Fünf Podestplatzierungen für die SSG-Talente bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften

Drei intensive Wettkampftage liegen hinter den jüngsten Talenten des Leipziger Schwimmstützpunktes, doch die Anstrengungen haben sich gelohnt: Mit einem Gesamttitel und insgesamt fünf Podestplatzierungen im Gepäck sind die Youngsters der Jahrgänge 2012 und 2013 von den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften aus Braunschweig zurückgekehrt. 

Gefragt war dabei Vielseitigkeit: Auf dem Programm standen für alle Teilnehmenden sieben Strecken. Für die dabei erzielten Leistungen gab es Punkte, die am Ende addiert wurden. Dass es dabei auf ausgeglichene Fähigkeiten ankommt, stellte Tom Bodusch im Jahrgang 2012 eindrucksvoll unter Beweis: Mit starken Leistungen wurde er Deutscher Mehrkampfmeister bei den Rückenschwimmern. Bereits im Vorjahr war dem SSG-Talent dieses Kunststück gelungen. Dabei gab es für das Leipziger Team sogar doppelten Grund zur Freude, denn auch Platz zwei ging in dieser Wertung an einen Youngster aus der Messestadt: Die Silbermedaille sicherte sich Mick Günter Birgel. Gleiches gelang im Jahrgang 2013 dem Rücken-Spezialisten Jasper Müller sowie bei den 2012ern im Kraulmehrkampf Daniel Severyuk. Abgerundet wurde die Medaillenausbeute durch den dritten Platz von Fabian Brauer im Schmetterling-Mehrkampf des Jahrgangs 2013.

Besonders bemerkenswert: Bei 51 Einzelstarts über die Strecken ab 50m erzielten die Leipziger Talente 39 neue persönliche Bestzeiten! Ein Zeichen dafür, dass der Weg, den sie mit ihren Trainerinnen Dagmar Hase und Anne-Katrin Neumann eingeschlagen haben, in die richtige Richtung führt. 

Die Platzierungen der Leipziger Talente bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften 2024:

  • 1. Tom Bodusch – 2012 – Rücken – SSG Leipzig e.V. – 2819 Punkte
  • 2. Mick Günter Birgel – 2012 – Rücken –  SSG Leipzig e.V. – 2452 Punkte
  • 2. Jasper Müller – 2013 – Rücken – SSG Leipzig e.V. – 1794 Punkte
  • 2. Daniel Severyuk – 2012 – Kraul –  SSG Leipzig e.V. – 2444 Punkte
  • 3. Fabian Brauer – 2013 – Schmetterling – SSG Leipzig e.V. – 1755 Punkte
  • 4. Antonia Möschke – 2013 – Schmetterling –  SSG Leipzig e.V. – 2174 Punkte
  • 5. Caspar Valentin Zens – 2012 – Schmetterling – SV Automation e.V. – 1840 Punkte
  • 6. Justus Richter – 2013 – Brust – SSG Leipzig e.V. – 1409 Punkte
  • 12. Helena Sophie Haupt – 2012 – Rücken – SSG Leipzig e.V. – 2471 Punkte
  • 14. Phoebe Lißner – 2013 – Rücken – SSG Leipzig e.V. – 2155 Punkte

Bildnachweis: „SSG Leipzig“

Schwer bepackt kehren Leipzigs Schwimmtalente von den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften aus Berlin zurück: Beeindruckende 49 Medaillen, neun Meistertitel und oben drauf noch den Sieg in der Teamwertung bringen die jungen Schwimmerinnen und Schwimmer mit nach Hause. Ein Rekordergebnis, bei dem besonders der erste Platz im Teamranking der mehr als 300 Vereine aus dem gesamten Bundesgebiet für die SSG Leipzig hervorzuheben ist. 

An den letzten beiden Wettkampftagen durfte die SSG-Youngsters stolze 19 Podestplätze bejubeln. Zwei weitere Titel fügte so zum Beispiel im Jahrgang 2010 Elias Himmelsbach seiner Sammlung hinzu. Er gewann am Wochenende die 400m Freistil und 100m Schmetterling. Insgesamt kam er damit in Berlin auf starke fünf Podestplätze. Sogar sechs Medaillen gab es für Limaris Dix (2007), der sich am Wochenende noch zweimal Silber (400m Freistil, 100m Schmetterling) und einmal Bronze (50m Freistil) schnappen konnte. Mit dem Meistertitel über die 200m Lagen und dem zweiten Rang über die 200m Brust schraubte Aaliyah Schiffel (2006) ihre Bilanz auf vier Medaillen. Sie hatte bereits zuvor einmal Gold und Bronze auf dem Konto.Deutsche Jahrgangsmeisterin darf sich zudem Selina Müller nennen, die über die 50m Freistil im Jahrgang 2006 nicht zu schlagen war. 

Zuwachs gab es auch in der Medaillensammlung von Carlotta Waizmann (2009) mit Silber über die 100m Schmetterling und Bronze über die 200m Lagen. Sie bringt damit fünf Medaillen aus Berlin mit nach Hause. Den Silber-Hattrick über die Rückenstrecken machte Fanny Madita Milbach im Jahrgang 2011 perfekt. Nachdem sie bereits über die 200m-Strecke auf Rang zwei geschwommen war, wurde sie auch Vize-Meisterin über die 50 und 100m Rücken. Silberplaketten gab es zudem für Emma Färber (2011 – 200 Lagen), Anna Franziska Hunger (2011 – 200m Brust) und Luise Kotte (2007 – 200m Brust), die zudem Dritte über die 100m Rücken wurde. Auch Sascha Macht (2006 – 50m Rücken),  Emma Luise Breuer (2009 – 200m Brust) und Mercedesz Lißner (2010 – 100m Schmetterling) fügten ihren Edelmetallsammlungen Bronzemedaillen hinzu.

Neben der reinen Medaillenausbeute stimmt auch deren Verteilung optimistisch: Fast zwei Drittel der 31 Leipziger Talente schaffte in Berlin den Sprung unter die deutschen Top Drei ihres Jahrgangs, meist sogar mehrfach. Hinzu kommen beeindruckende 129 neue persönliche Bestzeiten. Der Leipziger Schwimmsport ist also bestens aufgestellt für die Zukunft!

Bergfest bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin! Nach drei von fünf Wettkampftagen haben die Talente der SSG Leipzig bereits satte 30 Medaillen auf dem Konto. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr hatte das Team aus der Elsterstadt nach allen Wettkampftagen 35 Plaketten mit Heim gebracht. Man ist also auf dem besten Weg dieses Ergebnis zu übertreffen. Das macht sich auch in der Teamwertung erkennbar: Hier führt die SSG Leipzig klar vor dem Team des Bundesstützpunkts Magdeburg das Ranking der mehr als 300 Vereine aus ganz Deutschland an.

Auch am Donnerstag und Freitag waren die SSG-Talente Stammgäste auf dem Podium. Ganz oben stehen durfte so zum Beispiel Elias Himmelsbach, der im Jahrgang 2010 die 50m Schmetterling (26,71) gewann und zudem Vizemeister über die 200m Lagen (2:14,89) wurde. Doppelt prämiert wurde auch Arnim Hesse, der frischgebackene Deutsche Jahrgangsmeister über die 200m Rücken (2:09,89) in der AK 15. Er baute seine Medaillensammlung mit Bronze über die 400m Lagen (4:45,04) aus. Stark präsentierten sich auch die Leipziger Brustschwimmerinnen. Emma Luise Breuer (2009 – 1:10,83) und Aaliyah Schiffel (2006 – 1:11,31) hielten die gleichaltrige Konkurrenz über die 100m Brust auf Distanz. 

Doppelter Vizemeister wurde Luis Pepe Baumeister (2009) mit jeweils Silber über die 200m (2:11,84) und 400m Lagen (4:43,02). Zweimal Edelmetall gab es am Donnerstag und Freitag zudem für Limaris Dix mit Silber über die 50m Schmetterling (25,22) und Bronze über die 200m Freistil (1:51,53). Auf Rang zwei schwammen auch Fanny Madita Milbach (200m Rücken 2011 2:28,08) sowie über die 400m Lagen Janek Thorben Reyher (2007 – 4:33,95), Sophie Luschnitz (2008 – 5:04,23), Emma Färber (2011 – 5:11,52) und Carlotta Waizmann (2009 – 5:06,29). Carlotta sprintete zudem über die 50m Schmetterling (28,49) zu Bronze und Emma schwamm über die 200m Rücken (2:28,63) auf Platz drei.

Bronzeplaketten sicherten sich an den zurückliegenden beiden Finaltagen Anna Franziska Hunger (400m Lagen -2011 5:11,62), Nathan Gerds (200m Rücken – 2007 – 2:07,96), Sascha Macht (200m Rücken – 2006 – 2:05,57) und Luise Kotte (100m Brust – 2007 – 1:12,61). Wir dürfen nun gespannt sein, welche Top-Leistungen uns am Samstag und Sonntag noch erwarten!

Fulminanter Auftakt für das Team der SSG Leipzig bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin. Am ersten Tag der Titelkämpfen sammelten die Talente des Leipziger Schwimmstützpunktes satte neun Medaillen. Für das Highlight sorgte dabei Anna Franziska Hunger, die sich im Jahrgang 2011 über die 200m Schmetterling nach starken 2:27,31 Minuten zur Deutschen Jahrgangsmeisterin krönte. 

Diese Strecke scheint den SSG-Talenten zu liegen denn auch Mercedesz Lißner (2010 – 2:22,49) und Carlotta Waizmann (2009 – 2:18,46) standen hier auf dem Podest und ließen sich Bronzemedaillen um den Hals hängen. Bei den Herren schwammen zudem im Jahrgang 2010 mit Elias Himmelsbach (2:14,94) und Mika Leonhardt (2:19,27) gleich zwei SSG-Asse auf das Podium. Sie fuhren Platz zwei und drei ein. Ebenfalls Silber über die lange Schmetterlingstrecke gab es zudem für Kristian Kyziridis (2007 – 2:04,83). 

Nah dran an den Meistertiteln waren am Mittwoch Emma Luise Breuer und Limaris Dix. Über die 50m Brust sprintete die junge SSG-Schwimmerin im Jahrgang 2009 in 32,95 Sekunden zu Silber – nur sieben Hundertstel hinter der Goldmedaille. Eben jenen hauchdünnen Abstand zu Rang eins hatte auch Limaris Dix (2007), der über die 100m Freistil in 51,33 Sekunden Vize-Meister wurde. In die Liste der Medaillengewinnerinnen trug sich zudem Aaliyah Schiffel (2006 – 33,28) mit Bronze über die 50m Brust ein.

Beinahe wäre der Medaillenregen noch stärker ausgefallen doch Nele Clauß (4. – 2:21,63) und Sophie Luschnitz (5. – 2:21,88) trennten über die 200m Schmetterling im Jahrgang 2008 ebenso nur Sekundenbruchteile von den Edelmetallrängen wie Sascha Macht (4. – 2006 – 51,03) über die 100m Freistil. Auch Selina Müller (2006 – 56,38) schwamm über diese Strecke auf Rang vier. Weitere Top-8-Resultate gab es zudem durch Justus Georg Schüller (5. – 2010 – 200m Schmetterling – 2:22,41), Sophie Luschnitz (8. – 2008 – 50m Brust – 33,83) sowie Henry Harnisch (7. – 2010 – 1500m Freistil – 17:38,65).

Bildnachweis: „SSG Leipzig“

Das Beste kommt zum Schluss – doch dass es am letzten Tag der Deutschen Meisterschaften im Schwimmen noch einmal so spannend werden würde, damit hätte wohl auch Marek Ulrich selbst nicht gerechnet. Nachdem der Rücken-Routinier von der SSG Leipzig zunächst über die 100m-Distanz das Olympiaticket verpasst hatte, dann aber gestern mit einer Bestzeit über die nicht-olympischen 50m Rücken aufwarten konnte, wurde es heute doch noch einmal ernst für ihn!

Ulrichs Coach Frank Embacher überzeugte die Verantwortlichen des Deutschen Schwimm-Verbandes, seinen Schützling noch einmal antreten zu lassen. In einem Rennen allein gegen die Uhr, als offizieller Teil des Wettkampfes und somit auch als zusätzliche und letzte Chance, die Olympianorm zu knacken. Ein Plan, der voll aufging. In 53,71 Sekunden kämpfte sich Ulrich um drei Hundertstel unter die Qualifikationszeit und damit zu seinem Ticket nach Paris. Angestachelt von der jubelnden Halle, die von Frank Embacher am Hallenmikrofon dazu aufgepeitscht wurde, ordentlich Stimmung zu machen, ignorierte Ulrich die Schmerzen auf den letzten Metern seines Rennens und darf Deutschland nun zum zweiten Mal nach 2021 in Tokio erneut auf der Olympischen Bühne repräsentieren. 

Er ist damit neben Timo Sorgius der zweite Schwimmer der SSG Leipzig, der sich für die Spiele im Zeichen der fünf Ringe qualifizieren konnte. Zudem buchte David Thomasberger das Ticket zu den Schwimm-Europameisterschaften nach Belgrad. Er war heute in Berlin über die 50m Schmetterling im Einsatz und belegte hier Platz sechs (24,49). Einen Start im A-Finale und dort ebenfalls Rang sechs gab es zudem für Emma Luise Breuer über die 200m Brust 2:32,11). Im B-Endlauf über diese Strecke waren Luise Kotte (2:34,93) und Aaliyah Schiffel (2:35.85) am Start. Auch Hannah Vollmer (28,07) und Daniela Karst (28,17 – beide 50m Schmetterling) sowie Selina Müller (50m Freistil – 26,52) starteten in den B-Finals des letzten Wettkampftages.

Das Leipziger Team reist somit mit vier internationalen Tickets zurück in die Messestadt – neben Sorgius, Ulrich und Thomasberger gelang auch dem SSG-Talent Sascha Macht eine internationale Qualifikation. Er unterbot mehrere Normzeiten für die Junioren-Europameisterschaften. Zudem gab es ein Mal Gold durch David Thomasberger (200m Schmetterling) und zwei Silbermedaillen für Marek Ulrich (50m, 100m Rücken).

Bildnacheis: „SSG Leipzig / Tino Henschel“

Marek Ulrich, SSG Leipzig, Deusche Meisterschaften Schwimmen 2024, Berlin, 28.04.2024, Foto: Tino Henschel

Jetzt steht es fest: Der Leipziger Spitzenschwimmer Timo Sorgius hat sich für die Olympischen Spiele 2024 qualifiziert. Der 20-Jährige sicherte sich einen der heiß umkämpften Startplätze in der deutschen 4x200m-Freistilstaffel. Mit dem Quartett stand Sorgius im vergangenen Jahr bereits im WM-Finale und darf nun erstmals in seiner Karriere auch olympische Luft schnuppern. Ausschlaggebend waren dabei die Leistungen, die Sorgius über seine Paradestrecke 200m Freistil bereits in der vergangenen Woche ins Becken brachte. Beim Qualifikationsmeeting in Berlin stellte er in 1:47,55 Minuten eine starke neue Bestzeit auf und schob sich auf einen der begehrten Staffelplätze. Da bei den Deutschen Meisterschaften am heutigen Samstag nun keiner seiner Konkurrenten stärkere Zeiten albieferte, konnte Sorgius nicht mehr aus dem Team für Paris verdrängt werden und darf nun für Olympia planen. Da ist es auch zu verkraften, dass auch er selbst heute im Finale der Deutschen Meisterschaften keine Steigerung abliefern konnte und auf Platz sieben anschlug.

Nicht nach Paris, dafür aber zu den Schwimm-Europameisterschaften nach Belgrad dürfte die internationale Reise in dieser Saison für Sorgius‘ SSG-Kollegen David Thomasberger gehen. Über die 200m Schmetterling sicherte er sich heute den Titel als Deutscher Meister und die erneute EM-Norm, blieb aber in 1:56,96 Minuten etwas mehr als eine Sekunde über der eigentlich anvisierten Olympianorm. “Natürlich ist es schön, sich noch einmal auf der internationalen Bühne beweisen zu können, aber in diesem Jahr standen natürlich eigentlich die Olympischen Spiele auf dem Plan“, meinte er nach dem Rennen. Bereits in sechs Wochen wird es in Belgrad rund gehen. Belgeitet wird Thomasberger bei der Schwimm-EM von seinem SSG-Kollegen Marek Ulrich, der heute ebenfalls auf dem Podest stehen durfte. In starken 24,87 Sekunden sicherte er sich die Silbermedaille über die 50m Rücken.

Eine weitere Normzeit für die Junioren-Europameisterschaften gab es heute zudem für Sascha Macht, der bereits im Vorlauf in 2:03,80 Minuten die Qualifikationszeit über die 200m Lagen unterbot. Im A-Finale schlug er später in 2:05,60 Minuten als Achter an und startete zudem im B-Endlauf über die 200m Freistil (1:54.96). Ebenfalls in den A-Endläufen waren heute Aaliyah Schiffel (7. – 2:19.99) über die 200m Lagen sowie Hannah Vollmer (5. – 2:15.84), Carlotta Waizmann (6. – 2:17.88) und Kristian Kyziridis (6. – 2:04.35) über die 200m Schmetterling zu sehen. Den Sprung in die B-Finals hatten Luise Kotte (200m Lagen – 2:24.53), Daniela Karst (2:21.65),  Janek Thorben Reyher (2:05.99), Karl von Thun (alle 200m Schmetterling – 2:06.57), Selina Müller (200m Freistil – 2:04.27), Mateja Vasic (50m Rücken – 26,85) und Limaris Dix (200m Freistil – 1:52.68) erreicht.

Bildnachwies: „SSG Leipzig / Tino Henschel“

Auch im Nachwuchsbereich wird die SSG Leipzig in dieser Saison auf der internationalen Bühne des Schwimmsports vertreten sein! Bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin qualifizierte sich am Freitag der 17-jährige Sascha Macht für die Anfang Juli in Litauen stattfindenden Junioren-Europameisterschaften.

Bereits im Vorlauf machte der Leipziger Youngster Ernst: In 50,44 Sekunden legte er beinahe eine Punktlandung um sechs Hundertstel unter der zur Qualifikation geforderten Normzeit hin. Ein starkes Rennen von Macht, der seit dieser Saison an der renommierten Bolles Highschool in den USA die Schulbank drückt. Dass dann im B-Finale in 50,74 Sekunden keine Steigerung mehr drin war, tat der Freude keinen Abbruch. 

Einen Achtungserfolg verbuchten die beiden SSG-Brustschwimmerinnen Emma Luise Breuer (1:11,11) und Aaliyah Schiffel (1:11,47), die im B-Finale über die 100m Brust die Plätze eins und zwei belegten. Weitere Endlaufteilnahmen standen für das Leipziger Team heute nicht auf dem Programm. Spannend wird es jedoch am Samstag: Dann haben David Thomasberger (200m Schmetterling) und Timo Sorgius (200m Freistil) die Chance, sich ins Team für die Olympischen Spiele 2024 zu schwimmen. 

Das Leipziger Team für die Schwimm-DM 2024:

Louis Schubert, Timo Sorgius, David Thomasberger, Marek Ulrich, Mateja Vasic, Karl von Thun, Emma Luise Breuer, Daniela Karst, Luise Kotte, Selina Müller, Aaliyah Schiffel, Hannah Vollmer, Carlotta Waizmann, Limaris Dix, Kristian Kyziridis, Janek Thorben Reyher, Sascha Macht
Trainer: Frank Embacher, Sebastian Zechlin, Bastian Schulte

Bildnachweis: „SSG Leipzig / Tino Henschel“

Deusche Meisterschaften Schwimmen 2024, Berlin, 26.04.2024, Foto: Tino Henschel

Marek Ulrich hat der SSG Leipzig direkt am ersten Tag der Deutschen Meisterschaften in Berlin die erste Medaille beschert. Über seine Paradestrecke 100m Rücken schwamm der 27-Jährige auf den Silberrang.

In 54,43 Sekunden konnte Ulrich seine starke Leistung aus der vergangenen Woche, mit der er nur wenige Hundertstel über der Olympianorm geblieben war, zwar nicht steigern. Mit dem sicheren Ticket zu den im Juni stattfindenden Schwimm-Europameisterschaften hat Ulrich nun aber auch in dieser Saison einen Start im Nationalteam sicher. 

„Ich habe gefightet, aber mehr war nicht drin heute“, meinte der erfahrene Spitzenschwimmer nach dem Rennen. „Mir war es wichtig, hier noch einmal alles zu geben und das habe ich getan. Das Ziel ist jetzt, bei der EM noch einmal anzugreifen.“ Und wer weiß, vielleicht öffnet sich bei den kontinentalen Titelkämpfen in Belgrad doch noch eine Hintertür zu den Olympischen Spielen von Paris. Sollte er dort eine Steigerung und vielleicht sogar die Norm abliefern, winkt möglicherweise noch eine Nachnominierung zur Absicherung der deutschen Lagenstaffel – so wie es schon vor drei Jahren in Tokio der Fall war. Doch das bleibt abzuwarten. Vorher stehen für Ulrich in Berlin noch Starts über die 50 und 100m Rücken auf dem Programm. 

In den weiteren A-Finals des heutigen Tages schwammen Hannah Vollmer (1:01,69) und Daniela Karst (1:02,15) über die 100m Schmetterling auf die Plätze sieben und acht. Im B-Finale über diese Strecke waren Carlotta Waizmann (1:02,82) und Sascha Macht am Start. Sascha fehlten in 54,22 Sekunden dabei nur zwei Hundertstel zur Normzeit für die Junioren-EM 2024. Zudem gelang Luise Kotte (5:02.06.), Emma Luise Breuer (5:04.18), Janek Thorben Reyher (4:33.58) und Kristian Kyziridis (DSQ) der Sprung in die B-Endläufe über die 400m Lagen.

Das Leipziger Team für die Schwimm-DM 2024:

Louis Schubert, Timo Sorgius, David Thomasberger, Marek Ulrich, Mateja Vasic, Karl von Thun, Emma Luise Breuer, Daniela Karst, Luise Kotte, Selina Müller, Aaliyah Schiffel, Hannah Vollmer, Carlotta Waizmann, Limaris Dix, Kristian Kyziridis, Janek Thorben Reyher, Sascha Macht
Trainer: Frank Embacher, Sebastian Zechlin, Bastian Schulte

Bildnachweis: „SSG Leipzig / Tino Henschel“

Marek Ullrich, SSG Leipzig Deusche Meisterschaften Schwimmen 2024, Berlin, 25.04.2024, Foto: Tino Henschel

In Tokio durften die beiden Leipziger Spitzenschwimmer David Thomasberger und Marek Ulrich bereits 2021 Olympialuft schnuppern und haben seitdem Lust auf mehr! Ab Donnerstag bietet sich den beiden Athleten der SSG Leipzig nun bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin die letzte Gelegenheit, um sich auch ins Team für die Olympischen Spiele 2024 in Paris zu schwimmen.

Am zurückliegenden Wochenende zeigten sie bereits, dass ihnen nicht viel zu den geforderten Normzeiten fehlt. So schwamm Marek Ulrich beim ebenfalls in Berlin ausgetragenen Qualifikationsmeeting über die 100m Rücken bis auf wenige Hundertstel an die Paris-Norm heran. Dem Deutschen Rekordhalter David Thomasberger fehlte über dessen Paradestrecke 200m Schmetterling weniger als eine Sekunde. Es benötigt also auf dem Papier „nur“ noch einer kleinen Steigerung, um sich den Traum von der zweiten Olympiateilnahme zu erfüllen.

Voll auf Kurs, um erstmals im Zeichen der fünf Ringe antreten zu dürfen, ist Timo Sorgius, der über die 200m Freistil auf einem der Plätze für die deutsche 4x200m-Staffel bei Olympia liegt. Für ihn geht es in Berlin darum, diese Position gegen die nationale Konkurrenz zu verteidigen. Ebenso wie Ulrich und Thomasberger hat auch Sorgius zudem bereits die Normzeit für die im Juni stattfindende Schwimm-EM erfüllt, die ebenfalls in diesem Jahr die Möglichkeit bietet, sich auf internationaler Bühne zu präsentieren.

Letzteres peilen auch einige Talente der SSG Leipzig an, die mit der Qualifikation für die Junioren-Europameisterschaften liebäugeln. Für das 17-köpfige Schwimmteam aus der Messestadt werden es also vier intensive und spannende Wettkampftage, an denen es natürlich auch um Titel, Medaillen und Finalplatzierungen gehen wird. In den zurückliegenden Jahren hat sich Leipzig einen festen Platz unter den Top-Standorten des Schwimmsports in Deutschland erarbeitet. Auch dies soll bei der Schwimm-DM 2024 untermauert werden.

Das Leipziger Team für die Schwimm-DM 2024:

Louis Schubert, Timo Sorgius, David Thomasberger, Marek Ulrich, Mateja Vasic, Karl von Thun, Emma Luise Breuer, Daniela Karst, Luise Kotte, Selina Müller, Aaliyah Schiffel, Hannah Vollmer, Carlotta Waizmann, Limaris Dix, Kristian Kyziridis, Janek Thorben Reyher, Sascha Macht
Trainer: Frank Embacher, Sebastian Zechlin, Bastian Schulte

Bildnachweis: „SSG Leipzig“

Deutschlands Schwimm-Asse kämpfen um die Plätze im Team für die Olympischen Spiele 2024 und auch die Leipziger Top-Schwimmer mischen kräftig mit. Bei den Berlin Swim Open konnte am Wochenende Timo Sorgius eine beachtenswerte Empfehlung für die deutsche 4x200m-Staffel bei den Spielen in Paris abgeben.

In 1:47,55 Minuten entschied der WM-Finalist beim Qualifikationsmeeting in der Bundeshauptstadt den Endlauf über die 200m Freistil für sich und rangiert nun auch dank seiner schnellen Vorlaufzeit (1:48,18) auf einem der Top-Vier-Plätze im Ranking für die deutsche Olympiastaffel. Doch diesen Platz gilt es nun zu verteidigen: Bei den am Donnerstag an selber Stelle beginnenden Deutschen Meisterschaften bietet sich für die deutsche Schwimmelite ein letztes Mal die Chance, Normzeiten für Olympia zu erbringen bzw. Empfehlungen für die Staffelevents abzugeben. Auch für die 4x100m Freistilstaffel hat Sorgius eine Chance – beim Meeting in Berlin holte er über diese Strecke Bronze.

Quasi nebenbei unterbot Sorgius mit seiner Zeit über die 200m Freistil auch die Normzeit für die im Juni stattfindenden Schwimm-Europameisterschaften. Gleiches gelang am Wochenende in Berlin auch seinen Teamkollegen David Thomasberger und Marek Ulrich. Über die 200m Schmetterling war Thomasberger bereits im Vorlauf in 1:56,64 Minuten bis auf weniger als eine Sekunde an die Olympianorm herangekommen und sorgte später im Finale gemeinsam mit Louis Schubert, der in Berlin zudem die 50 und 100m Schmetterling gewann, für einen Leipziger Doppelsieg. 

Noch knapper war es im Rennen um die Tickets nach Paris bei Marek Ulrich, dem über die 100m Rücken im Vorlauf in 53,88 Sekunden nur 14 Hundertstel zur Olympianorm gefehlt hatten. Im Finale schwamm er später etwas langsamer und belegte Rang zwei. Mit ihren Leistungen haben Thomasberger und Ulrich zwar die Paris-Normen verfehlt, aber die Qualifikationszeiten für die Schwimm-EM erfüllt. In dieser Woche haben sie bei den Deutschen Meisterschaften nun ebenfalls die Chance noch einmal nachzulegen und sich ins Team für Olympia zu schwimmen.

Bildnachweis: „SSG Leipzig“