20.06.2007 – Vesch-Empfang

Vesch-EmpfangViele zufriedene Gesichter sah Matthias Macht vom Schwimm-Förderverein Vesch vergangenen Freitag in der Praxisklinik am Johannisplatz. Das Crossi-Bistro stellte die siebte Etage zur Verfügung. Über den Dächern der Messestadt ehrte der Verein elf Medaillengewinner der diesjährigen deutschen Meisterschaften mit Gutscheinen von taschenkaufhaus.de ? unter anderem die vierfache Jugendmeisterin Juliane Reinhold sowie den Olympiakandidaten Stefan Herbst. Sichtlich wohl fühlte sich Sportbürgermeister Heiko Rosenthal, der sich eineinhalb Stunden Zeit für Gespräche mit Sportlern, Trainern und Vereinsvertretern nahm. Der Beigeordnete hatte zuletzt viel Kontakt mit dieser Leipziger Traditions-Sportart. Den Anfang machten drei erfolgreiche Feuerwehrsportler seines Dezernates: Brandmeister Uwe Bodusch, zugleich Vize beim Post SV, wettete mit Rosenthal, dass die Nachwuchs-Schwimmer mindestens drei Goldmedaillen von der Jugend-DM mitbringen. Bodusch gewann die Wette locker, es wurden sogar acht Goldplaketten und Platz vier der nationalen Städte-Wertung. Mit Schwimm-Wetten wird Rosenthal künftig zurückhaltender sein.fsLVZ2007-06-20

Europarekord für Masters – SchwimmerJürgen Dietze von der HSG DHfK stellte bei Masters – Sprint – Cup der Schwimmer in Rostock in 36,07 s einen deutschen Kurzbahn ? Rekord der Altersklasse 65 über 50m Rücken auf. Erfolgreich gingen auch die Schwimmer des SSV Leutzsch sowie Post-Urgestein Heike Händel an den Start. Die Post sowie MoGoNo – Senioren erkämpften auch zahlreiche Erfolge beim Gersdorfer Seniorenschwimmen. Die beste Leistung ging auf das Konto von Jens Lutschin (Post SV/AK40), der bei 22 Grad Wassertemperatur den Weltrekord über 50m Brust in 31,3 s nur um acht Zehntel verfehlte.fsLVZ2007-06-20

Vier Titel für DHfK – TalentJuliane Reinhold vom SC DHfK Leipzig hat zum Abschluss der deutschen Jahrgangsmeisterschaften der Schwimmer in Dortmund ihre Titel Nummer drei und vier errungen. Die 13-Jährige siegte souverän über 100 m Schmetterling (1:03,45 und 200 m Lagen (2:23,30). In der Juniorenwertung holte Klubkollegin Michelle Matthes (18) über 50 m Rücken ihre dritte Goldmedaille. Nach allen fünf Wettkampftagen kamen die Leipziger Schwimmer zu acht Meistertiteln und insgesamt 26 Medaillen. "Toll ist, dass Juliane Reinhold vom Bundestrainer die Einladung zum europäischen Jugendfestival nach Belgrad erhielt", sagte Trainer Oliver Trieb: "Es ist das erste Mal seit zehn Jahren, dass wieder eine Leipzigerin dabei ist." Der 39-Jährige ist froh, dass seine Schützlinge im Laufe des Trainingsjahres die Hinweis zur Schwimmtechnik immer besser umgesetzt haben – sie schwammen quasi schön und schnell. Brust-Siegerin Anna-Marie Macht (Post) verpasste über 400 m Lagen Gold nur um neun Hundertstel. Zufrieden war Trainerin Anne-Katrin Neumann auch mit den Jüngsten, für die nur im Mehrkampf Medaillen vergeben wurden. Patricia Burkhardt (12) vom SSV Leutzsch kam überraschend aufs Podest und freute sich über Bronze, Philipp Sikatzki (SC DHfK) erreichte einen starken vierten Rang.

Leipziger Medaillen, Jg. 88: Michelle Matthes 50 F/2, 50 R/1., Frank Förtsch (b. DHfK) 200 S/2., Jg. 93: Tobias Horn (Leutzsch) 100 u. 200 S/3., Jg. 94: Juliane Reinhold (DHfK) 100 S u. 200 L/1., Anna-Marie Macht (Post) 200 L/3., 400 L/2., Jg. 95: Patricia Burkhard (Leutzsch) Mehrkampf/3.fsLVZ2007-06-11

Kühne PrognoseRolf Dube gibt alles für den Schwimm-Nachwuchs "Denke dran: volle Kanne", ruft er der kleinen Jenny noch schnell hinterher, als sie zum Start geht. Er ist mittlerweile 64 – und kein bisschen leiser. Rolf Dube – zu DDR-Zeiten Übungsleiter im Trainingszentrum Süd und seit sieben Jahren Trainer bei den Post-Schwimmer – steht wie eh und je unter Hochspannung, wenn er die Schwimmhalle betritt. Dann gibt der Rentner 120 Prozent für den Schwimm-Nachwuchs, der nach einer Flaute endlich wieder an goldene Zeiten anknüpft. "Wir ertrinken fast in Kindern", spricht Dube den Trainern vieler Vereine aus dem Herzen: "Das Problem ist und bleibt die geringe Wasserfläche. Wir wissen nicht, wohin mit den Leuten." Gemischte Trainingsgruppen kommen für den Gerichshainer nicht in Frage. Er fordert professionelle Bedingungen für die größten Talente ? wohl wissend, dass dies in ehrenamtlich geleiteten Vereinen nicht immer umsetzbar ist. Diese Woche schwebte Dube auf Wolke 7, sein früherer Schützling Anna-Marie Macht errang vier Jahre nach ihrem ersten Lipsiadesieg den deutschen Jugendmeistertitel. Er erinnert sich noch an deren ersten Trainingstag: "Ein spindeldürres Mädchen kam in die Halle. Ich war skeptisch. Doch dann sah ich ihre Brustbeinbewegung. Ich sagte: Mädel, dich nehme ich sofort." Wichtig findet Dube, dass Anna schon bei der Lipsiade lernte, auch mit Niederlagen umzugehen. Nach dem Gold-Coup von Dortmund meinte er euphorisch: "Anna wird Olympiasiegerin, ich nehme Wetten entgegen." Mit solchen Prognosen sollte man sicher vorsichtig sein. Doch der Ausspruch ist typisch für Rolf Dube. Für ihn ist es die größte Motivation, seine Talente eines Tages ganz oben zu sehen. Diesen Traum hat er auch mit dem elfjährigen Tommi Wolst, der mit sechs Erfolgen der überragende Lipsiade – Teilnehmer des Wochenendes war.fsLVZ2007-06-11

Zweimal Gold für Leipziger TalenteErfolgreicher Tag für die Leipziger Schwimmer bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Dortmund: In einer Stunde errangen die 13-jährigen Anna-Marie Macht und Juliane Reinhold die Goldmedaillen über 100 m Brust sowie 200 m Schmetterling. Einen Tag nach ihrer Silbermedaille auf der doppelten Distanz legte Post-Schwimmerin Anna-Marie Macht ein grandioses Rennen hin. In einem dramatischen Finish schlug sie in 1:15,00 min sogar eine Hundertstel vor der Besten der Altersklasse 14 an. Mit diesem Triumph hat die Schülerin des Sportgymnasiums sogar eine kleine Chance auf die Teilnahme am europäischen Jugendfestival in Belgrad. Helle Freude herrschte gestern auch bei ihrem Verein – es war der erste Nachwuchs-Titel für den Post SV. Für ihre Freundin Juliane Reinhold (SC DHfK) war es nach dem Erfolg über 200m Freistil bereits die zweite Goldmedaille. Mit ihrer Schmetterling – Siegerzeit von 2:20,61 min verfehlte sie den deutschen Altersklassenrekord der Leipzigerin Sabine Herbst nur um acht Zehntel. Die beiden Schwimmerinnen von Trainer Oliver Trieb verbesserten sich seit Weihnachten deutlich: Juliane Reinhold um sieben Sekunden, Anna-Marie Macht um drei. Nur um acht Hundertstel verpasste der 17-jährige Riccardo Prietzsch (Lok Mitte) den Sieg über 100 m Rücken. In 58,86 s verfehlte er die Junioren – EM-Norm um 36 Hundertstel, er kann noch im kommenden Jahr das Ziel JEM ins Auge fassen. Eine überraschende Bronzemedaille errang zudem der 15-jährige Karl-Richard Hennebach (SSV Leutzsch) in 1:03,41 min über 100 m Rücken.fsLVZ2007-06-09

Leipziger erneut mit sechs MedaillenAm zweiten Tag der deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Dortmund errangen die Leipziger Schwimmer weitere sechs Medaillen. Nach den 200 m Rücken gewann die 18-jährige Michelle Matthes (SC DHfK) auch die halbe Distanz in 1:06,16 min. Ihren ersten diesjährigen Titel errang über 200 m Freistil Klubkollegin Juliane Reinhold (Jahrgang 94). Die eigentliche Schmetterlings-Spezialistin steigerte ihre Bestzeit auf 2:06,80 Minuten. Pech hatte ihre Trainingskollegin Carolin Sperling (14), die nach den 100 m Freistil am Vortag zum zweiten Mal auf den undankbaren vierten Platz kam. Über 200 m Brust holte Anna-Marie Macht (Post SV/13) Silber in 2:43,46 min. In den Sprintdisziplinen gab es zwei weitere Silbermedaillen: Manuel Voigt (SC DHfK/18) wurde über 50 m Brust in 29,72 s ebenso Zweiter wie Lisa Graf (SSV Leutzsch), die über 50 m Schmetterling nach 28,72 s anschlug. Eine weitere Bronzemedaille ging an Kristin Schiemenz (Jahrgang 89) über 100 m Rücken (1:06,65). Die Bilanz nach zwei Tagen: Drei Titel und zwölf Medaillen.fsLVZ2007-06-08

Sechs Medaillen zum Auftakt – Leipziger Schwimmer mit großem Aufgebot bei Jugend-DM in DortmundMehr als 30 Leipziger Schwimmer erfüllten in diesem Jahr die Norm für die deutschen Jahrgangsmeisterschaften auf der 50-Meter-Bahn, die gestern in Dortmund begannen. Und zum Auftakt waren die Messestädter gleich zehnmal in den Finals vertreten ? sie jubelten am Abend über sechs Medaillen. Den einzigen Leipziger Titel gewann bei den Juniorinnen die 18-jährige Michelle Matthes (SC DHfK), die über 200 m Rücken in 2:21,97 Minuten ihre Bestzeit jedoch um vier Sekunden verfehlte. Über die gleiche Distanz holten ihre Klubkollegin Juliane Reinhold (13) und Kristin Schiemenz Silber sowie Lisa Graf (Leutzsch) Bronze. Bei den Junioren ging über 50 m Rücken Silber an den 17-jährigen Titelverteidiger Riccardo Prietzsch (Lok Mitte), der mit seinen 27,59 Sekunden nicht ganz zufrieden war. Ebenfalls über Platz zwei freute sich der 14-jährige Leutzscher Tobias Horn, der den 1500-m-Kanten mit Bravour bewältigte. Alle vier hauptamtlichen Trainer (Eva Herbst, Anne-Katrin Neumann, Jirka Letzin, Oliver Trieb) hatten Anteil an der Medaillenausbeute. ?Es lief gut, aber nicht optimal. Wir hatten den Tag der zweiten und vierten Plätze?, sagte Eva Herbst, die sich ab heute noch eine Steigerung erhofft.fsLVZ2007-06-07

Spenden für den guten ZweckUm Spenden und den guten Zweck dreht sich vieles bei Vesch e.V., dem
Verein zur Förderung des Leipziger Schwimmsports. Dessen Vorsitzender Thomas
Buchmann freute sich jetzt im zweiten Jahr des Vereins-Bestehens, dass er
allen sieben leistungsorientierten Leipziger Schwimmvereinen finanziell
unter die Arme greifen konnte. Als großes Hindernis bei der Förderung des
Schwimm-Nachwuchses erweisen sich die in ihrer Summe teuren Badmieten. So
widmete "Vesch" die kompletten Einnahmen des Schwimmkalender-Verkaufs 2007
der Lösung dieses Wasserfläche-Problems. Symbolisch wurde allen sieben
Talentstützpunkten ein Scheck über 264,80 Euro überreicht – dies entspricht
den Kosten für 100 Bahnstunden in den Leipziger Schwimmhallen. Im Namen der
sieben Vereine bedankten sich Günter Fuchs (Lok Mitte) und Dieter Reuter
(Blau-Weiß) ganz herzlich. "Das rettet uns sicher nicht", sagte Jochen
Herbst vom SSV Leutzsch: "Aber wir sind über jeden froh, der sich für den
Nachwuchs engagiert." Außerdem stellte er fest: "Der Rückgang der Leistungen
der Leipziger Schwimmer in den vergangenen zehn Jahren steht eindeutig im
Zusammenhang mit der Schließung des Schwimmstadions." Deshalb sehnen die
Schwimmsportler der Eröffnung des "Sportbades an der Elster" im März 2008
fieberhaft entgegen.
Die Unterstützung von Vesch e.V. erhalten:
SC DHfK Leipzig
SSV Leutzsch
Postschwimmverein Leipzig
SV Handwerk Leipzig
SV Lok Leipzig-Mitte
SV Automation Leipzig
VfK Blau Weiß 90 Leipzig
fsLVZ2007-05-29

Schwimmer mit sechsmal Gold in DarmstadtMit sechs Titeln und insgesamt 24 Medaillen gehörten die Schwimmer aus Leipzig
(inklusive Grimma) bei den Süddeutschen Jahrgangsmeisterschaften in
Darmstadt einmal mehr zu den Besten. Die Dominanz früherer Jahre erreichten
sie aber nicht, zumal zahlreiche Leistungsträger bereits auf dem_Rabenberg
mit der Vorbereitung der nationalen Titelkämpfe Anfang Juni in Dortmund
begannen. Zwei Goldmedaillen errangen Philipp Sikatzki (SC DHfK/Jahrgang
94) über 200 m Rücken (2:23,48) und 200 m Schmetterling (2:29,13) sowie der
zwei Jahre jüngere Tommi Wolst (Post SV) über 100 m Brust (1:26,38) und 100
m Schmetterling (1:13,91). Für den SSV Leutzsch siegten Tobias Horn (Jg. 93)
in 2:07,29 min über 200 m Freistil sowie Patricia Burkhard (Jg. 95) in
1:12,42 min über 100 m Rücken.
fsLVZ2007-05-16

Gisela Schöbel-Graß holt Gold mit 80 JahrenGut ein halbes Jahr nach ihrem 80. Geburtstag ist Gisela Schöbel-Graß dem
nassen Element weiter treu verbunden. Die MoGoNo-Schwimmerin zieht nicht nur
in der Uni-Halle Mainzer Straße wie gewohnt ihre Bahnen, sondern zeigt noch
immer bei Wettkämpfen ihr Können. Bei den Deutschen Masters-Meisterschaften
auf den Langstrecken holte die Leipzigerin in Osnabrück drei Goldmedaillen.
Auch wenn sie in ihrer Altersklasse meist die einzige Starterin ist, die
sich an so lange Kanten wie 400 m Freistil oder 200 m Rücken und 200 m Brust
heranwagt, so ließ sie beispielsweise über 200 m Rücken sechs jüngere
Schwimmerinnen hinter sich. Auch die 30 Jahre jüngere Tochter Gudrun
Vollstädt (MoGoNo) absolvierte ein Mammut-Programm und freute sich über Gold
(200 m Schmetterling) sowie Bronze (400 m Lagen).
Alle acht Post-Schwimmer kehrten dank der starken Staffel-Auftritte mit
Medaillen heim. Doch sie hatten auch Pech. Denn zunächst wurde die überlegen
vornweg schwimmende 4×200-m-Bruststaffel wegen falscher Wende
disqualifiziert. Anschließend verlor Henry Zacharias auch noch sein zweites
Gold: Der Rückenschwimmer gewann klar, wurde aber im Anschluss wegen
Frühstarts aus dem Rennen genommen. Die einzige Einzelmedaille holte Jörg
Färber über 200 m Brust.
4×200 m Freistil, Frauen: 3. Post SV (Saborowski, Starke, Busch, Händel),
Männer: 2. Post SV (Bodusch, Schlegel, Zacharias, Färber)
fsLVZ2007-04-27