22.10.2011 – Zwei SSG-Schwimmer beim Weltcup in Berlin
Zwei SSG-Schwimmer beim Weltcup in BerlinDer dreifache Olympiateilnehmer Stefan Herbst und der deutsche Vizemeister Tony Wiegmann vertreten die Leipziger Farben an diesem Wochenende beim Kurzbahn-Weltcup der Schwimmer in Berlin. Beide SSG-Asse dämpften aber im Vorfeld die Erwartungen. Altmeister Herbst konnte im Vorfeld der Kurzbahn-Saison wegen eines Infektes zehn Tage kaum trainieren, er startet über 50 und 100 m Rücken sowie 100 und 200 m Freistil. Sportsoldat Wiegmann hat erst vor einer Woche seine Bundeswehr-Grundausbildung beendet. Rücken-Ass Lisa Graf (Trainingslager) und Lagenspezialistin Juliane Reinhold (Polizei-Ausbildung) verzichten auf einen Start.LVZ2011-10-22
Gute Stimmung beim SchwimmertreffenZum 7. Traditionstreffen des Leipziger Schwimmsports tauchten wieder viele bekannte Gesichter auf. Unter der Federführung des Förderkreises des SC DHfK wurde dieses Jahr besonders der 85. Geburtstag von Günter Knobloch – einer der erfolgreichsten deutschen Trainer – gefeiert. Er ebnete den Weg, dass Leipzig vor mehr als 40 Jahren zur europäischen Schwimm-Hochburg aufstieg und diesen Titel bis zur Wende verteidigte. Von seinen über vier Jahrzehnten Trainertätigkeit wirkte er von 1955 bis 1968 in Leipzig und anschließend in Rostock. Zu den bekannten Sportlern und Wegbegleitern seiner Zeit, die am Samstag im „Wasserfall" am Olympiastützpunkt mit ihm feierten, gehörten Gisela Engelhardt-Weiß, Jürgen Dietze, Jochen Herbst, Martina Abresch-Grunert, Peter Pohl, Manfred König und Uwe Neumann. Auch der schon verstorbene Horst-Günter Gregor und die nicht anwesende Heidi Pechstein entwickelten sich unter „Knobs" Fittichen zur Weltklasse. Die Gratulation nahm Förderkreis-Chefin Gerlind Braunsdorf vor. Darüber hinaus waren unter den 130 Gästen weitere bekannte Gesichter zu sehen wie Eva-Maria Hartmann-ten Elsen, Eva Herbst-Wittke, Elke Sehmisch, Roger Pyttel, Silke Morgenstern-Hörner, Anne-Katrin Neumann-Schott, Stefan Hetzer sowie vom Wasserspringen Uwe Fischer, Karsten Dornick und viele mehr. Wie jedes Jahr wurde viel gelacht: So sind die Schwimmer und Schwimmerinnen damals gleich als Trainingsgruppen zur Tanzstunde gegangen. Schließlich wollten sie sich ja beim umfangreichen Wassertraining keine Flossen wachsen lassen Allerdings sah das Tanzen „an Land" dann oft etwas schwerfällig aus und hatte so manche Lacher zur Folge.LVZ2011-10-12
Förderverein Vesch mit GeschäftsführerDer Leipziger Förderverein Vesch, der sich die Lobby-Arbeit für den Schwimmsport sowie die Akquise von Spendern und Sponsoren auf die Fahnen geschrieben hat, geht künftig mit einem Geschäftsführer in die Offensive. „All unsere Vorhaben im Ehrenamt zu stemmen, hat uns manchmal an die Grenzen gebracht", sagte der wieder gewählte Vorsitzende Thomas Buchmann. Als Geschäftsführer wurde daher Dennis Willkommen eingesetzt. Der 29-Jährige stammt aus Dresden und ist Inhaber einer Werbeagentur. Er steht kurz vor dem Abschluss seines Sportmanagement-Studiums und sammelte im Leipziger Sport unter anderem Erfahrungen im Organisations-Team des Volleyball-Events „Sachsen Beach" auf dem Augustusplatz.
Der Förderverein stellte seit 2005 für den Schwimmsport einiges auf die Beine. Ob Neujahrs- und Medaillenempfang, Verabschiedung der Athleten zu internationalen Wettkämpfen, Unterstützung von Trainingslagern und mit Trainingsmitteln – Vesch war stets mit von der Partie.LVZ2011-10-12
SSG-Sprinter in Findungsphase – Schwimmer Serghei Golban kämpft um Weltspitze, Staatsbürgerschaft und KonzentrationsfähigkeitSerghei Golban hat erstmals den KSW-Sprintcup des 22. internationalen DHfK-Schwimmfestes gewonnen. Der 18-Jährige setzte sich im wichtigsten Herrenwettbewerb in der Uni-Schwimmhalle mit einer Hundertstel Sekunde Vorsprung gegen den WM-Teilnehmer Martin Verner aus Tschechien durch. Laut Trainerin Eva Herbst ist das SSG-Talent auf gutem Weg in die Weltspitze. Bislang kämpft der Schüler des Sportgymnasiums vor allem mit der Ausländerbehörde und seiner mangelnden Konzentrationsfähigkeit.
Die erste Standortbestimmung des Trainingsjahres bringt erfahrungsgemäß Erleuchtung. Trainerin Eva Herbst hatte jede Menge auszuwerten, signalisierte überwiegend positive Erkenntnisse. Die gute Leistung des Sprintcup-Siegers Golban überraschte sie nicht. Der 18-Jährige glänzte über 50 m Freistil vor allem dank seiner perfekten Tauchphase. Es ist die Stärke des gebürtigen Moldawiers, der seit vier Jahren in Deutschland lebt und am Wochenende zehn Starts absolvierte. Er nutzte die Abwesenheit seines langjährigen WG-Kumpels Stefan Herbst, der einen kleinen Infekt auskurierte, aber beim Weltcup in zwei Wochen in Berlin in die Saison einsteigt.
Eva Herbst sieht in Golban ein „Riesen-Talent", aber auch jede Menge Nachhol-Bedarf an intensivem Training. Kritikpunkte: Schlechte Atmung, fehlender Siegeswille auf der Zielgeraden, mangelnde Kaltschnäuzigkeit und Konzentrationsfähigkeit. Beispiel: Im Rücken-Vorlauf springt Golban am Startbereich mit einer Bombe ins Wasser. „So etwas macht ein Profi nicht", rügt Herbst. Sie verlangt seine „naive Lockerheit" nicht am Beckenrand, sondern im Wasser.
Gelungen ist Golban all das im Sprintcup-Finale. Lag womöglich an der zusätzlichen Motivation von (für den Schwimmsport exorbitanten) 300 Euro Preisgeld? „Ja. Auch ein wenig", gab er zu, „ich wollte unbedingt gewinnen." Über das Achtel-, Viertel- und Halbfinale hatte sich der SSG-Sprinter mit je nur dreiminütiger Pause ins Duell gegen Verner gearbeitet. Die Muskeln brannten, die Knie zitterten. „Es tat alles weh", gestand Golban. Genau vor solchen Momenten hat er Angst, wird angesichts dieser Tatsache von seiner Trainerin öfters „Weichei" genannt. „Da gebe ich meistens auf." Diesmal nicht. Mit Unnachgiebigkeit peitschte sich der Leipziger durch die Bahn, schlug mit dem Wimpernschlag von einer Hundertstel Vorsprung an und freute sich über den Heimsieg beim DHfK-Schwimmfest.
Für Eva Herbst ist der Erfolg der erste Schritt in die richtige Richtung. Auf welchen Strecken der Allrounder künftig ins internationale Geschehen eingreifen soll, ist noch offen: „Wir sind noch in der Findungsphase. Er hat viele Möglichkeiten." Bei den deutschen Kurzbahn-Meisterschaften im November in Wuppertal will Golban über 100 m Rücken eine Medaille erschwimmen – zuvor stehen zähe Behördengänge an. Derzeit wartet er mit seiner Anwältin auf einen Termin bei der Ausländerbehörde und die deutsche Staatsbürgerschaft.
„Ich stehe vor einem entscheidenden Schritt in meiner Karriere", sagt der Sportgymnasiast, der für sein Heimatland an mehreren Welt- und Europameisterschaften teilgenommen hat und mit der SSG-Staffel deutscher Meister ist. Sein Traum lautet Profisportler. Für dieses Ziel möchte er seine psychischen Probleme im Wasser mit Hilfe eines Mentaltrainers in den Griff bekommen. Ob er in Deutschland bleibt, ist allerdings offen. Ein Stipendium in den USA, wo er auf einem Collage trainieren könnte, steht im Raum. „Serghei muss sich für den besten Weg entscheiden", sagt Eva Herbst, die ihn gern in ihrer Obhut behalten würde. Denn: „Ein solches Talent gibt man nur ungern aus der Hand."LVZ2011-10-11
In der Woche 17.-23. Oktober 2011 kommt es auf Grund der Schulferien zu veränderten Trainingszeiten.
Diese findet Ihr in der Anlage. Alle anderen Trainingszeiten fallen ersatzlos aus.
Doppelsieg für SSG LeipzigDie SSG Leipzig hat die beiden wichtigsten Entscheidungen beim 22. Internationalen Schwimmfest des SC DHfK für sich entschieden. Serghei Golban setzte sich in der Universitätssporthalle im KSW-Sprintcup der Herren durch. Der 18-Jährige sicherte sich nach vier Läufen über die 50-m-Freistildistanz im Ausscheidungsmodus die Prämie von 300 Euro. Bei den Damen schlug Lisa Graf im Finale des Primacom-Sprintcups als Erste an. Insgesamt nahmen 305 Athleten aus vier Ländern und 32 Vereinen teil. Wettkampfleiter Karsten Matthes verzeichnete 1669 Starts. Vor allem für die Landesstützpunkte in Dresden, Chemnitz und Leipzig sowie den hiesigen Bundesstützpunkt Nachwuchs gilt der Wettkampf als erste Standortbestimmung für die anlaufende Saison. „Die Beteiligung ist hervorragend. Wir erleben Schwimmsport auf höchstem Niveau", sagte Matthes. Einziger Wermutstropfen für den ehemaligen DDR-Vizemeister: Die Miete für die Hallennutzung wurde in diesem Jahr verdreifacht.LVZ2011-10-10
„Einer von uns wird schon bis ins Ziel kommen“, sagte Michael Fischer-Art, als er
sich diesmal nicht auf die Marathon-Strecke begab, sondern in der
Uni-Schwimmhalle ins Wasser stürzte. Gleich hinter ihm sprangen seine Kinder
Charlotte (9) und Artur (11) in die Fluten, die ihrem Vater beim
„Verfolgungsrennen“ mächtig einheizten. Am Ende der 50-m-Bahn hopste auch noch
das zweijährige Nesthäkchen Elisabeth zu Papa ins Wasser. Der Leipziger
Künstler gehörte zu den Unterstützern des 1. Leipziger Benefiz-Schwimmens, das
3750 Euro für die Elternhilfe für krebskranke Kinder und die Sächsische
Krebsgesellschaft einbrachte. Die Idee hatten die Trainer und Eltern des SV
Handwerk um Andreas Bobrzik im Vorjahr, kurz nachdem sie ihren Schützling
Philipp Döring mit 14 Jahren zu Grabe tragen mussten. „Viele haben unser
Vorhaben unterstützt, durch das Projekt sind die Leipziger Schwimmvereine noch
enger zusammengerückt“, freute sich Bobrzik. Die Kampfrichter verzichteten auf
ihr Honorar, die Universität auf die Hallenmiete. Dies ist für Landesverbands-Präsident
Wolfram Sperling eine wichtige Grundlage, damit das Benefizschwimmen zu einer
Tradition im Leipziger Schwimmkalender wird.
Quelle: LVZ Artikel vom 05. Oktober 2011

Benefizschwimmen ein großer Erfolg"Einer von uns wird schon bis ins Ziel kommen", sagte Michael Fischer-Art, als er sich diesmal nicht auf die Marathon-Strecke begab, sondern in der Uni-Schwimmhalle ins Wasser stürzte. Gleich hinter ihm sprangen seine Kinder Charlotte (9) und Artur (11) in die Fluten, die ihrem Vater beim „Verfolgungsrennen“ mächtig einheizten. Am Ende der 50-m-Bahn hopste auch noch das zweijährige Nesthäkchen Elisabeth zu Papa ins Wasser. Der Leipziger Künstler gehörte zu den Unterstützern des 1. Leipziger Benefiz-Schwimmens, das 3750 Euro für die Elternhilfe für krebskranke Kinder und die Sächsische Krebsgesellschaft einbrachte. Die Idee hatten die Trainer und Eltern des SV Handwerk um Andreas Bobrzik im Vorjahr, kurz nachdem sie ihren Schützling Philipp Döring mit 14 Jahren zu Grabe tragen mussten. „Viele haben unser Vorhaben unterstützt, durch das Projekt sind die Leipziger Schwimmvereine noch enger zusammengerückt“, freute sich Bobrzik. Die Kampfrichter verzichteten auf ihr Honorar, die Universität auf die Hallenmiete. Dies ist für Landesverbands-Präsident Wolfram Sperling eine wichtige Grundlage, damit das Benefizschwimmen zu einer Tradition im Leipziger Schwimmkalender wird.LVZ2011-10-05
Juliane Reinhold trainiert mit Hawaii-TriathletZu den Unterstützern des Benefizschwimmens gehörte auch Junioren-Europameisterin Juliane Reinhold, die nicht so richtig ausgeschlafen wirkte. Grund für ihre Augenringe: Die Nacht ist für die 17-Jährige momentan kurz nach 5 Uhr zu Ende. Danach hat sie bei ihrer Polizei-Ausbildung und dem anschließenden Training einen 15-Stunden-Tag. „Aber es macht Spaß“, sagte die Lagenspezialistin, die nach wie vor ein sehr vielseitiges Training absolviert. Dafür holte ihr Trainer Oliver Trieb neue Partner ins Boot: Mit Christoph Erdmann vom LAZ unterstützt ein echter Spezialist Jule im Krafttraining, außerdem gab ihr Geschäftsführer Steffen Matthes grünes Licht, das Fitness-Studio des SC DHfK kostenlos zu nutzen. Und Hawaii-Triathlet Kersten Adler gab ihr eine Einweisung im Skiking – das sind Skiroller, die im Wald und Park bestens funktionieren. So muss die begeisterte Skifahrerin nicht auf den Schnee warten. Wenn die Zusammenarbeit im hiesigen Sport überall so gut funktionieren würde, wäre Leipzig einen großen Schritt weiter.LVZ2011-10-05
Seit 1998 nehmen unsere
Masters nun am traditionellen EKU-Cup in Kulmbach teil. Auch in diesem Jahr
konnte die Mannschaftswertung um den sog. kleinen EKU-Cup gewonnen werden.
Damit bleiben die Postler zum 14. Mal in Folge ungeschlagen.
Zum Post-Team gehörten in diesem Jahr:
Heike Händel, Jeannette Busch, Anett und Aileen Kromrey,
Martin Kühn, Christoph Wippich, Robert Winkler und Reinhard Maiwald.
Herzlichen Glückwunsch!