Goslarer Staffel Pokale fliegen nach Leipzig


Beim diesjährigen Masters Schwimmfest um den
Goslarer Adler konnten unsere Schwimmer neben sehr vielen Einzelsiegen
vor allen in den Staffeln überzeugen. Sie gewannen sieben von acht
möglichen Staffel Pokalen und konnten somit einen gelungenen
Jahresauftakt hinlegen.

Herzlichen
Glückwunsch an Jeannette Busch, Aillen und Anett Krommrey, Heike
Händel, Christina Spiske, Jana und Thomas Hämmer, Martin Kühn, Dirk
Schlegel, Uwe Bodusch, Gregor Spengler, Jörg Färber und Henry Zacharias.



 Die Geschäftsstelle unseres Vereins bleibt am 14. März 2011 geschlossen.


In
unserer heutigen Mitteilung möchten wir an unseren langjährigen
Cheftrainer Hans-Georg Weiß erinnern, der am 7. März 2001 unerwartet
verstorben ist. Viele der heute noch im Postschwimmverein Leipzig e.V.
schwimmenden Sportler trainierten unter Hans-Georg und konnten ihn als
Trainer und Wegbegleiter schätzen lernen.

Zur Erinnerung an Hans-Georg Weiß, der als Cheftrainer unseren Erfolgs-Weg ebnete:

Aufwärtstrend
und Höhenflug der Post-Schwimmer in den letzten 35 Jahren sind ohne
wenn und aber mit einem Namen verbunden: Hans-Georg Weiß. Würde Hans
heute noch unter uns weilen, hätte er garantiert manch Story aus den
letzten 35 Jahren auf Lager. Er würde erzählen, wie er – von anderen
Vereinen belächelt – einst auf ein, zwei Randbahnen der
Volksschwimmhalle Nordost mit Tochter Ina und anderen Kindern anfing,
ehe sich die Post-Schwimmer unter seiner sportlichen Leitung Schritt für
Schritt zur stärksten DDR-Wettkampfmannschaft unterhalb der staatlich
geförderten Klubs hoch arbeiteten und etablierten. Doch Hans-Georg Weiß
weilt nicht mehr unter uns, er wurde im März 2001 gerade mal 65-jährig
von einer heimtückischen Krankheit aus dem Leben gerissen. Aus einem
Leben, in dem er dem Sport und insbesondere seinen Post-Schwimmern stets
einen besonderen (zeitintensiven) Platz einräumte.

Die
oft wiederkehrende Frage, ob Menschen ersetzbar sind, stellt sich bei
Hans-Georg Weiß in besonderem Maße. Jahrelang war nicht vorstellbar, wie
die Schwimm-Abteilung auf dem hohen Niveau ohne ihn funktionieren
könnte. Obwohl er Fußballer und ein eher schlechter Schwimmer war,
arbeitete er sich schnell und problemlos in die Belange des
Schwimmsports ein. Sein Engagement und Organisationstalent waren
einmalig. Sitzungen wurden bei ihm fast nie abgehalten, er löste viel
mehr alle anstehenden Fragen und Probleme auf dem kurzen Weg, tagsüber
am Telefon oder abends direkt am Beckenrand. Durch sein Engagement
erhielten vor allem viele ehemalige Leistungssportler nach dem oft
knallharten Rausschmiss beim Klub ein neues und wirkliches sportliches
Zuhause beim Post SV. Nachwuchs- und Spitzen-Mannschaft lagen ihm stets
gleichermaßen am Herzen, sportliche Kameradschaft und schöne gemeinsame
Erlebnisse hatten stets einen höheren Stellenwert als sportliche
Erfolge.

Trotzdem
war er natürlich stolz auf die unzähligen FDGB- und Jugendpokale sowie
DDR-Mannschaftsmeistertitel, die seine Schwimmer von 1975 bis 1990
einheimsten. Eben diese lukrativen Wettkämpfe auf Ebene der
Betriebssportgemeinschaften hatte Hans als Mitglied der
Präsidiums-Kommission des DSSV einst mit ins Leben gerufen. Unvergessen
sind für jeden Post-Schwimmer die jährlichen Wettkampf-Fahrten nach
Strakonice im Böhmerwald. Freuen würde Hans ganz sicher auch die
Gründung des Postschwimmvereins Leipzig. Erstmals seit 75 Jahren sind
die Post-Schwimmer selbständig und nehmen ihr Schicksal in die eigenen
Hände – eine Entwicklung, die Hans sicher euphorisch mitgetragen und
gestaltet hätte.

 

Ohne
Hans fällt erst so richtig auf, wie schwierig es ist, unsere etwa
100-köpfige Wettkampfmannschaft zu führen. Auch ohne ihn wollen und
werden wir Post-Schwimmer die Entwicklung der letzten Jahrzehnte
fortsetzen. Solange bei uns die sportliche Kameradschaft oben ansteht,
solange sich viele ohne Blick auf die Uhr oder aufs Geld engagieren,
solange sind wir auf dem richtigen Weg. Auf dem Weg, den uns Hans-Georg
Weiß geebnet hat.

Schwimm-Bundesliga SSG-Frauen SechsteDie Schwimmer der SSG Leipzig haben die Bundesliga-Endrunde in Dortmund mit den Plätzen sechs bei den Frauen und zehn bei den Männern abgeschlossen. „Unser Hauptziel Klassenerhalt haben wir geschafft“, sagte Trainerin Eva Herbst. Beide SSG-Teams sind in der Endabrechnung zweitbester Ost-Verein: die Frauen hinter Halle, die Männer hinter Magdeburg.

Die mit Abstand beste SSG-Schwimmerin des Endkampfes war Lisa Graf. Die Rückenspezialistin steuerte bei ihren fünf Starts rund 3900 Punkte bei und knackte über 100 Meter in 1:02,60 Minuten die 800-Punkte-Grenze auf der 1000-Punkte-Tabelle. Bei allen vier Starts über 700 Zähler kam Juliane Reinhold, auch Anna-Marie Macht und Saskia Donat übertrafen diese Marke. Carolin Sperling musste über 200 m Schmetterling mit Atemproblemen aufgeben. Der Schiedsrichter untersagte ein Nachschwimmen aus medizinischen Gründen.

Bei den Männern rutschte Teamchef Stefan Herbst beim Start über 50 m Rücken ab. In den vier übrigen Disziplinen zeigte er solide Leistungen. „Unser Bester war Tony Wiegmann“, lobte Herbst den Brustspezialisten. Auch Michél Ullrich und Tobias Horn kamen über 700 Punkte.
Frank SchoberLVZ2011-02-28


Der Leipziger Schwimmsport und der Postschwimmverein Leipzig e.V. hat eine
große Kämpfernatur verloren. Plötzlich und unerwartet ist Rolf Dube im
Alter von 67 Jahren an den Folgen eines Herzinfarktes gestorben. In den
70er und 80er Jahren war Rolf als Vorsitzender des
Bezirksfachausschusses Schwimmen unter anderem maßgeblich für die
Organisation großer Veranstaltungen wie die Kinder- und
Jugendspartakiade der DDR und die internationalen Jugendwettkämpfe der
Freundschaft zuständig. Dabei bewies er sein großes Organisationstalent
und war mit ebenso viel Leidenschaft dabei wie als Trainer im
Trainingszentrum Leipzig-Süd.

Nach dem gesellschaftlichen Umbruch 1990 war Rolf wie so viele im Beruf
stärker denn je gefordert. Dennoch kam er von seinem geliebten
Schwimmsport nicht dauerhaft los, er stieg nach einigen Jahren als
Trainer beim Postschwimmverein wieder ein. Dabei machte er sich als „Mr.
100 Prozent“ einen Namen. Halbe Sachen gab es für ihn nicht. Er zeigte
vollen Einsatz und forderte das auch von seinen Talenten. Viele
Nachwuchs-Schwimmer brachte er in den Landeskader und bereitete sie fürs
Sportgymnasium und die Sportmittelschule vor. Die Leistungsentwicklung
des Leipziger Schwimmsports war ihm Herzensangelegenheit. Rolf war immer
motiviert und konnte andere mitreißen. Mit seiner impulsiven Art schuf
er sich dabei nicht nur Freunde. Aber alle Schwimmsportler weit über die
Grenzen Leipzigs hinaus sprachen und sprechen stets mit Hochachtung von
Rolf als einen Schwimmsport-Verrückten durch und durch. Als solcher
wird er uns stets in Erinnerung bleiben.

Rolf Dube mit seiner Trainingsgruppe 2003


Rolf Dube mit seiner Trainingsgruppe 2010



Seit
1997 nahmen die Postschwimmer jährlich an den Deutschen
Mannschaftsmeisterschaften in der Landesliga Sachsen teil. In dieser
Zeit gelang es, acht Mal den Sachsenmeistertitel zu erkämpfen. 2011
erreichte das aufgrund einiger Absagen nur geschwächt angetretene Team
den fünften Platz.

Mit
seiner Zeit von 00:31,29 min und den damit verbundenen 655 Punkten über
50 m Brust sorgte Felix Brauer für die beste Einzelleistung unseres
Teams. Für Sebastian Stehr, der mit 13 Jahren der jüngste im Team war,
war es die erste Teilnahme an der DMS. Mit zwei Bestzeiten über 200 m
Schmetterling und 1500 m Freistil konnte er an die insgesamt guten
Leistungen aller Sportler abknüpfen.

 

Bereits
im Vorfeld der diesjährigen Meisterschaft entschied die Mannschaft
einstimmig, sich zukünftig aus der Landesliga zurückzuziehen.

 

Ab dem Jahr 2012 wird das Team stattdessen bei der DMS der Masters an den Start.

 

Zur DMS-Mannschaft 2011 des Post SV Leipzig e. V. gehörten:

 

Dirk
Schlegel, Felix Brauer, Robert Winkler, Sebastian Stehr, Felix Dyrna,
Uwe Bodusch, Holger Maiwald, Martin Kühn, Gregor Spengler, Jan David
Jäger



Die
sächsischen Schwimmer überzeugten bei der DMS-Hinrunde von der ersten
bis zur dritten Liga. Beide Teams der SSG Leipzig legten bei der
Bundesliga-Hinrunde in Hannover den Grundstein für den Klassenerhalt .
Die Frauen kämpfen in zwei Wochen beim Endkampf der deutschen
Mannschaftsmeisterschaft in Dortmund sogar in der Meisterrunde der
besten sechs Mannschaften und können als Vorkampf-Sechste damit nicht
mehr absteigen. Ganze sieben Punkte trennte die SSG von Platz sieben.
Auch die SSG-Männer haben als achtbeste von zwölf Mannschaften (und
bestes ostdeutsches Team) sehr gute Chancen, die Klasse  zu halten. Sie
schwimmen in 14 Tagen ebenfalls in Dortmund in der Abstiegsrunde. Beide
Teams waren im Dezember 2009 in die Eliteliga aufgestiegen.

Auf
der 50-m-Bahn in Hannover zeigten einige SSG-Schwimmer starke
Leistungen. Gleich im ersten Wettkampf bezwang Junior Tobias Horn über
200 m Freistil (1:53,67 min) den Vize-Europameister Christian Kubuisch
(SC Magdeburg). Lisa Graf (1:03,20) und Stefan Herbst (56,12) knackten
als einzige Messestädter jeweils über 100 m Rücken die 800-Punkte-Marke.
Bei den Leipzigern fehlten krankheitsbedingt die deutschen Meister
Juliane Reinhold und Karl-Richard Hennebach. Da kurzfristig die SG
Automation als sechster Schwimmverein in die SSG aufgenommen wurde, war
auch erstmals dessen bester Schwimmer Daniel Weiß für die SSG am Start.
Ab diesem Jahr wird die Bundesliga auf der 50-m-Bahn ausgeschwommen. Auf
Meisterkurs liegen die Frauen und Männer der SG Essen.

Einen
starken Auftritt zeigten auch die beiden sächsischen Zweitligisten: Die
Frauen des SSV Leutzsch behaupteten sich als Aufsteiger in die 2.
Bundesliga Süd hervorragend und liegen nach dem Vorkampf auf Platz vier.
Sogar auf Platz zwei der Süd-Gruppe haben sich die Männer des SC
Chemnitz von 1892 geschoben. Die Chemnitzer liegen nur 200 Punkte hinter
Spitzenreiter Hohenbrunn und 100 Punkte vor München. Da ist ein
spannender Endkampf zu erwarten.

Auf der 25-m-Bahn in der
Grünauer Welle in Leipzig kämpften elf Mannschaften um den
Landesliga-Triumph. Diesen sicherten sich die Männer der 1. Dresdner
Schwimm-Gemeinschaft vor dem SSV Leutzsch und dem SV Hainsberg. Bei den
Frauen siegte der SC Chemnitz von 1892 klar vor der 1. Dresdner
Schwimm-Gemeinschaft und dem SV Hainsberg. Noch immer gut in Form
zeigten sich die die früheren Junioren-Europameister Sebastian Halgasch
(Hainsberg) und Kai Hanschmann (Leutzsch), die mittlerweile zur
Altersklasse 30 gehören. In zwei Wochen treffen sich die besten
süddeutschen Drittligisten an gleicher Stätte zur
Zweitliga-Aufstiegsrunde, die vom SSV Leutzsch ausgerichtet wird. In die
Bezirksliga absteigen müssen die Männer des Post SV Leipzig und von
Einheit Süd Chemnitz sowie die Frauen des SSV Freiberg. Die Post-Männer
deuteten aber bereits einen Startverzicht und einen Wechsel in die
Masters-DMS an.

 

Frank Schober

DMS – Endergebnis Landesliga Sachsen 2011:


Männer:
1. 1. Dresdner Schwimmgemeinschaft e.V. 19 460 Punkte
2. SSV Leutzsch 18 720 Pkt.
3. Hainsberger SV 18 154 Pkt.
4. SC Chemnitz von 1892 II 16 867 Pkt.
5. Post SV Leipzig 16 747 Pkt.
6. Einheit Süd Chemnitz 14 585 Pkt.

Frauen:
1. SC Chemnitz von 1892 20 619 Pkt.
2. 1. Dresdner Schwimmgemeinschaft e.V. 18 980 Pkt.
3. Hainsberger SV 14 242 Pkt.
4. Chemnitzer PSV 10 443 Pkt.
5. SSV Freiberg 9998 Pkt.


Schwimm-Bundesliga – Sachsen in allen Ligen stark vertretenDie sächsischen Schwimmer überzeugten bei der DMS-Hinrunde von der ersten bis zur dritten Liga. Beide Teams der SSG Leipzig legten bei der Bundesliga-Hinrunde in Hannover den Grundstein für den Klassenerhalt . Die Frauen kämpfen in zwei Wochen beim Endkampf der deutschen Mannschaftsmeisterschaft in Dortmund sogar in der Meisterrunde der besten sechs Mannschaften und können als Vorkampf-Sechste damit nicht mehr absteigen. Ganze sieben Punkte trennte die SSG von Platz sieben. Auch die SSG-Männer haben als achtbeste von zwölf Mannschaften (und bestes ostdeutsches Team) sehr gute Chancen, die Klasse zu halten. Sie schwimmen in 14 Tagen ebenfalls in Dortmund in der Abstiegsrunde. Beide Teams waren im Dezember 2009 in die Eliteliga aufgestiegen.

Auf der 50-m-Bahn in Hannover zeigten einige SSG-Schwimmer starke Leistungen. Gleich im ersten Wettkampf bezwang Junior Tobias Horn über 200 m Freistil (1:53,67 min) den Vize-Europameister Christian Kubuisch (SC Magdeburg). Lisa Graf (1:03,20) und Stefan Herbst (56,12) knackten als einzige Messestädter jeweils über 100 m Rücken die 800-Punkte-Marke. Bei den Leipzigern fehlten krankheitsbedingt die deutschen Meister Juliane Reinhold und Karl-Richard Hennebach. Da kurzfristig die SG Automation als sechster Schwimmverein in die SSG aufgenommen wurde, war auch erstmals dessen bester Schwimmer Daniel Weiß für die SSG am Start. Ab diesem Jahr wird die Bundesliga auf der 50-m-Bahn ausgeschwommen. Auf Meisterkurs liegen die Frauen und Männer der SG Essen.

Einen starken Auftritt zeigten auch die beiden sächsischen Zweitligisten: Die Frauen des SSV Leutzsch behaupteten sich als Aufsteiger in die 2. Bundesliga Süd hervorragend und liegen nach dem Vorkampf auf Platz vier. Sogar auf Platz zwei der Süd-Gruppe haben sich die Männer des SC Chemnitz von 1892 geschoben. Die Chemnitzer liegen nur 200 Punkte hinter Spitzenreiter Hohenbrunn und 100 Punkte vor München. Da ist ein spannender Endkampf zu erwarten.

Auf der 25-m-Bahn in der Grünauer Welle in Leipzig kämpften elf Mannschaften um den Landesliga-Triumph. Diesen sicherten sich die Männer der 1. Dresdner Schwimm-Gemeinschaft vor dem SSV Leutzsch und dem SV Hainsberg. Bei den Frauen siegte der SC Chemnitz von 1892 klar vor der 1. Dresdner Schwimm-Gemeinschaft und dem SV Hainsberg. Noch immer gut in Form zeigten sich die die früheren Junioren-Europameister Sebastian Halgasch (Hainsberg) und Kai Hanschmann (Leutzsch), die mittlerweile zur Altersklasse 30 gehörenFrank SchoberLVZ2011-02-15

Förder-Urkunden vergebenRund 500 Tage vor der Eröffnung der Olympischen Sommerspiele in London haben 16 Athleten der Olympiastützpunkte Leipzig und Halle ihre neuen Förder-Urkunden für ein ganz besonderes Projekt erhalten. Die meisten von ihnen gehören schon länger zum Verbundnetz für den Sport, das die Verbundnetz Gas AG vor acht Jahren im Zusammenhang mit der Leipziger Olympiabewerbung ins Leben rief. Als besonderer Rahmen für die Urkunden-Verleihung bot sich die mit gut 7000 Zuschauern gefüllte Arena beim All Star Game der Handballer an. Die Leipziger Asse Kerstin Thiele, Juliane Reinhold, Stephan Feck, David Schröder, Frank Henze, Robert Nuck, Erik Balnuweit und Alexander John gehören gleichzeitig zum Projekt 12-4-12 der Leipziger Volkszeitung, sind also bestens und rundum versorgt.Frank SchoberLVZ2011-02-09

Viele FragezeichenEinige SSG-Schwimmer vor Bundesliga angeschlagen

Bis zu den deutschen Meisterschaften haben die Leipziger SSG-Schwimmer noch vier Monate Zeit. Doch sie wollen schon jetzt zu Beginn der Langbahn-Saison das eine oder andere Achtungszeichen setzen. Lisa Graf, Juliane Reinhold und Stefan Herbst ist dies am Wochenende beim Länderkampf-Sieg in Essen gegen Großbritannien teilweise schon gelungen. Mitte und Ende Februar geht es nun nach Hannover und Dortmund, wo sich das Frauen- und Männer-Team der SSG der Herausforderung erste Bundesliga stellt.

Und dieser Auftritt ist noch mit vielen Fragezeichen behaftet. Junioren-Europameisterin Juliane Reinhold kehrte krank aus Essen zurück, muss seit gestern das Bett hüten. Schwimmer sind im Winter ohnehin erkältungsgefährdet. „In Essen waren auch einige angeschlagene Athleten am Start. Da war die Ansteckungsgefahr groß", sagte Trainer Oliver Trieb, der mit einem Teil seiner Athleten einen 70 km Langlauf in Hammerbrücke absolvierte. Vor Wochenfrist war der deutsche Jugendmeister Philipp Sikatzki nach einem Wettkampf in Luxemburg krank geworden. Auch der deutsche Staffel-Meister Serghei Golban fällt seit Sonntag aus, Teamkollege Karl-Richard Hennebach gar schon seit sechs Wochen.

Also hofft Trainerin Eva Herbst für Hannover auf ein kleines Wunder. Im Gegensatz zu früheren Jahren werden die Vorkampf-Punkte im Finale übernommen, es kommt schon am Samstag auf jeden Start an. Beim Löwenpokal in der Uni-Halle zeigten einige ihrer Schützlinge nach zweiwöchigem Trainingslager ansteigende Form. Vielleicht kann zudem der Teamgeist Berge versetzen.Frank SchoberLVZ2011-02-08