08.05.2012 – Herbst verzichtet auf 200 m Freistil

Herbst verzichtet auf 200 m Freistil14 Jahre lang hatte er einen Platz im nationalen Endlauf über 200 m Freistil quasi abonniert, wenn er nicht mal krankheitsbedingt passen musste. Doch an diesem Freitag fehlt der Name Stefan Herbst in der Startliste der deutschen Schwimm-Meisterschaften in seiner Lieblingsdisziplin. Zu Saisonbeginn hatte sich der (fast) 34-jährige Teamchef der SSG Leipzig eigentlich den Angriff auf einen Platz in der 4×200-m-Freistilstaffel in London auf die Fahnen geschrieben. Doch nun reicht die Kraft des dreifachen Olympiateilnehmers nur noch für die kürzeren Distanzen: Herbst startet in Berlin über 50 m Rücken und Schmetterling sowie über 100 m Freistil.

Auch Juliane Reinhold – vor zwei Jahren überraschend Titelträgerin über 400 m Lagen – wird in ihrer damaligen Schokoladendisziplin nicht antreten. Die angehende Landespolizistin, die ihre Erkältung der Vorwoche fast auskuriert hat, konzentriert sich auf die 200 m Lagen und Freistil. Die größten SSG-Hoffnungen ruhen nach den Vorleistungen auf Lisa Graf, die auf den drei Rückenstrecken als eine der vier Schnellsten zu Buche steht. Die 19-Jährige könnte davon profitieren, dass die deutschen Meisterschaften erstmals nicht alleiniger Quali-Wettkampf für Olympia sind. Lisa Graf hatte sich Anfang März für die Europameisterschaften in Debrecen qualifiziert, die zehn Tage nach der DM beginnen. In Ungarn können ebenfalls noch Olympia-Normen geknackt werden.

Weitere Medaillen-Kandidaten sind die Vorjahres-Vizemeister Hannes Heyl (50 m Schmetterling) und Tony Wiegmann (200 m Brust) sowie die SSG-Staffeln. Serghei Golban und Junioren-EM-Kandidat Philipp Sikatzki können nach überstandenen Verletzungen in Berlin starten.Frank SchoberLVZ2012-05-08

Schwimm-DM – Herbst verzichtet auf 200 m Freistil14 Jahre lang hatte er einen Platz im nationalen Endlauf über 200 m Freistil quasi abonniert, wenn er nicht mal krankheitsbedingt passen musste. Doch an diesem Freitag fehlt der Name Stefan Herbst in der Startliste der deutschen Schwimm-Meisterschaften in seiner Lieblingsdisziplin. Zu Saisonbeginn hatte sich der (fast) 34-jährige Teamchef der SSG Leipzig eigentlich den Angriff auf einen Platz in der 4×200-m-Freistilstaffel in London auf die Fahnen geschrieben. Doch nun reicht die Kraft des dreifachen Olympiateilnehmers nur noch für die kürzeren Distanzen: Herbst startet in Berlin über 50 m Rücken und Schmetterling sowie über 100 m Freistil und Schmetterling.

Auch Juliane Reinhold – vor zwei Jahren überraschend Titelträgerin über 400 m Lagen – wird in ihrer damaligen Schokoladendisziplin nicht antreten. Die angehende Landespolizistin, die ihre Erkältung der Vorwoche fast auskuriert hat, konzentriert sich auf die 200 m Lagen und Freistil. Die größten SSG-Hoffnungen ruhen nach den Vorleistungen auf Lisa Graf, die auf den drei Rückenstrecken als eine der vier Schnellsten zu Buche steht. Die 19-Jährige könnte davon profitieren, dass die deutschen Meisterschaften erstmals nicht alleiniger Quali-Wettkampf für Olympia sind. Lisa Graf hatte sich Anfang März für die Europameisterschaften in Debrecen qualifiziert, die zehn Tage nach der DM beginnen. In Ungarn können ebenfalls noch Olympia-Normen geknackt werden.

Weitere Medaillen-Kandidaten sind die Vorjahres-Vizemeister Hannes Heyl (50 m Schmetterling) und Tony Wiegmann (200 m Brust) sowie die SSG-Staffeln. Serghei Golban und Junioren-EM-Kandidat Philipp Sikatzki können nach überstandenen Verletzungen in Berlin starten.Frank SchoberLVZ2012-05-08

Schwimm-Erfolge für SSG-Asse in BerlinKnapp zwei Wochen vor den deutschen Meisterschaften in Berlin testeten die Leipziger SSG-Schwimmer ihre Form und die Bedingungen an der Landsberger Allee. Lisa Graf gewann beim Frühjahrsmeeting des Steglitzer Schwimm-Vereins über 50 und 100 m Rücken (29,49 s und 1:02,69 min) sowie über 100 m Schmetterling (1:02,01). Teamkollege Hannes Heyl war auf der halben Distanz in 24,2 s der Schnellste. Altmeister Stefan Herbst schlug über 100 m Schmetterling in 54,8 s hinter Trainingskollegen Alexander Bakhtiarov (Zypern/54,4 s) als Zweiter an. Tobias Horn blieb über 400 m Freistil als Dritter knapp unter der Vier-Minuten-Grenze. Stine Gabrysiak gewann bei den süddeutschen Meisterschaften in Darmstadt die 100 m Rücken in 1:06,29 min und errang zudem noch zweimal Silber. Einen Rückschlag gab es für die deutsche Lagen-Meisterin von 2010 Juliane Reinhold, die zwölf Tage vor dem nationalen Saison-Höhepunkt krankheitsbedingt aus Berlin abreisen musste.Frank SchoberLVZ2012-04-30

SSG-Starter in Belgien vornTobias Horn von der SSG Leipzig hat bei einem internationalen Schwimm-Meeting in Belgien die 200 m Freistil gewonnen. Der zweifache Junioren-EM-Teilnehmer war rund sechs Wochen vor den deutschen Meisterschaften in 1:53,59 Minuten nicht zu schlagen. Sein für die DSV-Junioren-Auswahl gestarteter Teamkollege Philipp Sikatzki kam über 50 und 200 m Rücken in 26,45 s sowie 2:10,19 min auf die Plätze zwei und drei. Über 100 m Rücken wurde der 17-Jährige wegen Übertauchens der 15-m-Markierung disqualifiziert.

Bei den Frauen schlug Caroline Pohle (SSG) über 100 m Brust als Erste an, in der Gesamtwertung aller Jahrgänge erreichte sie in 1:14,27 min die drittbeste Zeit. Zudem erreichte sie bei den Frauen Platz zwei einer Punktwertung aller Finalplatzierungen. Ramon Klenz (SSV Leutzsch) und Tommi Wollst (SSG) kamen in dieser Wertung in der Jugend auf die Ränge drei und vier. „Es war ein sehr schöner Wettkampf. Wichtig fand ich im Hinblick auf die kommenden Höhepunkte, dass die Sportler Vor- und Endläufe üben konnten", lautete das Fazit von Trainerin Eva Herbst.Frank SchoberLVZ2012-03-28

Schwimmer trauern um Otto SperlingTausende Leipziger haben bei ihm Schwimmen gelernt, hunderte wurden von ihm als Trainer betreut. Otto Sperling, Leipziger Wasserball- und Schwimmtrainer-Legende, ist in dieser Woche im Alter von 81 Jahren gestorben. „Der Leipziger Schwimmsport war Otto stets eine Herzensangelegenheit. Er war immer für alle da. Seine Kollegialität, Hilfsbereitschaft und seine Bescheidenheit – das machte Otto aus. Wir verlieren eine Persönlichkeit", sagte sein langjähriger Weggefährte Dieter Appelt, Pressewart des Sächsischen Schwimm-Verbandes (SSV). Alle drei Kinder von Otto Sperling sind als Trainer und Funktionäre fest im Schwimmsport verwurzelt, Sohn Wolfram führt den SSV seit Jahren als Präsident.Frank SchoberLVZ2012-03-15


Am 24. März 2012 richtet unser
Verein den Messesprintpokal des Postschwimmverein Leipzig e.V. aus. Da wir auch
für die Verpflegung am Wettkampftag sorgen wollen, möchten wir Euch ganz
herzlich um Eure Unterstützung beim Kuchenbasar bitten.

Wer uns also helfen will und eine
Kuchen backen will, meldet sich bitte bis zum 21. März 2012 bei:

Franka Dahlke
E-Mail: physio_dahlke@gmx.de

Des Weiteren suchen wir für den
Verkauf am Wettkampftag noch dringend vier Leute, die sich ebenfalls bei Franka Dahlke melden können.

Für Eure Unterstützung bedanken wir uns bereits im Voraus.


Triumph im Kampf gegen die Uhr – Lisa Graf löst EM-Ticket über 100 m RückenErfolgreiches Wochenende für die Leipziger SSG-Schwimmer. Lisa Graf gewann in Magdeburg nach den 50 auch die 100 m Rücken mit persönlicher Bestzeit. Und diesmal knackte die 19-Jährige in 1:01,93 min um vier Hundertstel die EM-Norm für Mai in Debrecen. Damit schaffte der Schützling von Eva Herbst zum ersten Mal den Sprung zu einer internationalen Meisterschaft. Dies war der Sportgymnasiastin im Juniorenbereich knapp verwehrt geblieben. „Ich war höllisch aufgeregt, weil ich wusste, dass ich es schaffen kann, dass es aber sehr eng wird. Nun bin ich superglücklich“, sagte die Schkeuditzerin nach dem souveränen Erfolg. Aufgrund vieler Absagen hatte ihr etwas die Konkurrenz gefehlt, doch sie triumphierte im Kampf gegen die Uhr und die Schmerzen auf den letzten Metern.

Bedeutet Lisa Grafs EM-Ticket die Trendwende hin zu einem erfolgreichen Sommer für die SSG-Schwimmer? „Die Olympia-Norm bleibt utopisch. Da müsste ich mich ja um fast zwei Sekunden steigern“, sagt die angehende Abiturientin über die Einzel-Pflichtzeit. Doch mit Blick auf die Lagen-Staffel bleibt ihre Olympia-Chance intakt, wobei sie bei den deutschen Meisterschaften im Mai in Berlin einen heißen Rücken-Vierkampf um die maximal zwei Plätze für London erwartet. Bis dahin reist sie noch einmal ins Höhentraining nach Spanien.

Lisa Graf ist froh, dass sie vergangene Woche ihre angehende Angina mit Hilfe der IAT-Ärztin im Keim stoppen konnte. Dennoch war sie fünf Tage nicht im Wasser, was sie zum Glück in Magdeburg kompensieren konnte. Über 200 m fehlte ihr gestern die Kraft, als Dritte blieb sie gut zwei Sekunden über der EM-Norm. Die beiden anderen SSG-Spitzenschwimmer Juliane Reinhold (sie wurde gestern 18) und Stefan Herbst kurieren gerade ihre Infekte aus. Eine frohe Botschaft sendete „Jules“ Freundin Anna-Marie Macht aus Florida: Dort gewann sie Gold bei den US-College-Meisterschaften über 400 Yard Lagen – souverän mit vier Sekunden Vorsprung. Zudem wurde sie Zweite über 200 m Lagen.

Weiter Ergebnisse von Magdeburg, 200 B: 3. Tony Wiegmann 2:18,63. Junioren: Philipp Sikatzki für DSV-Junioren-Auswahl in Belgien nominiert.Frank SchoberLVZ2012-03-12

Masters-Schwimmer räumen in Goslar abDrei Monate vor der Masters-WM an der italienischen Adria-Küste stellten sich die Leipziger Seniorenschwimmer beim Goslarer Adler auf der 25-m-Bahn in ansprechender Form vor. Während der SSV Leutzsch den Pokal für das beste Männer-Team mit nach Hause nahm, freuten sich die Post-Schwimmer über Rang zwei (Männer) und Platz drei (Frauen). Dies bedeutete den Sieg in der Gesamt-Vereinswertung. Gleich drei Leipziger Staffeln standen über 4×50 m Lagen der Männer auf dem Podest. Die siegreichen Leutzscher Jürgen Schubert, Gottfried Kläring, Harald Müller und Wolfgang Sieber schwammen Europrekord in der addierten Altersklasse 320. Prozentual zum Weltrekord kamen die Post-Staffeln der AK 100 und 160 auf die Plätze zwei und drei. Zu den besten Einzelleistungen gehörten die Rücken-Siege des in die Altersklasse 50 aufgerückten Gregor Spengler (Post SV), der über 100 Meter deutschen Rekord erzielte. Diesen verpasste Vereinskollege Jens Lutschin in der AK 45 über 50 m Brust nur knapp.Frank SchoberLVZ2012-03-08

SSG-Schwimmer mit Sorgen vor EM-QualiWenige Tage vor der am Freitag in Magdeburg beginnenden EM-Qualifikation müssen die Leipziger SSG-Schwimmer Juliane Reinhold und Stefan Herbst mit Infekten das Bett hüten. Beide fallen mit hoher Wahrscheinlichkeit aus und wollen nach ihrer Genesung für die deutschen Meisterschaften im Mai neuen Schwung holen. Die Hoffnungen in Magdeburg ruhen auf Rückenspezialistin Lisa Graf, die ebenfalls erkrankt aussetzen musste, und auf Hannes Heyl, der aus den USA heimgeflogen ist, um seine EM-Chance zu wahren. Beim Vorbereitungs-Wettkampf in Halle konnten am Wochenende vor allem Carolin Sperling, Caroline Pohle und Junioren-EM-Kandidat Philipp Sikatzki (alle SSG) überzeugen.Frank SchoberLVZ2012-03-07


Das Amt für Sport teilt mit: Olympiajahr 2012: Leipzig fördert Spitzensport
Die Stadt Leipzig fördert auch im Olympiajahr 2012 wieder ausgewählte Projekte im Nachwuchsleistungssport – im Vergleich zum Vorjahr mit 30.000 Euro mehr. Empfänger sind die leistungssportragenden Sportvereine in den 17 Leipziger Schwerpunktsportarten. Außerdem unterstützt die Kommune den Olympiastützpunkt Leipzig in diesem Jahr mit 182.000 Euro. Diese Mittel fließen in Trainermischfinanzierungen, in Zuschüsse von Trainingsmaßnahmen hiesiger Spitzensportler sowie in die Finanzierung von Bundesfreiwilligendienst von Sportlern am OSP.
„Das ist – gerade im besonderen Olympiajahr 2012 – ein klares Bekenntnis der Sportstadt Leipzig zum olympischen Gedanken“ unterstreicht Sportbürgermeister Heiko Rosenthal.
Den konkreten Summen zur Schwerpunktsportartenförderung liegt eine Matrix mit Kriterien zugrunde, nach der seit sechs Jahren eine Arbeitsgruppe aus Olympiastützpunkt Leipzig e.V., Stadtsportbund Leipzig e.V. und Amt für Sport die Zuwendungen berechnet. Berücksichtigung finden vor allem Status (olympische Programmsportart, -disziplin), Struktur (Anerkennung von Bundesstützpunkt bzw. Bundesstützpunkt Nachwuchs), Kaderzahl und – profil sowie Ergebnisse bei internationalen Meisterschaften.
Der jeweilige Leistungsträger für eine Schwerpunktsportart muss eine Projektkonzeption vorlegen und nach ihr abrechnen. 2012 neu gefördert wird Sitzvolleyball im Behindertensport. Weil Ringen, Kunstturnen und Hockey die Voraussetzungen nicht erfüllen, erhalten diese zum Abschluss des Olympiazyklus letztmalig eine Abfinanzierung Der Stadtrat ist über die Mitglieder des Fachausschusses Sport in die Einzelentscheidungen eingebunden und hat die Fördersummen 2012 in seiner Februar-Sitzung bestätigt.

Die Fördersummen 2012 verteilen sich im Einzelnen wie folgt:

Individualsportarten:
Sportart Fördersumme in Euro
Kanu-Rennsport 45.500,00
Kanu-Slalom 35.000,00
Judo 34.000,00
Wasserspringen 30.000,00
Leichtathletik 30.000,00
Rudern 25.000,00
Schwimmen 17.000,00
Behindertensport-Schwimmen 13.000,00
Rhythmische Sportgymnastik 12.000,00
Radsport 12.000,00
Kunstturnen 5.000,00
Ringen 5.000,00

Sportart Fördersumme in Euro
Mannschaftssportarten:
Handball 19.410,00
Volleyball 10.000,00
Sitzvolleyball/Behindertensport 6.360,00
Fußball, weiblich 6.000,00
Hockey 5.000,00
Gesamtsumme 310.000,00 €
(Hinweis: Die Liste der Schwerpunktartenförderung 2012 wird auch unter www.leipzig.de eingestellt.)