Keine Sprechzeit in der Geschäftsstelle am 11. April 2011


 Die Geschäftsstelle unseres Vereins bleibt am 11. April 2011 geschlossen.


Am Wochenende fand zum wiederholten Male der Messesprintpokal unseres Vereines statt.

Wir
möchten uns im Namen des Vorstandes bei allen Helfern und fleißigen
Kuchenbäckern (mit knapp 25 Stück wurde der Vereinsrekord aus dem
letzten Jahr nicht ganz erreicht) bedanken, die uns zum Gelingen dieses
Wettkampfes unterstützt haben.

Bedanken
möchten wir uns bei: Franka Dahlke, Jennifer und Evi Kluge, Thilo
Brandenburg, Christoph Wippich, Familie Däumischen, Familie Mathiaschk,
Familie Matei, Familie Lanzke, Familie Ivenz, Familie Johne, Cathleen
Saborowski, Familie Hahnewinkel, Familie Helfricht, Familie Starke,
Familie Köhler, Familie Willner, Familie Wiedermeier, Familie Görgen,
Familie Otto, Familie Schroeder, Familie Kretzschmar, Familie Hille und
Familie Ramolla.

Einen
besonderen Dank aber möchten wir der Bäckerei Schladitz aussprechen,
die uns zum wiederholten Male den leckersten Kuchen der Stadt zur
Verfügung gestellt hat.


Europarekord durch Gisela Schöbel-GrassDie Leipziger Masters-Schwimmer sind erfolgreich ins EM-Jahr 2011 gestartet. Aufgrund ihres Wechsels in die nächste Altersklasse zeigt sich vor allem Gisela Schöbel-Grass neu motiviert. Die Ausdauer-Spezialistin der SG MoGoNo, die nahezu jedes Jahr erfolgreich am Stundenschwimmen teilnimmt, erzielte bei den internationalen Gera-Masters in der AK 85 auf Anhieb einen Europarekord über 100 m Rücken (2:18,74 Minuten) sowie einen weiteren deutschen Rekord über 200 m Rücken (4:38,46). Dabei stand ihr Start lange in Frage: Denn im Dezember hatte sie sich bei Glatteis das Handgelenk gebrochen und eine Schulterprellung zugezogen, die sie bis heute behindert. Zudem plagt sie eine starke Erkältung.

Mit fünf Starts und fünf Siegen war auch ihre Tochter Gudrun Vollstädt (MoGoNo) sehr zufrieden. Mutter und Tochter wollen nun erstmals seit 2008 wieder an den deutschen Langstreckenmeisterschaften im April in Essen teilnehmen. Senioren-Weltmeister Jürgen Zimmermann (VfK Blau-Weiß) dominierte wie gewohnt die 50 und 100 m Brust der AK 70.

Sehr zufrieden waren mit ihrem Saison-Einstieg auch die Masters des Post SV, die beim Goldenen Adler in Goslar zahlreiche Siege abräumten und vor allem in den Staffeln eine Klasse für sich waren. Allerdings wurden die Postler auch dreimal wegen Frühstarts disqualifiziert. Dies zeigt, wie eilig es die Leipziger Schwimmer in diesem Jahr haben.Frank SchoberLVZ2011-03-24


Meldeergebnis Messesprintpokal 2011

Startliste Messesprintpokal 2011

Ausschreibung Messesprintpokal 2011

Mehrkampfwertung Messesprintpokal 2011

Gesamtprotokoll Messesprintpokal 2011

Medaillenspiegel Sportler Messesprintpokal 2011

Medaillenspiegel Vereine Messesprintpokal 2011

Am
2. April richtet unser Verein den Messesprintpokal des
Postschwimmverein Leipzig e.V. aus. Da wir auch für die Verpflegung am
Wettkampftag sorgen wollen, möchten wir Euch ganz herzlich um Eure
Unterstützung beim Kuchenbasar bitten.

Wer uns also helfen will und eine Kuchen backen will, meldet sich bitte bis zum 31. März 2011 bei:

Franka Dahlke
E-Mail: physio_dahlke@gmx.de

Des Weiteren suchen wir für den Verkauf am Wettkampftag noch dringend vier Leute, die sich ebenfalls bei Franka Dahlke melden können.

Für Eure Unterstützung bedanken wir uns bereits im Voraus.


Zwei große Verlierer – Leichtathleten und Schwimmer erhalten nur noch die Hälfte einstiger kommunaler Förderung40 000 Euro weniger als 2010 investiert die Stadt Leipzig in diesem Jahr in den Nachwuchs-Leistungssport der 16 Schwerpunktsportarten. Insgesamt stehen im Haushalt für diese Projekte 280 000 Euro bereit. Das sind 12,5 Prozent weniger als im Vorjahr.

Fünf Wochen später als in früheren Jahren liegen die Zahlen vor, die der Sportausschuss der Stadt bestätigt hat. Für die Verzögerung sorgte der 1. FC Lok, der mit seinem Konzept für den Frauenfußball lange Zeit säumig war. „Dort gab es einen Trägervereins-Wechsel. Wir wollten den Fußballerinnen die Chance geben, ein gutes Konzept einzureichen“, sagte Sportamtsleiterin Kerstin Kirmes.

Aufgrund der internationalen Erfolge werden 2011 erneut die Stützpunkte Kanurennsport, Judo und Kanuslalom am meisten gefördert. Die großen Verlierer sind die zwei olympischen Kernsportarten: Die Leichtathleten wurden gegenüber dem Vorjahr um 31 Prozent, die Schwimmer um 19 Prozent gekürzt. Innerhalb der vergangenen sieben Jahre hat sich für beide Sportarten die kommunale Förderung sogar halbiert. „Thomas Blaschek und Peter Sack haben aufgehört, die Kaderzahlen sind rückläufig – das schlägt sich nieder“, sagte Kerstin Kirmes. Bei den Leichtathleten war die gute Förderung in der Vergangenheit auch eine politische Entscheidung. Der kommunalpolitische Faktor, der neben den Leistungskriterien zum Tragen kommt, betrage aber nur (noch) fünf Prozent. Zum Schwimmen meinte die Amtsleiterin: „Es ist ein positiver Trend zu sehen, doch der reicht noch nicht zur Bepunktung.“ Olympiastützpunkt-Leiter Winfried Nowack meint: „Wir können Leichtathletik und Schwimmen auch in Zukunft nicht fallen lassen. Es müssen aber auch Ergebnisse kommen.“

Knut Iwan, Bundesstützpunkt-Koordinator der Leipziger Leichtathletik, bemängelt, dass seitens der Stadt niemand mit ihm über eine anstehende Kürzung gesprochen hat: „Ich verstehe die Zahlen nicht. Auf der einen Seite wird in die Infrastruktur investiert, auf der anderen Seite bei den Talenten gekürzt. Irgendwann haben wir zwar tolle Hallen, aber keine Athleten mehr.“ Für Ernährungsberatung, den Psychologen, die physiotherapeutische Betreuung und Wettkämpfe stehe nun weniger Geld zur Verfügung.

Von der Stadt im Stich gelassen fühlen sich auch die Ringer. Weil ihnen der Status Bundesstützpunkt fehlt, erfüllen sie die Kriterien einer Schwerpunktsportart nicht mehr. Deshalb wurde ihnen die Förderung gegenüber 2006 um 75 Prozent gekürzt, gegenüber dem Vorjahr um 65 Prozent auf nur noch 5000 Euro. Kerstin Kirmes spricht wie bei den Turnerinnen von einer „Abfinanzierung“. Das heißt: Die Förderung läuft allmählich aus, die betroffenen Sportarten sollen aber nicht in ein zu großes Loch fallen.

Drei Sportarten (Radsport, Sportgymnastik und Behinderten-Schwimmen) erhalten sogar eine Aufstockung der Mittel. Bei allem Für und Wider meint Kerstin Kirmes: „Es gibt kaum eine Stadt, die sich wie Leipzig zum Leistungssport bekennt. Man kann an jedem System rummäkeln. Aber wir haben erstmal eins – und es ist transparent.“

Förderung Nachwuchsleistungssport in Leipzig

Sportart Förderung 2011 (2010)

Kanurennsport 36 240 E (40 000 E)

Judo 33 500 E (38 000 E)

Kanuslalom 33 000 E (34 000 E)

Wasserspringen 25 750 E (28 500 E)

Leichtathletik 25 000 E (36 000 E)

Rudern 24 125 E (27 000 E)

Schwimmen 14 625 E (18 000 E)

Schwimmen/Behinderte 14 000 E (8000 E)

Radsport 10 750 E (10 000 E)

Rhytm. Sportgymnastik 10 500 E (8000 E)

Ringen 5000 E (14 000 E)

Kunstturnen 5000 E (5000 E)

Mannschaftssportarten:

Handball (weiblich) 19 410 E (21 500 E)

Volleyball (männlich) 10 000 E (14 000 E)

Hockey (wbl./männl.) 8000 E (10 000 E)

Fußball (weiblich) 4500 E (5000 E)

Fußball (männlich) keine Förderung (3000 E)
Frank SchoberLVZ2011-03-18

Schwimmer holen Silber in BayreuthBei den Süddeutschen Meisterschaften der Langstreckler in Bayreuth gab es zwei Mal Silber für die Leipziger Schwimmer. Tobis Horn (SSG/Jahrgang 93) wurde über 1500 m Freistil ebenso Zweiter wie Sascha Wolf (Lok Mitte/Jg. 99) über 400 m Lagen. Beim Meeting in Magdeburg überzeugten Alenka Crustewitz, Nils Kricke (beide SV Handwerk) sowie die SSG-Schwimmer Tommi Wolst und Marius Schäffner mit mehreren Erfolgen.Frank SchoberLVZ2011-03-15


Beim diesjährigen Masters Schwimmfest um den
Goslarer Adler konnten unsere Schwimmer neben sehr vielen Einzelsiegen
vor allen in den Staffeln überzeugen. Sie gewannen sieben von acht
möglichen Staffel Pokalen und konnten somit einen gelungenen
Jahresauftakt hinlegen.

Herzlichen
Glückwunsch an Jeannette Busch, Aillen und Anett Krommrey, Heike
Händel, Christina Spiske, Jana und Thomas Hämmer, Martin Kühn, Dirk
Schlegel, Uwe Bodusch, Gregor Spengler, Jörg Färber und Henry Zacharias.



 Die Geschäftsstelle unseres Vereins bleibt am 14. März 2011 geschlossen.


In
unserer heutigen Mitteilung möchten wir an unseren langjährigen
Cheftrainer Hans-Georg Weiß erinnern, der am 7. März 2001 unerwartet
verstorben ist. Viele der heute noch im Postschwimmverein Leipzig e.V.
schwimmenden Sportler trainierten unter Hans-Georg und konnten ihn als
Trainer und Wegbegleiter schätzen lernen.

Zur Erinnerung an Hans-Georg Weiß, der als Cheftrainer unseren Erfolgs-Weg ebnete:

Aufwärtstrend
und Höhenflug der Post-Schwimmer in den letzten 35 Jahren sind ohne
wenn und aber mit einem Namen verbunden: Hans-Georg Weiß. Würde Hans
heute noch unter uns weilen, hätte er garantiert manch Story aus den
letzten 35 Jahren auf Lager. Er würde erzählen, wie er – von anderen
Vereinen belächelt – einst auf ein, zwei Randbahnen der
Volksschwimmhalle Nordost mit Tochter Ina und anderen Kindern anfing,
ehe sich die Post-Schwimmer unter seiner sportlichen Leitung Schritt für
Schritt zur stärksten DDR-Wettkampfmannschaft unterhalb der staatlich
geförderten Klubs hoch arbeiteten und etablierten. Doch Hans-Georg Weiß
weilt nicht mehr unter uns, er wurde im März 2001 gerade mal 65-jährig
von einer heimtückischen Krankheit aus dem Leben gerissen. Aus einem
Leben, in dem er dem Sport und insbesondere seinen Post-Schwimmern stets
einen besonderen (zeitintensiven) Platz einräumte.

Die
oft wiederkehrende Frage, ob Menschen ersetzbar sind, stellt sich bei
Hans-Georg Weiß in besonderem Maße. Jahrelang war nicht vorstellbar, wie
die Schwimm-Abteilung auf dem hohen Niveau ohne ihn funktionieren
könnte. Obwohl er Fußballer und ein eher schlechter Schwimmer war,
arbeitete er sich schnell und problemlos in die Belange des
Schwimmsports ein. Sein Engagement und Organisationstalent waren
einmalig. Sitzungen wurden bei ihm fast nie abgehalten, er löste viel
mehr alle anstehenden Fragen und Probleme auf dem kurzen Weg, tagsüber
am Telefon oder abends direkt am Beckenrand. Durch sein Engagement
erhielten vor allem viele ehemalige Leistungssportler nach dem oft
knallharten Rausschmiss beim Klub ein neues und wirkliches sportliches
Zuhause beim Post SV. Nachwuchs- und Spitzen-Mannschaft lagen ihm stets
gleichermaßen am Herzen, sportliche Kameradschaft und schöne gemeinsame
Erlebnisse hatten stets einen höheren Stellenwert als sportliche
Erfolge.

Trotzdem
war er natürlich stolz auf die unzähligen FDGB- und Jugendpokale sowie
DDR-Mannschaftsmeistertitel, die seine Schwimmer von 1975 bis 1990
einheimsten. Eben diese lukrativen Wettkämpfe auf Ebene der
Betriebssportgemeinschaften hatte Hans als Mitglied der
Präsidiums-Kommission des DSSV einst mit ins Leben gerufen. Unvergessen
sind für jeden Post-Schwimmer die jährlichen Wettkampf-Fahrten nach
Strakonice im Böhmerwald. Freuen würde Hans ganz sicher auch die
Gründung des Postschwimmvereins Leipzig. Erstmals seit 75 Jahren sind
die Post-Schwimmer selbständig und nehmen ihr Schicksal in die eigenen
Hände – eine Entwicklung, die Hans sicher euphorisch mitgetragen und
gestaltet hätte.

 

Ohne
Hans fällt erst so richtig auf, wie schwierig es ist, unsere etwa
100-köpfige Wettkampfmannschaft zu führen. Auch ohne ihn wollen und
werden wir Post-Schwimmer die Entwicklung der letzten Jahrzehnte
fortsetzen. Solange bei uns die sportliche Kameradschaft oben ansteht,
solange sich viele ohne Blick auf die Uhr oder aufs Geld engagieren,
solange sind wir auf dem richtigen Weg. Auf dem Weg, den uns Hans-Georg
Weiß geebnet hat.

Schwimm-Bundesliga SSG-Frauen SechsteDie Schwimmer der SSG Leipzig haben die Bundesliga-Endrunde in Dortmund mit den Plätzen sechs bei den Frauen und zehn bei den Männern abgeschlossen. „Unser Hauptziel Klassenerhalt haben wir geschafft“, sagte Trainerin Eva Herbst. Beide SSG-Teams sind in der Endabrechnung zweitbester Ost-Verein: die Frauen hinter Halle, die Männer hinter Magdeburg.

Die mit Abstand beste SSG-Schwimmerin des Endkampfes war Lisa Graf. Die Rückenspezialistin steuerte bei ihren fünf Starts rund 3900 Punkte bei und knackte über 100 Meter in 1:02,60 Minuten die 800-Punkte-Grenze auf der 1000-Punkte-Tabelle. Bei allen vier Starts über 700 Zähler kam Juliane Reinhold, auch Anna-Marie Macht und Saskia Donat übertrafen diese Marke. Carolin Sperling musste über 200 m Schmetterling mit Atemproblemen aufgeben. Der Schiedsrichter untersagte ein Nachschwimmen aus medizinischen Gründen.

Bei den Männern rutschte Teamchef Stefan Herbst beim Start über 50 m Rücken ab. In den vier übrigen Disziplinen zeigte er solide Leistungen. „Unser Bester war Tony Wiegmann“, lobte Herbst den Brustspezialisten. Auch Michél Ullrich und Tobias Horn kamen über 700 Punkte.
Frank SchoberLVZ2011-02-28