28.03.2012 – SSG-Starter in Belgien vorn
SSG-Starter in Belgien vornTobias Horn von der SSG Leipzig hat bei einem internationalen Schwimm-Meeting in Belgien die 200 m Freistil gewonnen. Der zweifache Junioren-EM-Teilnehmer war rund sechs Wochen vor den deutschen Meisterschaften in 1:53,59 Minuten nicht zu schlagen. Sein für die DSV-Junioren-Auswahl gestarteter Teamkollege Philipp Sikatzki kam über 50 und 200 m Rücken in 26,45 s sowie 2:10,19 min auf die Plätze zwei und drei. Über 100 m Rücken wurde der 17-Jährige wegen Übertauchens der 15-m-Markierung disqualifiziert.
Bei den Frauen schlug Caroline Pohle (SSG) über 100 m Brust als Erste an, in der Gesamtwertung aller Jahrgänge erreichte sie in 1:14,27 min die drittbeste Zeit. Zudem erreichte sie bei den Frauen Platz zwei einer Punktwertung aller Finalplatzierungen. Ramon Klenz (SSV Leutzsch) und Tommi Wollst (SSG) kamen in dieser Wertung in der Jugend auf die Ränge drei und vier. „Es war ein sehr schöner Wettkampf. Wichtig fand ich im Hinblick auf die kommenden Höhepunkte, dass die Sportler Vor- und Endläufe üben konnten", lautete das Fazit von Trainerin Eva Herbst.LVZ2012-03-28
Schwimmer trauern um Otto SperlingTausende Leipziger haben bei ihm Schwimmen gelernt, hunderte wurden von ihm als Trainer betreut. Otto Sperling, Leipziger Wasserball- und Schwimmtrainer-Legende, ist in dieser Woche im Alter von 81 Jahren gestorben. „Der Leipziger Schwimmsport war Otto stets eine Herzensangelegenheit. Er war immer für alle da. Seine Kollegialität, Hilfsbereitschaft und seine Bescheidenheit – das machte Otto aus. Wir verlieren eine Persönlichkeit", sagte sein langjähriger Weggefährte Dieter Appelt, Pressewart des Sächsischen Schwimm-Verbandes (SSV). Alle drei Kinder von Otto Sperling sind als Trainer und Funktionäre fest im Schwimmsport verwurzelt, Sohn Wolfram führt den SSV seit Jahren als Präsident.LVZ2012-03-15
Am 24. März 2012 richtet unser
Verein den Messesprintpokal des Postschwimmverein Leipzig e.V. aus. Da wir auch
für die Verpflegung am Wettkampftag sorgen wollen, möchten wir Euch ganz
herzlich um Eure Unterstützung beim Kuchenbasar bitten.
Wer uns also helfen will und eine
Kuchen backen will, meldet sich bitte bis zum 21. März 2012 bei:
Franka Dahlke
E-Mail: physio_dahlke@gmx.de
Des Weiteren suchen wir für den
Verkauf am Wettkampftag noch dringend vier Leute, die sich ebenfalls bei Franka Dahlke melden können.
Für Eure Unterstützung bedanken wir uns bereits im Voraus.
Triumph im Kampf gegen die Uhr – Lisa Graf löst EM-Ticket über 100 m RückenErfolgreiches Wochenende für die Leipziger SSG-Schwimmer. Lisa Graf gewann in Magdeburg nach den 50 auch die 100 m Rücken mit persönlicher Bestzeit. Und diesmal knackte die 19-Jährige in 1:01,93 min um vier Hundertstel die EM-Norm für Mai in Debrecen. Damit schaffte der Schützling von Eva Herbst zum ersten Mal den Sprung zu einer internationalen Meisterschaft. Dies war der Sportgymnasiastin im Juniorenbereich knapp verwehrt geblieben. „Ich war höllisch aufgeregt, weil ich wusste, dass ich es schaffen kann, dass es aber sehr eng wird. Nun bin ich superglücklich“, sagte die Schkeuditzerin nach dem souveränen Erfolg. Aufgrund vieler Absagen hatte ihr etwas die Konkurrenz gefehlt, doch sie triumphierte im Kampf gegen die Uhr und die Schmerzen auf den letzten Metern.
Bedeutet Lisa Grafs EM-Ticket die Trendwende hin zu einem erfolgreichen Sommer für die SSG-Schwimmer? „Die Olympia-Norm bleibt utopisch. Da müsste ich mich ja um fast zwei Sekunden steigern“, sagt die angehende Abiturientin über die Einzel-Pflichtzeit. Doch mit Blick auf die Lagen-Staffel bleibt ihre Olympia-Chance intakt, wobei sie bei den deutschen Meisterschaften im Mai in Berlin einen heißen Rücken-Vierkampf um die maximal zwei Plätze für London erwartet. Bis dahin reist sie noch einmal ins Höhentraining nach Spanien.
Lisa Graf ist froh, dass sie vergangene Woche ihre angehende Angina mit Hilfe der IAT-Ärztin im Keim stoppen konnte. Dennoch war sie fünf Tage nicht im Wasser, was sie zum Glück in Magdeburg kompensieren konnte. Über 200 m fehlte ihr gestern die Kraft, als Dritte blieb sie gut zwei Sekunden über der EM-Norm. Die beiden anderen SSG-Spitzenschwimmer Juliane Reinhold (sie wurde gestern 18) und Stefan Herbst kurieren gerade ihre Infekte aus. Eine frohe Botschaft sendete „Jules“ Freundin Anna-Marie Macht aus Florida: Dort gewann sie Gold bei den US-College-Meisterschaften über 400 Yard Lagen – souverän mit vier Sekunden Vorsprung. Zudem wurde sie Zweite über 200 m Lagen.
Weiter Ergebnisse von Magdeburg, 200 B: 3. Tony Wiegmann 2:18,63. Junioren: Philipp Sikatzki für DSV-Junioren-Auswahl in Belgien nominiert.LVZ2012-03-12
Masters-Schwimmer räumen in Goslar abDrei Monate vor der Masters-WM an der italienischen Adria-Küste stellten sich die Leipziger Seniorenschwimmer beim Goslarer Adler auf der 25-m-Bahn in ansprechender Form vor. Während der SSV Leutzsch den Pokal für das beste Männer-Team mit nach Hause nahm, freuten sich die Post-Schwimmer über Rang zwei (Männer) und Platz drei (Frauen). Dies bedeutete den Sieg in der Gesamt-Vereinswertung. Gleich drei Leipziger Staffeln standen über 4×50 m Lagen der Männer auf dem Podest. Die siegreichen Leutzscher Jürgen Schubert, Gottfried Kläring, Harald Müller und Wolfgang Sieber schwammen Europrekord in der addierten Altersklasse 320. Prozentual zum Weltrekord kamen die Post-Staffeln der AK 100 und 160 auf die Plätze zwei und drei. Zu den besten Einzelleistungen gehörten die Rücken-Siege des in die Altersklasse 50 aufgerückten Gregor Spengler (Post SV), der über 100 Meter deutschen Rekord erzielte. Diesen verpasste Vereinskollege Jens Lutschin in der AK 45 über 50 m Brust nur knapp.LVZ2012-03-08
SSG-Schwimmer mit Sorgen vor EM-QualiWenige Tage vor der am Freitag in Magdeburg beginnenden EM-Qualifikation müssen die Leipziger SSG-Schwimmer Juliane Reinhold und Stefan Herbst mit Infekten das Bett hüten. Beide fallen mit hoher Wahrscheinlichkeit aus und wollen nach ihrer Genesung für die deutschen Meisterschaften im Mai neuen Schwung holen. Die Hoffnungen in Magdeburg ruhen auf Rückenspezialistin Lisa Graf, die ebenfalls erkrankt aussetzen musste, und auf Hannes Heyl, der aus den USA heimgeflogen ist, um seine EM-Chance zu wahren. Beim Vorbereitungs-Wettkampf in Halle konnten am Wochenende vor allem Carolin Sperling, Caroline Pohle und Junioren-EM-Kandidat Philipp Sikatzki (alle SSG) überzeugen.LVZ2012-03-07
Das Amt für Sport teilt mit: Olympiajahr 2012: Leipzig fördert Spitzensport
Die Stadt Leipzig fördert auch im Olympiajahr 2012 wieder ausgewählte Projekte im Nachwuchsleistungssport – im Vergleich zum Vorjahr mit 30.000 Euro mehr. Empfänger sind die leistungssportragenden Sportvereine in den 17 Leipziger Schwerpunktsportarten. Außerdem unterstützt die Kommune den Olympiastützpunkt Leipzig in diesem Jahr mit 182.000 Euro. Diese Mittel fließen in Trainermischfinanzierungen, in Zuschüsse von Trainingsmaßnahmen hiesiger Spitzensportler sowie in die Finanzierung von Bundesfreiwilligendienst von Sportlern am OSP.
„Das ist – gerade im besonderen Olympiajahr 2012 – ein klares Bekenntnis der Sportstadt Leipzig zum olympischen Gedanken“ unterstreicht Sportbürgermeister Heiko Rosenthal.
Den konkreten Summen zur Schwerpunktsportartenförderung liegt eine Matrix mit Kriterien zugrunde, nach der seit sechs Jahren eine Arbeitsgruppe aus Olympiastützpunkt Leipzig e.V., Stadtsportbund Leipzig e.V. und Amt für Sport die Zuwendungen berechnet. Berücksichtigung finden vor allem Status (olympische Programmsportart, -disziplin), Struktur (Anerkennung von Bundesstützpunkt bzw. Bundesstützpunkt Nachwuchs), Kaderzahl und – profil sowie Ergebnisse bei internationalen Meisterschaften.
Der jeweilige Leistungsträger für eine Schwerpunktsportart muss eine Projektkonzeption vorlegen und nach ihr abrechnen. 2012 neu gefördert wird Sitzvolleyball im Behindertensport. Weil Ringen, Kunstturnen und Hockey die Voraussetzungen nicht erfüllen, erhalten diese zum Abschluss des Olympiazyklus letztmalig eine Abfinanzierung Der Stadtrat ist über die Mitglieder des Fachausschusses Sport in die Einzelentscheidungen eingebunden und hat die Fördersummen 2012 in seiner Februar-Sitzung bestätigt.
Die Fördersummen 2012 verteilen sich im Einzelnen wie folgt:
Individualsportarten:
Sportart Fördersumme in Euro
Kanu-Rennsport 45.500,00
Kanu-Slalom 35.000,00
Judo 34.000,00
Wasserspringen 30.000,00
Leichtathletik 30.000,00
Rudern 25.000,00
Schwimmen 17.000,00
Behindertensport-Schwimmen 13.000,00
Rhythmische Sportgymnastik 12.000,00
Radsport 12.000,00
Kunstturnen 5.000,00
Ringen 5.000,00
Sportart Fördersumme in Euro
Mannschaftssportarten:
Handball 19.410,00
Volleyball 10.000,00
Sitzvolleyball/Behindertensport 6.360,00
Fußball, weiblich 6.000,00
Hockey 5.000,00
Gesamtsumme 310.000,00 €
(Hinweis: Die Liste der Schwerpunktartenförderung 2012 wird auch unter www.leipzig.de eingestellt.)
Ein Jahr ist vorbei und der Postschwimmverein Leipzig e.V. hat mit 25 Kadersportlern das Niveau des letzten Jahres gehalten. Ein großer Dank an die Sportler für ihre sportlichen Leistungen und die tollen Ergebnisse im Jahr 2011. Danke an die Trainer, die viele Stunden mit den Sportlern verbracht haben und es sicher nicht immer einfach hatten. In diesem Zusammenhang ein besonderer Dank an Mario Rudolph, Jeannette Busch, Manfred König und Christoph Wippich für die geleistete Arbeit nach dem Tod von Rolf Dube. An dieser Stelle auch ein besonderer Dank an die Eltern, ohne die so vieles nicht möglich wäre, wenn es z.B. um Fahrten zum Training oder zu Wettkämpfen geht.




Juliane Reinhold greift wieder anDer Übergang von den Junioren zu den Erwachsenen ist nicht leicht – und er erfolgt selten reibungslos. Diese Erfahrung hat auch Schwimmerin Juliane Reinhold gemacht. 2010 feierte die Leipzigerin ihre bislang größten Erfolge, sie sammelte Medaillen bei den ersten Olympischen Jugendspielen in Singapur sowie der Junioren-EM. Überraschend errang sie mit 16 Jahren den deutschen Meistertitel bei den Frauen. Im „Seuchenjahr" 2011 wurde sie zweimal von einer Angina aus der Bahn geworfen. Zudem forderte die Ausbildung bei der Landespolizei ab Herbst vier Monate lang ihre ganze Kraft.
Doch es geht aufwärts im Wasser. Das Grundlagentraining zu Jahresbeginn in Südafrika beginnt sich auszuzahlen, in der ersten Bundesliga heimste sie zuletzt neben Lisa Graf die meisten Punkte für die SSG Leipzig ein und hatte enormen Anteil am fünften Platz in der Meisterrunde. Obwohl das Becken in Darmstadt, wie SSG-Teamchef Stefan Herbst bestätigt, nicht das schnellste ist, verbesserte sich die 17-Jährige gegenüber der Vorrunde auf allen Strecken deutlich.
Die besten Medaillenchancen bei den deutschen Meisterschaften im Mai hat sie nach wie vor auf den Lagenstrecken, doch hier ist die Olympianorm nahezu utopisch hart. „Deshalb konzentriere ich mich wegen der Staffel auf die 200 m Freistil. Aber das machen sehr viele, deshalb wird es ein ganz enges Rennen." Unterstützt wird sie dabei von vielen – auch von der LVZ im Rahmen des 12-4-12-Projektes.
Um die Mini-Chance beim Schopfe zu packen, geht es in wenigen Tagen wieder ins Trainingslager nach Teneriffa. Danach liebäugelt sie mit einem Spezialtraining in der Berliner Höhenkammer – gemeinsam mit dem zehn Jahre älteren Magdeburger Medizinstudenten Helge Meeuw, mit dem sich „Jule" in Südafrika bestens verstand. „Er hat jede Menge Erfahrung. Wir haben uns sehr viel übers Training und Gott und die Welt unterhalten."
Ob und wie lange sie dem Leipziger Schwimmsport erhalten bleibt, steht in den Sternen, da ihrem Trainer Oliver Trieb immer wieder Steine in den Weg gelegt werden und er nach etlichem Hickhack im Sommer als hauptamtlicher Coach aufhört. In Südafrika war sie mit dem Magdeburger Erfolgstrainer Bernd Henneberg, der jedoch selbst nach Olympia in Rente geht. „Die Atmosphäre in der Magdeburger Gruppe fand ich ganz toll. Ich wäre froh, wenn es bei uns in der Schwimmhalle auch so wäre", sagt die gebürtige Jenaerin in ihrer gewohnt offenen Art, mit der sie in der MDR-Serie „Jule am Start" im Juli ein großes Publikum in ihren Bann zog.LVZ2012-02-07
SSG-Teams in Bundesliga auf Plätzen 5 und 9Die Schwimmer der Messestadt nähern sich schrittweise der absoluten deutschen Spitze. Zum Abschluss der ersten Bundesliga steigerten sich die Frauen und Männer der SSG Leipzig gegenüber dem Vorjahr jeweils um einen Platz. Bei der Meisterrunde in Darmstadt kamen die SSG-Frauen gestern auf Rang fünf. Dabei verteidigte die SG Essen ihren Vorjahressieg. Die SSG-Männer starteten in der Abstiegsrunde und belegten im Endklassement den neunten Platz unter zwölf Mannschaften. In der Meisterrunde übertrumpfte die SG Frankfurt/Main gestern noch die bei Halbzeit führende SG Essen.
„Wir können recht zufrieden sein. Sowohl unsere Frauen als auch die Männer haben ihre Punktzahl des Vorjahres gesteigert", sagte die Leipziger Trainerin Eva Herbst. Beide SSG-Teams kamen übrigens hinter dem SV Halle als zweitbeste Ost-Mannschaft ins Ziel. Die meisten Punkte heimsten gestern Lisa Graf und Juliane Reinhold ein. Lisa Graf überzeugte vor allem mit ihren Rücken-Siegen über 100 und 200 m (1:02 und 2:13 min). Juliane Reinhold absolvierte an einem Tag fünf kraftraubende Strecken und steigerte sich über 200 m Freistil und 400 m Lagen auf 2:06 sowie 4:56 min). SSG-Teamchef Stefan Herbst verlor die direkten Duelle gegen Paul Biedermann über 100 m Schmetterling und 200 m Freistil. Beide schwammen eher mittelmäßige Zeiten.
Positiv: Mit dem unmittelbaren Abstiegskampf hatten die Pleißestädter nichts zu tun, obwohl mit Anna-Marie Macht, Hannes Heyl (beide sind in den USA) sowie dem verletzten Serghei Golban drei Leistungsträger fehlten. Der SC Magdeburg stieg als Zwölfter bei den Frauen und als Elfter bei den Männern ab. Zweiter Absteiger sind die Frauen aus Erlangen und die Männer der SG Dortmund.
LVZ2012-02-06