21.03.2009 – Schwimmerin mit Auswahl in Italien
Schwimmerin mit Auswahl in ItalienDie 15-jährige Schwimmerin Juliane Reinhold (Post/SSG Leipzig) startet an diesem Wochenende mit der DSV-Jugendnationalmannschaft bei einem 7-Länderkampf in Novara/Italien. Der Wettkampf gilt als Test für die Jugend-Europameisterschaften im Juli. Die Tickets dafür werden Ende Mai vergeben. Der Großteil der Leipziger Schwimmer testet seine Form morgen ab 10 Uhr im heimischen Sportbad an der Elster beim Frühjahrsmeeting des SC DHfK.LVZ2009-03-21
Prietzsch kämpft sich in nationale SpitzeDer Leipziger Riccardo Prietzsch hat sich beim Internationalen Swim-Meeting in Berlin in die nationale Spitze gekämpft. Beim mit 18 Nationen besetzten Wettkampf schwamm er sich in die Top-Five und platzierte sich mit seinen Zeiten über 50 m und 100 m Rücken hinter den nationalen Meistern Steffen Deibler (Hamburg) und Johannes Neumann (Riesa) sowie den Freistilspezialisten Erik Steinhagen (Rostock) und Jan David Schepers (Oldenburg) auf den fünften Rang der Gesamtwertung. „Riccardo war super drauf und hat sich von der riesigen Halle nicht beeindrucken lassen“, sagte Trainerin Eva Herbst. Der Sportler von der SSG konnte alle Rückenstrecken für sich entscheiden und zog über 50 m und 100 m Freistil jeweils ins Finale ein. „Viel wichtiger als die Goldmedaillen sind die neuen persönlichen Bestleistungen, denn in diesem Alter ist es nicht so leicht, sich weiterzuentwickeln“, erklärte die Bundesstützpunkttrainerin. Mit insgesamt drei neuen Bestleistungen schien das für den 18-Jährigen jedoch kein Thema zu sein. Über 200 m Rücken verbesserte er sich auf 2:07,47 min, über die halbe Distanz auf 57,19 s und über 100 m Freistil drückte er seien Rekord auf 52,31 s. Mit diesen Leistungen unterstrich der Sprinter seine Medaillenchancen bei den Deutschen Meisterschaften, die ebenfalls in der Schwimmhalle an der Landsbergerallee stattfinden. Auch die anderen Sportler der SSG konnten überzeugen. Trainerin Herbst hob vor allem die Leistungen von Serghei Golban (50 m Rücken 27,69), Peter Dietrich (50 m Schmetterling 25,23) und Anna-Marie Macht (50 m Freistil 27,83) hervor. Ebenfalls starke Zeiten erreichte Brustschwimmer Johannes Neumann, der trotz einer zweiwöchigen Krankheit an seine deutschen Rekorde über 50 m und 100 m Brust herankam und damit seine Titelambitionen unterstrich. Über die 50-m-Strecke verfehlte er die nationale Bestmarke in 27,99 s nur um eine halbe Sekunde und über die doppelte Distanz in 1:01,60 min um 1,1 Sekunden. „Ich war überrascht, dass ich nach nur drei Tagen Wassertraining wieder solche Zeiten schwimmen kann. Wenn ich fit bleibe, dann kann ich noch um einiges schneller sein und mir meinen Traum vom WM-Finale in Rom erfüllen“, gab sich der gebürtige Leipziger optimistisch.LVZ2009-03-11
Masters Schwimmer in RekordlauneBeim 30. Internationales Masters Schwimmfest um den Goslarer Adler 2009 stellten die Starter des Postschwimmvereins zwei neue deutsche Masters Rekorde in den Staffeln auf. Zum einen verbesserten sie ihre eigene Bestmarke aus dem Vorjahr über 4×50 m Freistil der Männer AK 120 auf 1:36,48 Minuten. Zum anderen erzielten sie in 1:48,09 min einen Rekord über 4×50 m Lagen. In beiden Staffeln starteten Henry Zacharias, Dirk Schlegel, Jörg Färber und Sven Guske. Im Einzel war Jens Lutschin (AK 45) über 50 m Brust trotz einer Fußverletzung in 30,68 s nicht zu schlagen und erzielte einen deutschen Rekord in seiner Altersklasse. Die punktbesten Leistungen errangen Heike Händel (100 m Schmetterling), Henry Zacharias (100 m Rücken) und Jörg Färber (100 m Lagen). Eine starke Mannschaftsleistung zeigten die Masters des SSVLeutzsch, die in der Gesamt-Teamwertung hinter dem SCMagdeburg Rang zwei belegten.LVZ2009-03-11
SSG-Mannschaften an der SpitzeDie Staffelteams der Schwimm- und Startgemeinschaft Leipzig haben beim Landesfinale Sachsen des Jugend in Pirna in vier Wertungskategorien gesiegt. Den stärksten Eindruck hinterließen dabei die Mädchen der Jugend B (Jg. 94/95). Anna-Marie Macht, Patricia Burkhardt, Caroline Pohle, Marie Pietruschka und Annekathrin Willner gewannen alle 4×100-m-Staffeln der Schwimmarten sowie die Lagenstaffel. Mit ihrer Gesamtzeit kann sich das Team Hoffnungen auf das in zwei Wochen stattfindende Bundesfinale in Essen machen. „Ich bin mit den Leistungen voll zufrieden“, sagte Trainer Dieter Kinzel und fügte hinzu: „Jetzt müssen wir abwarten, was die Zeiten im bundesdeutschen Vergleich wert sind. Ich hoffe natürlich, dass wir mit allen vier Mannschaften nach Essen fahren können.“ Die Finalteilnehmer gibt der Deutsche Schwimm-Verband am Montag auf seiner Homepage bekannt.LVZ2009-03-04
Nachwuchs auf RekordjagdLeipziger Schwimm-Talente in Riesa erfolgreich Mit zwei Hallenrekorden beim Tag der seltenen Strecke in Riesa haben die Schwimmer Alenka Crustewitz vom SV Handwerk und Tommi Wolst von Post SV für eine Überraschung gesorgt. Alenka Crustewitz verbesserte über 200 m Freistil die Bestmarke der AK 13 auf 2:24,49 min und glänzte über weitere drei Strecken. Tommi Wolst sicherte sich in 2:28,87 min über 200 m Rücken den Eintrag in die Liste der Altersklasse 12 und hamsterte dazu noch dreimal Gold. Mit Annalena Hamel (Jg. 99) vom SV Wurzen feierte der Talente-Stützpunkt Leipzig eine weitere vierfache Siegerin. „Die Rekorde kann man gar nicht hoch genug einschätzen. Zum einen sind wir den Wettkampf aus dem vollen Training geschwommen und zum anderen befinden wir uns erst am Anfang der Saison, da sind solche Leistungen eher selten“, freute sich Trainerin Anne-Katrin Neumann. Einen weiteren Grund zum Jubeln hatte sie über die Leistung von Felix Eigel (Jg. 93/SSG Leipzig). Eigel schwamm über 400 m Lagen (4:57,91) die schnellste Zeit des Wettkampfes.LVZ2009-03-03
Ball des Sports 2009Da Rosemarie Karbe nach einer Knie-OP noch nicht wieder ganz fit ist, begleitete Tochter Ina den ehemaligen Sportamtschef Siegwart Karbe. Im Gespräch mit der schwimmenden Post-Legende Holger Maiwald erzählte sie stolz: „Ich gehöre in der ewigen Bestenliste des Postschwimmvereins noch immer zu den Top Ten über 50 m Rücken.“ Dies habe sie kürzlich herausgefunden, als sie ihren Namen „googelte“. Zugleich verteilte die Ärztin ein dickes Lob an den Verein für die aktuelle und gut gestaltete Homepage. Beim Googeln des Vaters stellte sie fest, dass dessen Buch aus den 70er Jahren nunmehr zu 99 Cent „verramscht“ wird. Da wunderte sich der 70-Jährige nicht mehr, dass ihm der Verlag seit Jahren keine Tantiemen überwiesen hat.LVZ2009-02-05
Breite Front gegen OBM-VorschlagJung will Sportausschuss abschaffen / Stadt veröffentlicht Projektmittel für Schwerpunktsportarten
Unter den Parteien und Sportvertretern der Stadt Leipzig regt sich Widerstand gegen OBM Burkhard Jung, der eine Fusion des Sportausschusses mit dem Ausschuss für Umwelt und Ordnung angeregt hat. Wie ein Lauffeuer sprach sich diese Idee am Sonnabend beim Ball des Sports herum. Inzwischen bestätigte Burkhard Jung (SPD) auf LVZ-Anfrage: „Ja, ich habe dem Ältestenrat diesen Vorschlag unterbreitet.“ Zugleich betonte das Stadtoberhaupt: „Das ist aber keine Abwertung des Sports. Vielmehr geht es darum, die Anzahl der Ausschüsse je Bürgermeister zu begrenzen.“ Der Beigeordnete Heiko Rosenthal habe mit den Bereichen Umwelt und Ordnung, dem Sport sowie einem Betriebsausschuss drei derartige Beratungsgremien in seinem Dezernat. Dies sei unüblich: „Normalerweise steht jedem Bürgermeister ein Ausschuss zur Seite.“ Jung erinnerte daran, dass es zu seiner Zeit als Beigeordneter für Jugend, Schule und Sport auch nur einen gemeinsamen Ausschuss gab. „Den selbstständigen Sportausschuss haben wir wegen der Olympiabewerbung eingeführt.“ Dem widerspricht der Sportausschuss-Vorsitzende Wolf-Dietrich Rost (CDU) zumindest teilweise: „Olympia war nur ein Argument. Sport ist ein umfassendes Thema, das in einem gemeinsamen Gremium mit Umwelt und Ordnung garantiert zu kurz käme.“ Außerdem habe es in den 90er Jahren mit der Sportförderkommission auch einen Unterausschuss gegeben. Rost setzt sich klar für den Erhalt der Eigenständigkeit ein: „Das ist ein wichtiges Gremium, in dem die Kompetenzen gebündelt werden. Immerhin sind der Stadtsportbund und der Olympiastützpunkt ständige Gäste unserer Beratungen.“ Rost hofft, dass der Stadtrat der OBM-Idee nicht folgt, falls ein derartiger Antrag eingebracht wird. „Wir haben nach jahrelanger Diskussion erreicht, dass Leipzig ein eigenständiges Sportamt behält. Umso mehr wundere ich mich über diesen Vorstoß.“ Eine LVZ-Umfrage unter den Mitgliedern des Sportausschusses ergab eine parteiübergreifend einhellige Auffassung. „Wir sind geschlossen der Meinung, dass ein eigenständiger Sportausschuss notwendig ist“, sagte Christopher Zenker (SPD): „Der Sport genießt in Leipzig einen hohen Stellenwert und das sollte sich auch politisch manifestieren.“ Dem stimmen die Stadträte Ingo Sasama (Grüne) und Jens Lehmann (CDU) zu. Eine Zusammenlegung würde die Arbeit erschweren und einen Kompetenzmangel hervorrufen, meinen beide. „Zudem gibt es zwischen Umwelt, Ordnung und dem Sport thematisch nur wenige Berührungspunkte“, ergänzte Rüdiger Ulrich (Linke): „Die Gefahr, dass der Sport dann nur fünftes Rad am Wagen ist, ist groß.“ Zudem betonte Sasama, dem Leipziger Sport gehe es nicht so gut, dass er auf diese starke Lobby und enge Verzahnung zwischen Politik und Vereinen verzichten könnte. Außerdem sei eine Zusammenlegung ein falsches Signal an diejenigen, die sich für den Sport engagieren. „Leipzig ist eine Sportstadt.“ Stadtsportbund-Präsident Uwe Gasch, Interessenvertreter der 75 000 in Sportvereinen organisierten Messestädter, war überrascht, als er von dem Vorschlag hörte. „Das wäre dem Sport nicht dienlich. Der Sport wäre nur noch ein Thema von vielen.“ Er befürchtet, dass dann die Fachkompetenz im Ausschuss verloren geht. Michael Luda, Vizepräsident des SC DHfK und Vorstandsmitglied im Förderverein des Olympiastützpunktes, meinte: „Es ist unglaubwürdig, wenn der OBM auf dem Ball des Sports viel Lob verteilt und Perspektiven aufzeigt, auf der anderen Seite den Sportausschuss abschaffen will. Der Sport spielt schon keine Rolle mehr im Stadtmarketing, er steht nicht im Focus der Außendarstellung. Dabei haben wir olympische Medaillengewinner und eine vielfältige Vereinslandschaft.“ Eine wichtige Rolle spielt der Sportausschuss bei der leistungsbezogenen Verteilung der Nachwuchs-Projektfördermittel. 2009 stellt die Stadt für die Schwerpunktsportarten erneut 300 000 Euro zur Verfügung, gestern veröffentlichte das Sportamt die genauen Zahlen. Deutlich mehr Geld als bisher erhalten die Ruderer, die mit Annekatrin Thiele eine Olympia-Silbermedaille erreichten. Der Zuschuss für Rudern steigt um 10 000 auf 26 000 Euro. Die Förderpolitik sieht DHfK-Vize Michael Luda aber mit gemischten Gefühlen: „Eigentlich hätten wir die Förderung gebraucht, als es uns im Rudern nicht so gut ging.“ Leicht gekürzt wurden Schwimmen, Ringen und Fußball, stärker wurde der Rotstift bei den Turnerinnen (minus 5000 Euro) angesetzt. Diese vier Sportarten erhielten ebenso wie Hockey die Auflage der deutlichen Leistungssteigerung. Den Schwimmern wurden die Mittel bereits zum fünften Mal seit 2004 gekürzt, jedoch fördert die Stadt seit 2008 zusätzlich die hohen Wasserfläche-Gebühren für den Landesstützpunkt. Beim Fußball wird die Projektsumme zu gleichen Anteilen an den Nachwuchs des FC Sachsen sowie des 1. FC Lok verteilt. Basketball ist erwartungsgemäß aus der Liste der Schwerpunktdisziplinen gestrichen worden. Frauenfußball und Radsport fanden noch keine Aufnahme in diesen Kreis, bleiben aber im (noch) selbstständigen Sportausschuss in der Diskussion.
Auf einen Blick Projektförderung 2009
Kanurennsport 40 000 Euro
Judo 35 000 Euro
Leichtathletik 35 000 Euro
Kanuslalom 30 000 Euro
Rudern 26 000 Euro
Wasserspringen 26 000 Euro
Handball (wbl.) 21 500 Euro
Volleyball (ml.) 17 500 Euro
Schwimmen 17 000 Euro
Hockey (wbl.) 13 500 Euro
Ringen 12 250 Euro
Fußball 12 000 Euro
Turnen (wbl.) 11 000 EuroLVZ2009-02-05
Gemeinsam schwimmt`s sich besserStart-Gemeinschaft Leipzig will endlich in die Bundesliga und international Lorbeer sammeln ,Gemeinsam sind wir stark’, lautet das Motto der Schwimm-Start-Gemeinschaft (SSG) Leipzig. ,Gemeinsam wollen wir stark sein’ wäre die korrektere Formel. Denn erst in diesem Jahr wird sich zeigen, ob sich die Hoffnungen und Erwartungen des im September vergangenen Jahres gegründeten Vereins erfüllen. An hohen Zielen ließ SSG-Chef Sven Guske beim gestrigen Neujahrsempfang keine Zweifel. „Wir wollen künftig nicht nur einen Olympiateilnehmer stellen“, gab der einstige Spitzenschwimmer die große Richtung vor. „Zwei oder drei sollten es mindestens sein.“ Kurzfristig werden zehn Leipziger Schwimmer mit dem Status Bundeskader (aktuell sind es acht) angepeilt, dazu soll der letzten Herbst noch verpasste Aufstieg in die erste Bundesliga endlich gelingen. Die SSG Leipzig ist der Dachverein aller leistungsorientierten Leipziger Schwimmvereine. Die Vereine SC DHfK, SSV Leutzsch, SV Handwerk, Lok Mitte und Postschwimmverein hatten die Bildung der SSG beschlossen, um Kräfte zu bündeln, Synergien bei Wettkampffahrten zu nutzen, Trainingspläne zu synchronisieren und den traditionsreichen Leipziger Schwimmsport für das Sponsoring interessanter zu machen. Weil die Athleten statt in fünf Vereinen bei diversen Wettkämpfen nun nur noch für ein Team starten, steigen die Chancen auf Top-Platzierungen und Medaillen für Schwimmer made in Leipzig in Mannschaftswettbewerben oder Staffeln erheblich. Doch was theoretisch so gut klingt, ist praktisch manchmal nicht so einfach. Anfang des Jahres sollte eigentlich der Finanzplan stehen, aber noch steht nichts. „Wir sind auf die Zuarbeit der Vereine angewiesen, da klemmt es in einigen Fällen leider“, sagte Guske. Von Sponsorengeldern und Spenden allein könne der SSV den Etat nicht bestreiten. Große Hoffnung ist, irgendwann den Vereinsnamen „verkaufen“ zu können. Die Athleten können dem SSV-Gedanken durchweg Positives abgewinnen. Nachwuchshoffnung Lydia Winkler (17), im Vorjahr deutsche Meisterin ihres Jahrgangs im 5-km-Freiwasserschwimmen, zum Beispiel meinte: „Das war der richtige Schritt. Jetzt können sich die Leipziger bei Wettbewerben gemeinsam präsentieren.“ Vorzeige-Schwimmer Toni Franz (25), letztes Jahr EM-Dritter, freut sich, dass „wer zusammen trainiert, nun auch zusammen startet. Außerdem ist es sehr gut für die Außendarstellung.“ Winkler und Franz wurden gestern mit Blumen und einem Scheck für ihre vollbrachten Großtaten 2008 geehrt. Toni Franz wirkte noch etwas angespannt. Kein Wunder, am Nachmittag stand für den Medizinstudenten (10. Semester) die schriftliche Prüfung im Fach „Rechtsmedizin“ an. Da half ihm die SSV-Parole ,Gemeinsam sind wir stark’ nicht allzu viel – da musste er allein durch.LVZ2009-02-03
Schneller Brust-Sprint bei Meeting in BerlinMit sieben Erfolgen in Berlin sind die Masters-Schwimmer des Post SV Leipzig ins neue Jahr gestartet. Beim mit 450 Teilnehmern stark besetzten 55. Meeting „Alte Meister schwimmen“ trugen sich Heike Händel, Jörg Färber, Henry Zacharias und Dirk Schlegel in die Siegerliste ein. Der 33-jährige Färber verpasste über 50 m Brust den deutschen Rekord der AK 30 nur um 19 Hundertstel. Der Leipziger Berufs-Feuerwehrmann blieb in 29,49 Sekunden zum ersten Mal auf der langen Bahn unter der 30-Sekunden-Marke. Damit löschte er den fast 30 Jahre alten Vereinsrekord von Falk Becker aus.LVZ2009-01-22
Schwimm-Rekorde Stefan Herbst und Jörg Färber mit Masters-BestmarkenDie Leipziger Schwimmer waren zum Jahresabschluss in halb Europa unterwegs. Am stärksten trumpften diesmal die „Jungsenioren“ inKiel auf. Der Leutzscher Stefan Herbst bestritt eine Woche nach der Kurzbahn-EM inRijeka einen Masters-Wettkampf und stellte drei Kurzbahn-Weltrekorde in der AK 30 auf: über 100 m Lagen (55,80 s), 200 m Lagen (1:58,13 min) und 200 m Rücken (1:56,50 min). Ein Paukenschlag gelang Post-Athlet Jörg Färber.Der 33-Jährige steigerte sich über 50 m Brust um eine halbe Sekunde und schwamm in 28,76 s Europarekord in der AK 30. Über die doppelte Distanz stellte der Feuerwehrmann in 1:03,95 min einen Deutschen Rekord auf. Derweil wechselte der Nachwuchs zurück auf die 50-m-Bahn. Patricia Burkhardt (Leutzsch) und Juliane Reinhold (Post) sicherten sich im slowenischen Maribor zahlreiche Podestplätze in ihrer Altersklasse sowie vierte und fünfte Ränge in den offenen Finals. Beide starteten für die deutsche Jugend-Auswahl. BeimChriststollenschwimmen inDresden feierten die Leipziger 40 Siege. Je fünf Stollen erschwammen sich Stine Gabrysiak (SSV Leutzsch) sowie Philipp Sikatzki (SSG/SC DHfK). Bruder Robert gehörte wie fünf weitere Leipziger zu den Siegern beimgut besetzten Schwimmfest in Magdeburg.lvz2008-12-22