Uncategorized Archives - Postschwimmverein Leipzig e.V.

Mehr als drei Monate mussten die Schwimmer des Leipziger Landesstützpunkts aufgrund der Corona-Pandemie eine Wettkampfpause einlegen und auf die in ihrem Sport so wichtigen Leistungsvergleiche verzichten. Am vergangenen Wochenende aber ging es endlich wieder los: Mit dem Sonnenwendschwimmen im heimischen Kulkwitzer See stand der erste Wettkampf seit Anfang März auf dem Programm.

 Statt Startblöcke und Bahnen gab es bei dem Freiwasser-Event Neoprenanzüge und Tracking-Chips für die sonst eher an den Komfort der Schwimmhalle gewöhnten Wasserratten. Dabei stellten Leipzigs Stützpunktschwimmer unter Beweis, dass sie auch im rauen Open Water vorn mitmischen können. Bei den Herren landeten die beiden 16-jährigen Jonas Clauß (SSG Leipzig / SV Handwerk) und Paul Polzin (SV Grimma) über die 3000m mit den Plätzen zwei und drei auf dem leider nur „imaginären“ Podium. Als Corona-Schutzmaßnahme wurde bei dem Wettkampf auf eine tatsächliche Siegerehrung verzichtet. 

Überzeugen konnte auch erst 14-jährige Paula Geschke (SSG / SC Riesa). Das junge SSG-Talent schwamm über die 3000m auf den dritten Platz und erreichte dabei mehr als 40 Sekunden vor der bereits für Olympia in Tokio qualifizierten Hallenserin Laura Riedemann das Ziel. Insgesamt kamen acht Schwimmerinnen der SSG Leipzig unter die besten zwölf Teilnehmerinnen. Der Anfang ist gemacht. Wie es nun weitergeht, werden die kommenden Wochen zeigen. Jeder geschwommene Meter ist derzeit wichtig für die jungen Leipziger Talente, um sich Stück für Stück wieder in Form zu bringen.

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Zahlreiche Schwimmstars wie die Olympiasiegerinnen Sarah Sjöström und Katinka Hosszu waren am Wochenende beim Schwimm-Weltcup in Budapest in Einsatz. (mehr …)

Liebe Mitglieder,

am 24. Juni 2018 richtet unser Verein die sächsische Talentiade im Schwimmen aus. Da wir auch für die Verpflegung an dem Wettkampftag sorgen wollen, möchten wir Euch ganz herzlich um Eure Unterstützung beim Kuchenbasar bitten. (mehr …)

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Mit dem traditionellen Sommerfest des Postschwimmverein Leipzig e.V. starteten am vergangenen Sonnabend über 300 Mitglieder, Freunde und Gäste des Vereins in die neue Saison 2017/2018. (mehr …)

Drei Medaillen konnten unsere Sportler beim diesjährigen Jahreshöhepunkt, den Deutschen Meisterschaften in Berlin erringen. (mehr …)

Juliane Reinhold Vierte in LuxemburgLuxemburg. Bis auf den wegen seines Studiums verhinderten Freistil-Spezialisten Tobias Horn beteiligten sich die stärksten Leipziger Schwimmer traditionell Ende Januar beim stark besetzten internationalen Meeting in Luxemburg. Die beste Leistung der Sachsen erzielte Lagenspezialistin Juliane Reinhold (SSG), die über 200 Meter nur hauchdünn um drei Zehntel das Podest verpasste. Mit ihren 2:17,48 Minuten war die 20-Jährige zum jetzigen Zeitpunkt ebenso wie Trainer Dirk Franke zufrieden. Damit liegt sie auf Platz zwei der deutschen Bestenliste. Tommi Wolst stand über 50 und 100 m Rücken im A-Finale, hatte aber Orientierungsprobleme aufgrund der Beckenkonstruktion. Medaillen in den Junioren-Kategorien holten Michelle Zehmisch, Lisa Marie Päßler und Lucie Kühn.LVZ2015-02-03

Juliane Reinhold unterbietet EM-Norm klarBeim sehr gut besetzten 60. Internationalen Neptunschwimmfest in Rostock kam es gleich zum Auftakt über 400 m Lagen zum Duell von Franziska Hentke aus Magdeburg und der Leipziger SSG-Schwimmerin Juliane Reinhold. Nach packendem Kampf siegte Hentke in starken 4:32,9 Minuten vor Reinhold. Mit 4:36,6 unterbot der Schützling von Trainer Dirk Franke die Norm für die Kurzbahn-Europameisterschaften im Dezember um drei Sekunden. Die Qualifikation erfolgt allerdings ausschließlich beim deutschen Kurzbahntitelkampf Ende November in Wuppertal. Reinhold und Marie Pietruschka nehmen hinter WM-Starterin Johanna Friedrich (Magdeburg) die Plätze zwei und drei ein. In Rostock machte auch der Leipziger Nachwuchs mit zahlreichen Podestplätzen auf sich aufmerksam.fsLVZ2015-11-04

Wo bleibt das Tief nach dem Höhentraining? – Das zweite Wochenende in Folge unterbietet SSG-Schwimmerin Juliane Reinhold über 400 m Lagen die Norm für die Kurzbahn-EMEigentlich hätte sich Juliane Reinhold nach dem Höhentrainingslager in Spanien und dem starken Kurzbahn-Auftritt in Rostock mal ein freies Wochenende verdient gehabt. Doch letztlich begnügte sich die beste Leipziger Schwimmerin in Absprache mit Trainer Dirk Franke mit dem Faulenzer-Sonntag. Den Samstag verbrachte die 21-Jährige selbstverständlich in der Schwimmhalle. Denn bei den offenen sächsischen Kurzbahn-Meisterschaften in Riesa ging es darum, die Wirkung des Höhentrainings auf den Körper der Lagenspezialistin zu testen.
„Es war der zehnte Tag nach der Höhe. Laut Theorie haben die meisten Sportler da ihren Tiefpunkt“, erklärte Dirk Franke. Von wegen Tiefpunkt: So sehr Juliane Reinhold auch in sich hinein horchte – eine gewisse Müdigkeit stellte sie maximal im Training fest. Im Wettkampf knüpfte sie über 400 m Lagen nahtlos an ihre starke Vorstellung an der Küste an. Sie begann den Schmetterling-Abschnitt wesentlich offensiver, war dafür in der Brustlage langsamer. In 4:36,79 Minuten verfehlte „Jule“ ihre erst eine Woche alte Bestzeit nur um elf Hundertstel, zum zweiten Mal binnen acht Tagen unterbot sie die Norm für die Kurzbahn-EM im Dezember. Auch über 200 m Lagen (2:13,36) schwamm sie wenige Stunden später so schnell wie seit Jahren nicht mehr.
Das Tief nach der Höhe bleibt bislang also aus – Juliane Reinhold hat nichts dagegen. Allerdings unterhielt sie sich zuletzt oft mit Weltklasse-Schwimmerin Franziska Hentke, mit der sie nach dem Camp noch einmal pro Woche in der Magdeburger Höhenkammer trainiert. Die wiederum meinte: Bei ihren 16 Höhentrainingslagern habe ihr Körper danach 16 Mal unterschiedliche Signale gesendet. Das Nominierungsrennen steigt am Donnerstag der kommenden Woche bei den nationalen Titelkämpfen in Wuppertal. Zwei EM-Tickets für Anfang Dezember nach Israel sind zu vergeben. Doch in der Olympiasaison dürften einige Kontrahentinnen für die Norm in Frage kommen.
Mit vier Einzel- und zwei Staffeltiteln erreichten die Leipziger SSG-Schwimmer nicht die Ausbeute vergangener Jahre, zumal Marie Pietruschka kurzfristig erkrankt ausfiel und Tobias Horn derzeit seiner Form hinterher schwimmt. Doch der Nachwuchs klopf mächtig an: Mit Louise Fuierer, Lisa Marie Päßler (beide SSG) und Lea Marsch (SC Riesa) gewannen drei Talente des hiesigen Stützpunktes Gold bei den Erwachsenen. „Lea kann im Rückenschwimmen Bianca Bogen ersetzen, die vor einigen Wochen zum Triathlon gewechselt ist, wo sie eine größere Perspektive für sich sieht“, so Trainer Dirk Franke.
13 Erfolge errangen die Schwimmer des SV Halle. Erfolgreichster Titelsammler war Paul Hentschel (SC Chemnitz). Der Euro-Games-Sieger von Baku schlug in sechs Freistil-, Brust- und Lagenfinals als Erster an. Er wird im Herbst 2016 an den Leipziger Stützpunkt wechseln und plant wie Juliane Reinhold und Tobias Horn eine Karriere bei der Landespolizei.
fsLVZ2015-11-10