SSG-Schwimmer Timo Sorgius für Kurzbahn-EM 2023 nominiert

Gerade noch im Höhentrainingslager in der Türkei und nun schon wieder im Wettkampfbecken: Nachdem mehrere Leipziger Spitzenschwimmer im Trainingscamp wichtige Arbeit für die Olympiasaison geleistet haben, stehen jetzt von Donnerstag bis Sonntag die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal auf dem Programm.

Bei den nationalen Titelkämpfen im 25m-Becken geht es nicht nur um Titel und Medaillen, sondern auch um die letzten Tickets für die im Dezember stattfindenden Kurzbahn-Europameisterschaften in Rumänien. Planen kann diese Reise bereits Timo Sorgius von der SSG Leipzig. Der mehrfache Deutsche Meister ist aufgrund seiner Teilnahme mit der deutschen 4x200m Freistilstaffel im Finale der Schwimm-WM 2023 für die Kurzbahn-EM gesetzt. In Wuppertal kann er nun einen Formtest für den nächsten internationalen Auftritt einlegen.

19 Schwimmerinnen und Schwimmer vom Leipziger Stützpunkt sind für die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften gemeldet, darunter auch Marek Ulrich, der als doppelter Titelverteidiger anreist. Bei der Kurzbahn-DM 2022 holte er Gold über die 50 und 100m Rücken. Es waren zwei von insgesamt fünf Plaketten in der offenen Wertung, die das Leipziger Team mit nach Hause brachte. Wir dürfen gespannt sein, wie die Ausbeute in diesem Jahr ausfallen wird.

Der Deutsche Schwimm-Verband hat seine Bundeskader für die Olympiasaison 2023/24 bekannt gegeben und Leipzig ist bei der Anzahl der nominierten Aktiven weit vorn mit dabei. 18 Schwimmerinnen und Schwimmer aus der Messestadt sind in den Nationalkadern zu finden.

Besonders erfreulich: Der Freistilspezialist Timo Sorgius wurde dank seines Auftritts mit der deutschen 4x200m Freistilstaffel im Finale der Schwimm-WM 2023 in den Olympiakader berufen. Das ist hierzulande der höchste Bundeskader.

Im direkt darunter angesiedelten Perspektivkader sind neben dem Olympiateilnehmer David Thomasberger auch die beiden Nachwuchsnationalschwimmer Louis Schubert und Sascha Macht zu finden. Zudem steht der mehrfache Deutsche Meister Marek Ulrich im Ergänzungskader.

Auch in den Nachwuchskadern des DSV ist die SSG Leipzig stark vertreten. Insgesamt 13 Talente aus der Elstermetropole sind hier zu finden. Zum Vergleich: Das sind vier mehr als noch in der Vorsaison. Der Leipziger Aufwärtstrend hält also auch mit Blick auf die Kadernominierungen weiter an.

Leipzigs Kaderschwimmer in der Saison 2023/2024:

Olympiakader: Timo Sorgius
Perspektivkader: Sascha Macht, Louis Schubert, David Thomasberger
Ergänzungskader: Marek Ulrich
Nachwuchskader 1: Limaris Dix, Kristian Kyziridis, Selina Müller, Aaliyah Schiffel
Nachwuchskader 2: Arnim Hesse, Elias Himmelsbach, Janek Thorben Reyher, Emma Luise Breuer, Emma Färber, Anna Franziska Hunger, Luise Kotte, Sophie Luschnitz, Carlotta Waizmann

Die neue Saison nimmt Fahrt auf und am Wochenende zeigten die Talente des Leipziger Schwimmstützpunktes, dass in den zurückliegenden Wochen bereits fleißig gearbeitet wurde. Bei den Sächsischen Kurzbahnmeisterschaften in Riesa fielen die Bestzeiten wie am Fließband. Bei den insgesamt 355 Einzelstarts der Messestädter gab es beeindruckende 427 persönliche Bestmarken – so mancher konnte sogar bei Durchgangszeiten neue Hausrekorde aufstellen.

Das machte sich auch bei der Medaillenausbeute bemerkbar. Insgesamt 16 Sächsische Meistertitel in der offenen Klasse brachten die Leipziger zurück an die Elster. Besonders fleißig sammelte Limaris Dix die Goldmedaillen ein. Er gewann die 100 und 200m Freistil sowie die 100m Schmetterling. Zudem war Dix eine feste Größe in den Staffeln der SSG Leipzig, die in Riesa alle sechs Titel abräumen konnten. Bei den Damen glänzten unter anderem die Leipziger Brustschwimmerinnen, die die Goldmedaillen ihrer Hauptlage unter sich aufteilten. So schlug Sophie Luschnitz im Finale über die 100m Brust als Erste an. Ihrer Vereinskollegin Emma Luise Breuer gelang dies auf der 200m-Distanz und die Sprintentscheidung über die 50m ging an Aaliyah Schiffel, die in der Halle ihres Heimatvereins SC Riesa auch die 200m Lagen gewann.

Meisterehren gingen am Wochenende zudem an Kristian Kyziridis und Hannah Vollmer, die jeweils Gold über die 200m Schmetterling bejubeln durften. Im Sprintfinale über die 50m Freistil sicherte Selina Müller der SSG Leipzig einen weiteren Titel. Der ebenfalls in der Messestadt trainierende Mateja Vasic durfte sogar ein Triple feiern, indem er sowohl über die 50m und 100m Rücken als auch über die 200m Rücken in den Finals als Erster anschlug. Da er aber für die nicht in Sachsen ansässige DLRG Wernigerode startet, wurden hier jeweils die Zweitplatzieren aus dem Freistaat mit dem Titel geehrt.

Nach dem für viele recht erfolgreichen Formtest bei den Sächsischen Meisterschaften werfen im November die nächsten Herausforderungen ihre Schatten voraus. So steht für den Nachwuchs der Landesentscheid der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend an und die „Großen“ sowie einige der vielversprechenden Leipziger Talente werden bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal nach nationalen Titeln greifen.

Bildnachwies: „SSG Leipzig“

eine Mail des Leiters des jetzigen Sportmuseums der Stadt Leipzig. Ca. 93.000 Exponate fristen ihr Dasein in Lagerhallen auf der alten Messe. Seit länger als einem Jahrzehnt engagieren sich verschiedene Gruppierungen für ein neues Museum. Nun wird ein neuer Anlauf unternommen, um im alten Kassenhaus des ehemaligen Schwimmstadions ein Museum unterzubringen.

„Liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde,

schon gehört? Leipzig bekommt ein eigenes Sportmuseum! Und es kommt noch besser: Ihr könnt mitbestimmen, wie es aussehen wird! Wir sind die Macher des Sportmuseums Leipzig und wir brauchen Eure Hilfe. Wir möchten wissen, was Ihr Euch im Museum wünscht und welche Themen Euch interessieren. Sollen wir Euch mit verrücktem Wissen überraschen oder Euch die Geschichte bekannter und vergessener Leipziger Sportarten näherbringen? Möchtet Ihr die Höhepunkte Eures Vereins im Museum entdecken oder einfach nur große Emotionen erleben?

Ihr könnt uns dabei helfen, indem Ihr unsere Umfrage ausfüllt. Es dauert nur wenige Minuten und auch Kinder sind herzlich willkommen, gerne mit Unterstützung ihrer Eltern. Als kleines Dankeschön verlosen wir folgende Preise unter allen Teilnehmenden: 1×2 Eintrittskarten für die Stadiongala des Internationalen Deutschen Turnfestes 2025 in Leipzig, 5×1 Eintrittskarte zu einem Heimspiel von RB Leipzig und 10×1 Gutschein für SportScheck. Teilnehmen könnt Ihr, indem Ihr Eure Mailadresse am Ende der Umfrage angebt. Der Teilnahmeschluss ist der 8. Oktober 2023 (Ausschlussfrist).

Ob groß oder klein, Eure Meinung zählt! Wir sind gespannt auf Eure Antworten und danken Euch schon jetzt für Eure Unterstützung. Wenn Ihr in einem Vereinsvorstand seid, freuen wir uns, wenn Ihr unsere Umfrage auch an die einzelnen Sport-Abteilungen Eures Vereins weiterleitet.

Hier geht es direkt zur Umfrage: https://befragung.leipzig.de/questor/l/sm8bXbEB7Vpy

Mit sportlichen Grüßen

Aiko Wulff

Museumsleiter

Für den Leipziger Schwimmstützpunkt ist mit einer wahren Flut an Medaillen bei den Deutschen Nachwuchsmeisterschaften, einem halben Dutzend Plaketten bei der Schwimm-DM und Vertretern bei allen internationalen Top-Events des Schwimmsports eine wahre Erfolgssaison zu Ende gegangen. Der Rückblick auf diese Triumphe läutete am Samstag beim traditionellen Jahresauftakt der SSG Leipzig die neue Saison 2023/24 ein. „Die Erfolge feiern wir natürlich gern, aber sie sind kein Grund, sich auf den Lorbeeren auszuruhen, sondern vielmehr ein Ansporn, diesen Weg auch in der neuen Saison weiterzugehen“, erklärte SSG-Vorstand Matthias Macht vor den versammelten Sportlern des Stützpunktes sowie Mitgliedern aus der Elternschaft, Vertretern der Sponsoren, der Stammvereinen der SSG Leipzig sowie zahlreichen weiteren Mitstreitern. 

„Und die neue Saison ist nicht irgendeine Saison: Es ist eine Olympiasaison!“,  betonte Macht dabei. Mit Marek Ulrich und David Thomasberger, die 2021 bereits in Tokio Olympialuft schnupperten, sowie Timo Sorgius, der im Sommer mit der deutschen 4x200m-Staffel im WM-Finale stand, hat die SSG Leipzig mit Blick auf die 2024 anstehenden Olympischen Spiele in Paris drei heiße Eisen im Feuer. Auch in der Leipziger Innenstadt wird dies in den kommenden Monaten zu sehen sein, denn die Portraits von Marek Ulrich und David Thomasberger zieren ab sofort die Olympia-Straßenbahn der Sportstadt Leipzig. 

Um sich auch die Flugtickets nach Paris zu sichern, werden die drei Nationalschwimmer in den kommenden Monaten fleißig Kacheln, Meter und Bahnen zählen, ebenso wie die weiteren Schwimm-Asse des Leipziger Stützpunktes, der auch in dieser Saison traditionell um die Neuzugänge der jüngsten Trainingsgruppe wächst. Insgesamt 18 neue Gesichter wurden zum Saisonauftakt begrüßt und ihnen dabei feierlich die mittlerweile schon legendären azurfarbenen Team-T-Shirts überreicht. Damit kann die „blaue Wand“ aus Leipzig bestens verstärkt auch in der neuen Saison für Stimmung sorgen – deutschlandweit und vielleicht sogar mit dem einen oder anderen internationalen Abstecher.

Bildnachweis: „SSG Leipzig“

Bei den Weltmeisterschaften im Juli durfte Timo Sorgius erstmals auf der globalen Bühne ein internationales Finale bestreiten, doch damit war der Schwimmsommer für den 20-Jährigen von der SSG Leipzig noch nicht beendet. In den zurückliegenden Tagen war Sorgius auch bei den U23-Europameisterschaften in Dublin für die deutsche Nationalmannschaft im Einsatz und brachte aus Irland sogar eine Medaille mit nach Hause.

Zum Abschluss der Titelkämpfe verhalf der SSG-Youngster der gemischten deutschen 4x100m Freistilstaffel zur Bronzemedaille. Im Einzel hatte er zuvor an den Finalplätzen gewackelt, wurde über die 200m Freistil 12. und musste über die 100m Freistil als Achter erst im Ausschwimmen einem anderen Konkurrenten den Vortritt fürs Finale überlassen. Mit dabei war in Dublin auch Sorgius’ SSG-Kollege Louis Schubert, der über die 200m Schmetterling in 1:59,98 Minuten erneut unter der Zwei-Minuten-Marke blieb und damit Zehnter der U23-EM-Wertung wurde.

Ein weiterer junger SSG-Schwimmer geht mit einer internationalen Medaille in der Trophäensammlung in die neue Saison. Beim European Youth Olympic Festival (EYOF) im slowenischen Maribor gab es für Limaris Dix ebenfalls mit der gemischten deutschen 4x100m Freistilstaffel die Bronzeplakette. Als Startschwimmer hatte der 16-Jährige das Quartett auf Medaillenkurs gebracht und auch mit der 4x100m Freistilstaffel der Jungen (Platz 5) sowie mit der Lagenstaffel schnupperte das Top-Talent internationale Finalluft.

In internationalen Gewässern wird in der kommenden Saison eine andere Nachwuchshoffnung aus Leipzig seine Trainingsbahnen ziehen: Der mehrfache Deutsche Jahrgangsmeister und EYOF-Teilnehmer Sascha Macht wird ein Jahr lang an der renommierten Bolles High School in den USA lernen und trainieren. Die Schule in Jacksonville, Florida zählt zu den besten Nachwuchszentren der Vereinigten Staaten und hat unter anderem Olympiasieger wie Caeleb Dressel, Ryan Murphy oder auch Joseph Schooling hervorgebracht. 

Für Saschas Stützpunktkameraden beginnt derweil in den kommenden Tagen in der heimischen Leipziger  Unischwimmhalle die Arbeit an den Zielen für die bervorstehenden Monate und Jahre. Offizieller Einstieg ins Olympiajahr 2023/24 ist der feierliche Saisonauftakt der SSG Leipzig, bei dem der Stützpunkt am 2. September auf dem Gelände des BSV AOK Leipzig im Clara-Zetkin-Park zusammenkommen wird.

Bildnachweis: „SSG Leipzig“

Erste Weltmeisterschaft – erstes Finale! Der Leipziger Timo Sorgius hat bei seinem Debüt auf der globalen Bühne des Schwimmsports der deutschen 4x200m Freistilstaffel zum Endlauf und möglicherweise auch dem Olympiaticket verholfen.

Sowohl im Vorlauf als auch im Finale übernahm der 20-Jährige von der SSG Leipzig die wichtige Rolle als Schlussschwimmer und überzeugte dabei mit Einzelzeiten von 1:47,77 und 1:48,21 Minuten. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Lukas Märtens, Rafael Miroslaw und Josha Salchow landete Sorgius am Ende auf einem starken siebten Platz. 

Mit der Gesamtzeit von 7:06,15 Minuten lieferte die deutsche Staffel dabei die schnellste Zeit der zurückliegenden 14 Jahre ab. Damit darf Deutschland auch auf einen Quotenplatz bei den Olympischen Spielen 2024 hoffen. Nur 16 Nationen können dort antreten, dank der heutigen Finalplatzierung liegt das deutsche Team an siebter Stelle dieses Rankings und dürfte nur noch schwer zu verdrängen sein.

Für Timo Sorgius ist der Schwimmsommer noch nicht beendet: Vom 11. bis 13. August wird er Deutschland bei den U23-Europameisterschaften in Dublin vertreten. Mit dabei ist dort dann auch sein SSG-Teamkollege Louis Schubert. 

Bildnachweis: „SSG Leipzig“

Im Rahmen der diesjährigen Lipsiade wurden vier Wettkampfrichter unseres Vereins für Ihre jahrelange Tätigkeit als Kampfrichter, Schiedsrichter, Sprecher bzw. Auswerter mit der Ehrennadel des Landessportbundes Sachsen ausgezeichnet. Wolfgang und Doreen Otto, sowie Jens und Heike Iwan erhielten die auf sächsischer Ebene hohe Auszeichnung aus den Händen von Oberbürgermeister Burghardt Jung, Bürgermeister Heiko Rosenthal, sowie dem Präsidenten des Stadtsportbundes Leipzig Dr. Uwe Witt. Wir sagen noch einmal herzlichen Glückwunsch zu dieser Ehrung und wünschen weiterhin viel Spaß bei den Wettkämpfen in Leipzig bzw. in ganz Sachsen.

Bildnachweis: „ Christian Modla“

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde am Markleeberger See wurden am vergangenen Samstag die Sportler des TZ Nord Ost auf die Leipziger Sportschulen verabschiedet. Tommi Wolst (stellv. Vorstandsvorsitzender) überreichte an Fabian Brauer, Justus Richter, Mara Hacker, Rosa Schindler und Zazou Schulze Präsente an die zukünftigen Sportschüler, die ab der kommenden Saison am Landesstützpunkt Schwimmen in Leipzig trainieren werden. Wir wünschen Ihnen dafür alles Gute und bedanken uns auch noch einmal recht herzlich bei der Trainerin Lea Marsch für die erfolgreiche Saison!

Bildnachwies: „Tommi Wolst“

Wenn Schwimmer bei Staffeln von einem Sportler zum nächsten übergeben, muss das perfekt abgestimmt sein. Ein zu früher Wechsel führt zur Disqualifikation. Ein zu später Start vergeudet wichtige Sekundenbruchteile und verschenkt damit Potential. Und so wie die Übergabe bei den Athleten laufen soll, will auch der Wechsel bei den Verantwortlichen außerhalb des Beckens gestaltet sein: Fliegend, mit gutem Timing und auf der Leistung der Vorderleute aufbauend. 

Wie so etwas gehen kann, haben in der vergangenen Woche die alten und neuen Vorstände der Schwimm-Startgemeinschaft Leipzig gezeigt. Einstimmig haben die Vertreter der Mitgliedsvereine den neue Vorstand mit Matthias Macht, Denis Severyuk (Sport) und Sandra Harnisch (Finanzen) ins Amt gewählt. „Was wir in den zurückliegenden Jahren erreicht haben, ist eine große Motivation in diese Richtung weiterzumachen und uns für unsere Kinder und Jugendlichen einzusetzen“, meint Matthias Macht, der bisher den Posten als Vorstand Sport bei der SSG inne hatte und nun das Amt des Vorstandsvorsitzenden von Thomas Schneiderheinze übernimmt, der ebenso wie die bisherige Finanz-Vorständin Katja Kühn emotional verabschiedet wurde. „Wir hatten nicht nur eine sehr erfolgreiche Zeit, sondern auch eine sehr harmonische, in der wir stets an einem Strang gezogen haben“, blickt Matthias Macht zurück und will dies nun mit seinen neuen Vorstandskollegen fortführen. „Der Staffelstab ist weitergegeben, wir wollen auf der bisherigen Arbeit aufbauen. Diese Kontinuität ist wichtig für unsere Aktiven und das gesamte Team am Stützpunkt.“ Um die Verzahnung innerhalb des Stützpunktes noch zu intensivieren, wurde aus dem Trainerteam Sebastian Zechlin als nach außen nicht vertretungsberechtigtes stellvertretendes Mitglied in den SSG-Vorstand berufen. „Sebastian Zechlin war selbst früher Schwimmer hier am Stützpunkt und hat auch nach seinem Wechsel an den Beckenrand stets die enge Verbundenheit zum Standort und den hiesigen Aktiven gelebt. Wir wollen durch diesen Schritt den wichtigen Austausch mit dem Trainerteam intensivieren“, so Matthias Macht. Ebenso wie Zechlin sind auch Denis Severyuk und Sandra Harnisch bereits Mitglieder der Leipziger Schwimm-Family. Harnisch zeichnete sich bisher für die steuerliche Betreuung der SSG verantwortlich und der Unternehmer Severyuk ist zum einen selbst aktiver Schwimmer und hat diese Leidenschaft für den Sport zum anderen auch an seinen Nachwuchs vererbt. Severyuks Sohn Daniel wurde so zum Beispiel gerade erst als Deutscher Mehrkampfmeister ausgezeichnet. Die Mehrkampf-DM war nur eines von vielen Wettkampf-Highlights, bei denen die Teams der SSG Leipzig in der jüngeren Vergangenheit auf sich aufmerksam machen konnten. Mittlerweile haben sich die Schwimmerinnen und Schwimmer eine Position unter den regelmäßigen Top Fünf der Schwimmstützpunkte in Deutschland erarbeitet und auch bei den internationalen Höhepunkten gibt es fast keine Schwimm-Nationalmannschaft mehr ohne Aktive der SSG Leipzig.

Man sieht: Es greift ein Zahnrad in das andere und der nahtlose Übergang vom alten zum neuen Vorstand ist gewährleistet. Im Gegensatz zur Schwimmstaffel, die irgendwann einmal am Ziel anschlägt, geht es für das SSG-Führungsteam nun nicht darum, möglichst schnell ein bestimmtes Rennen abzuschließen, sondern aufbauend auf den Leistungen der Vorgänger Zug um Zug die Voraussetzungen für sportliche Erfolge der Leipziger Schwimmer weiter zu verbessern. 

Bildnachwies: „SSG Leipzig“