Eure Hilfe ist gefragt! – Kuchenbasar am 18. Dezember 2022

Liebe Mitglieder,

am 18. Dezember richtet unser Verein das vereinseigene Weihnachtsschwimmfest aus. Da wir in diesem Jahr auch wieder für die Verpflegung an dem Wettkampftag sorgen wollen, möchten wir Euch ganz herzlich um Eure Unterstützung beim Kuchenbasar bitten.

Wer uns also helfen will und eine Kuchen backen möchte, meldet sich bitte bis zum 15. Dezember 2022 bei:

Jörg Färber

E-Mail: joerg-faerber@gmx.de

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Glänzender Abschluss der Deutschen Kurzbahnmeisterschaften für das Leipziger Schwimm-Team! Am letzten Tag der Titelkämpfe in Wuppertal gab es noch einmal fünf Medaillen für die SSG, darunter auch die zweite Goldplakette für Marek Ulrich. Der Olympiateilnehmer war heute über die 50m Rücken mit seiner Zeit von 23,71 Sekunden eine Klasse für sich. Am Samstag hatte Ulrich bereits über die doppelte Distanz triumphiert – trotz leichter Gesundheitsprobleme im zurückliegenden Höhentrainingslager also gute Vorzeichen für die Kurzbahn-Weltmeisterschaften, bei denen der 25-Jährige in knapp einem Monat antreten wird. „Ich hab jetzt noch einmal drei Wochen Zeit, in denen ich an Intensitäten und Schnelligkeit arbeiten werde. Ich hoffe, dass so noch ein paar Zehntel drin sind“, blickt Ulrich voraus auf seinen nächsten internationalen Auftritt.

Ein starkes Rennen legte heute auch der mittlerweile in Bochum trainierende aber weiterhin für die SSG Leipzig startende Yannis Merlin Willim hin, der sich über die 200m Brust nach 2:09,05 Minuten nur dem einstigen Weltrekordhalter Marco Koch geschlagen geben musste. Komplettiert wurde der Medaillensatz der offenen Wertung heute von einem der vielversprechenden Leipziger Talente. Über die 200m Brust erschwamm sich die 16-jährige Aaliyah Schiffel den dritten Platz und damit ihre erste Medaille bei den Erwachsenen. Mit dieser Leistung entschied sie zudem die Nachwuchswertung für sich – und das bereits zum zweiten Mal am heutigen Tag, denn vor dem Rennen über die 200m Brust stand Schiffel auch im A-Finale über die 100m Lagen. Mit ihrem sechsten Platz (1:02,49) in diesem Rennen war sie die beste Nachwuchsathletin und verbuchte somit einen weiteren Titel in dieser Kategorie, in der sie in den vergangenen Tagen insgesamt stolze fünf Medaillen holte.

„Mit Aaliyah haben wir unter anderem eine junge Athletin, die das Potential hat, in die deutsche Spitze vorzudringen. Wir haben bewusst unseren Nachwuchstalenten die Chance gegeben, sich hier bei den offenen Meisterschaften zu beweisen, Erfahrungen zu sammeln und die Atmosphäre aufzusaugen“, erklärt Leipzigs Cheftrainer Frank Embacher. „Das ist mit mehreren Finalteilnahmen auch sehr gut gelungen.“

Neben Platz 1, 2 und 3 gab es heute auch einen der undankbaren 4. Plätze fürs Leipziger Team. Über die 100m Lagen schrammte David Thomasberger in 54,50 Sekunden denkbar knapp um drei Hundertstel am Podest vorbei. Auch er kommt aber nicht mit leeren Taschen nach Hause. Thomasberger hatte bereits am Donnerstag Bronze auf seiner Paradestrecke 200m Schmetterling geholt. Der Sprung in die A-Finals war heute zudem Hannah Vollmer gelungen, die über die 100m Schmetterling in 1:01,78 Minuten Siebte wurde.

Insgesamt gab es damit in den zurückliegenden Tagen 2x Gold, 1x Silber und 2x Bronze in der offenen Wertung sowie 3x Gold und 2x Bronze in der Nachwuchskategorie für die SSG Leipzig – also in Summe zehn Medaillen.

„Wir sind mit dem Gesamtergebnis sehr zufrieden“, so Coach Embacher, der auch wichtige Erkenntnisse mitnehmen konnte, welche Effekte das vorangegangene Höhentrainingslager bei seinen Sportlern hatte. Diese sollen in der kommenden Langbahnsaison zur Anwendung kommen. „Es heißt jetzt mit Blick auf die Ziele des bevorstehenden Frühjahres und Sommers im Training Tempo aufzunehmen.“

Bildnachweis: „SSG Leipzig / Rohmberger“

Starke Vorstellung des Leipziger Olympiaschwimmers Marek Ulrich: Bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal entschied der 25-Jährige am Samstag seine Paradestrecke 100m Rücken in 52,23 Sekunden für sich und bescherte dem Team aus der Messestadt damit den ersten Titel in der offenen Klasse.

Für Ulrich selbst war es das erste Edelmetall bei den diesjährigen Titelkämpfen im 25m-Becken. In den zurückliegenden beiden Tagen hatte er gemeinsam mit der 4x50m Lagen- und 4x50m Freistilstaffel der SSG Leipzig jeweils auf Platz vier bereits heftig am Podest gewackelt. Zum Abschluss der Meisterschaften am Sonntag wird Ulrich über die 50m Rücken erneut die Chance auf eine Medaille haben.

Gleich zwei weitere Podestplätze in der Nachwuchswertung gab es am Samstag für Aaliyah Schiffel, die über die 50m Brust (32,32) und die 200m Lagen (2:16,94) jeweils zu Bronze in dieser Kategorie schwamm. Im offenen Finale über die 50m Brust belegte die SSG-Schwimmerin Jasmin Fischeder in 31,76 Sekunden einen starken fünften Platz und Sophie Luschnitz (32,80) schwamm über diese Strecke auf Platz acht der Nachwuchskategorie. 

Nach drei von vier Wettkampftagen hat das Leipziger Team damit zwei Medaillen in der offenen Klasse und dreifaches Edelmetall in der Nachwuchswertung auf dem Konto. Am abschließenden Sonntag gibt es morgen noch mehrfach die Gelegenheit, nachzulegen.

Bildnachwies: „SSG Leipzig / Rohmberger“

Erster Tag, erste Medaillen für das Leipziger Team bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal. Zum Auftakt der Titelkämpfe sicherte sich am Donnerstag der Olympiaschwimmer David Thomasberger die Bronzemedaille über die 200m Schmetterling. In 1:55,34 Minuten musste er nur dem derzeit in Frankfurt trainierenden Olympiasieger Chad le Clos aus Südafrika und dem für Neckarsulm startenden gebürtigen Leipziger Ramon Klenz den Vortritt überlassen. Thomasbergers Teamkollege Louis Schubert schlug in 2:01,99 Minuten als Achter an.

Auch im A-Finale über die 100m Brust der Damen war die SSG Leipzig am ersten Meisterschaftstag doppelt vertreten. Hier belegten Aaliyah Schiffel (1:09,17) und Jasmin Fischeder (1:09,57) die starken Plätze vier und fünf. Aaliyah Schiffel wurde für diesen Auftritt sogar mit Gold geehrt, denn damit entschied die 16-Jährige die Wertung der Juniorinnen für sich. In den Nachwuchsfinals des Tages waren zudem durch Lilja Aline Hamann (200m Schmetterling – 2:21,58) und Sophie Luschnitz (100m Brust – 01:11,49) am Start.

Schon am Vormittag hatte die SSG-Crew heute erstmals an den Medaillen gewackelt. Aaliyah Schiffel und David Thomasberger waren hier gemeinsam mit Marek Ulrich und Antonia Schirmer als gemischte 4x50m Lagenstaffel im Einsatz und legten in 1:45,61 Minuten auch im ersten von zwei Zeitläufen stark vor. Im folgenden Durchgang waren jedoch mit der SG Frankfurt, unterstützt von bereits erwähntem Chad le Clos, dem SC Aqua Köln und dem SC Wiesbaden genau drei Teams schneller, womit der Leipziger Staffel nur der undankbare vierte Rang blieb. Alle vor ihnen platzierten Teams hatten dabei übrigens an der einen oder anderen Stelle internationale Starter in ihren Reihen. 

Nach dem fulminanten Auftakt warten in den kommenden Tagen noch weitere Medaillen- und Finalchancen auf die Auswahl aus der Messestadt. Am Freitag ist so zum Beispiel der EM-Teilnehmer Timo Sorgius über dessen Paradestrecke 200m Freistil im Einsatz und am Samstag sowie Sonntag greift Marek Ulrich auf den kurzen Rückenstrecken an.

Bildnachweis: „SSG Leipzig / Rohmberger“


Mit den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal steht von Donnerstag bis Sonntag das erste bundesweite Highlight der neuen Schwimmsaison auf dem Programm und auch die Leipziger Top-Schwimmer wollen natürlich wie gewohnt kräftig vorn mitmischen. Mit einem 20-köpfigen Team reist die Crew vom hiesigen Landesstützpunkt ins Bergische Land, um in der altehrwürdigen „Schwimmoper“  ein paar Ausrufezeichen zu setzen.

Mit dabei sind auch die Nationalschwimmer Marek Ulrich, David Thomasberger und Timo Sorgius. Ihre Trainingsgruppe von Coach Frank Embacher war bis vor wenigen Tagen noch in der Türkei im Höhentrainingslager. Wir dürfen nun gespannt sein, welche Form sie aus der dünnen Bergluft mit nach Wuppertal bringen. Besonders interessant werden die Auftritte von Rücken-Ass Marek Ulrich. Für ihn ist die Deutsche Meisterschaft nämlich eine kleine Generalprobe, bevor es im Dezember zu den Kurzbahn-Weltmeisterschaften nach Australien geht. Auf dem Zettel haben sollte man bei der DKM erneut auch Yannis Merlin Willim. Der in Bochum trainierende SSG-Schwimmer tritt schließlich als Titelverteidiger über die 200m Brust an. 

Nachdem bei den Kurzbahntitelkämpfe im vergangenen Jahr nur eine kleine SSG-Auswahl dabei war, darf sich diesmal auch der Nachwuchs auf der deutschlandweiten Bühne präsentieren. Angeführt vom Junioren-Nationalschwimmer Louis Schubert gehören dem Team mehr als ein Dutzend Talente im Alter zwischen 13 und 18 Jahren an, für die es zum Teil der erste Auftritt bei einer Deutschen Meisterschaft im Erwachsenenbereich wird. In den kommenden Tagen geht es also nicht nur um Medaillen- und Finaljagd, sondern auch wichtige Erfahrungen. Spannung versprechen zudem die Auftritte der SSG-Staffeln, die in sechs Teamevents gemeldet sind. Die Leipziger Truppe ist in jedem Fall bereit, um in Schwimm-Deutschland mal wieder für Aufmerksamkeit zu sorgen.

Während es Leipzigs Einwohner im Dezember traditionell auf den Weihnachtsmarkt zieht, geht es für unseren SSG-Olympioniken Marek Ulrich in den Sommer der Südhalbkugel. Der 25-Jährige wurde am Wochenende für die in Australien stattfindenden Kurzbahn-Weltmeisterschaften nominiert. Vom 13. bis 18. Dezember darf sich Ulrich in Melbourne mit den besten Schwimmern des Globus‘ messen.

„Ich freue mich sehr darauf für Deutschland an den Start gehen zu dürfen“, so Ulrich, der sich beim Heim-Weltcup in Berlin für die Berufung ins Nationalteam empfahl. Besonders über die 50m Rücken präsentierte er sich mit einem fünften Platz gegen die Weltelite stark. Mit einer Zeit von 23,49 Sekunden kam der Zweimetermann bis auf neun Hundertstel an seine persönliche Bestzeit heran, mit der er der viertschnellste Deutsche aller Zeiten über diese Strecke ist.

Der Rückenspezialist, der zwischen 2018 und 2020 eine knapp zweijährige Pause eingelegt hatte, setzt sich mehr und mehr als feste Größe in der Nationalmannschaft fest. Nach seinem Comeback startete er nicht nur bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio, sondern wurde auch für die Europameisterschaften 2021 und 2022 nominiert. Auf die kontinentalen Titelkämpfe im Sommer in Rom musste Ulrich zwar aus gesundheitlichen Gründen verzichten, dafür kann er sich nun zum Jahresabschluss noch einmal auf der weltweiten Bühne präsentieren. Dafür wird in den kommenden Wochen noch einmal rangeklotzt: „Jetzt heißt es für mich erstmal Kacheln zählen im Höhentrainingslager in der Türkei.“

Bildnachweis: „Hendrik Ulrich“

In der zurückliegenden Saison musste Marek Ulrich gesundheitsbeding auf das Kräftemessen mit der Weltelite verzichten, doch zum Start des neuen Schwimmjahres stellte der mehrfache Deutsche Meister am Wochenende direkt wieder seine internationalen Qualitäten unter Beweis.

Beim Weltcup-Meeting in Berlin schwamm der Leipziger in einem mit etlichen Hochkarätern besetzten Teilnehmerfeld über die 50m Rücken auf einen starken fünften Rang. Mit seiner Zeit von 23,49 Sekunden kam er bis auf neun Hundertstel an seine persönliche Bestzeit heran, mit der er der viertschnellste Deutsche aller Zeiten über diese Strecke ist. „Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung“, so Ulrich nach dem Finale. „Es macht Megaspaß, wieder auf der internationalen Bühne dabei zu sein und vor einer ausverkauften Halle zu schwimmen.“

Die Leistung wird umso beachtlicher, bedenkt man, dass der 25-Jährige die 50m Rücken am Samstag dreimal zu absolvieren hatte. Nachdem er im Vorlauf zeitgleich mit dem italienischen Weltmeister Matteo Rivolta angeschlagen hatte, mussten beide ins Ausschwimmen um den letzten Finalplatz. Dort setzte sich Ulrich stark gegen den mit zehn WM- und EM-Medaillen dekorierten Gegner durch und steigerte sich anschließend sogar noch einmal im Endlauf. Tags darauf deutete Ulrich auch über die 100m Rücken seine Klasse an. In 52,12 Sekunden schrammte er als schnellster Deutscher nur um hauchdünne neun Hundertstel am Endlauf vorbei.

Ulrichs SSG-Kollege David Thomasberger nahm es in Berlin über seine Paradestrecke 200m Schmetterling mit gleich mehreren Weltstars auf. So stand wie schon bei den Olympischen Spielen 2021 erneut der London-Olympiasieger Chad le Clos auf dem Block. Am Ende kam Thomasberger in 1:56,34 Minuten als 16. bis auf etwas mehr als eine Sekunde an die Finalplätze heran. Aus dem mit vier Schwimmern angereisten SSG-Team schlug zudem Timo Sorgius über die 200m Freistil nach 1:48,01 Minuten als zweitschnellster Deutscher an. Auch der erst 18-jährige Louis Schubert zeigte sich alles andere als eingeschüchtert von den großen Namen und brachte über die 50m Schmetterling (24,77) trotz des frühen Saisonzeitpunktes sogar eine neue persönliche Bestleistung ins Becken.

Nach dem Schnuppern internationaler Sphären wartet nun die Höhenluft auf die Leipziger Asse. Schon in dieser Woche geht es für die Trainingsgruppe von Coach Frank Embacher ins Trainingslager in die Türkei.

Bildnachweis: SSG Leipzig

Saisonauftakt auf großer Bühne! Vier Leipziger Spitzenschwimmer sind von Freitag bis Sonntag beim Schwimm-Weltcup in Berlin am Start. Neben den beiden Olympia-Assen Marek Ulrich und David Thomasberger stellen sich auch der EM-Teilnehmer Timo Sorgius und der Nachwuchsnationalschwimmer Louis Schubert der internationalen Konkurrenz.

Ulrich, Thomasberger und Sorgius gehören dabei sogar zur offiziellen Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes, während Schubert die Farben der SSG Leipzig in Berlin vertreten wird. Vor der Abreise in die Bundeshauptstadt zeigt sich das Leipziger Quartett fit – das wird auch notwendig sein, um gegen die internationale Konkurrenz zu bestehen und möglichst viele Finalplätze zu ergattern. 

Auf David Thomasberger wartet auf seiner Paradestrecke 200m Schmetterling kein Geringerer als der seit kurzem in Deutschland trainierende Olympiasieger Chad le Clos. Aber auch der US-amerikanische Staffel-Olympiasieger Tom Shields sowie der Italiener Alberto Razzetti und der Schweizer Noe Ponti, die bei der zurückliegenden Kurzbahn-WM die Plätze eins und zwei belegten, werden auf der langen Schmetterlingdistanz sicher für schnelle Zeiten sorgen. Für David Thomasberger stehen zudem die 50m Schmetterling und 100m Lagen auf dem Programm.

Auch auf Marek Ulrich warten einige harte Brocken, so zum Beispiel der italienische Weltrekordhalter über die 100m Rücken, Thomas Ceccon. Ulrich wird in Berlin neben den 50 und 100m Rücken auch die 50m Freistil in Angriff nehmen, während sich Timo Sorgius auf seine Hauptstrecken 100 und 200m Freistil konzentriert.  Auf den Youngster Louis Schubert warten die drei Schmetterlingevents. Es wird also ein intensives Wochenende für die Leipziger Truppe von Coach Frank Embacher. Wir dürfen gespannt sein, ob sie im Konzert der internationalen Stars auf sich aufmerksam machen können.

Bildnachwies: SSG Leipzig

Sechs Medaillen bei Deutschen Meisterschaften, 25x Edelmetall bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften und eine EM-Qualifikation sowie Teilnahmen an den internationalen Nachwuchshöhepunkten sind ausreichend Anlass, um die fast siebzig Sportler der SSG Leipzig an einem Tisch zu versammeln und gemeinsam zu feiern. Mit einer angemessenen Ehrung der Schwimmerinnen und Schwimmer zelebrierten „die Blauen“ in diesem Monat das zurückliegende Erfolgsjahr und schworen zudem gleich die Neuankömmlinge des Teams auf ihre beginnende Zeit an der Sportschule ein. 

„Besonders für die jungen Sportler ist es enorm wichtig zu sehen, dass auf ihren Nebenbahnen echt gute Schwimmer trainieren. So sehen sie, wo die Reise mal hingehen kann“, sagt Frank Embacher, Cheftrainer der SSG Leipzig. Bedächtig schaut er in das Meer von blau gedressten Athleten vor sich. Es sind jene fast 70 Sportler, die in der deutschen Schwimmszene durch ihre konstante Farbpräsenz mittlerweile als „Blaue Wand“ bekannt sind. Sie lauschen aufmerksam den Worten des Redners und Vorstandsmitglieds Matthias Macht, der nacheinander feierlich die Erfolgsträger der vergangenen Saison nach vorn bittet. Neben den Präsenten gibt er den Schwimmern vor allem eines mit auf den Weg: Die Erinnerung, dass sie trotz der Entbehrungen der vergangenen beiden Jahre in der Lage waren zu solchen Leistungen zu schwimmen. Allen voran sind hierbei die Deutschen Meistertitel von David Thomasberger und Yannis Willim zu nennen. Der erst 18-jährige Timo Sorgius konnte sich zudem mit der Nominierung für 4x200m Staffel bei der EM in Rom erstmals international die Deutschland-Kappe aufsetzen.

Und nicht nur die Spitze des Speers wusste in der vergangenen Saison mit Leistung zu bestechen, auch das Nachwuchsteam überzeugte. Mit 25 Medaillen bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften schwammen sich die Talente des Leipziger Stützpunkts auf Platz drei in der Teamwertung aller Vereine bundesweit. Ein Nachwuchs, der auch in den kommenden Jahren für spannende Rennen in den Becken des In- und Auslands sorgen dürfte! Die allerjüngsten Schwimmerinnen und Schwimmer gingen ebenfalls nicht leer aus. Für die neu auf die Sportschulen gekommenen Athleten gab es zur Begrüßung ihren persönlichen blauen Anstrich: das obligatorische Team-Shirt. Getragen wurden die Leistungen neben den Trainern und Eltern auch von den immer wieder tatkräftig zur Seite stehenden Sponsoren. Da sie durch ihre Unterstützung quasi mit am Beckenrand stehen, durfte auch für sie das entsprechende blaue Nikki nicht fehlen. Der Vorstand überreichte den Sponsoren ebenfalls ihre persönliche Einkleidung. Wir danken an dieser Stelle unseren beiden Gold-Sponsoren KSW Gruppe und der Stiemer GmbH, die die SSG Sportler auf ihrem Weg in der letzten Saison so gut unterstützt haben und auch im neuen Schwimmjahr zum Erfolg beitragen werden.

Bildnachweis: SSG Leipzig

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