SSGeht nach Tokio – Teil 1: Jubeln in der Höhe | mit David Thomasberger

Die Olympischen Spiele rücken näher und die Vorbereitung unserer qualifizierten SSG-Asse geht in die heiße Phase. Wie wäre es, wenn man in dieser spannenden Zeit die Sportler hautnah begleiten könnte? Der Deutsche Rekordhalter David Thomasberger und die EM-Medaillengewinnerin Marie Pietruschka geben in den kommenden Wochen exklusive Einblicke in das Leben eines Olympioniken – von der Einkleidung des Nationalteams bis zur Fahrt nach Japan. In unserem eigens dafür angelegten Podcast, den es ab sofort jeden Sonntag zu hören gibt, erzählen die beiden über ihr Leben im und um das Becken. Was war die härteste Einheit der Woche? Was lief besonders gut oder wie sitzt es sich eigentlich in einem Vorstartzelt bei der WM? Der ehemalige Trainingskollege und Moderator der Sendung, Thomas Rohmberger steht dabei am „Hörfunk-Beckenrand“, um den beiden auf den Zahn zu fühlen. 

Das gesamte Projekt fußt auf der Unterstützung zahlreicher Sponsoren, für dessen Hilfe der Verein und besonders die Sportler sehr dankbar sind! Die Episoden werden in jeder Woche von einem Folgensponsor präsentiert. In der ersten Folge macht die Oberland Metallbau den Anfang. Ebenso eisern wie ihr Wille, die richtigen Lösungen für ihre Kunden zu finden, ist auch der von David alles zu geben in seinem derzeitigen Trainingslager. Der zwei Meter hoch gewachsene Schmetterling-Schwimmer berichtet in der ersten Folge über seine Anreise und die ersten Tage im Höhentrainingslager in der Sierra Nevada: „Nach so langer Zeit ohne ein Trainingslager, war es einfach so schön in ein Flugzeug zu steigen und hier hoch zu jetten. Ich bin mega froh die Möglichkeit zu bekommen endlich wieder ein Trainingslager zu absolvieren.“ 

Zusammen mit seinem besten Kumpel Marek Ulrich wird er in den kommenden Wochen im südspanischen Wasser des Höhen-Trainingszentrums die Grundlagen legen für die Spiele. Die beiden bilden zusammen eine kleine Trainingsgruppe, die von Trainer Frank Embacher geleitet wird. „Jetzt nur zu zweit, das ist schon nochmal was anderes. Der Trainer sieht einen quasi 24/7, da kann man sich im Training nicht einfach mal ein wenig hängen lassen“, lacht der Bundeswehr-Athlet. Im Rahmen des DSV-Lehrgangs trainieren sie aber nicht komplett allein. Sie gehen stets parallel mit anderen Hochkarätern des Schwimmsports ins Wasser wie Florian Wellbrock oder Sarah Köhler. Zusammen bilden die DSV-Athleten in den spanischen Bergen ihre eigene „Schwimmer-Bubble“. Die Sportler sind zwar alle geimpft, müssen jedoch für sich in einem abgetrennten Essensraum speisen und haben auch sonst keinen Kontakt zu anderen Sportlern vor Ort. 

Der Tag beginnt für David 6:30Uhr am Beckenrand, wo er sich nach einem kleinen Snack auf die erste Wassereinheit vorbereitet. Von 7 bis 9 Uhr geht es dann ins Wasser. Nach einer kleinen Nachbereitung am Beckenrand steht dann auch schon der persönliche Höhepunkt für den gebürtigen Saalfelder auf dem Plan – das Frühstück: „Es gibt nichts schöneres, als nach einer harten Einheit, ausgelaugt zum Frühstück zu gehen und sich alles aufs Tablett zu laden um gemütlich zu essen.“  In der Mittagspause können sich die Schwimmer dann von einer der beiden Physios vor Ort behandeln lassen, um sich so optimal auf die Einheit am Nachmittag vorzubereiten. Nach dem Mittagessen und dem obligatorischen Schwimmer-Nap geht es dann 14:15Uhr wieder an den Beckenrand. Nach der zweiten Wassereinheit steht dann noch eine Stunde Athletik auf dem Plan, bevor es letztlich zum gemütlichen Teil des Tages übergeht. Nach dem Abendbrot lassen er und Marek es sich nämlich gern bei einem Kartenspiel und einer warmen Honig-Milch gut gehen.

Ganz abgeschirmt von der Außenwelt sind die Schwimmer aber nicht. Die Deutschen Meisterschaften am Wochenende verfolgten die Athleten gespannt per Livestream. So konnte David hautnah bei den Erfolgen seiner Teamkollegen dabei sein: „Ich bin super stolz auf die Jungs und freue mich natürlich riesig, dass wir, auch wenn wir nicht alle vor Ort waren, trotzdem Titel und Medaillen erkämpfen konnten. Die Jungs können sehr stolz auf sich sein!“ Er meint dabei den Doppel-Erfolg des Leipziger Youngsters Timo Sorgius, der über die 200m Freistil und die 200m Rücken jeweils zum Titel schwamm. Auch für Yannis Willim freute er sich sehr, der über die 200m Brust zu Gold „brustete“. 

Weitere Anekdoten über Erlebnisse in der Höhe und welche Besonderheiten das Training auf über 2000m Höhe mit sich bringt, sind ab sofort auf Spotify und iTunes unter „SSGeht nach Tokio“ zu hören. Alle Interessierten und die, die im Auto mal keine Lust auf die Top-100 haben, sollten also auf jeden Fall einmal rein hören. Den einen oder anderen Schmunzler wird man sich dabei wohl nicht verdrücken können.  

Wir danken noch einmal unserem Folgensponsor Oberland Metallbau und den weiteren Eventsponsoren sowie unserem Goldsponsor KSW Gruppe für die großzügige Unterstützung!

Über die Oberland Metallbau:

Unter dem Motto METALLBAU MIT ZUKUNFT bieten wir unser vielfältiges Leistungsspektrum  für die Gestaltung der Gebäudehülle an, ob Fenster, Türen, Pfosten-Riegel-Fassaden oder Metallverkleidungen, sind wir der richtige Partner. Durch betriebsinterne Planung und Konstruktion sind wir in der Lage die Wünsche von Bauherren und Architekten Realität werden zu

Mit drei goldenen Medaillen im Gepäck kehren die Leipziger Schwimmer von den Deutschen Meisterschaften aus Berlin zurück. Nachdem Timo Sorgius (200m Rücken und Freistil) sowie Yannis Willim (200m Brust) in den zurückliegenden Tagen ganz oben auf dem Podest stehen durften, fehlte zum Abschluss der Schwimm-DM am Sonntag nicht viel zum vierten Edelmetall.

Über die 200m Lagen schrammte Louis Dramm (Dresdner Delphine) in 2:03,59 Minuten nur um 6,8 Zehntel an den Medaillen vorbei und musste sich mit Platz vier zufrieden geben. Auch die frisch gebackenen Deutschen Meister Sorgius und Willim waren am Sonntag nochmal in den Finals zu sehen. Über die 50m Brust sprintete Yannis Willim (28,62) auf den siebten Platz. Timo Sorgius belegte über die 100m Freistil in 50,54 Sekunden Rang acht.

Einen Sieg gab es für das SSG-Team am Sonntag in den B-Finals. Über die 200m Schmetterling lieferte Jeanna Vu in 2:20,28 Minuten die schnellste Zeit des Laufes ab. Als Dritte schlug im selben Rennen ihre Teamkollegin Selina Celar (2:22,02) an. Im B-Finale über die 400m Freistil wurde Tim Wilsdorf (4:01,74) Gesamt-Elfter der Schwimm-DM. Leon Borkenhagen belegte mit seiner B-Finalleistung von 23,87 Sekunden über die 50m Freistil den Gesamtplatz 15 der Schwimm-DM.

Für den 17-jährigen Timo Sorgius geht der Blick nun in Richtung internationaler Gewässer. Bei den Junioren-Europameisterschaften im Juli wird er in Rom als einer der Medaillenkandidaten über die 200m Freistil auf den Block steigen. Mit dabei sein darf hier voraussichtlich mit Louis Schubert ein weiterer SSG-Schwimmer. Der Leutzscher blieb am Samstag mit seiner Zeit von 2:01,05 Minuten über die 200m Schmetterling deutlich unter der geforderten Normzeit für die Junioren-Europameisterschaften. Heute konnte er zudem mit Platz zwei im B-Finale über die 50m Schmetterling (25,01) unter die Top Ten Deutschlands schwimmen.

Und dann sind da natürlich noch die Olympischen Spiele, bei denen Ende Juli mit Marie Pietruschka und David Thomasberger (mindestens) zwei Leipziger Asse an den Start gehen werden. Es dürfte also ein heißer Schwimm-Sommer für unsere Elsterstädter werden!

Leipzigs Schwimmer mischen bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin weiter kräftig vorn mit. Am Samstag sorgten die beiden SSG-Asse Yannis Willim und Timo Sorgius für Goldjubel und ließen dabei auch gestandene Nationalschwimmer hinter sich.

Über die 200m Freistil schockte der 17-jährige Youngster Timo Sorgius gleich drei Olympiateilnehmer! In neuer Bestzeit von 1:48,75 Minuten sicherte er sich nach dem Überraschungsgold der 200m Rücken bereits den zweiten Titel in Berlin. Das Tokio-Trio Henning Mühlleitner (1:48,91), Poul Zellmann (1:49,21) und Damian Wierling hatte dabei das Nachsehen.

„Unser Trainer ist Frank Embacher, zuvor auch Trainer von Paul Biedermann. Ich orientiere mich an den früheren Werten von Biedermann. Bei der Olympiaqualifikation war ich schon schneller als Paul damals, bei der Junioren-EM im Juli dann hoffentlich auch“, meinte Sorgius vorausschauend auf den nächsten großen Wettkampf. „Auf 200m Freistil liege ich momentan auf Platz drei in Europa. Ich versuche auf jeden Fall, in Rom eine Medaille im Einzel zu holen.“

Wie man sich gegen gestandene Nationalschwimmer durchsetzt, hatte Yannis Willim seinem Teamkollegen wenige Minuten zuvor gezeigt. Über die 200m Brust hielt er in 2:12,73 Minuten souverän den Essener EM-Teilnehmer Max Pilger (2:13,61) und den Deutschen Rekordhalter über die 100m und Olympiateilnehmer, Fabian Schwingenschlögl (2:14,65), hinter sich. Für Willim, der bereits bei der Kurzbahn-DM 2019 Silber geholt hatte, war es der erste Titel bei Deutschen Meisterschaften.

Beinahe hätte es für das Leipziger Team am Samstag sogar noch eine dritte Medaille gegeben. Über die 200m Schmetterling kratzte der Nachwuchs-Nationalschwimmer Louis Schubert auf Platz vier in 2:01,05 Minuten am Podest. Mit dabei war in diesem Endlauf auch sein SSG-Kollege Tim Wilsdorf, der in 2:01.83 Minuten Sechster wurde. Zudem gab es Starts in den B-Finals für Lilja Aline Hamann (11. 200m Rücken), Antonia Schirmer (14. 200m Rücken) und Anna Elisabeth Schneiderheinze (11. – 50m Brust).

Die Schwimm-DM ist für Leipzigs Athleten noch nicht beendet. Am Sonntag stehen noch einmal elf Events auf dem Programm. Timo Sorgius wird diesmal über die 100m Freistil die Favoriten angreifen.

Die für die Schwimm-DM 2021 gemeldeten Leipziger Schwimmer:

Leon Borkenhagen, Selina Celar, Lilja Aline Hamann, Antonia Schirmer, Anna Elisabeth Schneiderheinze, Louis Schubert, Timo Sorgius, Jeanna Vu, Yannis Merlin Willim, Tim Wilsdorf (alle SSG Leipzig), Louis Dramm (Dresdner Delphine)

Bildnachweis: SSG Leipzig

Ein Auftakt nach Maß für die Leipziger Schwimmer bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin: Am ersten Wettkampftag gab es direkt Titel Nummer eins durch den erst 17-jährigen Youngster Timo Sorgius. Über die Nebenstrecke 200m Rücken sorgte das SSG-Talent in Berlin für eine faustdicke Überraschung.

In 2:00,76 Minuten schnappte sich Sorgius souverän mit anderthalb Sekunden Vorsprung die Goldmedaille und ließ dabei auch klar keinen Geringeren als den Olympiafinalisten und Titelverteidiger Christian Diener (2:02,78) hinter sich. 

Der Potsdamer, der sich heute mit dem fünften Platz zufrieden geben musste, hat seinen Fokus zwar nicht auf der Schwimm-DM sondern den Olympischen Spielen. Aber auch Timo Sorgius hat in diesem Jahr noch ein internationales Highlight auf dem Zettel stehen. Im Juli wird der seit dem vergangenen Sommer in Leipzig trainierende Konstanzer an den Junioren-Europameisterschaften teilnehmen. Umso höher ist sein heutiger Triumph zu werten. Bei der Schwimm-DM geht er noch über seine Paradestrecken 100 und 200m Freistil an den Start. 

Einen Finaleinsatz gab es am Donnerstag auch für einen weiteren Leipziger. Über die 400m Lagen schwamm Louis Dramm (Dresdner Delphine) in 4:28,96 Minuten auf den sechsten Rang. Noch bis Sonntag sind die Asse von der Elster in Berlin am Start. Als Drittschnellster der Meldelisten über die 200m Brust wird dabei Yannis Willim von der SSG Leipzig ins Geschehen eingreifen. Vor ihm stehen auf dem Papier nur der mehrfache Weltmeister Marco Koch und der EM-Schwimmer Max Pilger. Dabei könnte Willim davon profitieren, dass Koch wohl aus persönlichen Gründen auf seinen Start in Berlin verzichten wird. Wir dürfen also gespannt sein, was in den kommenden Tagen bei der Schwimm-DM für das elfköpfige Leipziger Team noch herausspringt.

Die für die Schwimm-DM 2021 gemeldeten Leipziger Schwimmer:

Leon Borkenhagen, Selina Celar, Lilja Aline Hamman, Antonia Schirmer, Anna Elisabeth Schneiderheinze, Louis Schubert, Timo Sorgius, Jeanna Vu, Yannis Merlin Willim, Tim Wilsdorf (alle SSG Leipzig), Louis Dramm (Dresdner Delphine)

Bildnachweis: SSG Leipzig

Die am Donnerstag beginnenden Deutschen Meisterschaften der Schwimmer in Berlin stehen in diesem Jahr im Zeichen der Olympischen Spiele. Die Top-Athleten der Nation bereiten sich gerade voll auf Tokio vor und verzichten auf die Titelkämpfe bzw. nutzen sie nur im Vorbeischwimmen als Formtest. Aus dem Kreis der Leipziger Spitzenschwimmer fehlen so zwar die Olympia-Teilnehmer Marie Pietruschka und David Thomasberger sowie der EM-Fahrer Marek Ulrich in Berlin. Trotzdem schickt der Landesstützpunkt aus der Messestadt bei der Schwimm-DM eine schlagkräftige Truppe an den Start.

Mit dabei ist so zum Beispiel der Brustspezialist Yannis Willim, der als amtierender Deutscher Kurzbahnvizemeister über die 200m-Strecke nach Berlin reist. Der SSG-Schwimmer konnte im Frühjahr bereits mit Bestzeiten über die 100m und 200m Brust glänzen und will dies nun in Berlin bestätigen. „Es geht darum, so gut wie möglich in die eigenen Fußstapfen zu treten und einfach zu schauen, was so drin ist“, erklärt Willim vor Beginn der Titelkämpfe, bei denen er über die 200m Brust an dritter Stelle hinter den Nationalschwimmern Marco Koch und Max Pilger gesetzt ist.

„Wir sind ein kleines und relativ junges Team, dürfen also gespannt sein, was so geht“, meint der 22-Jährige vorausschauend. Teil der elfköpfigen Mannschaft sind auch Timo Sorgius, der Leipzig im Juli bei den Junioren-Europameisterschaften vertreten wird, sowie Louis Dramm und Louis Schubert, die bereits Erfahrungen im internationalen Nachwuchsbereich sammeln konnten. 

Während Willim, Sorgius und Dramm schon im April bei der Jagd auf die Tickets fürs Nationalteam im Einsatz waren, hatten Schubert sowie die weiteren jungen Talente aus Leipzig die Schwimm-DM als Saisonhöhepunkt im Blick. Vielleicht gelingt es ja dem einen oder anderen, die gestandenen Routiniers in Deutschland ein wenig zu ärgern und in die Endläufe vorzustoßen.

Die für die Schwimm-DM 2021 gemeldeten Leipziger Schwimmer:

Leon Borkenhagen, Selina Celar, Lilja Aline Hamman, Antonia Schirmer, Anna Elisabeth Schneiderheinze, Louis Schubert, Timo Sorgius, Jeanna Vu, Yannis Merlin Willim, Tim Wilsdorf (alle SSG Leipzig), Louis Dramm (Dresdner Delphine)

Bildnachweis: SSG Leipzig

Liebe Mitglieder,
liebe Eltern der Schwimmlernkurse,

die neue Sächsische Corona-Schutz-Verordnung, die vom 31.05.2021 bis zum 13.06.2021 gilt, wurde am gestrigen Tage veröffentlicht.

Nachdem in der aktuell noch bis zum 30.05.2021 geltenden Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung das Schwimmtraining in den Schwimmhallen erlaubt gewesen wäre, hat die Politik es nun geschafft, den Schwimmsport ganz aus der Verordnung zu verbannen.

Der Öffentlichkeit wird zwar die Möglichkeit eröffnet, wieder in den Freibädern BADEN zu gehen, die Schwimmvereine dürfen jedoch weder SCHWIMMLERNKURSE durchführen noch dürfen unsere Kinder, Jugendlichen oder Erwachsenen zum SCHWIMMTRAINING gehen. Denn: Die Schwimmhallen bleiben geschlossen. Und: Eine Öffnungsperspektive für den Schwimmsport und die Schwimmvereine gibt es in Sachsen offensichtlich leider nicht.

Wir wollen das nicht hinnehmen und weiter für unseren Sport kämpfen, für Euch, liebe Mitglieder und für Euch, liebe Schwimmanfänger!

Lasst Eure Gedanken, Gefühle, Wünsche, Ideen etc. sprechen! Schreibt uns einige Zeilen, wie es Euch, Euren Familien und insbesondere Euren Kindern geht (ohne Schwimmen und ohne Vereinsleben), malt ein Bild, schreibt ein Gedicht, gestaltet ein Plakat, nehmt einen Song auf, schickt uns ein Foto oder was auch immer Euch einfällt! Wir wollen die gesammelten Werke dann Frau Staatsministerin Petra Köpping übergeben, um die Politik aufzurütteln, den Schwimmsport wieder AUFLEBEN zu lassen.

Wir nehmen die Pandemie sehr ernst. Wir halten uns an die Regeln. Uns ist bewusst, dass die Pandemie mitunter sehr viel Leid, Sorgen und Ängste in alle Teile der Gesellschaft getragen hat, Familien persönliche Schicksalsschläge erleiden mussten, berufliche Existenzen gefährdet oder vernichtet wurden, sich Menschen mit finanziellen Sorgen tragen. Wir werden vor diesem Hintergrund vielleicht belächelt, weil wir einfach „nur“ wieder schwimmen wollen, aber wir leisten mit unserem ehrenamtlich geführten Verein und mit Euch, liebe Trainer und Übungsleiter, einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft und insbesondere für unsere Kinder.

Also, wer Lust, Zeit und Energie hat, uns zu unterstützen, der kann sich an unserer Aktion beteiligen, malt uns ein Bild und schickt es an info@postsvleipzig.de 

Liebe Mitglieder des Postschwimmverein Leipzig e.V.,

wir möchten Euch hiermit recht herzlich zu unserer diesjährigen Mitgliederversammlung einladen.

Die Mitgliederversammlung wird wie folgt stattfinden:

Wann:                 

Mittwoch, 30. Juni 2021 – 18.30 Uhr

Wo:                      

Festwiese vor dem Stadion
Am Sportforum 1, 04105 Leipzig
(Zugang über Ampelanlage am ehemaligen Schwimmstadion)                         

Vorläufige Tagesordnung:

1.                            Begrüßung/Genehmigung der Tagesordnung

2.                            Bericht des Vorstandsvorsitzenden

3.                            Bericht Vorstand Sport

4.                            Bericht Vorstand Finanzen

5.                            Bericht der Kassenprüfer

6.                            Diskussion zu den Berichten

7.                            Entlastung des Vorstandes

8.                            Beitragsreduzierung für Bestandsmitglieder im Zeitraum 01.07. bis 31.12.2021

9.                            Ausblick 2021 und Sonstiges

Aufgrund der derzeit geltenden Corona-Schutz-Regelungen können nur Mitglieder an der Mitglieder-versammlung teilnehmen, die sich bis zum 24. Juni 2021 per Mail an Info@postsvleipzig.de angemeldet haben. Vor Ort wird es ein strenges Hygienekonzept geben, welches allen Teilnehmern mitgeteilt wird und unterschrieben werden muss. Weiterhin bitten wir alle Teilnehmer ein Sitzkissen oder einen Klappstuhl mitzubringen. Alle angemeldeten Teilnehmer bekommen spätestens zwei Tage vor der Versammlung eine Mail mit allen wichtigen Informationen und den aktuellen Hygieneregeln während der Mitgliederversammlung.

Jetzt ist es offiziell: Die Leipziger Spitzenschwimmer Marie Pietruschka und David Thomasberger fliegen zu den Olympischen Spielen. Beide gehören dem 30-köpfigen Schwimmteam an, das am Mittwoch vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) für Tokio nominiert wurde.

Für Marie Pietruschka ist es nach der EM 2018 und der WM 2019 der dritte internationale Jahreshöhepunkt in Folge, bei dem sie dabei sein wird. Die 25-Jährige, die zwar mittlerweile in Neckarsulm trainiert, aber weiterhin für die SSG Leipzig startet, sicherte sich sowohl über die 100m Freistil (54,73) als auch die 200m Freistil (1:58,33) mit starken Bestzeiten Plätze in den deutschen Olympiastaffeln.

David Thomasberger hatte im April für ein dickes Achtungszeichen gesorgt: Im Rahmen der Olympia-Qualifikationswettkämpfe drückte er den Deutschen Rekord über die 200m Schmetterling auf 1:55,04 Minuten und darf sich dank dieser Leistung erneut international beweisen. „Ich bin happy, dass es jetzt endlich offiziell ist“, so Thomasberger, der schon bei der WM 2019 im Nationalteam stand. „Ich freue mich auf die kommende Zeit und darauf alles mitzunehmen und aufzusaugen, was der Weg nach Tokio zu bieten hat.“

Offen ist noch, ob im Flieger nach Japan neben David Thomasberger auch dessen bester Freund Marek Ulrich sitzen wird. Der SSG-Schwimmer hatte bei der Olympia-Qualifikation über die 100m Rücken in 53,75 Sekunden nur haarscharf die Norm des Deutschen Schwimm-Verbandes verpasst. Trotzdem ist die Tür nach Tokio für ihn noch nicht zu. Ulrich dürfe sich „zur Absicherung der Lagenstaffel durchaus noch Hoffnungen auf eine Olympia-Nachnominierung durch den DOSB machen“, schrieb der DSV am Mittwoch.

Internationale Luft durfte Ulrich genau an jenem Tag, an dem die ersten Olympia-Fahrer benannt wurden, erneut bei der Schwimm-EM in Budapest schnuppern. Über die 100m Rücken schrammte er dort in 54,58 Sekunden nur knapp am Semifinale vorbei. Überraschend kam das frühe Aus für den 24-Jährigen nicht. „Leider war mir schon vorher klar, dass ich nicht so ein Rennen wie vor drei Wochen ins Wasser bringen kann“, meinte Ulrich nach dem Vorlauf. „Nach meiner Corona-Impfung hatte ich zwischenzeitlich nämlich eine Woche lang nicht trainieren können. Trotzdem ärgere ich mich natürlich, dass es nicht schnell genug war für ein Weiterkommen in die nächste Runde.“ Aber: Zum einen war es ja keine schlechte Zeit, sondern die viertbeste Leistung seiner Karriere. Zum anderen darf er vielleicht in Tokio noch einen drauf setzen. Anfang Juli soll offiziell bekannt gegeben werden, ob „Härtefälle“ wie Ulrich mit zu Olympia dürfen. Der Weg nach Tokio bleibt also spannend.

Liebe Mitglieder, 

wie Ihr sicherlich bereits aus der Presse erfahren habt, wurde auch mit der nunmehr stabilen Unterschreitung der 100er Inzidenz und den daraus veränderten Schutzbestimmungen in der Stadt Leipzig ab 14.05.2021 keine Öffnung der Schwimmhallen für den Vereinssport vorgesehen. Der Vorstand beschäftigt sich laufend mit der aktuellen Situation und wird auch entsprechend in den verschiedensten Funktionen öffentlich aktiv (Stellungnahme von Holger Maiwald in der LVZ vom 11.05.2021).

Der Vorstand unseres Vereins hat in diesem Rahmen an die Verantwortlichen der Stadt Leipzig in der vergangenen Woche eine umfangreiche Mail versandt, mit der Aufforderung, die Schwimmhallen in Leipzig schrittweise zu öffnen.

Wir haben darin darauf hingewiesen, dass weder das Infektionsschutzgesetz noch die aktuelle Sächsische Corona-Schutz-Verordnung eine weitere Schließung der Schwimmhallen für den Vereinssport begründet. Dies haben wir mit umfangreichen juristischen Bestimmungen belegt.

Unsere Argumentation steht in Übereinstimmung mit den Positionen des Landessportbundes Sachsen e.V zur Nutzung von Hallen- und Freibädern für den Schwimmsport.

Corona FAQ – Landessportbund Sachsen – Landessportbund Sachsen (sport-fuer-sachsen.de)

Wir haben auch andere Schwimmvereine der Stadt über unsere Positionen und unser Schreiben informiert.

Unser Ziel ist zunächst, mit den Schwimmlernkursen und dem Kinder- und Jugendsport zu beginnen und dann sukzessive natürlich unsere gesamte sportliche Vereinsaktivität wieder in vollem Umfang zu entfalten.

Wir werden Euch über die Reaktionen auf dem Laufenden halten.

Wir wünschen Euch alles Gute und bleibt gesund! 

Leipzigs Schwimmer sind in diesem Jahr breit auf internationaler Bühne gefordert. Den Auftakt macht derzeit Marek Ulrich bei den Schwimm-Europameisterschaften in Budapest. Am Montag startete er mit einer Top Ten Platzierung in die Wettbewerbe.

Über die 50m Rücken belegte der mehrfache Deutsche Meister den neunten Platz. Damit ist er zwar unter Europas besten Zehn, doch es hätte sogar noch mehr drin sein können. Mit seiner Zeit von 25,03 Sekunden verpasste das SSG-Ass die Plätze in den morgigen Finals um nur eine Hundertstelsekunde.

„Das ist schon ein bisschen Pech“, erklärte Ulrich, der im Vorlauf noch fünf Hundertstel schneller war, zum knappen Ausgang seines Halbfinals, in dem der Russe Kliment Kolesnikov mal ebenso nebenbei einen Weltrekord aufstellte.
Weiter geht es für den Nationalschwimmer, der in Budapest bereits 2017 bei der WM im selben Becken internationale Erfahrung sammeln konnte, am Mittwoch mit den 100m Rücken. Über diese Strecke war er im April nur haarscharf über der Olympianorm geblieben.

Die Hoffnung auf die Sommerspiele ist bei Ulrich noch nicht ganz begraben. Am Dienstag will der Deutsche Olympische Sportbund die ersten Tokio-Tickets an die Schwimmer bestätigen. Als Absicherung für die deutsche Lagenstaffel wäre der Leipziger Rückenschwimmer ein Kandidat, bei dem der Verband ein Auge zudrücken könnte. Das liegt aber nicht mehr in seinen Händen. Stattdessen will Ulrich über seine Paradestrecke 100m Rücken übermorgen in Budapest mal auf der glücklichen Seite des Kampfes um die Hundertstel sein. „Das ist auf jeden Fall mein Ziel“, meint er.

Bildnachweis: SSG Leipzig