Leipziger Schwimmer glänzen mit 6 Medaillen bei Deutschen Kurzbahnmeisterschaften

Mit viel Edelmetall und wertvollen Erfahrungen im Gepäck sind die Leipziger Schwimmer von den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften 2025 aus Wuppertal zurückgekehrt. Für das Highlight der nationalen Titelkämpfe sorgte Timo Sorgius, der sich über seine Paradestrecke 200m Freistil zum Deutschen Meister krönte.

In 1:43,34 Minuten setzte sich der Nationalschwimmer klar gegen die bundesweite Konkurrenz durch und war dabei so schnell wie nie zuvor in seiner Karriere. Zudem überzeugte Sorgius über die 100m Freistil mit einem vierten Platz. In 47,97 Sekunden fehlten ihm hier nur vier Hundertstel zum Podest.  Auch über die 100m Rücken gab es Rang vier für Sorgius, direkt vor seinem jungen Teamkollegen Mitja Bauer, der im Vorlauf in 52,88 Sekunden einen neuen Deutschen Jahrgangsrekord bei den 17-Jährigen aufgestellt hatte. 

Auch Bauer durfte in Wuppertal über Edelmetall jubeln: In 1:56,48 Minuten sicherte sich der Youngster von der SSG Leipzig die Bronzemedaille über die 200m Rücken. Zudem schwamm er auch über die 50m Rücken (6. – 24,42) in den Endlauf. Ebenfalls Bronze gab es für Louis Schubert. Über die 200m Schmetterling schlug er in 1:57,31 Minuten als Dritter an. Bei den Damen überzeugte die in Leipzig trainierende Dresdnerin Leni von Bonin mit drei Medaillen. Über die 200m Schmetterling, 400m Lagen und 400m Freistil wurde sie jeweils Deutsche Vize-Meisterin. Auch im Finale über die 200m Lagen war sie vorn mit dabei und belegte hier Rang vier.

Mit vierten Plätzen ebenfalls nah am Podium waren in Wuppertal zudem Janek Thorben Reyher (400m Lagen), Daniela Karst (100m Schmetterling) und Aaliyah Schiffel (100m Lagen), die zudem über die 100m Brust (5.), 200m Brust (6.) und 400m Lagen (7.) im A-Finale stand. Weitere Endlaufteilnahmen gab es durch Carlotta Waizmann (5. 200m Schmetterling / 8. 100m Schmetterling), Daniela Karst (8. 200m Schmetterling), Ben Bodusch (6. 200 & 400m Lagen) sowie Karl von Thun (SV Grimma – 7. 200m Schmetterling & 400m Freistil).

Bildnachweis: SSG Leipzig / Uwe Bodusch

Für 15 Schwimmer aus Leipzig geht es in den kommenden Tagen wieder um Titel, Medaillen und Finaleinzüge: Bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal messen sie sich von Donnerstag bis Sonntag mit der bundesweiten Konkurrenz.

Mit dabei ist auch Timo Sorgius, der als amtierender Vizemeister über die 200m Freistil an den Start gehen wird. Zuletzt überzeugte der für die neue Saison in den Bundes-Perspektivkader berufene Nationalschwimmer von der SSG Leipzig bei den Sächsischen Kurzbahnmeisterschaften bereits über seine Paradestrecke und reist mit der schnellsten Meldezeit im Gepäck nach Wuppertal. 

Bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften im vergangenen Jahr sorgte Daniela Karst in der Wuppertaler Schwimmoper mit ihrer Bronzemedaille über die 200m Schmetterling für eine faustdicke Überraschung beim SSG-Team. Auch diesmal ist sie wieder mit von der Partie, bekommt jedoch Konkurrenz aus den eigenen Reihen. Die in Leipzig trainierende Dresdnerin Leni von Bonin wurde im Frühjahr Deutsche Meisterin auf der Langbahn über die 200m Schmetterling und will ihr Können nun auch im kurzen Becken unter Beweis stellen.

Auf dem Zettel haben sollte man zudem auch diesmal den Schmetterlingspezialisten Louis Schubert, das Leipziger Rückenass Mitja Bauer sowie die jungen Talente der SSG Leipzig, die in Wuppertal in die Finals schwimmen wollen. Mehr als 50 Einzelstarts stehen für die Crew aus Leipzig auf dem Programm. Uns erwarten also ein paar intensive Tage in der ehrwürdigen Schwimmoper.

Bildnachweis: SSG Leipzig

Der Deutsche Schwimm-Verband hat seine Bundeskader für die Saison 2025/26 bekannt gegeben und Leipzig ist bei der Anzahl der nominierten Aktiven weit vorn mit dabei. 15 Schwimmerinnen und Schwimmer aus der Messestadt sind in den verschiedenen Kaderstufen zu finden.

Im Perspektivkader, der direkt unter der höchsten Förderstufe Olympiakader angesiedelt ist, finden sich neben dem Olympia-Staffelfinalisten Timo Sorgius auch Louis Schubert, Mitja Bauer und die in Leipzig trainierende Dresdnerin Leni von Bonin.

Auch in den Nachwuchskadern des DSV ist die SSG Leipzig stark vertreten. Insgesamt 11 Talente aus der Elstermetropole sind hier zu finden, von Ihnen gehören Limaris Dix und Elias Himmelsbach dem Nachwuchskader 1 an. Die weiteren Talente erfüllten die Voraussetzungen für den auf Landesebene angesiedelten Nachwuchskader 2.

Leipzigs Kaderschwimmer in der Saison 2024/2025:

Perspektivkader: Timo Sorgius, Louis Schubert, Mitja Bauer, Leni von Bonin

Nachwuchskader 1: Limaris Dix, Elias Himmelsbach

Nachwuchskader 2: Louis Pepe Baumeister, Mick Günter Birgel, Fabian Brauer, Emma Färber, Julia Franziska Kaul, Frederik Alexander Kaul, Hanna Leonhardt, Mercedesz Lißner, Carlotta Waizmann

Mitja Bauer (SSG Leipzig) SVK, Šamorín, 03.07.25, European Aquatics Junior Swimming Championships 2025, Photo by Tino Henschel

Auch wenn es noch einige Jahre hin ist: Die Olympischen Spiele in Los Angeles 2028 werfen ihre Schatten voraus und die Schwimmstars rund um den Globus sind bereits eifrig dabei, sich auf dieses Highlight vorzubereiten. Auch Timo Sorgius von der SSG Leipzig will bei den Spielen in den Vereinigten Staaten dabei sein und damit er auf dem Weg dahin seinen vollen Fokus auf die sportliche Entwicklung legen kann, wurde eine zuletzt offene Frage für diese Saison nun geklärt: Timo Sorgius wird auch in dieser Saison für die SSG Leipzig (Stammverein: SV Handwerk) starten und die Messestadt auf der nationalen sowie hoffentlich auch wieder internationalen Bühne repräsentieren.

„Ich bin sehr dankbar dafür, dass die SSG mir weiter eine sportliche Heimat bieten wird und mir die Möglichkeit gibt zu zeigen, was in mir steckt“, erklärt der 22-Jährige, der bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris mit der deutschen 4x200m Freistilstaffel im Finale stand. Die Fragezeichen hinter Sorgius’ Verbleib bei der SSG Leipzig hingen unter anderem mit dem Kaderstatus des mehrfachen Deutschen Meisters zusammen. Da er seinen Trainingsstandort Ende des vergangenen Jahres in die Schweiz verlegte, verlor Sorgius seine Anstellung bei der Bundeswehr und kam auch nicht mehr für einen Platz im Perspektivkader des Deutschen Schwimm-Verbandes infrage. Der Vorstand der SSG Leipzig akquirierte Sponsoren aus Leipzig und dem Umland, die nun gemeinsam diesen Wegfall der Förderung stemmen, um den offenen finanziellen Aufwand für Timo zu kompensieren. So ermöglichen die Stiemer GmbH, IPROconsult, das Ingenieurbüro FMM und die INTERiNG GmbH den Verbleib des Spitzenschwimmers bei der SSG Leipzig. Auch sein Trainingsverein in der Schweiz und die Familie Sorgius beteiligen sich im erheblichen Maße an der finanzielle Unterstützung für Timo.

Als Speerspitze des Leipziger Bundesliga-Teams wird Sorgius im Dezember bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften wieder eine wichtige Rolle spielen sowie stets, wenn die Möglichkeit besteht, seine Erfahrungen auch mit dem Leipziger Nachwuchs teilen. „Wir sind sehr froh, dass Timo weiterhin Teil der Leipziger Schwimmfamily bleibt“, erklärt SSG-Vorstand Matthias Macht und fügt hinzu: „Es ist klasse, dass wir mit dieser tollen Nachricht in die neue Saison starten können und Timo auf seinem Entwicklungsweg zu Olympia 2028 begleiten zu dürfen!“

Bildnachweis: „SSG Leipzig“

Die Blicke der Schwimmwelt haben sich in den vergangenen Wochen aufs slowakische Samorin gerichtet und auch Schwimm-Asse der SSG Leipzig gab es hier zu erblicken. Zunächst ging es bei den U23-Europameisterschaften zu Sache. SSG-Schwimmer Timo Sorgius verhalf hier der gemischten deutschen 4x100m Freistilstaffel zum Finaleinzug, in dem das Quartett Silber holte. Auch Sorgius wurde dafür mit Edelmetall belohnt. Gesellschaft bekam Sorgius in Samorjn von seinem SSG-Kollegen Louis Schubert, der über die 200m Schmetterling mit dem elften Platz überzeugte.

Internationale Finalluft durften auch die Leipziger Talente bei den nur wenige Tage später ebenfalls in Samorin ausgetragenen Junioren-Europameisterschaften schnuppern. Mitja Bauer gelang hier über die 100m Rücken der Sprung ins Finale, in dem er Platz acht belegte. Zudem stand der SSG -Schwimmer im Semifinale über die 50m Rücken. Sein Vereinskollege Limaris Dix verhalf der gemischten deutschen 4x100m Freistilstaffel zum Finale. Hier kam das Quartett mit Dix als Startschwimmer auf einen starken vierten Platz.

Auch die in Leipzig trainierende Dresdnerin Leni von Bonin stand in Samorin unter den Top acht des Kontinents. Über die 200m Schmetterling schwamm sie im Finale der Junioren-EM auf Rang sieben. Ebenfalls in Samorin am Start war zudem Emma Luise Breuer, die drei Vorlauf-Einsätze auf den Bruststrecken absolvierte.

In wenigen Tagen wird die SSG Leipzig erneut auf der internationalen Bühne des Schwimmsports vertreten sein: Timo Sorgius startet als Teil der deutschen 4x200m-Staffel bei der Schwimm-WM in Singapur. Parallel dazu gehen die SSG-Talente Fanny Milbach, Elias Himmelsbach und Mika Leonhardt beim Europäischen Jugend-Oympia-Festival in Skopje (Nordmazedonien) an den Start.

Bildnachweis: „Tino Henschel / SSG Leipzig“

Mitja Bauer (SSG Leipzig) SVK, Šamorín, 03.07.25, European Aquatics Junior Swimming Championships 2025, Photo by Tino Henschel
Deutsche 4x100m Freistil Mixed Staffel Timo Sorgius (SSG Leipzig) Philipp Peschke (SG Essen) Julianna Dora Bocska (SG Essen) Nina Sandrine Jazy (SG Essen) SVK, Šamorín, 28.06.25, European Aquatics U23 Swimming Championships 2025, Photo by Tino Henschel

Schwer bepackt kehren Leipzigs Schwimmtalente von den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften aus Berlin zurück: Beeindruckende 49 Medaillen, acht Meistertitel und oben drauf noch den Sieg in der Teamwertung bringen die jungen Schwimmerinnen und Schwimmer mit nach Hause. Damit stellten sie das Rekordergebnis aus dem Vorjahr ein und verteidigten der erste Platz im Teamranking der mehr als 300 Vereine aus dem gesamten Bundesgebiet, den sich die jungen Asse der SSG Leipzig bereits im vergangenen Jahr gesichert hatten. Vom ersten Tag an lagen die Leipziger an der Spitze der Mannschaftswertung und gaben diese bis zum Ende der Titelkämpfe nicht mehr her. 

Mit Fanny Madita Milbach (2011 – 100 & 200m Rücken, ), Elias Himmelsbach (2011 – 200m Freistil), Mika Leonhardt (2010 – 200m Schmetterling), Ben Bodusch (2008 – 200m Lagen) und Janek Thorben Reyher (2007 – 400m Lagen) hat die SSG Leipzig fünf Champions in ihren Reihen. Zudem konnte sich die in Leipzig trainierende, aber für den Dresdner SC startende Leni von Bonin (2007) über die 200m Schmetterling und 400m Freistil zur Deutschen Jahrgangsmeisterin krönen. Mit insgesamt sieben Einzelmedaillen war sie auch die fleißigste Edelmetallsammlerin des Wochenendes, dicht gefolgt von Elias Himmelbach, der neben seinem Meistertitel noch fünf Silberplaketten bejubeln durfte.

Mit je vier Medaillen waren zudem Sophie Luschnitz (2008), Mitja Bauer (2008) und Lius Pepe Baumeister (2009) Stammgäste auf dem Ehrenpodest. Fast die Hälfte aller Leipziger DJM-Schwimmer schaffte den Sprung unter die Top Drei ihrer Altersklasse – ein auch im der Breite beeindruckendes Ergebnis.  8x Gold, 27x Silber und 14x Bronze standen am Ende der fünf Wettkampftage zu Buche. Hinzu kamen etliche Finalteilnahmen und Bestzeiten. Der Leipziger Schwimmsport ist also bestens aufgestellt für die Zukunft! 

Die Leipziger Medaillengewinner der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften 2025:

Mika Leonhardt 2010: 1. 200m Schmetterling / 3. 100m Schmetterling
Elias Himmelsbach 2010: 1. 200m Freistil / 2. 200m Schmetterling / 2. 800m Freistil / 2. 50m Schmetterling / 2. 400m Freistil / 2. 100m Schmetterling
Ben Bodusch 2008: 1. 200m Lagen / 2. 400m Lagen
Janek Thorben Reyher 2007: 1. 400m Lagen
Leni von Bonin 2007: 1. 200m Schmetterling / 1. 400m Freistil / 2. 800m Freistil / 2. 400m Lagen / 2. 200m Lagen / 2. 100m Schmetterling / 2. 1500m Freistil
Carlotta Waizmann 2009: 2. 200m Schmetterling / 3. 400m Lagen / 3. 100m Schmetterling
Sophie Luschnitz 2008: 2. 200m Schmetterling / 2. 100m Schmetterling / 2. 400m Lagen / 3. 200m Lagen
Mitja Bauer 2008: 2. 200m Schmetterling / 200m Rücken / 2. 50m Rücken / 2. 100m Rücken
Lius Pepe Baumeister 2009: 2. 200m Lagen / 2. 400m Lagen / 3. 50m Brust / 3. 100m Brust
Limaris Dix 2007: 2. 200m Freistil / 3. 100m Freistil / 3. 400m Freistil
Luise Kotte 2007: 2. 100m Brust / 2. 200m Brust /  3. 400m Lagen
Emma Luise Breuer 2009: 2. 200m Brust / 3. 100m Brust
Mick Günter Birgel 2012: 2. 100m Schmetterling / 3. 50m Rücken / 3. 200m Rücken
Mercedesz Lißner 2010: 2. 400m Lagen 
Henry Harnisch 2010: 3. 200m Rücken 
Emma Färber 2011: 3. 400m Lagen

Bildnachweis: „SSG Leipzig“

Fulminanter Auftakt der Nachwuchsmeisterschaftswochen für die Leipziger Schwimmtalente: Bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Dortmund trugen die Youngsters der SSG Leipzig am Pfingstwochenende beeindruckende zwei Titel, zwei Vizemeisterschaften und drei Gesamt-Bronzeplatzierungen davon.

Damit war die SSG Leipzig das erfolgreichste Team von mehr als 130 Vereinen aus ganz Deutschland. Gegen die gesamt Konkurrenz ihres Jahrgangs setzten sich Fabian Brauer und Hanna Leonhardt durch. Fabian gewann den Kraul-Mehrkampf im Jahrgang 2013 und Hanna erschwamm sich bei den Brustschwimmerinnen im Jahrgang 2014 einen überragenden Vorsprung vor ihren Verfolgerinnen.

Auf dem Podest durften nach den drei intensiven Wettkampftagen auch Jasper Müller (2013 – Rücken) und Frida Meißner (2014 – Rücken) stehen, die jeweils Rang zwei belegten. Auf dritten Plätzen der Mehrkampfwertungen landeten Carl Brückner (2014 – Schmetterling) und Phoebe Lißner (2013 – Rücken).  Sie alle glänzten ebenso wie der Rest des Teams am Wochenende mit Vielseitigkeit: Auf dem Programm standen für alle Teilnehmenden sieben Strecken. Für die dabei erzielten Leistungen gab es Punkte, die am Ende addiert wurden. 

Bereits ab Mittwoch steht der nächste Schwimm-Höhepunkt an: Bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften über die Einzelstrecken greifen 34 Talente aus der Messestadt an. Die SSG Leipzig konnte dabei zusammen mit der SG Frankfurt die meisten Schwimmerinnen und Schwimmer für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften qualifizieren.

Die Platzierungen der Leipziger Talente bei der DM SMK 2025:

  1. Hanna Leonhardt 2014 – Brust – 3530
    1. Fabian Brauer 2013 – Kraul – 3282
    2. Jasper Müller 2013 – Rücken – 2760
    2. Frida Meißner 2014 – Rücken – 3393
    3. Phoebe Lißner 2013 – Rücken – 3674
    3. Carl Brückner 2014 – Schmetterling – 2146
    3. Justus Richter 2013 – Brust – 2365
    4. Amy Rüger 2014 – Brust – 2713
    4. Florin Thomas 2013 (SC Riesa) – Brust – 2350
    6. Antonia Möschke 2013 – Schmetterling – 3355
    8. Mads Jakob Strauch 2013 – Rücken –  2498
    15. Vincent Severyuk 2014 – Rücken – 1854
    16. Hannah Grete Hunger 2013 – Brust – 2641
    17. Malin Petzold 2013 – Brust – 2618
    18. Jonas Lehmann 2014 (SC Riesa) – Rücken – 1612

Bildnachweis: „SSG Leipzig“

Drei intensive Wettkampftage liegen vor den jüngsten Talenten des Leipziger Schwimmstützpunktes. Von Freitag bis Sonntag sind 15 Youngsters der Jahrgänge 2013 und 2014 bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Dortmund am Start. 

Nach trainingsreichen Monaten und einer emotionsgeladenen Qualifikationsphase dürfen sich die Mädchen und Jungen aus der Messestadt nun mit der gleichaltrigen Konkurrenz aus dem gesamten Bundesgebiet messen. Gefragt sein wird dabei Vielseitigkeit: Auf dem Programm stehen für alle Teilnehmenden sieben Strecken. Für die dabei erzielten Leistungen gibt es Punkte, die am Ende addiert werden. 

In den zurückliegenden Jahren waren die Deutschen Meisterschaften im schwimmerischen Mehrkampf stets eine tolle Gelegenheit für die Leipziger Schwimmer, um zu glänzen. So gab es 2024 stolze fünf Podestplatzierungen und eine beeindruckende Bestzeitenquote von über 75 Prozent. Im Jahr zuvor sammelte die SSG-Crew starke drei Gesamttiteln ein – mehr als jeder andere Verein bei der damaligen DM SMK.

Damit auch in diesem Jahr die blaue Leipziger Wand auf den Rängen der Schwimmhallen für Aufsehen sorgt, bekommen die Nachwuchsteams bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften sowie den in der kommenden Woche stattfindenden Deutschen Jahrgangsmeisterschaften Rückenwind vom Sanitätshaus Schürmaier, das die SSG Leipzig als Eventsponsor für die Wettkämpfe unterstützt.

Bildnachweis: SSG Leipzig

Leipzig wird bei den diesjährigen Junioren-Europameisterschaften im Schwimmen vier junge Talente an den Start schicken. Der Deutsche Schwimm-Verband berief in dieser Woche Emma Luise Breuer, Mitja Bauer und Limaris Dix von der SSG Leipzig offiziell ins Team für die vom 30. Juni bis 6. Juli im slowakischen in Samorin stattfindende Junioren-Europameisterschaft.

Zu ihnen gesellt sich Leni von Bonin, die zwar für ihren Heimatverein Dresdner SC an den Start geht, aber seit dieser Saison am Stützpunkt in Leipzig ihre Trainingsbahnen zieht. Zuletzt überraschte die junge Spitzenschwimmerin bei den Deutschen Meisterschaften, bei denen sie sich den Titel über die 200m Schmetterling und Bronze über die 400m Lagen in der offenen Klasse sicherte.

Mit der JEM-Nominierung setzt sich zudem eine beeindruckende Serie fort: Seit 2018 standen in jedem Nachwuchsnationalteam für Junioren-Europameisterschaften auch Talente des Leipziger Stützpunktes. Die Reihe könnte sogar noch weiter zurückreichen, hätte der Deutsche Schwimm-Verband nicht 2017 komplett darauf verzichtet, ein Team für die Junioren-EM zu melden. 

Die Talente aus der Messestadt sind also Stammgäste auf der internationalen Ebene des Nachwuchsschwimmsports. Mit vier nominierten JEM-Teammitgliedern verzeichnet der Leipziger Stützpunkt in dieser Saison aber sogar eine neue Rekordmarke für dieses Jahrzehnt!

Und damit noch nicht genug: Auch bei den U23-Europameisterschaften Ende Juni wird Leipzig eine Rolle spielen. So wurden der frisch gebackene Deutsche Meister Louis Schubert und der WM-Fahrer Timo Sorgius für die ebenfalls in Samorin stattfindenden Titelkämpfe nominiert. Für Sorgius wird es ein guter Formtest für die wenige Wochen später stattfindenden Weltmeisterschaften in Singapur. Den Schwimm-Assen der SSG Leipzig steht also ein intensiver Sommer auf den großen Bühnen des Schwimmsports bevor!

Auch in diesem Jahr wird Leipzig auf der internationalen Bühne des Schwimmsports vertreten sein: Mit starken Leistungen über die 200m Freistil sichert sich Timo Sorgius von der SSG Leipzig einen Platz in der deutschen 4x200m-Staffel bei den Schwimm-Weltmeisterschaften 2025.

Am Montag wurde der 21-Jährige offiziell vom Deutschen Schwimm-Verband ins Team für die vom 11. Juli bis 3. August in Singapur stattfindenden Welttitelkämpfe berufen. Insgesamt 23 Aktive werden bei den Beckenwettbewerben der Schwimm-WM für Deutschland an den Start gehen.

In den zurückliegenden Jahren hat sich Sorgius, der zwar seit Ende des vergangenen Jahres in der Schweiz trainiert, aber weiterhin für die SSG Leipzig startet, zu einer festen Größe im deutschen Nationalteam entwickelt. Im Qualifikationszeitraum für die Schwimm-WM war er hinter dem Olympiasieger Lukas Märtens die Nummer zwei für die Besetzung der 4x200m-Staffel. Mit dem deutschen Quartett stand Sorgius sowohl bei der WM 2023 als auch den Olympischen Spielen 2024 im Finale. Bei der Kurzbahn-WM 2024 wackelte die deutsche Staffel auf Platz vier sogar am Podest. 

Bildnachwies: „SSG Leipzig“