01.11.2006 – Leutzscher Schwimmer in der Aufstiegsrunde
Leutzscher Schwimmer in der AufstiegsrundeDie Schwimmer des SSV Leutzsch haben sich mit einem vierten Rang in der 2.
Bundesliga Süd für die Aufstiegsrunde zur ersten Liga qualifiziert. Die
beste Leistung erreichte Stefan Herbst, der einen Tag nach seiner Rückkehr
vom Höhentraining in Spanien über 200 m Freistil 1:46,98 min erzielte.
Danach erkrankte er jedoch im Trainingscamp Lindow, wo er momentan flach
liegt. Die Leutzscher Frauen wurden in der 2. Liga Neunte. Die Landesliga in
Leipzig gewann bei Männern und Frauen der SC Riesa. Die DHfK-Männer wurden
Zweite, der Post SV kam auf die Plätze zwei (Frauen) und drei (Männer). Beim
Telefonbuchpokal für den Nachwuchs in Chemnitz wurden der SSV Leutzsch und
der SC DHfK hinter dem Gastgeber Zweiter und Dritter.LVZ2006-11-01
Toni Franz mit StundenrekordZum siebten Mal in Folge gewann DHfK-Athlet Toni Franz am Sonnabend das
Leipziger Stundenschwimmen. Bei der 14. Auflage stellte der
Nationalmannschafts-Schwimmer zum vierten Mal einen neuen
Veranstaltungsrekord auf. Diesmal verbesserte er nach großem Kampf seine
Bestmarke aus dem Vorjahr um vier Meter auf 5504 Meter. Damit steigerte sich
der Langstrecken-Krauler in den vergangenen neun Jahren um fast 700 Meter.
Lange Zeit sah es nicht nach einem Rekord aus, doch auf den letzten 300
Metern legte der Medizinstudent einen phantastischen Endspurt hin. In knapp
sechs Wochen will sich der 23-Jährige bei den deutschen
Wintermeisterschaften in Hannover für die Welttitelkämpfe im März in
Melbourne qualifizieren.
Ein Stammgast unter den 35 Teilnehmern ist die inzwischen 80-jährige
Ex-Weltrekordlerin Gisela Schöbel-Graß (MoGoNo). Sie schaffte 2440 Meter.
Der älteste Mann – Meinhard Lindner vom Post SV – schwamm 2325 Meter. In
Abwesenheit der Bundesstützpunkt-Athletinnen wurde die 14-jährige Luisa
Brock vom VfK Blau-Weiß mit 4330 Metern Siegerin bei den Frauen.LVZ2006-10-16
Staffel-Rekord der Oldies – Saisonstart der Schwimmer von Riesa bis MexikoDie Leipziger Schwimmer sind erfolgreich in die Saison gestartet. Beim
Double-Pool-Meeting in Riesa, wo je ein Teil der Wettkämpfe auf der Kurzbahn
sowie auf der 50-m-Bahn stattfindet, erreichten Michelle Matthes (SC DHfK)
und Hannes Heyl (Lok Mitte) die besten Einzelleistungen. In der
Mehrkampfwertung der offenen Klasse waren zudem Ricarda Schellenberg und
Franziska Gröppel (beide Leutzsch) sowie der Ex-Leipziger Fabian Sadowski
(Riesa) erfolgreich. Beim tags darauf ausgetragenen sächsischen Kinder- und
Jugendpokal holten die Leipziger Vereine sechs von sieben möglichen Pokalen
(SC DHfK 3, Leutzsch 2, Lok Mitte 1).
Für den ersten Deutschen Rekord der jungen Saison sorgten die
Masters-Schwimmer. Peggy Kolonko, Heike Händel, Jens Lutschin und Sven Guske
vom Postschwimmverein steigerten in Kulmbach die Bestmarke über 4×50 m Lagen
(Kurzbahn) in der Altersklasse 160 um vier Sekunden auf 2:01,34 Minuten. Bei
den Weltmeisterschaften im August in Stanford/USA kam dieses Quartett nicht
zustande, da Guske auf den Flug über den großen Teich verzichtete. Immerhin
unterstrichen Lutschin und Händel als Vierter und Sechste in den
Einzelrennen ihre Zugehörigkeit zur Weltspitze. In Kulmbach gewann Post wie
gewohnt den kleinen Eku-Cup, der SSV Leutzsch kam in der Gesamtwertung auf
Rang zwei.
Die DSV-Elite bereitet sich bereits zielgerichtet auf die WM-Qualifikation
Ende November in Hannover vor. Der Leipziger Stefan Herbst reiste am
Sonnabend ins erste von sechs Höhentrainingslagern. In der Sierra
Nevada/Spanien wird der Leutzscher vom halleschen Coach Frank Embacher
betreut. Dagegen bereitet sich die Olympiadritte Janina-Kristin Götz
gemeinsam mit Michelle Matthes und Trainer Jirka Letzin in Mexiko vor.LVZ2006-10-04
Riesentombola und Kabarettist begeistern Leipzigs SchwimmerDie Wellen der Begeisterung schlugen hoch beim 4. Sommerfest des Postschwimmvereins Leipzig. Etwa 250 Schwimmer, Gäste und Freunde des Vereins feierten an der Schwimmhalle Mariannenpark ausgelassen bis spät in den Abend. Eines der Highlights des diesjährigen Fests organisierte der Vesch e.V. Dessen Vorsitzender Thomas Buchmann stellte mit seinem Vorstand eine honorige Tombola auf die Beine wobei der Hauptpreis ? ein Fahrrad von Steffen Dörfers Insider-Radtreff ?Die Speiche? ? den Losverkauf mächtig ankurbelte. Auch der Stargast des Abends Meigl Hoffmann zeigte sich berührt von so vielen Schwimmern an Land und wurde mit seinem Beitrag als Hausmeister nebst ABM-Musiker und Erinnerungen an die Zeiten als Hoffmann noch in der Küchenkommission seines Kombinats mitwirkte, gefeiert. Sichtlich wohl fühlten sich auch Frederik und John Reuter ? die beiden 13 und 16 jährigen Musiker, die als ?The Tweedys? mit ihrem Rock´n Roll Programm den Parkplatz vor der Schwimmhalle zum Tanzplatz machten.LVZ2006-07-19
Schwimmer holen 18 Talentiade-TitelDie Leipziger Nachwuchsschwimmer konnten bei der Talentiade des Freistaates in Riesa einmal mehr ihre sächsischen Kontrahenten in Schach halten. Insgesamt 18 Mal standen die Messestädter vom SV Handwerk, dem SC DHfK, dem SSV Leutzsch und des Postschwimmverein auf dem obersten Treppchen. Eifrigster Titelsammler war Robert Sikatzki (SC DHfK), der alle vier Strecken für sich entschied.LVZ2006-07-17
Seniorenschwimmer holen sechs GoldeneSechs Goldmedaillen gewannen die Leipziger Masters – Schwimmen bei den deutschen Meisterschaften in Dresden. Doppelsiege über 50 und 100m Brust holten Jürgen Zimmermann (VfK Blau-Weiß/AK 65) und Jens Lutschin (AK 40). Weitere Titel gingen an Tanja Starke (beide Post SV/AK 20) über 100m Schmetterling sowie die Bruststaffel der Post-Männer (Köpping, Kolonko, Zacharias, Lutschin).LVZ2006-07-03
23 Leipziger Schwimmer holen 42 Medaillen in BerlinErfolgreich oder doch nur durchwachsen? Die Bilanz der Leipziger Schwimmer
bei den Deutschen Meisterschaften von den Zwölfjährigen bis zu den
Erwachsenen ist gar nicht so eindeutig. "Es gab große Lichtblicke in der
Jugend, dort haben wir Potenzial für die Zukunft", meinte Wolfram Sperling,
Präsident des Sächsischen Schwimm-Verbandes, mit Blick auf Leipzig und ganz
Sachsen. Dennoch erklärte der SSV-Chef: "Das Abschneiden ist durchwachsen."
Zwei EM-Starter mit Stefan Herbst aus Leipzig und Johannes Neumann aus Riesa
seien bei weitem nicht optimal. Dass sich nach zwei guten Jahren diesmal
kein Sachse für die Junioren-EM qualifizierte, wurmt Sperling besonders.
Christin Zenner aus Plauen avancierte zur Seriensiegerin, doch wegen der
beruflichen Perspektive ihrer Mutter in Niedersachsen heimst das Talent aus
dem Vogtland ihre Erfolge nun für Hildesheim ein.
Die Messestädter sorgten dennoch für eine Medaillenflut. Im Vorjahr brachten
13 Leipziger Edelmetall von der "Schwimmwoche" heim, diesmal waren es sogar
23 Sportler mit 42 Medaillen! Das bedeutet Rang zwei hinter den starken
Hallensern (68 Medaillen). Dennoch konnten die Junioren-EM-Finalisten der
vergangenen beiden Jahre – Michelle Matthes, Franziska Gröppel, Hannes Heyl
– den Abstand zur Spitze kaum oder gar nicht verkürzen. "Das liegt nicht am
Training. Ich denke auch, dass wir Trainer unser Mögliches getan haben",
meint Bundesstützpunkt-Coach Eva Herbst und ergänzt: "Es liegt an der
Erziehung. Die Junioren-Erfolge wurden überbewertet, die Sportler in Watte
gepackt. Sie dachten, sie sind schon wer." Auch ihr Kollege Jirka Letzin
glaubt, dass sich die Probleme eher im Kopf abspielen: "Denn fit waren sie
eigentlich."
Wolfram Sperling lobte vor allem die Fortschritte in den Nachwuchsgruppen der
Trainer Anne-Katrin Neumann und Oliver Trieb. Erstmals gab es beim
Achtkampf der Jüngsten durch Juliane Reinhold (Gold) und Anna-Marie Macht
(Bronze) zwei Leipziger Medaillen. "Sie sind auch sehr schön geschwommen,
das war mir wichtig. Wir haben Talente, die wir hegen müssen, damit sie oben
an kommen", sagte Anne-Katrin Neumann, die 24 Sportler aus ganz Leipzig
betreut. Doch sie hat auch große Sorgen: "Wir haben für den Stützpunkt zu
wenig Wasserfläche. Es gibt niemanden, der sie finanziert. Und keiner fühlt
sich zuständig." Goldige und trübe Aussichten liegen also mal wieder dicht
beieinander.LVZ2006-06-27
Schwimm-Nachwuchs in HochformLeipzig. Kurz vor den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin
präsentieren sich die Leipziger Schwimmer in Hochform. Bei den Süddeutschen
Meisterschaften sammelten sie 19 Goldmedaillen und wurden mit insgesamt 45
Medaillen×deutlich das beste Team in×Sachsen. Mit fünf Titeln wurde Philipp
Sikatzki (SC DHfK) erfolgreichster Starter. Er setzte sich über alle
Rückenstrecken durch und schlug über 200 m Lagen und Schmetterling als
Erster an. Den Höhepunkt setzte Juliane Reinhold (SC DHfK). Neben den vier
Siegen stellte sie mit 1:06,53 min den Deutschen Altersklassenrekord über
100 m Schmetterling ein.LVZ2006-06-12
Schwimmer trotzen dem Kälterekord33 Starter am Cospudener See / Toni Franz EC-Dritter
Ein Hauch von Eisbaden lag über dem Saisonauftakt der Freiwasserschwimmer.
Das 7. Langstreckenschwimmen am Cospudener See wurde trotz des Kälterekordes
von 14 Grad Wassertemperatur durchgeführt, allerdings wurde die maximale
Streckenlänge für die 33 Unentwegten von zwei auf einen Kilometer reduziert.
Nicht viel wärmer war es in den südlichen Gefilden: Denn den EM-Fünften Toni
Franz erwarteten beim Europacup im italienischen Bracciano kalter Wind und
ebenfalls nur 16 Grad kaltes Wasser. Doch der DHfK-Schwimmer schlug sich
wacker und kam über 5 km auf den Bronzerang.
Dabei hatte der Medizinstudent in dieser Saison noch nicht eine einzige
Trainingseinheit außerhalb des wohltemperierten 50-m-Beckens absolviert:
"Die Seen sind mir einfach zu kalt." In Italien wurde die auf 10 km
angesetzte Distanz aufgrund der Bedingungen halbiert, was Franz‘ Trainerin
Eva Herbst sehr begrüßte. Schließlich steckt ihr Schützling auch mitten in
der Vorbereitung auf die nationalen Meisterschaften auf der 50-m-Bahn. In
57:56 min musste sich der Leipziger nur den beiden Italienern Valerio Cleri
(57:48) und Gabriele Zancanaro (57:54) geschlagen geben. Eine deutsche
Schwimmerin wurde wegen Unterkühlung aus dem Wettkampf genommen. Doch der
Leipziger, der selbst alles andere als ein Freund kalten Wassers ist, kam
sehr gut durch.
Am Cospudener See waren der SSV Leutzsch – er stellte mit Sabrina Oschatz
die Siegerin bei den Frauen – sowie der Postschwimmverein am stärksten
vertreten. Der 1000-Meter-Sieger kam indes aus Berlin: Marcus Rosenkranz,
der sich auf die Deutschen Freiwassermeisterschaften in vier Wochen in
Erfurt-Stotternheim vorbereitet, schwamm freiwillig eine Zusatzrunde, damit
sich die Tour nach Sachsen auch wirklich lohnt. Sieben tapfere Kinder
schwammen immerhin 100 Meter: Olivia und Carolin Zacharias sowie Adrian und
Maximilien Karge wurden mit Goldmedaillen belohnt. fs
33 Schwimmer trotzten am Sonnabend in Markkleeberg-Zöbigker der Kälte und
stürzten sich zum Langstreckenschwimmen in den Cospudener See.LVZ2006-06-06
Leipziger Schwimmer in Esbjerg erfolgreichBeim größten europäischen Nachwuchs-Meeting im dänischen Esbjerg mischten
wie im Vorjahr zahlreiche Leipziger Schwimmer vorn mit. Unter 2000 Startern
aus zehn Ländern holten die Messestädter 13 Mal Gold, 12 Mal Silber und 17
Mal Bronze. Die Siege teilten sich die DHfK-Talente Philipp und Robert
Sikatzki "brüderlich": Der zwölfjährige Philipp gewann wie im Vorjahr alle
neun Starts und erzielte über 100 m Rücken in 1:09,40 min einen
Meetingrekord. Vier Mal war sein ein Jahr jüngerer Bruder Robert
erfolgreich. Weitere Medaillen holten Stefan Kriegel, Steve Günter, Lisa
Atlas, Dominik Günter, Natalie Arnold (alle SC DHfK), Philipp Großmann,
Jordy Monimambu (beide Post SV) sowie Stine Gabrysiak vom SSV Leutzsch.LVZ2006-05-30