Marek Ulrich schwimmt zu Silber bei Deutschen Kurzbahnmeisterschaften
Marek Ulrich hat der SSG Leipzig bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal die zweite Medaille in der offenen Klasse beschert. Über seine Paradestrecke 100m Rücken schlug der Titelverteidiger heute in 51,73 Sekunden zeitgleich mit seinem Berliner Dauerkonkurrenten Ole Braunschweig auf Platz zwei an. Geschlagen geben musste sich Ulrich nur dem Potsdamer Olympia-Finalisten Christian Diener (51,44).
Mit dabei war in den Finals am Samstag auch David Thomasberger. Über die 200m Lagen wurde der Olympia-Teilnehmer von Tokio in 1:59,30 Minuten Sechster. Ebenfalls Platz sechs in der offenen Klasse gab es für Jonas Clauß (7:57,55) über die 800m Freistil. Bereits am Vormittag war zudem die Damen-Lagenstaffel der SSG Leipzig in der Besetzung Aaliyah Schiffel, Sophie Luschnitz, Daniela Karst und Selina Müller auf Rang acht gelandet.
Zwei dieser SSG-Damen waren am Nachmittag auch in den Nachwuchsfinals gefordert, Aaliyah Schiffel sogar doppelt. Die Riesaerin war über die 50m Brust (4. – 32,05) und die 200m Lagen (6. – 2:16,44) im Einsatz. Selina Müller durfte im Finale über die 50m Freistil (6. – 25,81) sprinten und über die gleiche Strecke im Nachwuchsfinale der Herren war Limaris Dix (7. – 22,99) am Start.
Bildnachweis: „SSG Leipzig“

Im Dezember darf sich der Leipziger Spitzenschwimmer Timo Sorgius bei den Kurzbahn-Europameisterschaften in Rumänien ein weiteres Mal auf der internationalen Bühne präsentieren. Heute zeigte er bei der Kurzbahn-DM in Wuppertal schon einmal, dass er auf einem guten Weg dahin ist. Über die 200m Freistil überzeugte der WM-Staffelfinalist im Vorlauf mit einer Zeit von 1:45,89 Minuten und schwamm nur wenige Minuten später gemeinsam mit seinen Teamkollegen Marek Ulrich, Limaris Dix und David Thomasberger in der 4x50m Freistilstaffel auf Platz vier nah an die Medaillen heran.
Mit jener undankbaren Holzplakette musste Sorgius dann am Abend auch im Finale über die 200m Freistil vorlieb nehmen. Seine Vorlaufleistung hätte hier zur Silbermedaille gereicht, doch in 1:47,47 Minuten konnte er diesmal seine Zeit vom Morgen nicht bestätigen und verpasste das Podest damit um mehr als eine halbe Sekunde.
Den Sprung ins A-Finale über die 200m Freistil hatte auch das Leipziger Talent Selina Müller geschafft, die in 2:01,55 Minuten als Siebte anschlug und damit in der Nachwuchswertung zudem Platz vier belegte. Ebenfalls Platz sieben in der offenen Klasse gab es für Jonas Clauß (4:20,78) über die 400m Lagen.
In den weiteren Nachwuchsfinals des Tages durften sich Aaliyah Schiffel (7. – 4:52,21), Luise Kotte (9. – 4:55,14) und Janek Thorben Reyher (8. – 4:31,40) über die 400m Lagen dem Publikum präsentieren und Limaris Dix (1:50,83) wurde in der Nachwuchswertung über die 200m Freistil Fünfter.
Erster Tag, erste Medaille für das Leipziger Schwimmteam bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal. Über die 200m Schmetterling schmetterte David Thomasberger zur Silbermedaille. In 1:54,88 Minuten musste der Olympiateilnehmer von der SSG Leipzig dabei nur dem gebürtigen Messestädter und einstigen Leutzscher Ramon Klenz (1:53,37) den Vortritt überlassen. Hautnah dabei war bei diesem Duell Thomasbergers Trainingskollege Louis Schubert, der in 1:59,18 Minuten Sechster wurde.
In Tuchfühlung mit dem Siegerpodest schwamm heute auch Jonas Clauß. Der 19-jährige Youngster legte über die 1500m Freistil einen starken Auftritt hin und wurde hier in 15:20,81 Minuten Vierter. In den offenen Klasse durften sich zudem Hannah Vollmer (7. – 200m Schmetterling – 2:14,82), Timo Sorgius (7. 100m Freistil – 49,06) und Aaliyah Schiffel (6. – 100m Brust – 1:09,23) in den Finals präsentieren.
Aaliyah Schiffel entschied mit dieser Leistung zudem die Nachwuchswertung über die 100m Brust für sich. Ihre Teamkollegin Sophie Luschnitz (1:11,71) schwamm hier auf Rang neun. In den Nachwuchsfinals am Donnerstag waren zudem Janek Thorben Reyher (5. – 1500m Freistil – 15:43,36) und Limaris Dix (6. – 100m Freistil – 50,56) im Einsatz.
Bildnachweis: SSG Leipzig

Gerade noch im Höhentrainingslager in der Türkei und nun schon wieder im Wettkampfbecken: Nachdem mehrere Leipziger Spitzenschwimmer im Trainingscamp wichtige Arbeit für die Olympiasaison geleistet haben, stehen jetzt von Donnerstag bis Sonntag die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal auf dem Programm.
Bei den nationalen Titelkämpfen im 25m-Becken geht es nicht nur um Titel und Medaillen, sondern auch um die letzten Tickets für die im Dezember stattfindenden Kurzbahn-Europameisterschaften in Rumänien. Planen kann diese Reise bereits Timo Sorgius von der SSG Leipzig. Der mehrfache Deutsche Meister ist aufgrund seiner Teilnahme mit der deutschen 4x200m Freistilstaffel im Finale der Schwimm-WM 2023 für die Kurzbahn-EM gesetzt. In Wuppertal kann er nun einen Formtest für den nächsten internationalen Auftritt einlegen.
19 Schwimmerinnen und Schwimmer vom Leipziger Stützpunkt sind für die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften gemeldet, darunter auch Marek Ulrich, der als doppelter Titelverteidiger anreist. Bei der Kurzbahn-DM 2022 holte er Gold über die 50 und 100m Rücken. Es waren zwei von insgesamt fünf Plaketten in der offenen Wertung, die das Leipziger Team mit nach Hause brachte. Wir dürfen gespannt sein, wie die Ausbeute in diesem Jahr ausfallen wird.
Der Deutsche Schwimm-Verband hat seine Bundeskader für die Olympiasaison 2023/24 bekannt gegeben und Leipzig ist bei der Anzahl der nominierten Aktiven weit vorn mit dabei. 18 Schwimmerinnen und Schwimmer aus der Messestadt sind in den Nationalkadern zu finden.
Besonders erfreulich: Der Freistilspezialist Timo Sorgius wurde dank seines Auftritts mit der deutschen 4x200m Freistilstaffel im Finale der Schwimm-WM 2023 in den Olympiakader berufen. Das ist hierzulande der höchste Bundeskader.
Im direkt darunter angesiedelten Perspektivkader sind neben dem Olympiateilnehmer David Thomasberger auch die beiden Nachwuchsnationalschwimmer Louis Schubert und Sascha Macht zu finden. Zudem steht der mehrfache Deutsche Meister Marek Ulrich im Ergänzungskader.
Auch in den Nachwuchskadern des DSV ist die SSG Leipzig stark vertreten. Insgesamt 13 Talente aus der Elstermetropole sind hier zu finden. Zum Vergleich: Das sind vier mehr als noch in der Vorsaison. Der Leipziger Aufwärtstrend hält also auch mit Blick auf die Kadernominierungen weiter an.
Leipzigs Kaderschwimmer in der Saison 2023/2024:
Olympiakader: Timo Sorgius
Perspektivkader: Sascha Macht, Louis Schubert, David Thomasberger
Ergänzungskader: Marek Ulrich
Nachwuchskader 1: Limaris Dix, Kristian Kyziridis, Selina Müller, Aaliyah Schiffel
Nachwuchskader 2: Arnim Hesse, Elias Himmelsbach, Janek Thorben Reyher, Emma Luise Breuer, Emma Färber, Anna Franziska Hunger, Luise Kotte, Sophie Luschnitz, Carlotta Waizmann
Die neue Saison nimmt Fahrt auf und am Wochenende zeigten die Talente des Leipziger Schwimmstützpunktes, dass in den zurückliegenden Wochen bereits fleißig gearbeitet wurde. Bei den Sächsischen Kurzbahnmeisterschaften in Riesa fielen die Bestzeiten wie am Fließband. Bei den insgesamt 355 Einzelstarts der Messestädter gab es beeindruckende 427 persönliche Bestmarken – so mancher konnte sogar bei Durchgangszeiten neue Hausrekorde aufstellen.
Das machte sich auch bei der Medaillenausbeute bemerkbar. Insgesamt 16 Sächsische Meistertitel in der offenen Klasse brachten die Leipziger zurück an die Elster. Besonders fleißig sammelte Limaris Dix die Goldmedaillen ein. Er gewann die 100 und 200m Freistil sowie die 100m Schmetterling. Zudem war Dix eine feste Größe in den Staffeln der SSG Leipzig, die in Riesa alle sechs Titel abräumen konnten. Bei den Damen glänzten unter anderem die Leipziger Brustschwimmerinnen, die die Goldmedaillen ihrer Hauptlage unter sich aufteilten. So schlug Sophie Luschnitz im Finale über die 100m Brust als Erste an. Ihrer Vereinskollegin Emma Luise Breuer gelang dies auf der 200m-Distanz und die Sprintentscheidung über die 50m ging an Aaliyah Schiffel, die in der Halle ihres Heimatvereins SC Riesa auch die 200m Lagen gewann.
Meisterehren gingen am Wochenende zudem an Kristian Kyziridis und Hannah Vollmer, die jeweils Gold über die 200m Schmetterling bejubeln durften. Im Sprintfinale über die 50m Freistil sicherte Selina Müller der SSG Leipzig einen weiteren Titel. Der ebenfalls in der Messestadt trainierende Mateja Vasic durfte sogar ein Triple feiern, indem er sowohl über die 50m und 100m Rücken als auch über die 200m Rücken in den Finals als Erster anschlug. Da er aber für die nicht in Sachsen ansässige DLRG Wernigerode startet, wurden hier jeweils die Zweitplatzieren aus dem Freistaat mit dem Titel geehrt.
Nach dem für viele recht erfolgreichen Formtest bei den Sächsischen Meisterschaften werfen im November die nächsten Herausforderungen ihre Schatten voraus. So steht für den Nachwuchs der Landesentscheid der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend an und die „Großen“ sowie einige der vielversprechenden Leipziger Talente werden bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal nach nationalen Titeln greifen.
Bildnachwies: „SSG Leipzig“

eine Mail des Leiters des jetzigen Sportmuseums der Stadt Leipzig. Ca. 93.000 Exponate fristen ihr Dasein in Lagerhallen auf der alten Messe. Seit länger als einem Jahrzehnt engagieren sich verschiedene Gruppierungen für ein neues Museum. Nun wird ein neuer Anlauf unternommen, um im alten Kassenhaus des ehemaligen Schwimmstadions ein Museum unterzubringen.
„Liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde,
schon gehört? Leipzig bekommt ein eigenes Sportmuseum! Und es kommt noch besser: Ihr könnt mitbestimmen, wie es aussehen wird! Wir sind die Macher des Sportmuseums Leipzig und wir brauchen Eure Hilfe. Wir möchten wissen, was Ihr Euch im Museum wünscht und welche Themen Euch interessieren. Sollen wir Euch mit verrücktem Wissen überraschen oder Euch die Geschichte bekannter und vergessener Leipziger Sportarten näherbringen? Möchtet Ihr die Höhepunkte Eures Vereins im Museum entdecken oder einfach nur große Emotionen erleben?
Ihr könnt uns dabei helfen, indem Ihr unsere Umfrage ausfüllt. Es dauert nur wenige Minuten und auch Kinder sind herzlich willkommen, gerne mit Unterstützung ihrer Eltern. Als kleines Dankeschön verlosen wir folgende Preise unter allen Teilnehmenden: 1×2 Eintrittskarten für die Stadiongala des Internationalen Deutschen Turnfestes 2025 in Leipzig, 5×1 Eintrittskarte zu einem Heimspiel von RB Leipzig und 10×1 Gutschein für SportScheck. Teilnehmen könnt Ihr, indem Ihr Eure Mailadresse am Ende der Umfrage angebt. Der Teilnahmeschluss ist der 8. Oktober 2023 (Ausschlussfrist).
Ob groß oder klein, Eure Meinung zählt! Wir sind gespannt auf Eure Antworten und danken Euch schon jetzt für Eure Unterstützung. Wenn Ihr in einem Vereinsvorstand seid, freuen wir uns, wenn Ihr unsere Umfrage auch an die einzelnen Sport-Abteilungen Eures Vereins weiterleitet.
Hier geht es direkt zur Umfrage: https://befragung.leipzig.de/questor/l/sm8bXbEB7Vpy
Mit sportlichen Grüßen
Aiko Wulff
Museumsleiter

Für den Leipziger Schwimmstützpunkt ist mit einer wahren Flut an Medaillen bei den Deutschen Nachwuchsmeisterschaften, einem halben Dutzend Plaketten bei der Schwimm-DM und Vertretern bei allen internationalen Top-Events des Schwimmsports eine wahre Erfolgssaison zu Ende gegangen. Der Rückblick auf diese Triumphe läutete am Samstag beim traditionellen Jahresauftakt der SSG Leipzig die neue Saison 2023/24 ein. „Die Erfolge feiern wir natürlich gern, aber sie sind kein Grund, sich auf den Lorbeeren auszuruhen, sondern vielmehr ein Ansporn, diesen Weg auch in der neuen Saison weiterzugehen“, erklärte SSG-Vorstand Matthias Macht vor den versammelten Sportlern des Stützpunktes sowie Mitgliedern aus der Elternschaft, Vertretern der Sponsoren, der Stammvereinen der SSG Leipzig sowie zahlreichen weiteren Mitstreitern.
„Und die neue Saison ist nicht irgendeine Saison: Es ist eine Olympiasaison!“, betonte Macht dabei. Mit Marek Ulrich und David Thomasberger, die 2021 bereits in Tokio Olympialuft schnupperten, sowie Timo Sorgius, der im Sommer mit der deutschen 4x200m-Staffel im WM-Finale stand, hat die SSG Leipzig mit Blick auf die 2024 anstehenden Olympischen Spiele in Paris drei heiße Eisen im Feuer. Auch in der Leipziger Innenstadt wird dies in den kommenden Monaten zu sehen sein, denn die Portraits von Marek Ulrich und David Thomasberger zieren ab sofort die Olympia-Straßenbahn der Sportstadt Leipzig.
Um sich auch die Flugtickets nach Paris zu sichern, werden die drei Nationalschwimmer in den kommenden Monaten fleißig Kacheln, Meter und Bahnen zählen, ebenso wie die weiteren Schwimm-Asse des Leipziger Stützpunktes, der auch in dieser Saison traditionell um die Neuzugänge der jüngsten Trainingsgruppe wächst. Insgesamt 18 neue Gesichter wurden zum Saisonauftakt begrüßt und ihnen dabei feierlich die mittlerweile schon legendären azurfarbenen Team-T-Shirts überreicht. Damit kann die „blaue Wand“ aus Leipzig bestens verstärkt auch in der neuen Saison für Stimmung sorgen – deutschlandweit und vielleicht sogar mit dem einen oder anderen internationalen Abstecher.
Bildnachweis: „SSG Leipzig“

Bei den Weltmeisterschaften im Juli durfte Timo Sorgius erstmals auf der globalen Bühne ein internationales Finale bestreiten, doch damit war der Schwimmsommer für den 20-Jährigen von der SSG Leipzig noch nicht beendet. In den zurückliegenden Tagen war Sorgius auch bei den U23-Europameisterschaften in Dublin für die deutsche Nationalmannschaft im Einsatz und brachte aus Irland sogar eine Medaille mit nach Hause.
Zum Abschluss der Titelkämpfe verhalf der SSG-Youngster der gemischten deutschen 4x100m Freistilstaffel zur Bronzemedaille. Im Einzel hatte er zuvor an den Finalplätzen gewackelt, wurde über die 200m Freistil 12. und musste über die 100m Freistil als Achter erst im Ausschwimmen einem anderen Konkurrenten den Vortritt fürs Finale überlassen. Mit dabei war in Dublin auch Sorgius’ SSG-Kollege Louis Schubert, der über die 200m Schmetterling in 1:59,98 Minuten erneut unter der Zwei-Minuten-Marke blieb und damit Zehnter der U23-EM-Wertung wurde.
Ein weiterer junger SSG-Schwimmer geht mit einer internationalen Medaille in der Trophäensammlung in die neue Saison. Beim European Youth Olympic Festival (EYOF) im slowenischen Maribor gab es für Limaris Dix ebenfalls mit der gemischten deutschen 4x100m Freistilstaffel die Bronzeplakette. Als Startschwimmer hatte der 16-Jährige das Quartett auf Medaillenkurs gebracht und auch mit der 4x100m Freistilstaffel der Jungen (Platz 5) sowie mit der Lagenstaffel schnupperte das Top-Talent internationale Finalluft.
In internationalen Gewässern wird in der kommenden Saison eine andere Nachwuchshoffnung aus Leipzig seine Trainingsbahnen ziehen: Der mehrfache Deutsche Jahrgangsmeister und EYOF-Teilnehmer Sascha Macht wird ein Jahr lang an der renommierten Bolles High School in den USA lernen und trainieren. Die Schule in Jacksonville, Florida zählt zu den besten Nachwuchszentren der Vereinigten Staaten und hat unter anderem Olympiasieger wie Caeleb Dressel, Ryan Murphy oder auch Joseph Schooling hervorgebracht.
Für Saschas Stützpunktkameraden beginnt derweil in den kommenden Tagen in der heimischen Leipziger Unischwimmhalle die Arbeit an den Zielen für die bervorstehenden Monate und Jahre. Offizieller Einstieg ins Olympiajahr 2023/24 ist der feierliche Saisonauftakt der SSG Leipzig, bei dem der Stützpunkt am 2. September auf dem Gelände des BSV AOK Leipzig im Clara-Zetkin-Park zusammenkommen wird.
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Erste Weltmeisterschaft – erstes Finale! Der Leipziger Timo Sorgius hat bei seinem Debüt auf der globalen Bühne des Schwimmsports der deutschen 4x200m Freistilstaffel zum Endlauf und möglicherweise auch dem Olympiaticket verholfen.
Sowohl im Vorlauf als auch im Finale übernahm der 20-Jährige von der SSG Leipzig die wichtige Rolle als Schlussschwimmer und überzeugte dabei mit Einzelzeiten von 1:47,77 und 1:48,21 Minuten. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Lukas Märtens, Rafael Miroslaw und Josha Salchow landete Sorgius am Ende auf einem starken siebten Platz.
Mit der Gesamtzeit von 7:06,15 Minuten lieferte die deutsche Staffel dabei die schnellste Zeit der zurückliegenden 14 Jahre ab. Damit darf Deutschland auch auf einen Quotenplatz bei den Olympischen Spielen 2024 hoffen. Nur 16 Nationen können dort antreten, dank der heutigen Finalplatzierung liegt das deutsche Team an siebter Stelle dieses Rankings und dürfte nur noch schwer zu verdrängen sein.
Für Timo Sorgius ist der Schwimmsommer noch nicht beendet: Vom 11. bis 13. August wird er Deutschland bei den U23-Europameisterschaften in Dublin vertreten. Mit dabei ist dort dann auch sein SSG-Teamkollege Louis Schubert.
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