13.12.2011 – Schwimmer gut in Form unterm Tannenbaum
Schwimmer gut in Form unterm TannenbaumDer Weihnachtsmann schaute vom Beckenrand zu: Zum traditionellen „Schwimmfest unterm Tannenbaum“ wetteiferten die Nachwuchshoffnungen in der Uni-Schwimmhalle. Die Leipziger überzeugten vor allem am dritten Advent. Immerhin siebenmal schafften es die jungen Athleten in den Gesamtwertungen unter die ersten Drei.
Einmal mehr überzeugte der Chemnitzer Justin Speer, der die Gesamtwertung im Jahrgang 1999 mit großem Vorsprung gewann. Mit viermal Gold und einmal Silber wurde Michelle Zehmisch vom Post SV die erfolgreichste Sportlerin der Veranstaltung. Bester Lokalmatador wurde mit zweimal Gold und zweimal Silber Colin Jeremy Pfeiffer von Lok Mitte. In den Einzelwertungen erreichten die Leipziger Vereine insgesamt 16 Mal Gold, 18 Mal Silber und 15 Mal Bronze. „Wir können mit den Leistungen sehr zu- frieden sein“, resümierte Stützpunkttrainerin Kathleen Saborowski.
Die Ersten in der Gesamtwertung qualifizierten sich für ein Trainingslager in den Osterferien. Dort bereiten sich die Schwimmer auf den jeweiligen Saison-Höhepunkt vor. Dieser ist für die Sportlerinnen und Sportler im Jahrgang 1999 der Deutsche Jugendmehrkampf beziehungsweise für die Altersklassen 2000 und 2001 der Süddeutsche Jugendmehrkampf.
Bei der Ehrung der Talentstützpunkte des Jahres waren die Leipziger Vereine gut im Bilde: Der SSV Leutzsch und der Post SV kamen hinter dem siegreichen SC Chemnitz auf die Plätze zwei und drei.LVZ2011-12-13
Am vergangenen Wochenende fand erneut das Schwimmfest
„Unter`m Tannenbaum“ statt.
Der Postschwimmverein Leipzig e.V. war bei diesem Wettkampf
traditionell für die Ausrichtung der Veranstaltung zuständig.
Der Vorstand bedankt sich bei allen Helfern und fleißigen
Kuchenbäckern, die uns beim Gelingen des Wettkampfes in der Vorweihnachtszeit
so toll unterstützt haben.
Ein Dank geht insbesondere an: Franka Dahlke, Thilo
Brandenburg, Christoph Wippich, Heike Händel, Familie Voigt, Martin Kühn,
Jan-David Jäger, Jörg Färber, Annette Kromrey, Michelle Lange, Aileen Kromrey,
Lisa Atlas, Nico Rudolph, Sophie und Marie Freier, Frau Däumischen, Frau
Mathiasschk, Nele Ivenz, Familie Hanewinkel, Familie Müller, Familie Ramolla,
Jeannette Busch und Familie Becherer!
Ein Sonderlob geht auch in diesem Jahr wieder an die
Bäckerei Schladitz für den besten Kuchen der Stadt Leipzig!
Die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Junioren
standen am vergangenen Wochenende in Bonn auf dem Wettkampfprogramm.
Bei der als Staffelwettkampf deklarieren Meisterschaft
konnte das Leipziger Team bei den Mädchen in den Jahrgängen 1994/1995 im Ergebnis
einen sehr guten zweiten Platz erringen. Damit sicherte sich das Team die
Silbermedaille hinter der Siegermannschaft aus Wuppertal.
Zur Mannschaft gehörten u. a. die Postschwimmerinnen Juliane
Reinhold und Marie Pietruschka.
Die Leipziger mussten diesmal auf Anna-Marie Macht
verzichten, die derzeit in den USA ein Auslandsjahr absolviert. An dieser
Stelle schicken wir viele Grüße an Anna-Marie und wünschen weiterhin viel Spaß
und Erfolg in den nächsten Monaten!
Im Rahmen des Schwimmfestes „Unter´m Tannenbaum“, das am vergangenen Wochenende in
Leipzig ausgetragen wurde, wurde der Postschwimmverein Leipzig e.V. für seine
Nachwuchsarbeit in der Saison 2010/2011 vom Sächsischen Schwimmverband e.V.
ausgezeichnet.
Wie
in der Saison 2009/2010 errungen wir erneut den dritten Platz in der
sächsischen Talentestützpunktwertung.
Auf
den Plätzen eins und zwei landeten der SC Chemnitz e. V. und der SSV Leutzsch
e. V.
Christoph
Wippich nahm die Ehrung stellvertretend für den Talentestützpunkt unseres
Vereins entgegen.
Herzlichen Glückwunsch!
Herbst vergrößert Medaillensammlung – Leipziger holt Staffel-Bronze, Britta Steffen gewinnt 100 und 4×50 m FreistilMit der Titelverteidigung hat es (erwartungsgemäß) nicht ganz geklappt. Dennoch konnte Stefan Herbst seine Medaillensammlung bei den Kurzbahn-Europameisterschaften in Stettin weiter aufstocken. Der Leipziger war Schluss-Schwimmer der 4×50-m-Lagenstaffel. Und als der 33-Jährige für die 50 m Freistil ins Wasser sprang, lagen die ersten vier Teams noch dicht beieinander. Den überragenden Italiener Orsi konnte er nicht halten, auch der Russe Fessikow zog noch knapp vorbei. Aber immerhin verteidigte der Freistilspezialist aus Sachsen mit 21,22 Sekunden gegen die fliegenden Holländer den Medaillenrang. Das DSV-Quartett war eine Sekunde langsamer als beim Gold-Rennen vor Jahresfrist in Eindhoven. Doch die damalige Zeit hätte auch diesmal „nur“ zu Silber gereicht.
Gestern erreichte Stefan Herbst sogar das Einzelfinale über 50 m Rücken, wo er starker Achter wurde „Der zehnte Platz im Halbfinale war schon super. Dass ich mich noch einmal steigern konnte, ist umso schöner“, sagte der Chef der Leipziger Startgemeinschaft SSG, der mit 23,99 Sekunden eine neue Bestzeit für die Ära nach den Hightech-Schwimmanzügen aufstellte. Der deutsche Meister Christian Diener aus Cottbus schrammte als Vierter knapp am Podest vorbei. Am morgigen Sonntag hat Sportsoldat Herbst eine weitere Medaillenchance mit der Freistil-Sprintstaffel.
Einen Tag nach dem 400-m-Titel ihres Freundes Paul Biedermann triumphierte gestern auch Britta Steffen über 100 m Freistil. Für die Doppel-Olympiasiegerin war es der erste internationale Titel seit ihrem WM-Doppeltriumph 2009 in Rom. Die Berlinerin gewann in 51,94 s und blieb damit noch einmal sechs Hundertstel unter ihrer bisherigen Weltjahresbestzeit von den deutschen Meisterschaften vor zwei Wochen in Wuppertal. Silber ging an die Dänin Jeanette Ottesen (52,05), Bronze sicherte sich die Britin Amy Smith (52,77). Daniela Schreiber aus Halle wurde Achte (53,82).
„Wir sind auf dem richtigen Weg. Ich wusste, dass es gegen Jeanette knapp wird, aber es ist auch mal schön, den Finger vorn zu haben“, sagte die Berlinerin. Eine Stunde später errangen Britta Steffen und Daniela Schreiber gemeinsam mit Dorothea Brandt (Berlin) und Paulina Schmiedel (Essen) das dritte Gold für die deutsche Mannschaft in Stettin.LVZ2011-12-10
Hier findet ihr Infos zur Veranstaltung:
Hier findet ihr Infos zu den Ergebnissen:
Mit den Staffeln aufs Podest – Für seine zwölfte Kurzbahn-EM ist Stefan Herbst so motiviert wie eh und jeDiese Bilanz macht ihm so schnell keiner nach: Stefan Herbst reist heute zum zwölften Mal in seiner Karriere zu einer Kurzbahn-Europameisterschaft. Der Schwimmer von der SSG Leipzig hat wie immer hohe Ziele: Er will in Stettin mit der Lagen- und Freistilstaffel aufs Podest.
Bei seiner zwölften EM hat Herbst die kürzeste Anreise. Denn die schlappen 140 Kilometer von Berlin nach Stettin legt das deutsche Team heute in knapp zwei Stunden mit dem Bus zurück. Es hätte nicht viel gefehlt, und der 33-Jährige wäre sogar auf 15 Kurzbahn-Europameisterschaften gekommen. Doch 1997, als er erstmals deutscher Meister über 50 m Freistil wurde, fiel die EM wegen der im Januar in Australien stattfindenden WM aus. Ein Jahr später absolvierte er bei der DM zehn Starts, so dass in den Finals die Frische fehlte: Um neun Hundertstel verpasste er die Norm für Sheffield. Und 2005 schaffte er über 200 m Freistil die EM-Richtzeit, wurde als Drittplatzierter aber nicht mit nach Triest genommen.
Diesmal konzentrierte er sich ganz auf die 50 m Freistil. Und das Konzept ging auf. Der vierte Platz reichte für die Kraul-Sprintstaffel und war zugleich der „Türöffner" für weitere Starts in Polen, so im Einzel über 50 m Rücken. Gestern arbeitete er mit Athletik-Coach Hagen Pietrek noch einmal an der Schnellkraft, gleich zum EM-Auftakt will Stefan Herbst am Donnerstag fit sein und über 4×50 m Lagen seinen Titel verteidigen.
„Es wäre witzig, wenn ich diesmal Schmetterling schwimmen würde. Als Rücken- und Kraulschwimmer habe ich mit der Lagenstaffel ja schon einmal gewonnen." Doch ob die Teamleitung ihm diesen Gefallen tut, ist unklar. Denn taktisch wäre es gewiss von Vorteil, wenn Weltrekordhalter Steffen Deibler als „Mr. Butterfly" einen Vorsprung herausholt, damit die Staffel nicht in die Wellen der Konkurrenz gerät. Dann wäre Herbst der abschließende Krauler. Theoretisch könnten beide auch die Positionen tauschen, denn in beiden Stilarten sind sie die aktuelle Nummer eins und zwei im EM-Team.
Auf dem Weg zu seiner vierten Olympia-Teilnahme im Sommer nutzt Herbst die EM als zusätzliche Motivation. Doch eine Bedeutung für die London-Qualifikation hat die Kurzbahn nicht, zumal sich einige DSV-Asse auf der 25-m-Bahn nur sporadisch blicken lassen und auf Stettin verzichten.LVZ2011-12-06
DM-Silber für SSG-MädchenTrainer Oliver Trieb sprach von einem tollen Wettkampf für den Schwimm-Nachwuchs. Und er bescheinigte den beiden Leipziger SSG-Teams beim Finale um die deutsche Junioren-Mannschaftsmeisterschaft in Bonn einen unbändigen Kampfgeist. Für die A-Jugend-Mädchen der SSG Leipzig zahlte sich dieser mit Silber aus, während die Jungen am Ende ein wenig geknickt wirkten. Sie hatten alles gegeben, verpassten aber als Viertplatzierte nach 2000 Metern eine Medaille um winzige 16 Hundertstelsekunden.
Die Mädchen mussten kurzfristig auf Patricia Burkhardt verzichten, die im Sportunterricht einen Ball ins Auge bekommen hatte und vom Arzt Startverbot erhielt. So fehlte eine Auswechslerin – ein Quartett bestritt alle fünf 4×100-m-Staffeln. Angeführt wurde das Team von der stark formverbesserten Juliane Reinhold, die als Schluss-Schwimmerin über 100 m Schmetterling beachtliche 1:00,7 min erreichte. Damit schrammte das Quartett im nur hauchdünn am Sieg in dieser Disziplin vorbei. Den Erfolg holten sie aber in der abschließenden Lagenstaffel nach. In der Endabrechnung musste die SSG nur den Wuppertalerinnen den Vortritt lassen.
Bei der männlichen Jugend A gewann Erlangen vor Mainz. Im Kampf um Bronze hatte Köln knapp vor den Leipzigern das bessere Ende für sich. Die SSG-Jungs starteten mit zwei sechsten Plätzen, wobei sie vor allem im Brustschwimmen viel Boden verloren. Diesen Rückstand konnten sie bei der furiosen Aufholjagd nicht mehr wettmachen, obwohl sie die 4×100 m Schmetterling sogar gewannen. Philipp Sikatzki schaffte mit 55,06 s über 100 m Rücken die beste Einzelleistung des Quintetts.
SSG Leipzig: Caroline Pohle, Alisa Fatum, Marie Pietruschka, Juliane Reinhold, Robert Sikatzki, Christian Brox, Daniel Weiß, Max Wehenkel, Philipp Sikatzki.LVZ2011-12-06
Zum zweiten Mal wurden die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften
der Masters ausgetragen. Im Europapark von Berlin ging es für unsere Masters um
den letzten sportlichen Höhepunkt im Jahr 2011.
Für Kathrin Engel und Kerstin Färber war es zugleich das
sportliche Comeback nach einer kurzen Babypause. Beide konnten in gewohnter
Stärke überzeugen und erschwammen jeweils zwei der insgesamt 15 Medaillen.
Jeweils ihren ersten Deutschen Meistertitel für den
Postschwimmverein erkämpften Jana (AK 25) und Thomas Hämmer (AK 30), die über
100m Schmetterling bzw. 50m Rücken nicht zu schlagen waren.
Der schon mehrfach mit Meistertiteln nach Hause gekommene
Jörg Färber gewann in der AK 35 den Sprint über die 50m Freistil.
Den vierten Titel für unseren Verein gab es dann in der
4x50m Freistil Mix Staffel (AK 120-159). Die aus zwei Familien (Familie Hämmer
und Familie Färber) bestehende Staffel schwamm in der Zeit von 01:46,68 min so
schnell wie noch keine andere Staffel unseres Vereins über diese Strecke.
Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer und
Medaillengewinner!
Nachwuchs schwimmt um Team-MedaillenBonn. Mit den beiden A-Jugend-Mannschaften der Mädchen und Jungen startet die SSG Leipzig an diesem Wochenende aussichtsreich bei der Endrunde um die deutsche Mannschafts-Meisterschaft der Schwimmer in Bonn. Dabei handelt es sich um einen Staffel-Mehrkampf in allen Lagen. Vom SSG-Team gehörten Juliane Reinhold, Patricia Burkhardt und Philipp Sikatzki bereits in der Vorwoche in Wuppertal zu den toplatzierten SSG-Staffeln bei der Kurzbahn-DM der Erwachsenen, Sikatzki holte sogar Bronze. Andere SSG-Talente wie Tommi Wolst, Robert Sikatzki, Alisa Fatum und Stine Gabrysiak trumpften zur gleichen Zeit bei den offenen Sachsen-Anhalt-Meisterschaften in Bitterfeld auf.LVZ2011-12-03