SSG-Schwimmer Timo Sorgius komplettiert Medaillensatz bei Deutschen Meisterschaften

Auch zum Abschluss der Deutschen Meisterschaften in Berlin gab es Medaillenglanz für das Leipziger Team. Mit Platz zwei über die 100m Freistil komplettierte Timo Sorgius von der SSG Leipzig seinen Medaillensatz bei den diesjährigen nationalen Titelkämpfen.

Nach 50,20 Sekunden musste der 18-Jährige nur dem direkt von den Weltmeisterschaften angereisten Nationalschwimmer Rafael Miroslaw den Vortritt überlassen. Vielleicht wird Sorgius, der in Berlin auch Bronze über die 200m Rücken holte, in einigen Wochen ebenfalls erstmals als Teil des deutschen Nationalteams sein. Bei seinem gestrigen Sieg über die 200m Freistil unterbot er auch die U21-Norm für die Europameisterschaften im August, zudem wäre der SSG-Youngster ein Kandidat für die 4x200m Freistilstaffel. Am Dienstag entscheidet der Deutsche Schwimm-Verband über die finalen Nominierungen für die Schwimm-EM. 

Bereits sicher im EM-Team steht David Thomasberger. Nachdem er am Samstag in Berlin den Titel über die 200m Schmetterling geholt hatte, griff er heute über die 200m Lagen erneut nach den Medaillen. In 2:03,06 Minuten musste er sich aber nur 2,4 Zehntel hinter dem gebürtigen Leipziger Ramon Klenz mit Platz vier zufrieden geben.

Kräftig Leipziger Beteiligung gab es am letzten Tag der Deutschen Meisterschaften auch in den B-Finals. Über die 200m Schmetterling waren mit Jeanna Vu (13. – 2:23,01) und Hannah Vollmer (14. – 2:23,40) sogar zwei SSG-Schwimmerinnen dabei. Auch Sascha Macht (16. 200m Lagen – 2:08,64), Jonas Clauß (14. – 400m Freistil – 4:06,37), Luise Kotte (16. – 200m Brust – 2:38,42) und Antonia Schirmer (14. – 50m Rücken – 30,31) durften sich am letzten DM-Tag noch einmal in den B-Endläufen präsentieren.

Insgesamt gab es damit fünf Medaillen für die SSG Leipzig bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin, zwei Stück mehr als bei den Titelkämpfen im vergangenen Jahr. Die Blicke richten sich nun auf die internationale Bühne. Sowohl bei den Europameisterschaften der offenen Klasse als auch bei den kontinentalen Titelkämpfen der Nachwuchsschwimmer werden unsere Schwimm-Asse vertreten sein.

Bildnachwies: „SSG Leipzig / Rohmberger“

Für die Leipziger Schwimmer gab es bei den Deutschen Meisterschaften am Samstag keine Jubelpause: Zwei Titel und sowie eine Bronzemedaille fuhr die SSG-Crew bei den nationalen Titelkämpfen in der Bundeshauptstadt ein. 

Über die 200m Freistil gelang Timo Sorgius in einem Herzschlagfinale die Titelverteidigung. Mit neuer Bestzeit von 1:48,31 Minuten setzte er sich haarscharfe sechs Hundertstelsekunden vor dem Olympia-Teilnehmer Poul Zellmann durch. Für Sorgius war es nach Bronze über die 200m Rücken bereits die zweite Plakette in Berlin.

Eine dominante Vorstellung hatte wenige Minuten zuvor der WM- und Olympiateilnehmer David Thomasberger abgeliefert. Bei seinem Titelgewinn über die 200m Schmetterling hatte er in 1:57,17 Minuten mehr als zweieinhalb Sekunden Vorsprung auf den Rest des Feldes, in dem mit Louis Schubert (2:02,55) und Tim Wilsdorf (2:02,72) auf den Plätzen fünf und sechs zwei seiner Trainingskollegen ebenfalls im A-Finale mit von der Partie waren. Für die Europameisterschaften im August kann Thomasberger also den goldenen Schwung als Deutscher Meister mitnehmen.

Auf dem Podest durfte am Samstag auch Yannis Merlin Willim stehen. Der seit kurzem in Bochum trainierende SSG-Schwimmer holte über die 200m Brust die Bronzemedaille beim Sieg des einstigen Weltmeisters Marco Koch. In 2:14,81 Minuten hatte Willim beim Anschlag das glückliche Händchen mit nur fünf Hundertsteln Vorsprung auf Rang vier.

Der Sprung unter die Top Acht gelang wie schon über die 800m Freistil heute auch auf der 1500m-Distanz dem 18-jährigen Jonas Clauß. In 16:01,92 Minuten schwamm er auf der „langen Kante“ zu Platz sechs. Einen Sieg in den B-Finals durfte am Samstag Aaliyah Schiffel (2:21,42) feiern, die damit als Gesamt-Neunte unter Deutschlands Top Ten landete. Mit dabei war in diesem Rennen mit Jeanna Vu (2:23,26) eine weitere Leipzigerin, die Gesamtplatz zwölf belegte. 

Im B-Finale über die 200m Rücken schlug Antonia Schirmer (2:19,70) als Zweite an und wurde damit Gesamt-Zehnte. Auch Tom Thiele (SV Grimma) durfte sich am Samstag in den B-Finals präsentieren. Er schwamm über die 200m Schmetterling (2:06,23) auf den 14. Platz des Feldes.

Insgesamt hat das Leipziger Team bei den Deutschen Meisterschaften damit nun bereits vier Medaillen auf dem und zahlreiche starke Einzelleistungen vorzuweisen. Am Sonntag kann die jetzt schon glänzende Bilanz noch einmal ausgebaut werden.

Bildnachweis: „SSG Leipzig / Thomasberger“

Am zweiten Tag der Deutschen Meisterschaften in Berlin konnte Jonas Clauß mit einem fünften Platz über die 800m Freistil für das Ausrufezeichen des Tages aus Leipziger Sicht sorgen. Zudem setzte sich Yannis Willim auf Rang 6 über die 100m Brust und auch die jungen Damen Aaliyah Schiffel und Antonia Schirmer zeigten in ihren Finals eine kämpferische Leistung.  

Jonas Clauß hat in diesem Jahr einen echten Lauf. Nachdem er bereits bei der Deutschen Jahrgangsmeisterschaft vor ein paar Wochen zu starken Zeiten flog, verkaufte er sich nun in der offenen Klasse ebenfalls teuer. Über die 800m Freistil schwamm der 18-Jährige in 8:20,76 Minuten zu einem starken Platz fünf. Wenn man bedenkt, dass er in diesem Jahr sogar schonmal schneller unterwegs war, kann man sehr gespannt sein, was sich der junge Mann in Zukunft eventuell noch um den Hals hängen lassen kann – auch wenn es heute selbst mit Bestzeit nicht zu eine Medaille gereicht hätte. 

Über die 100m Brust machte Yannis Willim ein überzeugendes Rennen und schwamm sich in 1:03,27 Minuten auf Rang sechs. Über seine Paradestrecke, die 200m Brust, wird er morgen auf den Block steigen. Seine Leistung über die 100m lassen bereits Gutes ablesen auf dem Form-Barometer. Daher schauen wir uns morgen gespannt an, was er nach Wende zwei und drei noch aus sich raus holen wird. 

In ihren B-Finals schwammen sich heute Aaliyah Schiffel und Antonia Schirmer jeweils auf den 14. Rang. Für Antonia stand nach ihren 100m Rücken eine schöne Bestzeit von 1:04,76 Minute zu Buche. Aaliyah Schiffel konnte ihre Zeit aus dem Vorlauf noch ein kleines bisschen steigern. Am Ende steht bei ihr ein ordentliches Rennen und eine Zeit von 1:12,48 Minuten zu Buche. 

Morgen greift dann auch der Deutsche Rekordhalter David Thomasberger ins Wettkampfgeschehen ein. Über seine Paradestrecke, den 200m Schmetterling ist der Olympia-Schwimme

Ab morgen kämpfen die Leipziger Schwimm-Asse in Berlin bei den Deutschen Meisterschaften um Medaillen und Finalplätze. Da die DM wie bereits 2019 im sportartübergreifenden Rahmen der „Finals 2022“ ausgetragen werden, haben die Wettkämpfe in diesem Jahr eine besondere Strahlkraft. Die 15 mitgereisten SSG-Schwimmer können sich also auf deutlich mehr Rummel am Beckenrand freuen, als noch im vergangenen Jahr. Die zwei Leipziger Yannis Willim und Timo Sorgius fahren als Titelverteidiger in die Hauptstadt und dürfen sich auch in diesem Jahr gute Chancen ausrechnen, wieder ganz oben auf dem Podest jubeln zu können. Der Deutsche Rekordhalter David Thomasberger sieht sich über seine 200m Schmetterling ebenfalls in einer sehr guten Ausgangsposition für Gold. Zudem schicken sich zahlreiche junge Leipziger Talente an, erstmals den Sprung in die vordere Reihe der offenen Klasse zu schaffen. 

Timo Sorgius sorgte im vergangenen Jahr in Berlin mit zwei fulminanten Rennen und Gold über die 200m Rücken und Freistil für eine riesige Überraschung. Ab morgen wird er an gleicher Stelle ins Wasser gehen und alles geben, um seine beiden Titel zu verteidigen. Der seit einigen Wochen in Bochum trainierende SSG-Schwimmer Yannis Willim sieht sich ebenso in der Rolle des Titelverteidigers. Über die 200m Brust hatte er sich im vergangenen Jahr gegen das Teilnehmerfeld durchsetzen können.

Nachdem David Thomasberger in dieser Saison bereits mit einigen Ausfällen zu kämpfen hatte, sieht er sich nun in aufsteigender Form. Ab Samstag wird der 26-jährige Olympiateilnehmer ins Geschehen im Berliner SSE-Becken eingreifen. Über seine Paradestrecke, den 200m Schmetterling, sieht er sich ganz klar in der Favoritenrolle, zumal sein langjähriger Konkurrent Ramon Klenz über diese Strecke nicht an den Start gehen wird. „Ich freue mich nach dieser für mich sehr harten schwierigen Saison endlich wieder mal sehr gut vorbereitet auf den Block steigen zu können und bin sehr gespannt über meine Leistungen und die des Teams“, sagt Thomasberger. Sein Trainingskollege und bester Freund Marek Ulrich wird sie die Wettbewerbe jedoch leider von der Couch aus ansehen müssen. Aufgrund einer Corona-Infektion musste er seine Teilnahme in Berlin absagen. 

Neben den gestandenen Leistungsträgern könnten in diesem Jahr besonders die jüngeren Leipziger Sportler Ausrufezeichen setzen und in den Top-Kreis der Deutschen Schwimmer aufsteigen. Athleten wie Jonas Clauß, Aaliyah Schiffel oder Sascha Macht haben mit ihren Leistungen bei den unlängst ausgetragenen Deutschen Jahrgangsmeisterschaften gezeigt, dass man sie über Jahrgangsfinals hinaus auf dem Zettel haben sollte. Der 16-jährige Sascha Macht ist mit sieben Strecken der Vielstarter im Leipziger Kader. Er geht über alle Schmetterling-Events sowie die 200m Lagen und Freistil an den Start. Da das nicht reicht, hat er sich auch noch für die 100m und 200m Rücken in die Meldeliste schreiben lassen. Ebenso viele Wettkampf-Meter wird der Langstrecken-Aspirant Jonas Clauß sammeln. Er geht über die 400m Lagen, die 400m, 800m und die 1500m Freistil an den Start und hat sehr gute Chancen sich mehrfach unter die Top-Fünf des Landes zu schwimmen. Vielleicht gelingt es aber auch anderen jungen Elster-Schwimmern, die gestandenen Routiniers in Deutschland ein wenig zu ärgern und in die Endläufe vorzustoßen.

Leipziger, die bei der Schwimm-DM 2022 an den Start gehen:

Jonas Clauß, Sascha Macht, David Thomasberger, Hannah Vollmer, Antonia Schirmer, Louis Schubert, Timo Sorgius, Jeanna Vu, Yannis Merlin Willim, Luise Kotte,  Aaliyah Schiffel, Selina Müller und Tim Wilsdorf (alle SSG Leipzig), Karl von Thun, Tom Thiele (beide SV Grimma)

Direkt zum Auftakt der Deutschen Meisterschaften in Berlin kann die SSG Leipzig das erste Edelmetall für sich verbuchen. Timo Sorgius holt Bronze über die 200m Rücken und setzt sich damit wie schon im vergangenen Jahr über diese Strecke aufs Podest. Zudem konnten einige jüngere Sportler in die erste Gilde der Schwimmnation aufrücken und ihre Premiere in den A-Final-Shows feiern.  

Über die 200m Rücken bewies Timo Sorgius mit dem schnellsten Finish des Feldes nicht nur auf dem Podest Steherqualitäten. In 2:01,71 Minuten schnappt sich Sorgius Bronze und holt somit die erste Medaille für Leipzigs Schwimmer bei den „Finals 2022“. Auch wenn der 19-Jährige als Titelverteidiger angereist war, ist Sorgius sehr zufrieden mit seiner Leistung. „Nach einer durch Verletzungen und Krankheiten geprägten Saison war der Sprung aufs Treppchen hier alles andere als selbstverständlich“, sagte Coach Frank Embacher glücklich über Timos Platzierung. Im selben Finale wie Timo schwamm sich Tom Thiele (SV Grimma) in seinem ersten A-Finale bei den „Großen“ in 2:07,91 Minuten auf den siebten Platz.  Über diese Distanz kann man seine Vorstellung also durchaus mit dem Begriff „vorrücken“ beschreiben. 

Jonas Clauß schaffte es ebenfalls, sich erstmals unter die Top Acht des Landes zu schwimmen. Über die 400m Lagen setzte er sich dabei direkt mal auf den fünften Platz des Feldes. In 4:32,21 Minuten verbesserte er nicht nur seine Bestzeit, sondern konnte sich auch noch einen Rang verbessern im Vergleich zum Vorlauf.  

Zum ersten Mal überhaupt bei einer Deutschen offenen Meisterschaft dabei ist derzeit der 16-jährige Sascha Macht. Bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften war er mit seinen Leistungen bereits ins Auge der Fachwelt gesprungen. Heute sprang er über die 200m Rücken direkt mal als Zehnter aus dem Wasser. Im B-Finale setzte sich Macht in 2:07,19 Minuten auf Rang zwei seines Finals. Auch Karl von Thun (SV Grimma) durfte sich in den B-Finals präsentieren und wurde über die 400m Lagen in 4:47,55 Minuten 15. des Gesamtfeldes. Coach Frank Embacher sieht den ersten Wettkampftag als sehr guten Auftakt. Wir können also gespannt sein auf die kommenden Tage.

Bildnachweis: „SSG Leipzig / Rohmberger“

Ein erfolgreiches Wettkampfwochenende liegt hinter den jüngsten Top-Talenten des Leipziger Schwimmstützpunktes. Bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Dresden behaupteten sie sich gegen die Konkurrenz aus dem gesamten Bundesgebiet – zwei von ihnen gelang sogar der Sprung aufs Podest.

Im Jahrgang 2010 entschied Elias Himmelsbach vom SV Automation den Schmetterling-Mehrkampf mit deutlichem Vorsprung für sich. Der Leipziger Youngster stellte dabei seine Vielseitigkeit unter Beweis: Auf dem Programm standen in Dresden die 400m Freistil, die 200m Lagen sowie 50m Beine und die 100m- und 200m-Strecken in der Schwimmart, die die jeweiligen Sportler für sich gewählt hatten. Am Ende wurden die dabei erzielten Leistungen addiert. Es reichte also nicht, nur einmal schnell zu schwimmen, sondern es waren das gesamte Wochenende über schnelle Leistungen gefordert.

Besonders stark präsentierte sich Elias bei der wichtigen Schmetterling-Beinbewegung. Mehr als vier Sekunden Vorsprung hatte er auf der nur 50m langen Strecke auf die Konkurrenz. Beinahe hätten sogar zwei Leipziger auf dem Podest gestanden. 

Als Vierter war auch Henry Harnisch in dieser Wertung nah dran an den Medaillenrängen. 

Auch bei den Damen flog ein Leipziger Schmetterling zu Edelmetall. Anna Hunger wurde im Schmetterling-Mehrkampf des Jahrgangs 2011 starke Zweite. In der Freistil-Wertung wackelte zudem Helen Wehr als Vierte am Podest. 

Leipzigs Nachwuchs stellte also mal wieder unter Beweis, dass der Stützpunkt der Messestadt national vorn mitmischen kann. Dies wollen Ende der Woche auch die „Großen“ untermauern. Für sie stehen von Donnerstag bis Sonntag in Berlin die Deutschen Meisterschaften der offenen Klasse auf dem Programm.

Die Ergebnisse der Leipziger Talente bei den Mehrkampfmeisterschaften in Dresden:

Jahrgang 2010Jahrgang 2011
6. Mercédesz Lißner (SSG Leipzig) – Schmetterling
14. Maja Berger (SSG Leipzig) – Rücken
17. Ronja Stodolka (SSG Leipzig) – Rücken
2. Anna Hunger (SSG Leipzig) – Schmetterling
4. Helen Wehr (SV Automation) – Freistil
9. Emma Färber (SSG-Leipzig) – Rücken
17. Mara Buchwald (SV Grimma) – Rücken
1. Elias Himmelsbach (SV Automation) – Schmett.
4. Henry Harnisch (SSG Leipzig) – Schmetterling
6. Hardy Frank (SSV Leutzsch) – Schmetterling
17. Matvey Leontyev (SC DHfK) – Rücken 

Bildnachweis: SSG Leipzig

Die Phase der Schwimm-Meisterschaften geht in die nächste Runde: Von Freitag bis Sonntag sind die jüngsten Top-Talente des Leipziger Schwimmstützpunktes in Dresden gefordert. Bei den Deutschen Meisterschaften im schwimmerischen Mehrkampf wollen sie sich nicht nur gegen die bundesweite Konkurrenz behaupten, sondern auch ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellen.

Mit einem elfköpfigen Team, betreut von den Trainerinnen Dagmar Hase und Anne Neumann, reist die Leipziger Crew in die sächsische Landeshauptstadt. Unter den mehr als 100 Vereinen aus ganz Deutschland ist es eines der größten Teams. 

Auf dem Programm stehen für die Youngsters der Jahrgänge 2010 und 2011 die 400m Freistil, die 200m Lagen sowie 50m Beine und die 100m- und 200m-Strecken in der Schwimmart, die der jeweilige Sportler für sich gewählt hat. Den Ausschlag für Titel und Medaillen geben nicht die Einzelstrecken, sondern es kommt auf die Gesamtleistung über alle Strecken einer Mehrkampfwertung an. Nach den 200m Lagen am Sonntag werden die Punkte der jeweiligen Events addiert und so für jede Schwimmart die Champions ermittelt. Vielleicht stehen da ja dann am Ende auch einige Leipziger Namen ganz weit oben im Ranking.

Die blaue Wand vom Schwimmstützpunkt Leipzig erstrahlt nach den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften 2022 im Medaillenglanz! Stolze 25 Medaillen bringen unsere Talente von den Titelkämpfen aus Berlin mit nach Hause. Damit wurde nicht nur die bereits starke Ausbeute der DJM des vergangenen Jahres (22 Medaillen) gesteigert. Die SSG Leipzig belegte oben drauf in der Teamwertung der Jahrgangsmeisterschaften den dritten Platz von insgesamt mehr als 250 Vereinen aus dem gesamten Bundesgebiet! Stärker waren nur die Teams aus Magdeburg und Essen, die im Gegensatz zu Leipzig jedoch den Rang von Bundesstützpunkten haben.

Ausschlaggebend für diesen Mannschaftserfolg waren nicht nur die vier Medaillen des letzten Wettkampftages sondern vor allem die insgesamt 13 Finalteilnahmen, denn alle, die sich für die Endläufe qualifiziert hatten, trugen Punkte für die Teamwertung bei. Auf dem Podest standen am Samstag über die 100m Schmetterling Louis Schubert (2. – 2004 – 54,61), Hannah Vollmer (3. – 2005 – 1:02,44) und Tessa Hamann (3. – 2009 – 1:05,00) sowie über die 200m Rücken Arnim Hesse (2. – 2009 – 2:20,28). Einige andere schrammten nur knapp am Siegertreppchen vorbei. So fehlten Lilja Aline Hamann (2006 – 1:03,66) nur vier Hundertstel, um es ihrer jüngeren Schwester mit einer Medaille über die 100m Schmetterling gleich zu tun. Knapp war es auch bei Paul Klass (2004 – 24,09), dem über die 50m Freistil nur sieben Hundertstel zu Bronze fehlten und bei Nathan Gerds (2007 – 2:12,16), der über die 200m Rücken bis auf zwei Zehntel an die begehrten Plaketten herankam. Platz vier gab es auch für Carlotta Waizmann (1:05,47), die im SSG-internen Rennen um Bronze knapp eine halbe Sekunde hinter Tessa Hamann anschlug.

In den weiteren Finals sammelten heute über die 100m Schmetterling Nele Clauß (6 . – 2008 – 1:06,14)  und Kristian Kyziridis (6. – 2007 – 58,06) Punkte für die Gesamtwertung. Über die 200m Rücken packten  Aaliyah Schiffel (5. – 2006 – 2:24,75) und Olivia Nala Wenzl (5. – 2008 – 2:24,57) Zähler aufs Leipziger Teamkonto, gleiches gilt für Selina Müller (7. – 2006 – 26,83) über die 50m Freistil. Jedes einzelne dieser Ergebnisse war wichtig, damit die mal wieder geschlossen als blaue Wand auftretende Leipziger Crew unter Deutschlands Top Drei schwimmen konnte.

Rückenwind aus der Heimat gab es von unserem Eventsponsor, der METEC GmbH, sowie den Gold Sponsoren KSW Gruppe und Stiemer Gebäudemanagement GmbH, an die an dieser Stelle ebenfalls unser Dank geht. Noch ist die Saison auch nicht beendet: Auf Louis Schubert wartet im Juli die Junioren-Europameisterschaft. Zudem stehen für die Jüngsten der Leipziger Talente im Juni die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften an und die „Großen“ dürfen sich Ende Juni bei den Deutschen Meisterschaften der offenen Klasse in Berlin beweisen. Wie man sich auf der nationalen Bühne behauptet, haben unsere Youngsters in den vergangenen Tagen eindrucksvoll vorgemacht.

Bildnachweis: SSG Leipzig

Diese Quote kann sich sehen lassen: Bei sieben Finalteilnahmen holten die jungen Asse vom Leipziger Schwimmstützpunkt bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin heute sechs Podestplätze. Die Gesamtausbeute steht damit bereits bei 21 Plaketten. Dabei schlugen die bisher fleißigsten Medaillensammler Jonas Clauß und Aaliyah Schiffel erneut zu.

Für Aaliyah gab es über die 200m Brust im Jahrgang 2006 in 2:35,51 Minuten die Silbermedaille. Sie hatte in den zurückliegenden Tagen auch über die 50 und 100m Brust auf dem Podest gestanden und damit auf allen Strecken ihrer Hauptschwimmart eine Medaille eingefahren.

Auch Jonas Clauß war heute erneut auf dem Treppchen zu sehen. Über die 400m Freistil gab es für den 2004er in 4:01,16 Minuten Rang drei. Nach dem Sieg über die 800m Freistil, jeweils Silber über die 1500m Freistil und 400m Lagen sowie Bronze über die 200m Lagen war es für ihn damit schon die fünfte Medaille am vierten Wettkampftag.

Auch die Youngsters trugen heute zum Medaillenglanz bei. Bei den 2009ern, im jüngsten DJM-Jahrgang, holten Carlotta Waizmann (31,32) und Arnim Hesse (29,86) jeweils Silber über die 50m Rücken. Bronze gab es zudem für Lius Pepe Baumeister (2:41,25) über die 200m Lagen. Ebenfalls Dritte wurde im Jahrgang 2007 Luise Kotte (2:37,50) über die 200m Brust.

Abgerundet wurde der starke Leipziger Auftritt von Julius Richard Schüller (8. – 2007 – 2:30,96), der als Finalist über die 200m Brust Anteil an den Punkten für die Teamwertung hatte. Hier rangiert die SSG Leipzig gegen die bundesweite Konkurrenz weiterhin unter den Top Drei!

Bildnachweis: SSG Leipzig

Auch am dritten Tag der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin sammelten die Leipziger Talente wieder Medaillen. Drei Podestplätze fuhren die jungen Schwimm-Asse ein und schraubten die Edelmetallausbeute damit auf nun schon 15 Plaketten. 

Einen starken Auftritt legte über die 100m Brust Aaliyah Schiffel hin. In 1:10,40 Minuten steigerte sie nicht nur ihre eigene Bestzeit um mehr als eine Sekunde und holte damit die Silbermedaille im Jahrgang 2006. Aaliyah unterbot sogar die Normzeit für die Junioren-Europameisterschaften. Der Wermutstropfen: Nicht nur die vor ihr platzierte Magdeburgerin Laura Feldvoss, sondern auch deren ein Jahr jüngere Vereinskollegin Jette Koch knackten ebenfalls die Norm und waren dabei schneller als unser SSG-Ass. Da eigentlich nur zwei Athletinnen pro Strecke für die Junioren-EM mitgenommen werden sollen, bleibt nun abzuwarten, wie die Nachwuchsbundestrainer des Deutschen Schwimm-Verbandes sich entscheiden. Egal, was diese am Ende sagen: Aaliyah hat heute gezeigt, dass sie das Zeug fürs Junioren-Nationalteam hat!

Eine weitere Medaille gab es am Donnerstag auch für Jonas Clauß, der über die 400m Lagen in 4:33,51 Minuten Silber im Jahrgang 2004 erschwamm. Mit vier Podestplätzen ist er derzeit der fleißigste Medaillensammler im Leipziger Team. Den Sprung aufs Treppchen schaffte zudem Luis Pepe Baumeister, der damit von seiner Meisterschaftspremiere ebenfalls eine Medaille mit nach Hause bringen wird. Er belegte über die 100m Brust bei den 2009ern in 1:14,75 Minuten Rang drei. 

Nicht viel fehlte heute bei Sophie Luschnitz, die über die 100m Brust in 1:14,10  Minuten als Vierte im Jahrgang 2008 nur um knapp drei Zehntel am Podium vorbei schrammte. Über die 100m Brust stand zudem Luise Kotte (6. – 2007 – 1:14,73) im Finale. In den weiteren Endläufen waren über die 400m Lagen Olivia Nala Wenzl (5. – 2008 – 5:11,91), Karl von Thun (7. – 2005 – SV 1919 Grimma – 4:43,20),  Janek Thorben Reyher (8. – 2007 – 4:50,36) und Ben Bodusch (8. – 2008 – 5:00,16) am Start. Über die 200m Freistil hatten Selina Müller (7. – 2006 – 2:06,91),  Arnim Hesse (7. – 2009 – 2:09,74) und Kristian Kyziridis (8. – 2007 – 2:01,90) den Sprung unter die Top Acht geschafft.

In der Teamwertung rangiert die SSG Leipzig weiterhin auf einem Podestplatz. Wir dürfen gespannt sein, wie sich die letzten beiden Wettkampftage entwickeln.

Bildnachwies: SSG Leipzig