26.11.2011 – Biedermann siegt, Herbst Zweiter

Biedermann siegt, Herbst ZweiterLeipzig. Der Hallenser Paul Biedermann erschwamm am zweiten Tag der deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal die Goldmedaille über 200 Meter Freistil. Für den 33-jährigen Stefan Herbst aus Leipzig reichte es gestern über 50 Meter Rücken und 50 Meter Freistil zu Silber. Die Staffel der Schwimm-Startgemeinschaft Leipzig mit Herbst, Serghei Golban, Tobias Feigl und Tobias Horn erkämpfte über 4×50 Meter Freistil den zweiten Rang. Nur die Staffel der SG Frankfurt war schneller.Dominik BathLVZ2011-11-26


DIE
SSG LEIPZIG e.V.

Für
die Schwimm-Start Gemeinschaft Leipzig e.V. (SSG) starten die Kadersportler ab
D-Kader-Status aller relevanten Leipziger Schwimmvereine. Die SSG ist damit
seit September 2008 der leistungsstarke Zusammenschluss aller Spitzenschwimmer
und ist ehrenamtlich organisiert.

Für
die Erledigung, Steuerung und Überwachung der finanziellen Aufgaben wird ab
sofort ein

Vorstand für
Finanzen (ml/wbl.)

gesucht.

 

IHRE
AUFGABE

Als
Vorstand für Finanzen sind Sie für die finanzielle Abwicklung der Wettkämpfe
und Trainingslager verantwortlich. Dies
beinhaltet die Jahresliquiditätsplanung auf Grundlage der von den Trainern
erstellen Wettkampf- und Trainingslagerplanung für das jeweilige Kalenderjahr.
Ferner gehört die Überwachung und Buchung von Eigenanteilen, Vorschüssen, Anzahlungen, Meldegeldern und
Erstattungen von Auslagen zu Ihren Aufgaben. Eine
zeitnahe Abrechnung der Wettkämpfe und Trainingslager gegenüber den
Stammvereinen und eine jederzeitige Transparenz
der Buchhaltung ist dabei gewährleistet.

Weitere
Aufgaben sind die Kontrolle der ordnungsgemäßen Verwendung der
Projektfördermittel, Sponsoren, Fördermittel SSV/OSP/LSB. Des Weiteren ist am
Jahresende ein Jahresabschluss und aller drei Jahre eine Steuererklärung zu
erstellen

Als
Arbeitsmittel steht Ihnen ein Laptop zur Verfügung. Sowohl das Trainerzimmer in
der Schwimmhalle Mainzer Str. als auch der
Vereinsraum des Vesch e.V. Am Sportforum kann genutzt werden. Eine
Aufwandsentschädigung kann gezahlt werden.

IHR
PROFIL

Sie
sind schwimmbegeistert und haben Organisationstalent. Sie sind zuverlässig,
arbeiten nach transparenten Kriterien der Buchführung und haben idealerweise
einen Finanz-, Steuer bzw. Bankenhintergrund.

Sie
wollen gemeinsam mit dem Vorsitzenden der SSG sowie dem Vorstand für Sport die
Startgemeinschaft entwickeln und professionalisieren.

IHR
KONTAKT

Schwimm-Startgemeinschaft
Leipzig e.V.
Am Sportforum 3
04105 Leipzig
Vorsitzender Stefan Herbst

Tel.:    
0177 – 8584827
E-Mail:   stefan.herbst@ssg-leipzig.de



 Am 21. November 2011 bleibt die Geschäftsstelle unseres
Vereins geschlossen.

Der schwere Weg nach London – Leipziger Schwimmer wollen sich auf der Kurzbahn Selbstvertrauen holenDie Aussichten der Leipziger Schwimmer, 2012 bei den Olympischen Spielen in London vertreten zu sein, sind nicht besonders groß. Das wissen die Trainer Eva Herbst und Oliver Trieb ebenso wie die besten SSG-Athleten Lisa Graf, Juliane Reinhold sowie Stefan Herbst und Tony Wiegmann selbst am besten. Doch von Selbstaufgabe ist in der Uni-Schwimmhalle dieser Tage nichts zu spüren. Eine Chance gibt es im Leben immer – und genau diese will das Quartett beim Schopfe packen.

Also wird eifrig trainiert, um schon am Wochenende bei den sächsischen Kurzbahn-Meisterschaften in Riesa und in zwei Wochen bei den nationalen Titelkämpfen auf der 25-m-Bahn in Wuppertal die erste Saisonphase mit einem Erfolgserlebnis abzuschließen. Einen zusätzlichen Hoffnungsschimmer gibt es für die Leipziger Schwimmer nach der verpassten WM in Shanghai: Die Olympia-Normen, die derzeit beim DOSB in Frankfurt zur Bestätigung liegen, fallen aller Voraussicht nach moderater aus als die diesjährigen Knaller-Pflichtzeiten für die WM. Was Eva Herbst nur begrüßt: „Von härteren Normen allein werden die deutschen Schwimmer auch nicht schneller." War für den Flug nach Shanghai Platz elf der Weltbestenliste Voraussetzung (bei den Leichtathleten reichte für Daegu oftmals Rang 20 der Welt), gilt nun für Olympia Rang zehn der WM. Und bei einem Saison-Höhepunkt wird bekanntlich in der Breite nicht das Niveau erreicht wie bei Hunderten Meetings in zwölf Monaten.

Dennoch führt der Weg nach London für die besten sächsischen Schwimmer in erster Linie über die Staffeln. „Die besten Chancen von uns hat Lisa. Vielleicht reicht ja Platz zwei über 100 m. Bei den letzten drei Olympischen Spielen wurden immer zwei Rückenschwimmerinnen für die Staffel mitgenommen", sagt der SSG-Chef Stefan Herbst über Lisa Graf, die in dieser Saison unter anderem mit zwei DSV-Höhentrainingslagern neue Reize setzt. Das erste im September, so Eva Herbst, habe gut angeschlagen. „Außerdem spürt man bei Lisa, dass sie noch bewusster trainiert als früher. Und bisher ist sie auch gesundheitlich stabil. Das war nicht immer so", meint die 60-Jährige, die von 1996 bis 2008 stets mindestens eines ihrer Kinder Sabine und Stefan zu Olympia brachte. Nach einem Motivationstief unmittelbar nach Peking sei sie selbst wieder angriffslustig: „Es ist mal ganz gut, dass es nicht in erster Linie um die eigenen Kinder geht."

Doch auch Sohn Stefan kämpft um seine vierte Olympia-Teilnahme. „Ich weiß, dass ich nochmal Bestzeit schwimmen muss. Wozu es reicht, muss ich dann abwarten." Nach einem Ausflug auf die 50 und 100 m Rücken konzentriert sich der 33-Jährige wieder auf seine Schokoladen-Disziplinen 100 und 200 m Freistil: „Da sind die Chancen größer. Der Wechsel auf Rücken tat aber gut. Jetzt bin ich im Training wieder viel motivierter, Kraul zu schwimmen." Der Sportsoldat sieht sich psychisch im Vorteil: „Der Wille ist groß wie immer. Aber ich muss niemandem mehr etwas beweisen, kann die Sache von daher etwas lockerer angehen." Platz vier oder fünf muss er im Mai belegen. Doch mehr als zehn Kraulspezialisten haben das Zeug dazu, mit Paul Biedermann im Sommer 2012 in den DSV-Staffeln zu schwimmen. Stefan Herbst verzichtet nach reiflicher Überlegung auf das Höhentraining: „Drei Wochen in der Sierra Nevada eingesperrt zu sein, ist für mich kein Reiz. Mich motiviert die Sonne in Lanzarote mehr. Außerdem bin ich nach den meisten Höhenlagern der Vergangenheit krank geworden."

Für die vielseitige Juliane Reinhold (Polizei-Ausbildung) und Brustschwimmer Tony Wiegmann (Bundeswehr-Start) kommt es derzeit darauf an, den Abstand zur Spitze so gering wie möglich zu halten, um in der zweiten Saisonhälfte anzugreifen. Und wenn es für das SSG-Quartett mit Olympia nichts wird? „Das kann passieren", sagt Eva Herbst: „Dann greift hoffentlich nicht das Bestrafungs-System." Vielmehr appelliert sie an die Einsicht der (Sport-)Politik, mehr zu investieren. Eines ist ihr jedoch auch klar: „Wenn es klappt, waren alle beteiligt. Wenn es nicht klappt, waren es die Trainer." Doch so weit ist es noch lange nicht. Jetzt geht es erst einmal auf die Kurzbahn. Und da sah die SSG Leipzig im Vorjahr richtig gut aus.Frank SchoberLVZ2011-11-10

Generalprobe für Wuppertal„Wir sind gut in Form und bereit für die nächsten Herausforderungen", sagt Schwimmtrainer Oliver Trieb. Die jungen Kadersportler der Schwimm-Startgemeinschaft Leipzig (SSG) erzielten am Wochen-ende in Bitterfeld beim Vorkampf zur deutschen Junioren-Mannschaftsmeisterschaft solide Ergebnisse.

Mit drei Staffeln reiste die Leipziger Auswahl in die Wettkampfstätte Heinz-Deininger-Sportbad. Den ersten Platz in der Jahrgangsstufe 1994/1995 erreichten Daniel Weiß, Max Wehenkel, Christian Brox sowie die Brüder Robert und Philipp Sikatzki. Die jüngsten Schwimmerinnen der SSG errangen einen starken dritten Platz in der Altersklasse 1998/1999. Ebenfalls einen guten Wettkampf lieferte das Frauenteam der Jahrgänge 1994 bis 1995. „Die Mädels waren alleine in ihrer Altersklasse. Deswegen war die Zeit ihr einziger Gegner", erklärt Coach Trieb.

Der nächste Kraftakt für die Auswahlschwimmer wartet am Wochenende in Riesa bei den Sächsischen Kurzbahnmeisterschaften. Dort gehen auch die erfahreneren Leipziger Athleten an den Start. Stefan Herbst, Juliane Reinhold und Lisa Graf nutzen den Landeswettbewerb zur Vorbereitung auf die deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal. Im Bergischen Land geht es vom 24. bis 27. November auch um die Qualifikation zur Kurzbahn-EM. „In Riesa soll sich das Trio an die Wettkampfgeschwindigkeit gewöhnen", sagt Trainer Trieb. In Wuppertal steht dann die Leistung im Vordergrund.Dominik BathLVZ2011-11-09


Als die MDR-Jump-Reporter Sarah von Neuburg und Lars-Christian Karde Leipzigs Schwimm-Talent Juliane Reinhold fragten, was ihr an Michael Phelps besonders gefällt, da rutschte der 17-Jährigen entwaffnend ehrlich heraus: „Er hat ’nen geilen Arsch.“ Diese Natürlichkeit imponierte den Morning Show-Moderatoren, genauso hatten die MDR-Zuschauer die mehrfache Junioren-Europameisterin im Sommer bereits in der Doku-Reihe „Jule am Start“ kennengelernt. Letzten Freitag weckte das Jump-Team die Polizeischülerin und überraschte sie mit einem Treffen mit Franziska van Almsick beim Weltcup in Berlin. Zwei Stunden nahm sich die Ex-Weltmeisterin Zeit für Jule, beide schwatzten über Gott und die Welt. Am Ende brach Franzi eine Lanze für den Schwimmsport an der Pleiße: Leipzig habe Top-Bedingungen, Jule mit Oliver Trieb einen sehr guten Trainer. Und dass Jule sich zuerst auf ihre Ausbildung und dann wieder auf den Profisport konzentriert, sei genau richtig. Als der weltbeste Schwimmer aller Zeiten nach seinem Lagen-Triumph lächelnd an Jule vorbeiging, da packte sie die einmalige Gelegenheit beim Schopfe: Sie bekam eine ganze Foto-Serie mit dem 14-fachen Olympiasieger, was nur wenigen mit Michael Phelps gelingt. Das Wichtigste am Berlin-Ausflug: Die zuletzt gestresst wirkende Leipzigerin ist neu motiviert. Und Franzi schrieb ihr aufs Autogramm: „Ich glaube an dich!“

Quelle: Leipziger Volkszeitung vom 26.10.2011


Olympia-Hoffnung trifft Olympia-HeldenAls die MDR-Jump-Reporter Sarah von Neuburg und Lars-Christian Karde Leipzigs Schwimm-Talent Juliane Reinhold fragten, was ihr an Michael Phelps besonders gefällt, da rutschte der 17-Jährigen entwaffnend ehrlich heraus: „Er hat ’nen geilen Arsch." Diese Natürlichkeit imponierte den Morningshow-Moderatoren, genauso hatten die MDR-Zuschauer die mehrfache Junioren-Europameisterin im Sommer bereits in der Doku-Reihe „Jule am Start" kennengelernt. Letzten Freitag weckte das Jump-Team die Polizeischülerin und überraschte sie mit einem Treffen mit Franziska van Almsick beim Weltcup in Berlin. Zwei Stunden nahm sich die Ex-Weltmeisterin Zeit für Jule, beide schwatzten über Gott und die Welt. Am Ende brach Franzi eine Lanze für den Schwimmsport an der Pleiße: Leipzig habe Top-Bedingungen, Jule mit Oliver Trieb einen sehr guten Trainer. Und dass Jule sich zuerst auf ihre Ausbildung und dann wieder auf den Profisport konzentriert, sei genau richtig. Als der weltbeste Schwimmer aller Zeiten nach seinem Lagen-Triumph lächelnd an Jule vorbeiging, da packte sie die einmalige Gelegenheit beim Schopfe: Sie bekam eine ganze Foto-Serie mit dem 14-fachen Olympiasieger, was nur wenigen mit Michael Phelps gelingt. Das Wichtigste am Berlin-Ausflug: Die zuletzt gestresst wirkende Leipzigerin ist neu motiviert. Und Franzi schrieb ihr aufs Autogramm: „Ich glaube an dich!"Frank SchoberLVZ2011-10-26


Der Postschwimmverein Leipzig trauert um
Jutta Weiß. Das Ehrenmitglied unseres Vereins ist vor wenigen Tagen im Alter
von 73 Jahren nach schwerer Krankheit gestorben. Jutta hatte über Jahrzehnte
eine enge Bindung zu uns Post-Schwimmern. Die Ehefrau unseres im Jahr 2001 früh
verstorbenen Cheftrainers Hans-Georg Weiß hielt ihrem Mann in allen Lebenslagen
den Rücken frei, so dass er sich mit seinem beispielhaften Engagement um sein
größtes Hobby, den Schwimmsport, kümmern konnte. Oft begleitete und
unterstützte sie Hans auf den Wettkampfreisen der Post-Schwimmer und hatte so
stets engen und liebevollen Kontakt zu den Aktiven. Ihr Enkel Dirk Schlegel
gehört zu den engagiertesten und erfolgreichsten Masters-Schwimmern unseres Vereins.
Wir werden Jutta und Hans-Georg Weiß stets ein ehrendes Gedenken bewahren.

Herbst steht zweimal im Weltcup-FinaleSein Wochenend-Fazit fiel gut einen Monat vor den deutschen Kurzbahn-Meisterschaften erwartungsgemäß aus. „Ich habe gemerkt, dass ich in den nächsten vier Wochen noch sehr viel tun muss. Vor allem die Qualität im Training reicht bislang noch nicht", sagte Stefan Herbst nach seinem Weltcup-Auftritt in Berlin, der zwei positive Überraschungen brachte. Denn entgegen seiner eigenen Vorhersage erreichte der Vorzeige-Schwimmer und Vorsitzende der SSG Leipzig zweimal das Finale, war über 100 m Rücken als Sechster sogar bester Deutscher.
In 52,87 s (Vorlauf-Dritter) und 52,82 s kam er bis auf neun Zehntel an seine elf Monate alte Bestzeit heran. „Das hat mich echt überrascht. Dennoch taten die letzten Meter sehr weh", sagte Leipzigs Sportler des Jahres 2010, der auf der halben Distanz in 24,30 s Siebter wurde. Seine Freistil-Auftritte über 100 und 200 m mit den Plätzen 19 und 14 unterstrichen den Nachholbedarf. Auf den Rückenstrecken fehlte der Magdeburger Helge Meeuw, zudem gilt für Herbst auch der Spruch von Paul Biedermann: „Die Kurzbahn kaschiert Defizite."
Unmittelbar nach seiner sechswöchigen Bundeswehr-Grundausbildung war der in Warendorf stationierte SSG-Kollege Tony Wiegmann mit den Plätzen 28 und 33 auf den Bruststrecken zufrieden. Über 50 m habe er mit neuer Bestzeit (28,76 s) ein Zeichen für die DM-Lagenstaffel der SSG gesetzt.
Frank SchoberLVZ2011-10-24


Nach erfolgreicher Sanierung öffnet die Schwimmhalle
Grünauer Welle am 1. November 2011 wieder für den Vereinssport.

Alle Trainingsgruppen die aufgrund der Sanierung derzeit in
anderen Schwimmhallen trainieren mussten, werden ab diesen Zeitpunkt wieder zu
ihren ursprünglichen Trainingszeiten trainieren.