5x GOLD für Leipzig bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften
Die Leipziger Talente lassen es bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften erneut krachen: Satte fünf Titel konnten sie am Mittwoch einfahren. Besonders stark präsentierte sich dabei der SSG-Youngster Sascha Macht, der im Jahrgang 2006 sowohl die 200m Lagen (2:04,51) als auch die 50m Schmetterling (24,83) für sich entschied.
Im Schmetterlingsprint triumphierten mit Elias Himmelsbach (2010 – 27,50) und Limaris Dix (25,09) zwei weitere Leipziger. Für Limaris war es nach seinem gestrigen Sieg über die 100m Freistil bereits der zweite Titel in Berlin. Elias (SV Automation) hatte heute vor seinem Sieg im Sprintfinale bereits Silber über die 200m Lagen (2:20,29) geholt. Den Ausklang des Leipziger Goldregens bescherte im letzten Event des Tages Arnim Hesse (2:13,03), der in 2:13,03 Minuten den Titel über die 200m Rücken im Jahrgang 2009 holte. Eine weitere Medaille gab es zudem für Carlotta Waizmann, die über die 50m Schmetterling in 28,25 Sekunden als Dritte anschlug.
Nah dran am Podest waren in den weiteren Finals Lius Pepe Baumeister (200m Lagen – 2009 – 2:15,92) und Nathan Gerds (200m Rücken – 2007 – 2:09,78), die jeweils vierte Plätze belegten. Finaleinsätze gab es heute auch für Luise Kotte (2007 2:22,40), Leonard Lehmann ( beide 5. 200m Rücken / 2008 – 02:13,43), Henry Harnisch (6. 200m Rücken – 2010 – 2:27,15), Hannah Vollmer (6. 50m Schmetterling – 2005 – 28,45) sowie Alexander Belyavskiy (SC DHfK – 7. 50m Schmetterling – 2010 – 29,93). Den Sprung unter die Top Acht schaffte zudem über die 800m Freistil Janek Thorben Reyher (6. – 2007 – 8:35,76).
Nach zwei Wettkampftagen hat das Leipziger Team nun schon beeindruckende 15 Medaillen auf dem Konto und konnte in der Mannschaftswertung den dritten Platz behaupten.
Bildnachweis: SSG Leipzig

Fulminanter Auftakt für die Schwimmtalente des Stützpunkts Leipzig bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften 2023. Am ersten Tag der Titelkämpfe in Berlin gab es insgesamt acht Medaillen für die Crew aus der Messestadt. Das Highlight setzte dabei Limaris Dix. In der Altersklasse 2007 konnte sich der Youngster von der SSG Leipzig über die 100m Freistil in 51,22 Sekunden zum neuen Deutschen Jahrgangsmeister krönen.
Schnell unterwegs waren auch Sascha Macht (51,17) und Selina Müller (56,26), die bei den 2006ern jeweils Vizemeister über die 100m Freistil wurden. Gleiches gelang zudem Aaliyah Schiffel (2006 – 32,73) und Lius Pepe Baumeister (2009 – 31,66) über die 50m Brust. Schiffel schrammte dabei nur sechs Hundertstel an der Wiederholung ihres Vorjahrestriumphes vorbei. Eine herausragende Premiere bei Deutschen Jahrgangsmeisterschaften feierte Elias Himmelsbach vom SV Automation. Bei den Jüngsten im Jahrgang 2010 holte er in 2:17,39 Minuten Silber über die 200m Schmetterling. Zum Ende des Tages kratzte er als Vierter über die 100m Freistil in 57,81 Sekunden an einer weiteren Medaille. Der Sprung aufs Podest gelang am Dienstag zudem Carlotta Waizmann (2009 – 2:20,21) und Nele Clauß (2008 – 2:22,98), die über die 200m Schmetterling jeweils Bronze holten.
Insgesamt 15 Mal stand das Team aus Leipzig am Dienstag in den Finals. Nah dran an den Medaillen waren hier Luise Kotte (2007 – 33,63) und Kristian Kyziridis (2007 – 2:06,13), die über die 50m Brust bzw. 200m Schmetterling auf Platz vier landeten. Abgerundet wurde der gelungene Auftakttag in Berlin durch die Finalteilnahmen von Sophie Luschnitz (5. – 2008 – 34,17) und Emma Luise Breuer (6. – 2009 – 34,27) über die 50m Brust sowie Mercedesz Lißner (5. – 2010 – 2:29,76), Justus Georg Schüller (5. – 2010 – 2:30,20) und Janek Thorben Reyher (7. – 2007 – 2:09,83) über die 200m Schmetterling. In der Teamwertung liegt die SSG Leipzig damit nach dem ersten Wettkampftag auf einem starken dritten Platz hinter den Bundesstützpunkten aus Essen und Magdeburg.
Es ist wieder soweit! Bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin schwimmen ab Dienstag die besten Nachwuchstalente der Republik um Titel und Medaillen. Der Leipziger Stützpunkt ist mit einem großen, vielversprechenden Team vertreten.
Insgesamt 32 junge Schwimmerinnen und Schwimmer aus der Messestadt reisen zu den bis Samstag laufenden Titelkämpfen – das zweitgrößte Team überhaupt. Nur vom Bundesstützpunkt in Magdeburg werden mehr Aktive an den Start gehen. Doch nicht nur die Quantität der Leipziger Truppe lässt auf vielversprechende Ergebnisse hoffen. Im zurückliegenden Jahr glänzte die Mannschaft mit 25 Medaillen, in der Teamwertung belegte die SSG Leipzig zudem einen starken dritten Platz von insgesamt mehr als 250 Vereinen aus dem gesamten Bundesgebiet.
Als amtierende Deutsche Jahrgangsmeisterin über die 50m Brust wird Aaliyah Schiffel in Berlin über die Bruststrecken erneut mit zu den Favoritinnen zählen. Auch die 2022er Vize-Champions Lilja Aline Hamann, Carlotta Waizmann, Kristian Kyziridis, Sophie Luschnitz, Arnim Hesse und Sascha Macht steigen auch diesmal bei der DJM auf die Blöcke.
Nach einer intensiven Saison und etlichen harten Trainingseinheiten sind die Leipziger Talente nun bereit für die Jagd auf Bestzeiten, Finalplätzen und Edelmetall. Rückenwind bekommen sie dabei übrigens diesmal von der Praxis für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Dr. Stephan Müller-Dürwald & Kollegen, die das DJM-Team als Eventsponsor unterstützt.
Nicht nur bei den Erwachsenen wird die SSG Leipzig in diesem Jahr auf der internationalen Bühne vertreten sein, sondern auch dem deutschen Nachwuchsnationalteam gehört ein Gesicht der Leipziger Schwimmfamilie an. Die 17-jährige Aaliyah Schiffel (SC Riesa) wurde vom Deutschen Schwimm-Verband ins Team für die Junioren-Europameisterschaften 2023 berufen.
Vom 4. bis 9. Juli darf sie mit der deutschen JEM-Mannschaft bei den Titelkämpfen in Belgrad auf die Jagd nach Finals und Medaillen gehen. Als schnellste Nachwuchsschwimmerin der Republik über die 100m Brust hatte sich Aaliyah ins Team für die Junioren-EM geschwommen, bei der sie somit auch als wichtiger Teil der Lagenstaffel auf den Block steigen wird.
Dass Aaliyah auf dem besten Weg in die deutsche Spitze ist, deutete sie im Herbst bereits mit ihrer ersten Medaille im Erwachsenenbereich an. Über die 200m Brust schwamm die damals 16-Jährige zu Bronze bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften. Mit ihrem Talent hat Aaliyah auch überregional für Aufmerksamkeit gesorgt: „Schwimmen ist mittlerweile mein zweites Leben“, erzählte sie kürzlich in einem Beitrag für die deutsche Ausgabe der Sports Illustrated, in dem sie auch erklärt, für welches Ziel sie eigentlich im Schwimmbecken so hart trainiert: „Natürlich Olympia!“ Die Junioren-Europameisterschaften sind für Aaliyah nun die erste Gelegenheit, um auf dem Weg dahin internationale Luft zu schnuppern!
Bildnachweis: „SSG Leipzig“


Es wird ein intensiver Sommer für Timo Sorgius! Der Nationalschwimmer von der SSG Leipzig (SV Handwerk) wird nicht nur im Juli sein Debüt bei Schwimm-Weltmeisterschaften feiern. Der Deutsche Schwimm-Verband berief den 19-jährigen Youngster zusätzlich auch ins Team für die Premiere der U23-Europameisterschaften.
Gesellschaft bekommt Sorgius bei den vom 11. bis 13. August in Dublin erstmals stattfindenden Titelkämpfe von seinem Trainingskollegen Louis Schubert. Der Leutzscher hatte beim Qualifikationsmeeting in Berlin im April über die 200m Schmetterling mit einer starken persönlichen Bestzeit die Normzeit für die U23-Europameisterschaften geknackt.
Timo Sorgius war die Normerfüllung über die 100 und 200m Freistil gelungen. Mit Blick auf die doppelte Herausforderung, die dem Leipziger im Sommer bevorsteht, meint Christian Hansmann, der Sportdirektor des Deutschen Schwimm-Verbandes: „Wettkampferfahrung auf internationaler Ebene zu sammeln gehört zur bestmöglichen Vorbereitung auf Olympische Spiele, deshalb wollen wir diese Chance vor Paris 2024 nicht ungenutzt lassen. Wir wollen uns in Irland zusätzlichen Rückenwind für die Olympiasaison holen.“
Im Nationalteam werden Sorgius und Schubert auf ein weiteres in Leipzig bestens bekanntes Gesicht treffen. Der mittlerweile in den USA trainierende Louis Dramm (Dresdner Delphine) wurde ebenfalls ins U23-EM-Team berufen. Vor seinem Wechsel in die Staaten hatte Dramm mehrere Jahre lang am Leipziger Stützpunkt seine Bahnen gezogen.
Bildnachweis: „SSG Leipzig“

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Nun ist es offiziell: Timo Sorgius von der SSG Leipzig (SV Handwerk) wird im Sommer sein Debüt bei Schwimm-Weltmeisterschaften feiern. Der Deutsche Schwimm-Verband berief den 19-jährigen Youngster am Mittwoch ins Team für die Ende Juli in Japan stattfindenden Titelkämpfe.
Empfohlen hatte sich Sorgius dafür mit Spitzenleistungen im Rahmen der vierwöchigen Qualifikationsphase, die am Sonntag in Berlin zu Ende ging. Dabei lieferte er im stark besetzten nationalen Feld über die 200m Freistil die viertstärkste Leistung ab und sicherte sich unter anderem dank einer neuen Bestzeit von 1:48,15 Minuten sein WM-Ticket für die 4x200m Freistilstaffel. Für das deutsche Quartett sind die Wettbewerbe in Japan besonders wichtig: Hier kann bereits eine Qualifikationsleistung vorgelegt werden, um eine deutsche 4x200m-Staffel bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris an den Start bringen zu dürfen.
Bereits im vergangenen Jahr durfte Sorgius bei den Schwimm-Europameisterschaften in Rom erstmals Teil der deutschen A-Nationalmannschaft sein. Damals führte ihn sein Weg mit der 4x200m-Staffel direkt ins Finale, das nun angesichts des gut aufgestellten deutschen Vierers erneut die Zielstellung sein dürfte.
Leipzig wird damit nun bereits zum fünften Mal hintereinander bei großen Schwimm-Höhepunkten des Sommers vertreten sein. Nachdem Marie Pietruschka 2018 bei der EM erstmals den Sprung ins Nationalteam schaffte, stieß 2019 bei der WM David Thomasberger hinzu und bei den Olympischen Spielen 2021 machte Marek Ulrich daraus ein Leipziger Trio. Er und Thomasberger wurden im zurückliegenden dann ebenso wie Timo Sorgius ins EM-Team berufen und nun hält Sorgius die Fahne der Messestadt auf der Weltbühne hoch. Zudem könnten mehrere Leipziger ins Team für die U23-EM berufen werden. Die Nominierung hierfür steht noch aus.
Bildnachweis: „SSG Leipzig“

Die SSG Leipzig wird auch 2023 wieder mehrfach auf der internationalen Bühne des Schwimmsports vertreten sein. Nach Ende der Nominierungsphase für die Schwimm-Weltmeisterschaften 2023 in Fukuoka rangiert der mehrfache Deutsche Meister Timo Sorgius auf einem der Plätze für die 4x200m Freistilstaffel. Im Rahmen der insgesamt vier Qualifikationswochenende hatte er mit seiner Steigerung auf 1:48,15 Minuten über die 200m Freistil sowohl eine Empfehlung für die WM-Staffel abgegeben, als auch die Normzeit für den zweiten Schwimm-Höhepunkt in diesem Sommer, die U23-Europameisterschaften, erfüllt.
Sollte das SSG-Ass bei beiden Events dabei sein, wäre er bei den in Dublin stattfindenden U23-Titelkämpfen möglicherweise nicht der einzige Leipziger. Am Wochenende gelang es so auch dem Leutzscher Louis Schubert mit einer starken Bestzeit von 1:58,33 Minuten über die 200m Schmetterling die Normzeit für die erstmals stattfindende U23-EM zu erfüllen. Für diese konnte sich zudem mit dem seit dieser Saison in den USA studierenden Louis Dramm (Dresdner Delphine) ein weiterer Schwimmer empfehlen, der in den vergangenen Jahren in Leipzig seine Trainingsbahnen zog.
Sicher sind die Tickets jedoch noch nicht: Der Deutsche Schwimm-Verband hat die Teamgröße für die U23-EM auf maximal 16 Aktive begrenzt, es gab jedoch mehr Schwimmerinnen und Schwimmer, die die Normzeiten erfüllen konnten. Es bleibt daher nun abzuwarten, wen die Verantwortlichen für die WM und U23-EM nominieren. Am morgigen Dienstag tagt dazu der DSV-Nominierungsausschuss.
An den Normzeiten vorbei schwammen am letzten Qualifikationswochenende Leipzigs Olympiateilnehmer David Thomasberger und Marek Ulrich. Dennoch zementierte Thomasberger über die 200m Schmetterling in 1:56,60 Minuten einmal mehr seinen Rang als der derzeit mit Abstand stärkste deutsche Schwimmer in diesem Event. Marek Ulrich hatte sich bereits beim Qualifikationsmeeting in Heidelberg vor zwei Wochen der WM-Norm über die 100m Rücken genähert, konnte sich in Berlin aber nicht noch einmal steigern. Im Ranking für die 4x100m Lagenstaffel liegt er an zweiter Stelle. Selbst wenn beide in dieser Saison tatsächlich nicht gegen die internationale Elite antreten können, bleiben ihnen die Deutschen Meisterschaften Anfang Juli, um einmal mehr ihre Qualitäten unter Beweis zu stellen. Nach dem Ende der Qualifikationsphase heißt es nun also für Leipzigs Elite-Schwimmer neue Kräfte zu tanken und den Fokus auf die Höhepunkte des Sommers auszurichten.
Bildnachwies: SSG Leipzig

Das Rennen um die Plätze in den deutschen Nationalteams für die Schwimm-Höhepunkte des Jahres 2023 ist in vollem Gange und auch die Leipziger Top-Schwimmer mischen kräftig mit. Beim Qualifikationsmeeting in Heidelberg konnte am Wochenende Timo Sorgius von der SSG Leipzig die Normzeit für die erstmals stattfindende U23-Europameisterschaft in Dublin erfüllen.
Über die 200m Freistil schwamm der 19-Jährige in 1:48,15 Minuten deutlich unter die geforderte Qualifikationszeit. Möglicherweise winkt ihm sogar noch mehr: Sorgius gab damit auch eine klare Empfehlung für die deutsche 4x200m Freistilstaffel bei den diesjährigen Weltmeisterschaften in Fukuoka ab.
WM-Luft wollen im Sommer erneut auch Sorgius‘ bereits global erfahrene SSG-Kollegen David Thomasberger und Marek Ulrich schnuppern. Über die 200m Schmetterling kam Thomasberger in Heidelberg in 1:55,85 Minuten bereits bis auf nur sieben Hundertstel an die WM-Normzeit heran. Vielversprechend präsentierte sich auch Marek Ulrich, der über die 100m Rücken in 54,19 Sekunden nur knapp über der WM-Qualifikationszeit blieb und sich zudem an die Position des derzeit schnellsten deutschen Rückenschwimmers setzte. Das könnte ihm am Ende des Qualifikationszeitraums eine WM-Nominierung für die deutsche Lagenstaffel einbringen.
Für einen internationalen Einsatz empfahl sich in den zurückliegenden Tagen auch Louis Dramm (Dresdner Delphine). Das Multitalent, das seit dieser Saison in den USA schwimmt und studiert, aber zuvor mehrere Jahre lang am Leipziger Stützpunkt seine Bahnen zog, knackte im Rahmen der kanadischen Meisterschaften in 2:01,13 Minuten die U23-EM-Norm über die 200m Lagen.
Entschieden ist jedoch noch nichts. Am kommenden Wochenende gibt es letztmalig die Möglichkeit, Normzeiten für die internationalen Saisonhöhepunkte zu erbringen und hier will die Leipziger Riege ihre Chancen nutzen. Bei den Berlin Swim Open, auf denen der Fokus der diesjährigen Qualifikationsphase liegt, werden sie vom Freitag bis Sonntag auf einen Großteil der weiteren deutschen Elite treffen. Die Auftritte aus Heidelberg lassen optimistisch auf dieses Kräftemessen blicken. Rückenwind gibt es auf dem Weg ins Nationalteam auch vom Beckenrand aus: Mit der Stiemer GmbH hat ein treuer Partner der SSG Leipzig die Zusammenarbeit verlängert und unterstützt die Schwimm-Family für ein weiteres Jahr als Goldsponsor. Eine tolle Nachricht, für die die SSG Leipzig stellvertretend für alle Talente und Coaches am Stützpunkt Danke sagt!
Bildnachweis: „SSG Leipzig“


Ab dem Wochenende gehen Leipzigs Schwimm-Asse wieder auf die Jagd nach Startplätzen für die internationalen Top-Events des Jahres. Seit dieser Woche (27. März) ist das Qualifikationsfenster für die WM in Japan und die erstmals ausgetragene U23-EM in Dublin offen. Beim Pokalmeeting in Magdeburg gehen die SSG-Athleten am Wochenende nach einer langen Trainingsphase zum ersten Mal wieder auf die Blöcke, um sich mit der Konkurrenz zu messen. Bis zum 23. Aprilhaben die Messesportler um die beiden Olympia-Teilnehmer Marek Ulrich und David Thomasberger, die Chance, ihr Ticket für die Nationalmannschaft zu lösen. Für den Nachwuchs beginnt am 13. Aprilzudem der Qualifikationszeitraum für die Junioren-EM im serbischen Belgrad.
Das am kommenden Wochenende stattfindende Meeting in Magdeburg bildet den Auftakt für einen wettkampfreichen Monat. In Elbestadt geht eine Auswahl jüngerer Leipziger Athleten ins Wasser. Der Wettkampf in Magdeburg dient den Nachwuchsschwimmern als Standortbestimmung, bevor es dann Mitte April in Heidelberg (15./16.04.) und eine Woche später in Berlin (20.-23.04.) bei den German Open auch für die Top-Athleten rund geht. Chefcoach Frank Embacher sieht seine Schützlinge in diesem Jahr sehr gut vorbereitet auf die kommenden Höhepunkte: „Wir sind noch fitter als im letzten Jahr, da wir weitestgehend gesund und ohne weitere Zwischenfälle durch die Vorbereitung gekommen sind.“ Nach Marek Ulrichs Corona-Infektion kurz vor der WM-Quali im vergangenen Jahr und der langen Verletzungspause von David Thomasberger konnten die Leipziger in der zurückliegenden Saison bei der WM nur vom TV aus zuschauen. Die erfolgreiche Teilnahme bei den Europameisterschaften von Marek war zwar ein toller Ersatz, jedoch hat der gebürtige Hallenser in diesem Jahr deutlich mehr auf dem Zettel. „Wir haben sehr viel gearbeitet in den letzten Monaten und auch jetzt nochmal im Höhentrainingslager. Nun bin ich gespannt, wohin uns diese Arbeit bringen wird“, sagt Marek Ulrich im Hinblick auf die kommenden Wochen. Mit seiner Bestzeit über die 100m Rücken hätte der 26-Jährige die Qualifikation für die WM so gut wie sicher. In diesen Bereich will Ulrich auf jeden Fall schwimmen. Sein bester Freund, David Thomasberger, will ebenfalls über seine Hauptstrecke voll angreifen. Der Deutsche Rekordhalter über die 200m Schmetterling sieht sich gut vorbereitet und zielt in Richtung Bestzeit. Sein erster Wettkampfstopp Heidelberg könnte nach Ostern hierfür genau der richtige Ort sein.
Bei der Olympia-Qualifikation vor zwei Jahren gelang ihm hier der Sprung ins schwarz-rot-goldene Olympia-Flugzeug nach Tokio und sein bis heute bestehender Deutscher Rekord. Auch sein Teamkollege Timo Sorgius möchte sich gern schonmal an der Gangway anstellen. Bevor es so weit ist, muss der amtierende Deutsche Meister und Freistilspezialist aber ebenfalls noch zwei Wochen warten, bis er zusammen mit Marek und David in Heidelberg auf die Startbrücke laufen kann. In diesem Jahr verzichtet Embacher und seine erfahrenen Schützlinge ganz bewusst auf einen dritten Qualifikations-Wettkampf, um sich voll und ganz auf die beiden Events in Heidelberg und Berlin zu konzentrieren.
Der Qualifikationszeitraum für die Junioren-EM im serbischen Belgrad beginnt erst ab dem 13. April mit dem Qualifikationswettkampf in Heidelberg. Dort und eine Woche später in Berlin möchten sich Leipzigs Junioren in die Nationalmannschaft schwimmen. Nachdem Sascha Macht im vergangenen Jahr beim Youth Olympic Festival (EYOF) in der Slowakei sein internationales Debüt gegeben hat, ist er in diesem Jahr heiß auf mehr. Er hat besonders über die Lagenstrecken eine Chance auf einen der begehrten Startplätze. Aaliyah Schiffel, die im zurückliegenden Jahr bei der Deutschen Kurzbahnmeisterschaft überraschend Bronze holte, will über ihre 200m Brust nun gern erstmals auch international mitreden. Der erst im vergangenen Jahr nach Leipzig gewechselte Limaris Dix gilt ebenfalls als heißer Kandidat für Belgrad. Seine Konkurrenz und der Nachwuchsbundestrainer sollten vor allem über die mittleren Freistilstrecken mit ihm rechnen. Ohne zu viel zu rechnen sehen wir gespannt auf die kommenden Wochen und hoffen auf einige sportliche Höhenflüge von unseren Schwimm-Assen aus der Messestadt.
Bildnachweis: „SSG Leipzig“
