20.12.2011 – Dresdner Stollen für Leipziger Schwimmer
Dresdner Stollen für Leipziger SchwimmerZum 21. Mal fand am Wochenende das Dresdner Christstollen-Schwimmfest statt, bei dem die Leipziger Vereine sehr gut abschnitten. Für jeden Altersklassensieg erhielt der Sportler jeweils eine Christstolle. Insgesamt 53 Stück des originalen Dresdner Backwerkes erschwammen die Leipziger Athleten. Besonders präsent war bei den Mädchen Michelle Zehmisch (Post SV) die im Jahrgang 2000 mit sechs Stollen. Bei den Jungen stachen vor allem Tommi Wolst (Jahrgang 96) mit vier und Tobias Horn (offene Klasse) mit drei Siegen hervor.LVZ2011-12-20
Stefan Herbst schwimmt Senioren-WeltrekordeEine Woche nach der Kurzbahn-EM in Stettin nutzte SSG-Schwimmer Stefan Herbst den Ausflug mit seinen Kumpels nach Kiel für einen eher lockeren Masters-Wettkampf. Der 33-Jährige nutzte seine gute Form für zwei Senioren-Weltrekorde in der AK 30: Über 200 m Freistil schwamm er 1:46,52 min, über 100 m Schmetterling 52,63 s. Um zwölf Hundertstel verpasste er die Weltbestmarke über 100 m Lagen (55,12), hinzu kam eine persönliche Bestzeit über 50 m Brust (29,34). Im Januar setzt er die Olympia-Vorbereitung auf Lanzarote fort.LVZ2011-12-19
Hier findet ihr Infos zur Veranstaltung:
Am 07.12.2011 hat uns Renate
Brückner im Alter von 74 Jahren für immer verlassen. Mit Renate verlieren wir
ein langjähriges Mitglied der Schwimmerfamilie.
Mit der Eröffnung der
Volksschwimmhallen im Jahre 1969 begann für Renate die Verbindung zum Schwimmen
in der BSG Empor Zentrum. Sie begann aktiv zu schwimmen und übernahm auch bald
große Teile der organisatorischen Tätigkeiten. So leitete sie die Sektion
Schwimmen und arbeitete als Übungsleiterin für Alt und Jung. Für Renate war ein
Sportverein nicht nur das Schwimmbecken und die Tätigkeit als Übungsleiterin,
für sie gehörte auch immer das Vereinsleben mit dazu. Sie organisierte immer
wieder Veranstaltungen, in denen sich alle auch außerhalb der Schwimmhalle
wieder zusammen fanden.
1995 war Renate aktiv an dem
Übergang zum Post SV beteiligt, stellte auch dort wieder ihre ganze Kraft zur
Verfügung und unterstützte neben ihrer Übungsleitertätigkeit auch den Vorstand.
Wir danken Renate Brückner für
ihre langjährigen Aktivitäten für den Schwimmsport in Leipzig und werden ihr
ein ehrendes Gedenken bewahren.
Die Trauerfeier findet auf Wunsch
von Renate im engsten Familienkreis statt.
Ab sofort findet Ihr uns auch auf Facebook!
Schwimmer mit goldenem Schlussspurt – Steffen und Biedermann holen Kurzbahn-EM-Titel / Auch Hallenserin Michalak starkDie deutschen Schwimmer bleiben dank eines goldenen EM-Schlussspurts die Kurzbahn-Könige Europas. Angeführt von der wiedererstarkten Britta Steffen und Erfolgsgarant Paul Biedermann, die zusammen fünf Titel gewannen, holte Deutschland sieben Goldmedaillen in Stettin. Im Sog des Paares standen auch zwei Jüngere auf dem obersten Treppchen: Neben Theresa Michalak (Halle) über 100 m Lagen gewann auch Silke Lippok. Die 17-jährige Pforzheimerin feierte über 200 m Freistil ihren ersten Frauen-Einzeltitel.
Britta Steffen holte nach ihrem sommerlichen WM-Desaster neben den 100 m und der Freistil-Staffel in 24,01 s auch den Titel über 50 m Freistil. „Ich bin total zufrieden, bin bestätigt worden in dem, was ich umgestellt habe“, sagte sie. Den goldenen deutschen Sonntag begann Silke Lippok. In 1:54,08 min verpasste sie ihren deutschen Rekord nur um zwölf Hundertstel und sagte: „Da einige nicht dabei waren, muss man auf dem Teppich bleiben und nicht denken, man muss bis Olympia nichts mehr tun.“
Biedermann setzte auf seine Stärke auf der letzten Bahn. Der Weltrekordler schlug über 200 m Freistil in 1:42,92 min als Erster vor dem Italiener Filippo Magnini an. „Es war wichtig für mich, nach dem letztem Jahr den Titel über die 200 zurückzuholen“, sagte Biedermann. „Jetzt bin ich platt, das war ein hartes Jahr.“
Die Goldmedaille von Theresa Michalak war am Wochenende am wenigsten erwartet worden. Die 19-Jährige aus Biedermanns Heimatstadt Halle gewann die 100 m Lagen. In 59,05 s verbesserte die EM-Dritte des Vorjahres um fünf Hundertstel den zwei Jahre alten deutschen Rekord von Britta Steffen aus der Ära der Hightech-Anzüge. Mit ihrer ersten internationalen Goldmedaille um den Hals sparte sie nicht mit klaren Ansagen, am Morgen danach war die 19-Jährige aber kleinlaut. „Da wird mir Herr Embacher einen Einlauf verpassen“, sagte sie gestern nach dem Vorlauf-Aus über 400 m Lagen. Der Titel über die 100 m Lagen hatte sie den Abend zuvor euphorisiert: „Ich denke, das war sensationell von mir. Jetzt weiß man, dass auch eine Theresa Michalak im deutschen Schwimmsport existiert, nicht nur Britta oder Paul.“
Trainer Frank Embacher nahm die kecken Worte grinsend zur Kenntnis, Michalaks Selbstbewusstsein war nach der verpassten WM im Keller. Ihren EM-Coup wollte er nicht zu hoch jubeln. In London sind die 100 m Lagen nicht olympisch. Ihr Sport spielt auch in Michalaks Privatleben die entscheidende Rolle. Sie kommt aus einer Schwimmer-Familie und ist die Freundin von Embachers Sohn, dem Schmetterling-Meister Toni. Die Familien fahren auch zusammen in Urlaub.
Die Lagen-Staffel der Frauen wurde disqualifiziert. Jenny Mensing, Dorothea Brandt, Doris Eichhorn und Britta Steffen schlugen zwar als Dritte an, doch es wurde ein Wechselfehler von Eichhorn moniert – sie hatte es beim Start zwei Hundertstelsekunden zu eilig.
Besser lief es für das 4×50-m-Freistil-Quartett der Männer mit dem Leipziger Stefan Herbst. Hinter den Italien, Russland und Belgien schlugen die DSV-Krauler als Vierte an. Herbst war in 21,51 s hinter Steffen Deibler der zweitschnellste deutsche Kraulsprinter. Alle drei Wechsel waren solide, aber ohne zu großes Risiko. Am Ende verpasste die Staffel das Treppchen recht deutlich um sieben Zehntelsekunden. „Wir sind aber auch nicht in Bestbesetzung geschwommen“, sagte der Leipziger: „Von den besten Vier der deutschen Meisterschaften fehlten zwei.“ Unterm Strich bringt der 33-Jährige Bronze mit der Lagenstaffel nach Hause. Und über 50 m Rücken schlug er im Finale als Achter an. Nun gilt es für den dreifachen Olympiateilnehmer bis zur London-Qualifikation im Mai, sich wieder an die 100 und 200 m Freistil heranzupirschen.
LVZ2011-12-13
Schwimmer gut in Form unterm TannenbaumDer Weihnachtsmann schaute vom Beckenrand zu: Zum traditionellen „Schwimmfest unterm Tannenbaum“ wetteiferten die Nachwuchshoffnungen in der Uni-Schwimmhalle. Die Leipziger überzeugten vor allem am dritten Advent. Immerhin siebenmal schafften es die jungen Athleten in den Gesamtwertungen unter die ersten Drei.
Einmal mehr überzeugte der Chemnitzer Justin Speer, der die Gesamtwertung im Jahrgang 1999 mit großem Vorsprung gewann. Mit viermal Gold und einmal Silber wurde Michelle Zehmisch vom Post SV die erfolgreichste Sportlerin der Veranstaltung. Bester Lokalmatador wurde mit zweimal Gold und zweimal Silber Colin Jeremy Pfeiffer von Lok Mitte. In den Einzelwertungen erreichten die Leipziger Vereine insgesamt 16 Mal Gold, 18 Mal Silber und 15 Mal Bronze. „Wir können mit den Leistungen sehr zu- frieden sein“, resümierte Stützpunkttrainerin Kathleen Saborowski.
Die Ersten in der Gesamtwertung qualifizierten sich für ein Trainingslager in den Osterferien. Dort bereiten sich die Schwimmer auf den jeweiligen Saison-Höhepunkt vor. Dieser ist für die Sportlerinnen und Sportler im Jahrgang 1999 der Deutsche Jugendmehrkampf beziehungsweise für die Altersklassen 2000 und 2001 der Süddeutsche Jugendmehrkampf.
Bei der Ehrung der Talentstützpunkte des Jahres waren die Leipziger Vereine gut im Bilde: Der SSV Leutzsch und der Post SV kamen hinter dem siegreichen SC Chemnitz auf die Plätze zwei und drei.LVZ2011-12-13
Im Rahmen des Schwimmfestes „Unter´m Tannenbaum“, das am vergangenen Wochenende in
Leipzig ausgetragen wurde, wurde der Postschwimmverein Leipzig e.V. für seine
Nachwuchsarbeit in der Saison 2010/2011 vom Sächsischen Schwimmverband e.V.
ausgezeichnet.
Wie
in der Saison 2009/2010 errungen wir erneut den dritten Platz in der
sächsischen Talentestützpunktwertung.
Auf
den Plätzen eins und zwei landeten der SC Chemnitz e. V. und der SSV Leutzsch
e. V.
Christoph
Wippich nahm die Ehrung stellvertretend für den Talentestützpunkt unseres
Vereins entgegen.
Herzlichen Glückwunsch!
Am vergangenen Wochenende fand erneut das Schwimmfest
„Unter`m Tannenbaum“ statt.
Der Postschwimmverein Leipzig e.V. war bei diesem Wettkampf
traditionell für die Ausrichtung der Veranstaltung zuständig.
Der Vorstand bedankt sich bei allen Helfern und fleißigen
Kuchenbäckern, die uns beim Gelingen des Wettkampfes in der Vorweihnachtszeit
so toll unterstützt haben.
Ein Dank geht insbesondere an: Franka Dahlke, Thilo
Brandenburg, Christoph Wippich, Heike Händel, Familie Voigt, Martin Kühn,
Jan-David Jäger, Jörg Färber, Annette Kromrey, Michelle Lange, Aileen Kromrey,
Lisa Atlas, Nico Rudolph, Sophie und Marie Freier, Frau Däumischen, Frau
Mathiasschk, Nele Ivenz, Familie Hanewinkel, Familie Müller, Familie Ramolla,
Jeannette Busch und Familie Becherer!
Ein Sonderlob geht auch in diesem Jahr wieder an die
Bäckerei Schladitz für den besten Kuchen der Stadt Leipzig!
Die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Junioren
standen am vergangenen Wochenende in Bonn auf dem Wettkampfprogramm.
Bei der als Staffelwettkampf deklarieren Meisterschaft
konnte das Leipziger Team bei den Mädchen in den Jahrgängen 1994/1995 im Ergebnis
einen sehr guten zweiten Platz erringen. Damit sicherte sich das Team die
Silbermedaille hinter der Siegermannschaft aus Wuppertal.
Zur Mannschaft gehörten u. a. die Postschwimmerinnen Juliane
Reinhold und Marie Pietruschka.
Die Leipziger mussten diesmal auf Anna-Marie Macht
verzichten, die derzeit in den USA ein Auslandsjahr absolviert. An dieser
Stelle schicken wir viele Grüße an Anna-Marie und wünschen weiterhin viel Spaß
und Erfolg in den nächsten Monaten!