04.04.2008 – Schwimmen Stefan Herbst fehlt beim Messesprint

Schwimmen Stefan Herbst fehlt beim MessesprintMorgen werden beim Messesprintpokal des Postschwimmvereins Leipzig wieder die schnellsten Wassersportler Leipzigs gesucht. Dann treffen in der Uni-Schwimmhalle ab 14.30 Uhr über 500 Schwimmer und Finswimmer (Flossenschwimmer) aufeinander und ermitteln in einer Kombinationswertung (je 50 Meter mit und ohne ?Hilfsmittel? an den Füßen) den besten Allrounder. ?Es ist immer etwas Besonderes, wenn sich diese beiden Sportarten miteinander messen?, weiß der Landestrainer im Flossenschwimmen Dirk Franke. Der 39-Jährige ? selbst früher Spezialschwimmer ? fügt an: ?Dann können die kleinen Sticheleien am Rande des Trainings ausgetragen werden.? Doch zu einem richtigen Kräftemessen der besten Messestädter kommt es im 50-Meter-Becken der Mainzer Straße nicht, denn Titelverteidiger Stefan Herbst (SSV Leutzsch) sagte wegen der bevorstehenden Olympiaqualifikation ab. Er testet vielmehr in Magdeburg, wo im Gegensatz zum Leipziger Sprint-Programm auch seine Spezialstrecke 200 m Freistil angeboten wird. Dagegen gehen die ?Flossis? mit einem großen Teil der Nationalmannschaft an den Start. So freuen sich die zuletzt erfolgreichen Weltcup-Teilnehmerinnen Tina Hirschfeldt und Nicole Matthes darauf, den Schwimmern zu zeigen, wer der Schnellste in der Halle ist.ABLVZ2008-04-04

Herbst gewinnt mit Meeting-Rekord Berlin.Sechs Wochen vor den Deutschen Meisterschaften und der Olympiaqualifikation hinterließ der Leipziger Schwimmer Stefan Herbst bei einem internationalen Meeting in Berlin einen hervorragenden Eindruck. Auf der 50-m-Bahn des Europasportparks gewann der 29-Jährige die 200 m Freistil in der Meeting-Rekordzeit von 1:49,75 Minuten. In einem spannenden Rennen hatte der Leutzscher 13 Hundertstel Vorsprung auf den Schotten Renwick. Zudem kam Herbst über 200 m Rücken (2:02,28) auf Rang zwei sowie über 100 m Freistil (50,73 s) auf den dritten Platz.Sechster wurde der zweimalige Olympiateilnehmer über 50 m Freistil in 23,33 s. DHfK-Freistilspezialistin Janina-Kristin Götz kam über 200 und 400 m in 2:02,28 sowie 4:22,83 min jeweils auf Rang drei. Der Abstand zu Siegerin Annika Lurz aus Würzburg betrug dabei rund sechs beziehungsweise zwölf Sekunden. Toni Franz (SC DHfK) musste wegen eines Infektes absagen.fsLVZ2008-03-10

Masters-Schwimmer auf RekordjagtBeim Internationalen Masters Schwimmfest um den Goslarer Adler räumten die Schwimmer des SSV Leutzsch und des Post SV Leipzig gewaltig ab. Die Leutzscher machten über 4x50m Freistil in der AK 280-319 den Anfang. Siegfried Strenge, Jürgen Schubert, Wolfgang Sieber und Martin Klink schwammen in 2:16,98 Minuten einen neuen Deutschen Rekord. In der gleichen Besetzung stellten sie auch über 4×50 m Lagen in 2:32,06 einen neuen Europarekord auf. Im Post-Lager konnte man sich über zwei nationale Rekorde freuen. Sowohl in der 4x50m Freistil-Staffel (Jörg Färber, Dirk Schlegel, Henry Zacharias, Sven Guske/1:37,06) als auch über 4×50 m Lagen (Zacharias, Uwe Bodusch, Färber, Guske/1:49,44) wurden deutsche Bestmarken in der AK 120-159 aufgestellt. Mit diesen Leistungen wären die Leipziger heiße Favoriten bei den im April stattfindenden WM der Masters in Australien, auf die sie aber in diesem Jahr verzichten. Außerdem gewannen die Leutzscher den Mannschaftspokal. Zudem holten Jörg Färber über 100 m Lagen und Jens Lutschin über 50 m Brust die Pokale für die beste Einzelleistung.keföLVZ2008-03-06

Jugend forschSchwimmerin Juliane Reinhold trumpft auf Olympiakandidatin Janina-Kristin Götz hat beim 14. Leipziger Frühjahrsschwimmfest des SC DHfK noch nicht überzeugen können. Die 400-Meter-Freistilspezialistin musste sich am Sonntag in der Uni-Schwimmhalle auf der 100-Meter-Distanz sogar der 14-jährigen Juliane Reinhold vom Post SV geschlagen geben. Doch bereits am kommenden Wochenende will die Sportstudentin beim internationalen Schwimmfest in Berlin wieder in der nationalen Spitze mitmischen. Trainer Jirka Letzin ist überzeugt, dass sein Schützling ein Zeichen in Richtung Olympia setzen kann: ?Janina wirkte heute noch ein wenig müde. Wir haben in den letzten Tagen intensiv trainiert. Ich denke, dass sie in Berlin deutlich schneller sein wird.? Die Nachwuchsathletin Juliane Reinhold schwamm dagegen in 58,79 Sekunden über 100 m Freistil die schnellste Zeit des Tages und sicherte sich die punktbeste Leistung. Bei den Männern siegte Ricardo Prietzsch von Lok Leipzig Mitte über 100 m Rücken. Die Olympiahoffnungen Stefan Herbst und Toni Franz waren auf Grund eines
Trainingslagers nicht am Start.
ABLVZ2008-03-05

Post-Schwimmer mit zwei Masters-MedaillenBei den 24. internationalen deutschen Schwimm-Meisterschaften der Masters auf den langen Strecken kamen die Männer-Staffeln des Post SV zu Silber und Bronze. Uwe Bodusch, Dirk Schlegel, Michael Bonitz und Jörg Färber schlugen in Köln über 4×200 m Freistil in 8:46,10 Minuten als Dritte an. Über 4×200 m Brust errang das Quartett Silber. Am Wochenende wollen die Masters von der Pleiße in Goslar auf Rekordjagd gehen. Die Masters-WM im australischen Perth gehen indes in diesem Jahr ohne Leipziger Starter über die Bühne.fsLVZ2008-02-27

Schwimm-Talente erfolgreichDrei Titel errangen Leipzigs Nachwuchsschwimmer bei den Süddeutschen Langstrecken-Meisterschaften in Stuttgart. Juliane Reinhold vom Postschwimmverein siegte über 400 m Lagen (5:09,47 min) und 800 m Freistil (9:26,60). Philipp Sikatzki (SC DHfK) war über 400 m Lagen in 5:03,97 min der Beste. Beim Piranha-Meeting in Magdeburg waren Carolin Sperling (SC DHfK) über 100 m Freistil (59,79 s) und Lisa Graf (SSV Leutzsch) über 50 m Schmetterling (29,06) in der offenen Klasse der Frauen erfolgreich.fsLVZ2008-02-27

Zwei Siege für Toni Franz in BerlinAufwärtstrend bei Toni Franz: Der Schwimmer vom SC DHfK gewann beim Weihnachts-Meeting in Berlin nach zuletzt schwachen Kurzbahn-Leistungen die 100 und 200 m Freistil in ansprechenden Zeiten. Auf der 50-m-Bahn an der Landsberger Allee siegte der 24-Jährige in 53,21 s sowie 1:53,55 min. Über Weihnachten trainiert der Medizinstudent in Tschechien in der Loipe. Auch der Leipziger Nachwuchs nutzte das Schwimmfest als Höhepunkt des Trainingsabschnitts. Coach Oliver Trieb war vor allem mit den Siegen und Zeiten von Juliane Reinhold, Anna-Marie Macht (beide Post SV), Tobias Horn (Leutzsch) und Philipp Sikatzki (SC DHfK) zufrieden.fsLVZ2007-12-24

Neuer Chef beim SchwimmsportverbandHolger Maiwald ist neuer Vorsitzender des Schwimmsportverbandes Leipzig. Der 45-Jährige vom Postschwimmverein tritt die Nachfolge des 72-jährigen Günter Fuchs (Lok Mitte) an, der nach 17 Jahren in dieser Funktion nicht wieder als Vorsitzender kandidiert hat. Neuer Stellvertreter und Schwimmwart ist Andreas Bobrzik vom SV Handwerk. Die bisherigen Vorstandsmitglieder Wolfgang Otto, Andreas Köpping und Robert Oeltz×(HSG THL) wurden erneut erneut bestätigt.fsLVZ2007-12-06

Schwimm-Talente auf dem TreppchenDie jungen Herren haben beim Schwimmfest unterm Tannenbaum die Leipziger Ehre gerettet. Dustin Böttge (Jahrgang 98) vom SSV Leutzsch, Johannes Frank (Jg. 99) vom SV Handwerk und Tommi Wolst (Jg. 96) vom Post SV erkämpften sich die einzigen Gesamtsiege. Die Nachwuchsathleten qualifizierten sich damit für das E-Kadertrainingslager auf dem Rabenberg. Marcel Jungmichel (Jg. 96/Handwerk), Olivia Zacharias (Jg. 97/Post SV) und Luise Kösser (Jg. 97/SSV Leutzsch) wurden jeweils Zweite. Mit Platz drei komplettierten Ramon Klenz (Jg. 98) und Patrick Beneth-Lopez (Jg. 95/beide Leutzsch) das Ergebnis der Lokalmatadore. Talente-Stützpunkt-Trainerin Anne Katrin Neumann freute sich, dass drei junge Messestädter den Sprung auf den ersten Platz geschafft haben: ?Vor ein paar Jahren war es noch relativ selten, dass außer dem SSV Leutzsch und dem SC DHfK Leipziger Vereine so starke Nachwuchssportler gestellt haben.? Doch bei aller Freude über die neue belebende Konkurrenz mischen sich auch kritische Töne in die Stimme der ehemaligen Weltrekordlerin: ?Wir müssen aufpassen, dass wir von Chemnitz und Dresden nicht überholt und abgehängt werden. In den letzten Jahren konnten wir noch deutlich mehr Sieger stellen.?ABLVZ2007-12-04

Post-Schwimmer bei Kurzbahn DMAdonis, der Spätstarter ? so titelte die LVZ vergangene Woche das Porträt von Post-Schwimmer Jörg Färber, der erstmals an einer Deutschen Meisterschaft teilnahm. In Essen ging die Erfolgsstory des 32-Jährigen weiter. Er unterbot in 29,12 Sekunden seine Bestzeit erneut um drei Zehntel. Im×März war er erstmals unter 30 Sekunden geblieben, nun kratzt er an der 29-Sekunden-Marke. Augenzeuge war sein älterer Bruder Ralph. Der WM-Teilnehmer von 1991 machte fleißig Fotos und analysierte messerscharf: ?Allein durch Start und Wende kann Jörg noch drei Zehntel rausholen, ohne einen Kilometer mehr zu trainieren.? Fortsetzung folgt also ganz offensichtlich.fsLVZ2007-11-28