25.11.2013 – 17-Jähriger im A-Finale – Tommi Wolst bester Leipziger Schwimmer
17-Jähriger im A-Finale – Tommi Wolst bester Leipziger SchwimmerBester Schwimmer der SSG Leipzig bei den deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Wuppertal war ein 17-Jähriger: Tommi Wolst steigerte die meisten seiner erst vor knapp zwei Wochen aufgestellten Bestleistungen erneut deutlich und schwamm sich über 100 m Lagen erstmals in ein A-Finale bei den Männern. Dort belegte der Sportgymnasiast in 55,81 s Platz sechs unter den acht Finalisten und war sechs Zehntel schneller als bei den Sachsenmeisterschaften in Riesa.
„Tommi war deutlich der Youngster im Endlauf, alle anderen waren fünf, sechs Jahre älter. Dennoch hat er sich nicht nur im Vorlauf gut durchgesetzt, sondern auch im Finale nicht durchreichen lassen", meinte Trainer Dirk Franke, der sich dagegen wie sein Schützling über das B-Finale über 200 m Rücken ärgerte: Dort sollte erstmals die Zwei-Minuten-Marke fallen. „Leider hat sich Tommi zu sehr an der Nachbarbahn orientiert und die zweiten 50 Meter verpennt", sagte der Coach. Wolst blieb letztlich 36 Hundertstel über der Schallmauer.
Eine Medaillenchance hatte die 4×50-m-Lagenstaffel, die auf Rang vier landete. Bianca Bogen, Caroline Pohle, Saskia Donat und Marie Pietruschka verfehlten Bronze um 0,24 s. „Zum vierten Mal in Folge Rang vier – das ist bitter", sagte Donat. Trainer Franke: „Die Mädels haben alles gegeben, müssen sich keinen Vorwurf machen." Bei den Männern konnte das Fehlen von Stefan Herbst und Serghei Golban nicht kompensiert werden – die Staffeln scheiterten im Vorlauf. Die Ex-Leipzigerin Lisa Graf verfehlte Gold über 100 m Rücken um 0,08 s.
fsLVZ2013-11-25
Fast 15 Kilo weniger – da schwimmt es sich leichterDrei Medaillen bei seiner EM-Premiere in Eindhoven sind für LVZ-Mitarbeiter und Masters-Schwimmer Stefan Kriegel auch Lohn für die endlich wieder gesündere Lebensweise
Masters-Wettkämpfe boomen. Von den 5000 Schwimmern bei den Europameisterschaften im September in Eindhoven kamen 1200 aus Deutschland. Leipzig stellte mit dem 90 Jahre alten Europameister und Europarekordler Harald Müller (SSV Leutzsch) nicht nur den ältesten Starter, sondern auch einige erfolgreiche Neueinsteiger. Zu ihnen gehört LVZ-Mitarbeiter Stefan Kriegel. Noch vor rund einem halben Jahr wusste er nichts von dem Großereignis in den Niederlanden. Nun hält der 27-Jährige vom Postschwimmverein stolz drei Medaillen in die Kamera – insgesamt holten die Leipziger 26 Mal Edelmetall.
Stefan Kriegel galt schon in der Jugend als Talent, auch wenn er mit 1,75 Meter etwas kurz geraten ist, um mit den Michael Phelps’ dieser Welt zu konkurrieren. Dennoch gehörte er aufgrund seiner beweglichen Hüfte und geschmeidigen Delfinbewegung zu den Schmetterling-Assen beim SC DHfK und SC Riesa, ehe eine komplizierte Handgelenk-Verletzung inklusive sechsmonatigem Gips die Karriere beendete. Ehemalige Leistungssportler kennen das Gefühl, das er beschreibt: „Ich bin zwölf Jahre lang jeden Tag zweimal im Wasser gewesen. Da war vor vier, fünf Jahren auch der Punkt erreicht, an dem ich die Schnauze voll hatte." Als er sich ganz auf seine Ausbildung zum Medienkaufmann Digital und Print konzentrierte, ließ er in seiner Freizeit die Seele baumeln. Die Folge: Das Gewicht schoss um etwa 30 Pfund nach oben („Auf die Waage bin ich lieber nicht gegangen"), der Blutdruck kletterte simultan. „Es war die pure Faulheit."
Als er sich im Spiegel nicht mehr so toll fand, besann er sich vor zehn Monaten auf seinen Bewegungsdrang. „Ich bin wieder zweimal die Woche zum Schwimmtraining und an den anderen Tagen laufen gegangen." Dabei gönnte er sich Zwischenstopps an diversen Klimmzugstangen im Park. Die Bequemlichkeit und der innere Schweinehund waren überwunden. Doch der richtige Anreiz kam im April, als ihn sein Post-SV-Teamchef und späterer Staffelkamerad Dirk Schlegel in der Schwimmhalle fragte, ob er nicht an den Europameisterschaften teilnehmen mag. Kriegel sagte zu. Aus zwei Strecken wurden letztlich fünf. Als er nach Eindhoven fuhr, hatte er sein früheres Kampfgewicht von 70 Kilo wieder erreicht.
Mittlerweile interessierten sich auch seine Kollegen im LVZ-Vertrieb fürs Comeback, was zusätzliche Motivation bedeutete – ebenso wie die schöne Halle mit dem schnellen Becken im „Pieter van den Hoogenband Zwemstadion". Kriegel wusste nicht, wo er steht. „Ich hatte mit Absicht vorher keinen Wettkampf gemacht. Ich hätte mich vielleicht unter Druck gesetzt, den Stress wollte ich nicht."
Und siehe da: Es lief von Rennen zu Rennen besser. Er holte mit den Staffeln Silber und Bronze sowie die Plätze vier und fünf. Besonders wertvoll ist aber die Einzel-Silbermedaille über 50 m Schmetterling in 25,74 s – nur vier Zehntel über Bestzeit. In der Staffel wurde es sogar eine 25,0 – schneller als in Freistil. Obendrein habe die EM-Woche im Post-Team sehr viel Spaß gemacht. Stefan Kriegel fühlt sich wieder rundum wohl im nassen Element.
Frank SchoberLVZ2013-10-09
Scheck bleibt in Leipzig – Spannende KSW-Sprintcups beim DHfK-MeetingTeilnehmer aus drei Nationen (Russland, Italien, Deutschland) sind beim internationalen DHfK-Schwimmfest zwar nicht rekordverdächtig. Aber der Stimmung unter den 300 Startern und im Schnitt stets 200 Zuschauern in der Uni-Halle tat dies keinen Abbruch. „Außerdem war die Chance um so größer, dass das Preisgeld im Lande bleibt", meinte DHfK-Schwimm-Koordinator Achim Reuter.
Beim Hauptereignis, dem mit Spannung erwarteten KSW-Sprintcup, blieb die Siegprämie in einem Fall sogar in der Gastgeberstadt. Denn Michelle Zehmisch von der SSG Leipzig bewies über 50 m Freistil nicht nur starke Sprint-Qualitäten, sondern extremes Stehvermögen. Denn bei dem Ausscheidungsrennen mussten die jungen Damen im Drei-Minuten-Rhythmus ran. Im Final-Duell blieben die 13-jährige Michelle Zehmisch und die fünf Jahre ältere Chemnitzerin Nadine Ludwig übrig. Das Talent aus Leipzig wurde besonders laut angefeuert und sprintete zum Sieg – Michelle hatte im Juni als deutsche Jahrgangsmeisterin in Berlin bereits über 50 m Freistil überzeugt. Nun freute sie sich über den Sieger-Scheck von 1000 Euro.
Stefan Herbst musste aus privaten Gründen absagen – trotzdem standen vier Leipziger SSG-Männer im Achtelfinale. Tommi Wolst erreichte sogar das Halbfinale. Der 17-Jährige verpasste als Vierter hauchdünn die Preisgeld-Ränge, tröstete sich später aber mit einem Saturn-Gutschein. Das Finale „Jung gegen Alt" gewann der erfahrene Berliner Robin Backhaus (24) gegen den Potsdamer Tim-Thorben Suck (19). Der Sieger hat zwar die etwas schlechtere 50-m-Bestzeit, konnte Arme und Beine in den drei Minuten Pause jedoch gut lockern, weil er im Wasser blieb. Beide waren nach den vier Rennen in zehn Minuten fix und fertig. Backhaus meinte: „Das war ein super Vorbereitungs-Wettkampf auf die Kurzbahn-Saison. Ein ähnliches Rennen habe ich mal in Genf bestritten, heute waren die Pausen noch kürzer. Die Schmerzen im Finale waren fast unmenschlich."
fs/blyLVZ2013-10-07
Schwimmer holen 26 EM-MedaillenEindhoven. Am letzten Tag der Masters-EM in Eindhoven erhöhten die Leipziger Schwimmer ihr Medaillenkonto auf 26. Harald Müller (SSV Leutzsch) war über 50 m Freistil der AK 90 der einzige Starter – seine Zeit von 63,25 s ist fantastisch. Die Lagenstaffel gewann er mit Gottfried Kläring, Günter Kallenbach und Jürgen Schubert vor dem Quartett aus Moskau. Einzelsilber ging an Vereinskollegin Margit Ott (AK 70) sowie Isabell Fischer (AK 25). Bronze sicherten sich Dirk Schlegel (AK30) und Gregor Spengler (AK 50/alle Post SV). In der Lagenstaffel gab es Silber für die Post-Frauen.
fsLVZ2013-09-07
Erfolgreiche Masters in EindhovenNach fünf von sechs Wettkampftagen haben die Leipziger Schwimmer bei den Masters-Europameisterschaften in Eindhoven mittlerweile sechs Gold-, acht Silber- und fünf Bronzemedaillen auf ihrem Konto. Bei ihrer ersten internationalen Meisterschaft trug Isabell Fischer vom Postschwimmverein mit ihrem Titel über 50 m Rücken zu dieser stolzen Bilanz bei. In der Altersklasse 25-29 siegte die Leipzigerin in 31,17 s vor Kontrahentinnen aus Tschechien und der Schweiz. Die 25-Jährige erzielte damit auch die schnellste Zeit aller Teilnehmerinnen. Auf der gleichen Distanz der Männer gewann der mehrfache Olympia- und WM-Medaillengewinner Stev Theloke aus Chemnitz (AK 35) in 27,07 s. In der Altersklasse 90 gewann Harald Müller vom SSV Leutzsch – er war der einzige Teilnehmer bei den betagten Herren. Er gehörte neben Wolfgang Sieber, Gottfried Kläring und Günter Kallenbach auch zum 4×50-m-Freistilquartett, das in der AK 320 mit Europarekord gewann.
Weitere Sieger/Medaillengewinner: Margit Ott, Marianne Lindner, Edith Köhler Joachim Herold, Jürgen Schubert (alle Leutzsch), Xandrine Osmers, Tanja Starke, Jeannette Busch, Stefan Kriegel, Dirk Schlegel (alle Post).
fsLVZ2013-09-06
Eine Silber-Woche mit leichtem Gold-GlanzDrei Titel für SSG-Schwimmer bei Jahrgangs-DM in Berlin.
Es waren Silberfestspiele mit leicht goldenem Glanz. Die Schwimmer des Leipziger Bundes- und Landesstützpunktes zogen sich bei den deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin mit drei Gold-, zwölf Silber- und sechs Bronzemedaillen achtbar aus der Affäre. Herausragend war die Qualifikation von Julius Klein für die Junioren-EM in Posen, wofür zuvor schon vier DHfK-Wasserspringer ihre Norm erfüllt hatten. Der am hiesigen Stützpunkt trainierende Dresdner machte die JEM-Teilnahme mit Rang zwei über 50 m Rücken endgültig perfekt. „Bis dahin hatte der Bundestrainer noch gezögert, er wollte offenbar neben den 100 m Rücken eine starke zweite Strecke sehen. Die hat Julius geliefert", sagte Trainer Dirk Franke, der die Steigerungsraten des 18-Jährigen hervorhob: „Ihn hatten wir für die JEM zunächst nicht auf der Rechnung."
Für das zweite Gold der SSG Leipzig sorgte Tommi Wolst: Der vierfache Medaillengewinner verteidigte seinen Titel über 200 m Rücken. „Das war mein großes Ziel, darüber bin ich sehr glücklich." Zur sehr harten Junioren-EM-Norm fehlte etwas mehr als eine Sekunde. „Auf den letzten Metern machte sich leider bemerkbar, dass ich in der Vorbereitung eine Woche krank war", sagte der Sportgymnasiast. Trainer Dirk Franke meinte: „Es war klar, dass es mit der JEM eng wird. Aber Tommi ist jüngerer Jahrgang, nächstes Jahr soll es klappen." Gestern nutzte auch der sehr gut aufgelegte Tobias Horn seine Gold-Chance im Superfinale über 200 m Freistil, für das drei Mitfavoriten abgesagt hatten. Nur mit der Bestzeit klappte es am fünften Wettkampftag nicht mehr.
Bitter für Leipzig: Der zweifache Medaillengewinner Ramon Klenz vom SSV Leutzsch hatte sich gemeinsam mit seiner Familie kurz vor den Meisterschaften entschieden, seine Karriere ab Sommer in Hamburg fortzusetzen. Mutter und Trainerin Sabine Krauß – unter ihrem Mädchennamen Herbst Olympiavierte – hatte mehrfach versucht, Probleme mit den Verantwortlichen des Sportgymnasiums und dem Landesverband zu besprechen. „Doch mein Gesprächs-Wunsch wurde abgelehnt", nennt sie als Hauptgrund für den Weggang ihres Sohnes, der in dieser Saison nicht im Stützpunkt trainierte.
Medaillen Freitag bis Sonntag, Jugend-Mehrkampf, Jg. 2001: 3. Robert Clauß (DHfK), Jg. 2000: 3. Danny Nultsch (Automation), Jg. 2000, 100 F: 2. Michelle Zehmisch 59,88, Jg. 96, 200 R: 1. Wolst 2:05,65, 50 F: 3. Wolst 23,87, Jg. 95. 50/200 R: 2. Klein 26,68/2:07,03, Junioren, 50 B: 2. Tobias Feigl 29,32, 50 R: 2. Philipp Sikatzki 26,52, 200 S: 3. Horn 2:01,29, 200 F: 2. Horn 1:51,40 (Superfinale 1. Horn 1:51,25).LVZ2013-06-17
Rücken-Ass unterbietet JEM-Norm – Leipziger Schwimmer mit starkem Auftakt der Jahrgangs-DM in BerlinErfolgreicher Start in die deutschen Jahrgangsmeisterschaften: Die Leipziger Schwimmer holten an den ersten beiden Tagen der Jugend- und Juniorentitelkämpfe in Berlin einmal Gold, sechsmal Silber und zweimal Bronze. Vor allem unterbot Julius Klein über 100 m Rücken in 56,84 s die Norm für die Junioren-Europameisterschaften Mitte Juli in Posen. Der 18-Jährige startet für die 1. Dresdner Schwimmgemeinschaft, trainiert aber seit zwei Jahren am Bundesstützpunkt Leipzig.
Julius Klein steigerte sich gegenüber den deutschen Meisterschaften der Erwachsenen im April um mehr als eine Sekunde. „Das war die stärkste Leistung von allen. Julius hat das ganze Jahr über sehr gut trainiert, aber im Wettkampf wollte es nie so richtig klappen", sagte Stützpunkttrainer Dirk Franke: „Im April lief es dann erstmals deutlich besser. Da ist der Knoten geplatzt, eine Blockade im Kopf hat sich gelöst. Seither war er wesentlich positiver eingestellt." Die zweite JEM-Hoffnung erfüllte sich gestern noch nicht. Tommi Wolst (SSG) schwanden über 200 m Lagen nach furiosem Beginn am Ende die Kräfte.
Den ersten Titel für die SSG sicherte Michelle Zehmisch. Der 13 Jahre alte Schützling von Anne-Katrin Neumann errang über 50 m Freistil in 27,12 s mit einer halben Sekunde Vorsprung die Goldmedaille über 50 m Freistil im jüngsten Jahrgang 2000.
Mit Bestzeiten holten die 20-jährigen Tobias Horn und Serghei Golban Junioren-Silber. Horn steigerte sich über 400 m Freistil gegenüber der DM im April um 2,5 Sekunden auf 3:53,71 min und über 200 m Schmetterling auf 2:01,31 min. Golban war über 100 m Rücken in 56,27 s die Nummer zwei in Deutschland. „Als Sprinter hat er diesmal auch über 100 Meter super durchgezogen", meinte Franke. Dafür vermasselte Golban über 50 m Schmetterling mit einem schwachen Anschlag eine Medaille.
Weitere Medaillen, Jg. 96, 100 R: 2. Wolst (SSG) 58,64, 200 L: 3. Wolst 2:06,71, Jg. 98, 100 S: 2. Ramon Klenz (SSV Leutzsch) 57,78, 100 R: 3. Klenz 1:00,74.LVZ2013-06-14
Sechsfach-Sieger auf der Welle – Lokalmatador Tobias Horn überragt bei den Sachsenmeisterschaften der SchwimmerIn Sachsen sind die Leipziger Schwimmer nach wie vor das Maß der Dinge. Bei den offenen Meisterschaften des Freistaates in der Uni-Halle holte die Startgemeinschaft die Hälfte aller Titel. 16 Mal schlugen die SSG-Schwimmer in den A-Finals als Erste an, einen Erfolg verbuchte der SSV Leutzsch. Mit sechs Einzelsiegen überragte Tobias Horn, der vor zwei Wochen bei den deutschen Meisterschaften in Berlin zweimal Rang sechs belegt hatte.
„Tobi schwimmt seit Berlin auf einer Welle", meint Stützpunkttrainer Dirk Franke über den fleißigsten Titelsammler des Wochenendes. Auf den Freistilstrecken schwamm der zweifache Junioren-EM-Teilnehmer meist einen Riesenvorsprung heraus. Auf den kräftezehrenden 200 m Schmetterling, wo der 20-Jährige vor 14 Tagen ebenfalls in die deutsche Spitze vordrang, gab es den spannendsten Dreikampf der Sachsenmeisterschaften. Die SSG-Kollegen Max Wehenkel, beflügelt von der Silbermedaille in Berlin mit der Lagenstaffel, und Felix Eigel lagen bis 25 Meter vor dem Ziel gleichauf mit Tobias Horn, der mit einem starken Spurt knapp als Erster im Ziel war. Zufrieden war Trainer Franke auch mit den Bestzeiten von Tommi Wolst, der in Vorbereitung der Junioren-EM-Qualifikation viele Nebenstrecken absolvierte und sich über 100 m Brust sowie 100 m Schmetterling deutlich steigerte. Diese Zeiten lassen hoffen, dass der 17-Jährige die JEM-Norm über 200 m Lagen Mitte Juni knacken kann. Über 50 m Rücken wurde er jedoch von Trainingskollegen Julius Klein aus Dresden bezwungen.
Bei den Frauen stellte sich Juliane Reinhold formverbessert vor. Da sie über 200 m Lagen wegen falscher Wende disqualifiziert wurde, stand Marie Pietruschka auf dem obersten Treppchen. Ein noch besseres Abschneiden verhinderte das Fehlen von Saskia Donat, Serghei Golban und Philipp Sikatzki – die drei zum Teil gesundheitlich angeschlagenen SSG-Leistungsträger absolvierten nur ihren Pflichtstart auf den langen Strecken, der Voraussetzung für die Teilnahme an der Jahrgangs-DM ist. Viel Lob erntete der SV Handwerk für die perfekte Organisation. Erstmals wurden die Wettkämpfe komplett live im Leipzig-Fernsehen übertragen.LVZ2013-05-14
Volle Uni-HalleAb heute wird es voll in der Uni-Halle, denn am Nachmittag beginnen die dreitägigen Sachsenmeisterschaften der Schwimmer, die erneut vom SV Handwerk ausgerichtet werden. „Zwei Wochen nach den deutschen Meisterschaften befinden sich unsere Besten im Athletik-Aufbau. Dennoch werden sie einige Hauptstrecken schwimmen und um gute Zeiten kämpfen", sagte Stützpunkttrainer Dirk Franke. Über 400 m Lagen sowie 800 und 1500 m Freistil ist die Konkurrenz heute am größten, da die langen Kanten vor der Jahrgangs-DM von allen nachgewiesen werden müssen.LVZ2013-05-10
Ramon Klenz im erweiterten Eyof-KaderRamon Klenz vom SSV Leutzsch ist auf gutem Weg, die Tradition der Schwimmer-Familie Herbst fortzusetzen. Der 14 Jahre alte Sohn von Sabine Herbst (jetzt Krauß) und Neffe von Stefan Herbst steigerte sich bei den deutschen Meisterschaften in Berlin über 200 m Schmetterling um 4,8 s und erreichte beachtliche 2:09,60 min. Damit wurde er als Dritter der Jahrgänge 97/98 von Bundestrainerin Beate Ludewig in den erweiterten Kader für die europäischen Jugendspiele (Eyof) im Juli in Utrecht berufen. Bei den Mädchen schafften Isabell Lude, Michelle Zehmisch und Charlotte Osmers (alle SSG) in ihren Spezialdisziplinen den Sprung unter die Top 5 der Eyof-Jahrgänge 99/2000.LVZ2013-04-30