Olympiajahr 2012: Leipzig fördert Spitzensport
Das Amt für Sport teilt mit: Olympiajahr 2012: Leipzig fördert Spitzensport
Die Stadt Leipzig fördert auch im Olympiajahr 2012 wieder ausgewählte Projekte im Nachwuchsleistungssport – im Vergleich zum Vorjahr mit 30.000 Euro mehr. Empfänger sind die leistungssportragenden Sportvereine in den 17 Leipziger Schwerpunktsportarten. Außerdem unterstützt die Kommune den Olympiastützpunkt Leipzig in diesem Jahr mit 182.000 Euro. Diese Mittel fließen in Trainermischfinanzierungen, in Zuschüsse von Trainingsmaßnahmen hiesiger Spitzensportler sowie in die Finanzierung von Bundesfreiwilligendienst von Sportlern am OSP.
„Das ist – gerade im besonderen Olympiajahr 2012 – ein klares Bekenntnis der Sportstadt Leipzig zum olympischen Gedanken“ unterstreicht Sportbürgermeister Heiko Rosenthal.
Den konkreten Summen zur Schwerpunktsportartenförderung liegt eine Matrix mit Kriterien zugrunde, nach der seit sechs Jahren eine Arbeitsgruppe aus Olympiastützpunkt Leipzig e.V., Stadtsportbund Leipzig e.V. und Amt für Sport die Zuwendungen berechnet. Berücksichtigung finden vor allem Status (olympische Programmsportart, -disziplin), Struktur (Anerkennung von Bundesstützpunkt bzw. Bundesstützpunkt Nachwuchs), Kaderzahl und – profil sowie Ergebnisse bei internationalen Meisterschaften.
Der jeweilige Leistungsträger für eine Schwerpunktsportart muss eine Projektkonzeption vorlegen und nach ihr abrechnen. 2012 neu gefördert wird Sitzvolleyball im Behindertensport. Weil Ringen, Kunstturnen und Hockey die Voraussetzungen nicht erfüllen, erhalten diese zum Abschluss des Olympiazyklus letztmalig eine Abfinanzierung Der Stadtrat ist über die Mitglieder des Fachausschusses Sport in die Einzelentscheidungen eingebunden und hat die Fördersummen 2012 in seiner Februar-Sitzung bestätigt.
Die Fördersummen 2012 verteilen sich im Einzelnen wie folgt:
Individualsportarten:
Sportart Fördersumme in Euro
Kanu-Rennsport 45.500,00
Kanu-Slalom 35.000,00
Judo 34.000,00
Wasserspringen 30.000,00
Leichtathletik 30.000,00
Rudern 25.000,00
Schwimmen 17.000,00
Behindertensport-Schwimmen 13.000,00
Rhythmische Sportgymnastik 12.000,00
Radsport 12.000,00
Kunstturnen 5.000,00
Ringen 5.000,00
Sportart Fördersumme in Euro
Mannschaftssportarten:
Handball 19.410,00
Volleyball 10.000,00
Sitzvolleyball/Behindertensport 6.360,00
Fußball, weiblich 6.000,00
Hockey 5.000,00
Gesamtsumme 310.000,00 €
(Hinweis: Die Liste der Schwerpunktartenförderung 2012 wird auch unter www.leipzig.de eingestellt.)
Ein Jahr ist vorbei und der Postschwimmverein Leipzig e.V. hat mit 25 Kadersportlern das Niveau des letzten Jahres gehalten. Ein großer Dank an die Sportler für ihre sportlichen Leistungen und die tollen Ergebnisse im Jahr 2011. Danke an die Trainer, die viele Stunden mit den Sportlern verbracht haben und es sicher nicht immer einfach hatten. In diesem Zusammenhang ein besonderer Dank an Mario Rudolph, Jeannette Busch, Manfred König und Christoph Wippich für die geleistete Arbeit nach dem Tod von Rolf Dube. An dieser Stelle auch ein besonderer Dank an die Eltern, ohne die so vieles nicht möglich wäre, wenn es z.B. um Fahrten zum Training oder zu Wettkämpfen geht.




Juliane Reinhold greift wieder anDer Übergang von den Junioren zu den Erwachsenen ist nicht leicht – und er erfolgt selten reibungslos. Diese Erfahrung hat auch Schwimmerin Juliane Reinhold gemacht. 2010 feierte die Leipzigerin ihre bislang größten Erfolge, sie sammelte Medaillen bei den ersten Olympischen Jugendspielen in Singapur sowie der Junioren-EM. Überraschend errang sie mit 16 Jahren den deutschen Meistertitel bei den Frauen. Im „Seuchenjahr" 2011 wurde sie zweimal von einer Angina aus der Bahn geworfen. Zudem forderte die Ausbildung bei der Landespolizei ab Herbst vier Monate lang ihre ganze Kraft.
Doch es geht aufwärts im Wasser. Das Grundlagentraining zu Jahresbeginn in Südafrika beginnt sich auszuzahlen, in der ersten Bundesliga heimste sie zuletzt neben Lisa Graf die meisten Punkte für die SSG Leipzig ein und hatte enormen Anteil am fünften Platz in der Meisterrunde. Obwohl das Becken in Darmstadt, wie SSG-Teamchef Stefan Herbst bestätigt, nicht das schnellste ist, verbesserte sich die 17-Jährige gegenüber der Vorrunde auf allen Strecken deutlich.
Die besten Medaillenchancen bei den deutschen Meisterschaften im Mai hat sie nach wie vor auf den Lagenstrecken, doch hier ist die Olympianorm nahezu utopisch hart. „Deshalb konzentriere ich mich wegen der Staffel auf die 200 m Freistil. Aber das machen sehr viele, deshalb wird es ein ganz enges Rennen." Unterstützt wird sie dabei von vielen – auch von der LVZ im Rahmen des 12-4-12-Projektes.
Um die Mini-Chance beim Schopfe zu packen, geht es in wenigen Tagen wieder ins Trainingslager nach Teneriffa. Danach liebäugelt sie mit einem Spezialtraining in der Berliner Höhenkammer – gemeinsam mit dem zehn Jahre älteren Magdeburger Medizinstudenten Helge Meeuw, mit dem sich „Jule" in Südafrika bestens verstand. „Er hat jede Menge Erfahrung. Wir haben uns sehr viel übers Training und Gott und die Welt unterhalten."
Ob und wie lange sie dem Leipziger Schwimmsport erhalten bleibt, steht in den Sternen, da ihrem Trainer Oliver Trieb immer wieder Steine in den Weg gelegt werden und er nach etlichem Hickhack im Sommer als hauptamtlicher Coach aufhört. In Südafrika war sie mit dem Magdeburger Erfolgstrainer Bernd Henneberg, der jedoch selbst nach Olympia in Rente geht. „Die Atmosphäre in der Magdeburger Gruppe fand ich ganz toll. Ich wäre froh, wenn es bei uns in der Schwimmhalle auch so wäre", sagt die gebürtige Jenaerin in ihrer gewohnt offenen Art, mit der sie in der MDR-Serie „Jule am Start" im Juli ein großes Publikum in ihren Bann zog.LVZ2012-02-07
SSG-Teams in Bundesliga auf Plätzen 5 und 9Die Schwimmer der Messestadt nähern sich schrittweise der absoluten deutschen Spitze. Zum Abschluss der ersten Bundesliga steigerten sich die Frauen und Männer der SSG Leipzig gegenüber dem Vorjahr jeweils um einen Platz. Bei der Meisterrunde in Darmstadt kamen die SSG-Frauen gestern auf Rang fünf. Dabei verteidigte die SG Essen ihren Vorjahressieg. Die SSG-Männer starteten in der Abstiegsrunde und belegten im Endklassement den neunten Platz unter zwölf Mannschaften. In der Meisterrunde übertrumpfte die SG Frankfurt/Main gestern noch die bei Halbzeit führende SG Essen.
„Wir können recht zufrieden sein. Sowohl unsere Frauen als auch die Männer haben ihre Punktzahl des Vorjahres gesteigert", sagte die Leipziger Trainerin Eva Herbst. Beide SSG-Teams kamen übrigens hinter dem SV Halle als zweitbeste Ost-Mannschaft ins Ziel. Die meisten Punkte heimsten gestern Lisa Graf und Juliane Reinhold ein. Lisa Graf überzeugte vor allem mit ihren Rücken-Siegen über 100 und 200 m (1:02 und 2:13 min). Juliane Reinhold absolvierte an einem Tag fünf kraftraubende Strecken und steigerte sich über 200 m Freistil und 400 m Lagen auf 2:06 sowie 4:56 min). SSG-Teamchef Stefan Herbst verlor die direkten Duelle gegen Paul Biedermann über 100 m Schmetterling und 200 m Freistil. Beide schwammen eher mittelmäßige Zeiten.
Positiv: Mit dem unmittelbaren Abstiegskampf hatten die Pleißestädter nichts zu tun, obwohl mit Anna-Marie Macht, Hannes Heyl (beide sind in den USA) sowie dem verletzten Serghei Golban drei Leistungsträger fehlten. Der SC Magdeburg stieg als Zwölfter bei den Frauen und als Elfter bei den Männern ab. Zweiter Absteiger sind die Frauen aus Erlangen und die Männer der SG Dortmund.
LVZ2012-02-06
Am 20. Februar 2012 bleibt die Geschäftsstelle unseres Vereins geschlossen.
Marlies war bereits in ihrer Heimatstadt Magdeburg eine aktive Schwimmerin, die auch DDR-Meisterin wurde. Mit ihrer Ausbildung zur Lehrerin für Deutsch und Sport legte sie eine perfekte Grundlage für eine Übungsleiterin.
Nach Ende ihrer Zeit als Leistungssportlerin trainierte sie in der BSG Empor Zentrum und motivierte Jung und Alt, gab Hilfestellungen zur Verbesserung der Leistungen. Schon damals reiste sie mit der Trainingsgruppe zu Masterwettkämpfen und sorgte dann dafür, dass diese Fahrten auch zu kulturellen Ereignissen und Bildungserlebnissen wurden. Seit Anfang der neunziger Jahre und insbesondere auch seit ihrer Pensionierung setzte sie sich ganz intensiv als Übungsleiter ein, wobei ihre hervorragenden pädagogischen Fähigkeiten zum Tragen kamen. Mit ihren Erfahrungen stand sie immer dem Verein zur Verfügung.
Mit dem Fortschreiten ihrer Erkrankung musste sie schweren Herzens ihre Tätigkeit als Übungsleiter und auch das eigene Training aufgeben. Die Verbindung zum und auch das Interesse am Post SV blieb jedoch bis zum Ende erhalten und auch dann gab sie noch uns Übungsleitern viele gute Hinweise.
Mit Marlies verlieren wir ein hervorragende Schwimmerin und eine Stütze des Vereins.
Wir danken Marlies Schubert für ihre langjährigen Aktivitäten für den Schwimmsport in Leipzig und werden ihr ein ehrendes Gedenken bewahren.
Die Trauerfeier fand auf ihren Wunsch im Kreis der Familie und Freunde statt.
Liebe Mitglieder,
die Möglichkeit die neue Vereinseinkleidung zu bestellen endete am 17. Januar 2012. Für alle Mitglieder, die eine Bestellung abgegeben haben, gilt folgende weitere Verfahrensweise.
bis zum 12.03.2012
Die jeweiligen Kosten für die Vereinseinkleidung sind auf folgendes Konto des Postschwimmvereins Leipzig e.V. zu überweisen:
KNr.: 293994001
BLZ: 86070024
Institut: Deutsche Bank
Verwendungszweck: Eigenanteil Vereinseinkleidung 2012
ab dem 19.03.2012, jeweils montags von 14 bis 17 Uhr
Wir bitten um Abholung der bestellten Sachen in der Geschäftsstelle.
Wir bitten Euch, den angegebenen Ablauf unbedingt einzuhalten. Abweichende Bestellungen und / oder Wünsche können leider nicht berücksichtigt werden. Für Rückfragen steht Euch Uwe Bodusch unter 0177-7270697 zur Verfügung.