Uncategorized Archives - Postschwimmverein Leipzig e.V.

Bei Olympia zu stehen und gegen die Stars der Schwimmwelt anzutreten, war für Marie Pietruschka bereits ein Highlight. Doch fast unmittelbar nach den Spielen von Tokio durfte die Leipzigerin noch tiefer eintauchen in den Kreis der Weltelite. In der International Swimming League (ISL) ist die 26-Jährige in diesem Spätsommer und Herbst teil des Favoritenteams „Cali Condors“. Die Mannschaft ist Titelverteidiger in der Schwimm-Profiliga, kein Wunder, bei Superstars wie den Olympiasiegern Caeleb Dressel und Lilly King. In der Vorrunde in Neapel konnte Marie Pietruschka ihr Können zeigen und ist begeistert. „Ich bin jetzt noch aufgeregt, weil es mich so im Herzen berührt hat“, erzählte sie in der neuen Folge „SSGeht nach Tokio“. Im Podcast berichtet Marie zudem von ihren Erfahrungen bei den Olympischen Spielen und erzählt uns von ihrer neuen Freistil-Wendentechnik, die sie auf 100m direkt mal eine halbe Sekunde schneller machte. Es war die vorerst letzte Episode der Serie „SSGeht nach Tokio“, die in den vergangenen Wochen die drei Leipziger Olympioniken Marek Ulrich, David Thomasberger und Marie Pietruschka in der Zeit vor und nach den Spielen begleitet hat.

Wenn man an „massiv aufbauen“ denkt, gehen einem wohl zunächst Bilder von Sportlern auf der Hantelbank durch den Kopf. Der Sponsor der aktuellen Podcast-Folge baut jedoch keine Muskeln auf, sondern massive Ein- und Mehrfamilienhäuser. Die Ausbau GmbH Liebertwolkwitz ist das Hausbauunternehmen in Leipzig und unterstützt seit mehreren Jahren Sportlerinnen und Sportler aus der Region. Mit langfristigem Aufbau beschäftigt sich aber auch Marie, die sich in diesem Sommer in der Form ihres Lebens sah. In Tokio fuhr sie mit Platz sechs in der 4x200m-Staffel das beste Ergebnis ein, das ein deutsches Damen-Quartett in den zurückliegenden 17 Jahren erzielen konnte. Dennoch sieht die Psychologiestudentin noch Punkte, die sie selbst hätte besser machen können: „Aufgrund der Rahmenbedingungen hat bei mir die Psyche ein wenig verrückt gespielt“, sagte Marie und fügt an: “Ich glaube, dass mich das schon stark beeinflusst hat aber daraus lernt man.“ Der eigene Trainer, der nicht mit am Beckenrand war, die vielen Auflagen durch Corona und die leeren Publikumsplätze gingen nicht spurlos an den Teilnehmenden vorbei. Solche ungünstigen Umstände auszublenden und einfach sein Ding durchzuziehen ist nicht einfach. Genau das ist es aber, was Marie für die weiteren Wettkämpfe besser machen will. Diese ließen dann auch nicht lange auf sich warten. Schon drei Wochen nach Tokio klopfte die ISL an die Tür der in Neckarsulm trainierenden Leipzigerin. Dort erwartete sie ein komplettes Kontrastprogramm zu Olympia. Volle Ränge mit Zuschauern, keine Ausgangsbeschränkungen und ein Wettkampf, bei dem für sie in erster Linie der Spaß im Vordergrund stehen konnte. Und für diesen Spaß war vor allem eins entscheidend: „Ich kam nach Neapel und hatte einen regelrechten Kulturschock. Und der Kulturschock war tatsächlich das Team. Ich betreibe diesen Sport seit 22 Jahren und ich haben noch nie so viel Spaß gehabt.“ Egal wie schnell oder langsam man im Becken war, es gab einen bedingungslosen Rückhalt von der Mannschaft. Besonders wenn man bedenkt, dass in dieser mehrere Olympiasieger und WM-Medaillengewinner schwimmen, kann einem bereits vom Zuhören eine kleine Gänsehaut über den Arm fahren. In den gemeinsamen drei Wochen in Neapel hatte Marie Gelegenheit von den Besten zu lernen. Das spannendste Ergebnis ist dabei wohl ihre neuen Wendentechnik auf Freistil. Im Podcast erzählt sie uns, wie sie es schaffte sich in kürzester Zeit an die neue Wende zu gewöhnen und so über die 100m Freistil direkt mal eine halbe Sekunde von ihrer Bestzeit abzuknapsen. Wie genau diese Technik aussieht, erfahrt ihr wie immer im Podcast.

Generell sieht Marie die ISL als zukunftsweisend und hebt hervor, wie der Spaß in einem Team zu schwimmen, die Attraktivität des Sports besonders in Deutschland stärken kann. In Teams gegeneinander anzutreten erhöhe zum einen die Spannung für Sportler und Zuschauer, und nimmt zum anderen Druck von den einzelnen Schwimmern. „Ich glaube, dass die Last auf den Schultern der Athleten einfach viel zu groß ist. Der Anspruch, ob von Trainern oder Eltern, ist einfach oft viel zu hoch. Wir sollten deshalb mehr Druck auf Teams aufteilen.“
Das könne zudem dazu beitragen, dass Sportler dem Leistungssport länger erhalten bleiben, da die bloße Einzelleistung bei solchen Events nicht mehr die zentrale Rolle spielt. Wie das auch „im kleinen“ funktionieren kann zeigte erst jüngst in Leipzig die standortinterne „ISL“-Serie, bei der alle Schwimmer des Leipziger Stützpunktes in drei Teams gegeneinander antraten. Junge Schwimmer der fünften und sechsten Klassen bildeten hierbei gemeinsam mit Top-Athleten wie Marek Ulrich oder dem frisch gebackenen Deutschen Kurzbahnmeister Yannis Willim die Teams.

Da das die letzte Folge der Podcast-Serie war, möchten wir uns bei allen Unterstützern und Sponsoren recht herzlich bedanken, die mit ihrem Beitrag den Leipziger Schwimmsport einen riesigen Dienst erwiesen haben. Wir bedanken uns auch für das positive Feedback der vergangenen Wochen und wer weiß, vielleicht hören wir schon bald wieder etwas von den SSG-Schwimmern wenn es in drei Jahren dann auf die Reise nach Paris geht.

Die letzte Folge von „SSGeht nach Tokio“ kann hier angehört werden:

Spotify:
https://open.spotify.com

ITunes:
https://podcasts.apple.com

Über den Folgen-Sponsor:
Die Ausbau GmbH Liebertwolkwitz ist DAS Hausbauunternehmen in Leipzig für individuell geplante und massiv gebaute Ein- und Mehrfamilienhäuser. Schlüsselfertig und zuverlässig erschafft die Ausbau GmbH Liebertwolkwitz seit über 20 Jahren ein zu Hause für zufriedene Familien. Der Region verpflichtet unterstützt das Unternehmen seit vielen Jahren Sportvereine in Leipzig, so auch die SSG Leipzig und seit 3 Jahren David Thomasberger auf seinen erfolgreichen Weg zu den Olympischen Spielen. Die Ausbau GmbH Liebertwolkwitz aus der Region – für die Region.

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Achtungszeichen zum Saisonauftakt! Bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal hat sich Yannis Merlin Willim von der SSG Leipzig den Titel über seine Paradestrecke 200m Brust gesichert. Mit seiner Zeit von 2:10,11 Minuten hielt er am letzten Tag der Kurzbahn-DM den Rest des Feldes um mehr als anderthalb Sekunden hinter sich. Der 22-Jährige ist damit nun über die 200m Brust amtierender Deutscher Meister auf der Lang- und Kurzbahn. Im Juni hatte er auch bei der Schwimm-DM im 50m-Becken den Titel davon getragen.

„Wir hatten mit ihm ein heißes Eisen im Feuer und das hat sich bestätigt“, so Trainer Frank Embacher. „Das war natürlich ein toller Abschluss der Meisterschaften.“  Zuvor hatte Willim bereits über die 50m Brust im Finale gestanden und in 28,46 Sekunden den achten Platz belegt. Zudem entschied er in 1:00,87 Minuten das B-Finale über die 100m Brust für sich.

Aus dem kleinen vierköpfigen Leipziger Team durfte sich auch Louis Schubert im A-Finale präsentieren. Der Leutzscher wurde über die 200m Schmetterling (2:02,59) Sechster. Zudem belegte er Platz zehn über die 100m Schmetterling (55,33) und Platz 14 über die 50m Schmetterling (25,11).

Das junge SSG-Talent Jeanna Vu konnte sich in Wuppertal viermal in die B-Finals schwimmen. Über die 100m Lagen (12. – 1:05,31), 200m Schmetterling (13. – 2:20,13), 400m Lagen (15. – 5:04,19) und die 200m Lagen (16. – 2:22,97) war die 17-Jährige im Einsatz. 

Erstmals zum Leipziger Team zählte in Wuppertal zudem Mateja Vasic. Der noch für die DLRG Wernigerode startende Neuzugang schwamm über die 100m Rücken (13. – 56,94) und die 100m Lagen (16. – 59,00) im B-Finale.

„Wir haben die Meisterschaften auch dazu genutzt, um den Neuen in der Trainingsgruppe die Gelegenheit zu geben, auf dieser Ebene Erfahrungen zu sammeln“, meint Coach Embacher. „Mit mehreren Finalteilnahmen war es ein ordentliches Ergebnis. Uns war aber klar, dass man nach dreieinhalb Wochen noch nicht dort sein kann, wo wir hin wollen. Wir haben unsere Reserven gesehen und wissen, woran wir jetzt arbeiten müssen.“ 

Bildnachwies: SSG Leipzig

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Liebe Sportler, liebe Eltern, liebe Trainer und Übungsleiter,


es ist eine verrückte, schwere und harte Zeit! Die Pandemie und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen betreffen nicht nur die Wirtschaft, die Kultur und das gesellschaftliche Miteinander, sondern auch den Sport. Welchen Stellenwert der Sport eigentlich hat, kann man jetzt gut erkennen, wenn man sich die Ausnahmeregelungen des Fußballs und des absoluten Spitzensportes in diesen Tagen anschaut. Er dient als „Ventil“, welches die gestressten Gemüter wieder etwas mehr ins Gleichgewicht kommen lässt. Das wird uns jetzt allen bewusst, wie angenehm ein Spieltag der Bundesliga uns vom Alltagsstress ablenkt und die liebe Seele vieler sportbegeisterter Zuschauer besänftigt. Leider hat Schwimmen noch nicht diese Funktion und Außenwirkung wie es z.B. Biathlon oder die Ballsportarten haben, aber unserer „Schwimmfamilie“ fehlt das Wasser, die Wettkämpfe, die Trainingslager, das Vereinsleben und das „Zwischenmenschliche“, was den Alltag so interessant und spannend macht.

Was können wir tun? Wollen wir unsere Sportart langsam sterben lassen oder halten wir dieser Schwimmfamilie die Treue? Na klar, lasst uns diese Zeit gemeinsam durchstehen. Ich glaube, wir haben schon über zwei Drittel dieser entbehrungsreichen Zeit geschafft. Auch wenn uns vielleicht noch ein sehr harter Abschnitt bevor steht, werden wir es schaffen.

Ich bin überzeugt, dass es ein guter Sommer wird, weil viele Menschen die Schutzmaßnahmen akzeptieren und es immer mehr Möglichkeiten der Bekämpfung durch Impfungen verschiedener Hersteller und Produzenten gibt. Wenn sich die Herstellung der Impfstoffe drastisch erhöhen lässt und die Impfbereitschaft sich auch noch weiter verbessert, werden wir das Virus besiegen und damit die verbundenen Einschränkungen beenden können.

Wie ist die derzeitige Situation und warum schreibe ich euch diese Zeilen? Es herrscht Verunsicherung, Zweifel, Motivationsverlust bei den Sportlern, Eltern aber auch bei den Trainern! Aber wir werden für euch da sein, wenn ihr weiter mitzieht, euch schindet und euch quält im Training. Eine sportliche Karriere hat immer „Höhen und Tiefen“, so haben viele Sportler schwere Verletzungen zu überstehen, die auch mehrere Monate dauern können. Wer das durchsteht, geht gestärkt in die Zukunft. Und so sehe ich es auch jetzt! Haltet durch, bleibt dabei, nehmt den Karriereweg weiter oder beginnt ihn auch erst, wie unsere jetzigen Viertklässler, die bestimmt verunsichert sind, ob sie den Weg an die Sportschule gehen sollen? Ja, geht ihn, denn wir sind optimistisch, dass es wieder normale Zeiten werden und wir unseren Weg gemeinsam gehen können! Schwimmer sind die Härtesten und darum versucht mit euren Trainern diese entbehrungsreiche Zeit gut zu überbrücken. Haltet euch fit und versucht euch gegenseitig zu motivieren. Jeder kann jetzt aufmunternde Worte gut vertragen!

Mit sportlichen Grüßen

Frank Embacher
Landestrainer Schwimmen des Sächsischen Schwimmverbandes e.V.

Quelle: https://www.lsv-sachsen.de/news/sportarten/schwimmen/991-corona-und-schwimmsport-ein-weckruf-des-landestrainers-schwimmen

In schwierigen Situationen nicht einfach den Kopf in den Sand zu stecken, sondern nach kreativen Lösungen zu suchen, gehört zu den wichtigsten Fähigkeiten von Leistungssportlern. In diesem Jahr war diese Eigenschaft gefordert wie selten zuvor und auch die Schwimmer des Leipziger Landesstützpunktes (LSP) gehen neue Wege, um trotz aller Widrigkeiten voranschreiten zu können.

Vorgemacht haben es die Top-Stars: Im November waren mehr als 300 Spitzenschwimmer in Budapest in der internationalen Schwimmliga am Start und jagten für Profi-Teams mit strengen Hygienemaßnahmen Rekorde. Inspiriert von diesem Konzept dachten sich die Verantwortlichen in Leipzig: „Das können wir auch.“ Innerhalb weniger Wochen war eine eigene ISL geboren: Die Ideelle Schwimmliga Leipzig.

„Es ist eine gute Lösung in dieser ungewöhnlichen Situation. Wie haben etwas Positives für alle am Stützpunkt gefunden, von klein bis groß“, freut sich Landestrainer Frank Embacher über das Konzept, das seine Coaches mit viel Liebe zum Detail erarbeitet haben und das es den Schwimmern am Stützpunkt in den zurückliegenden Wochen endlich wieder ermöglichte, Wettkampfluft zu schnuppern.

Dafür wurde nicht weit gereist, sondern die ohnehin zur Verfügung stehenden und genehmigten Trainingszeiten in der heimischen Uni-Schwimmhalle wurden in kleine interne Wettkämpfe umgewandelt. An diesen „Race Days“ traten die Schwimmer des LSPs für drei eigens geschaffene Teams an. Die „Dragons“ mit WM-Teilnehmer David Thomasberger, die „Panthers“ mit Comeback-Schwimmer Marek Ulrich und die „Golden Gators“ mit den Youngsters Louis Schubert und Timo Sorgius bestehen sowohl aus Schwimmern der Top-Trainingsgruppe von Frank Embacher als auch aus den jungen Kaderathleten der weiteren Trainingsgruppen am Stützpunkt.

„Die Kleinen sind sehr motiviert, weil sie mit den Großen zusammen in Mannschaften starten können und die Großen übernehmen die Vorbildrolle für die Jüngeren“, freut sich Embacher und sein Schützling Marek Ulrich ergänzt: „Es macht sehr viel Spaß, weil es auch schön ist, dass man die Kleineren besser kennen lernt.“

Das Kennenlernen beschränkt sich nicht nur auf den Beckenrand, wo natürlich Abstands- und Maskenpflicht herrschen. Auch im Wasser bekommen Groß und Klein bei der Leipziger ISL etwas mehr voneinander zu sehen, als es im normalen Trainingsbetrieb üblich ist. Pro Strecke können bis zu zwei Schwimmer eines Teams für ihre Mannschaft auf Punktejagd gehen. Dabei treffen die „Stars“ wie Thomasberger und Ulrich auch im direkten Duell auf die „Jungstars“ ab der Altersklasse 10. Möglich wird dies, weil die geschwommenen Zeiten nach dem Anschlag in Punkte umgerechnet werden, die auch die Altersklassen berücksichtigen. Da ist Spannung und Stimmung am Beckenrand garantiert. Bei den ersten Wettkämpfen lieferten sich die drei Teams intensive Kopf-an-Kopf-Rennen.

Auch optisch stehen die Leipziger ISL-Schwimmer den Athleten der „großen“ Profi-Liga in nichts nach. Für die Teams wurden eigens Logos entworfen und die Sportler mit passenden Shirts und Badekappen ausgestattet. Ermöglicht wurde das durch engagierte Sponsoren. Neben dem Goldsponsor der SSG Leipzig, der KSW Gruppe, unterstützen auch für das ISL-Projekt gewonnene Eventsponsoren das innovative Konzept. Mit Ausbau Liebertwolkwitz, fischerbalkone, der METEC GmbH, dem Sanitätshaus Wolf sowie dem Ingenieurbüro Stamm und der Stiemer Gebäudemanagement GmbH konnten insgesamt sechs Unternehmen gefunden werden, die sich für die Leipziger Schwimmer im Rahmen der ISL einbringen und unter anderem auch die Finanzierung der Hygienemaßnahmen ermöglicht haben.

Das ist natürlich ein wichtiger Rückenwind und im Schwimmbecken sorgt ein weitere Punkt im ISL-Konzept für Motivation: Für persönliche Bestzeiten gibt es Sonderpunkte und diese Bestleistungen purzelten vor allem bei den Jüngeren wie am Fließband. Schon mehr als 250 Verbesserungen gab es an den bisherigen vier Renntagen zu verbuchen. Einige davon können sogar Einzug in die offiziellen deutschen Bestenlisten finden, denn dank engagierter ehrenamtlicher Helfer, die extra getestet wurden und unter Hygienemaßnahmen das Event betreuen, wurden die letzten Leipziger Race Days auch als offizielle Wettkämpfe gewertet, was unter anderem für Kaderstatus und ähnliches durchaus wichtig sein kann.

„Es ist ein Wettkampf und das brauchen wir derzeit auf jeden Fall“, so Frank Embacher, der scherzhaft anmerkt: „Nur vom Training bekommt man mit der Zeit ja einen kleinen Rappel.“ Auch die Athleten seiner Spitzengruppe konnten durchaus überzeugenden Leistungen abliefern. Marek Ulrich zum Beispiel kam über die 100m Rücken in 55,01 Sekunden bis auf wenige Zehntel an seine Saisonbestleistung heran und schlug im Rückenprint in 25,45 Sekunden mit der deutschlandweit in diesem Jahre zweitbesten Zeit an. „Ich muss noch an der Ausdauer für die letzten Meter arbeiten. Da fehlt vielleicht doch mal ein Höhentrainingslager“, so die Einschätzung der mehrfachen Nationalschwimmers. „Es gilt einfach durchzuhalten und dranzubleiben.“

Ein Motto, das sich auch alle anderen Athleten auf die Fahne geschrieben haben. Deutschland fährt in den kommenden Tagen wieder herunter, doch die Leipziger Schwimmer haben ihre Zeit genutzt. Mit einem innovativen Konzept sind sie in diesen schwierigen Zeiten mit aller Vorsicht und trotz Abstand und Maske noch enger zusammengewachsen.