05.03.2007 – Jörg Färber erfüllt sich Lebenstraum

Jörg Färber erfüllt sich LebenstraumDie zwei Leipziger Schwimmvereine Post SV und SSV Leutzsch trumpften am
Wochenende beim traditionellen Masters-Meeting um den Goslarer Adler auf.
Die Staffelentscheidungen gingen in diesem Jahr alle an den Post SV. Derweil
feierten die mit großer Kapelle angereisten Leutzscher den Gesamt-
Mannschaftssieg, zudem stellte Wolfgang Sieber in der Altersklasse 70 einen
neuen Europarekord über 50 m Schmetterling auf (34,23). Post-Ass Jörg Färber
erfüllte sich mit 32 Jahren einen Lebenstraum. Über 50 m Brust knackte er auf
der Kurzbahn in 29,81 s und erstmals die 30-Sekunden-Schallmauer und schaffte
damit zum ersten Mal eine Norm für die offenen deutschen Meisterschaften. Vor
dem entscheidenden Rennen – es war sein achter Start des Tages (!) – zog er
den engen Rennanzug von Leipzigs Aushängeschild Stefan Herbst an. Jörg Färbers
älterer Bruder Ralph war kurz nach der Wende Deutscher Meister im
Brustschwimmen.
Einzelsiege: Margrit Ott, Michael Schrader, Wolfgang Sieber, Walter Lex,
(alle Leutzsch), Heike Händel, Jörg Färber, Roger Kolonko, Matthias Macht,
Henry Zacharias (alle Post).
fsLVZ2007-03-05

Gast aus Biberach trumpft in Leipzig aufSteffen Deibler von der TG Biberach war der herausragende Schwimmer beim 13.
Frühjahrs-Meeting des SC DHfK in der Uni-Halle. Der mehrfache Junioren-
Europameister und Nationalmannschafts-Schwimmer deklassierte die sächsische
Konkurrenz deutlich, vor allem die 50,61 Sekunden über 100 Meter Freistil
ließen aufhorchen. Deibler hatte die Qualifikation für die WM in Melbourne
knapp verpasst. In Abwesenheit der Leipziger WM-Starter Toni Franz (SC DHfK)
und Stefan Herbst (Leutzsch) zeigten Janina-Kristin Götz und Michelle Matthes
(beide DHfK), Riccardo Prietzsch und Christoph Iwan (Lok Mitte) sowie
Franziska Gröppel und Christoph Schrader (Leutzsch) recht ansprechende
Leistungen. Auch die Nachwuchs-Schwimmer wie Carolin Sperling, Juliane
Reinhold, Anna-Marie Macht und Tommi Wolst wussten einmal mehr zu gefallen.
fsLVZ2007-03-05

Neujahrsempfang des Postschwimmverein Leipzig e.V.Lobby-Arbeit gehört nicht gerade zu den Stärken des Leipziger Schwimmsports. Eine Ausnahme bilden die Postschwimmer mit ihrem traditionellen Neujahrsempfang. Dieser fand erstmals in der neuen Vereins-Geschäftsstelle in der vierten Etage des Sportforums statt, wo auch der Förderverein Vesch sein neues Zuhause hat Post-SV-Chef Jarno Wittig begrüßte mehr als 20 Gäste. Neben Sportamtsleiterin Kerstin Kirmes und Stadtsportbund-Präsident Uwe Gasch informierten sich auch die Stadträte Margitta Hollick, Christopher Zenker und Jens Lehmann über die Erfolge sowie Sorgen und Nöte der Schwimmer.kfLVZ2007-01-24

Beim Schwimm-Nachwuchs geht’s voranSie haben das gewisse Feeling – das Gefühl fürs Wasser. Und Talent, sagen
ihre Trainer. Sie schwimmen sogar Rekorde, ohne darauf hin zu trainieren.
Die Rede ist von den zwölfjährigen Juliane Reinhold (SC DHfK) und Anna-Marie
Macht vom Postschwimmverein, die am Wochenende zwei deutsche Bestmarken in
ihrer Altersklasse auf zwei Bruststrecken erzielte. Juliane Reinhold hält
bereits seit Sommer die nationale Bestmarke über 100 m Schmetterling.
So zufrieden hat Anne-Katrin Neumann schon lange nicht mehr ihre Schützlinge
an Oliver Trieb, der die nächsten zwei Jahre das Training leitet, abgegeben.
"Die Rekorde haben sich einfach so ergeben", erzählt Neumann: "In diesem
Alter dürfen die Zeiten noch nicht so wichtig sein. Wir haben darauf nicht
hingearbeitet." Stolz sind die Trainer und Sportlerinnen trotzdem –
rekordverdächtig war seit René Kolonko vor zehn Jahren kein Leipziger
Nachwuchs-Schwimmer mehr.
Dabei muss sich Anne-Katrin Neumann seit Jahren mit schwierigen Bedingungen
arrangieren. Die Anforderungen, die an sie und ihre zehn- bis zwölfjährigen
Schützlinge gestellt werden, sind schwer umsetzbar. Immer wieder gibt sie
ihre Schwimmer mit zu großen Defiziten an Oliver Trieb ab. Teilweise
beobachtet Neumann während der Trainingszeit 20 Kinder auf zwei Bahnen. "Um
von jedem die Fehler zu entdecken, gründlich zu analysieren und ihn
weiterzubringen, bräuchte ich drei Bahnen", bedauert die
Stützpunkttrainerin: "Doch die Finanzierung für unsere Wasserfläche ist
schon jahrelang nicht eindeutig geklärt." Immer wieder helfen der
Schwimmverband der Stadt und Sponsoren aus. Zukünftig wird der
Talentestützpunkt auch auf die Hilfe der Vereine und der Eltern angewiesen
sein.
Die Familien spielen als Geldgeber ohnehin eine immer größere Rolle. "Bis
auf die Startgelder müssen die Eltern alle Kosten übernehmen. Das geht so
weit, dass sie auch die Wettkampfübernachtungen der Trainer bezahlen",
erklärt Trieb. Der Einfluss der Eltern hat andererseits zur Folge, dass die
Pläne der Übungsleiter kritisch hinterfragt werden. "Doch in Gesprächen
können wir meistens die Zweifel ausräumen." Das Vertrauen zwischen Eltern,
Lehrern, Trainern und Sportlern sei ein wichtiger Baustein auf dem Weg zum
Erfolg.
Immer wieder stehen die Talente vor anspruchsvollen Herausforderungen. "Die
Schwimmer, die aus den Vereinen zu mir kommen", beschreibt Neumann, "sind zu
Hause die Stars. In unserer Gruppe aber nur eine Nummer unter zwanzig." Das
zu akzeptieren, sei für manche schon ein schwieriger Schritt. Die
langjährige Trainerin begleitete schon mehrere Jahrgänge auf dem Weg vom
Vereins- zum Leistungssport. Fünf Schwimmeinheiten, dazu drei Mal Athletik
und schulische Pflichten unter der Woche sowie Wettkämpfe am Wochenende –
"diesen Rhythmus kann nicht jeder umsetzen. Die Schule ist immer der
wichtigere Teil der Ausbildung", betont Neumann.
Beide Rekordschwimmerinnen schaffen die Belastungen bei immer weniger
Freizeit. "Im Training setzen sie unsere Hinweise gut um", lobt Trieb. Sie
sind vielseitig, können die Lagenstrecken schwimmen. Und sie kommen dem
Leitbild – lang, schmal, geringer Wasserwiderstand – nahe. Ob sie es einmal
zu EM, WM oder Olympia schaffen? Trainerin Neumann weiß es nicht: "Das kann
niemand voraussagen." Die Grundlagen für den langen Weg bis Olympia stimmen
jedenfalls. Deshalb lohnt es sich, die Talente zu fordern und optimal zu
fördern.
Felix SchneiderLVZ2006-12-20

Zwei deutsche Altersklassenrekorde durch die Leipziger Post-SchwimmerinBeim diesjährigen Christstollenschwimmen in Dresden steigerte die zwölfjährige Anna-Maria Macht die bisherigen Bestmarken über 50 und 200 m Brust auf 35,45 s sowie 2:44,94 min. Insgesamt war der Schützling von Oliver Trieb sechsmal erfolgreich. Der alte 200-m-Rekord – gehalten von der Leipzigerin Nicole Hetzer – war bereits 15 Jahre alt. Die ebenfalls zwölfjährige Juliane Reinhold vom SC DHfK, die seit Sommer die nationale Bestmarke über 100 m Schmetterling hält, verpasste den Rekord auf der doppelten Distanz in 2:27,30 min nur um drei Zehntelsekunden. Starke Leistungen bei den Älteren zeigten Kristin Schiemenz (2:18,91 min über 200 m
Rücken) sowie Riccardo Prietzsch (Lok Mitte) in 58,73 s über 100 m Rücken.
fsLVZ2006-12-18

Neun Siege für Tim Wallburger700 Sportler aus 62 Vereinen kämpften am Wochenende in der
Schwimmhalle am Freiberger Platz einmal nicht um Medaillen, sondern um
original Dresdner Christstollen. Die wurden an sämtliche Sieger in den einzelnen
Wertungsklassen als Preise vergeben. Über 300 Stück des leckeren Gebäcks
der Bäckerei Grundmann fanden so ihre Abnehmer. Für ein hohes sportliches
Niveau sorgten 56 Medaillengewinner der letzten Deutschen Meisterschaften.
Das ist absoluter Rekord für dieses Dresdner Schwimmfest.
Für besondere Höhepunkte sorgte eine junge Leipzigerin. Die 12-jährige Anna-
Marie Macht (Post-SV Leipzig) konnte mit zwei deutschen Alterklassenrekorden
auf sich aufmerksam machen. Über 200 Meter Brust verbesserte sie in 2:44,94
Minuten einen Rekord, der vor 15 Jahren von Nicole Hetzer, damals auch für
Leipzig startend, aufgestellt wurde. Auf der Sprint-Distanz über 50 Meter Brust
konnte sie den nationalen Rekord auf 35,45 Sekunden verbessern.
Weltrekordler Johannes Neumann vom SC Riesa, der eine Woche nach seinem
Rekordrennen bei der Kurzbahn-EM mit der 4×50-Meter-Lagenstaffel in Dresden
an den Start ging, konnte vier Siege (50 und 200 Meter Brust, 400 Meter Lagen
und Lagenstaffel) für sich verbuchen. Noch erfolgreicher war der Ex-Dresdner
Tim Wallburger. Das mittlerweile bei Norbert Warnatzsch (Trainer von Franziska
van Almsick und Britta Steffen) trainierende 17-jährige Talent zeigte schwamm
auf hohem Niveau und ist im kommenden Jahr Kandidat für eine Fahrkarte zur
Junioren-EM.
Das erhoffen sich die Gastgeber vom Dresdner SC auch von Anja Georgi. Die
15-jährige Schülerin des Sportgymnasiums gewann vier Stollen, unter anderem
auch auf ihrer Paradestrecke 50 Meter Rücken. In 31,04 s verpasste sie dabei
ihre Bestleistung nur knapp. Ebenfalls vier Stollen für die Gastgeber gewann der
erst 10-jährige Niclas Lang. Julius Klein von den Dresdner Delphinen gewann
sieben Mal und setzte sich mit seinen Top-Leistungen in mehreren Disziplinen
an die Spitze der deutschen Altersklassen-Bestenliste bei den 12-Jährigen. Dies
gelang auch der gleichaltrigen DSC-Schwimmerin Doreen Lippok, die sich über
50 Meter Rücken mit 33,79 Sekunden an die Spitze der nationalen Rangliste
setzte. Über zwei Stollen freuten sich auch Anne Leuthold (15) und Patricia
Rennau (10). Jeweils ein Mal gewannen Marit Burckhardt (18), Florian Börner
(13) und Victor Kempe (10/alle DSC).
D. Oehme
letzte Aktualisierung von 18.12.2006
Dirk OehmeDresdner Neueste Nachrichten2006-12-18

Leipziger FotokalenderFür Fernsehmoderator Roman Knoblauch ("MDR um 12") brachte das
"Schwimmfest unterm Tannenbaum" ein Wiedersehen mit seinem Schwimmcoach. Der
deutsche Meister Sebastian Halgasch hatte den TV-Mann im Frühjahr fit
gemacht für den Ironman. Inzwischen ist Halgasch in seine Heimat Dresden
zurückgegangen, der 25-Jährige arbeitet als Trainer der Freitaler Talente.
Knoblauch unterstützte am Sonnabend auch seinen neuen Klub Post SV und den
Schwimm-Förderverein Vesch bei dessen Kalenderprojekt für 2007: Die zwölf
schönsten Schwimmsport-Motive des diesjährigen Foto-Wettbewerbs hatten den
Sprung in den Kalender geschafft, in der Uni-Schwimmhalle wurde das
Schmuck-stück erstmals präsentiert. Der Vesch-Vorsitzende Thomas Buchmann
prämierte dabei die besten Hobby-Fotografen, unter anderen Trainerin Eva
Herbst, den Organisator des Cospudener Langstreckenschwimmens Ingo Karge
sowie Flossen-Nationalschwimmer Sebastian Lassack. Der Kalender kann für
7,50 Euro unter info@vesch-leipzig.de bestellt sowie im Gohliser
Fahrradladen "Die Speiche" gekauft werden, der Erlös kommt der
Talentförderung zu Gute.
fsLVZ2006-12-06

Schwimm – Nachwuchs auf dem VormarschDie Schwimm-Woche zwischen WM-Qualifikation in Hannover und Kurzbahn-EM in
Helsinki gehörte dem Nachwuchs. Beim Adventsschwimmen in Erfurt trumpfte vor
allem die zwölfjährige Anna-Marie Macht vom Postschwimmverein mit einem
Meeting-Rekord über 200 m Brust (2:46,54 min) auf. Die 13-jährige Vanessa
Vorbrodt (SC DHfK) legte über 50 m Freistil (27,97 s) gleichfalls eine
starke Zeit hin. Beim Bundesländervergleich des 4. und 5. Schuljahres in
Berlin kam die Sachsenauswahl hinter dem Gastgeber und vor Brandenburg sowie
Sachsen-Anhalt auf Platz zwei. Bester Leipziger war Tommy Wolst (Post).
Von 26 Sachsen kamen immerhin 11 aus der Messestadt. Die fehlten beim
parallel ausgetragenen traditionellen Schwimmfest unterm Tannenbaum, einem
der wichtigsten Sichtungswettkämpfe für Schwimmer in Sachsen. In der
Leipziger Uni-Schwimmhalle trumpfte derweil der zwölfjährige Philipp
Sikatzki vom SC DHfK auf, der vier der fünf Strecken als Sieger beendete.
Insgesamt kamen die Leipziger Talente auf 14 Erfolge, gleich 20 Siege gingen
an den Schwimmbezirk Südwechstsachsen (Chemnitz und Plauen), 12 Mal waren
die Schwimmer aus dem Raum Dresden erfolgreich.
Nun gehen die Blicke nach Helsinki, wo ab Donnerstag die drei Messestädter
Janina-Kristin Götz, Michelle Matthes und Stefan Herbst unter 41 DSV-Aktiven
gegen die europäische Elite kämpfen.
fsLVZ2006-12-05

Post-Masters in Usti erfolgreichTraditionell im Vorderfeld schwammen die Schwimmer des Post SV Leipzig beim
internationalen Masters-Meeting im tschechischen Usti nad Labem.
Insbesondere Andreas Köpping, Heike Händel sowie Peggy und Jörg Kolonko
trugen sich mehrfach in die Siegerliste ein.
fsLVZ2006-11-13

Trainerweiterbildung RabenbergUnter den 500 Mitgliedern sind 66 Trainer und Übungsleiter – für
diese paradiesischen Zustände wird der Postschwimmverein von vielen Seiten
beneidet. Statt der sonst üblichen Weihnachtsfeier trafen sich 28 von ihnen
am Wochenende in der Sportschule Rabenberg zu einer freudbetonten
Klausurtagung mit Sporttreiben und Kegeln. Dabei beriet der junge Vorstand
um Vereinschef Jarno Wittig (29) und Vize Uwe Bodusch (28) gemeinsam mit den
Trainern um Frontmann und Lautsprecher Rolf Dube, wie die Sichtung und das
Training der Talente noch besser koordiniert werden können. Schließlich
trainieren die Post-Schwimmer vorrangig in vier und teilweise sogar in
sieben verschiedenen Hallen. Auf mehr Wasserfläche hoffen die Postler wie
alle Leipziger Schwimmer mit Eröffnung der neuen 50-m-Halle, dem Sportbad an
der Elster.
keföLVZ2006-11-08