„Können stolz sein!“ SSG-Schwimmer wackeln als Aufsteiger am Bundesliga-Podest
Leipzig in der Bundesliga! Das gibt’s nicht nur im Fußball oder Handball, sondern auch im Schwimmen mischt die Messestadt ganz oben mit! Am Wochenende legten sowohl die Damen als auch die Herren der SSG Leipzig in der obersten deutschen Klasse des Schwimmsports starke Auftritte hin. Mit Platz vier wäre den Männern, die als Aufsteiger neu mit in der 1. Bundesliga dabei waren, sogar fast der Sprung aufs Podest gelungen und die Damen behaupteten den siebten Rang der zurückliegenden Bundesliga-Ausgabe.
„Darauf können wir stolz sein! Zumal unsere Mannschaften zu 75 Prozent aus Neulingen bestanden“, lautete dementsprechend auch das positive Fazit von Trainer Frank Embacher nach den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Essen. „Gerade bei den Jüngeren waren einige sehr gute Leistungen dabei, sodass das Ergebnis sogar stärker ausfiel, als wir vorab errechnet hatten.“
Besonders spannend machte es das Herrenteam. Marek Ulrich mit seiner Zeit von 23,33 Sekunden über die 50m Rücken und David Thomasberger mit seiner 1:58,11 über die 200m Lagen lieferten sogar die schnellsten Zeiten des gesamten Teilnehmerfelds am Wochenende ab. Der Aufsteigertruppe, die in den vorherigen Saisons der Mannschaftsmeisterschaften einen Durchmarsch von der Landesliga bis ins Oberhaus des Schwimmsports hingelegt hatte, fehlten bei ihrer Rückkehr in die 1. Bundesliga am Ende nur 184 Zähler aufs Podium. Ein Abstand, der nur einem Sekundenbruchteil bei jeder der insgesamt 34 auf dem Programm stehenden Strecken entspricht.
Das Ergebnis ist umso stärker einzuschätzen, wenn man berücksichtigt, dass die vor der SSG Leipzig liegenden Teams aus Frankfurt, Wiesbaden und München sich zu den Mannschaftsmeisterschaften gezielt mehrere internationale Top-Schwimmer eingekauft hatten. Im Schwimmsport gibt es hierfür keine Wechselfenster wie in anderen Sportarten, sondern einige der internationalen Athleten wurden punktuell nur für die Bundesliga herangeholt. Die Leipziger Teams hingegen setzten auf Aktive, die auch in der Messestadt beheimatet sind. „Unsere Philosophie sieht eher so aus, dass wir das Geld, welches bei anderen in den Start eines internationalen Sportlers gesteckt wird, unserem Nachwuchs zu Gute kommen lassen und wir über solche Wettkämpfe unseren eigenen Nachwuchs nach oben ziehen“, erklärt Frank Embacher.
Dass diese Philosophie aufgeht, zeigt sich nicht nur am starken vierten Rang des Herrenteams, sondern auch bei den durch die Bank weg überzeugenden Leistungen der Damen. Ihnen gelang es, den schon 2020 eingefahrenen siebten Platz zu wiederholen – ein Indiz für einen gelungenen Generationenwechsel.
Bei der letzten Ausgabe der Schwimm-Bundesliga gehörte der SSG-Auswahl unter anderem noch die Olympiafinalistin Marie Pietruschka an, doch schon damals war das Team mit einem Altersschnitt von etwas über 17 Jahren die jüngste Truppe des Teilnehmerfeldes. Die Talente, die bereits vor drei Jahren dabei waren, haben sich seitdem weiterentwickelt und wurden auch diesmal von vielversprechenden Nachwuchskräften unterstützt. So waren sechs der zehn Schwimmerinnen der SSG-Bundesliga-Auswahl in der Woche zuvor noch bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend am Start, die mit mehreren Titeln beendet werden konnten.
Der Start ins Schwimmjahr 2023 ist somit gelungen und wir dürfen uns bereits auf die nächsten Auftritte der „blauen Wand“ freuen, als welche das Leipziger Team bundesweit bekannt ist, dank ihrer azurfarbenen T-Shirts. Diese zierten bei den Mannschaftsmeisterschaften der Erwachsenen und Jugend diesmal die Aufdrucke unseres Eventsponsoren Oberland Metallbau sowie der Goldsponsoren KSW Gruppe und Stiemer GmbH. Mit diesem Schwung der vergangenen Wochenende im Rücken können die nächsten Wettkämpfe also kommen!
Die Bundesligateams der SSG Leipzig:
Damen: Aaliyah Schiffel, Selina Müller, Sophie Luschnitz, Antonia Schirmer, Lilja Aline Hamann, Daniela Karst, Jeanna Vu, Hannah Vollmer, Luise Kotte, Nele Clauß
Herren: David Thomasberger, Timo Sorgius, Klemens Degenhardt, Marek Ulrich, Limaris Dix, Tim Wilsdorf, Louis Schubert, Julius Richard Schüller, Sascha Macht, Jonas Clauß, Janek Thorben Reyher
Bildnachwies: „SSG Leipzig“




Fulminanter Auftritt der Leipziger Schwimmtalente bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend: Mit drei Titeln und einer Vizemeisterschaft waren die Teams der SSG Leipzig am zurückliegenden Wochenende die mit Abstand beste Mannschaft beim großen Bundesfinale in Wuppertal.
Besonders spannend ging es bei den Ältesten in der A-Jugend der Damen zu. Nach einem durchwachsenen ersten Wettkampftag, an dem das SSG-Team unter anderem wegen einer Disqualifikation in der 4x100m Rückenstaffel ins Nachschwimmen musste, legten die Leipziger Frauen der Jahrgänge 2005 und 2006 am Sonntag alles in die Waagschale und zogen so noch an ihren Konkurrentinnen vom Bundesstützpunkt Heidelberg vorbei. Nach den insgesamt fünf Staffelwettbewerben, die bei der DMSJ geschwommen werden, trennte die beiden Teams am Ende weniger als eine halbe Sekunde.
Deutlich klarer ging es für die B-Jugend-Herren und die C-Jugend-Damen der SSG Leipzig aus. Nachdem ihnen die Konkurrenz zum Ende des ersten Wettkampftages noch auf den Fersen war, konnten sich die Mannschaften aus der Messestadt am Sonntag absetzen und mit deutlichem Vorsprung auf die Verfolger die Meistertitel einfahren. Beinahe hätte es sogar noch einen weiteren Podestplatz gegeben. Die Jungen der C-Jugend landeten mit ihrer Gesamtleistung auf einem starken vierten Rang und hatten dabei weniger als eine halbe Sekunde Rückstand auf den Bronzeplatz. Abgerundet wurde das SSG-Ergebnis vom 11. Platz der D-Jugend-Mädchen, die sich ebenfalls hatten für das Bundesfinale qualifizieren können.
„Sechs Teams am Start zu haben, das ist schon stark“, so die Einschätzung von Trainerin Dagmar Hase. „Dieser Erfolg gibt uns allen sicher einen weiteren Push. Wir wollen irgendwann wieder Bundesstützpunkt werden. Und wenn da von unten so viele Talente nachdrängen, dann kann das nur helfen“, meint die Olympiasiegerin von 1992, die seit dem Spätsommer 2021 in Leipzig am Beckenrand steht. Zudem zeigt es: Das Konzept, die Stärke des Leipziger Schwimmsports in der Schwimmstartgemeinschaft zu bündeln, geht auf. An den Erfolgen des Wochenendes waren Youngsters vom SSV Leutzsch, dem SC DHfK, SC Handwerk, Post SV und dem SC Riesa, also aus fünf verschiedenen Stammvereinen beteiligt.
Nach den starken Auftritten in den vergangenen Tagen könnten einige Talente am kommenden Wochenende schon wieder gefordert sein. Mit ihren Leistungen empfahlen sie sich auch für Starts in den Bundesliga-Teams der SSG Leipzig, die am kommenden Wochenende in Essen in der 1. Liga des deutschen Schwimmsports antreten werden.
Die DMSJ-Teams der SSG Leipzig 2023:
A-Jugend, weiblich (2005 / 2006) – 21:33,63 – Platz 1
Hamann, Lilja Aline (SSV Leutzsch) / Müller, Selina (SV Handwerk) / Schiffel, Aaliyah (SC Riesa) / Wolf, Adriana (SV Handwerk) / Vollmer, Hannah (SV Handwerk)
B-Jugend, weiblich (2007 / 2008) – 21:55,89 – Platz 2
Glatzel, Sanamea (Post SV) / Clauß, Nele (SV Handwerk) / Luschnitz, Sophie (SV Handwerk) / Wenzl, Olivia Nala (Post SV) / Kotte, Luise (SV Handwerk) / Schmidt, Anneliese (SSV Leutzsch) / Milbach, Smilla Maria (SC DHfK)
C-Jugend, weiblich (2009 / 2010) – 22:34,51 – Platz 1
Lißner, Mercédesz (SC DHfK) / Stodolka, Ronja (SV Handwerk) / Waizmann, Carlotta (SV Handwerk) / Vogt, Paulina (SSV Leutzsch) / Otto, Marie Luise (SSV Leutzsch) / Hamann, Tessa (SSV Leutzsch) / Breuer, Emma Luise (Post SV)
D-Jugend, weiblich (2011 / 2012) – 24:00,86 – Platz 11
Schönberg, Ninett (SV Handwerk) / Glatzel, Lysena (SV Handwerk) / Milbach, Fanny (Post SV) / Färber, Emma (Post SV) / Forner, Marleen (SC DHfK)
B-Jugend, männlich (2007 / 2008) – 19:56,78 – Platz 1
Reyher, Janek Thorben (SSV Leutzsch) / Kyziridis, Kristian (Post SV) / Schüller, Julius Richard (Post SV) / Lehmann, Leonard (SC DHfK) / Bodusch, Ben (Post SV) / Dix, Limaris (Post SV)
C-Jugend, männlich (2009 / 2010) – 22:22,67 – Platz 4
Jung, Marlon (SSV Leutzsch) / Schüller, Justus Georg (Post SV) / Hacker, Niels (Post SV) / Baumeister, Lius Pepe (SV Handwerk) / Hesse, Arnim (Post SV) / Piehler, Junis (SSV Leutzsch) / Harnisch, Henry (SV Handwerk)
Bildnachweis: „Annette Schultetus / SSG Leipzig“









Meistertitel, Berufungen ins Nationalteam und Bestzeiten – Leipzigs Schwimmer konnten 2022 auf vielen Bühnen glänzen. Da ist es nicht verwunderlich, dass mit Marek Ulrich und Timo Sorgius gleich zwei der SSG-Aushängeschilder für die Wahl als Leipzigs Sportler des Jahres nominiert wurden.
Nachdem die beiden im Becken mit tollen Leistungen vorgelegt haben, sind nun die Schwimmfans gefragt: Noch bis zum 28.02.2023 kann ihr für Marek und Timo auf der Website des Leipziger Stadtportbundes abgestimmt werden. Hier geht es direkt zum Voting:
https://www.ssb-leipzig.de/stadtsportbund/leipziger-sportlerumfrage-2022/
Zwar kann es am Ende nur einen Sieger geben – verdient hätten es aber natürlich beide. Marek Ulrich gelang es im zurückliegenden Jahr bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Australien erstmals in seiner Karriere in ein WM-Finale zu schwimmen. Eigentlich hätte der Rückenspezialist auch bei den Europameisterschaften im Sommer starten können, musste die Teilnahme aber gesundheitsbedingt absagen. Mit dabei war bei den kontinentalen Titelkämpfen in Rom hingegen Timo Sorgius. Als Teil der deutschen 4x200m Freistilstaffel gab auch er sein Debüt in einem internationalen Finale und belegte mit dem deutschen Quartett den siebten Rang.
Während nun also das Voting läuft, sind Marek, Timo und der Rest der schnellen SSG-Asse an den kommenden beiden Wochenenden schon wieder im Wettkampfbecken gefordert. Nachdem am 28. und 29. Januar die Nachwuchsteams bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend nach Titeln greifen, steht in der Folgewoche für die „großen“ Damen und Herren der SSG Leipzig die 1. Bundesliga auf dem Programm. Auch 2023 gibt es also direkt die ersten Gelegenheiten, um in Schwimm-Deutschland auf sich aufmerksam zu machen!
Bildnachwies: SSG Leipzig


Ein neues Jahr hat begonnen und auch 2023 wollen die Asse des Leipziger Schwimmstützpunktes in Deutschland vorn mitmischen. Dass Leipzig zu einem der stärksten Schwimmstandorte der Republik zählt, zeigt sich auch mit Blick auf die Bundeskaderlisten des Deutschen Schwimm-Verbandes. Insgesamt 14 Schwimmerinnen und Schwimmer der SSG Leipzig sind zum Jahresbeginn 2023 darin zu finden.
Damit konnte der Leipziger Stützpunkt die Anzahl seiner Bundeskader in den zurückliegenden drei Jahren verdoppeln. So standen sich in den DSV-Kaderlisten 2019/20 „nur“ sieben Aktive aus Leipzig. Seitdem konnte diese Zahl Saison für Saison gesteigert werden.
Aushängeschilder des Leipziger Stützpunktes sind die fünf Perspektivkader. Dies ist die zweithöchste nationale Förderstufe nach dem Olympiakader. Für 2023 wurden die A-Nationalschwimmer David Thomasberger, Marek Ulrich und Timo Sorgius sowie der Junioren-EM-Teilnehmer Louis Schubert und das Leipziger Top-Talent Aaliyah Schiffel in den Perspektivkader berufen. Die 16-Jährige hatte im November bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften mit Bronze erstmals in der nationalen Spitze im Erwachsenenbereich auf sich aufmerksam gemacht.
Neben den Perspektivkader-Mitgliedern wurden zudem neun junge Talente in die Nachwuchskader berufen. Die meisten von ihnen dürfen sich bereits Ende des Monats auf nationaler Ebene beweisen. Dann stehen in Wuppertal die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend an, bei denen die SSG Leipzig mit sechs Teams vertreten sein wird.
Perspektivkader: Louis Schubert, Timo Sorgius, David Thomasberger, Marek Ulrich, Aaliyah Schiffel
Nachwuchskader I: Limaris Dix, Sascha Macht, Lilja Aline Hamann
Nachwuchskader II: Arnim Hesse, Kristian Kyziridis, Emma Luise Breuer, Tessa Hamann, Sophie Luschnitz, Carlotta Waizmann
Tolle Neuigkeiten kurz vor dem Weihnachtsfest für den Leipziger Schwimm-Nachwuchs: Die Talente des Landesstützpunktes konnten sich in sechs von acht Wertungsklassen für das Bundesfinale der Deutschen Jugend-Mannschaftsmeisterschaften qualifizieren.
Am 28. und 29. Januar werden es die Teams der SSG Leipzig beim Wettkampf in Wuppertal mit der Konkurrenz aus der gesamten Republik aufnehmen. Kaum einem anderen Standort gelang es, derart viele Mannschaften für die Titelkämpfe zu qualifizieren. Allein Essen, im Gegensatz zu Leipzig ein Bundesstützpunkt, kann mit sieben Teams mehr Wertungsklassen besetzen.
Der SSG-Nachwuchs zeigte bei den zurückliegenden Ausgaben der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend mehrfach, dass die altehrwürdige Wuppertaler Schwimmoper ein gutes Pflaster für sie ist. Beim Finale im Januar diesen Jahres gab es einen kompletten Medaillensatz. 2020 gewannen die SSG-Team je einmal Gold und Silber. Gute Vorzeichen als für einen vielversprechenden Start ins Wettkampfjahr 2023!
Bildnachwies: „SSG Leipzig / Ida Zenna“

380 Teilnehmer und über 500 Zuschauer erlebten am vergangenen Sonntag spannende und erfolgreiche Wettkämpfe beim Weihnachtsschwimmfest des Post SV Leipzig e.V. im Leipziger Wassersportzentrum. Wir möchten uns im Namen des Vorstandes bei allen Helfern und fleißigen Kuchenbäckern bedanken, die uns zum Gelingen dieses reibungslos abgelaufenen Wettkampfes unterstützt haben. Wir haben uns sehr darüber gefreut, nach drei Jahren wieder einen Wettkampf auszurichten, wo Eltern und Großeltern Ihren Kindern beim Wettkampf zusehen konnten!
Wir wünschen allen Mitgliedern ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2023.
Zum Jahresabschluss zeigt Leipzigs Olympiaschwimmer Marek Ulrich derzeit mal wieder, dass er sich auf der internationalen Bühne pudelwohl fühlt. Bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Melbourne buchte das SSG-Ass am Donnerstag sensationell einen Platz im Finale über die 50m Rücken.
Möglich wurde dies durch eine bärenstarke Steigerung seiner Bestzeit, die er in Australien um mehrere Zehntel nach unten drückte auf nun 23,03 Sekunden. Im extrem engen und hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld zog er damit als Siebter in den morgigen Endlauf ein.
„Diesmal habe ich alles perfekt getroffen“, meinte Marek Ulrich nach seinem Rennen. „Ich war beim Start sehr schnell und habe auch nach der Wende noch ein zwei Kicks mehr unter Wasser geschafft. Jetzt freue ich mich sehr auf das Finale.“
Dass er bestens drauf ist, hatte der 25-Jährige vom Post-SV Leipzig bereits zu Beginn der WM über die 100m Rücken gezeigt. In 50,92 Sekunden blieb er hier erstmals in seiner Karriere unter der 51er-Marke und zog damit ins Halbfinale ein. Dass es nun auf der Sprintstrecke sogar noch eine Runde weiter geht, ist für Ulrich ein weiterer Schritt nach vorn in die internationale Spitze: Es ist für ihn das erste Finale bei einer Weltmeisterschaft überhaupt. Schon jetzt ist die Kurzbahn-WM für den mehrfachen Deutschen Meister also ein voller Erfolg und wir dürfen uns auf die Zugabe im Finale am Freitagvormittag um 10:12 Uhr (MEZ) freuen.
Bildnachwies: Hendrik Ulrich

Die Adventszeit ist in vollem Gange, doch das veranlasst den Deutschen Schwimm-Nachwuchs noch lange nicht dazu, die Beine hoch zu legen und sich auf Weihnachten zu freuen. In der zurückliegenden Woche fand in Prag ein neu ins Leben gerufenes Wettkampfformat statt, dass europäischen Nachwuchsschwimmern künftig unter dem Namen „CECJM“ als eine Art Ergänzung für das im Sommer stattfindende European Youth Olympic Festival dienen soll. Für das deutsche Team ins Wasser ging unter anderem der Leipziger Neuzugang Limaris Dix, der mit drei Bronze-Medaillen im Einzel direkt mal zeigte, dass er eine große Bereicherung für die Elster-Schwimmer sein wird. In der Nationenwertung landete das Deutsche Herrenteam insgesamt auf Platz drei.
Der DSV entsandte eine kleine aber feine Abordnung von acht Jungs und zwei Mädchen in die tschechische Hauptstadt, um sich bei den „Central European Countries Junior Multinations“ mit den anderen acht mitgereisten Nationen zu messen. Der erst seit diesem Jahr in Leipzig trainierende Hallenser Limaris Dix schob sich über drei Einzelstrecken auf die Medaillen-Ränge. Über die 100m Freistil setzte der 15-Jährige sich in 52,83 Sekunden auf Platz drei. Das gleiche wiederholte er wenig später dann über die 100m Schmetterling, wo er sich in 56,60 Sekunden ebenfalls auf dem Bronze-Rang einfand. Das Bronze-Triple über die Einzelstrecken komplettierte das junge Sprint-Ass dann über die 50m Freistil in 24,26 Sekunden. Zweimal durfte er sich dann nochmal zusammen mit seinen Teamkollegen freuen. Denn auch bei den Staffeln räumte Limaris kräftig ab. Über die 4x100m Lagen Staffel schlug das Team um Finn-Jonah Neuwirth (1:00,65), Jan Malte Gräfe (1:04,90), Limaris (57,30) und Daniel Olenberg (52,84) in einer Gesamtzeit von 3:55,69 Minuten nur knapp hinter dem Team aus Rumänien (3:55,40) auf Platz drei an. Die zweite Staffel-Medaille und somit das letzte Bronze-Gewicht an Limaris‘ Hals gab es mit der 4x100m Freistil Staffel. Hier brachte der junge Freistil-Spezialist sein Team als Startschwimmer in 52,93 Sekunden in Führung. Seine Kameraden um Diego Heinze (54,80), Finn-Jonah Neuwirth (52,67) und Daniel Olenberg (52,93) schwammen dann den dritten Rang nach Hause. Im Anschluss an die erfolgreichen Wettkämpfe blieben die jungen Athleten noch in Prag für einen DSV-internen Lehrgang aus dem sie am Freitag zurückkehrten.
Bildnachweis: „SSG Leipzig“

Liebe Mitglieder,
am 18. Dezember richtet unser Verein das vereinseigene Weihnachtsschwimmfest aus. Da wir in diesem Jahr auch wieder für die Verpflegung an dem Wettkampftag sorgen wollen, möchten wir Euch ganz herzlich um Eure Unterstützung beim Kuchenbasar bitten.
Wer uns also helfen will und eine Kuchen backen möchte, meldet sich bitte bis zum 15. Dezember 2022 bei:
Jörg Färber
E-Mail: joerg-faerber@gmx.de
Vielen Dank für Eure Hilfe.
Glänzender Abschluss der Deutschen Kurzbahnmeisterschaften für das Leipziger Schwimm-Team! Am letzten Tag der Titelkämpfe in Wuppertal gab es noch einmal fünf Medaillen für die SSG, darunter auch die zweite Goldplakette für Marek Ulrich. Der Olympiateilnehmer war heute über die 50m Rücken mit seiner Zeit von 23,71 Sekunden eine Klasse für sich. Am Samstag hatte Ulrich bereits über die doppelte Distanz triumphiert – trotz leichter Gesundheitsprobleme im zurückliegenden Höhentrainingslager also gute Vorzeichen für die Kurzbahn-Weltmeisterschaften, bei denen der 25-Jährige in knapp einem Monat antreten wird. „Ich hab jetzt noch einmal drei Wochen Zeit, in denen ich an Intensitäten und Schnelligkeit arbeiten werde. Ich hoffe, dass so noch ein paar Zehntel drin sind“, blickt Ulrich voraus auf seinen nächsten internationalen Auftritt.
Ein starkes Rennen legte heute auch der mittlerweile in Bochum trainierende aber weiterhin für die SSG Leipzig startende Yannis Merlin Willim hin, der sich über die 200m Brust nach 2:09,05 Minuten nur dem einstigen Weltrekordhalter Marco Koch geschlagen geben musste. Komplettiert wurde der Medaillensatz der offenen Wertung heute von einem der vielversprechenden Leipziger Talente. Über die 200m Brust erschwamm sich die 16-jährige Aaliyah Schiffel den dritten Platz und damit ihre erste Medaille bei den Erwachsenen. Mit dieser Leistung entschied sie zudem die Nachwuchswertung für sich – und das bereits zum zweiten Mal am heutigen Tag, denn vor dem Rennen über die 200m Brust stand Schiffel auch im A-Finale über die 100m Lagen. Mit ihrem sechsten Platz (1:02,49) in diesem Rennen war sie die beste Nachwuchsathletin und verbuchte somit einen weiteren Titel in dieser Kategorie, in der sie in den vergangenen Tagen insgesamt stolze fünf Medaillen holte.
„Mit Aaliyah haben wir unter anderem eine junge Athletin, die das Potential hat, in die deutsche Spitze vorzudringen. Wir haben bewusst unseren Nachwuchstalenten die Chance gegeben, sich hier bei den offenen Meisterschaften zu beweisen, Erfahrungen zu sammeln und die Atmosphäre aufzusaugen“, erklärt Leipzigs Cheftrainer Frank Embacher. „Das ist mit mehreren Finalteilnahmen auch sehr gut gelungen.“
Neben Platz 1, 2 und 3 gab es heute auch einen der undankbaren 4. Plätze fürs Leipziger Team. Über die 100m Lagen schrammte David Thomasberger in 54,50 Sekunden denkbar knapp um drei Hundertstel am Podest vorbei. Auch er kommt aber nicht mit leeren Taschen nach Hause. Thomasberger hatte bereits am Donnerstag Bronze auf seiner Paradestrecke 200m Schmetterling geholt. Der Sprung in die A-Finals war heute zudem Hannah Vollmer gelungen, die über die 100m Schmetterling in 1:01,78 Minuten Siebte wurde.
Insgesamt gab es damit in den zurückliegenden Tagen 2x Gold, 1x Silber und 2x Bronze in der offenen Wertung sowie 3x Gold und 2x Bronze in der Nachwuchskategorie für die SSG Leipzig – also in Summe zehn Medaillen.
„Wir sind mit dem Gesamtergebnis sehr zufrieden“, so Coach Embacher, der auch wichtige Erkenntnisse mitnehmen konnte, welche Effekte das vorangegangene Höhentrainingslager bei seinen Sportlern hatte. Diese sollen in der kommenden Langbahnsaison zur Anwendung kommen. „Es heißt jetzt mit Blick auf die Ziele des bevorstehenden Frühjahres und Sommers im Training Tempo aufzunehmen.“
Bildnachweis: „SSG Leipzig / Rohmberger“

