14 Leipziger Schwimm-Asse in die Bundeskader 2023 berufen

Ein neues Jahr hat begonnen und auch 2023 wollen die Asse des Leipziger Schwimmstützpunktes in Deutschland vorn mitmischen. Dass Leipzig zu einem der stärksten Schwimmstandorte der Republik zählt, zeigt sich auch mit Blick auf die Bundeskaderlisten des Deutschen Schwimm-Verbandes. Insgesamt 14 Schwimmerinnen und Schwimmer der SSG Leipzig sind zum Jahresbeginn 2023 darin zu finden.

Damit konnte der Leipziger Stützpunkt die Anzahl seiner Bundeskader in den zurückliegenden drei Jahren verdoppeln. So standen sich in den DSV-Kaderlisten 2019/20 „nur“ sieben Aktive aus Leipzig. Seitdem konnte diese Zahl Saison für Saison gesteigert werden.

Aushängeschilder des Leipziger Stützpunktes sind die fünf Perspektivkader. Dies ist die zweithöchste nationale Förderstufe nach dem Olympiakader. Für 2023 wurden die A-Nationalschwimmer David Thomasberger, Marek Ulrich und Timo Sorgius sowie der Junioren-EM-Teilnehmer Louis Schubert und das Leipziger Top-Talent Aaliyah Schiffel in den Perspektivkader berufen. Die 16-Jährige hatte im November bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften mit Bronze erstmals in der nationalen Spitze im Erwachsenenbereich auf sich aufmerksam gemacht.

Neben den Perspektivkader-Mitgliedern wurden zudem neun junge Talente in die Nachwuchskader berufen. Die meisten von ihnen dürfen sich bereits Ende des Monats auf nationaler Ebene beweisen. Dann stehen in Wuppertal die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend an, bei denen die SSG Leipzig mit sechs Teams vertreten sein wird.

Perspektivkader: Louis Schubert, Timo Sorgius, David Thomasberger, Marek Ulrich, Aaliyah Schiffel
Nachwuchskader I: Limaris Dix, Sascha Macht, Lilja Aline Hamann
Nachwuchskader II: Arnim Hesse, Kristian Kyziridis, Emma Luise Breuer, Tessa Hamann, Sophie Luschnitz, Carlotta Waizmann

Tolle Neuigkeiten kurz vor dem Weihnachtsfest für den Leipziger Schwimm-Nachwuchs: Die Talente des Landesstützpunktes konnten sich in sechs von acht Wertungsklassen für das Bundesfinale der Deutschen Jugend-Mannschaftsmeisterschaften qualifizieren.

Am 28. und 29. Januar werden es die Teams der SSG Leipzig beim Wettkampf in Wuppertal mit der Konkurrenz aus der gesamten Republik aufnehmen. Kaum einem anderen Standort gelang es, derart viele Mannschaften für die Titelkämpfe zu qualifizieren. Allein Essen, im Gegensatz zu Leipzig ein Bundesstützpunkt, kann mit sieben Teams mehr Wertungsklassen besetzen.

Der SSG-Nachwuchs zeigte bei den zurückliegenden Ausgaben der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend mehrfach, dass die altehrwürdige Wuppertaler Schwimmoper ein gutes Pflaster für sie ist. Beim Finale im Januar diesen Jahres gab es einen kompletten Medaillensatz. 2020 gewannen die SSG-Team je einmal Gold und Silber. Gute Vorzeichen als für einen vielversprechenden Start ins Wettkampfjahr 2023!

Bildnachwies: „SSG Leipzig / Ida Zenna“

380 Teilnehmer und über 500 Zuschauer erlebten am vergangenen Sonntag spannende und erfolgreiche Wettkämpfe beim Weihnachtsschwimmfest des Post SV Leipzig e.V. im Leipziger Wassersportzentrum. Wir möchten uns im Namen des Vorstandes bei allen Helfern und fleißigen Kuchenbäckern bedanken, die uns zum Gelingen dieses reibungslos abgelaufenen Wettkampfes unterstützt haben. Wir haben uns sehr darüber gefreut, nach drei Jahren wieder einen Wettkampf auszurichten, wo Eltern und Großeltern Ihren Kindern beim Wettkampf zusehen konnten!

Wir wünschen allen Mitgliedern ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2023.

Zum Jahresabschluss zeigt Leipzigs Olympiaschwimmer Marek Ulrich derzeit mal wieder, dass er sich auf der internationalen Bühne pudelwohl fühlt. Bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Melbourne buchte das SSG-Ass am Donnerstag sensationell einen Platz im Finale über die 50m Rücken. 

Möglich wurde dies durch eine bärenstarke Steigerung seiner Bestzeit, die er in Australien um mehrere Zehntel nach unten drückte auf nun 23,03 Sekunden. Im extrem engen und hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld zog er damit als Siebter in den morgigen Endlauf ein. 

„Diesmal habe ich alles perfekt getroffen“, meinte Marek Ulrich nach seinem Rennen. „Ich war beim Start sehr schnell und habe auch nach der Wende noch ein zwei Kicks mehr unter Wasser geschafft. Jetzt freue ich mich sehr auf das Finale.“

Dass er bestens drauf ist, hatte der 25-Jährige vom Post-SV Leipzig bereits zu Beginn der WM über die 100m Rücken gezeigt. In 50,92 Sekunden blieb er hier erstmals in seiner Karriere unter der 51er-Marke und zog damit ins Halbfinale ein. Dass es nun auf der Sprintstrecke sogar noch eine Runde weiter geht, ist für Ulrich ein weiterer Schritt nach vorn in die internationale Spitze: Es ist für ihn das erste Finale bei einer Weltmeisterschaft überhaupt. Schon jetzt ist die Kurzbahn-WM für den mehrfachen Deutschen Meister also ein voller Erfolg und wir dürfen uns auf die Zugabe im Finale am Freitagvormittag um 10:12 Uhr (MEZ) freuen. 

Bildnachwies: Hendrik Ulrich

Die Adventszeit ist in vollem Gange, doch das veranlasst den Deutschen Schwimm-Nachwuchs noch lange nicht dazu, die Beine hoch zu legen und sich auf Weihnachten zu freuen. In der zurückliegenden Woche fand in Prag ein neu ins Leben gerufenes Wettkampfformat statt, dass europäischen Nachwuchsschwimmern künftig unter dem Namen „CECJM“ als eine Art Ergänzung für das im Sommer stattfindende European Youth Olympic Festival dienen soll. Für das deutsche Team ins Wasser ging unter anderem der Leipziger Neuzugang Limaris Dix, der mit drei Bronze-Medaillen im Einzel direkt mal zeigte, dass er eine große Bereicherung für die Elster-Schwimmer sein wird. In der Nationenwertung landete das Deutsche Herrenteam insgesamt auf Platz drei. 

Der DSV entsandte eine kleine aber feine Abordnung von acht Jungs und zwei Mädchen in die tschechische Hauptstadt, um sich bei den „Central European Countries Junior Multinations“ mit den anderen acht mitgereisten Nationen zu messen. Der erst seit diesem Jahr in Leipzig trainierende Hallenser Limaris Dix schob sich über drei Einzelstrecken auf die Medaillen-Ränge. Über die 100m Freistil setzte der 15-Jährige sich in 52,83 Sekunden auf Platz drei. Das gleiche wiederholte er wenig später dann über die 100m Schmetterling, wo er sich in 56,60 Sekunden ebenfalls auf dem Bronze-Rang einfand. Das Bronze-Triple über die Einzelstrecken komplettierte das junge Sprint-Ass dann über die 50m Freistil in 24,26 Sekunden. Zweimal durfte er sich dann nochmal zusammen mit seinen Teamkollegen freuen. Denn auch bei den Staffeln räumte Limaris kräftig ab. Über die 4x100m Lagen Staffel schlug das Team um Finn-Jonah Neuwirth (1:00,65), Jan Malte Gräfe (1:04,90), Limaris (57,30) und Daniel Olenberg (52,84) in einer Gesamtzeit von 3:55,69 Minuten nur knapp hinter dem Team aus Rumänien (3:55,40) auf Platz drei an. Die zweite Staffel-Medaille und somit das letzte Bronze-Gewicht an Limaris‘ Hals gab es mit der 4x100m Freistil Staffel. Hier brachte der junge Freistil-Spezialist sein Team als Startschwimmer in 52,93 Sekunden in Führung. Seine Kameraden um Diego Heinze (54,80), Finn-Jonah Neuwirth (52,67) und Daniel Olenberg (52,93) schwammen dann den dritten Rang nach Hause. Im Anschluss an die erfolgreichen Wettkämpfe blieben die jungen Athleten noch in Prag für einen DSV-internen Lehrgang aus dem sie am Freitag zurückkehrten.

Bildnachweis: „SSG Leipzig“

Liebe Mitglieder,

am 18. Dezember richtet unser Verein das vereinseigene Weihnachtsschwimmfest aus. Da wir in diesem Jahr auch wieder für die Verpflegung an dem Wettkampftag sorgen wollen, möchten wir Euch ganz herzlich um Eure Unterstützung beim Kuchenbasar bitten.

Wer uns also helfen will und eine Kuchen backen möchte, meldet sich bitte bis zum 15. Dezember 2022 bei:

Jörg Färber

E-Mail: joerg-faerber@gmx.de

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Glänzender Abschluss der Deutschen Kurzbahnmeisterschaften für das Leipziger Schwimm-Team! Am letzten Tag der Titelkämpfe in Wuppertal gab es noch einmal fünf Medaillen für die SSG, darunter auch die zweite Goldplakette für Marek Ulrich. Der Olympiateilnehmer war heute über die 50m Rücken mit seiner Zeit von 23,71 Sekunden eine Klasse für sich. Am Samstag hatte Ulrich bereits über die doppelte Distanz triumphiert – trotz leichter Gesundheitsprobleme im zurückliegenden Höhentrainingslager also gute Vorzeichen für die Kurzbahn-Weltmeisterschaften, bei denen der 25-Jährige in knapp einem Monat antreten wird. „Ich hab jetzt noch einmal drei Wochen Zeit, in denen ich an Intensitäten und Schnelligkeit arbeiten werde. Ich hoffe, dass so noch ein paar Zehntel drin sind“, blickt Ulrich voraus auf seinen nächsten internationalen Auftritt.

Ein starkes Rennen legte heute auch der mittlerweile in Bochum trainierende aber weiterhin für die SSG Leipzig startende Yannis Merlin Willim hin, der sich über die 200m Brust nach 2:09,05 Minuten nur dem einstigen Weltrekordhalter Marco Koch geschlagen geben musste. Komplettiert wurde der Medaillensatz der offenen Wertung heute von einem der vielversprechenden Leipziger Talente. Über die 200m Brust erschwamm sich die 16-jährige Aaliyah Schiffel den dritten Platz und damit ihre erste Medaille bei den Erwachsenen. Mit dieser Leistung entschied sie zudem die Nachwuchswertung für sich – und das bereits zum zweiten Mal am heutigen Tag, denn vor dem Rennen über die 200m Brust stand Schiffel auch im A-Finale über die 100m Lagen. Mit ihrem sechsten Platz (1:02,49) in diesem Rennen war sie die beste Nachwuchsathletin und verbuchte somit einen weiteren Titel in dieser Kategorie, in der sie in den vergangenen Tagen insgesamt stolze fünf Medaillen holte.

„Mit Aaliyah haben wir unter anderem eine junge Athletin, die das Potential hat, in die deutsche Spitze vorzudringen. Wir haben bewusst unseren Nachwuchstalenten die Chance gegeben, sich hier bei den offenen Meisterschaften zu beweisen, Erfahrungen zu sammeln und die Atmosphäre aufzusaugen“, erklärt Leipzigs Cheftrainer Frank Embacher. „Das ist mit mehreren Finalteilnahmen auch sehr gut gelungen.“

Neben Platz 1, 2 und 3 gab es heute auch einen der undankbaren 4. Plätze fürs Leipziger Team. Über die 100m Lagen schrammte David Thomasberger in 54,50 Sekunden denkbar knapp um drei Hundertstel am Podest vorbei. Auch er kommt aber nicht mit leeren Taschen nach Hause. Thomasberger hatte bereits am Donnerstag Bronze auf seiner Paradestrecke 200m Schmetterling geholt. Der Sprung in die A-Finals war heute zudem Hannah Vollmer gelungen, die über die 100m Schmetterling in 1:01,78 Minuten Siebte wurde.

Insgesamt gab es damit in den zurückliegenden Tagen 2x Gold, 1x Silber und 2x Bronze in der offenen Wertung sowie 3x Gold und 2x Bronze in der Nachwuchskategorie für die SSG Leipzig – also in Summe zehn Medaillen.

„Wir sind mit dem Gesamtergebnis sehr zufrieden“, so Coach Embacher, der auch wichtige Erkenntnisse mitnehmen konnte, welche Effekte das vorangegangene Höhentrainingslager bei seinen Sportlern hatte. Diese sollen in der kommenden Langbahnsaison zur Anwendung kommen. „Es heißt jetzt mit Blick auf die Ziele des bevorstehenden Frühjahres und Sommers im Training Tempo aufzunehmen.“

Bildnachweis: „SSG Leipzig / Rohmberger“

Starke Vorstellung des Leipziger Olympiaschwimmers Marek Ulrich: Bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal entschied der 25-Jährige am Samstag seine Paradestrecke 100m Rücken in 52,23 Sekunden für sich und bescherte dem Team aus der Messestadt damit den ersten Titel in der offenen Klasse.

Für Ulrich selbst war es das erste Edelmetall bei den diesjährigen Titelkämpfen im 25m-Becken. In den zurückliegenden beiden Tagen hatte er gemeinsam mit der 4x50m Lagen- und 4x50m Freistilstaffel der SSG Leipzig jeweils auf Platz vier bereits heftig am Podest gewackelt. Zum Abschluss der Meisterschaften am Sonntag wird Ulrich über die 50m Rücken erneut die Chance auf eine Medaille haben.

Gleich zwei weitere Podestplätze in der Nachwuchswertung gab es am Samstag für Aaliyah Schiffel, die über die 50m Brust (32,32) und die 200m Lagen (2:16,94) jeweils zu Bronze in dieser Kategorie schwamm. Im offenen Finale über die 50m Brust belegte die SSG-Schwimmerin Jasmin Fischeder in 31,76 Sekunden einen starken fünften Platz und Sophie Luschnitz (32,80) schwamm über diese Strecke auf Platz acht der Nachwuchskategorie. 

Nach drei von vier Wettkampftagen hat das Leipziger Team damit zwei Medaillen in der offenen Klasse und dreifaches Edelmetall in der Nachwuchswertung auf dem Konto. Am abschließenden Sonntag gibt es morgen noch mehrfach die Gelegenheit, nachzulegen.

Bildnachwies: „SSG Leipzig / Rohmberger“

Erster Tag, erste Medaillen für das Leipziger Team bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal. Zum Auftakt der Titelkämpfe sicherte sich am Donnerstag der Olympiaschwimmer David Thomasberger die Bronzemedaille über die 200m Schmetterling. In 1:55,34 Minuten musste er nur dem derzeit in Frankfurt trainierenden Olympiasieger Chad le Clos aus Südafrika und dem für Neckarsulm startenden gebürtigen Leipziger Ramon Klenz den Vortritt überlassen. Thomasbergers Teamkollege Louis Schubert schlug in 2:01,99 Minuten als Achter an.

Auch im A-Finale über die 100m Brust der Damen war die SSG Leipzig am ersten Meisterschaftstag doppelt vertreten. Hier belegten Aaliyah Schiffel (1:09,17) und Jasmin Fischeder (1:09,57) die starken Plätze vier und fünf. Aaliyah Schiffel wurde für diesen Auftritt sogar mit Gold geehrt, denn damit entschied die 16-Jährige die Wertung der Juniorinnen für sich. In den Nachwuchsfinals des Tages waren zudem durch Lilja Aline Hamann (200m Schmetterling – 2:21,58) und Sophie Luschnitz (100m Brust – 01:11,49) am Start.

Schon am Vormittag hatte die SSG-Crew heute erstmals an den Medaillen gewackelt. Aaliyah Schiffel und David Thomasberger waren hier gemeinsam mit Marek Ulrich und Antonia Schirmer als gemischte 4x50m Lagenstaffel im Einsatz und legten in 1:45,61 Minuten auch im ersten von zwei Zeitläufen stark vor. Im folgenden Durchgang waren jedoch mit der SG Frankfurt, unterstützt von bereits erwähntem Chad le Clos, dem SC Aqua Köln und dem SC Wiesbaden genau drei Teams schneller, womit der Leipziger Staffel nur der undankbare vierte Rang blieb. Alle vor ihnen platzierten Teams hatten dabei übrigens an der einen oder anderen Stelle internationale Starter in ihren Reihen. 

Nach dem fulminanten Auftakt warten in den kommenden Tagen noch weitere Medaillen- und Finalchancen auf die Auswahl aus der Messestadt. Am Freitag ist so zum Beispiel der EM-Teilnehmer Timo Sorgius über dessen Paradestrecke 200m Freistil im Einsatz und am Samstag sowie Sonntag greift Marek Ulrich auf den kurzen Rückenstrecken an.

Bildnachweis: „SSG Leipzig / Rohmberger“


Mit den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal steht von Donnerstag bis Sonntag das erste bundesweite Highlight der neuen Schwimmsaison auf dem Programm und auch die Leipziger Top-Schwimmer wollen natürlich wie gewohnt kräftig vorn mitmischen. Mit einem 20-köpfigen Team reist die Crew vom hiesigen Landesstützpunkt ins Bergische Land, um in der altehrwürdigen „Schwimmoper“  ein paar Ausrufezeichen zu setzen.

Mit dabei sind auch die Nationalschwimmer Marek Ulrich, David Thomasberger und Timo Sorgius. Ihre Trainingsgruppe von Coach Frank Embacher war bis vor wenigen Tagen noch in der Türkei im Höhentrainingslager. Wir dürfen nun gespannt sein, welche Form sie aus der dünnen Bergluft mit nach Wuppertal bringen. Besonders interessant werden die Auftritte von Rücken-Ass Marek Ulrich. Für ihn ist die Deutsche Meisterschaft nämlich eine kleine Generalprobe, bevor es im Dezember zu den Kurzbahn-Weltmeisterschaften nach Australien geht. Auf dem Zettel haben sollte man bei der DKM erneut auch Yannis Merlin Willim. Der in Bochum trainierende SSG-Schwimmer tritt schließlich als Titelverteidiger über die 200m Brust an. 

Nachdem bei den Kurzbahntitelkämpfe im vergangenen Jahr nur eine kleine SSG-Auswahl dabei war, darf sich diesmal auch der Nachwuchs auf der deutschlandweiten Bühne präsentieren. Angeführt vom Junioren-Nationalschwimmer Louis Schubert gehören dem Team mehr als ein Dutzend Talente im Alter zwischen 13 und 18 Jahren an, für die es zum Teil der erste Auftritt bei einer Deutschen Meisterschaft im Erwachsenenbereich wird. In den kommenden Tagen geht es also nicht nur um Medaillen- und Finaljagd, sondern auch wichtige Erfahrungen. Spannung versprechen zudem die Auftritte der SSG-Staffeln, die in sechs Teamevents gemeldet sind. Die Leipziger Truppe ist in jedem Fall bereit, um in Schwimm-Deutschland mal wieder für Aufmerksamkeit zu sorgen.