18.06.2012 – Günter Kallenbach Doppel-Weltmeister
Günter Kallenbach Doppel-WeltmeisterZum Abschluss der Weltmeisterschaften der Masters-Schwimmer an der italienischen Adria-Küste in Riccione errang Günter Kallenbach vom SSV Leutzsch seinen zweiten Titel. Nach seinem eher überraschenden Triumph über 100 m Freistil wurde der frühere Abteilungsleiter des Leipziger Sportamtes über 400 m Freistil der Altersklasse 70 seiner Favoritenrolle gerecht. Der mit der schnellsten Zeit gemeldete Leipziger setzte sich schon nach 100 Metern vom Feld ab, baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus und hatte im Ziel in 5:46,53 Minuten rund sechseinhalb Sekunden Vorsprung auf die Verfolger aus Spanien und Großbritannien. Mit zweimal Gold, zweimal Bronze und einem vierten Rang gehörte Kallenbach zu den erfolgreichsten Teilnehmern unter den insgesamt 12500 Startern. Bronze über 100 m Rücken der AK 50 holte am vorletzten Tag Gregor Spengler vom Post SV in 1:05,86 Minuten.LVZ2012-06-18
Medaillenflut bei der Schwimm-WMDie Medaillenflut der Leipziger Masters-Schwimmer bei der WM in Riccione hält an. Günter Kallenbach (SSV Leutzsch) errang über 100 m Freistil (1:11,70 min) und 50 m Schmetterling (35,41 s) Gold und Bronze. Heute ist der 70-Jährige bei den 400 m Freistil mit der schnellsten Zeit gemeldet. Die 4×50-m-Lagenstaffel des Postschwimmvereins holte in der Besetzung Gregor Spengler, Jens Lutschin, Sven Guske und Jörg Färber Bronze. Das Quartett, das in der (addierten) Altersklasse 160 antrat, hatte rund drei Sekunden Rückstand auf Sieger Russland.LVZ2012-06-16
WM-Silber und -BronzeAcht Jahre nach seinem WM-Titel an gleicher Stelle errang Post-Schwimmer Jens Lutschin bei den Masters-Welttitelkämpfen in Riccione Silber über 50 m Brust. Der 48-Jährige war in 30,98 s nur 15 Hundertstel langsamer als 2004. Jürgen Zimmermann (VfK Blau-Weiß) freute sich auf der gleichen Strecke über sein zweites Edelmetall in dieser Woche: Seine 40,12 s reichten in der AK70 hauchdünn zu Bronze.LVZ2012-06-15
Juliane Reinhold Polizei-MeisterinHannover. Die Leipziger Schwimmerin Juliane Reinhold hat bei den deutschen Polizei-Meisterschaften auf der 25-m-Bahn in Hannover einmal Gold und zweimal Silber gewonnen. Bei ihrem Titel über 100 m Freistil war die Messestädterin fast schneller als die Polizei erlaubt: In 55,97 s stellte die 18-Jährige einen deutschen Polizei-Rekord auf.LVZ2012-06-15
Über 12.000 Teilnehmer aus der ganzen Welt kämpfen seit
knapp zwei Wochen bei den Masters Weltmeisterschaften im italienischen Riccione
um Medaillen. Traditionell nehmen auch die Post-Masters an den aller zwei Jahre
stattfindenden Welttitelkämpfen teil.
Für Sven Guske ist es bereits die dritte Teilnahme nach 2004
und 2008 bei einer Masters-WM. Nachdem er schon mehrfach knapp am Titel
vorbeigeschrammt ist, hat er diesmal geschafft. Sven wurde Weltmeister über 50m
Schmetterling (AK 35) in der Zeit von 00:26,51 min. In seinem zweiten
Einzelrennen kam er ebenfalls auf das Treppchen. In der Zeit von 00:24,36 min
über 50m Freistil gewann er die Silbermedaille.
Bei der Masters-WM 2000 in München war er die große
Überraschung. Jens Lutschin gewann über 50m Brust (damals noch in der AK 35)
Gold in der Zeit von 00:30,83 min. Zwölf Jahre später und mittlerweile in der
AK 45 startend, gewann er über die gleiche Distanz Silber in der Zeit von 00:30,98
min. Über 100m Brust fehlte Jens auf der letzten Bahn die „zweite Luft“, so
dass er seine Führung noch abgeben musste und in der Zeit von 01:12,36 min auf
den sechsten Rang schwamm.
Eine weitere Einzelmedaille gab es für Gregor Spengler in
der AK 50. Er gewann in der Zeit von 01:05,86 min die Bronzemedaille über 100m
Rücken und konnte sich zudem über einen neuen Deutschen Rekord in seiner
Altersklasse freuen. Morgen will er über die halbe Distanz noch eine Stufe
höher auf dem Siegerpodest landen.
Sven, Jens und Gregor gingen zudem noch zusammen mit Jörg
Färber in zwei Staffeln an den Start. Dabei gewannen sie mit großem Kampfgeist
und dank einer sehr starken Leistung des Schlussschwimmers Jörg Färber die
Bronzemedaille über 4x50m Lagen (AK 160-199) in der Zeit von 01:51,48 min. Über
4x50m Freistil kamen sie in gleicher Besetzung in der Zeit von 01:41,57 min auf
den sechsten Platz.
Herzlichen Glückwunsch!!!
Weitere Glückwünsche gehen an Anett Kromrey, Ria Hennebach,
Jeannette Busch, Katrin Engel und Nils Torsten Hoedt, die allesamt mit guten
Leistungen zu einer erfolgreichen Teamleistung beitrugen!
Vier WM-Medaillen für Masters-SchwimmerZum Auftakt der Masters-WM in Riccione (Italien) holten die Leipziger Schwimmer vier Medaillen. Gold und Bronze errang Sprintspezialist Sven Guske vom Post SV: Nach seinem Triumph über 50 m Schmetterling (26,51 Sekunden) gewann der 38-Jährige Silber über 50 m Freistil (24,36 s). Titelverteidiger Jürgen Zimmermann (VfK Blau-Weiß) wurde über 100 m Brust der AK 70 in 1:31,20 min hinter einem Brasilianer Vizeweltmeister. Günter Kallenbach (SSV Leutzsch/AK 70) lag 150 m lang auf Gold-Kurs und wurde letztlich Dritter über 200 m Freistil.LVZ2012-06-14
Lipsiade-Start – Ein Goldfisch und viele SiegerIm Eiltempo vornweg: Schwimmer, Handballer, Segler, Reiter, Taekwondokämpfer und Akrobaten waren die ersten Lipsiade-Starter im Olympiajahr. Weil es terminlich immer schwierig ist, alle Sportarten am zentralen Termin unter einen Hut zu zaubern (7. bis 10. Juni), nahmen bereits am Wochenende die ersten Gewinner ihre Medaillen entgegen.
Die Wettbewerbe in der Schwimmhalle Mainzer Straße verzeichneten über 1000 Starts der 300 jungen Athleten. Als Goldfisch erwies sich dabei Lena Sikatzki vom SC DHfK (Jg. 99), die sechs Siege erkämpfte. Das sportlich wertvollste Ergebnis steuerte Michelle Zehmisch (Post SV/Jg. 2000) über 50 m Freistil in 28,05 s und 100 m Freistil in 1:02,45 s bei. Dreimal Staffelbeste waren die Post-Vertreter.
Spiel und Spaß dominierten das Turnier der Handball-Minis. Die Nase vorn hatte der SC DHfK vor dem HSV Mölkau „Die Haie". Das von Ex-Nationalspielerin Kerstin Mühlner betreute Team des HCL teilte sich Bronze mit den Piranhas des SC Markranstädt. Im E-Jugend-Turnier siegte Markranstädt vor dem HCL.
Auf Gold-Kurs lagen die Nachwuchs-Segler. Auf dem Cospudener See waren Clemens Holzapfel (Optimist) sowie das Team Lydia Kirsche mit Sophie Beger (420er) vom Seglerverein Leipzig Südwest erfolgreich.
„Das war ein gelungener Auftakt für unsere jungen Sportler. Die folgenden Wettkämpfe versprechen eine ebenso spannende und emotionale Kulisse", sagte Sportjugend-Koordinator Sven Heinze. Im Eiltempo geht es weiter: Am Donnerstag findet mit dem Staffellauf der Grundschulen die offizielle Lipsiade-Eröffnung statt.LVZ2012-06-05
Post-Schwimmerin gewinnt Mehrkampf-DMAm letzten Tag der deutschen Jahrgangsmeisterschaften der Schwimmer in Magdeburg wurden die Jugend-Mehrkämpfe entschieden. Dabei errang Michelle Zehmisch vom Postschwimmverein einen beachtlichen Erfolg: Die Zwölfjährige wurde beste Kraul-Mehrkämpferin Deutschlands. Den Grundstein für den Sieg hatte sie in der Beinbewegung gelegt. Über einen dritten Platz bei der deutschen Bestenermittlung freute sich Rücken-Spezialist Michael Schäffner (SC DHfK).LVZ2012-05-31
Lisa Graf kehrt mit Staffelgold heim – Rücken-Ass im Vorlauf eingesetzt / Tommi Wolst wird in Magdeburg zweifacher deutscher JahrgangsmeisterMit vielen bleibenden Eindrücken kehrte Schwimmerin Lisa Graf gestern Nachmittag von ihren ersten Europameisterschaften zurück. Die 19 Jahre alte Rückenspezialistin der SSG genoss in Debrecen die fabelhafte Stimmung im DSV-Team. Die Krönung: Die bei Eva Herbst trainierende Sportgymnasiastin hatte sogar eine Goldmedaille im Gepäck. Denn die DSV-Teamleitung schickte am Morgen über 4×100 m Lagen ein B-Quartett ins Wasser, das mit Startschwimmerin Graf (1:02,37 min) Vorlauf-Zweite wurde. Am Abend holten Britta Steffen und Co. dann Gold. In den Einzelstrecken belegte Lisa Graf in Ungarn die Plätze elf und zwölf. Hoffnungen auf eine Olympia-Nominierung macht sich die zweitbeste deutsche Rückenschwimmerin aber nicht.
Erfolgreich präsentierten sich die SSG-Schwimmer auch bei den deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Magdeburg. Tommi Wolst galt schon länger als größtes Leipziger Talent, nun untermauerte er dieses Urteil trotz Verletzungspechs im Frühjahr mit einem doppelten Paukenschlag. Zuerst steigerte sich der 16-Jährige über 200 m Rücken um fünf Sekunden und errang im Jahrgang 1996 in 2:07,44 min mit einer Hundertstel Vorsprung auf seinen unerbittlichen Kontrahenten aus Halle die Goldmedaille. Dabei brillierte der Schützling von Oliver Trieb mit fantastischer Renneinteilung: Er schwamm die 100-m-Abschnitte fast in Gleichmaß und lag bei Halbzeit noch auf Platz zwei.
Zwei Tage später gewann er auch die 100 m Rücken in 59,06 s. Dazwischen lag Bronze über 200 m Lagen (2:10,20). Seine Vorbereitung erfolgte im perfekten Trainer-Teamwork. Weil sich sein Coach Oliver Trieb auf die DM der Erwachsenen konzentrierte, kehrte Tommi Wolst für einige Wochen zu seiner früheren Trainerin Anne-Katrin Neumann zurück. Der Lohn für die Top-Vorbereitung: Neben drei Medaillen erfüllte Wolst auch die D/C-Kadernorm und qualifizierte sich erstmals für die DSV-Jugendnationalmannschaft.
Doppelten Grund zur Freude hatte Charlotte Osmers. Die 13 Jahre alte Schmetterling-Spezialistin sicherte sich über 100 m Silber (1:05,40) sowie über 200 m Bronze (2:25,80). Ihre erste Medaille errang im gleichen Jahrgang Annalena Hamel: Sie freute sich über 200 m Rücken über Bronze (2:26,62). Insgesamt holte die SSG Leipzig in Berlin und Magdeburg fünf Gold-, fünf Silber und zehn Bronzeplaketten.LVZ2012-05-29
Zum Abschluss der Deutschen Jugendmeisterschaften in
Magdeburg gab es noch einmal Gold für den Postschwimmverein Leipzig. Michelle
Zehmisch (Jahrgang 2000) setzte sich mit Freistil Mehrkampf mit 2777 Punkten
erfolgreich durch und sicherte sich mit 19 Punkten Vorsprung die Goldmedaille.
Ergebnisübersicht unserer Vereinsmitglieder
Herzlichen Glückwunsch!!!