SSG-Schwimmer holen sechs Medaillen bei Deutschen Meisterschaften

Mal wieder haben die Schwimmer der SSG Leipzig auf nationaler Ebene ganz vorn mitgemischt. Bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin fischte die Truppe aus der Messestadt in den zurückliegenden Tagen ein halbes Dutzend Medaillen aus dem Becken. Besonders die Silberplaketten hatten es den Leipzigern angetan. Allein vier davon bringt Marek Ulrich mit nach Hause. Der Olympiateilnehmer wurde nicht nur Deutscher Vizemeister über seine Paradestrecken 50m Rücken (25,30) und 100m Rücken (55,12), sondern holte auch zweimal Silber mit den Staffeln der SSG Leipzig. 

So gelang es Ulrich direkt zum Auftakt der Titelkämpfe gemeinsam mit David Thomasberger, Limaris Dix und Timo Sorgius über die 4x100m Freistil auf Platz zwei zu schwimmen. Auch Thomasberger (200m Schmetterling – 1:57,98) und Sorgius (200m Freistil – 1:48,46) holten jeweils im Einzel Silber für die SSG Leipzig. Für Sorgius ein gelungener Formtest, bevor es in wenigen Tagen zur Schwimm-WM nach Japan geht. Bemerkenswert war zudem die Medaille der gemischten Leipziger Lagenstaffel. An der Seite der Routiniers Ulrich und Thomasberger, die auf ihren Hauptlagen Rücken und Schmetterling im Einsatz waren, kamen hier zwei der Leipziger Top-Talente zum Einsatz. So behauptete sich die Jüngste aus dem Leipziger Team, Emma Luise Breuer (Jahrgang 2009), auf der Bruststrecke ebenso gegen die nationale Elite wie die kraulende Schlussschwimmerin Selina Müller. Im Einzel glänzte Breuer zudem mit einem Finaleinsatz über die 200m Brust (7. – 2:35,49). Mit dabei war hier auch Luise Kotte, die auf Platz fünf mit ihrer Leistung von 2:33,46 Minuten bis auf weniger als eine Sekunde an die Medaillenplätze herankam.

Auch in weiteren A-Finals durften sich die Leipziger Schwimm-Asse präsentieren. So schwamm Louis Schubert über die 200m Schmetterling (1:59,89) auf Platz fünf. Marek Ulrich war neben seinen Medaillenrennen auch über die 50m Freistil (22,98) im Einsatz und wurde hier Sechster. Die gleiche Platzierung gab es zudem für die Damen-Lagenstaffel der SSG Leipzig. Zudem stand David Thomasberger über die 100m Schmetterling (8. – 54,09) im Endlauf und SSG-Routinier Daniela Karst wurde über die 200m Schmetterling (2:21.27) Fünfte. Weit vorn landete auch Jonas Clauß, der über die 1500m Freistil (15:39,11) mit Bestzeit einen starken vierten Platz belegte. Auch ein einstiger Leipziger glänzte in Berlin: Louis Dramm (Dresdner Delphine), der seit einem Jahr in den USA trainiert, wurde Vizemeister über die 200m Lagen und holte Bronze auf der doppelten Distanz.

Während für den größten Teil des Teams eine wohl verdiente Sommerpause ansteht, werden Timo Sorgius und Louis Schubert in den kommenden Wochen noch international gefordert sein. Sorgius startet wie erwähnt bei der Schwimm-WM und gemeinsam wird das Leipziger Duo dann um August bei der U23-EM zu sehen sein.

Bildmaterial „SSG Leipzig“ 

Ab Donnerstag wollen die Leipziger Schwimmer bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin wieder ganz ohne Tauchsieder das Becken zum Kochen bringen und um die Meistertitel kämpfen. Dabei wird wohl ganz Sportdeutschland auf die Wettbewerbe in Berlin schauen, denn wie bereits 2019 und im vergangenen Jahr werden die DM wieder im Rahmen des Multisport-Events der „Finals 2023“ ausgetragen. Aus Leipzig reisen 16 Schwimmer in die Hauptstadt. Die zwei SSG-Asse David Thomasberger und Timo Sorgius gehen als Titelverteidiger auf die Startbrücke und werden alles dafür geben, dass sie das auch bleiben können. Der WM-Teilnehmer Marek Ulrich schickt sich nach seinem Corona-Ausfall im vergangenen Jahr an, die Krone über seine Hauptstrecken zurückzuerobern. Aber auch junge Talente wie Louis Schubert, Sascha Macht oder Limaris Dix könnten den Sprung in die Medaillen-Region in diesem Jahr erstmals meistern. 

Ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Paris merkt man, dass die Badehosen und Anzüge nun nochmal etwas straffer gemacht werden „Wir haben uns sehr gut auf die Titelkämpfe in Berlin vorbereitet und wollen sehen, dass wir uns hier mit Kaderzeiten und der einen oder anderen Medaille in eine gute Ausgangslage fürs kommende Jahr schwimmen können“, sagt Cheftrainer Frank Embacher im Hinblick auf die kommenden Tage. 

Die besagte Ausgangslage ist dabei auch schon jetzt sehr gut. Timo Sorgius kletterte im letzten Jahr mit einem kompletten Medaillensatz aus dem Becken. Daher werden auch in diesem Jahr wieder viele Augen auf ihn gerichtet sein, wenn er über seine Paradestrecke, die 200 m Freistil, auf den Block steigt. Für den groß gewachsenen Schwimmer sind die Titelkämpfe ein erster Formtest, bevor er in einigen Wochen im japanischen Fukuoka erstmals bei einer WM an den Start gehen wird. 

David Thomasberger geht ebenfalls als amtierender Deutscher Meister ins Rennen und gibt sich gelassen im Hinblick auf seine Starts: „Ich bin sehr gut in Form und habe nach einer stabilen Saison große Lust, ein paar schnelle Zeiten ins Becken zu bringen.“ In den Meldelisten steht der amtierende Deutsche Rekordhalter über 200m Schmetterling an erster Stelle vor seinem größten Konkurrenten Ramon Klenz. Da Klenz gebürtig aus Leipzig stammt, kann man über besagte Strecke fast von einer dreifachen Leipziger Poleposition sprechen. Der SSG-Schwimmer Louis Schubert geht nämlich mit der drittschnellsten Vorzeit an den Start. Das Finale verspricht aber nicht nur wegen dieser Top-Schwimmer eines der Höhepunkte der DM zu werden. Mit der Anwesenheit des südafrikanischen Schwimm-Stars Chad le Clos bekommt das Finale auch internationale Strahlkraft. 

Gute Vorzeiten hat auch Marek Ulrich zu bieten. Auf seinen Hauptstrecken, den 50m und 100m Rücken, ist er jeweils unter den Top Drei gelistet. In diesem Bereich möchte sich der 26-Jährige auch auf den Ergebnislisten sehen. Nachdem er im vergangenen Jahr noch wegen einer Corona-Infektion krankheitsbedingt auf seine Starts verzichten musste, möchte er den Sprung aufs Podest in diesem Jahr auf keinen Fall mehr missen müssen. In diesem Jahr werden wir zudem wieder einige Staffeln sehen, bei denen die SSG-Aufschrift auf der Badekappe prangt. Besonders die 4x100m Lagen Mixed und die 4x100m Freistil Herren dürften spannende Rennen werden, bei denen die Elster-Schwimmer, wenn es gut läuft, vielleicht sogar nach einer Medaille greifen könnten. 

Bei den jüngeren Sportlern merkt man ebenfalls eine Menge Wind in den Segeln. Mit drei bzw. zwei Titeln bei den kürzlich ausgetragenen Deutschen Jahrgangsmeisterschaften gehörten die Leipziger Limaris Dix und Sascha Macht zu den Top-Schwimmern des Wettbewerbs. Nun möchten sie auch im offenen Bereich gern schnell übers Wasser gleiten. Sascha Macht hat über die 200m Lagen sehr gute Chancen sich unter die Top Fünf Deutschlands zu schwimmen oder sogar an der Medaille zu kratzen. Mit einem Leistungssprung könnte das auch dem noch ein Jahr jüngeren Limaris Dix gelingen. Emma Luise Breuer geht ebenfalls mit Rückenwind an den Start in Berlin. Bei der DJM holte sie Gold über die 100m Brust und hat nun bei den Damen gute Chancen, sich erstmals für ein offenes Finale zu qualifizieren. Ihre Teamkollegin Sophie Luschnitz kommt dafür ebenfalls in Frage. Vielleicht gelingt es aber auch anderen jungen Elster-Schwimmern, die gestandenen Routiniers in Deutschland ein wenig zu ärgern und in die Endläufe vorzustoßen. Es erwarten uns vier spannende Wettkampftage in Berlin!

Bildnachweis: „SSG Leipzig“

„Im vergangenen Jahr haben wir uns zum Saisonauftakt zusammengefunden und uns über 25 Medaillen bei den zurückliegenden Deutschen Jahrgangsmeisterschaften gefreut“, schaut Matthias Macht, Sport-Vorstand der SSG Leipzig, zurück und blickt in die Runde. Versammelt ist die „blaue Wand“ der Leipziger Nachwuchsschwimmer, die bei der diesjährigen „DJM“ in Berlin kürzlich nicht nur dank ihres geschlossenen Auftretens in den aquamarinfarbenen Shirts sondern auch durch zahlreiche Besuche auf dem Siegertreppchen auf sich aufmerksam machten.  „Nun gab es sogar mit 35 Medaillen ein echtes Rekordergebnis und auch bei den anderen Höhepunkten haben wir in Schwimm-Deutschland unsere Spuren hinterlassen“, so Macht.

Erfolge, die gefeiert werden möchten, weswegen die Schwimm-Startgemeinschaft Leipzig, in der zurückliegenden Woche bei gegrillten Leckereien erneut zum von der Elterninitiative organisierten Medaillenempfang geladen hatte. Dabei wurden übrigens nicht nur die Medaillengewinner sondern auch die Viertplatzierten der Jahrgangs-DM gewürdigt. Neben den Triumphen bei den Jahrgangsmeisterschaften gab es zudem weitere hervorragende Ergebnisse, so zum Beispiel von den Allerjüngsten bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften oder auch die Nationalteamtickets für Timo Sorgius, der die SSG bei der Schwimm-WM in Japan vertreten wird, für den U23-EM-Teilnehmer Louis Schubert und auch für Aaliyah Schiffel, die sich derzeit bereits mit der Junioren-Nationalmannschaft in der direkten Vorbereitung auf die kommende Woche in Serbien anstehenden Jugend-Europameisterschaften befindet. Verabschiedet zu neuen Ufern wurde zudem der mehrfache Jahrgangsmeister und European Youth Olympic Festival Teilnehmer Sascha Macht, der ab der kommenden Saison für ein Jahr in den USA seine Trainingsbahnen ziehen wird.

„Schon jetzt können wir auf nationaler Ebene die erfolgreichste Saison seit Bestehen der SSG Leipzig feiern und das, obwohl die Deutschen Meisterschaften der Erwachsenen ja erst noch bevorstehen“, merkt Matthias Macht an. In der kommenden Woche gibt es für die SSG-Asse nämlich erneut die Gelegenheit zu glänzen: Bei der Schwimm-DM in Berlin werden unter anderem die Olympiaschwimmer Marek Ulrich und David Thomasberger nach nationalen Titeln und damit einem versöhnlichen Saisonabschluss greifen. Und auch der Rest der Leipziger Crew wird sicher mal wieder dafür sorgen, dass die „blaue Wand“ ihre Spuren in der deutschen Schwimmszene hinterlässt.

Drei intensive Wettkampftage liegen hinter den jüngsten Talenten des Leipziger Schwimmstützpunktes, doch die Anstrengungen haben sich gelohnt: Mit drei Gesamttiteln im Gepäck sind die Youngsters der Jahrgänge 2011 und 2012 von den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften aus Stuttgart zurückgekehrt. Damit stellte die SSG Leipzig in diesem Jahr die meisten Champions aller Vereine bei den Nachwuchstitelkämpfen.

Gefragt war dabei Vielseitigkeit: Auf dem Programm standen für alle Teilnehmenden sieben Strecken. Für die dabei erzielten Leistungen gab es Punkte, die am Ende addiert wurden. Dass es dabei nicht nur auf einzelne Stärken, sondern vor allem ausgeglichene Fähigkeiten ankommt, stellte Anna Franziska Hunger eindrucksvoll unter Beweis: Obwohl sie „nur“ eine der sieben Strecken in ihrem Jahrgang für sich entscheiden konnte, gewann sie am Ende trotzdem souverän den Brust-Mehrkampf bei den 2011er Mädchen. Noch deutlicher machten es Tom Bodusch und Daniel Severyuk, die im Jahrgang 2012 in den Mehrkampfwertungen der Rücken – bzw. Schmetterlingschwimmer triumphierten und in der Endabrechnung jeweils klaren Vorsprung auf die Verfolger hatten. Bei den Rennen über 25m Beinbewegung in Rücken bzw. Bauchlage fuhren beide sogar Doppelsiege für die SSG Leipzig ein. Tom Bodusch dominierte zudem auf allen Rückenstrecken seiner Wertungsklasse. 

Beinahe hätte es sogar noch weitere Podestplätze gegeben, denn auch Emma Färber und Hardy Frank kamen mit jeweils vierten Rängen in ihren Mehrkampfwertungen dem Treppchen nahe. Wertvolle Erfahrungen im Rennen gegen die nationale Konkurrenz sammelten zudem Fanny Milbach, Helen Wehr, Arina Dyka und Ninett Schönberg. Besonders bemerkenswert: Bei 45 Einzelstarts über die Strecken ab 50m erzielten die Leipziger Talente 44 neue persönliche Bestzeiten!

Ein Zeichen dafür, dass der Weg, den sie mit ihren Trainerinnen

🏆 Anne-Katrin Neumann mit den Sportlern: Daniel Severyuk, Tom Bodusch, Hardy Frank, Fanny Milbach, Arina Dyka, Ninett Schönberg

und

🏆 Dagmar Hase mit den Sportlerinnen: Anna Franziska Hunger, Emma Färber, Helen Wehr

eingeschlagen haben, in die richtige Richtung führt. 

Die Platzierungen der Leipziger Talente bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften 2023:

  • 🥇 1. Tom Bodusch – 2012 – SSG Leipzig – Rücken 
  • 🥇 1. Daniel Severyuk – 2012 – SSG Leipzig – Schmetterling
  • 🥇 1. Anna Franziska Hunger – 2011 – SSG Leipzig – Brust
  • 4. Emma Färber – 2011 – SSG Leipzig – Rücken
  • 4. Hardy Frank – 2011 – SSG Leipzig – Schmetterling
  • 12. Fanny Milbach – 2011 – SSG Leipzig – Rücken
  • 13. Helen Wehr – 2011 – SV Automation – Freistil
  • 19. Arina Dyka – 2011 – SV Automation Brust
  • 24. Ninett Schönberg – 2011 – SSG Leipzig – Freistil

Bildnachweis: „SSG Leipzig“

Nachdem die „großen“ Talente des Leipziger Schwimmstützpunktes Ende Mai bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften mit beeindruckenden 35 Medaillen für ein Rekordergebnis gesorgt hatten, sind nun von Freitag bis Sonntag die jüngsten Schwimm-Asse der Messestadt auf bundesweiter Ebene gefordert. Bei den Deutschen Meisterschaften im schwimmerischen Mehrkampf gehen in Stuttgart neun Leipziger Youngsters der Jahrgänge 2011 und 2012 an den Start.

Dabei ist Vielseitigkeit gefragt: Auf dem Programm stehen die Strecken über die 400m Freistil, die 200m Lagen sowie 50m Beine und die 100m- und 200m-Strecken in der Schwimmart, die der jeweilige Sportler für sich gewählt hat. Den Ausschlag für Titel und Medaillen geben nicht die Einzelstrecken, sondern es kommt auf die Gesamtleistung über alle Strecken einer Mehrkampfwertung an. Nach den 200m Lagen am Sonntag werden die Punkte der jeweiligen Events addiert und so für jede Schwimmart die Champions ermittelt.

Für die jungen Schwimmerinnen und Schwimmer aus den Trainingsgruppen von Dagmar Hase und Anne-Katrin Neumann geht es bei alldem nicht nur um Bestzeiten oder sogar vordere Platzierungen. Wichtig ist vor allem die Erfahrung, sich auf eine großen Bühne mit der gleichaltrigen Konkurrenz aus dem gesamten Bundesgebiet messen zu dürfen.

Die Leipziger Talente, die sich für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften qualifizieren konnten:

  • Tom Bodusch – 2012 – SSG Leipzig
  • Arina Dyka – 2011 – SV Automation
  • Emma Färber – 2011 – SSG Leipzig
  • Hardy Frank – 2011 – SSG Leipzig
  • Anna Franziska Hunger – 2011 – SSG Leipzig
  • Fanny Milbach – 2011 – SSG Leipzig
  • Ninett Schönberg – 2011 – SSG Leipzig
  • Daniel Severyuk – 2012 – SSG Leipzig
  • Helen Wehr – 2011 – SV Automation

Voller Adrenalin, Begeisterung und spannender Rennen ging am Samstag das große Finale der ersten Ausgabe der neuen „Swim Race Days Sachsen“ über die Bühne. Die besten Schwimmteams aus dem Freistaat kamen in der Leipziger Uni-Schwimmhalle zusammen, um um die begehrte Team Trophy zu kämpfen. Das aus Leipziger Sicht besondere Highlight waren die starken Leistungen von Limaris Dix, mit denen er die beiden punktbesten Leistungen für sein Team „Leipzig Dragons“ holte. Diese erreichten als beste Leipziger Mannschaft Platz drei in der Gesamtwertung. Die erste „Meisterschale“ ging in diesem Jahr an das Team der Dresdner Sharks.

Die Freude war groß bei den Veranstaltern der Swim Race Days, nachdem die erste große Bewährungsprobe des neuen Formats gut über die Bühne gebracht werden konnte. In spannenden Rennen zeigten die sieben Teams aus Chemnitz, Dresden und Leipzig, welches Potenzial das Wettkampfformat hat und wie es Schwimm-Wettkämpfe in Zukunft attraktiver machen könnte, da die Matches deutlich kürzer sind und das Miteinander in den Teams zu neuen Höchstleistungen verhilft. Statt langen Vorläufen gibt es bei den Race Days knackige Rennen, in denen die Schwimmtalente nicht nur für sich selbst, sondern vor allem für ihre Mannschaften auf die Blöcke steigen. Sowohl die „Großen“ als auch die Youngsters können dabei gleichermaßen zum Teamerfolg beitragen. Basis dafür ist, dass die geschwommenen Zeiten in Punke umgerechnet werden. Die Zähler sind abhängig von der Schwimmzeit und dem Alters der Sportler. So ist gewährleistet, dass jüngere Schwimmer einen ebenso hohen Beitrag zur Teamwertung beisteuern können wie ältere Teammitglieder.

In der Kürze liegt damit die Würze. So sieht es auch Team Coach Sebastian Zechnlin, der die Vorteile des neuen Formats sehr begrüßt: „Ich freue mich über die gute Stimmung in den Mannschaften und den gesteigerten Teamgeist. In diesem Jahr muss ich den Dresdnern zu ihrem Erfolg natürlich gratulieren. Wir werden aber alles geben, um ihnen im nächsten Jahr die Trophäe abzuknöpfen“, sagt Zechlin mit lächelnder Miene. Dass die Einzelleistungen durch das Team-Format profitieren können, bewies der Leipziger Limaris Dix eindrucksvoll. In einer bemerkenswerten Zeit von 25,06 Sekunden über 50m Schmetterling holte er mit 17,4 Zählern die punktbeste Leistung aller Athletinnen und Athleten. Die zweitbeste Leistung des Feldes kam ebenfalls von dem 16-Jährigen Schwimm-Ass. Über die 50m Freistil kraulte er in 23,91 Sekunden zu 16,3 Rudolf-Punkten und distanzierte so die Konkurrenz hinter sich. 

Die erste sächsische Team-Trophy ging in diesem Jahr an das Team der Dresdner Sharks, die mit 1267,2 Punkten ihre Konkurrenz auf die Plätze verwiesen. Das zweite Dresdner Team schwamm in 1175,8 Zählern auf den Silber-Rang. Die Leipziger Dragons waren mit 405,9 Punkten zwar im Finale deutlich stärker als ihre beiden Kontrahenten, in den Vorkämpfen hatten die beiden Dresdner Teams jedoch die Oberhand, weshalb sie am Ende mit mehr Gesamtzählern nach Hause gingen. Das mit 407 Punkten stärkste Team des Finales, die Leipziger Golden Gators, landeten am Ende auf dem vierten Platz des Gesamtklassements (957,2 Punkte). 

Matthias Macht, Vorstandsmitglied der SSG Leipzig, äußerte sich begeistert über das erfolgreiche Finale: „Wir sind stolz auf die Leistungen, die unsere Leipziger Teams hier gezeigt haben. Es war eine Premiere der Extraklasse, die Stimmung in der Halle war wirklich gut und es war ein Genuss, den sportlichen Ehrgeiz aller Teams zu sehen.“ 

Die Swim Race Days Sachsen haben gezeigt, dass das neue Format nicht nur den Teamgeist und die Leistungsfähigkeit der Athleten auf beeindruckende Weise fördert, sondern zugleich attraktiv und spannend ist für die Zuschauer auf der Tribüne. 

Bildnachweis: „SSG Leipzig“

Leipzig freut sich auf den großen Showdown eines für Deutschland komplett neuen Schwimm-Wettkampfformats. Am 10. Juni findet in der hiesigen Uni-Schwimmhalle das erste Finale der „Swim Race Days Sachsen“ statt. Dort treten die besten Schwimmer aus Leipzig, Dresden und Chemnitz in sieben Mannschaften gegeneinander an. Schwimmen, eigentlich ein Individualsport, wird so zum echten Teamevent! Und Zuschauer können kostenfrei dabei sein!

Nach den Vorkämpfen zeichnet sich ein spannendes Rennen um die erste Sächsische Meisterschaft ab. Über die Saison hinweg gab es drei Matchdays, bei denen jeweils die Mannschaften aus zwei der drei Städte aufeinandertrafen. In Leipzig sehen sich am 10. Juni nun alle Teams wieder und battlen in einem großen Finale um die Meisterschaft. Der Ablauf und die Wertung gestaltet sich im Vergleich zu gewohnten Schwimm-Wettkämpfen aber deutlich anders. Das lange Durchlaufen der einzelnen Wettkampfläufe von Mädchen und Jungen wird durch begrenzte Teilnehmer und „mixed“ Läufe ersetzt. Es können maximal vier Schwimmer je Team über eine Strecke an den Start gehen, wobei nur die zwei besten Punktleistungen in die Gesamtwertung mit einbezogen werden. So bleibt das Programm knackig und ein Wettkampf dauert in der Regel nicht länger als drei Stunden. Ein Team besteht jeweils aus 25 Athleten unterschiedlichen Alters. Der Clou dabei: Sowohl die „Großen“ als auch die Youngsters können gleichermaßen zum Teamerfolg beitragen. Basis dafür ist, dass die geschwommenen Zeiten in Punke umgerechnet werden. Die Zähler sind abhängig von der Schwimmzeit und dem Alters der Sportler. So ist gewährleistet, dass jüngere Schwimmer einen ebenso hohen Beitrag zur Teamwertung beisteuern können, wie ältere Teammitglieder. 

Die bisherigen Wettkämpfe waren ein Beweis für das enorme Potenzial dieses Formats, sowohl in Bezug auf die sportliche Leistung als auch auf das Interesse der Öffentlichkeit. Diese ist herzlich eingeladen, beim Finale live dabei zu sein. Der Eintritt hierfür ist frei und die bisherigen Duelle versprechen einiges an Spannung. Nach der Vorrunde konnten sich die Dresdner Teams der „Sharks“ und der „Manta Rays“ einen leichten Vorsprung erarbeiten. Aber auch die Teams aus Chemnitz und Leipzig haben noch ein paar Wörtchen im Titelrennen mitzureden. Wir dürfen uns auf einen packenden Wettkampftag freuen!

Bildnachweis: „SSG Leipzig“

Mit beeindruckenden 35 Medaillen im Gepäck kehren die Talente des Leipziger Stützpunkts von den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften aus Berlin zurück an die Elster. Damit konnte das Vorjahresergebnis um satte neun Podestplätze übertroffen werden. Wie schon 2022 belegte die SSG Leipzig in der inoffiziellen Teamwertung der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften den dritten Platz von 289 Vereinen aus dem gesamten Bundesgebiet.

Am letzten Wettkampftag konnte unter anderem Limaris Dix seine Medaillensammlung ausbauen. Er sicherte sich im Jahrgang 2007 in 23,59 Sekunden den Titel über die 50m Freistil und wurde zudem in 55,48 Sekunden Zweiter über die 100m Schmetterling. Sogar Gold über diese Strecke gab es für Elias Himmelsbach (SV Automation), der im Jahrgang 2010 nach 1:02,74 Minuten als schnellster Schwimmer Deutschlands anschlug. Noch drei weitere Podestplätze wurden über die 100m Schmetterling errungen: So glänzte Sascha Macht (54,96) mit Silber im Jahrgang 2006. Bei den Damen schwammen Carlotta Waizmann (2009 – 01:03,29)  und Hannah Vollmer (2005 – 01:03,74) jeweils zu Bronze. Platz drei sicherte sich zudem Arnim Hesse (2009 – 01:01,65) über die 100m Rücken. 

Sieben weitere Leipziger Talente durften sich am letzten Wettkampftag noch in den Finals präsentieren. Über die 100m Schmetterling standen Mercedesz Lißner (5. – 2010 – 01:07,28), Nele Clauß (6. – 2008 – 01:05,24), Justus Georg Schüller (7. – 2010 – 01:08,07) und Kristian Kyziridis (8. – 2007 – 57,82) in den Endläufen. Für Luise Kotte (7. – 2007 – 01:07,01) und Nathan Gerds (8. – 2007 – 01:03,57) gab es Einsätze in den Finals über die 100m Rücken und Selina Müller (5. – 2006 – 00:26,41) sprintete über die 50m Freistil unter Deutschlands Top Five.

Bildnachweis: SSG Leipzig

In den zurückliegenden Tagen glänzte Aaliyah Schiffel beiden Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin bereits mit dem Titel über die 100m Brust und Silber auf der 50m-Strecke. Heute verdoppelte die SSG-Schwimmerin. Über die 200m Lagen holte sich Schiffel in 2:18,70 Minuten ihr zweites Gold im Jahrgang 2006. Nur wenig später legte sie Silber über die 200m Brust (2:32,77) nach. Das dürfte ihr Selbstbewusstsein für die im Juli anstehenden Junioren-Europameisterschaften geben.

Deutsche Vize-Jahrgangsmeisterin über die 200m Brust wurde auch Emma Luise Breuer. In einem packenden Finale im Jahrgang 2009  schlug sie in 2:36,96 Minuten als Zweite an. Weitere Medaillen gab es heute zudem für Sascha Macht (2006 – 50m Rücken – 27,03), Limaris Dix (2007 – 400m Freistil – 4:03,63) und Luise Kotte (2007 – 200m Brust – 2:33,07), die allesamt Bronze einfahren konnten. 

Nah dran am Podest waren mit vierten Plätzen über die 50m Rücken zudem Arnim Hesse (2009 – 29,05) und Smilla Maria Milbach (2008 – 30,51). Der Sprung in die Finals war heute auch Sophie Luschnitz (5. – 2008 – 2:41,32) über die 200m Brust sowie Carlotta Waizmann (6. – 2009 – 31,44) und Selina Müller (6. – 2006 – 30,31) über die 50m Rücken gelungen.

Insgesamt ist die Medaillenausbeute der Leipziger Schwimmtalente damit nun schon auf 28 Medaillen angewachsen. Damit konnte bereits jetzt das bereits beachtliche Vorjahresergebnis überboten werden, als das Team mit 25 Plaketten an die Elster zurückkehrte.

Bildnachweis: SSG Leipzig

Die Leipziger Schwimmtalente konnten ihre Edelmetallausbeute am dritten Wettkampftag der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften 2023 auf 22 Medaillen schrauben. Dabei beeindruckten unter anderem die jungen Brustschwimmerinnen. So gelang es Aaliyah Schiffel, die als schnellstes deutsches Talent über die 100m Brust bereits für die Junioren-EM nominiert ist, heute in 1:10,23 Minuten den Jahrgangstitel bei den 2006ern davonzutragen.

Kurz zuvor hatte bereits Emma Luise Breuer (Foto) für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Im packend spannenden Finale des Jahrgangs 2009 hatte die junge SSG-Athletin am Ende nach 1:12,32 Minuten haarscharf die Hand als Erste an der Wand und darf sich nun Deutsche Jahrgangsmeisterin nennen. Seine bereits dritte Medaille in Berlin sicherte sich Limaris Dix, der bei den 2007ern in 1:52,86 Minuten zu Silber über die 200m Freistil schwamm. Stark präsentierte sich die Leipziger Truppe auch über die 400m Lagen, bei denen insgesamt vier Medaillen abgeräumt werden konnten. Für Carlotta Waizmann (2009 – 05:01,46), Lius Pepe Baumeister (2009 – 04:52,10), Janek Thorben Reyher (2007 – 4:37,64) und Elias Himmelsbach (2010 – SV Automation – 4:58,99) gab es hier jeweils Bronze.

Aber auch das Pech war heute mit im Spiel. So gab es insgesamt fünf vierte Plätze für die Truppe aus der Messestadt. Besonders knapp war es bei Sascha Macht, der über die 200m Freistil in 1:52,30 Minuten nur um vier Hundertstel am Podest vorbeischrammte. Über die 100m Brust ereilte dieses Schicksal Lius Pepe Baumeister (2009 – 1:10,82) und Sophie Luschnitz (2008 – 1:13,06) und über die 400m Lagen schwammen Ronja Stodolka (2010 – 5:17,02) und Luise Kotte (2007 – 5:02,28) jeweils auf Platz vier. 

Abgerundet wurde der Wettkampftag durch sechs weitere Finalqualifikationen, die auf die Konten von Olivia Nala Wenzl (2008 – 6. 400m Lagen – 05:15,14), Ben Bodusch (2008 – 6. 400m Lagen – 4:46,32), Sanamea Glatzel (2008 – 7. 100m Brust  – 1:15,05), Mercedesz Lißner (2010 – 7. 400m Lagen – 05:23,13), Kristian Kyziridis (2007 – 8. 200m Freistil – 1:58,97) und Tessa Hamann (2009 – 8. 400m Lagen – 05:22,56) gingen.

Bildnachweis: SSG Leipzig