02.11.2010 – Golban-Show in Riesa

Golban-Show in Riesa
Auch ohne die drei Weltcup-Starter war die SSG Leipzig der erfolgreichste Verein bei den offenen sächsischen Kurzbahn-Meisterschaften der Schwimmer in Riesa. Die Messestädter erkämpften 18 Titel und damit die Hälfte aller Goldmedaillen in den Finals der offenen Klasse. Den 19. Titel für den Bundesstützpunkt Leipzig holte der für den SC Chemnitz startende Brustspezialist Michél Ullrich.

Besonders beeindruckend war die Golban-Show im 25-m-Becken der Elbestadt. Der Sportgymnasiast Serghei Golban feierte fünf Einzelerfolge (garniert mit fünf Bestzeiten) sowie zwei Siege mit den Staffel-Quartetts der SSG Leipzig. „Er war fast schon zu gut", meinte seine sehr zufriedene Trainerin Eva Herbst mit Blick auf die Kurzbahn-DM in knapp zwei Wochen in Wuppertal: „Serghei hätte mit den Leistungen auch beim Weltcup ordentliche Mittelfeld-Plätze belegt. Aber Riesa war der bessere Test wegen den vielen Starts." Der 17-Jährige hatte im Sommer für Moldawien an der Junioren-EM und den olympischen Jugendspielen teilgenommen. In Riesa gewann er meist mit großem Vorsprung. Knapp war Golbans Sieg über 50 m Rücken in 25,81 s gegen den gleichfalls sehr gut aufgelegten SSG-Kollegen Philipp Sikatzki (16), der sich im Vorlauf um sechs Zehntel auf 25,70 s gesteigert hatte. Zudem stellte sich JEM-Teilnehmer Tobias Horn über 200 und 400 m Freistil in guter Form vor.

Bei den Frauen feierte Saskia Donat wenige Tage nach ihrem Wechsel vom SC Magdeburg zur SSG zwei Einzel- und zwei Saffelsiege für ihren neuen Verein. Die 20-jährige Jura-Studentin trainiert seit dieser Saison in Leipzig. Für die besten Leistungen der Nachwuchs-Gruppe des Landesstützpunktes sorgten Caroline Pohle und Tommi Wolst.

Frank SchoberLVZ2010-11-02

„Paul ist gar nicht so weit weg"
Schwimmer Stefan Herbst recht zufrieden mit Weltcup-Rang sechs

So früh in der Saison mussten die Schwimmer lange nicht Farbe bekennen. Die Tickets für die Kurzbahn-EM werden schon in zwei Wochen bei den deutschen Meisterschaften in Wuppertal vergeben. Daher fand die Standortbestimmung beim Weltcup schon jetzt statt.

Für Juliane Reinhold kam dieser Vergleich in Berlin ganz besonders früh, war sie doch Ende August erst von den Olympischen Jugendspielen aus Singapur zurückgekehrt und hatte sich dann eine Pause gegönnt. Die 16-Jährige von der SSG Leipzig zeigte sich bei ihren Starts auf drei 200-m-Distanzen noch nicht konkurrenzfähig, sie schwamm aber noch im normalen Badeanzug und war durch eine Schienbeinverletzung gehandicapt.

Dagegen lief es bei SSG-Kollegin Lisa Graf deutlich besser, bei ihren vier Auftritten kam sie konstant auf die Plätze 14 bis 16. Über 50 m Rücken freute sie sich sogar über eine Bestzeit (28,50 s), auch auf den anderen Strecken erreichte sie fast ihre Leistungen der Hightech-Ära. Über 100 m Rücken war die 18-Jährige zweitbeste Deutsche, in Wuppertal gehört sie wie im Sommer zu den Medaillenkandidaten.

Altmeister Stefan Herbst stand sogar zweimal im Finale, wobei es fast vier Endlaufstarts hätten sein können. Während der europäische Verband seit geraumer Zeit alle zehn Bahnen nutzt, lässt der Weltverband Fina weiter die Randbahnen frei, so dass Herbst die zehnten Plätze über 100 m Freistil und 200 m Rücken nichts nützten. „In Rücken habe ich mich dummerweise am Ende verpokert", gestand der Sportsoldat, der über 100 m am Sonnabend als Siebter bester Deutscher war. „Der schnellste Rückenschwimmer trainiert aber schon wieder, spätestens im Sommer ist er wieder voll da", sagte der Sachse mit Blick auf den Magdeburger Helge Meeuw. Gestern ließ Stefan Herbst Rang sechs über 200 m Freistil folgen, dabei schaffte er in 1:46,03 min seine persönliche Zielvorgabe. „Paul ist diesmal gar nicht so weit weg", lautete sein persönlicher Vergleich mit dem siegreichen Biedermann, der ihm statt sieben Sekunden im Vorjahr nur knapp zwei Sekunden abnahm.

Stefan Herbst war in Berlin nicht nur als Athlet aktiv. Nachdem er sein Amt als DSV-Aktivensprecher abgegeben hat, hat er nun ein neues zeitintensives Ehrenamt. Der 32-Jährige wurde im Oktober zum neuen Vorsitzenden der SSG Leipzig gewählt. Der Leutzscher übernahm das Amt vom ehemaligen deutschen Meister Sven Guske, der nicht wieder kandidierte. Dass die Konzentration aufs Training unter der Last des Ehrenamtes leidet, denkt Herbst nicht: „Da ich bei der Bundeswehr bin, habe ich neben dem Sport Zeit dafür. Und es betrifft Dinge, mit denen ich mich ohnehin seit Jahren tagtäglich beschäftige. Ich möchte helfen, den Leipziger Schwimmsport voranzubringen." Bei der Vorstandsarbeit wird er von seinem Trainingskollegen Toni Franz unterstützt.

Frank SchoberLVZ2010-11-01

Gerüchteküche nervt
Schwimm-Olympiasiegerin Britta Steffen kehrt heute beim Weltcup in Berlin ins Wettkampfbecken zurück

Berlin. Mehr als Olympiasieg, Weltrekord sowie Gold bei Welt- und Europameisterschaften kann ein Schwimmer nicht erreichen. Britta Steffen hat all diese Ziele zwischen 2006 und 2009 erfüllt. Insofern könnte sie längst ein bequemes Leben führen, ohne Kachelzählen und ähnliche Trainings-Monotonie. Doch dies kommt für die Berlinerin nicht in Frage. Mit ihrem Wettkampf-Comeback nach 15 Monaten will sie heute und morgen beim Kurzbahn-Weltcup in ihrer Heimatstadt vor allem Gerüchten entgegenwirken, sie würde es mit ihrer erneuten Olympia-Vorbereitung für London 2012 nicht ernst meinen.

„Es hat mich total genervt, dass der Buschfunk längst mein Karriere-Ende verkündet hat", sagte die 26-Jährige gestern: „Es hieß ja, ich wolle nur noch meine Sponsoren behalten und gar nicht mehr wirklich schwimmen." Bei ihrer Rückkehr nach vielen Erkältungen und hartnäckigen Schulter-Problemen sei eines aber neu: „Ich fühle mich unheimlich befreit, weil ich alles schon erreicht habe. Ich schwimme jetzt vor allem, weil es meine Leidenschaft und mein Leben ist." Die Liebe zu Doppel-Weltmeister Paul Biedermann – beide sind seit einem halben Jahr ein Paar – beflügelt sie zusätzlich: „Wir sind seelenverwandt und haben das gleiche Ziel. Das schweißt zusammen." Der Hallenser verriet sogar, dass es zwischen beiden ein Duell gibt: „Dazu äußern wir uns aber später mal."

100 000 US-Dollar schüttet der Weltverband Fina für den Weltcup-Gesamtsieg bei Frauen und Männern aus. Nach vier von sieben Stationen stehen mit Therese Alshammar (Schweden) und Thiago Pereira (Brasilien) die Gesamtsieger so gut wie fest. Vom ganz großen Kuchen werden die deutschen Athleten nichts abbekommen, weil sie zum Großteil gerade erst aus dem Trainingslager kommen und sich ganz auf die Kurzbahn-EM und -WM in vier sowie sechs Wochen konzentrieren. Aber immerhin sind in Berlin in jeder Disziplin 3000 Dollar zu holen – und hier möchte vor allem Biedermann auf seinen Spezialstrecken 200 und 400 m Freistil zuschlagen. „Viele Punkte sind aber über 200 Meter nicht zu holen", sagt der Hallenser schmunzelnd. Das hat er sich selbst zuzuschreiben, weil er den Weltrekord vor Jahresfrist mit Neopren-Material auf 1:39,37 min pulverisierte. Deshalb wird er wohl nicht mit dem VW Scirocco heimfahren, der dem besten Athleten winkt.

Absolut keine Angst hat Britta Steffen vor der neuen Anzug-Situation. Seit Januar ist das Hightech-Material verboten, im Gegensatz zur Konkurrenz hat die Berlinerin unter diesen Umständen noch keinen Wettkampf bestritten. „Ich kann mich auch im Badeanzug über Wasser halten", ist sie sich sicher. Dieses Selbstbewusstsein hat sie spätestens seit Olympia in Peking. Dort war das DSV-Team aufgrund des Adidas-Vertrages mit einem Material-Nachteil ins Wasser gesprungen. Doch wegen ihres günstigen spezifischen Gewichts brauchte Britta Steffen keine Auftriebshilfe und holte auch in normalem Textil Doppel-Gold.

Für den Weltcup in Berlin zeigte sie sich gestern optimistisch. Sie sei zwar nur zwei Mal gemeldet, will aber vier Mal starten: In den Endläufen möchte sie unbedingt dabei sein, zumal die ARD am Sonntag live überträgt. „Ich hatte gestern im Training endlich mal wieder das Gefühl, dass ich noch schwimmen kann. Dennoch werde ich noch nicht die Beste sein. Mein Trainer meint, ich müsse auch mal das Verlieren lernen."

Eine Leipziger Finalteilnahme wäre dagegen eine Überraschung. Von der SSG gehen alle drei DM-Medaillengewinner vom Sommer an den Start. Juliane Reinhold, Lisa Graf und Stefan Herbst hoffen zwei Wochen vor der Kurzbahn-DM in Wuppertal auf eine steigende Formkurve. Vor zwölf Monaten war Rang 14 die beste Platzierung von Stefan Herbst. „Schlechter möchte ich auf keinen Fall sein", sagte der 32-Jährige, der sich im Training gut fühlte. Die anderen SSG-Teamkollegen wollen zur gleichen Zeit in Riesa möglichst viele Sachsenmeistertitel nach Leipzig holen.

Frank SchoberLVZ2010-10-30


Juliane Reinhold hat es geschafft. Sie ist neues Mitglied im LVZ-Projekt 12-4-12. Unter diesem Motto werden zwölf Leipziger Spitzenathleten materiell und medial bei der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2012 in London unterstützt. DHfK-Ruderin Kerstin Naumann, die zu diesem Projekt gehörte, hatte im Sommer ihre Laufbahn beendet.

Die Jury trug mit ihrer Entscheidung der sportlichen Entwicklung der 16-Jährigen Rechnung. Juliane war in diesem Jahr unter anderem deutsche Meisterin über 400 m Lagen und drei fache Junioren-Europameisterin mit den Staffeln geworden.

Herzlichen Glückwunsch


Olympia-Unterstützung – Juliane Reinhold im LVZ-Projekt
Schwimmerin Juliane Reinhold von der SSG Leipzig ist neues Mitglied im LVZ-Projekt 12-4-12. Unter diesem Motto werden zwölf Leipziger Spitzenathleten materiell und medial bei der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2012 in London unterstützt. DHfK-Ruderin Kerstin Naumann, die zu diesem Projekt gehörte, hatte im Sommer ihre Laufbahn beendet.

Die Jury trug mit ihrer gestrigen Entscheidung der sportlichen Entwicklung der 16-Jährigen Rechnung. Die Lagenschwimmerin war in diesem Jahr unter anderem deutsche Meisterin über 400 m und Junioren-Europameisterin mit der Lagen-Staffel geworden. „Ich finde es schön für Leipzig und seine Schwimmsport-Familie, wenn eine junge Sportlerin so auftrumpft", sagte Jury-Mitglied Bernhard Bock. Juliane Reinhold selbst konnte ihr Glück kaum fassen. „Das ist ein großer Ansporn für mich und ich hoffe, dass es mit einer guten Leistung in London klappt", meinte sie.

Die weiteren geförderten Athleten:

David Schröder/Frank Henze (Kanuslalom)

Jan Benzien (Kanuslalom)

Alexander John (Leichtathletik)

Erik Balnuweit (Leichtathetik)

Kerstin Thiele (Judo)

Heide Wollert (Judo)

Tina Dietze (Kanurennsport)

Robert Nuck (Kanurennsport)

Annekatrin Thiele (Rudern)

Stephan Feck (Wasserspringen)

Winfried WächterLVZ2010-10-27

Rekordflut und Tränen
Starter aus sieben Nationen beim Internationalen Schwimmfest des SC DHfK

Neun Veranstaltungsrekorde hat es am Wochenende beim Internationalen Schwimmfest des SC DHfK in der Uni-Schwimmhalle gegeben. Acht davon brachen Teilnehmer der SSG Leipzig und betonten damit erneut den Erfolg der Startgemeinschaft. Sportler aus sieben Nationen traten an. Die meisten ausländischen Gäste kamen aus Tschechien, aber auch der ehemalige Messestädter Volker Müller, der in Italien lebt, reiste mit seinen Schützlingen an. Daneben waren Brasilianer, Armenier, Russen und Athleten von den Philippinen mit am Start.

Ganz stolz stiegen die Jüngsten nach ihrem ersten Wettkampf vor großem Publikum aus dem Wasser und wurden von den „Großen", die diese Prozedur schon vor ein bis zwei Jahren hinter sich gebracht hatten, in Empfang genommen. Zuvor flossen vor Lampenfieber sogar Tränen. „Einige haben geweint und mussten von den Eltern getröstet werden", sagte DHfK-Abteilungsleiter Sven Kürschner. Die Schwimm-Zwerge haben sich nicht getraut, dachten, sie schaffen es nicht. Am Ende sind aber alle die 50 Meter geschwommen und wurden dabei sowohl vom Beckenrand aus als auch von den rund 300 Zuschauern auf der Tribüne angefeuert. „Das war eine absolut emotionale Atmosphäre", freute sich der Abteilungsleiter.

Lob gab es auch von den erfahrenen Schwimmern. „Das war total süß. Manche sind schon richtig fix", meinte Lisa Graf, die am Wochenende dreimal den Veranstaltungsrekord knackte.

Stefan Herbst, der mit Ansage ebenfalls dreimal den Rekord über 50, 100 und 200 Meter Rücken brach, konnte sich das Spektakel nicht mit ansehen. „Ich musste mich vorbereiten. Aber ich habe es gehört", verwies der dreifache Olympiateilnehmer auf die super Stimmung in der Halle. Dafür wurde er bei seinen Starts kräftig von den Kindern angefeuert. Seiner Vorbildfunktion für die Kleinen kommt er gern nach: „Ich gebe mein Bestes", so der 32-jährige Routinier, der jede Menge Autogramme geben durfte.

Wenig überraschend gewann Herbst auch am Sonnabend den KSW-Sprintcup. Bei den Frauen siegte Nachwuchshoffnung Juliane Reinhold, die zudem über 100 Meter Schmetterling einen Veranstaltungsrekord schaffte. Die Sieger des Sprintcups wurden in drei Runden mit abschließendem Finale in einem Ausscheidungsrennen ermittelt. „Das Kraul-Finale war für mich das absolute Highlight und eine ganz neue Erfahrung", meinte Herbst, der in seiner langjährigen Karriere zum ersten Mal daran teilnahm.

Die nächsten Höhepunkte der Leipziger Top-Schwimmer sind der Weltcup in Berlin am kommenden Wochenende und die deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Wuppertal Mitte November. Priorität liegt aber auf der Kurzbahn-DM. Dort geht es um die Qualifikationen für Europa- und Weltmeisterschaften. Leicht wird es nicht. „Die Quali-Zeiten sind ordentlich. Die habe ich nicht mal letztes Jahr im Anzug geschafft", sagte Herbst wenig begeistert. Packen will er sie trotzdem.

Optimistischer ist Lisa Graf. Zwar musste sie vor zwei Wochen wegen einer Angina aussetzen. „Ich bin aber ganz gut wieder herangekommen", findet die 18-Jährige, die sich über die Rekordflut freute: „Es waren zwar keine Bestzeiten, aber ich muss ja erst in drei Wochen zur Kurzbahn-DM richtig fit sein."

Frauke SieversLVZ2010-10-26


 

Liebe Mitglieder und Freunde des Postschwimmvereins Leipzig,

für unsere neue Wahlperiode von 2011 bis 2014 suchen wir
noch Verstärkung für unsere Vorstandsarbeit.

Wie auf der vergangenen Mitgliederversammlung Ende 2009 angekündigt,
wird Jarno Wittig seine Arbeit als Vorstandsvorsitzender nur noch bis zum
31.12.2010 ausüben können. Im Rahmen der Mitgliederversammlung am 19. November
2010 kommt es demnach auch zu turnusmäßigen Neuwahlen und Veränderungen in
unserer Vorstandsorganisation. Ihre Weiterarbeit haben die Vorstände Uwe
Bodusch, Holger Maiwald, Reinhard Maiwald sowie Angelika Otto bereits erklärt.

Demnach bitten wir sehr herzlich engagierte Mitglieder um
Unterstützung und eine entsprechende Kandidatur für die diesjährigen Wahlen.
Eine Wahlperiode des fünfköpfigen Vorstands dauert gemäß Satzung 4 Jahre, also
vom 1.01.2011 bis 31.12.2014. Die Arbeitsbereiche und Ressorts regeln die
gewählten Vorstände im Anschluss an die Neuwahlen am 19. November 2010. Uwe
Bodusch hat bereits erklärt, dass er im Falle einer Wiederwahl für das Amt des
Vorstandsvorsitzenden zur Verfügung stehen wird.

Wir rufen daher alle Mitglieder, Trainer und Freunde unseres
Vereins auf, die Vorstandsarbeit zu unterstützen und Verantwortung zu übernehmen.
Es wird die Teilnahme an Vorstandssitzungen, die Wahrnehmung von Terminen und
die Erledigung von Aufgaben gewünscht und das Einbringen neuer Impulse und
Ideen wird ausdrücklich begrüßt.

Wir bieten einen kollegialen und sachorientierten
Arbeitsstil, eine erstklassige Vereinsorganisation und Vereinsverwaltung sowie
eine detaillierte Einarbeitung durch erfahrene Vorstandskollegen sowie jede
Menge Spaß und Freude am Schwimmsport.

Kandidatenvorschläge mit vollständigem Namen, Anschrift und
Telefonnummer können bis zum 12. November 2010 an info@postsvleipzig.de gesendet werden.
Für Rückfragen und weitere Informationen stehen Euch Jarno Wittig
(0163-3462775) und Uwe Bodusch (0177-7270697) sehr gern zur Verfügung.

 

Mit
sportlichen Grüßen

Der
Vorstand



Am ersten Oktoberwochenende heißt
traditionell das Reiseziel für unsere Masters Kulmbach.
Mit
großem Punktevorsprung ging der „Kleine EKU-CUP“ erneut in den
Besitz unseres Vereines über.
Insgesamt erzielten wir bei unseren
25 Starts (mehr ist in der Wertungsklasse nicht möglich) 12 Siege, 7
x Platz 2 und 2 x Platz 3.

Zur Mannschaft gehörten 7 Frauen
und 8 Männer. Nach 11 Jahren Wettkampfpause verstärkte Anett
Kromrey die Frauenmannschaft.

1. Platz

Kathrin Engel
AK 25 50 m Brust 0:37,65
Heike Händel AK 45 50 m
Schmetterling 0:32,24
Dirk Schlegel AK 25 50 m Brust
0:31,25
Sven Guske AK 35 50 m Schmetterling 0:27,73
Henry
Zacharias AK 35 50 m Rücken 0:30,79

4 x 50 m Brust /
Frauen AK 160 Händel/Kromrey/ Saborowski/ Engel

4 x 50 m Brust / Männer AK 100 Bobe/
Schneider/ Schlegel/ Guske

4 x 50 m Brust / Männer 160 Zacharias/
Buchmann/ Maiwald/ Lutschin

4 x 50 m Lagen / mixed 160 Saborowski
/Lutschin / Händel / Guske

4 x 50 m Freistil / Männer 100
Schneider /Bobe/ Schlegel / Guske

4 x 50 m Freistil / Frauen 100 Starke /
Engel / Saborowski / Busch

4 x 50 m Lagen / mixed 120 Zacharias /
Engel / Busch / Schlegel

2. Platz

Tanja Starke AK 25 50 m Schmetterling
0:31,87
Marian Bobe AK 20 50 m Schmetterling
0:27,41 / 50m Rücken 0:28,18
Dirk Schlegel AK 25 50 m Brust 0:31,25

4 x 50 m Freistl / Männer 160
Buchmann/Maiwald/Lutschin/Zacharias

4 x 50 m Lagen/ mixed 80 Bobe /
Schneider / Kromrey / Starke

3. Platz

Busch, Jeannette AK 25 50 m
Schmetterling 0:34,26

Starke, Tanja AK 25 50 m Rücken
0:35,95

Allen Teilnehmern herzlichen
Glückwunsch!!!!



 

Liebe Mitglieder des
Postschwimmverein Leipzig e.V.,

wir möchten Euch hiermit
herzlich zu unserer diesjährigen Mitgliederversammlung einladen.

Die Mitgliederversammlung wird
wie folgt stattfinden:

Wann:          Freitag, 19. November 2010,

um 15.00 Uhr

Wo:             Am
Sportforum 3 (3.Etage)

                   04105
Leipzig

 

Vorläufige
Tagesordnung:

1.   
Begrüßung/Genehmigung der Tagesordnung

2.   
Bericht des Vorsitzenden

3.   
Sportlicher Rückblick

4.   
Finanzbericht

5.   
Bericht der Kassenprüfer

6.   
Diskussion zu den Berichten

7.   
Entlastung des Vorstandes

8.   
evlt. Satzungsänderungen

9.   
Vorstandswahlen 2011 – 2014

10. Ausblick
2011 und Sonstiges



Der Postschwimmverein Leipzig nahm zum 17. Mal am Herbstmeeting in St. Johann/ Tirol teil. Unsere
51 Teilnehmer umfassende Mannschaft traf hierbei auf die Konkurrenz von 21 Vereinen aus Österreich,
Schweiz und Deutschland. Die Anreise erfolgte bereits am Freitag, 10.09.2010.

Bei herrlichem
Wetter entwickelte sich in dem idyllisch, zwischen dem Kitzbühler Horn und Wilden Kaiser, gelegenen
50m Freibecken unsere erfolgreichste Teilnahme in St.Johann.

Diesmal gingen von unseren Sportlern
wieder 5 Aktive für die SSG Leipzig an den Start.

An der Medaillenvergabe waren wir 42 Gold-, 30 Silber-
und 27 Bronzemedaillen beteiligt. Damit belegte die Mannschaft in der Gesamtwertung wie in den vergangenen Jahren
den ersten Platz. Besonders beteiligt waren diesmal unsere jüngsten Sportler an der Medaillenvergabe. Dies zeigt die hervorragende Nachwuchsarbeit unserer Trainer Rolf Dube und Mario Rudolph.

Die Staffeln über 4x50m Lagen mix und 4x50m Freistil mix wurden bei den Kleinen (Jg 1998 und jünger) sowie bei den Großen(offen) über 4x50m Lagen gewonnen.

Vom Veranstalter wurden 20 Mehrkampfpokale vergeben. Insgesamt errangen unsere Sportler elf dieser Pokale! Die begehrten Mehrkampfpokale (alle 50 bzw. 100m Strecken) gewannen:

Oskar Noack JG 2002
Nele Ivenz JG 2002
Marvin Lanzke JG 2002
Isabell Ramolla JG 2001

Michelle Zehmisch JG 2000
Annalena Hamel JG 1999
Christian Schneiderheinze JG 1998
Olivia Zacharias JG 1996
Tommi Wolst JG 1996
Marie Pietruschka JG 1995
Nico Iqbal JG 1995

Diesmal konnten wir am Samstag früh den traditionellen 0. Wettkampf auf der Sommerrodelbahn absolvieren. Letztes Jahr war dieser Ausscheid wegen schlechtem Wetter ausgefallen. Wie immer wurden auf den 2 nebeneinanderliegenden 1000m langen Bahnen, mit 15 scharfen Kurven, einem Gefälle von 20% und einem Höhenunterschied von 150m durch die Sportler und Trainer schnelle Rennen gefahren.

Herzlichen Glückwunsch und Dank allen genannten und ungenannten SchwimmerInnen für das beste Abschneiden aller Zeiten in St. Johann!