Spannende Staffelduelle
Spannende Staffelduelle
2x standen unsere Nachwuchsschwimmer beim Finale um den
Sächsischen Kinder- und Jugendpokal und beim Kindgerechten
Mannschaftswettbewerb auf dem Siegerpodest. Somit konnten die guten Ergebnisse
dieser Staffelwettbewerbe aus den letzten Jahren bestätigt werden. Die knappste
Entscheidung der Veranstaltung gab es beim Kindgerechten Mannschaftswettbewerb,
wo zwischen den Plätzen zwei bis vier nicht einmal eine Sekunde lag.
Die Mannschaftsergebnisse des Post SV im Überblick:
Kindgerechter Mannschaftswettbewerb
4. Platz
– Mädchen und Jungen (Jahrgang
2002/2003)
Kinder- und Jugendpokal
3. Platz
– Mädchen (Jahrgang
2000/2000)
1. Platz
– Mädchen (Jahrgang
1998/1999)
4. Platz
– Jungen (Jahrgang 1998/1999)
Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern!!!
Benefizschwimmen für krebskranke KinderIn der Leipziger Uni-Schwimmhalle wird am Sonntag ab 10 Uhr (Einlass 9 Uhr) erstmals ein Benefiz-Schwimmen zugunsten krebskranker Kinder ausgerichtet. Parallel zu einem Wettkampf im Schwimmen, Behindertenschwimmen und Flossenschwimmen besteht auch die Möglichkeit für Kurzentschlossene, sich über eine Bahn (50 Meter) an der Benefizaktion zu beteiligen. Dabei beträgt der Mindesteinsatz zehn Euro. Der Erlös des Schwimmfestes und weitere Spenden kommen der Elternhilfe für krebskranke Kinder Leipzig und der Sächsischen Krebsgesellschaft zu Gute. Teilnehmen werden die Spitzenschwimmer Juliane Reinhold und Stefan Herbst, die Flossen-Welt- und Europameister Sandra Pilz, Max Lauschus und Christoph Oefner. Neben Wolfram Sperling, Präsident des Sächsischen Schwimm-Verbandes, haben die Künstler Michael Fischer-Art und Hans Aichinger zugesagt. Unter anderem wird auch T-Shirt mit Unterschriften der DSV-Schwimm-Auswahl (u.a. Britta Steffen und Paul Biedermann) versteigert.LVZ2011-09-29
Das 1. Leipziger Benefizschwimmfest zu Gunsten
krebskranker Kinder steht kurz bevor. Am Sonntag, den 2. Oktober werden sich
einige der besten deutschen Schwimmer, Behindertenschwimmer, Flossenschwimmer
und Streckentaucher erstmals einen gemeinsamen spannenden Wettkampf bieten.
Alle Erlöse und Spendeneinnahmen der Veranstaltung kommen der “Elternhilfe für
krebskranke Kinder Leipzig e.V.” und der “Sächsischen Krebsgesellschaft e.V.”
zu Gute.
Höhepunkt ist ein gemeinsames Sponsoren- und
Prominenten-, Trainer-, Elternschwimmen in Form eines Staffelwettbewerbes.
Mit dabei sind u. a.:
* Stefan Herbst, mehrfacher Olympiastarter &
Europameister, Schwimmen
* Juliane Reinhold, Jugendeuropameisterin & Deutsche
Meisterin, Schwimmen
* Max Lauschus, aktueller Weltrekordler &
Doppel-Weltmeister, Flossenschwimmen
* Christoph Oefner, Weltmeister, Flossenschwimmen
* Sandra Pilz, Doppel-Europameisterin, Flossenschwimmen
* Michael Fischer-Art, international renommierter Maler
und Künstler
* Hans Aichinger, international renommierter Leipziger Maler
* Prof. Dr. med. habil. Uwe Köhler, Chefarzt, Sankt Georg
Leipzig
* Marianne Buttstädt, 1. Vorsitzender der Elternhilfe für
krebskranke Kinder
* Dr. Irina Ueberschär, stellv. Geschäftsführerin der
Rentenversicherung Mitteldeutschland
* Dr. Wolfram Sperling, Präsident des Sächsischen
Schwimmverbandes
Veranstalter:
Universität Leipzig
Ausrichter:
Schwimmsportverband Leipzig
Ort:
Schwimmhalle der Uni Leipzig, Mainzer Straße
Datum: 2.
Oktober 2011
Beginn:
10:00 Uhr
Der
Postschwimmverein Leipzig e.V. nahm zum 18. Mal am Herbstmeeting in
St.Johann/Tirol teil. Unsere 53 Teilnehmer umfassende Mannschaft traf hierbei
auf die Konkurrenz von 24 Vereinen aus Österreich, Schweiz und Deutschland. Die
Anreise erfolgte bereits am Freitag, 02.09.2011. Bei herrlichem Wetter
entwickelte sich in dem idyllisch, zwischen dem Kitzbühler Horn und Wilden Kaiser,
gelegenen 50m Freibecken eine sehr erfolgreichste Teilnahme. Diesmal gingen von
unseren Sportlern wieder 3 Aktive für die SSG Leipzig an den Start. Leider war
Juliane Reinhold wegen des Berufseinstieges verhindert.
An
der Medaillenvergabe waren wir mit 41 Gold-, 29 Silber- und 24 Bronzemedaillen
beteiligt. Damit belegte die Mannschaft in der Gesamtwertung wie in den
vergangenen Jahren den ersten Platz. Unsere jüngsten Sportler waren an der
Medaillenvergabe wiederum sehr gut vertreten. Dies zeigt die hervorragende
Nachwuchsarbeit unter der Leitung von Mario Rudolph. Die vier Staffeln über
4x50m Lagen mix und 4x50m Freistil mix in den jeweiligen Altersklassen wurden
mit 3x Gold und 1x Silber gemeistert.
Vom
Veranstalter wurden 20 Mehrkampfpokale vergeben. Insgesamt errangen unsere
Sportler elf dieser Pokale! Die begehrten Mehrkampfpokale (alle 50 bzw. 100m
Strecken) verteidigten gegenüber dem letzten Jahr:
Nele
Ivenz JG 2002
Marie
Pietruschka (SSG Leipzig) JG 1995
Oskar
Noack JG 2002
Michelle
Zehmisch JG 2000
Neu
gewannen einen Mehrkampfpokal:
Marvin
Lanzke JG 2002
Christian
Schneiderheinze JG 1998
Annalena
Willner Jg 2003
Olivia
Zacharias JG 1996
Maximilian
Zehmisch Jg 2003
Tommi
Wolst (SSG Leipzig) JG 1996
Tanja
Johne Jg 1998
Besonders
erwähnenswert sind die Leistungen unserer jüngsten Sportlerin Seraphine
Statovci Jg. 2004. Sie schwamm die 50m Rücken in 47,40 und die 50m
Schmetterling in 50,86 und gewann diese Wettkämpfe, obwohl sie mit dem Jahrgang
2003 zusammen gewertet wurde.
Dank
auch diesmal an unsere Physiotherapeutin Franka Dahlke. Viel Sportler nahmen
diesen Dienst sehr gerne in Anspruch, so dass Franka ständig ausgebucht war.
Leider konnten wir am Samstag früh unseren traditionellen 0. Wettkampf nicht
auf der Sommerrodelbahn absolvieren, der TÜV hatte sie gesperrt. Als Ersatz
wurde Minigolf gespielt.
Herzlichen
Glückwunsch und Dank allen genannten und ungenannten SchwimmerInnen für das
2.beste Abschneiden aller Zeiten in St. Johann!
Die Geschäftsstelle unseres Vereins ist am:
– 19.09.
– 26.09.
– 03.10.
… geschlossen.
Sechs Sportler schaffen den Sprung auf die Sportschulen
Sechs
Sportler aus unserem Verein haben in diesem Jahr den Sprung auf die
Leipziger Sportschulen geschafft. Damit stellt der Postschwimmverein e.
V. ein Drittel der Leipziger Sportler, die in diesem Jahr an das
Sportgymnasium bzw. die Sportmittelschule Leipzig delegiert wurden.
Ein
besonderer Dank geht an die Trainerin Jeannette Busch sowie an die
Trainer Manfred König, Christoph Wippich und Mario Rudolph. Diese
Trainer haben nach dem plötzlichen und unerwarteten Tod von Rolf Dube im
Februar und dem gleichzeitigen Ausscheiden von Maren Neumann deren
Trainingsgruppen unkompliziert übernommen und das Training erfolgreich
fortgeführt. In eben diesen Trainingsgruppen trainieren auch unsere
zukünftigen „Sportschüler“.
Wir gratulieren:
Isabell Ramolla,
Antonia Flick,
Nick Becherer,
Sara Aylin Rothe,
Sandra Voigt sowie
Sarah Pfahl
zur
Aufnahme auf den Leipziger Sportschulen und wünschen Euch für Eure
sportliche, schulische und persönliche Entwicklung viel Erfolg!

Tolle SachsenmeisterschaftenDeutscher Junioren-Rekord von Lisa Graf, Bundeskader-Norm von Stefan Herbst, tolle Bestzeiten von Philipp Sikatzki und Karl-Richard Hennebach und viele Top-Leistungen mehr: Dass die SSG-Schwimmer bei den Sachsenmeisterschaften in der Uni-Halle zum Saisonabschluss so hervorragend unterwegs waren, lag zum Großteil auch an der hervorragenden Organisation. Dabei setzte das Ausrichter-Team des SV Handwerk um Org-Chef Andreas Bobrzik Maßstäbe. Ob Meisterschafts-Homepage, T-Shirts, Einmarsch-Musik oder hochwertige Ehrenpreise des Ausrüsters Arena – die „Handwerker" hatten an alles gedacht. Der Clou: Erstmals wurde in Kooperation mit der Uni-Klinik ein Massage-Service angeboten, der von fast 100 Athleten zwischen Vor- und Endläufen genutzt wurde. Und nachdem bei den Landesjugendspielen vor Wochenfrist der letzte Tag ins Wasser gefallen war, wurden die Wettkämpfe der sächsischen Talente nun kurzerhand mit eingebaut und nachgeholt.LVZ2011-07-13
Luft bei SSG-Schwimmern noch nicht raus – Starke Vorstellung bei den Sachsenmeisterschaften in Leipzig sowie der Junioren-EM in BelgradDeutscher Altersklassenrekord, eine Bundeskader-Norm und jede Menge Bestzeiten: Leipzigs Schwimmer haben kurz vor dem Saisonende noch einmal zugeschlagen. Während Tobias Horn und Serghei Golban bei der Junioren-EM in Belgrad eine gute Vorstellung lieferten, kämpften die anderen SSG-Schwimmer auf heimischer Bahn bei der offenen Sachsenmeisterschaft in der Uni-Halle.
Sensationell war der Auftritt von Lisa Graf über 50 m Rücken: Nach 29,12 Sekunden schlug die 18-Jährige an und stellte damit einen neuen deutschen Juniorenrekord auf. „Super, ich bin sehr zufrieden. Mit der Zeit wäre ich bei der Deutschen Meisterschaft auf Platz drei gekommen." Zudem schlug sie am Samstag die Vizemeisterin Isabell Fischer vom SC Magdeburg – eine ehemalige Leipzigerin – im direkten Vergleich. „Vor den Sachsenmeisterschaften hatte ich etwas mehr Ruhe. Die brauche ich auch, um gut zu schwimmen", begründete der Schützling von Eva Herbst die Steigerung gegenüber der DM in Berlin.
Über das ganze Gesicht strahlte auch Stefan Herbst, wenn auch mit kurzer Verzögerung. „Länger hätte die Tauchphase nicht sein dürfen. Auf dem Video habe ich aber gesehen, dass alles perfekt gepasst hat." Über 50 m Rücken – davon wie erlaubt 15 Meter unter Wasser – erfüllte er in 25,44 s die B-Kadernorm. „Bei den Deutschen bin ich auf Sicherheit geschwommen, hier auf Risiko", so der 33-Jährige. Trainingsmäßig ist er die Landesmeisterschaft etwas ruhiger angegangen. Wichtiger als die 50 seien für ihn die olympischen 100 m Rücken. Die Norm will der Bundeswehr-Soldat vom SSV Leutzsch bei der Militär-WM schaffen. Bis Donnerstag heißt es Tasche packen für Rio de Janeiro.
Überaus zufrieden war Eva Herbst auch mit Tony Wiegmann. Der DM-Zweite gewann alle drei Bruststrecken. „Tony ist in etwa so schnell wie bei den Deutschen geschwommen. Das ist ein stabiles Niveau", freute sich die Trainerin über die Leistung des 20-Jährigen.
Gleich zwei Bestzeiten stellte Karl-Richard Hennebach auf. „Er hat sich am Wochenende richtig gut verkauft", lobte Coach Oliver Trieb. Über 50 m Freistil als Sieger und 100 m Brust „legte er klasse Zeiten hin. Und das nach einem miserablen Jahresbeginn, als er aufgrund Pfeifferschen Drüsenfiebers zwei Monate nicht trainieren konnte", betonte Trieb. Zukünftig will sich der SSG-Athlet auf die Lagen konzentrieren.
Einen Aufwärtstrend zeigte auch Juliane Reinhold. „Gerade über 200 m Freistil hat sie am Ende ihre alte Stärke bewiesen und noch einmal richtig Gas gegeben", analysierte Trieb. Nächste Woche ist für die 17-Jährige Ruhe angesagt, um sich auszukurieren. Doch die Olympia-Saison beginnt früh.
Gut 1000 Kilometer entfernt schwammen Tobias Horn und Serghei Golban bei der JEM um Bestzeiten. Sprinter Golban belegte für Moldawien die Plätze 12 und 33. Horn errang am gestrigen letzten Tag Platz acht im Einzel, nachdem er zuvor mit der Staffel Fünfter war. „Da schwamm er anderthalb Sekunden schneller als sonst. Dies bestätigte er auch im Einzel-Halbfinale", zollte Eva Herbst dem 18-Jährigen Respekt: „Er ist immer für eine Überraschung gut." Dass er über 200 m Freistil als einziger Deutscher das Finale erreichte, erfülle sie mit Stolz. „Das war sein Traum, im Endlauf dabei zu sein. Absolut spitze war auch, dass Tobi im Vorlauf und Halbfinale seine Bestzeit um 1,15 Sekunden unterbieten konnte", freute sich Vater Silvio Horn, der seinen Sohn vor Ort anfeuerte.LVZ2011-07-11
Tobi und Jule sind hart im NehmenTobias Horn hat Wort gehalten. Der SSG-Krauler schwamm gestern bei der Junioren-EM in Belgrad das beste Rennen seiner Karriere. Als Schluss-Schwimmer und bester Deutscher wuchs der Leipziger im 4×200-m-Finale über sich hinaus. Er erzielte in 1:50,25 min die sechstbeste Zeit aller 32 Finalisten. Zu Edelmetall reichte es für den Schützling von Eva Herbst aber nicht. Am Ende landete das DSV-Quartett auf Platz fünf. Die Medaillen gingen nach England, Russland und Polen.
Zur gleichen Zeit in Leipzig ist auch eine SSG-Teamkollegin hart im Nehmen: Ihre Verschnaufzeit nach den 400 m Lagen ist kurz. Es folgt die Videoauswertung. Juliane Reinhold analysiert mit Trainer Oliver Trieb alle vier Schwimmarten. Beim Auftakt der Sachsenmeisterschaft gewann die 17-Jährige souverän in 4:57,69 min. „Unter fünf Minuten war mein Ziel, die Zeit ist okay", sagte sie geschafft. Doch beide sind nicht voll zufrieden. Der linke Fuß schmerzte beim Brustschwimmen. „Das ist eine Sehnenscheidenentzündung", meinte die gebürtige Jenaerin. Zuletzt hatte sie Beschwerden an beiden Bizeps-Sehnen und trainierte vorrangig Beine.
Gestern hatte Juliane Reinhold kaum Konkurrenz. „Es ist schwer, allein vorneweg zu schwimmen", erklärte der Coach. Den Wettkampf schwamm sie aus dem Training heraus. „Er dient schon als Aufbau für die neue Saison", fügte Trieb hinzu. Mit dieser Zeit wäre die Leipzigerin vor gut einem Monat bei den deutschen Meisterschaften auf Platz sechs gelandet, aber sein Schützling musste die Teilnahme krankheitsbedingt absagen. Von solchen Zeit-Vergleichen hält Trieb nicht viel: „Zumindest nicht unter diesen Voraussetzungen."
Am Wochenende folgen weitere Starts. Wichtiger als die 400 m Lagen seien die 200 m Freistil mit Blick auf die Staffel. "Über diese Strecke will ich mich nächstes Jahr für die Olympischen Spiele qualifizieren. Denn da werden die ersten Vier mitgenommen, über 400 m Lagen nur die Erste mit Norm", erklärte Juliane Reinhold, die im Hinblick auf den Neuaufbau auf die Junioren-WM im August in Peru verzichten will.LVZ2011-07-09
Jule schwimmt Ihren WegEinen wahren Medien-Marathon absolviert in dieser Woche die Leipziger SSG-Schwimmerin Juliane Reinhold. Die erste Folge des Fernseh-Mehrteilers „Jule am Start" war am Montag ein voller Erfolg und bescherte dem MDR eine Traumquote. 500 000 Zuschauer verfolgten zum Auftakt die spannenden Geschichten aus dem Alltag des Teenagers – dies war nach den Nachrichten die zweithöchste Quote des Tages. Jule verfolgte die Auftakt-Sendung gemeinsam mit ihrer Familie, Freunden, Trainer Oliver Trieb und dem Produktionsteam in einem Leipziger Hotel. Heute läuft um 19.50 Uhr bereits der dritte Teil, zuvor tritt sie als Studiogast in „Hier ab 4" auf. Morgen hält die Sportmittelschülerin die Abschlussrede aller Zehntklässler, ab Freitag will sie bei den Sachsenmeisterschaften in der Uni-Schwimmhalle schnelle Zeiten ins Wasser „zaubern". Apropos: Zwischendurch erfüllte sie mit ihrem zauberhaften Lächeln und ihrer natürlichen Art Interview-Anfragen des Sachsenspiegels, von Jump-Radio und MDR Radio Thüringen. Und dann stand gestern auch noch die Dopingkontrolle vor der Tür. „Dennoch hat Jule diese Woche nie das Gefühl, dass ihr etwas zu viel wird", sagte Mutter Uta Reinhold, die sich den Erfolg der Sendung gut erklären kann: „Sie spiegelt das wahre Leben wider, da ist nichts verfälscht." Die nächste Staffel im Olympiajahr 2012 wird bereits geplant.LVZ2011-07-06