News Archives - Postschwimmverein Leipzig e.V.

Auch für den Leipziger Schwimmnachwuchs geht es wieder los! Zum Auftakt der neuen Saison konnten sich die Talente des Landesstützpunktes am Samstag und Sonntag beim traditionellen Plüschtierpokal in Dresden gegen bundesweite Konkurrenz behaupten.

Neben zahlreichen persönlichen Bestzeiten sprang dabei für die Athleten der SSG Leipzig sogar der dritte Platz in der Pokalwertung heraus und das, obwohl nur die älteren Sportler am Sonntag unter dem Dach der Startgemeinschaft antraten, während die jüngeren Schwimmtalente tags zuvor noch für ihre Stammvereine auf dem Startblock standen. Im Kampf um den „großen Pokal“ aller Teams mussten die Messestädter nur den Mannschaften von Aqua Berlin und vom Hofheimer SC den Vortritt überlassen und waren somit die stärkste sächsische Truppe. Ebenfalls bemerkenswert: In der „kleinen“ Pokalwertung der Vereine mit maximal 60 Einzelstarts sicherte sich der Post SV Leipzig einen starken fünften Platz von 24 Mannschaften.

„Der Wettkampf war eine erste Bestandsaufnahme nach der langen Corona-bedingten Pause. Dafür ist das Ergebnis positiv zu werten“, so das Fazit von Coach Mike Baumann, dessen Athleten ebenso wie Schwimmer der Trainingsgruppen von Bastian Schulte und Anne-Katrin Neumann in Dresden am Start waren.

Insgesamt nahmen es 45 Leipziger Youngsters bei mehr als 230 Einzelstarts mit der Konkurrenz aus insgesamt 38 Vereinen auf. Mit fast 2000 Einzelstarts war der Wettkampf in Dresden bundesweit eines der größten Schwimm-Events überhaupt in den zurückliegenden sechs Monaten. Fast 60 Podestplätze sprangen dabei für die Leipziger heraus. Neben den Einzelsiegen von Kristian Kyziridis, Arnim Hesse, Lilja Aline Hamann, Niels Hacker, Olivia Nala Wenzl, Aaliyah Schiffel, Adriana Wolf, Lius Pepe Baumeister, Luise Kotte und Lisa Mudryk war dabei besonders erfreulich, dass alle Leipziger Staffeln auf das Podest schwimmen konnten.

Und es geht direkt weiter: „Interessant wird es in der kommenden Woche, wenn erneut in Dresden die drei sächsischen Landesstützpunkte zum Vergleich antreten“, blickt Mike Baumann voraus. Wie die Leipziger Wasserraten am Wochenende gezeigt haben, müssen sie sich vor ihren Mitschwimmern aus Chemnitz und Dresden nicht verstecken.

Liebe Mitglieder,

anbei übermitteln wir Euch die Trainingszeiten für die am 31. August 2020 beginnende neue Saison 2020/2021 in der Sortierung nach Tagen.

Zudem verweisen wir noch einmal auf das aktuelle Hygienekonzept der Sportbäder Leipzig GmbH, in der noch immer gültigen Fassung vom Juni 2020.

Wir wünschen Euch einen guten Start in die neue Saison.

Der Vorstand

Hygienekonzept für die Schwimmhallen

Trainingszeiten Saison 2020-2021 sortiert nach Tagen

Im August 2020 bleibt die Geschäftsstelle geschlossen.

Wir bleiben aber jederzeit per E-Mail für Euch erreichbar.

Die Leipziger Spitzenschwimmerin Marie Pietruschka wird zur neuen Saison (2020/2021) ihren Trainingsstandort nach Neckarsulm verlegen, um sich dort auf die bevorstehende Olympiaqualifikation vorzubereiten.

Durch die Corona-Pandemie wurde auch die Lebensplanung der WM-Staffelfinalistin gehörig durcheinandergebracht, welche eigentlich nach Olympia 2020 das Karriereende vorsah. Ein Auslandspraktikum und die Anfertigung der Bachelorarbeit sollten den Einstieg ins Berufsleben einläuten. Nun kam alles anders und die Olympischen Spiele von Tokio sollen 2021 stattfinden. Das Praktikum macht die Psychologiestudentin jetzt in Neckarsulm und wird sich dort am Landesstützpunkt auch auf alle sportlichen Hürden vorbereiten, um die Qualifizierung für Olympia in Angriff zu nehmen. 

„Wie viele andere Olympiakader habe ich ein Phase der Suche nach neuer Motivation infolge der Absage der Spiele in 2020 durchgemacht“, erklärt Marie. „In den vergangenen Wochen habe ich gespürt, dass ich nach 12 Jahren in Leipzig eine Veränderung benötige, um die Kraft für dieses zusätzliche Jahr zu finden. Mit neuen Trainingspartnern und der Möglichkeit auch über die Zeit nach dem Sport hinaus zu planen, habe ich diesen Schub bekommen, welchen ich unbedingt benötigte.“

Olympiastützpunkt, Landesschwimmverband und Trainer sind sehr überrascht von dieser Entscheidung, da sich die 25-Jährige unter dem Training von Coach Frank Embacher vom Landeskader zum Olympiakader und einem festen Mitglied der Nationalmannschaft entwickelt hat. Trainer Embacher bedauert verständlicherweise die Entscheidung seines Schützlings, meint aber mit Blick auf die bevorstehenden Aufgaben kämpferisch, es gelte nun: „Volle Konzentration auf meine Trainingsgruppe, denn da werden wir noch einige sehr positive Überraschungen in den nächsten Jahren erwarten können!“

Ihrem Verein (Post SV) bleibt Marie Pietruschka weiterhin treu und auch das Startrecht für die SSG Leipzig wird sie behalten. Das ist ein positives Treuebekenntnis und Dankeschön an ihren Verein, der sie jahrelang so unterstützt hat, dass sie diesen erfolgreichen Weg gehen konnte.

Leipzigs Leistungsschwimmer haben sich mit überzeugenden Vorstellungen aus der Corona-Chaos-Saison 2019/20 verabschiedet. Eigentlich hätten am Wochenende die Olympischen Spiele in Tokio begonnen. Nach deren Verschiebung auf 2021 konnten die Top-Athleten von Landestrainer Frank Embacher stattdessen bei einem Einladungsmeeting für Kaderschwimmer in Magdeburg erstmals seit rund fünf Monaten wieder ins Wettkampfbecken springen.

Dabei stellten die SSG-Asse unter Beweis, dass die trotz Corona auf einem guten Weg sind. Comeback-Schwimmer Marek Ulrich schwamm über seine Paradestrecke 100m Rücken trotz mehrjähriger Pause nach nur wenigen Monaten Trainings in 54,71 Sekunden bis auf weniger als eine halbe Sekunde an seine persönliche Bestzeit heran. „Ich hatte mir zwar erhofft, schon etwas schneller unterwegs zu sein, aber dafür, dass es mein erster Wettkampf nach einer langen Trainingsphase war und die Umstände seit März nicht optimal waren, bin ich mit meinen Ergebnissen zufrieden“, so der mehrfache Deutsche Meister, der immerhin über die 100m Freistil in 50,17 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung aufstellte.

Überzeugen konnte auch der Leipziger WM-Teilnehmer David Thomasberger, der über die 200m Schmetterling in 1:57,10 Minuten bis auf weniger als eine Sekunde an die Olympianorm herankam. Auch Lia Neubert lag mit ihrer Zeit von 55,91 Sekunden über die 100m Freistil im Bereich der persönlichen Bestleistung. Trainer Frank Embacher hob zudem besonders den Auftritt von Yannis Merlin Willim hervor, der seit Ende 2019 für die SSG Leipzig startet. Über die 200m Brust unterbot er in 2:13,36 Minuten nicht nur seine persönliche Bestzeit um fast anderthalb Sekunden. Er knackte damit auch die Norm für den Nachwuchskader 1 des Deutschen Schwimm-Verbandes und kam sogar bis auf wenige Zehntel an die für den Perspektivkader geforderte Zeit heran. 

„Der Wettkampf war insgesamt sehr ordentlich“, meint Frank Embacher, fügt aber hinzu: „Er hat uns natürlich die Schwachstellen aufgezeigt, die durch das veränderte Training zu erklären sind.“ Auf ärztlichen Rat hin wurde mehrere Wochen lang auf hohe Belastungen im Training verzichtet, um das Immunsystem der Athleten zu schonen. „Es fehlen daher Grundlagen in diesem Bereich, trotzdem waren vor allem die Ergebnisse auf den kürzeren Strecken sehr gut.“

Noch ein paar Tage lang ziehen die Leipziger Top-Schwimmer nun ihre Trainingsbahnen, dann steht im August eine kurze Pause an, um die vergangenen Wochen und Monate abzuhaken und dann mit frischer Kraft in die neue Olympiasaison zu starten.

Leipzigs Spitzenschwimmer dürfen endlich wieder Wettkampfluft schnuppern: Am Wochenende steht für neun Athleten der Spitzengruppe von Landestrainer Frank Embacher ein eigens für Kaderschwimmer angesetztes Meeting in Magdeburg auf dem Programm. Es wird der erste Wettkampf in der Corona-Pandemie und zugleich das letzte Event dieser Saison.

Mit nur 33 Athleten, davon fast die Hälfte Nationalschwimmer, findet der Wettkampf zwar in einem sehr kleinen Rahmen statt. Für einen der Leipziger Leistungsschwimmer hat das Meeting trotzdem große Bedeutung. „Das wird für mich der erste Langbahn-Wettkampf“, erklärt Marek Ulrich, der seit mehr als zweieinhalb Jahren nicht mehr am olympischen 50m-Becken auf dem Wettkampfstartblock stand. Nach dem zwischenzeitlichen Karriereende wagte er Ende des vergangenen Jahres bei der SSG Leipzig sein Comeback. Bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Februar konnte er bereits mit starken Leistungen auf der Kurzbahn glänzen und verhalf den SSG-Herren so mit zum Aufstieg in die erste Bundesliga.

Dann kam Corona und das Comeback war zunächst gebremst. Doch der 23-Jährige blieb weiter am Ball, hielt sich fit und kehrte konsequent ins Beckentraining zurück, als es ihm wieder erlaubt war. Die Trainingsleistungen der vergangenen Wochen überzeugten und so zeigt sich Ulrich vor dem Wettkampf in Magdeburg selbstbewusst:

“Mein Ziel ist es, nahe an meine Bestzeit zu kommen oder sogar schon Bestzeit zu schwimmen, um mit positiver Energie und Zuversicht in die nächste Saison starten zu können”, so Ulrich, der dabei vor allem seine Paradestrecke 100m Rücken im Visier hat. Eine persönliche Hausmarke von 54,27 Sekunden hat er hier zu Buche stehen und könnte damit direkt ein kleines Achtungszeichen an die nationale Konkurrenz schicken für den bevorstehenden Kampf um die Position als Rückenschwimmer in der deutschen Olympia-Lagenstaffel.

In Magdeburg bekommt er über die 100m Rücken nur von seinem SSG-Kollegen Jeremy Colin Pfeiffer Konkurrenz, der im vergangenen Winter mit einer Medaille bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften auch national auf sich aufmerksam machte. Zudem wird Nationalschwimmer David Thomasberger in Magdeburg angreifen und auch die SSG-Asse Lia Neubert, Yannis Merlin Willim, Selina Celar und Neuzugang Timo Sorgius (alle SSG) sowie Louis Dramm (Dresdner Delphine) und Lisa Graf (SG Neukölln) werden Leipzig beim letzten Wettkampf der Saison vertreten. 

Eigentlich hätten am Wochenende die Olympischen Spiele in Tokio begonnen. Dass sie nach deren Verschiebung auf 2021 nun mit Magdeburg vorlieb nehmen müssen, können die Leipziger Spitzenschwimmer nach den langen Wochen und Monaten der Wettkampfzwangspause aber gut verkraften. Sie freuen sich einfach darauf, endlich wieder das Startsignal hören und ihr Können zeigen zu dürfen.

Durchhaltevermögen macht sich bezahlt, nicht nur bei den Leipziger Leistungsschwimmern selbst sondern auch am Beckenrand. Schon seit längerem haben sich die Verantwortlichen für eine fünfte Trainerstelle am Landesstützpunkt (LSP) in der Messestadt stark gemacht, zum 1. August ist es nun soweit. 

Mit Bastian Schulte ergänzt ein bekanntes Gesicht das hauptamtliche Trainerteam des LSP. Der studierte Sportwissenschaftler und B-Lizenz-Coach wird Athleten ab der neunten Klasse trainieren und damit die wichtige Arbeit im Anschlussbereich unterhalb der Spitzengruppe von Landestrainer Frank Embacher unterstützen.

„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und bin dankbar für das in mich gesetzte Vertrauen“, so Bastian Schulte, der in den zurückliegenden Jahren schon als Co-Trainer am Landesstützpunkt tätig war und zudem ehrenamtlich das Nachwuchstrainingszentrum der Schwimmer im Grundschulalter koordinierte. Jene wichtige Arbeit wird der 23-Jährige neben der Betreuung der LSP-Stützpunktgruppe nun hauptamtlich ausführen und damit ein Bindeglied zur Basis des Leipziger Schwimmsports darstellen.

„Damit rückt die Leipziger Schwimmfamilie noch enger zusammen“, erklärt Thomas Schneiderheinze, Vorstandsvorsitzender der SSG Leipzig. „Wir sind sehr froh, dass die Arbeit am Landesstützpunkt nun auf breiteren Schultern verteilt wird. Dies ermöglicht eine noch bessere Betreuung der Schwimmer und steigert damit auch die leistungssportlichen Perspektiven, um den Schwimmstandort Leipzig weiter nach vorn zu bringen.“

Link zu den Trainingszeiten als PDF zum Download

Wir wünschen allen Mitgliedern eine schöne Ferienzeit.

Wenn Schwimmer bei Staffeln von einem Sportler zum nächsten übergeben, muss das perfekt abgestimmt sein. Ein zu früher Wechsel führt zur Disqualifikation. Ein zu später Start vergeudet wichtige Sekundenbruchteile und verschenkt damit Potential. Und so wie die Übergabe bei den Athleten laufen soll, will auch der Wechsel bei den Verantwortlichen außerhalb des Beckens gestaltet sein: Fliegend, mit gutem Timing und auf der Leistung der Vorderleute aufbauend.

Wie so etwas gehen kann, haben am Montag die alten und neuen Vorstände der Schwimm-Startgemeinschaft Leipzig gezeigt. Bei der ersten Vereinssitzung nach und während der Corona-Pandemie wurde zwar im Saal großer Sitzabstand zueinander gehalten, aber im Geiste feste Geschlossenheit für Leipzigs Schwimmer an den Tag gelegt. Einstimmig haben die Vertreter der Mitgliedsvereine den neue Vorstand mit Thomas Schneiderheinze, Matthias Macht und Katja Kühn ins Amt gewählt. Alle waren bereits zuvor bei der SSG Leipzig engagiert und wollen nun den eingeschlagen Weg fortschreiten. „Was wir in zurückliegenden Jahren erreicht haben, ist eine große Motivation weiterzumachen und uns für unsere Kinder und Jugendlichen einzusetzen“, meint Thomas Schneiderheinze, der bisher den Posten als Vorstand Sport bei der SSG inne hatte und nun das Amt des Vorstandsvorsitzenden von Jörg Dreßler übernimmt. Sechs Jahre lang hatte der Architekt an der Spitze der Startgemeinschaft gestanden und die SSG auch durch unruhige Zeiten gesteuert. Zuletzt hatte sich der Aufwärtskurs immer weiter gefestigt, sowohl sportlich mit WM-Teilnehmern, Bundesligaaufstiegen und starken Nachwuchsergebnissen für die SSG-Schwimmer als auch bei der Arbeit im Hintergrund. Im zurückliegenden Jahr konnte die SSG den SC DHfK Leipzig und den SSV Leutzsch in seinen Reihen zurück und den SV Zwickau in der Startgemeinschaft neu begrüßen. Mit des Weiteren den Gründungsmitgliedern SV Handwerk und Post SV Leipzig sowie dem SV Miltitz und dem SC Riesa gehören der SSG Leipzig nun sieben Vereine an. Ein festes Fundament für den neuen Vorstand und ein guter Moment, um das Ruder zu übergeben. „Diese breite Basis hat uns Gehör verschafft“, erklärt Thomas Schneiderheinze. „Wir werden wahrgenommen als eine Sportart, die geschlossen für sich kämpft.“  Das Wort „Gemeinschaft“ im Vereinsnamen wird gelebt. Auch Sponsoren überzeugt dies zusehends. In der Saison 2019/2020 konnte die KSW Gruppe als neuer Gold Sponsor gewonnen werden und zahlreiche Eventsponsoren unterstützen die Leipziger Leistungsschwimmer zielgerichtet bei Wettkampfhöhepunkten. Maßgeblichen Anteil daran hatte Sponsoringreferent Matthias Macht, der nun die Rolle des Sportvorstands bei der SSG bekleiden wird. Den Part Finanzen im Vorstand übernimmt die gelernte Bürokauffrau und Bilanzbuchhalterin Katja Kühn, deren Tochter Lucie zwar mittlerweile am Bundesstützpunkt Hamburg trainiert, aber weiterhin für die SSG bei Wettkämpfen an den Start geht. Kühn tritt die Nachfolge von Angelika Willner an, die im Team fortan als Kassenprüferin weiter mitwirken wird.  

Man sieht: Es greift weiterhin ein Zahnrad in das andere und der nahtlose Übergang vom alten zum neuen Vorstand ist gewährleistet. Im Gegensatz zur Schwimmstaffel, die irgendwann einmal am Ziel anschlägt, geht es für das SSG-Führungsteam nun nicht darum, möglichst schnell ein bestimmtes Rennen abzuschließen, sondern aufbauend auf den Leistungen der Vorgänger Zug um Zug die Voraussetzungen für sportliche Erfolge der Leipziger Schwimmer weiter zu verbessern.

Bild 1: Thomas Schneiderheinze, Katja Kühn, Matthias Macht

Bild 2: Thomas Schneiderheinze, Jörg Dressler, Matthias Macht

Mehr als drei Monate mussten die Schwimmer des Leipziger Landesstützpunkts aufgrund der Corona-Pandemie eine Wettkampfpause einlegen und auf die in ihrem Sport so wichtigen Leistungsvergleiche verzichten. Am vergangenen Wochenende aber ging es endlich wieder los: Mit dem Sonnenwendschwimmen im heimischen Kulkwitzer See stand der erste Wettkampf seit Anfang März auf dem Programm.

 Statt Startblöcke und Bahnen gab es bei dem Freiwasser-Event Neoprenanzüge und Tracking-Chips für die sonst eher an den Komfort der Schwimmhalle gewöhnten Wasserratten. Dabei stellten Leipzigs Stützpunktschwimmer unter Beweis, dass sie auch im rauen Open Water vorn mitmischen können. Bei den Herren landeten die beiden 16-jährigen Jonas Clauß (SSG Leipzig / SV Handwerk) und Paul Polzin (SV Grimma) über die 3000m mit den Plätzen zwei und drei auf dem leider nur „imaginären“ Podium. Als Corona-Schutzmaßnahme wurde bei dem Wettkampf auf eine tatsächliche Siegerehrung verzichtet. 

Überzeugen konnte auch erst 14-jährige Paula Geschke (SSG / SC Riesa). Das junge SSG-Talent schwamm über die 3000m auf den dritten Platz und erreichte dabei mehr als 40 Sekunden vor der bereits für Olympia in Tokio qualifizierten Hallenserin Laura Riedemann das Ziel. Insgesamt kamen acht Schwimmerinnen der SSG Leipzig unter die besten zwölf Teilnehmerinnen. Der Anfang ist gemacht. Wie es nun weitergeht, werden die kommenden Wochen zeigen. Jeder geschwommene Meter ist derzeit wichtig für die jungen Leipziger Talente, um sich Stück für Stück wieder in Form zu bringen.