03.06.2011 – SSG-Schwimmen 14 Mal im Finale
SSG-Schwimmen 14 Mal im FinaleAnfang der Woche machte Eva Herbst noch einen skeptischen Eindruck. Doch im Laufe der drei Vorlauftage bei den deutschen Schwimm-Meisterschaften in Berlin hellten sich die Gesichtszüge der Leipziger Trainerin auf. „So viele Endlaufteilnehmer hatten wir lange nicht“, sagte die 59-Jährige. In Zahlen: 14 Mal greifen die SSG-Schwimmer ab heute an den drei Finaltagen nach Edelmetall, hinzu kommen vier Staffeln.
Je drei Mal sind Lisa Graf, Tony Wiegmann und Stefan Herbst in den Finals vertreten, wobei für Herbst mit Platz Neun im Freistil-Vorlauf der Sprung ins Staffel-Quartett in weite Ferne gerückt ist. Die 18 Jahre alte Sportgymnasiastin Lisa Graf räumte in den Vorläufen über 50, 100 und 200 m Rücken nebenbei drei Junioren-Titel ab. Wie erwartet sind die Zeiten der Leipziger noch ein ganzes Stück von der WM-Norm entfernt. Doch über 100 m Rücken mischt Lisa Graf im Kampf um den Platz in der DSV-Lagenstaffel ordentlich mit. Im Vorlauf war sie Dritte, die bislang Schnellste Silke Lippok hat ihr Rücken-Finale wegen der Kollision mit den 200 m Freistil abgemeldet.
Eine sehr gute Ausgangsposition im Kampf um das JEM-Ticket besitzt Tobias Horn, der über 400 m Freistil als einziger Junior im Männer-Finale steht und bereits die Norm für Belgrad unterboten hat. Nach fünf der acht Bahnen lag er sogar vor Paul Biedermann. Bei den Junioren steht derzeit sieben Mal Edelmetall für die SSG zu Buche. Insgesamt werden die Leipziger nicht an ihre Rekord-Medaillenzahl von 2010 herankommen. Zum einen sind die Messestädter in den jüngeren Jahrgängen nicht stark genug. Und nach Juliane Reinhold musste auch Sprintspezialist Serghei Golban die Segel streichen. „Er hat es in den Vorläufen drei Mal versucht“, so Eva Herbst: „Aber seine Schulterschmerzen sind zu schlimm geworden. Das ist auch schade für die Staffeln.“
Hier gibt es mit Hannes Heyl jedoch im Vergleich zum Vorjahr eine wichtige Verstärkung. Der 24-Jährige ist zudem im Einzel aussichtsreich im Rennen, denn am heutigen Tag der Sprinter geht der in den USA studierende Schmetterlings-Spezialist als Vorlauf-Zweiter ins Finale.
Junioren-Medaillen, 100 R: 2. Karl-Richard Hennebach, 50/100 R: 3. Stefanie Meyer.LVZ2011-06-03
Shanghai liegt im fernen „Utopien“ – Der fünfmalige WM-Teilnehmer Stefan Herbst glaubt, dass nur acht DSV-Asse die Kracher-Norm erfüllenWie kommt man am besten nach Shanghai? Nichts einfacher als das, allein die Lufthansa fliegt die Riesen-Metropole im Fernen Osten mehrmals täglich von Frankfurt und München aus an. Doch die Schwimmer der deutschen Nationalmannschaft haben’s schwer, einen dieser Flieger zu erwischen. Seit gestern laufen die deutschen Meisterschaften in Berlin. Und glaubt man allen Wetten und Umfragen, werden nicht einmal zwei Handvoll DSV-Asse die Kracher-Normen für die Welttitelkämpfe Ende Juli in China erfüllen. Allein durch einige Staffel-Auffüller könnte es vielleicht noch ein rund 20-köpfiges Team für die Beckenwettbewerbe werden.
So ist es auch kein Wunder, dass Stefan Herbst von der SSG Leipzig einen WM-Start nicht als sein Nahziel für die deutschen Meisterschaften nennt. „Dazu bin ich viel zu sehr Realist. Vielleicht klappt es über 50 und 100 m Rücken mit einer Medaille. Vielleicht sind wir auch in den Staffeln vorn dabei. Aber die Einzel-Strecken haben für alle Priorität“, sagte der fünfmalige WM-Teilnehmer auf der Langbahn, der 2003 in Barcelona Edelmetall mit der langen Kraulstaffel errang. Doch genau diese 200 m Freistil, in der Deutschland dank Paul Biedermann im Weltmaßstab eine Mini-Chance besitzt, lässt Herbst erstmals seit 1992 bei nationalen Titelkämpfen weg: „Die Konkurrenz ist mittlerweile extrem groß. Ich bin zu der Erkenntnis gelangt, dass ich maximal noch einmal an meine Bestzeit herankomme. Doch für Olympia würde dies nicht reichen.“ Daher setzt der 33-Jährige seit acht Wochen verstärkt auf die Sprintstrecken 50 und 100 Meter. Außerdem ist der DM-Zeitplan nicht auf den Leipziger zugeschnitten. Die Finals über 100 m Rücken und 200 m Freistil der Männer folgen unmittelbar nacheinander.
Obwohl Herbst im Vorfeld nach eigener Aussage genug mit sich zu tun hatte, wagt der Leipziger Vorzeige-Schwimmer doch eine Prognose fürs WM-Team: „Ich denke, drei Frauen und fünf Männer schaffen die Norm. Wir haben definitiv auf allen Strecken die härtesten Pflichtzeiten der Welt.“ Er erlebte noch Zeiten, als zu Olympia nach Athen und Sydney je 35 und selbst nach Peking noch 26 DSV-Schwimmer aufbrachen, dort aber oft ein Waterloo erlebten. Im Internet kursieren Vergleiche, wie viele Athleten anderer Nationen die DSV-Normen für Shanghai bei ihren Qualifikations-Wettkämpfen im Frühjahr erfüllten: Spanien und Italien hätten nur je zwei Schwimmer am Start, Brasilien vier, Russland und Holland je sechs, Großbritannien acht.
Die Leipziger backen erstmal kleinere Brötchen, gestern gab es die erste Junioren-Medaille für die SSG (Bronze für Carolin Sperling über 200 m Lagen). Tony Wiegmann zog als Fünfter ins A-Finale über 100 m Brust ein. Insgesamt wird es für die SSG eine sehr schwere DM-Woche, was neben den utopischen WM-Pflichtzeiten auch an der krankheitsbedingten Absage von Juliane Reinhold liegt. Zwei Tickets für die Junioren-EM im DSV-Team (neben dem Moldawier Serghei Golban) wären durchaus ein Erfolg. Rückenschwimmerin Lisa Graf war zuletzt stets ein Medaillen-Garant – auch sie wird sich wie alle an den Shanghai-Normen die Zähne ausbeißen.LVZ2011-06-01
Insgesamt 14 Sportlerinnen und Sportler aus unserem Verein
nehmen an den diesjährigen Deutschen Meisterschaften teil, die ab morgen in
Berlin stattfinden. Bei der als Schwimmwoche deklarierten Meisterschaft werden
nicht nur die Deutschen Meister in der offenen Klasse gesucht, sondern auch die
Meister im Jugendmehrkampf, sowie im Jugend und Juniorenbereich.
Wir wünschen
Lisa Atlas (Jahrgang 1995),
Anna – Marie Macht (Jahrgang 1994),
Marie Pietruschka (Jahrgang 1995),
Sophie Statovci (Jahrgang 1995),
Marius Schäffner (Jahrgang 1996),
Michel Ullrich (Jahrgang 1991),
Tommy Wolst (Jahrgang 1996),
Jenny Günther (Jahrgang 1998),
Annalena Hamel (Jahrgang 1999),
Tanja Johne (Jahrgang 1998),
Laura Matei (Jahrgang 1999),
Vanessa Schumann (Jahrgang 1998),
Olivia Zacharias (Jahrgang 1996),
Christian Schneiderheinze (Jahrgang 1998)
viel Erfolg, viele Bestzeiten und die ein oder andere
Medaille.
Leider musste Juliane Reinhold ihren Start wenige Tage vor
Beginn der Meisterschaft aus gesundheitlichen Gründen absagen. Sie kann somit
ihren Titel aus dem letzten Jahr über 400m Lagen nicht verteidigen. Wir
wünschen ihr an dieser Stelle gute Besserung.
Letzter Test vor DM in BerlinHeute in einer Woche beginnen in Berlin die 123. deutschen Schwimm-Meisterschaften, die von den Erwachsenen bis zur Jugend die einzige Qualifikation für die internationalen Saison-Höhepunkte darstellen. Einige Leipziger SSG-Schwimmer unterzogen sich am Wochenende einem letzten Wettkampftest im tschechischen Chomutov. „Ein sehr guter Wettkampf, der endlich mal nicht so lange ging wie oft in Deutschland", sagte Trainer Oliver Trieb, der vor allem mit Philipp Sikatzki zufrieden war. Der 17-Jährige überzeugte als Sieger über 200 m Lagen (2:09,80 min) sowie 100 m Rücken (58,27). Bruder Robert blieb über 200 m Freistil unter der Zwei-Minuten-Marke. Zudem ließen die Auftritte von Juliane Reinhold und Karl-Richard Hennebach für Berlin hoffen.
Mit Saskia Donat gehörte eine DM-Schwimmerin der SSG zum Team der Uni Leipzig, das bei den deutschen Hochschulmeisterschaften in Heidelberg Platz zwei in der Teamwertung hinter der Uni Würzburg und vor München belegte. Die Leipziger gewannen vier der fünf Mixed-Staffeln. Saskia Donat, Katrin Altmann und Alexander Helmeke holten jeweils Silber in den Sprint-Finals, Ulrike Szesni Bronze. Für Aufsehen sorgte Finswimming-Weltmeister Sven Lützkendorf, der über 200 m Lagen in 2:13,90 Minuten Bronze holte – eine solche Zeit hatte ihm kaum jemand in der Halle zugetraut. Zudem zog er die Blicke wegen seiner „Tauch-Maske" auf sich, bei der Nase und Augen vom Chlorwasser geschützt sind.LVZ2011-05-28
Zwei Weltrekorde für Stefan HerbstDie Ausrichter der Mitteldeutschen Masters-Meisterschaften waren am Sonnabend in der Uni-Schwimmhalle im Rekord-Stress. Holger Maiwald war extra zum Ausfüllen der Rekord-Formulare abgestellt und hatte alle Hände voll zu tun. Allein die Leipziger Schwimmer erzielten je zwei Welt- und Europarekorde sowie weitere fünf nationale Bestmarken.
Knapp vier Wochen vor den deutschen Meisterschaften inklusive WM-Qualifikation in Berlin nutzte Stefan Herbst den Wettkampf in eigener Halle und wagte einen Abstecher zu den Masters. Wenige Tage vor seinem 33. Geburtstag stellte er in der AK 30 über 50 und 100 m Rücken in 26,02 und 56,55 s zwei Senioren-Weltrekorde auf. Die Sprint-Zeit bedeutete sogar absolute Bestzeit für den Chef der SSG Leipzig, der gestern in Halle beim Leisslinger Cup in der Leistungsklasse noch einmal 56,45 s nachlegte. „Es lief noch etwas schwer. Nächste Woche möchte ich in Bayreuth unter 56 Sekunden bleiben“, so der dreifache Olympiateilnehmer.
Die beiden Europarekorde gingen auf das Konto der Staffel-Männer des SSV Leutzsch über 4×50 m Lagen sowie Freistil. Das Quartett brachte es auf insgesamt 320 Lebensjahre Die deutschen Bestmarken teilten sich Gisela Schöbel-Graß (MoGoNo/3) und die 64 Jahre jüngere Saskia Donat (SSG/2), die sich vor allem über 27,88 s über 100 m Schmetterling freute.
Nur ein Leipziger Mini-Team beteiligte sich am Wochenende an den süddeutschen Meisterschaften in Karlsruhe. Am Ende sprangen drei Bronzemedaillen heraus. Stine Gabrysiak stand über 100 und 200 m Rücken auf dem Podest, Nils Kricke (SV Handwerk) über 100 m Brust. Beide hatten im Vorjahr DM-Medaillen errungen und hoffen in Berlin erneut auf große Taten.LVZ2011-05-09
Am Wochenende richtete der Postschwimmverein Leipzig erstmalig die Offenen Mitteldeutsche Meisterschaften der Masters aus.
Wir
möchten uns im Namen des Vorstandes bei allen Helfern und fleißigen
Kuchenbäckern bedanken, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen
haben und von allen Seiten gelobt wurde.
Bedanken
möchten wir uns bei: Franka und Johanna Dahlke, Jennifer und Evi Kluge,
Thilo Brandenburg, Jörg und Karin Färber, Winni Voigt, Martin Kühn,
Allyn und Anett Kromrey, Familie Patzsch und Familie Gerhard.
Am 7. Mai 2011 richtet unser Verein erstmalig die Offenen Mitteldeutschen Meisterschaften der Masters aus. Da wir auch für die Verpflegung am Wettkampftag sorgen wollen, möchten wir Euch ganz herzlich um Eure Unterstützung beim Kuchenbasar bitten.
Wer uns also helfen will und eine Kuchen backen will, meldet sich bitte bis zum 3. Mai 2011 bei:
E-Mail: physio_dahlke@gmx.de
Des Weiteren suchen wir für den Verkauf am Wettkampftag noch dringend zwei Leute, die sich ebenfalls bei Franka Dahlke melden können.
Für Eure Unterstützung bedanken wir uns bereits im Voraus.
Ihr könnt unseren Verein jetzt ganz einfach noch besser unterstützen! Nutzt zukünftig unsere Vereinsseite, wenn ihr online einkaufen möchtet. Für jeden Einkauf, der über unsere Internetseite getätigt wird, erhält unser Verein eine finanzielle Unterstützung, die uns bei der Vereinsarbeit hilft und bessere Bedingungen ermöglicht. Wir verwenden das von Euch erwirtschaftete Geld für den Kinder- und Jugendsport in unseren Verein.
Wie das genau funktioniert? Einfach über die Bannerwerbung auf unserer Vereinsseite auf vereins-helfer.de gehen, dort den gewünschten Online-Händler wählen und wie gewohnt online einkaufen. Ihr könnte dabei all eure bisherigen Zugangsdaten weiter nutzen und von allen Aktionen und Angeboten der über 150 Partnerfirmen profitieren. Wichtig: Cookies müsst Ihr in eurem Browser zulassen. Für uns als Vereins sind nur die erhaltenen Provisionen sichtbar: was genau von wem gekauft wurde, bleibt natürlich geheim — Datenschutz ist gewährleistet!
Danke für Eure Unterstützung und viel Spaß!
Überwältigt vom empfundenen Mitgefühl, der tiefen Anteilnahme, den vielfältigen persönlichen Zuwendungen sowie der mir zuteil gewordenen hilfreichen Unterstützung in den schweren Tagen nach dem plötzlichen Ablebens meines Mannes Rolf Dube, möchte ich heute die Gelegenheit ergreifen, mich von ganzen Herzen beim Vorstand und Trainern des Postschwimmvereins sowie den Kindern und Eltern seiner bisherigen Schwimmsportgruppen zu bedanken.
Behalten wir Rolf mit seinem Engagement, seiner Leidenschaft und seiner Hingabe für den Schwimmsport in lebendiger und respektvoller Erinnerung.
Die meinem Mann gegenüber entgegengebrachte Ehre und Hochachtung hat mich zutiefst berührt.
In tiefer Dankbarkeit
Ursula Dube
Ideale Strecke sorgt für schnelles RennenSchon beim Start führt Lisa Fregin das Frauen-Feld an, gefolgt von Anke Biehl. „Die Strecke war dieses Mal absolut klasse“, sagt Patrick Täubrecht vom Team Craft-Xtech begeistert. Der gebürtige Dessauer gewann bei den lizensierten Fahrern nach 36:55 Minuten mit einem Riesenvorsprung den Inliner-Halbmarathon und verwies den Sachsenmeister Tilo Bock aus Dresden (38:14) sowie den Leipziger Cornelius Rossbach (38:14 min) auf die Plätze zwei und drei. Täubrecht wohnt zwar in Leipzig, startet aber nicht für Sachsen.
Dieses Jahr verlief die Strecke nicht mehr über die komplette Richard-Lehmann-Straße, sondern über die parallel verlaufende Kurt-Eisner-Straße. „Das war einfach ideal. So konnte ich die ganze Zeit das Tempo hoch halten“, freute sich der 29-jährige Gesamtsieger. Nach zwei Kilometern löste er sich vom Hauptfeld ab und bestimmte fortan selbst sein Tempo. „Für mich war der Wettkampf ein Trainingslauf und vorbereitend für die Deutsche Meisterschaft im Mai. Deswegen bin ich ohne taktische Manöver einfach voll durchgefahren“, erklärt Täubrecht, der zum dritten Mal den Leipziger Inliner-Wettbewerb gewann und Platz vier des Vorjahres vergessen machte.
Auch Lisa Fregin vom Verein Redvil Ladies Leipzig nutzte den Halbmarathon als Vorbereitung auf die Titelkämpfe in Kassel. „Ich habe mich heute wirklich gut gefühlt, auch, weil mein Team klasse zusammengefahren ist“, freut sich die 21-Jährige, die vergangenes Jahr knapp am Podest vorbeigeschrammt war. „Schade war nur, dass die Sonne ein bisschen spät herauskam.“ Mit 41:54 Minuten wurde die Leipzigerin auch Sachsenmeisterin. „Beim Endspurt habe ich nochmal alles gegeben und bin kurz vor meiner Teamkollegin Anke Biehl ins Ziel gekommen.“ Bronze ging an Susan Colbow aus Markkleeberg (42:03).
Bei den Breitensport-Skatern (ohne Lizenz) war es vor allem für Gregor Spengler ein ganz besonderer Tag. Der Post-Schwimmer hatte sich genau vor einem Jahr bei einem Inliner-Sturz eine schwere Schulterverletzung zugezogen. „Das hat mich ganz schön beschäftigt, gerade in den letzten Tagen wieder. Deshalb wollte ich diesmal unbedingt durchkommen“, sagte der 48-Jährige, der wieder genesen ist und vor Wochenfrist deutscher Vizemeister der Masters über 200 m Rücken wurde. Gestern kam er im ersten Fünftel des Feldes ins Ziel – und überwand das Sturz-Trauma des Vorjahres.LVZ2011-04-18