Bestellung Vereinseinkleidung 2012


Es ist wieder soweit: 

Wir bestellen für interessierte Mitglieder eine neue Vereinseinkleidung. Folgende Eckpunkte sind dabei wichtig und von Euch unbedingt zu beachten:

30.11.2011

Der Bestellschein mit den Preisen der Vereinseinkleidung sowie der Gesamtkatalog der Arena Team-Line 2012 ist auf der Startseite unserer Homepage www.postsvleipzig.de zu finden.

 

05.12., 12.12., 19.12.2011 und 02.01., 09.01., 16.01.2012

jeweils 13.30 bis 17.30 Uhr 

Es besteht die Möglichkeit der Anprobe der Vereinskleidung in der Geschäftsstelle.

 

bis zum 17.01.2012

Es besteht die Möglichkeit zur Bestellung der Vereinseinkleidung per Bestellschein. Dieser muss

per Mail an info@postsvleipzig.de,

per Fax an 0341-9839668 oder

per Post an unsere Vereinsadresse gesendet werden.

 

bis zum 12.03.2012 

Die jeweiligen Kosten für die Vereinseinkleidung sind auf folgendes Konto des Postschwimmvereins Leipzig e.V. zu überweisen:

KNr.:                                       293994001

BLZ:                                        86070024

Institut:                                   Deutsche Bank

Verwendungszweck:               Eigenanteil Vereinseinkleidung 2012

 

ab dem 19.03.2012, jeweils montags von 14 bis 17 Uhr

Wir bitten um Abholung der bestellten Sachen in der Geschäftsstelle.

 

Wir bitten Euch, den angegebenen Ablauf unbedingt einzuhalten. Abweichende Bestellungen und / oder Wünsche können leider nicht berücksichtigt werden. Für Rückfragen steht Euch Uwe Bodusch unter 0177-7270697 zur Verfügung.


Stefan macht das Dutzend voll – SSG-Schwimmer Herbst qualifiziert sich zum zwölften Mal für die Kurzbahn-EuropameisterschaftenSechs Medaillen – dreimal Silber und dreimal Bronze – brachten die Männer der SSG Leipzig von den deutschen Kurzbahn-Meisterschaften der Schwimmer aus Wuppertal mit. Teamchef Stefan Herbst führte beide Staffeln aufs Podest und errang solistisch zweimal Edelmetall auf den Sprintstrecken. Doch am wichtigsten war ihm sein keineswegs undankbarer vierter Platz über 50 m Freistil: In diesem letzten Rennen am Sonntag machte er das Dutzend voll: Der 33-Jährige qualifizierte sich zum zwölften Mal seit 1999 für die Kurzbahn-Europameisterschaften, die Mitte Dezember im polnischen Stettin stattfinden.

Dabei begannen die Titelkämpfe in der Schwimmoper für die SSG Leipzig mit einer Hiobsbotschaft, Trainerin Eva Herbst sprach sogar von einem Schock: Rückenspezialistin Lisa Graf, die voller Hoffnungen, aber mit einem Kratzen im Hals an die Wupper gefahren war, konnte nicht teilnehmen. Als Teamarzt Sascha Pietruschka nach dem Einschwimmen die vereiterten Mandeln der 19-Jährigen sah, sprach der Doc ihr ein striktes Startverbot aus. Dabei hatte die Sportgymnasiastin ihren ebenso erwartungsfrohen Eltern gerade Dauerkarten fürs Wochenende gekauft – das Trio trat am Freitag schweren Herzens die Heimreise an.

Damit waren die Leipziger Frauen stark geschwächt, zumal Juliane Reinhold aufgrund ihrer Ausbildung bei der Polizei erwartungsgemäß noch nicht wieder in der Spitze mitmischen konnte. Zwar schafften Sprinterin Saskia Donath den Sprung in die Finals und beide Staffeln Rang fünf. Für Edelmetall mussten die Herren sorgen. In den Männer-Quartetts setzte sich der Generationswechsel fort. Diesmal holten Tobias Feigl (18) und Philipp Sikatzki (17) ihre ersten Medaillen bei den Erwachsenen. Letzterer zeigte mehrere tolle Rennen, stand über 50 m Rücken erstmals im A-Finale und zahlte als Startschwimmer der Lagenstaffel Lehrgeld. Er rutschte beim Start von der Beckenwand ab und verlor fast eine Sekunde.

Da zudem Brustschwimmer Tony Wiegmann den Wechsel verschlief, schwammen die als Gold-Kandidat gehandelten Messestädter hinterher. „Ich hatte nicht mehr an eine Medaille geglaubt", sagte Eva Herbst: „Aber das war kämpferisch ganz stark, was unsere beiden Schlussschwimmer gezeigt haben." Damit meinte sie neben Sohn Stefan vor allem Serghei Golban. Der 18-Jährige führte das Quartett noch auf den Bronzerang und holte tags darauf über 100 m Rücken – hier war er sogar Vorlauf-Schnellster – als Dritter seine erste Einzelmedaille, wobei er das Fehlen einiger Favoriten nutzte. Dennoch war Golban nicht zufrieden: „Ich wollte noch schneller schwimmen. Leider habe ich über 50 m Schmetterling Wende und Anschlag nicht gut erwischt." Da sich seine Einbürgerung weiter verzögert, peilt er nun Olympia für sein Heimatland Moldawien an. Aufgrund seines Trainingsrückstandes wegen einer Verletzung im Sommer verzichtet er auf den Start in Stettin: „Ich will lieber trainieren – das ist mir wichtiger."

Bei aller Verjüngung: Eine SSG-Staffel ohne Stefan Herbst ist nach wie vor nicht vorstellbar. Seit 1997 gehört er zur deutschen Spitze. Mit dem Teamgeist der SSG-Schwimmer war er sehr zufrieden. Dass Sikatzki und Wiegmann im Lagen-Quartett Fehler machten, nimmt er ihnen nicht krumm: „Es ist besser, sie machen diese Erfahrungen im Verein, als später mal in der Nationalmannschaft," Apropos: Zwei weitere Nominierungen wurden gestern bekannt: Tobias Horn reist im Dezember mit den DSV-Junioren nach Portland in die USA, Philipp Sikatzki ins slowenische Maribor. Seine Ausgangsposition für die Junioren-EM im Sommer hat sich damit weiter verbessert.Frank SchoberLVZ2011-11-29


am 10. und 11. Dezember richtet unser Verein
das schon traditionsreiche Schwimmfest unter`m Tannenbaum aus. Da wir auch für
die Verpflegung an den Wettkampftagen sorgen wollen, möchten wir Euch ganz
herzlich um Eure Unterstützung beim Kuchenbasar bitten.

 

Wer uns also helfen will und eine Kuchen
backen will, meldet sich bitte bis zum 7. Dezember 2011 bei:

 

Franka Dahlke

 

E-Mail: physio_dahlke@gmx.de

 

 

Vielen Dank für Eure Hilfe 


Medaillen für SSG-SchwimmerBritta Steffen ist wieder auf Erfolgskurs, Paul Biedermann weiter ohne Konkurrenz: Die deutschen Vorzeigeschwimmer demonstrierten bei den deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Wuppertal ihre Stärke und dürfen bei der EM im Dezember auf weitere Erfolge hoffen. Weltrekordler Biedermann gewann nach den 200 auch die 400 Meter Freistil. In 3:42,57 Minuten blieb er gestern zwar über der EM-Norm und zweieinhalb Sekunden über der eigenen Weltjahresbestzeit. Als Mitglied des Olympiakaders reichte dem Weltmeister aber schon der Sieg für das Ticket zur Kurzbahn-EM vom 8. bis 11. Dezember in Stettin.

Nach ihrer Weltjahresbestzeit über 100 Meter Freistil siegte Steffen auch über die 50 Meter, knackte die EM-Norm. Sie konnte allerdings in 24,16 Sekunden die Jahresbestmarke der bei der EM pausierenden Schwedin Therese Alshammer nicht gefährden. „Ich wollte unter 24 Sekunden schwimmen, aber das ist okay. An den Wenden müssen wir noch arbeiten", sagte die 28-jährige Berlinerin vier Monate nach dem WM-Desaster von Shanghai. Für die EM bremste sie die Erwartungen. „Ich werde Stettin aus dem vollen Training heraus schwimmen. Wenn ich ähnliche Zeiten wie hier schwimme, wäre das klasse. Ich bin auf dem richtigen Weg."

Rückenspezialist Serghei Golban von der Schwimm-Startgemeinschaft Leipzig schaffte gestern den dritten Rang über 100 Meter Rücken. Christian Diener aus Cottbus holte den Sieg. Für Leipzigs Schwimm-Ass Stefan Herbst reichte es über 50 Meter Freistil nur zu Platz vier.

Bereits am Sonnabend erschwamm er über 100 Meter Freistil aber die Bronzemedaille. Deutscher Kurzbahnmeister über diese Distanz wurde Christoph Fildebrandt von der SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen. Die Männer-Staffel mit Herbst, Philipp Sikatzki, Tony Wiegmann und Serghei Golban landete über 4×50 Meter Freistil auf Platz drei. Sie musste sich den Schwimmern aus Essen und Frankfurt geschlagen geben.

Am ersten Turniertag konnte Herbst zwei Silbermedaillen feiern. Am Freitag zeigte er über 50 Meter Rücken und 50 Meter Freistil starke Leistungen. Auch die Staffel erschwamm an dem Tag Silber: Über 4×50 Meter Lagen waren nur die Schwimmer aus Frankfurt schneller.Frank SchoberLVZ2011-11-28

Biedermann siegt, Herbst ZweiterLeipzig. Der Hallenser Paul Biedermann erschwamm am zweiten Tag der deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal die Goldmedaille über 200 Meter Freistil. Für den 33-jährigen Stefan Herbst aus Leipzig reichte es gestern über 50 Meter Rücken und 50 Meter Freistil zu Silber. Die Staffel der Schwimm-Startgemeinschaft Leipzig mit Herbst, Serghei Golban, Tobias Feigl und Tobias Horn erkämpfte über 4×50 Meter Freistil den zweiten Rang. Nur die Staffel der SG Frankfurt war schneller.Dominik BathLVZ2011-11-26


DIE
SSG LEIPZIG e.V.

Für
die Schwimm-Start Gemeinschaft Leipzig e.V. (SSG) starten die Kadersportler ab
D-Kader-Status aller relevanten Leipziger Schwimmvereine. Die SSG ist damit
seit September 2008 der leistungsstarke Zusammenschluss aller Spitzenschwimmer
und ist ehrenamtlich organisiert.

Für
die Erledigung, Steuerung und Überwachung der finanziellen Aufgaben wird ab
sofort ein

Vorstand für
Finanzen (ml/wbl.)

gesucht.

 

IHRE
AUFGABE

Als
Vorstand für Finanzen sind Sie für die finanzielle Abwicklung der Wettkämpfe
und Trainingslager verantwortlich. Dies
beinhaltet die Jahresliquiditätsplanung auf Grundlage der von den Trainern
erstellen Wettkampf- und Trainingslagerplanung für das jeweilige Kalenderjahr.
Ferner gehört die Überwachung und Buchung von Eigenanteilen, Vorschüssen, Anzahlungen, Meldegeldern und
Erstattungen von Auslagen zu Ihren Aufgaben. Eine
zeitnahe Abrechnung der Wettkämpfe und Trainingslager gegenüber den
Stammvereinen und eine jederzeitige Transparenz
der Buchhaltung ist dabei gewährleistet.

Weitere
Aufgaben sind die Kontrolle der ordnungsgemäßen Verwendung der
Projektfördermittel, Sponsoren, Fördermittel SSV/OSP/LSB. Des Weiteren ist am
Jahresende ein Jahresabschluss und aller drei Jahre eine Steuererklärung zu
erstellen

Als
Arbeitsmittel steht Ihnen ein Laptop zur Verfügung. Sowohl das Trainerzimmer in
der Schwimmhalle Mainzer Str. als auch der
Vereinsraum des Vesch e.V. Am Sportforum kann genutzt werden. Eine
Aufwandsentschädigung kann gezahlt werden.

IHR
PROFIL

Sie
sind schwimmbegeistert und haben Organisationstalent. Sie sind zuverlässig,
arbeiten nach transparenten Kriterien der Buchführung und haben idealerweise
einen Finanz-, Steuer bzw. Bankenhintergrund.

Sie
wollen gemeinsam mit dem Vorsitzenden der SSG sowie dem Vorstand für Sport die
Startgemeinschaft entwickeln und professionalisieren.

IHR
KONTAKT

Schwimm-Startgemeinschaft
Leipzig e.V.
Am Sportforum 3
04105 Leipzig
Vorsitzender Stefan Herbst

Tel.:    
0177 – 8584827
E-Mail:   stefan.herbst@ssg-leipzig.de



 Am 21. November 2011 bleibt die Geschäftsstelle unseres
Vereins geschlossen.

Der schwere Weg nach London – Leipziger Schwimmer wollen sich auf der Kurzbahn Selbstvertrauen holenDie Aussichten der Leipziger Schwimmer, 2012 bei den Olympischen Spielen in London vertreten zu sein, sind nicht besonders groß. Das wissen die Trainer Eva Herbst und Oliver Trieb ebenso wie die besten SSG-Athleten Lisa Graf, Juliane Reinhold sowie Stefan Herbst und Tony Wiegmann selbst am besten. Doch von Selbstaufgabe ist in der Uni-Schwimmhalle dieser Tage nichts zu spüren. Eine Chance gibt es im Leben immer – und genau diese will das Quartett beim Schopfe packen.

Also wird eifrig trainiert, um schon am Wochenende bei den sächsischen Kurzbahn-Meisterschaften in Riesa und in zwei Wochen bei den nationalen Titelkämpfen auf der 25-m-Bahn in Wuppertal die erste Saisonphase mit einem Erfolgserlebnis abzuschließen. Einen zusätzlichen Hoffnungsschimmer gibt es für die Leipziger Schwimmer nach der verpassten WM in Shanghai: Die Olympia-Normen, die derzeit beim DOSB in Frankfurt zur Bestätigung liegen, fallen aller Voraussicht nach moderater aus als die diesjährigen Knaller-Pflichtzeiten für die WM. Was Eva Herbst nur begrüßt: „Von härteren Normen allein werden die deutschen Schwimmer auch nicht schneller." War für den Flug nach Shanghai Platz elf der Weltbestenliste Voraussetzung (bei den Leichtathleten reichte für Daegu oftmals Rang 20 der Welt), gilt nun für Olympia Rang zehn der WM. Und bei einem Saison-Höhepunkt wird bekanntlich in der Breite nicht das Niveau erreicht wie bei Hunderten Meetings in zwölf Monaten.

Dennoch führt der Weg nach London für die besten sächsischen Schwimmer in erster Linie über die Staffeln. „Die besten Chancen von uns hat Lisa. Vielleicht reicht ja Platz zwei über 100 m. Bei den letzten drei Olympischen Spielen wurden immer zwei Rückenschwimmerinnen für die Staffel mitgenommen", sagt der SSG-Chef Stefan Herbst über Lisa Graf, die in dieser Saison unter anderem mit zwei DSV-Höhentrainingslagern neue Reize setzt. Das erste im September, so Eva Herbst, habe gut angeschlagen. „Außerdem spürt man bei Lisa, dass sie noch bewusster trainiert als früher. Und bisher ist sie auch gesundheitlich stabil. Das war nicht immer so", meint die 60-Jährige, die von 1996 bis 2008 stets mindestens eines ihrer Kinder Sabine und Stefan zu Olympia brachte. Nach einem Motivationstief unmittelbar nach Peking sei sie selbst wieder angriffslustig: „Es ist mal ganz gut, dass es nicht in erster Linie um die eigenen Kinder geht."

Doch auch Sohn Stefan kämpft um seine vierte Olympia-Teilnahme. „Ich weiß, dass ich nochmal Bestzeit schwimmen muss. Wozu es reicht, muss ich dann abwarten." Nach einem Ausflug auf die 50 und 100 m Rücken konzentriert sich der 33-Jährige wieder auf seine Schokoladen-Disziplinen 100 und 200 m Freistil: „Da sind die Chancen größer. Der Wechsel auf Rücken tat aber gut. Jetzt bin ich im Training wieder viel motivierter, Kraul zu schwimmen." Der Sportsoldat sieht sich psychisch im Vorteil: „Der Wille ist groß wie immer. Aber ich muss niemandem mehr etwas beweisen, kann die Sache von daher etwas lockerer angehen." Platz vier oder fünf muss er im Mai belegen. Doch mehr als zehn Kraulspezialisten haben das Zeug dazu, mit Paul Biedermann im Sommer 2012 in den DSV-Staffeln zu schwimmen. Stefan Herbst verzichtet nach reiflicher Überlegung auf das Höhentraining: „Drei Wochen in der Sierra Nevada eingesperrt zu sein, ist für mich kein Reiz. Mich motiviert die Sonne in Lanzarote mehr. Außerdem bin ich nach den meisten Höhenlagern der Vergangenheit krank geworden."

Für die vielseitige Juliane Reinhold (Polizei-Ausbildung) und Brustschwimmer Tony Wiegmann (Bundeswehr-Start) kommt es derzeit darauf an, den Abstand zur Spitze so gering wie möglich zu halten, um in der zweiten Saisonhälfte anzugreifen. Und wenn es für das SSG-Quartett mit Olympia nichts wird? „Das kann passieren", sagt Eva Herbst: „Dann greift hoffentlich nicht das Bestrafungs-System." Vielmehr appelliert sie an die Einsicht der (Sport-)Politik, mehr zu investieren. Eines ist ihr jedoch auch klar: „Wenn es klappt, waren alle beteiligt. Wenn es nicht klappt, waren es die Trainer." Doch so weit ist es noch lange nicht. Jetzt geht es erst einmal auf die Kurzbahn. Und da sah die SSG Leipzig im Vorjahr richtig gut aus.Frank SchoberLVZ2011-11-10

Generalprobe für Wuppertal„Wir sind gut in Form und bereit für die nächsten Herausforderungen", sagt Schwimmtrainer Oliver Trieb. Die jungen Kadersportler der Schwimm-Startgemeinschaft Leipzig (SSG) erzielten am Wochen-ende in Bitterfeld beim Vorkampf zur deutschen Junioren-Mannschaftsmeisterschaft solide Ergebnisse.

Mit drei Staffeln reiste die Leipziger Auswahl in die Wettkampfstätte Heinz-Deininger-Sportbad. Den ersten Platz in der Jahrgangsstufe 1994/1995 erreichten Daniel Weiß, Max Wehenkel, Christian Brox sowie die Brüder Robert und Philipp Sikatzki. Die jüngsten Schwimmerinnen der SSG errangen einen starken dritten Platz in der Altersklasse 1998/1999. Ebenfalls einen guten Wettkampf lieferte das Frauenteam der Jahrgänge 1994 bis 1995. „Die Mädels waren alleine in ihrer Altersklasse. Deswegen war die Zeit ihr einziger Gegner", erklärt Coach Trieb.

Der nächste Kraftakt für die Auswahlschwimmer wartet am Wochenende in Riesa bei den Sächsischen Kurzbahnmeisterschaften. Dort gehen auch die erfahreneren Leipziger Athleten an den Start. Stefan Herbst, Juliane Reinhold und Lisa Graf nutzen den Landeswettbewerb zur Vorbereitung auf die deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal. Im Bergischen Land geht es vom 24. bis 27. November auch um die Qualifikation zur Kurzbahn-EM. „In Riesa soll sich das Trio an die Wettkampfgeschwindigkeit gewöhnen", sagt Trainer Trieb. In Wuppertal steht dann die Leistung im Vordergrund.Dominik BathLVZ2011-11-09


Als die MDR-Jump-Reporter Sarah von Neuburg und Lars-Christian Karde Leipzigs Schwimm-Talent Juliane Reinhold fragten, was ihr an Michael Phelps besonders gefällt, da rutschte der 17-Jährigen entwaffnend ehrlich heraus: „Er hat ’nen geilen Arsch.“ Diese Natürlichkeit imponierte den Morning Show-Moderatoren, genauso hatten die MDR-Zuschauer die mehrfache Junioren-Europameisterin im Sommer bereits in der Doku-Reihe „Jule am Start“ kennengelernt. Letzten Freitag weckte das Jump-Team die Polizeischülerin und überraschte sie mit einem Treffen mit Franziska van Almsick beim Weltcup in Berlin. Zwei Stunden nahm sich die Ex-Weltmeisterin Zeit für Jule, beide schwatzten über Gott und die Welt. Am Ende brach Franzi eine Lanze für den Schwimmsport an der Pleiße: Leipzig habe Top-Bedingungen, Jule mit Oliver Trieb einen sehr guten Trainer. Und dass Jule sich zuerst auf ihre Ausbildung und dann wieder auf den Profisport konzentriert, sei genau richtig. Als der weltbeste Schwimmer aller Zeiten nach seinem Lagen-Triumph lächelnd an Jule vorbeiging, da packte sie die einmalige Gelegenheit beim Schopfe: Sie bekam eine ganze Foto-Serie mit dem 14-fachen Olympiasieger, was nur wenigen mit Michael Phelps gelingt. Das Wichtigste am Berlin-Ausflug: Die zuletzt gestresst wirkende Leipzigerin ist neu motiviert. Und Franzi schrieb ihr aufs Autogramm: „Ich glaube an dich!“

Quelle: Leipziger Volkszeitung vom 26.10.2011