Post – Schwimmer trauern um Rolf Dube


Der Leipziger Schwimmsport und der Postschwimmverein Leipzig e.V. hat eine
große Kämpfernatur verloren. Plötzlich und unerwartet ist Rolf Dube im
Alter von 67 Jahren an den Folgen eines Herzinfarktes gestorben. In den
70er und 80er Jahren war Rolf als Vorsitzender des
Bezirksfachausschusses Schwimmen unter anderem maßgeblich für die
Organisation großer Veranstaltungen wie die Kinder- und
Jugendspartakiade der DDR und die internationalen Jugendwettkämpfe der
Freundschaft zuständig. Dabei bewies er sein großes Organisationstalent
und war mit ebenso viel Leidenschaft dabei wie als Trainer im
Trainingszentrum Leipzig-Süd.

Nach dem gesellschaftlichen Umbruch 1990 war Rolf wie so viele im Beruf
stärker denn je gefordert. Dennoch kam er von seinem geliebten
Schwimmsport nicht dauerhaft los, er stieg nach einigen Jahren als
Trainer beim Postschwimmverein wieder ein. Dabei machte er sich als „Mr.
100 Prozent“ einen Namen. Halbe Sachen gab es für ihn nicht. Er zeigte
vollen Einsatz und forderte das auch von seinen Talenten. Viele
Nachwuchs-Schwimmer brachte er in den Landeskader und bereitete sie fürs
Sportgymnasium und die Sportmittelschule vor. Die Leistungsentwicklung
des Leipziger Schwimmsports war ihm Herzensangelegenheit. Rolf war immer
motiviert und konnte andere mitreißen. Mit seiner impulsiven Art schuf
er sich dabei nicht nur Freunde. Aber alle Schwimmsportler weit über die
Grenzen Leipzigs hinaus sprachen und sprechen stets mit Hochachtung von
Rolf als einen Schwimmsport-Verrückten durch und durch. Als solcher
wird er uns stets in Erinnerung bleiben.

Rolf Dube mit seiner Trainingsgruppe 2003


Rolf Dube mit seiner Trainingsgruppe 2010



Seit
1997 nahmen die Postschwimmer jährlich an den Deutschen
Mannschaftsmeisterschaften in der Landesliga Sachsen teil. In dieser
Zeit gelang es, acht Mal den Sachsenmeistertitel zu erkämpfen. 2011
erreichte das aufgrund einiger Absagen nur geschwächt angetretene Team
den fünften Platz.

Mit
seiner Zeit von 00:31,29 min und den damit verbundenen 655 Punkten über
50 m Brust sorgte Felix Brauer für die beste Einzelleistung unseres
Teams. Für Sebastian Stehr, der mit 13 Jahren der jüngste im Team war,
war es die erste Teilnahme an der DMS. Mit zwei Bestzeiten über 200 m
Schmetterling und 1500 m Freistil konnte er an die insgesamt guten
Leistungen aller Sportler abknüpfen.

 

Bereits
im Vorfeld der diesjährigen Meisterschaft entschied die Mannschaft
einstimmig, sich zukünftig aus der Landesliga zurückzuziehen.

 

Ab dem Jahr 2012 wird das Team stattdessen bei der DMS der Masters an den Start.

 

Zur DMS-Mannschaft 2011 des Post SV Leipzig e. V. gehörten:

 

Dirk
Schlegel, Felix Brauer, Robert Winkler, Sebastian Stehr, Felix Dyrna,
Uwe Bodusch, Holger Maiwald, Martin Kühn, Gregor Spengler, Jan David
Jäger



Die
sächsischen Schwimmer überzeugten bei der DMS-Hinrunde von der ersten
bis zur dritten Liga. Beide Teams der SSG Leipzig legten bei der
Bundesliga-Hinrunde in Hannover den Grundstein für den Klassenerhalt .
Die Frauen kämpfen in zwei Wochen beim Endkampf der deutschen
Mannschaftsmeisterschaft in Dortmund sogar in der Meisterrunde der
besten sechs Mannschaften und können als Vorkampf-Sechste damit nicht
mehr absteigen. Ganze sieben Punkte trennte die SSG von Platz sieben.
Auch die SSG-Männer haben als achtbeste von zwölf Mannschaften (und
bestes ostdeutsches Team) sehr gute Chancen, die Klasse  zu halten. Sie
schwimmen in 14 Tagen ebenfalls in Dortmund in der Abstiegsrunde. Beide
Teams waren im Dezember 2009 in die Eliteliga aufgestiegen.

Auf
der 50-m-Bahn in Hannover zeigten einige SSG-Schwimmer starke
Leistungen. Gleich im ersten Wettkampf bezwang Junior Tobias Horn über
200 m Freistil (1:53,67 min) den Vize-Europameister Christian Kubuisch
(SC Magdeburg). Lisa Graf (1:03,20) und Stefan Herbst (56,12) knackten
als einzige Messestädter jeweils über 100 m Rücken die 800-Punkte-Marke.
Bei den Leipzigern fehlten krankheitsbedingt die deutschen Meister
Juliane Reinhold und Karl-Richard Hennebach. Da kurzfristig die SG
Automation als sechster Schwimmverein in die SSG aufgenommen wurde, war
auch erstmals dessen bester Schwimmer Daniel Weiß für die SSG am Start.
Ab diesem Jahr wird die Bundesliga auf der 50-m-Bahn ausgeschwommen. Auf
Meisterkurs liegen die Frauen und Männer der SG Essen.

Einen
starken Auftritt zeigten auch die beiden sächsischen Zweitligisten: Die
Frauen des SSV Leutzsch behaupteten sich als Aufsteiger in die 2.
Bundesliga Süd hervorragend und liegen nach dem Vorkampf auf Platz vier.
Sogar auf Platz zwei der Süd-Gruppe haben sich die Männer des SC
Chemnitz von 1892 geschoben. Die Chemnitzer liegen nur 200 Punkte hinter
Spitzenreiter Hohenbrunn und 100 Punkte vor München. Da ist ein
spannender Endkampf zu erwarten.

Auf der 25-m-Bahn in der
Grünauer Welle in Leipzig kämpften elf Mannschaften um den
Landesliga-Triumph. Diesen sicherten sich die Männer der 1. Dresdner
Schwimm-Gemeinschaft vor dem SSV Leutzsch und dem SV Hainsberg. Bei den
Frauen siegte der SC Chemnitz von 1892 klar vor der 1. Dresdner
Schwimm-Gemeinschaft und dem SV Hainsberg. Noch immer gut in Form
zeigten sich die die früheren Junioren-Europameister Sebastian Halgasch
(Hainsberg) und Kai Hanschmann (Leutzsch), die mittlerweile zur
Altersklasse 30 gehören. In zwei Wochen treffen sich die besten
süddeutschen Drittligisten an gleicher Stätte zur
Zweitliga-Aufstiegsrunde, die vom SSV Leutzsch ausgerichtet wird. In die
Bezirksliga absteigen müssen die Männer des Post SV Leipzig und von
Einheit Süd Chemnitz sowie die Frauen des SSV Freiberg. Die Post-Männer
deuteten aber bereits einen Startverzicht und einen Wechsel in die
Masters-DMS an.

 

Frank Schober

DMS – Endergebnis Landesliga Sachsen 2011:


Männer:
1. 1. Dresdner Schwimmgemeinschaft e.V. 19 460 Punkte
2. SSV Leutzsch 18 720 Pkt.
3. Hainsberger SV 18 154 Pkt.
4. SC Chemnitz von 1892 II 16 867 Pkt.
5. Post SV Leipzig 16 747 Pkt.
6. Einheit Süd Chemnitz 14 585 Pkt.

Frauen:
1. SC Chemnitz von 1892 20 619 Pkt.
2. 1. Dresdner Schwimmgemeinschaft e.V. 18 980 Pkt.
3. Hainsberger SV 14 242 Pkt.
4. Chemnitzer PSV 10 443 Pkt.
5. SSV Freiberg 9998 Pkt.


Schwimm-Bundesliga – Sachsen in allen Ligen stark vertretenDie sächsischen Schwimmer überzeugten bei der DMS-Hinrunde von der ersten bis zur dritten Liga. Beide Teams der SSG Leipzig legten bei der Bundesliga-Hinrunde in Hannover den Grundstein für den Klassenerhalt . Die Frauen kämpfen in zwei Wochen beim Endkampf der deutschen Mannschaftsmeisterschaft in Dortmund sogar in der Meisterrunde der besten sechs Mannschaften und können als Vorkampf-Sechste damit nicht mehr absteigen. Ganze sieben Punkte trennte die SSG von Platz sieben. Auch die SSG-Männer haben als achtbeste von zwölf Mannschaften (und bestes ostdeutsches Team) sehr gute Chancen, die Klasse zu halten. Sie schwimmen in 14 Tagen ebenfalls in Dortmund in der Abstiegsrunde. Beide Teams waren im Dezember 2009 in die Eliteliga aufgestiegen.

Auf der 50-m-Bahn in Hannover zeigten einige SSG-Schwimmer starke Leistungen. Gleich im ersten Wettkampf bezwang Junior Tobias Horn über 200 m Freistil (1:53,67 min) den Vize-Europameister Christian Kubuisch (SC Magdeburg). Lisa Graf (1:03,20) und Stefan Herbst (56,12) knackten als einzige Messestädter jeweils über 100 m Rücken die 800-Punkte-Marke. Bei den Leipzigern fehlten krankheitsbedingt die deutschen Meister Juliane Reinhold und Karl-Richard Hennebach. Da kurzfristig die SG Automation als sechster Schwimmverein in die SSG aufgenommen wurde, war auch erstmals dessen bester Schwimmer Daniel Weiß für die SSG am Start. Ab diesem Jahr wird die Bundesliga auf der 50-m-Bahn ausgeschwommen. Auf Meisterkurs liegen die Frauen und Männer der SG Essen.

Einen starken Auftritt zeigten auch die beiden sächsischen Zweitligisten: Die Frauen des SSV Leutzsch behaupteten sich als Aufsteiger in die 2. Bundesliga Süd hervorragend und liegen nach dem Vorkampf auf Platz vier. Sogar auf Platz zwei der Süd-Gruppe haben sich die Männer des SC Chemnitz von 1892 geschoben. Die Chemnitzer liegen nur 200 Punkte hinter Spitzenreiter Hohenbrunn und 100 Punkte vor München. Da ist ein spannender Endkampf zu erwarten.

Auf der 25-m-Bahn in der Grünauer Welle in Leipzig kämpften elf Mannschaften um den Landesliga-Triumph. Diesen sicherten sich die Männer der 1. Dresdner Schwimm-Gemeinschaft vor dem SSV Leutzsch und dem SV Hainsberg. Bei den Frauen siegte der SC Chemnitz von 1892 klar vor der 1. Dresdner Schwimm-Gemeinschaft und dem SV Hainsberg. Noch immer gut in Form zeigten sich die die früheren Junioren-Europameister Sebastian Halgasch (Hainsberg) und Kai Hanschmann (Leutzsch), die mittlerweile zur Altersklasse 30 gehörenFrank SchoberLVZ2011-02-15

Förder-Urkunden vergebenRund 500 Tage vor der Eröffnung der Olympischen Sommerspiele in London haben 16 Athleten der Olympiastützpunkte Leipzig und Halle ihre neuen Förder-Urkunden für ein ganz besonderes Projekt erhalten. Die meisten von ihnen gehören schon länger zum Verbundnetz für den Sport, das die Verbundnetz Gas AG vor acht Jahren im Zusammenhang mit der Leipziger Olympiabewerbung ins Leben rief. Als besonderer Rahmen für die Urkunden-Verleihung bot sich die mit gut 7000 Zuschauern gefüllte Arena beim All Star Game der Handballer an. Die Leipziger Asse Kerstin Thiele, Juliane Reinhold, Stephan Feck, David Schröder, Frank Henze, Robert Nuck, Erik Balnuweit und Alexander John gehören gleichzeitig zum Projekt 12-4-12 der Leipziger Volkszeitung, sind also bestens und rundum versorgt.Frank SchoberLVZ2011-02-09

Viele FragezeichenEinige SSG-Schwimmer vor Bundesliga angeschlagen

Bis zu den deutschen Meisterschaften haben die Leipziger SSG-Schwimmer noch vier Monate Zeit. Doch sie wollen schon jetzt zu Beginn der Langbahn-Saison das eine oder andere Achtungszeichen setzen. Lisa Graf, Juliane Reinhold und Stefan Herbst ist dies am Wochenende beim Länderkampf-Sieg in Essen gegen Großbritannien teilweise schon gelungen. Mitte und Ende Februar geht es nun nach Hannover und Dortmund, wo sich das Frauen- und Männer-Team der SSG der Herausforderung erste Bundesliga stellt.

Und dieser Auftritt ist noch mit vielen Fragezeichen behaftet. Junioren-Europameisterin Juliane Reinhold kehrte krank aus Essen zurück, muss seit gestern das Bett hüten. Schwimmer sind im Winter ohnehin erkältungsgefährdet. „In Essen waren auch einige angeschlagene Athleten am Start. Da war die Ansteckungsgefahr groß", sagte Trainer Oliver Trieb, der mit einem Teil seiner Athleten einen 70 km Langlauf in Hammerbrücke absolvierte. Vor Wochenfrist war der deutsche Jugendmeister Philipp Sikatzki nach einem Wettkampf in Luxemburg krank geworden. Auch der deutsche Staffel-Meister Serghei Golban fällt seit Sonntag aus, Teamkollege Karl-Richard Hennebach gar schon seit sechs Wochen.

Also hofft Trainerin Eva Herbst für Hannover auf ein kleines Wunder. Im Gegensatz zu früheren Jahren werden die Vorkampf-Punkte im Finale übernommen, es kommt schon am Samstag auf jeden Start an. Beim Löwenpokal in der Uni-Halle zeigten einige ihrer Schützlinge nach zweiwöchigem Trainingslager ansteigende Form. Vielleicht kann zudem der Teamgeist Berge versetzen.Frank SchoberLVZ2011-02-08

Deutsche Rekorde bei Schwimm-LänderkampfDie Leipziger SSG-Schwimmer Lisa Graf, Juliane Reinhold und Stefan Herbst hatten einigen Anteil am klaren Länderkampf-Erfolg der DSV-Auswahl in Essen gegen Großbritannien. Lisa Graf und Stefan Herbst erzielten dabei sogar jeweils einen deutschen Rekord mit den 4×50-m-Staffeln. Die 18-jährige Graf durfte gestern das Lagen-Quartett anschwimmen, weil sie am Sonnabend überraschend in 29,3 s die 50 m Rücken für sich entschieden hatte. „Leider war ich dabei nur außer Wertung eingesetzt. Aber es lief sehr gut, nicht nur ich war erstaunt." Innerhalb der Wertung kam sie über 100 m Rücken auf Platz drei. Der 32-jährige Herbst steuerte über 50 m Schmetterling in 24,9 s einen zweiten Platz bei. Nach recht schwachen Trainingszeiten konnte sich der Altmeister im Wettkampf wie gewohnt steigern. „Im Trainingslager auf den Kanaren habe ich quantitativ gut trainiert, aber mit der Qualität war ich nicht zufrieden", so der Kurzbahn-Europameister. Die deutsche Meisterin Juliane Reinhold war vor allem mit ihrem vierten Platz über 400 m Lagen (4:54) recht zufrieden. Am Ende triumphierte die deutsche Mannschaft in Abwesenheit von Britta Steffen und Paul Biedermann mit 240:195 Punkten.Frank SchoberLVZ2011-02-07

Drei SSG-Schwimmer beim LänderkampfVor einer Woche kehrte er vom vierwöchigen Trainingslager auf Teneriffa und Lanzarote zurück, wurde tags darauf erstmals Sportler des Jahres in Leipzig. An diesem Wochenende steht Stefan Herbst vor der ersten Wettkampf-Bewährungsprobe des WM-Jahres 2011. Der 32-Jährige startet in Essen beim Schwimm-Länderkampf gegen Großbritannien. Nach der Absage von Weltmeister Paul Biedermann soll Herbst für den DSV auf fünf Strecken Punkte einheimsen, darunter sind drei Staffeln. Ihren ersten DSV-Einsatz bei den Erwachsenen hat Lisa Graf, die ebenfalls den kompletten Januar auf den Kanaren trainierte und in Essen die drei Rücken-Distanzen absolviert. Als dritte Leipzigerin ist die deutsche Meisterin Juliane Reinhold (alle SSG) über 200 und 400 m Lagen gemeldet.Frank SchoberLVZ2011-02-05

Totgesagte schwimmen längerLVZ-Sportlerumfrage 2010: Stefan Herbst erstmals und die Titelverteidiger Tina Dietze sowie HCL wieder vorn

Der Spätherbst seiner Karriere ist ein goldener Herbst: Seit 13 Jahren schwimmt Stefan Herbst fast jährlich bei Welt- und Europameisterschaften sowie bislang drei Olympischen Spielen. Nie zuvor schaffte es der 32-Jährige vom SSV Leutzsch bei der Sportlerumfrage aufs Treppchen. Doch am Sonnabend wurde er beim Ball des Sports in der Glashalle der Neuen Messe von Chefredakteur Bernd Hilder mit dem Goldenen Bleistift der LVZ geehrt. Die beiden anderen Kategorien gewannen die Titelverteidiger: Rennkanutin Tina Dietze (SG LVB) sowie die Handballerinnen. 4500 Leser hatten sich an der Wahl beteiligt.

Die HCL-Frauen legten eine Punktlandung hin. Nach der Bundesliga-Schlappe in Bad Langensalza und einer Verzögerung bei der Dopingkontrolle betraten sie just in dem Moment die Halle, als die drei besten Teams geehrt wurden. Dass die LVZ-Sportredaktion die Niederlage vorhergesehen und vorab in die Moderation eingearbeitet hatte, verschwieg Bernd Hilder lieber. Der herzliche Empfang der 500 Gäste baute Katja Schülke und ihre Kolleginnen wieder ein wenig auf. „Das Spiel ist schon fast abgehakt, wir schauen nach vorn", sagte die noch etwas geknickt wirkende Torfrau. Kollegin Ania Rösler blieb sogar bis ganz zum Schluss und fungierte als Tombola-Glücksfee.

Frohe Gesichter gab es bei den JCL-Judoka, die dem HCL dicht auf die Pelle rückten und für dieses Jahr den Generalangriff ankündigten. Und auch die DHfK-Handballer waren sehr gut drauf: Platz fünf bei der Umfrage fanden sie als (Noch-)Drittligist absolut okay. Dass Spitzenreiter Münden aber am Samstag verlor und die Leipziger nach Minuspunkten nun vorn liegen, sorgte für beste Laune am DHfK-Tisch.

Als bei der Männer-Ehrung die Plätze drei (Jan Benzien) und zwei (Stephan Feck) bekannt waren, akzeptierte Schwimm-Trainerin Eva Herbst innerlich schon, dass für Sohnemann Stefan mal wieder Rang vier oder fünf geblieben ist. Aber nein. Die nun folgende Laudatio stand unter dem Motto „Totgesagte schwimmen länger" und sorgte für frenetischen Jubel im Lager der vielen anwesenden Schwimmer. So viel Lob auf einmal hat der Top-Athlet und Startge- meinschaft-Vorsitzende Stefan Herbst wohl noch nie bekommen. „Wenn wir uns in 40 Jahren hier wieder treffen", sagte Bernd Hilder, „wird er sicher fürs Lebenswerk geehrt."

Herbst wirkte ebenso erfreut wie sprachlos, auch die Mutter war perplex. „Damit hatte ich nie gerechnet. Ich habe auch nichts gewusst", sagte die 59-Jährige, die mit ihrer Trainingsgruppe gerade braungebrannt aus Lanzarote heimgekehrt war. Das Umfrage-Ergebnis kannten in der Stadt nur eine Handvoll Leute, die alle dichthielten.

Zur Geheimnisträgerin wurde 48 Stunden vor dem Ball auch LVB-Kanutin Tina Dietze: Sie strahlte übers ganze Gesicht, als sie ihre Trophäe vorab beim Besuch in der LVZ in den Händen hielt. Der Grund: Am Freitag düste sie für drei Wochen ins Trainingslager nach Florida, der Goldene Bleistift war für sie ein schönes Geschenk zum 23. Geburtstag.

Was fiel sonst auf bei der 20. Auflage des Leipziger Balls des Sports? Die Video-Botschaft des abwesenden OBM kam etwas müde daher. Traditionell froren viele Damen in der eher kühlen Glashalle, und die meisten Athleten verschwanden recht schnell zum Fasching.Frank SchoberLVZ2011-01-30


Beim diesjährigen 20. Ball des Sports der Stadt
Leipzig und des Stadtsportbundes Leipzig standen erstmalig gleich zwei
Vereinsmitglieder im Rampenlicht.

Zunächst
wurde Jarno Wittig, Vereinsvorsitzender des Post SV bis zum 31.12.2010,
für seine Verdienste im Ehrenamt mit der Ehrenmedaille der Stadt
Leipzig ausgezeichnet.

Bei
der Wahl zur Sportlerin des Jahres 2010 konnte sich Juliane Reinhold
gegen namhafte Konkurrenz durchsetzen und landete auf einem sehr guten
dritten Platz.

Herzlichen Glückwunsch!

Vielen Dank auch an alle Mitglieder, die mit ihrer Stimme zu diesem Ergebnis beigetragen haben.