt offenbar ein Flossen-Coach als Cheftrainer-Kandidat.
Der SSG-Vorsitzende Stefan Herbst, zugleich Wiegmanns Staffel-Kollege, äußerte Verständnis: „Ich sehe Tonys Wechsel zwar mit einem weinenden Auge. Aber es ist trotzdem richtig, was er macht, da wir ihm derzeit nichts bieten können." Herbst hatte bereits nach der DM im Mai in Berlin diverse Wechsel kommen sehen und erklärt: „Als Sportler brauchst du die Gewissheit, dass dein Trainer nächste Woche noch dein Trainer ist."
Der Schwimmsport steht vor einer richtungsweisenden Woche, da für Donnerstag der komplette SSG-Vorstand angekündigt hat, seine Ämter niederzulegen. Einige Trainer und Funktionäre suchen heute in einem Gespräch bei Heiko Rosenthal nach einer Lösung. Der Sportbürgermeister hatte am Sonnabend beim zehnten Geburtstag des Postschwimmvereins betont, dass die Stadt weiter hinter dem Schwimmsport steht, auch wenn Olympia in London ohne SSG-Schwimmer über die Bühne geht.LVZ2012-07-16
Neun LVZ-Starter in London – Projekt 12-4-12 schon vor Olympia-Beginn mit einer großartigen BilanzHeute Mittag werden die Leipziger Olympiateilnehmer im Rathaus offiziell nach London verabschiedet. Neun der 14 qualifizierten Athleten schickt in gewisser Weise die Leipziger Volkszeitung ins olympische Rennen. Denn sie wurden in den vergangenen zweieinhalb Jahren im LVZ-Projekt 12-4-12 ideell und materiell unterstützt. Nun wollen diese neun Asse den nächsten großen Schritt gehen und in London ins Finale und womöglich sogar aufs Treppchen gelangen.
2009 hatte eine Jury unter Vorsitz von Kristin Otto, ZDF-Sportjournalistin und sechsfache Schwimm-Olympiasiegerin, zwölf Athleten ausgewählt. Zu diesem Gremium gehörten außerdem Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung, Olympiastützpunktleiter Winfried Nowak, Sportmanager Bernhard Bock und LVZ-Sportchef Winfried Wächter.
„Neun unserer Athleten in London, das ist ein hervorragendes Ergebnis", sagte gestern LVZ-Geschäftsführer Norbert Schmid. „Jetzt drücke ich natürlich allen die Daumen, dass sie ihre Bestleistung erreichen. Ich möchte mich aber auch bei denen bedanken, die es nicht geschafft haben. Auch sie haben großartig gekämpft." Den Sprung nach Londen verpassten aus dem LVZ-Projekt die Schwimmerin Juliane Reinhold sowie die Kanuten Jan Benzien und Robert Nuck.
Angesichts der neun LVZ-Starter zeigte sich auch Kristin Otto sehr zufrieden. „Ich habe es gehofft und jedem gewünscht. Und dennoch bin ich überrascht, dass es so gut gelaufen ist", sagte sie. Finalteilnahmen oder das Erreichen der Endkämpfe wären nun für alle großartige Erfolge, Medaillen die Krönung und Bestzeiten oder Bestwerte klasse. „Auch ich drücke fest die Daumen."
Dass durch die verpasste Qualifikation der erst 18-jährigen Juliane Reinhold keine Leipziger Schwimmerin in London am Start ist, ärgert Kristin Otto nicht. „Alles zu seiner Zeit. Und bloß nicht aufgeben. Das halte ich für sehr wichtig", so die ehemalige Leipzigerin.
Sie kann sich gut vorstellen, wie schwer es sein wird, in London zu den Besten zu gehören. Die Konkurrenz sei in allen Sportarten unglaublich stark. „Ich versuche daher nicht zu viel zu erwarten. Gewiss wird es auch wieder deutsche Überraschungen geben." Vielleicht gehört ein Athlet oder eine Athletin aus dem LVZ-Projekt dazu. Kristin Otto hätte nichts dagegen, will aber keinen Druck erzeugen und wünscht sich: „Dass der Deutschland-Achter seine imposante Siegesserie fortsetzen kann."LVZ2012-07-13
Vier Podestplätze für Juliane ReinholdDie Leipziger Spitzenschwimmerin Juliane Reinhold hat beim internationalen Meeting im 50-Meter-Freibad von Darmstadt einen starken Saison-Abschluss hingelegt. Der Schützling von Oliver Trieb kam bei allen vier Starts aufs Treppchen – ein Sieg blieb der angehenden Landespolizistin bei einer Silber- und drei Bronzemedaillen jedoch knapp versagt. Die 18-Jährige von der SSG war vor allem mit ihrem zweiten Rang über 200 m Freistil in 2:04,70 Minuten recht zufrieden: „Das war meine zweitbeste Zeit seit zwei Jahren." Über 50 m Rücken scheiterte sie in 30,33 knapp an der 30-Sekunden-Marke.LVZ2012-07-11
Schwimmer Sikatzki Staffel-FünfterNach dem etwas enttäuschenden Start in die Junioren-EM der Schwimmer in Antwerpen gelang Philipp Sikatzki (SSG) ein versöhnlicher Abschluss. Mit persönlicher Bestzeit (26,27 Sekunden) belegte er am Sonnabend über 50 m Rücken einen guten sechsten Platz. Mit der Lagenstaffel wurde der 18-Jährige Rückenschwimmer gestern Abend Fünfter. Bei seinen ersten beiden Wettkämpfen über 100 und 200 Meter Rücken war der Leipziger im Vorlauf ausgeschieden.LVZ2012-07-09
Auftakt-Schlappe für Schwimm-Talent – Leipziger Philipp Sikatzki bei Junioren-EM in AntwerpenEtwas enttäuschend verlief gestern für den Leipziger Schwimmer Philipp Sikatzki der Start in die Junioren-Europameisterschaften m belgischen Antwerpen. Über 100 m Rücken schied er im Vorlauf aus, verpasste als bester Deutscher seine angestrebte Bestzeit um sieben Zehntel. Dabei hatte der Rückenspezialist der SSG sich gute Chancen ausgerechnet. „Er hat auf jeden Fall Medaillenchancen", schätzte Bundesstützpunkttrainer Oliver Trieb ein. „Aber auch mit einer Bestzeit wäre ich zufrieden." Sikatzki selbst hatte sich vor seinem Start die Finals über 50 und 100 m vorgenommen. "Über 200 Meter und in der Lagenstaffel muss ich erst mal sehen."
Rückblick. Die SSG-Hoffnung hatte sich im April einen Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen, musste im -Vorfeld der EM kürzer treten. „Aber dank des Höhentrainings kann man ihm doch einen guten Trainingszustand bescheinigen", weiß der Coach. Überhaupt hält dieser viel von seinem Schützling. „Meiner Meinung nach ist Philipp eines der größten Talente in Sachsen seit -längerer Zeit." Er trainiere nicht nur hart und zielstrebig, sondern könne die gegebenen Anweisungen schnell und gut umsetzen. „Das macht den Unterschied." Nicht nur die Bänder-Verletzung hinderte an der optimalen Vorbereitung. So lag Trainer Trieb im Clinch mit Funktionären, schien bereits von seinen Aufgaben entbunden, um nun doch seinen Vertrag bis zum 15. Juli zu erfüllen. „Dass er nicht weitermacht, finde ich nicht gut", sagt Philipp Sikatzki, der als einziger Leipziger in Antwerpen am Start ist.LVZ2012-07-05